Bei Col gab es wenigstens 1 Pkt Abzug für jede Ureinwohner-Siedlung, welche man niederbrannte.
Wobei das gegen Azteken, Inkas und Mayas mit ihren wenigen, grossen Städten lohnend war. Gegen Tupis mit ihren Hütten eher weniger..
Bei Col gab es wenigstens 1 Pkt Abzug für jede Ureinwohner-Siedlung, welche man niederbrannte.
Wobei das gegen Azteken, Inkas und Mayas mit ihren wenigen, grossen Städten lohnend war. Gegen Tupis mit ihren Hütten eher weniger..
Den Dreh mit den Fördergeldern ist ich schwach und letztlich Clickbait, auch wenn ich grundsätzlich ein Problem damit habe, dass deutsche Steuergelder dafür ausgegeben werden, dass Ubisoft ein Spiel entwickelt.
Unabhängig davon: wir alle interessieren uns genug für Strategiespiele, um seit Jahren in einem Forum mit dem Thema abzuhängen. Dass die Mehrheit hier anscheinend der Meinung ist, man solle sich über Strategiespiele keine Gedanken machen, finde ich da schon irgendwie witzig![]()
Sie/Ihr
Storys:
(Civ 4 BASE 5.0): Die Geschichte des römischen Reiches (abgeschlossen)
(Civ 4 BASE 6.0): Das Reich der Mitte auf dem Weg durch die Geschichte (abgebrochen)
Das ist auch nicht der erste Artikel, der Anno in Verbindung mit Kolonialismus bringt.
Grundsätzlich ist das natürlich ein Punkt: Romantisierung von im Grunde menschenverachtendem rassistischen Handeln. Der überlegene Weiße kommt und bringt den anderen unterentwickelten Untermenschen Zivilisation. Oder in anderen Spielen: Sie dienen als Expansionsraum des weißen Mannes, wodurch besonders menschenverachtendes Verhalten auch noch belohnt wird.
Allerdings ist gerade Anno gar kein historisches Setting und will es gar nicht sein. Man startet nicht in England oder Holland, sondern in einer fast unbevölkerten Inselwelt, die es so nicht gibt und nie gegeben hat. Die Personen in dieser Welt entsprechen keinen historischen Personen, auch wenn man bei der Königin an Victoria denken muss. Man kämpft bzw. konkurriert nicht mit Einheimischen oder anderen Ländern, sondern mit anderen Personen, die nicht alle weiß sind. Auch präsentieren sich die verschiedenen Regionen als relativ gleichberechtigt. Zwar startet man in der "Alten Welt", aber weder kann diese sich ohne "Neue Welt" voll entwickeln noch umgekehrt. Auch lernt man in der Fremde, durch die dort Einheimischen, wie man mit dem Land umgehen muss. Dass es in der Alten Welt mehr Entwicklungsstufen gibt resultiert dabei schlicht und einfach daraus, dass man dort startet und schonmal die ersten beiden Entwicklungsstufen durchlaufen hat, bis man in die neue Welt kommt. Würde dort die Bevölkerung ebenfalls fünf Entwicklungsstufen durchlaufen müssen, würde sie ewig hinterherhinken, was dann auch wieder ein Kritikpunkt wäre.