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Thema: Der Mongolensturm - Runde 15 - 1715

  1. #16
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    Königreich Schottland

    Das Turnier sorgte für einige unbeschwerte Tage und zu einem besseren Verständnis der zuletzt politisch eher uneinigen europäischen Adelsvertreter. Die Bauernbefreiung geht weiterhin gut voran, aber einige Berater schlagen mittlerweile vor, sie etwas langsamer vonstatten gehen zu lassen, da die Infrastrukturkosten weiter in die Höhe schnellen.


    Besonderheiten:
    Die schottische Krone bezieht aus königlichen Konzessionen für die Fischerei vor Nova Scotia ein jährliches Einkommen von der amerikanischen Kolonie, das völlig frei verwendet werden kann und keinen Restriktionen aus dem Regelteil unterliegt – sofern man von offensichtlich unmöglichen Aktionen absieht.
    Dank der reichen Fischgründe vor der neuschottischen Küste ist das Reich vor Hungersnöten sicher und verliert in Jahren mit einer Missernte kaum an Einnahmen oder Bevölkerung. In schweren Notzeiten wird Schottland sogar zum Anziehungspunkt für fremde Bürger.
    Da es in der Vergangenheit mehrere englische Invasionen gegeben hat, ist das Grenzgebiet auf schottischer Seite mit sehr modernen Burgen geschützt, die vom örtlichen Adel und den wohlhabenden Bürgern der Städte unterhalten werden. Lief als Gegenleistung an den Adel mit dem großflächigen Beginn der Bauernbefreiung Anfang 1709 aus.


    Herrschaftsgebiet: Schottland
    Vasallen: Nova Scotia (seit 1702 zugleich Vasalleneid gegenüber dem Großkhanat Shikawo)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 210 000
    Regionen: Lowlands, Highlands-Island-Nordatlantikinseln (mit der Kalmarer Union, den Zisterziensern vom Heiligen Nikolaus und den mongolischen Stützpunkten); Nova Scotia ist der Region St.-Xystus-Strom zugeordnet

    Hauptstadt: Edinburgh (Stadtbefestigung 3)
    Hauptresidenz: Edinburgh (Stadtschloss 3)
    Wichtige Festungen: Dumfries (4), Langholm (5), Hawick (5), Kelso (5), Duns (3), mittlerweile nicht mehr unterhalten und daher nur unvollständig für eine Belagerung gerüstet
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Robert IV. (seit 1688, *1646)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Royal Bank of Scotland zur Förderung von Landwirtschaft und Fischerei
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Gründung der British West Mongolia Company (WMC) mit Irland und England
    1704: Bau eines Handelshafens auf Nova Scotia zum halben Preis
    1705: Erstellung eines (fiktiven) Stammbaumes der Steward/Stuart-Dynastie
    1706: Feier der Highland Games mit einem Finale in Braemar
    1707: Einrichtung einer Bauernkasse, die den geplanten Übergang zur Bauernbefreiung unterstützen soll
    1708: Beginn der Bauernbefreiung mit Landverteilung (geplant bis 1714, Ablösezahlungen von 50 S pro Person, die bis ungefähr 1810 laufen dürften)
    1709: Doppelhochzeit des Kronprinzen Edward von England mit Prinzessin Fiona von Schottland und Kronprinz Malcolm von Schottland mit Prinzessin Mary von England.
    1710: Rundreise des Königs durch Schottland, um sich volksnah zu zeigen
    1711: Gründung des Distelordens (The Most Ancient and Most Noble Order of the Thistle)
    1712: Bau eines Handelshafens 1 in Iverness
    1713: Handelsmission in die drei nördlich gelegenen neuen Vasallenkhanate Nordamerikas
    1714: Großes Ritterturnier in Glasgow

    Besondere Gebäude:
    Seit 1706: Handelshafen 1 auf Nova Scotia

    Offene Bauprojekte: Handelshafen 1 in Iverness (340 000 S/ 1 500 000 S)

    Botschaften und Feste Gesandtschaften: Keine


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Königreich England (mit Vasallen)

    Steuereinnahmen: 820 000 S
    Einnahmen der Krone aus Neuschottland: 120 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Freiwillige Kriegsabgabe der wohlhabenden Stände: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 8 601 S
    Entrichtete Tribute: 60 000 S an das Großkhanat Negübeihafen
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Royal Bank of Scotland: 400 000 S (davon 400 000 S verliehen)
    Einlagen der Bauernkasse: 0 S (sollte möglichst wieder aufgefüllt werden, 100 000 S sind in den letzten Jahren eine gute Summe gewesen, um die Freikäufe zu beschleunigen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 200 000 S
    Soldkosten: -
    Infrastrukturkosten 1714: 210 000 S
    Weitere feste Ausgaben: 60 000 S an das Großkhanat Negübeihafen
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 780 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 858 000 S


    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1714: 851 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 476), 80 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1715: 851 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 476), 140 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.


    Waffentragende Bevölkerung: 0,6 (effektiv 0,6) Minghan SR, 0,4 (effektiv 0,4) Minghan LR, 3,7 (effektiv 3,7) Regimenter LI (leicht erhöht)
    Vasallenaufgebote: 0,5 (effektiv 0,5) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (1500 Mann)

    Geschütze: -


    Schiffe zu Jahresbeginn 1714: 4*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II
    Schiffe am Jahresende 1714: 4*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1715: 4*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II

    Söldner: 1,0 Minghan LR (Lyon)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1714: -

  2. #17
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    Irische Föderation

    Die Förderung des Instrumentenbaus und Musikhandwerks gilt als außerordentlich schöne Idee und gefällt den Ständen besonders gut. Neben der Stärkung von Handwerkern und Waldbesitzern gewinnt der Hochkönig damit an Einfluss im Land, was seine Politik künftig erleichtern könnte. Da sich Baiern, Brandenburg und Burgund bereits dazu entschieden haben, auf die eine oder andere Weise die Musik zu fördern, dürfte man außerdem den Export ankurbeln können.

    Die irische Whiskeyproduktion nahm ebenfalls zu, während der Handel insgesamt eher stagnierte. Die meisten Kaufleute sind der Ansicht, dass eine längere Phase des Friedens nunmehr sehr günstig für die irische Handelsgroßmacht wäre. Politisch könne man ein Auslaufen der vielen Handelsprivilegien zu erwirken versuchen.

    Auf Nantucket wurden wie vom Hochkönig gewünscht mehrere große Hochverratsprozesse durchgeführt, um den Zusammenhalt des Landes in Kriegszeiten zu stärken. Zudem konnte ein beträchtlicher Teil der früheren kanarischen Flotte übernommen werden.


    Besonderheiten:
    Die irische Föderation kontrolliert die Häfen Donegal, Sligo, Galway, Limerick und Cork, deren Hafenanlagen und Geschütze allen anderen in Europa überlegen und daher für den Nordamerikahandel besonders wichtig sind.
    Auf Nantucket verfügt die Föderation über eine Werft, die jährlich vier Schiffe der Stufe IV errichten kann. Die Insel ist (anders als die meisten anderen Kolonien) ein Teil Irlands.
    In Cork besteht eine Seefahrtsakademie, die sich wie eine Universität für Kaufleute und Seeleute auswirkt.
    Das Schutzmantellied und die neue Marienfahne sorgen für eine zusätzliche Motivation der Seeleute gegen Schiffe von Ländern, die man als nichtchristlich oder nichtkatholisch ansehen kann. Gegen christliche Gegner bleibt die Kampfkraft hingegen unverändert, während man bei Kämpfen gegen Schiffe des Heiligen Stuhls oder der Zisterzienser vom Heiligen Nikolaus sogar mit einem Malus zu rechnen hat.


    Herrschaftsgebiet: Irland, Isle of Man, Nantucket
    Vasallen: -
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 010 000 (leicht gewachsen)
    Regionen: Irland (mit Dublin); Nantucket ist der Region Amerika-Ostküste zugeordnet

    Hauptstadt: Keine
    Ratsort: Limerick (Stadtbefestigung 4)
    Residenz des Ratsvorsitzenden („Hochkönig“): Galway
    Wichtige Festungen: Donegal (3), Sligo (5), Galway (4), Cork (4)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Hochkönig Arbogast I. (seit 1704, *1639), Abt von Athenry

    Abgedankte Monarchen: Hochkönig Patrick III. (1685-1704, *1631, 1711 verstorben)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung eines Handelsbüros auf Nantucket
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Gründung der British West Mongolia Company (WMC) mit Schottland und England
    1704: Ausbau des Handelshafens auf Nantucket um eine Stufe (auf Stufe 3) zum halben Preis
    1705: Einrichtung einer Fischerei- und Handwerkerbank
    1706: Übernahme des Schutzmantelliedes und einer Marienfahne für die Föderationsflotte
    1707: Einrichtung eines Handelspostens 1 in Yunushafen
    1708: Einführung des St.-Patrick‘s-Days als Nationalfeiertag
    1709: Gemeinsame Förderung der Braukunst mit den Zisterziensern vom Heiligen Niklaus
    1710: Einrichtung eines Handelspostens 2 in Yamacraw (Savannah)
    1711: Förderung des Walfangs und der Walverarbeitung auf Nantucket
    1712: Symposium des Fortschritts für die Irische Föderation
    1713: Föderung der irischen Whiskeyproduktion, dem „Wasser des Lebens“
    1714: Förderung des Musikhandwerks

    Besondere Gebäude:
    Seit 1701: Handelsbüro auf Nantucket
    Seit 1704: Auf Stufe 3 ausgebauter Handelshafen (Nantucket)
    Seit 1707: Handelsposten 1 in Yunushafen
    Seit 1710: Handelsposten 2 in Yamacraw (Savannah)
    Seit 1711: Handelsposten 1 auf Barbados, wurde der Hanse abgekauft

    Handelsprivilegien und Monopole: Keine


    Steuereinnahmen: 1 150 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Freiwillige Kriegsabgabe der wohlhabenden Stände: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 9 997 S
    Weitere Einnahmen: -

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der irischen Fischerei- und Handwerkerbank 660 000 S (davon 600 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 200 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: 120 000 S (Söldner) + 114 000 S (Anteil an den ehemals kanarischen Schiffen), jeweils über einen Kredit im Inland finanziert
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -

    Fällige Kredite:
    Kredit bei der Eidgenossenschaft: 3 500 000 S zu 10% Zinsen, also insgesamt 3 850 000 S
    Kredit bei der Eidgenossenschaft: 500 000 S zu 8% Zinsen, also insgesamt 540 000 S
    Zusätzlicher Kredit im Inland über 234 000 S zu 12% Zinsen, insgesamt also 262 080 S


    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1714: 851 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 476), 80 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1715: 851 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 476), 140 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.


    Waffentragende Bevölkerung: 0,6 (effektiv 0,6) Minghan SR 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 4,1 (effektiv 4,1) Regimenter LI (leicht gewachsen)
    Vasallenaufgebote: -

    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (5000 Mann, in Nantucket Stufe IV für jeweils vier Schiffe)
    Geschütze: -
    Besondere Geschütze: 2,5 Regimenter Festungsgeschütze V


    Schiffe Anfang 1714: 2*400 IV, 4*300 IV, 3*150 IV, 3*100 III, 12*50 IV, 13*50 III, 10*25 IV, 17*25 III, davon 2*400 IV, 4*300 IV, 3*150 IV, 12*50 IV und 10*25 IV im Hafen von Passamaquoddy

    Ehemalige kanarische Nantucketflotte, Anfang 1714 übernommen: 1*300 IV, 6*250 III, 19*100 III, 1*100 II, 25*50 III, 39*25 III vor Nantucket, davon dauerhaft 1*300 IV, 6*100 III, 10*50 III, 20*25 III als Schutzflotte für Nantucket; der Rest wurde zeitweilig vom Heiligen Stuhl finanziert und steht nun unter dessen Kommando

    Schiffe zum Jahresende 1714:
    Hauptflotte: 2*400 IV, 4*300 IV, 3*150 IV, 3*100 III, 12*50 IV, 13*50 III, 10*25 IV, 17*25 III, davon 2*400 IV, 4*300 IV, 3*150 IV, 12*50 IV und 6*25 IV auf Shetland und 4*25 IV auf Island
    Nantucketschutzflotte: dauerhaft 1*300 IV, 6*100 III, 10*50 III, 20*25 III unter dem Kommando des Söldnerhauptmanns Robert von Amalfi

    Neubauten: 10*100 III in Irland

    Schiffe Anfang 1715:
    Hauptflotte: 2*400 IV, 4*300 IV, 3*150 IV, 13*100 III, 12*50 IV, 13*50 III, 10*25 IV, 17*25 III, davon 2*400 IV, 4*300 IV, 3*150 IV, 12*50 IV und 6*25 IV in den Häfen von Shetland, Kirkwall und Toftir und 4*25 IV auf Island
    Nantucketschutzflotte: dauerhaft 1*300 IV, 6*100 III, 10*50 III, 20*25 III unter dem Kommando des Söldnerhauptmanns Robert von Amalfi


    Söldner: 1,0 Minghan LR (Lyon), 1,0 Regimenter DR (Narwa) zum Küstenschutz auf Irland, seit Anfang 1714 zudem 2,0 Regimenter LI (Cádiz) auf Nantucket (von den Kanaren übernommen)

    Im Felde stehende Einheiten:
    2,0 Regimenter LI in den Häfen der Hauptinsel, ab Mai demobilisiert

    Verluste 1714: -

  3. #18
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    Föderation der Zisterzienser vom Heiligen Nikolaus

    Die eigenen Feierlichkeiten zum 600jährigen Jubliäum der Primarabtei Potigny ziehen viele Menschen aus dem Nordatlantik an, die nach geistlicher Gemeinschaft und der Begegnung mit Gott suchen. Der Konvent wächst daher deutlich an und umfasst dabei ungewöhnlich viele Ordensbrüder. Auch die Baumaßnahmen in Lissabon wurden fortgeführt.


    Besonderheiten:
    Die Zisterzienserföderation erhält Subsidien aus Shikawo, Narwa und der Kalmarer Union, um den Seeverkehr zu schützen und ihre mächtige Flotte zu unterhalten (1707/08 erstmals reduziert, gegenwärtig werden davon nur noch die Subsidien aus Narwa bezahlt).
    Einige der den Mönchen nach 1610 übereigneten Schiffe sind noch Konstruktionen aus der Zeit Yunus‘ IV., die über weit bessere nautische Eigenschaften verfügen als heutige Bauten.
    Auf Labrador und in Neufundland öffnete Shikawo den Brüdern vier Freihäfen, um Holz und andere wichtige Güter günstig erwerben zu können.


    Herrschaftsgebiet: Orkney-Inseln, Shetland-Inseln, Färöer-Inseln, Grönland
    Vasallen: -
    Freihäfen: St. Juruk’s (Neufundland), Natashquan, North River, Nain (Labrador)
    Seit Anfang 1709 verwaltet der Orden auch die mongolischen Dörfer auf Spitzbergen
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 25 000
    Regionen: Highlands-Island-Nordatlantikinseln (mit der Kalmarer Union, Schottland und den mongolischen Stützpunkten); die Freihäfen sind der der Region St.-Xystus-Strom zugeordnet

    Hauptstadt: Keine
    Sitz des Erzabtes: Shetland (Stadtbefestigung 6, Klosteranlage 5)
    Wichtige Festungen: Kirkwall (6), Toftir (6)
    Wichtige Klöster: Kirkwall (5), Toftir (3)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Erzabt Eleutherius III. (seit 1714, *1660)
    Verstorbene Ordensoberhäupter:
    Erzabt Theodosius I. (1695-1703, *1619)
    Erzabt Bernhard IV. (seit 1703-1714, *1649)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Gesandtschaften in sechs Länder mit diplomatischem und wissenschaftlichem Zweck
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Bau einer Klosteranlage 2 in Natashquan für den weiblichen Ordenszweig
    1704: Bau eines Handelspostens 1 in St. Juruk’s
    1705: Errichtung einer wohnlichen Notunterkunft für Seeleute im Hafen von Kirkwall
    1706: Einrichtung eines Stadtklosters 1 in Rom als Pilgerherberge für Jerusalemwallfahrer
    1707: Einrichtung eines Stadtklosters 2 in Jaffa als Pilgerherberge
    1708: Übernahme des Pilgerschutzes im Mittelmeerraum (auf päpstlichen Wunsch)
    1709: Gemeinsame Förderung der Braukunst mit der Irischen Förderation
    1710: Pilgerfahrt des Abtes ins Heilige Land
    1711: Erzabt Bernhard IV. berichtet von seiner Pilgerfahrt ins Heilige Land
    1712: Einführung einer Brieftaubenzucht auf den Inseln
    1713: Baubeginn einer Klosteranlage 1 bei Lissabon
    1714: 600-Jahr-Feier der Primarabtei Potigny


    Besondere Gebäude:
    1704: Handelsposten 1 in St. Juruk’s
    1705: Klosteranlage 2 des weiblichen Ordenszweiges aus Frankreich in Natashquan
    1705: Notunterkunft für Seeleute im Hafen von Kirkwall
    1706: Stadtkloster 1 in Rom als Pilgerherberge für Jerusalemwallfahrer
    1707: Stadtkloster 2 in Jaffa als Pilgerherberge

    Offene Bauprojekte:
    1713-17XX Klosteranlage 1 bei Lissabon (220 000 S/ 1 500 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Keine


    Steuereinnahmen: 210 000 S
    Subsidien: 250 000 S (Shikawo, entfallen endgültig), 100 000 S (Narwa), 60 000 S (Kalmarer Union, entfallen seit 1709 vermutlich dauerhaft), 30 000 S (Jaffa)
    Zusätzliche Subsidien aus dem Heiligen Land: 60 000 S (1711-1735 jährlich)
    Zusätzliche Subsidien des Heiligen Stuhls: 60 000 S
    Zusätzliche Subsidien der britischen Mächte: 300 000 S
    Weitere Einnahmen: 100 000 S aus päpstlichen Mitteln für das Kloster zu Lissabon (bereits verbaut)
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 6 900 S
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 20 000 S
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 700 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 770 000 S

    Waffentragende Bevölkerung: 0,3 (effektiv 0,3) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: -

    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (500 Mann)

    Geschütze: 1,0 Regimenter Festungsgeschütze IV

    Schiffe Anfang 1714: 2*250 V, 2*150 VI, 4*100 V, 8*100 IV, 4*50 V, 18*50 IV, 3*50 III, 2*25 V, 22*25 III, davon befinden sich 1*100 V, 5*100 IV, 1*50 V, 6*50 IV, 1*25 V zum Pilgerschutz im Mittelmeerraum
    Schiffe zum Jahresende 1714: 2*250 V, 2*150 VI, 4*100 V, 8*100 IV, 4*50 V, 18*50 IV, 3*50 III, 2*25 V, 22*25 III, davon befinden sich 1*100 V, 5*100 IV, 1*50 V, 6*50 IV, 1*25 V zum Pilgerschutz im Mittelmeerraum
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1715: 2*250 V, 2*150 VI, 4*100 V, 8*100 IV, 4*50 V, 18*50 IV, 3*50 III, 2*25 V, 22*25 III, davon befinden sich 1*100 V, 5*100 IV, 1*50 V, 6*50 IV, 1*25 V zum Pilgerschutz im Mittelmeerraum


    Söldner: 1,5 Regimenter LI (Narwa)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1714: -

  4. #19
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    Kalmarer Union

    Die Metallschule in Bergamo wurde als Teil des Friedensvertrages wie geplant eingerichtet, so dass man die Zahl der möglichen Gegner reduzieren konnte. Zudem erwies sich die Treuebindung der seit Jahrhunderten dänischen Provinz Schonen trotz der großen Übermacht der Ordensarmee als außerordentlich stark.

    Die NHG konnnte in diesem Jahr wieder ein wenig Boden gutmachen, was bei einer besseren Ernte und in Friedenszeiten vielleicht sogar noch etwas deutlicher werden könnte.

    Auch in vielen anderen europäischen Ländern gewann die Kalmarer Kriegspropaganda viele Menschen für die Sache des Nordens, insbesondere weil die äußeren Abläufe besser zur Deutung Kopenhagens passen als zu derjenigen des Ordens.

    Finanziell steht man besser als erwartet da, weil es Ansgar von Kallinge offenbar in vielen Fällen nicht gelang, die Mittel aus Schonen für sich zu gewinnen. Die meisten Adligen und sogar mehrere Klöster führten ihre Abgaben stillschweigend nach Kopenhagen ab, was anscheinend auch die Ritterbrüder nicht verhindern konnten – zumal sie offiziell nicht einfach in die Rechtsprechung der Provinz eingreifen wollten. Möglicherweise wäre es durchsetzbar, nach englischem Vorbild eine vom dortigen Landtag festgelegte Summe abzusprechen, die dann als Zivilliste ausgezahlt würde.


    Besonderheiten:
    Dänemark musste im Vertrag von 1414 zwar auf einen Zoll am Sund verzichten, erhielt aber das Recht, im Kriegsfall neutrale Schiffe aufzuhalten und auf Konterbande zu überprüfen.
    In Norwegen wirken sich die Hanseprivilegien zum Vorteil der Staatskasse aus, da die Hanse inzwischen von dort fast ihr gesamtes Holz für den Schiffbau bezieht.
    In Stockholm residiert der Hochmeister des Deutschen Ordens. Die Stadt profitiert daher in gewissem Maße von der Wirtschaft nichtschwedischer Balleien.

    Herrschaftsgebiet: Dänemark, Norwegen, Schweden
    Vasallen: Island (bis 1713/14), Schonen (seit Ende 1714)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 840 000 (D) + 500 000 (N) + 1 200 000 (S)
    Regionen: Dänische Inseln-Schonen (mit Gotland und Aland), Jütland-Schleswig-Holstein-Lübeck (mit Brandenburg und der Deutschen Hanse), Norwegen, Schweden, Highlands-Island-Nordatlantikinseln (Island, mit den Zisterziensern vom Heiligen Nikolaus, Schottland und den mongolischen Stützpunkten)

    Hauptstädte: Kopenhagen (Stadtbefestigung 2), Oslo (Stb 2), Stockholm (Stb 2)
    Hauptresidenz: Kalmar (Wasserschloss 2)
    Wichtige Festungen: Helsingborg (4)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Radbod I. Nordlandsson (seit 1708, *1683)
    Herzog von Schonen (Vasall): Frans von Ystad (seit 1714, *1657)

    Abgedankte Monarchen:
    König Erik VIII./IV./XIV. von Dänemark, Norwegen und Schweden (1689-1708, *1655)

    Abgedankte Prätendenten:
    König Waldemar IV. von Schweden (1708-1714, *1657)
    Ansgar von Kallinge, vom Orden benannter Landpfleger von Schonen (1714, *1654)


    Weitere Prätendenten (nicht anerkannt):
    König Olav IV. von Norwegen (seit 1708, *1659)
    König Erik XV. von Schweden (seit 1714, *1661)



    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Adelsfest in Kalmar, das als dauerhafte Tradition eingeführt werden soll
    1702: Bau eines Fischereihafens in Trondheim (1703 Ausbau zum Regionalhafen)
    1703: Einführung der Wikingermode bei Hofe
    1704: Einführung und Organisation von staatlicher Zwangsarbeit
    1705: Gründung der Nordischen Handelsgesellschaft (NHG) für den Nordamerikahandel
    1706: Einrichtung eines Konsulats in Paris
    1707: Erarbeitung einer einheitlichen nordischen Schriftsprache
    1708: „Erforschung der Berge“ mit Ungarn, Italien und der Eidgenossenschaft
    1709: Gründung panskandinavistischer Vereine
    1710: Umbau des Hofes, „um Geheimaktionen durchzuführen und besser auf dem diplomatisch/propagandistischen Feld zu agieren“ (Effizienzsteigerung gewählt)
    1711: Gründung eines Geheimdienstes
    1712: Einführung einer Luxussteuer
    1713: Gründung einer nautischen Schule in Kopenhagen
    1714: Gründung des Istituto di Metallurgia, einer Schule für Metallurgie in Bergamo


    Offene Bauprojekte:
    Seit 1713: Schule für Nautik in Kopenhagen (Stand: 65 000 S von 250 000 S)

    Besondere Gebäude:
    Seit 1703: Regionalhafen in Trondheim

    Besondere Institutionen:
    Seit 1711: Geheimdienst in Kopenhagen,
    Achtung Spoiler:
    1712 mit 10 000 S im Inland, 10 000 S auf den Kanaren und 1 000 S auf Island aktiv, 1713 dann mit 10 000 S in Schonen, 10 000 S im übrigen Dänemark, 2 000 S auf den Kanaren und 5 000 S auf Island dotiert, seit 1714 schließlich mit 30 000 S im Inland für den Überlebenskampf



    Botschaften und Feste Gesandtschaften:
    Seit 1706: Konsulat beim Königreich Frankreich in Paris (2 500 S)
    Seit 1709: Konsulat beim Königreich Norwegen in Oslo, seit 1711 als Botschaft weitergeführt (10 000 S)
    Seit 1709: Konsulat beim Königreich Schweden in Stockholm, seit 1711 als Botschaft weitergeführt (10 000 S)
    Seit 1710: Konsulat beim Kalifat von Cordoba in Cordoba, 1711 von beiden Seiten aufgelöst, keine Kosten mehr
    Seit 1710: Konsulat bei der Deutschen Hanse in Lübeck (2 500 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1709: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Herzogtum Burgund (mit Vasallen)


    Embargos und andere Strafmaßnahmen:
    Seit 1710: Vollständiges Embargo gegen das Khanat der Kanarischen Inseln (seit 1713 mit Sonderprüfung auf Konterbande, zunächst wegen des Krieges noch nicht umgesetzt, lief Ende 1713 aus)
    Seit 1710: Verkauf von Kaperbriefen gegen das Khanat der Kanarischen Inseln (im Inland werden diese umsonst ausgegeben) und seit November gegen das Khanat Italien (auch diese werden im Inland unentgeltlich angeboten), letztere liefen im Frühjahr, erstere im Herbst 1713 aus
    Seit 1713: Schikanen gegen das Khanat Italien, ebenfalls im Herbst beendet


    Gesamte Steuereinnahmen: 260 000 S (D)
    Verfügbare Steuereinnahmen: 260 000 S (D)
    Gesamte verfügbare Einnahmen (alle drei Reiche): -

    Verfügbare Zwangsarbeiter (für je 0,1 S bei Bauprojekten einsetzbar): 6 300 (D), weitgehend in Jütland verblieben
    Einnahmen aus der Luxussteuer: 21 000 S
    Rücklagen für das „nordische Erwachen“: -

    Nicht verwendete Mittel: -
    Einnahmen aus den Kaperbriefen: -
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 100 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -


    Fällige Kredite:
    926 760 S im Inland zu 12% Zinsen, insgesamt also 1 037 971 S


    Eigenkapital der Nordischen Handelsgesellschaft (NHG) Anfang 1714: 500 Anteile (Kalmarer Union: 500), 21 000 S, dazu 1*250 (Handelsschiff II) und 1*100 (Handelsschiff III) mit jährlichen Kosten von 16 000 S.
    Alle hanseatischen und inlänischen Anteilseigner nahmen die Auszahlung des halben Kaufwertes ihrer Anteile in Anspruch, einige Forderungen sind noch offen
    Die Gesellschaft verfügt seit Anfang 1713 über ein Monopol für den Pelzimport in die Kalmarer Union (gegenwärtig nur in Dänemark wirksam).

    Eigenkapital der Nordischen Handelsgesellschaft (NHG) Anfang 1715: 500 Anteile (Kalmarer Union: 500), 44 000 S, dazu 1*250 (Handelsschiff II) und 1*100 (Handelsschiff III) mit jährlichen Kosten von 16 000 S.
    Alle hanseatischen und inlänischen Anteilseigner nahmen die Auszahlung des halben Kaufwertes ihrer Anteile in Anspruch, einige Forderungen sind noch offen
    Die Gesellschaft verfügt seit Anfang 1713 über ein Monopol für den Pelzimport in die Kalmarer Union (gegenwärtig nur in Dänemark wirksam).


    Waffentragende Bevölkerung:
    Dänemark: 0,5 (effektiv 0,0) Minghan SR, 0,4 (effektiv 0,0) Minghan LR, 1,5 (effektiv 0,0) Regimenter LI
    Norwegen: 0,3 (effektiv 0,0) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,0) Minghan LR, 0,6 (effektiv 0,0) Regimenter LI
    Schweden: 0,9 (effektiv 0,0) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,0) Minghan LR, 1,8 (effektiv 0,0) Regimenter LI, dazu 1,5 Minghan LR-Söldner (Pilsen)

    Vasallenaufgebote: 0,4 Regimenter LI (Island, gegenwärtig effektiv nicht einsetzbar)


    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann in jedem Königreich)
    Schiffsproduktion: Stufe II (1000 Mann in Norwegen, je 500 Mann in Dänemark und Schweden)

    Geschütze: -


    Schiffe Anfang 1714: 2*100 II, 12*25 III, 1*50 I („Drachenboot“)
    Schiffe zum Jahresende:
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1715:


    Schwedische Schiffe Anfang 1714: 4*50 III, 4*25 III, 5*50 II, 10*25 II
    Neubauten: -
    Schwedische Schiffe Anfang 1715: 4*50 III, 4*25 III, 5*50 II, 10*25 II


    Norwegische Schiffe Anfang 1714: 10*50 II, 20*25 II
    Neubauten: -
    Norwegische Schiffe Anfang 1715: 10*50 II, 20*25 II


    Söldner: 0,5 Regimenter LI (Lüttich) auf Seeland, 0,5 Regimenter LI (Narwa) in Jütland


    Im Felde stehende Einheiten: 0,4 Minghan SR 0,4 Minghan LR und 1,3 Regimenter LI in Jütland und auf Seeland

    Die schwedische Armee ist im Feld geblieben (0,9 Minghan SR, 0,6 Minghan LR, 1,5 Regimenter LI

    Die norwegische Armee ist ebenfalls vollständig mobilisiert (0,2 Minghan SR, 0,1 Minghan LR, 0,6 Regimenter LI)




    Verluste 1714: -

    Schwedische Verluste 1714: -

    Norwegische Verluste 1714: -

  5. #20
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    Großfürstentum Finnland

    Der Beginn des spannenden, geradezu nervenaufreibenden Schwerpunktes dieses Jahres wird mit einem Fest begangen, da die Menschen im Land sich viel davon versprechen. Im Lauf des Jahres zeigt sich dann, dass diese Hoffnung berechtigt war, denn die kleinen, oft gerade einmal wenige Meilen langen neuen Wege helfen dabei, den Handel mit Pelzen, Handwerkserzeugnissen oder Fisch zu erleichtern. In den nächsten Jahren dürfte man (sofern keine kriegerischen Ereignisse alles zunichtemachen) diese Zugewinne bei den Silbereinnahmen der Staatskasse ebenfalls sehen.

    Bereits dieses Jahr erweist sich Stettin zunehmend als beachtliche Konkurrenz für Danzig, Stralsund und die mongolischen Häfen im Norden Polens, während Schwerin bislang kaum negativ betroffen ist und eher noch zu profitieren scheint.

    Eine mögliche neue Straße für den Pelzhandel haben Baumeistee zwischen Oulujärvi und Oulu ausgemacht. Der flache, rasch zugefrorene See wird im Winter gern von Jägern und Händlern für den sicheren Transport aus dem Landesinneren verwendet, steht aber noch deutlich im Schatten des direkten Weges ins mongolische Karelien oder Uusima. Finnland könnte also vielleicht sogar einen Teil des lukrativen Pelzhandels nach Westen umleiten. Allerdings müsste man dann mittelfristig über einen echten Handelshafen für Oulu nachdenken.

    In Schweden gewann der finnische Großfürst als Vermittler erheblich an Ansehen und gilt vielen Menschen des Ostseeraumes mittlerweile als echter Hoffnungsträger. Seine eher nüchterne Art wird dabei manchmal mit der Sprunghaftigkeit des Hansebürgermeisters verglichen und fällt gerade bei Kaufleuten manchmal durchaus zu seinen Gunsten aus. Angesichts der Popularität Baurs unter den Hanseaten gilt dies als außergewöhnlich.


    Besonderheiten:
    Einige finnische LI* sind Waldläufer aus dem Norden mit Kampfvorteilen in Waldgebieten.
    Der Freihafen Stettin wurde dem Großfürsten anstelle von Uusima übertragen, das man auf Druck Narwas nicht abgeben konnte. Obwohl die Stadt als Vasall unter finnischer Suzeränität steht, trägt sie dank der engen Handelsbeziehungen zum finnischen Steueraufkommen bei.
    Der Dorfkassenfonds wurde Anfang 1711 ausgezahlt und dem Staatshaushalt zugeschlagen

    Herrschaftsgebiet: Finnland mit Ausnahme von Südkarelien, Kymenlaakso und Uusimaa
    Vasallen: Stettin
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 260 000 (leicht gewachsen)
    Regionen: Nordfinnland, Südfinnland; Stettin ist Teil der Region Vorpommern

    Hauptstadt: Rovaniemi (Sitz der Eduskunta)
    Hauptresidenz: Oulu (Wasserschloss 1)
    Wichtige Festungen: Kalajoki (2), Närpes (3), Pori (3), Salo (3), Puumala (1),
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Großfürst Barsid I. (seit 1707, *1651)
    Ehrentitel der Spielfigur: König der Zahlen

    Verstorbene Monarchen: Großfürst Kalevi I. (1698-1707, *1625)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung einer Gesamtfinnischen Handelsbank
    1702: Finnisches Hoffest mit einer Präsentation aller Regionen des Landes
    1703: Bau eines Fischereihafens in Pori (1704 zu einem Regionalhafen ausgebaut)
    1704: Förderung des Sports in Finnland
    1705: Errichtung eines Handelspostens 1 in Genua
    1706: Druck der Memoiren von Großfürst Kalevi I.
    1707: Einführung eines Bildungsplans für Dorfschulen
    1708: Einrichtung eines Musterlandguts mittlerer Größe (250 000 S) bei Salo
    1709: Einrichtung einer Dorflehrerschule in Oulu
    1710: Eröffnung einer Landwirtschaftsbank
    1711: Finanzielle und organisatorische Unterstützung für die Einrichtung von Dorfschulen
    1712: Verbesserung der Gesundheitspflege durch die Unterstützung von Hebammen und Badern
    1713: Kartierung des Wege- und Binnenschiffahrtsnetzes
    1714: Einrichtung eines Straßenbauamtes im Range eines untitulierten Chausseeamtes


    Besondere Gebäude:
    1704: Regionalhafen in Pori
    1705: Finnischer Handelsposten 1 in Genua
    1706: Italienischer Handelsposten 1 in Pori
    1709: Dorflehrerschule in Oulu
    1714: Bestehender Handelshafen in Stettin um eine Stufe vergrößert (von 3 auf 4)

    Abgeschlossene Bauprojekte:
    1714: Mittlere Straße zwischen Berlin und Stettin (142 Mongolische Meilen/ 2 130 000 S)
    1714: 50 km einfache Landstraßen in Nordfinnland
    1714: 10 km einfache Landstraßen in Südfinnland

    Offene Bauprojekte:
    Straße zwischen Pori, Turku und Salo (50 Mongolische Meilen/ 250 000 S von 200 Mongolischen Meilen/ 1 000 000 S)

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1711: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Markgrafschaft Brandenburg


    Steuereinnahmen: 460 000 S
    Dorfkassenfonds in Dagomys: Anfang 1711 aufgelöst
    Tributeinnahmen: -
    Jährliche Zahlung aus Brandenburg (1711-1720): 80 000 S
    Zinszahlung aus Stettin: 60 000 S
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 21 717 S

    Verliehene Kredite:
    3 000 000 S an Stettin (langfristig, 2% Zinsen im Jahr)
    4 300 000 S an das Kalifat von Cordoba (kurzfristig, 8% Zinsen)

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Gesamtfinnischen Handelsbank: 335 000 S (davon 335 000 S verliehen)
    Einlagen der Landwirtschaftsbank: 150 000 S (davon 150 000 S verliehen)
    Einlagen der Schulgeldkasse: 64 000 S

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 175 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: -


    Waffentragende Bevölkerung: 2,5 (effektiv 2,5) Regimenter LI*, 2,5 (effektiv 2,5) Regimenter LI (leicht erhöht)
    Vasallenaufgebote: 0,4 (effektiv 0,4) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (500 Mann)

    Geschütze: -


    Schiffe Anfang 1714: 10*50 III, 30*25 III
    Schiffe Ende 1714: 10*50 III, 30*25 III
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1715: 10*50 III, 30*25 III

    Söldner: 2,5 Regimenter LI (Krakau), davon 0,5 Regimenter seit dem Sommer 1713 in Schonen, in diesem Jahr wieder zurückgekehrt

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1714: -

  6. #21
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    Königreich Galicien

    Die Hochzeit des Kronprinzen Fernando mit seiner wunderschönen Braut Isabella von Soria wird wie erhofft zu einem erhebenden und feierlichen Moment der Dynastie und auch des ganzen Landes. Da der König mehrfach Hinweise auf die Bedeutung einer Trauung in der Wallfahrtskirche zu Santiago gibt und auch selbst seinen Hochzeitstag dort begeht, kann Wallfahrtsrektor Pedro von Arzúa für das nächste Jahr tatsächlich ungewöhnlich viele Anmeldungen junger Adelspaare entgegennehmen.

    Der Straßenbau, die Einrichtung des Pilgerhospitals und die Errichtung der Dankeskirche in Valencia werden dank der Mittel aus dem Staatshaushalt mit großem Eifer vorangetrieben. Auch die Botschaften und Gesandtschaften waren weiterhin bemüht, die Bedeutung des kleinen Königreiches vor Ort gebührend herauszustellen. Als Erfolg kann gelten, dass die eingeladenen Gäste von wenigen Ausnahmen wie Barbados abgesehen bei der Hochzeit erschienen.

    Wirtschaftlich erlebte man ein weiteres gutes Jahr, hat im Kalifat mittlerweile aber etwas stärker mit der hellenischen Konkurrenz zu kämpfen. Außerdem strömt immer noch Falschgeld aus Süd- und Zentralspanien ins Land.


    Besonderheiten:
    Das Kronland Galiciens umfasst nur einen kleinen Teil des Reichsgebietes. Da das Prestige der Eroberer Spaniens aber außerordentlich hoch ist, wirken galicische Schwerpunkte stets auf das ganze Reich, wobei die Finanzierung zu 80% aus den Grafschaften erfolgt.
    Söldnertruppen (nicht aber Schiffe und Artillerieregimenter) werden ebenfalls zu 80% aus Mitteln der Grafschaften bestritten.
    Die Grafschaften unterhalten an der Militärgrenze Aveiro-Salamanca-Logrono selbständig mehrere moderne Burgen mit Festungsgeschützen.


    Herrschaftsgebiet: Region Galicien
    Vasallen: Nordwestspanien nördlich der Linie Aveiro-Salamanca-Logrono
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 100 000
    Regionen: Galicien (Kronland und Vasallen gemeinsam)

    Hauptstadt: Santiago de Compostela (Stadtbefestigung 4)
    Hauptresidenz: Vigo (Burgschloss 1, Stadtbefestigung 4)
    Wichtige Festungen: Aveiro (4), Viseu (3), Almeida (4), Salamanca (5), Toro (3), Lerma (4),
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Fernando V. (seit 1707, *1668)

    Verstorbene Monarchen: König Fernando IV. (1690-1707, *1644)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Galicischer Landtag, um Grafen, Adel, Klerus und Volk näher zueinander zu führen
    1702: Gründung der Jakobusbruderschaft und eines Pilgerhospitals in Santiago
    1703: Gründung einer königlichen Schule auf einem Landgut bei Vigo
    1704: Einführung des Missale secundum usum almae ecclesiae S. Iacobi pro tota Hispania
    1705: Förderung des Landesausbaus im galicisch-merinidischen Grenzgebiet
    1706: Große internationale Jakobuswallfahrt zum Heiligen Compostelanischen Jahr
    1707: Förderung religiöser Handwerkskunst
    1708: Galicisch-merinidische Handelsgesandtschaft nach West- und Nordafrika
    1709: Feierliche Krönung Fernandos V. am Jakobustag in Santiago
    1710: Eröffnung mehrerer Botschaften und Konsulate
    1711: Gründung eines kleinen Musterweingutes bei der Festung Lerma
    1712: Einführung des Rituale secundum usum almae ecclesiae S. Iacobi pro tota Hispania
    1713: Einrichtung eines Chausseeamtes, Baubeginn der Weinstraße
    1714: Feierliche Hochzeit des Kronprinzen Fernando mit Isabella von Soria


    Besondere Gebäude:
    Seit 1702: Pilgerhospital in Santiago
    Seit 1703: Königliche Schule bei Vigo
    Seit: 1711: Musterweingut (klein) bei Lerma


    Offene Bauprojekte:
    Ausbau des Pilgerhospitals in Santiago (bislang 129 000 S von 250 000 S)
    Bau der Spanischen Weinstraße Hendaye (auf englisch-aquitanischer Seite) - Irun - Donostia – Lerma (Einfache Straße über 280 Mongolische oder Königliche Meilen/ 300 000 S von insgesamt 1 400 000 S verbaut)


    Botschaften und Konsulate:
    Seit 1710: Botschaft in Paris (10 000 S); Leitung: Prinz Roberto, Bruder Fernandos V.
    Seit 1710: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Palermo (10 000 S)
    Seit 1710: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Mopti (10 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Nouakchott (5 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Cordoba (2 500 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Kalifat von Cordoba (mit Vasallen)
    Seit 1709: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Herzogtum Burgund (mit Vasallen), 1712 ausgelaufen


    Steuereinnahmen: 610 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Freiwillige Kriegsabgabe der wohlhabenden Stände: -
    Spendeneinnahmen für das Pilgerhospitz: 3 000 S (bereits verbaut)
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 8 010 S

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 100 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 37 500 S (Diplomatische Vertretungen)
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: Keine; stattdessen wurde sogar ein Kredit über 30 000 S ans Kalifat vergeben


    Waffentragende Bevölkerung: 1,4 (effektiv 1,4) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 0,7 (effektiv 0,7) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 4,0 (effektiv 4,0) Minghan SR, 0,9 (effektiv 0,9) Minghan LR, 1,1 (effektiv 1,1) Regimenter DR (leicht gewachsen), 1,7 (effektiv 1,7) Regimenter LI
    Zusätzliches Vasallenaufgebot: 3,0 Regimenter Festungsgeschütze III, ab März/April an den Küsten Galiciens und des Kalifats stationiert


    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (500 Mann)


    Geschütze: 1,0 Regimenter Feldartillerie III


    Schiffe zu Jahresbeginn 1714: 1*250 III (Flaggschiff „Missale Mozarabicum“), 5*100 III, 1*100 II, 20*50 III, 4*50 II, 7*25 III, 7*25 II, davon 1*250 III und 5*100 III bei der Kalifatsflotte

    Schiffe am Jahresende 1714: 1*250 III (Flaggschiff „Missale Mozarabicum“), 5*100 III, 1*100 II, 20*50 III, 4*50 II, 7*25 III, 7*25 II, davon 1*250 III und 5*100 III bei der Kalifatsflotte

    Neubauten: 2*250 III (im Kalifat)

    Schiffe Anfang 1715: 3*250 III (darunter das Flaggschiff „Missale Mozarabicum“), 5*100 III, 1*100 II, 20*50 III, 4*50 II, 7*25 III, 7*25 II, davon 2*250 III in Sevilla


    Söldner: 3,0 Minghan LR (Söldnermarkt Lyon), zu 80% aus Mitteln der Vasallen bezahlt

    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1714: -

  7. #22
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    Kalifat von Cordoba

    Das Goldhandelsmonopol wurde eingeführt und sogleich für einen sehr schönen Preis an ein Konsortium südspanischer und hellenischer Handelshäuser verpachtet, die eng mit den aus Marokko stammenden Karawanenführern kooperieren. Die neue Münzprägeanstalt kurbelte den Goldhandel ins Kalifat an, was für die Kaufleute von großem Nutzen war, da dass ihre Invesition sich auszahlte.

    Die Rechtsreformen werden auf 1719 hin fortgeführt, und die Baumaßnahmen in Lissabon und Valencia gehen gut voran, was besonders die spanischen Christen zufriedenstellt. Prinz Omar und Prinzessin Amara vertraten das Kalifat würdevoll, scheinen auf diplomatischem Parkett aber noch ein wenig unsicher zu sein. Die Delegation aus Schwaben ist noch nicht zurück, wurde dem Vernehmen nach aber sehr freundlich empfangen und sogar ein wenig bestaunt.

    Wirtschaftlich blieb die Situation des Kalifats weiterhin zufriedenstellend, allerdings sanken die Silbereinnahmen vom Höchststand der vergangenen beiden Jahre etwas ab. Man hat aber den Eindruck, dass das Falschgeld allmählich wieder abfließt und die höheren Mittel, welche man der Handelsbank zur Verfügung stellte, sehr nützlich waren.

    Die Handwerkermesse blieb hingegen ein wenig hinter den Erwartungen zurück, und auch bei den freien Berbern (die sowohl vom überraschenden Krieg gegen die Kanaren als auch vom neuen Goldhandelsmonopol betroffen waren) wurde man freundlich, aber zugleich sehr unverbindlich begrüßt. Ein Konsulat scheint gerade nicht erwünscht zu sein. Der Schmuggel nahm dafür deutlich ab, soweit sich dies sagen lässt.


    Besonderheiten:
    Der Goldhandel mit Afrika über Marokko sorgt für große Liquidität. Daher kann der Kalif weit höhere Schulden aufnehmen, bis dem „Binnenmarkt“ eine Krise droht.
    An den Militärgrenzen Aveiro-Salamanca-Logrono und Logrono-Huesca-Tarragona wurden in den letzten Jahren moderne Burgen mit Festungsgeschützen errichtet.
    Der mongolische Söldnermarkt Cádiz ist in Kriegszeiten für Feinde des Kalifats geschlossen.
    Vom Kalifat kommandierte Geschwader aus den an den großen Manövern des Jahres 1704 beteiligten Ländern (Galicien, Frankreich, Hellas, Heiliger Stuhl, Schottland, England und Irland) kämpfen zwischen 1705-1724 ohne Malus für zusammengesetzte Schiffsverbände. Bei Flottillen unter merinidischem Kommando mit Schiffen aus anderen europäischen Ländern ist der Malus im selben Zeitraum deutlich gemindert und kann durch dreiwöchige Manöver vor dem gemeinsamen Einsatz nochmals reduziert werden. Beide Verbesserungen betreffen den Einsatz gegen Piraten wie auch gegen feindliche Kriegsschiffe.
    Truppen des Kalifats (auch Söldner) sind zwischen 1712 und 1731 auf heimischem Boden im Hinblick auf die Ausnutzung des Geländes und die Zusammenarbeit verschiedener Minghan und Regimenter deutlich stärker als gewöhnlich


    Herrschaftsgebiet: Spanien südlich der Militärgrenze, Marokko nördlich von Agadir, Balearen
    Vasallen: Die meist halbnomadisch lebenden Stämme Süd- und Ostmarokkos, Agadir (seit 1713/14), El Khabta (seit 1713/14)

    Ungefähre Bevölkerungszahl: 7 440 000 (leicht erhöht)
    Regionen: Iberien-Westwüste, Iberien-Zentrum, Iberien-Ost-Süd, Nordmarokko, Südmarokko-Berbergebiete (mit den kanarischen Vasallen)

    Hauptstadt: Cordoba
    Hauptresidenz: Granada (Residenz 1)
    Wichtige Festungen: Coimbra (4), Bejar (4), Avila (5), Soria (4), Saragossa (4), Tortosa (4)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Kalif Ahmad I. (seit 1714, *1682)

    Verstorbene Monarchen:
    Kalif Ibrahim IV. (1661-1703, *1627)
    Kalif Yaqub I. (1703-1714, *1649)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Islamische Bank von Cordoba zur Handwerkerförderung
    1702: Feier zum 80. Freiheitstag des Kalifats 1622
    1703: Küstenschutzkonferenz gegen die Piraterie
    1704: Flottenmanöver in vier Küstenregionen mit sieben weiteren Ländern
    1705: Förderung des Landesausbaus im galicisch-merinidischen Grenzgebiet
    1706: Handwerkermesse zu Cordoba
    1707: Reduzierung der Frondienste und islamisch geprägter Verhaltenskodex
    1708: Galicisch-merinidische Handelsgesandtschaft nach West- und Nordafrika
    1709: Bauernfreundliche Reform der Frondienste, Strafen und Schutzverpflichtungen
    1710: Eröffnung mehrerer Botschaften und Konsulate
    1711: Große Landmanöver der Landesaufgebote, Vasallen und Söldner
    1712: Feier zum 90. Freiheitstag des Kalifats 1622
    1713: Einrichtung einer Münzprägeanstalt für Goldmünzen in Cordoba
    1714: Einführung eines Goldhandelsmonopols


    Botschaften und Konsulate:
    Seit 1710: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Goreé (10 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Tunis (5 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Algier (5 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Cádiz (2 500 S)
    Seit 1710: Konsulat in Santiago (2 500 S)
    Seit 1711: Konsulat in Limerick (2 500 S)
    Seit 1712: Konsulat in Athen (2 500 S)


    Besondere Gebäude:
    Seit 1713: Münzprägestätte für Goldmünzen in Cordoba (250 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Königreich Galicien (mit Vasallen)
    Seit 1710: Einseitige Handelsprivilegien für das Herzogtum Burgund (ohne Vasallen), bereits 1711 wieder aufgehoben und durch Vorrechte für Hellas ersetzt
    Seit 1711: Einseitige Handelsprivilegien für das Khanat Hellas (ohne Vasallen)


    Steuereinnahmen: 1 740 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Verpachtung des Goldhandelsmonopols: 220 000 S
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 123 450 S
    Nicht verwendete Mittel: -
    Entrichtete Tribute: -

    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Islamischen Bank von Cordoba: 1 050 000 S (davon 1 020 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 500 000 S (mit Abgabebonus), 40 000 S fließen der Armenhilfe zu, 10 000 S der Veteranenversorgung
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 30 000 S (Diplomatische Vertretungen)
    Ausgaben während des Jahres: -
    Forderungen von Kaufleuten (0,05 von 0,25 S Verlust der geminderten Münzen): 12 000 S

    Fällige Kredite:
    4 300 000 S aus dem Großfürstentum Finnland zu 8% Zinsen, insgesamt also 4 644 000 S
    60 000 S aus dem Königreich Galicien zu 5% Zinsen, insgesamt also 63 000 S
    600 000 S aus dem Khanat Baiern zu 5% Zinsen, insgesamt also 630 000 S
    4 940 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 5 434 000 S
    1 016 200 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 8% Zinsen, insgesamt also 1 097 496 S


    Waffentragende Bevölkerung: 1,2 (effektiv 1,2) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR, 6,0 (effektiv 6,0) Regimenter LI (leicht gesunken)
    Vasallenaufgebote: 5,1 (effektiv 5,1) Minghan LR


    Geschützproduktion: Stufe III (2500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (4000 Mann)

    Geschütze: 0,5 Regimenter Belagerungsartillerie III, 1,0 Regimenter Festungsgeschütze IV


    Schiffe zu Jahresbeginn 1714: 1*1000 III (Flaggschiff „Kalif Ibrahim III“) 2*250 III, 2*150 III, 12*100 III, 40*50 III, 130*25 III, davon 1*1000 III, 2*250 III, 2*150 III, 12*100 III, 33*50 III, 20*25 III in marokkanischen Häfen

    Angemietete Schiffe für 1714: 6*50 IV (Ungarn)

    Schiffe am Jahresende 1714: 1*1000 III (Flaggschiff „Kalif Ibrahim III“) 2*250 III, 2*150 III, 12*100 III, 40*50 III, 130*25 III

    Flottenneubau: 2*250 III

    Schiffe Anfang 1715: 1*1000 III (Flaggschiff „Kalif Ibrahim III“) 4*250 III, 2*150 III, 12*100 III, 40*50 III, 130*25 III, davon 1*150 III, 5*100 III, 24*50 III, 20*25 III bei den östlichen Kanaren

    Söldner: 5,0 Minghan LR (Cádiz), 1,0 Regimenter SI (Cádiz) und 2,0 Regimenter LI (Cádiz)

    Im Feld stehende Einheiten: 1,2 Minghan SR, 0,6 Minghan LR, 4,5 Regimenter LI, dazu 2,5 Minghan LR von den Berbervasallen, ab Juni demobilisiert


    Verluste 1714: -

  8. #23
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    Khanat Italien

    Die beiden Einrichtungen zur Verbesserung der Metallurgie wurden mit Hilfe der Kalmarer Union zum Jahresende hin fertiggestellt. Es gilt als kluger Schachzug, die Schule und die experimentelle Werkstatt gleichzeitig zu eröffnen und so einen starken Synergieeffekt herzustellen.

    In diesem Zusammhang wird die Außenpolitik des Khans sehr gelobt, dem es gelang, von der Kalmarer Union Fachbeamte für die Schulgründung zu erhalten. Es zahle sich – so mehrere Vertreter der Gilden und Zünfte – offenbar aus, hartnäckig zu sein und Zahlungsverweigerer nicht einfach aus ihrer Schuld zu entlassen.

    Als ungünstig erwies sich hingegen der finanzielle Kollaps des langjährigen Verbündeten vor der nordwestafrikanischen Küste. Die Kanaren waren nicht nur ein politischer Partner für Italien, sondern hätten mit der Übergabe moderner Schiffe und der Insel Barbados auch wirtschaftlich und militärisch einen großen Nutzen gehabt; allerdings gelang es den aus Italien stammenden SI-Truppen immerhin, Khansbruck und sein Umland im Süden der tropischen Insel zu halten.

    Der Mailänder Geheimdienst nimmt dank der Mittelzuweisungen seinen Betrieb auf und wird versuchen, seinen Auftrag zu erfüllen.

    Eine sehr gute Entwicklung ist erneut bei den beiden Staatsbetrieben zu verzeichnen, auch wenn die Gewinne der Manufaktur ein wenig zurückgingen. Finanziell wirken sich die von mehreren Ländern verhängten Embargos allerdings recht negativ aus, so dass die Steuer- und Zolleinnahmen leider stagnieren.

    Der Festungsbau in Ligurien wird fortgeführt und sorgt totz der eher geringen Summe für eine willkommende Steigerung der Nachfrage vor Ort.

    Die ungarischen Privilegien gewinnen weiter an Gewicht, während man in Böhmen noch ganz am Anfang steht. Es wäre für Italien wohl günstig, wenn man die Vasallen der zwei Khanate dafür gewinnen könnte, die Privilegien ebenfalls zur Verfügung zu stellen.

    Der Handwerkerwettstreit in Mailand wurde in diesem Jahr von eher wenigen Interessenten besucht, was den Erfolg eines Büchsenmachers aus Turin aber kaum schmälerte.

    Die allmähliche Aussöhnung mit Frankreich trug hingegen erste Früchte, nachdem einige aus Südfrankreich stammende Adlige am Tag des Seemanns teilnahmen, während italienische Kaufleute zur Käsemesse eingeladen wurden. Die starke gegenseitige Privilegierung von burgundischen und französischen Kaufleuten setzt hier allerdings gewisse Grenzen.

    Der päpstliche Einfluss in Italien ist nach der Rettung von Prinz Jalpa deutlich gewachsen, so dass es als kluge Idee gilt, wie einige andere Christen für den Bau des Petersdomes Spenden aufzubringen. Einige italienische Bischöfe und Hochadlige schlossen sich diesem Geschenk Urus Khans mit eigenen Mitteln an. Fast ein Fünftel der hohen Spendeneinnahmen dieses Jahres für den Bau der neuen Peterskirche stammten so aus Italien.

    Das Abkommen mit Ungarn sorgte in diesem Jahr erneut für eine spürbare Abwanderung von Handwerkern. Das Arpadenkhanat gilt mancherorts als Land, in dem ein Mann sein Glück machen könne, der ohne Stammbaum und mächtige Familie auskommen müsse – wenn er nur sein Tun beherrsche.


    Besonderheiten:
    Die oberitalischen Kommunen haben eine lange Tradition der Selbstverwaltung, was die Effizienz von städtischen Schwerpunkten deutlich steigert.
    Dank der hervorragenden Geschützgießerei in Mailand ist die Aufstellung eines Regiments Feldartillerie oder Belagerungsartillerie 10000 S günstiger als üblich, Festungsgeschütze sogar um 15000 S (bei den ersten drei Regimentern pro Jahr).
    Der Söldnermarkt Genua stellt dem Khanat ein Regiment SI kostenlos zur Verfügung.
    Das Khanat Italien ist seit 1709 in vier Provinzen (Lombardei, Ligurien, Toskana, Piemont) aufgeteilt, die in einem Föderationskuriltai zusammenarbeiten. Diese erhalten jeweils 100 Sitze, die sie auf gerechte Weise nach eigenen Regeln vergeben können.


    Herrschaftsgebiet: Oberitalien ohne die Romagna und die Küste von Venedig bis Triest
    Vasallen: Grafschaft Barcelona nördlich von Logrono-Huesca-Tarragona, Südtirol, Korsika
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 9 100 000
    Regionen: Lombardei-Piemont, Ligurien, Toskana, Katalonien-Korsika, Cisleithanien (mit Ungarn, Böhmen, Baiern und Schwaben)
    Provinzräte (geplant): Lombardei, Toskana, Ligurien, Piemont

    Hauptstadt: Mailand (Stadtbefestigung 3), seit 1709 zugleich Sitz des Föderationskuriltai
    Hauptresidenz: Como (Wasserschloss 4)
    Wichtige Festungen: Logrono (1), Huesca (1), Tarragona (1), Genua (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Urus I. (seit 1706, *1670)

    Verstorbene Monarchen: Khan Tenzin II. (1677-1706, *1640)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (gemeinsam mit Hellas und Rom)
    1702: Italienischer Handwerkerwettstreit
    1703: Antipiraterieakt (Stärkung des inneren Zusammenhalts)
    1704: „Tag des Seemanns“ (Seesieg am 14. September 1703 bei Porto Maurizio)
    1705: Bau eines Flusshafens bei Pavia (an der Mündung des Tricino in den Po)
    1706: Bau eines Handelspostens in Pori (Großfürstentum Finnland)
    1707: „Föderalismusreform“, Einteilung Italiens in vier Provinzen
    1708: „Erforschung der Berge“ mit Ungarn, der Kalmarer Union und der Eidgenossenschaft
    1709: Bau einer Werkzeugmanufaktur in Turin
    1710: Gründung des staatlichen Post- und Fährdienstes Poste Italiane
    1711: Errichtung einer Festung 1 auf dem Pass San Giacomo bei Ventimiglia
    1712: Verwaltungsreform der Federazione Municipale
    1713: Gründung des Servizio informazioni
    1714: Einrichtung einer experimentellen Werkstatt in den Bergamasker Alpen


    Besondere Institutionen:
    Seit 1713: Geheimdienst Servizio informazioni in Mailand,
    Achtung Spoiler:
    seit 1714 mit 35 000 S im Inland und mit 15 000 S in ganz Spanien aktiv



    Besondere Bauwerke:
    Seit 1705: Flusshafen bei Pavia (an der Mündung des Tricino in den Po)
    Seit 1705: Finnischer Handelsposten in Genua
    Seit 1706: Handelsposten in Pori (Großfürstentum Finnland)
    Seit 1714: Istituto di Metallurgia, eine Schule für Metallurgie in Bergamo
    Seit 1714: Experimentelle Werkstatt in den Bergamasker Alpen in der Größe einer Schule

    Staatsbetriebe:
    Seit 1709: Staatliche Werkzeugmanufaktur Manifattura di Torino (500000 S)
    Seit 1710: Staatlicher Fährdienst Poste Italiane (100000 S) zwischen Genua, Ajaccio und Barcelona, besitzt seit Anfang 1712 fünf kleine Kurierschiffe (5*25 III)

    Offene Bauprojekte: Festung 1 bei Ventimiglia (1 300 000 S von 1 500 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1706: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Khanat Ungarn (ohne Vasallen), seit 1713 als gegenseitige Privilegien fortgeführt
    Seit 1714: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Böhmen (ohne Vasallen)
    Seit Mitte 1712: Schikanen gegen die Deutsche Hanse, Anfang 1714 vermutlich ausgelaufen


    Steuereinnahmen: 1 030 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Nicht verwendete Mittel: -
    Gewinne der Manifattura di Torino: 120 000 S
    Gewinne der Poste Italiane: 17 000 S
    Weitere Einnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 29 871 S, davon 9 000 S für die LI-Aufgebote auf Barbados entnommen
    Entrichtete Tribute: 150 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 450 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Verluste der Manifattura di Torino: -
    Verluste der Poste Italiane: -
    Ausgaben während des Jahres: -

    Fällige Kredite I: zurückgezahlt
    Fällige Kredite II: Zwangskredit der führenden Stände über 13 925 000 S zu einem vom Khan frei festlegbaren Zinssatz über eine variable Laufzeit im Inland


    Waffentragende Bevölkerung: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 6,3 (effektiv 6,3) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,4 (effektiv 0,4) Minghan SR (leicht gesunken), 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR (davon 0,2 aus Tirol, 0,1 aus Korsika), 0,2 (effektiv 0,2) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (2500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (4000 Mann)


    Geschütze zu Jahresbeginn 1714:
    2,6 Regimenter Feldartillerie III, davon stehen 2,0 Regimenter in Turin und 0,6 Regimenter in Mailand, seit dem Frühjahr wieder vollständig in Mailand
    1,5 Regimenter Festungsgeschütze III (in Genua), davon 0,5 Regimenter auf dem Weg nach Südwestfrankreich


    Schiffe zu Jahresbeginn 1714: 1*500 III (Flaggschiff Federazione), 2*250 III, 3*100 III, 30*50 III, 40*25 III, davon 1*500 III, 1*250 III, 3*100 III, 10*50 III und 10*25 III in dänischen Häfen
    Vermietete Schiffe Anfang 1714: -
    Angemietete Schiffe: 3*50 IV (aus Ungarn) zum Schutz des Seepostdienstes

    Schiffe am Jahresende 1714: 1*500 III (Flaggschiff Federazione), 2*250 III, 3*100 III, 30*50 III, 40*25 III

    Neubauten: 4*250 IV (in Kiskiack), 5*100 III 10*25 III (in Genua)

    Schiffe Anfang 1715: 1*500 III (Flaggschiff Federazione), 4*250 IV, 2*250 III, 8*100 III, 30*50 III, 50*25 III,


    Söldner zu Jahresbeginn 1714: 0,3 Regimenter SI (Genua, kostenfrei) in Genua, auf Barbados weitere 0,3 Regimenter SI (Genua, kostenfrei) unter kanarischem Kommando, das aber sofort wieder auf Italien überging, als das Inselkhanat kollabierte; 0,9 Regimenter LI auf Barbados

    Söldner zu Jahresbeginn 1715: 0,6 Regimenter SI (Genua, kostenfrei) in Genua, auf Barbados weitere 0,3 Regimenter SI (Genua, kostenfrei), 0,9 Regimenter LI auf Barbados dazu kommen noch 0,7 Regimenter LI-Aufgebote von den Kanaren auf Barbados


    Hilfstruppen: 1,5 Minghan SR und 0,5 Minghan LR aus Ungarn

    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1714: 0,2 Regimenter LI-Aufgebote von den Kanaren auf Barbados (desertiert)

  9. #24
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    Heiliger Stuhl

    Die großzügige Vergabe von päpstlichen Gütern an die „einfachen Leut vom Lande“ gilt als gottgefällige Tat und motiviert einige Adlige, Klostergemeinschaften und Bischöfe, selbst ähnliche Schenkungen vorzunehmen. Damit wächst das gemeinschaftlich bewirtschaftete oder für jeden nutzbare Land auf fast ein Fünftel (K 11%, A 37%, P 31%, G 17%, F 4%). So wird auch an der symbolischen Freilassung von Leibeigenen kaum Kritik laut, weil man in aller Regel bereit ist, öffentliche Taten der Barmherzigkeit als Vorrecht eines Herrschers (besonders eines geistlichen Oberhaupts) anzuerkennen, ohne dass damit die Ordnung insgesamt in Frage gestellt wäre. In der Folge fällt es dann unerwartet leicht, die sehr bauernfreundliche Regelung der Frondienste durchzusetzen und festzuhalten, was in Zunkunft auf eine allmähliche Besserung der Situation hoffen lässt.

    Die beiden neuen Nuntiaturen werden mit Hilfe örtlicher Bischöfe und Äbte eingerichtet, und auch die beiden Konsulate werden ohne Probleme eröffnet. Die Handelsvorrechte im Khanat Hellas konnten ebenfalls genutzt werden, ihre Wirksamkeit blieb aber wegen der weit stärkeren Kaufleuteschicht im Khanat eher auf Familien begrenzt, die sich bereits im Umfeld der RNC engagieren. Die Gespräche in Jaffa waren ebenfalls freundlich, wenn auch eher ohne konkrete Ergebnisse. Offenbar gibt es im Augenblick keine Waren, die man in Rom besser oder kostengünstiger verarbeiten könnte als im wirtschaftlich und technisch recht fortschrittlichen Vorderen Orient.

    Die päpstliche Weinprobe verlief diesmal eher enttäuschend, weil überraschend viele der Gäste offenbar Schwierigkeiten mit der prominenten Anwesenheit eines jüdischen Jurors hatten und sich teilweise sehr früh verabschiedeten oder sich sogar entschuldigen ließen. Möglicherweise sollte man künftig eher wieder auf christliche Ehrengäste setzen.

    In Westfalen, Schottland und Galicien war man überall willkommen, und die Nuntien gelten offenbar als besonders hochrangige Gäste, da man dem Heiligen Stuhl in der Regel einen Ehrenvorrang vor weltlichen Herrschern (mit Ausnahme der Großkhane) zuspricht, was offizielle Vertreter aufwertet und zugleich der jeweiligen Veranstaltung zusätzlichen Glanz verleiht. Besonders in Galicien war man auch ganz eindeutig „unter Freunden“, und auch die übrigen Adelsschichten scheinen dem Heiligen Stuhl recht freundlich gegenüberzustehen.

    Sowohl die Nuntiaturen wie auch die hochrangigen „Brieffreunde“ des Papstes melden viele begeisterte Reaktionen aus allen Schichten auf den Freikauf des italienischen Kronprinzen aus schmachvoller Gefangenschaft. Der Papst habe sich hier als wahrer Vater und Hirt des christlichen Volkes erwiesen und den Verlorenen Sohn aus eigenem Antrieb und mit eigenen Mitteln als „neuer Mose“ in die Freiheit geführt.

    Die Schiffe beim Zisterzienserorden wurden planmäßig fertiggestellt und müssen nur nur noch nach Rom verbracht werden. Der Erzabt spendete den Eigenanteil zudem für die päpstliche Universität, da man den Heiligen Stuhl nicht über die reinen Baukosten hinaus finanziell zur Kasse bitten möchte. Schließlich sei es eine Ehre, für das Oberhaupt der Kirche zu wirken.

    Im Land selbst nahm der Wohlstand besonders bei den einfachen Menschen deutlich zu, was ihr sorgenvolles Leben erleichterte. Nur die Staatskasse litt ein wenig unter dieser Verteilung des Einkommens – ein Verlust, der dank des Rekordergebnisses beim Peterspfennig mehr als ausgeglichen werden konnte.


    Besonderheiten:
    Der Heilige Stuhl verfügt über vier Regimenter der Schweizergarde. Der Sold für diese sehr frommen Männer liegt nur bei einem Viertel des auf dem Söldnermarkt gezahlten Preises. Der Papst kann diese Regimenter allerdings nicht entlassen. Für weitere Verbände werden die gewöhnlichen Preise fällig.
    Der Peterspfennig wird mittlerweile in der ganzen Welt am 29. Juni erhoben und bis zum Ende des Jahres nach Rom gebracht. Er wird im Etat eigens ausgewiesen und erhöht die Mittel des Heiligen Stuhles ganz erheblich.
    Der päpstliche Jurisdiktionsprimat ist mittlerweile durch Privilegien vieler Fürsten, Bischöfe und Klöster deutlich eingeschränkt worden. Dennoch ist der Heilige Vater auch weiterhin allein dafür zuständig, Diözesangrenzen zu verändern, neue Bistümer zu erheben und die Statuten von Ordensgemeinschaften zu genehmigen. Außerdem kann er unwürdigen oder simonistischen Bischöfen die Bestätigung verweigern oder sie absetzen.


    Herrschaftsgebiet: Territorium des Kirchenstaates im Italien des 17. Jh.
    Vasallen: -
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 510 000
    Regionen: Latium-Marken, Romagna

    Hauptstadt: Rom (Stadtbefestigung 1)
    Hauptresidenz: Rom (Residenz 1)
    Wichtige Festungen: -
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Laurentius I. (seit 1706, *1649)

    Verstorbene Päpste:
    Siricius III. (1697-1706, *1635)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (mit Hellas und Italien)
    1702: Baubeginn der neuen Peterskirche (Kathedrale der Stufe 4)
    1703: Eröffnung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1704: Fortsetzung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1705: Gründung einer Päpstlichen Druckerei in der Größe einer Schule der Stufe 2 in Rom
    1706: Bau einer päpstlichen Universität in Rom
    1707: Errichtung eines Handelspostens 2 in Jaffa zur Pilgerversorgung und zum Handel
    1708: Fortsetzung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1709: Konsistorium zur Kreierung neuer Kardinäle und zur Umsetzung der Konzilsbeschlüsse
    1710: Rundreise durch den weltlichen Besitz des Heiligen Stuhls
    1711: Gründung der Landwirtschaftsbank Banco di Santo Spirito
    1712: Beginn einer jährlichen päpstlichen Weinkür am Bartholomäustag, ab 1713 dann zum Erntedankfest
    1713: Einrichtung zahlreicher Nuntiaturen (Botschaften und Konsulate)
    1714: Kodifizierung und Begrenzung der Frondienste, Vergabe eines Viertels der päpstlichen Güter als Allmendefläche (ergänzt durch Schenkungen von Klöstern, Bischöfen und Adligen)


    Nuntiaturen (Botschaften und Konsulate):
    Seit 1713: Botschaft in Shikawo (25 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Melaka (25 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in München (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Stockholm (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Bern (10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Paris (10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft auf Shetland (10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Santiago (10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Sarai (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Konstantinopel (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Sansibar (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Jaffa (10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in Dublin (25 000 S, eigentlich 5 000 S)
    Seit 1714: Botschaft in Mailand (10 000 S)
    Seit 1714: Botschaft in Tarent (10 000 S)
    Seit 1714: Konsulat in Venedig (5 000 S)
    Seit 1714: Konsulat in Sassari (5 000 S)


    Besondere Gebäude:
    Seit 1705: Päpstliche Druckerei in der Größe einer Schule der Stufe 2 in Rom
    Seit 1707: Handelsposten 2 in Jaffa zur Pilgerversorgung, 1712 auf Stufe 3 erhöht


    Offene Projekte:
    1702-17XX: Bau des Petersdomes (2 407 000 S/ 10 000 000 S)
    1706-17XX: Bau einer Päpstlichen Universität in Rom (4 204 000 S/ 5 000 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1711: Schikanen gegen das Khanat der Kanarischen Inseln, 1713 mit der Kriegserklärung obsolet


    Steuereinnahmen: 190 000 S
    Einnahmen aus dem Peterspfennig: 2 330 000 S
    Nicht verwendete Mittel: -
    Tributeinnahmen: -
    Spenden für den Petersdom: 540 000 S (bereits verbaut)
    Spenden für die päpstliche Universität: 10 000 S (von den Zisterziensern, bereits verbaut)
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 52 220 S
    Einlagen der Banco di Santo Spirito: 690 000 S (davon 580 000 S verliehen)
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 300 000 S (mit Abgabebonus),
    Soldkosten: 245 500 S (kanarische Schiffe aus Nantucket, über einen Kredit finanziert)
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: 47 000 S (Mehrkosten beim Bau des Petersdomes, müssen noch beglichen werden),
    Fällige Kredite: 2 000 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 2 200 000 S, zudem 245 500 S aus dem Inland zu 12% Zinsen, insgesamt also 274 960 S


    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1714: 1755 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 357), 250 000 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 6*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 219 375 S.
    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1715: 1755 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359), 290 000 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 6*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 219 375 S.
    Stimmverteilung der Roma-Napoli-Compagnia (RNC):
    Stammanteile: Hellas 333, Heiliger Stuhl 333, Handelskonsortien 334
    Vorteilsaktien: Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359
    Stammanteile ermöglichen die Mitbestimmung auf den Gesellschafterversammlungen, sind aber finanziell ohne Wirkung. Ihre Zahl ist auf 1000 begrenzt.


    Waffentragende Bevölkerung: 0,4 (effektiv 0,4) Minghan LR, 1,0 (effektiv 1,0) Regimenter LI (leicht gewachsen)
    Vasallenaufgebote: -


    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (500 Mann)

    Geschütze: 1,5 Regimenter Festungsgeschütze III

    Schiffe Anfang 1714: 1*250 I, 6*50 III, 4*50 II, 12*25 II
    Schiffe zum Jahresende 1714: 1*250 I, 6*50 III, 4*50 II, 12*25 II
    Neubauten (beim Zisterzienserorden): 5*50 III, 10*25 III
    Schiffe Anfang 1715: 1*250 I, 11*50 III, 4*50 II, 10*25 III, 12*25 II
    Zeitweilig übernommene und vom Heiligen Stuhl finanzierte Schiffe aus der Nantucketflotte: 6*250 III, 13*100 III, 1*100 II, 15*50 III, 19*25 III, überwintern im Augenblick IV in den Häfen von Shetland, Kirkwall und Toftir



    Söldner: 1,0 Minghan LR (Genua), 1,0 Regimenter DR (Konstantinopel), werden im ganzen Land eingesetzt, um die Sicherheit zu erhöhen
    Besondere Söldner: 4,0 Regimenter SI (Schweizergarde, Viertelsold), davon 2,0 Regimenter im ländlichen Gebiet


    Verluste 1714: -

  10. #25
    Zurück im Norden
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    Khanat Hellas

    Die neue Landwirtschaftsschule wird wie geplant eingerichtet und soll besonders die Söhne des Niederadels anziehen, um so das Ideal des gebildeten Gutsherren zu verbreiten und auch die Ansichten des Khans zu verbreiten.

    Die Reiseerzählung des Kronprinzen wird von einem Dichter als Manuskript verfasst, bleibt aber doch deutlich hinter der erwarteten Qualität zurück. Möglicherweise könnte man wie das finnische Großherzogtum einen Schwerpunkt dafür investieren. Daher wurde auch die Veröffentlichung zunächst zurückgestellt.

    Im wirtschaftlichen Bereich erlebte man erneut ein sehr gutes Jahr, da der Handel im ganzen Mittelmeerraum weiter zunahm und man mittlerweile doch ein sehr schönes Stück davon für Hellas beanspruchen kann. Besonders im Kalifat gewann man weitere Marktanteile, während die Konkurrenz der päpstlichen Untertanenen noch sehr gering ausfiel.

    Auch die Situation auf dem Land hat sich weiter stabilisiert, und die Unterhaltskosten für die Infrastruktur blieben dank der hohen Markt- und Zollerträge ebenfalls im Rahmen. Die RNC erzielte recht ansehnliche Erträge, die wie üblich deutlich stärker den Menschen in Hellas als den Untertanen des Heiligen Stuhles zufielen.


    Besonderheiten:
    Im süditalienischen Adel ist eine antikisierende Religion sehr verbreitet, die den Khan als Schutzherrn vor den Christen ansieht. Dadurch ist die dortige Oberschicht äußerst loyal.
    In Athen sind noch Söldner (SI*) mit besonders effektiven Waffen aus mongolischer Zeit ausgerüstet.
    Als merinidischer Prinz erhält der Khan jährlich eine Apanage aus seinen spanischen Gütern.

    Herrschaftsgebiet: Süditalien, Griechenland südlich der Linie Olymp-Parga ohne die Inseln
    Vasallen: -
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 5 970 000 (wieder stabilisiert)
    Regionen: Südgriechenland, Süditalien

    Hauptstadt: Athen
    Hauptresidenz: Tarent (Stadtschloss 1)
    Wichtige Festungen: Salerno (4), Bari (2), Tropea (2), Larisa (2), Piräus (3)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Ibrahim I. (seit 1704, *1670)

    Verstorbene Monarchen: Khan Uthman I. (1667-1704, *1629)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (gemeinsam mit Italien und Rom)
    1702: Gesandtschaft zur Förderung von Handel und Diplomatie mit der Satrapie Sansibar
    1703: Einrichtung diplomatischer Vertretungen in Kairo und auf Sansibar
    1704: Bau eines Handelspostens auf Sansibar (für die RNC)
    1705: Handelsmesse Afrikanikí Agorá in Athen (als dauerhafte Veranstaltung geplant)
    1706: Einführung der Athener Börse, die den Außenhandel des Landes unterstützen soll
    1707: Tarenter Adelstag zur stärkeren Zentralisierung des Khanats
    1708: Gründung einer „Hellenisch-Melakanischen Gesellschaft für Kommerz“
    1709: Einführung des ius emphyteuticarium auf Krongut und bei freiwillig teilnehmenden Adligen (nach Klarstellung 1710: Keine Fronpflichten, aber Pachtgebühren sowie unbezahlte Arbeitsdienste für den Unterhalt der Infrastruktur; persönliche Freiheit).
    1710: Bau eines Handelspostens in Kairo
    1711: Gründung einer „Freiheitsbank“ zum Erwerb von Land und Arbeitsmaterial im ländlichen Raum des Khanats
    1712: Diplomatische Handelsdelegation zum Unabhängigkeitstag des Kalifats
    1713: Rückreise des Kronprinzen Iskander aus Melaka, Vorbereitung eines Buches
    1714: Gründung der Schola Agriculturae "Lucius Columella"

    Besondere Gebäude:
    Seit 1704: Handelsposten 1 der RNC auf Sansibar (von Hellas geplant und finanziert)
    Seit 1706: Börse in Athen in der Größe eines Marktplatzes 1, 1707 auf Stufe 2, 1709 auf Stufe 3 und 1714 auf Stufe 4 erhöht
    Seit 1710: Handelsposten 1 des Khanats in Kairo
    Seit 1714: Landwirtschaftsschule „Schola Agriculturae Lucius Columella" in Tarent


    Botschaften und Feste Gesandtschaften:
    Seit 1703: Feste Gesandtschaften in Kairo und auf Sansibar (je 10 000 S)
    Seit 1705: Botschaften bei den Großkhanaten Melaka (25 000 S) und Debul (15 000 S)
    Seit 1710: Konsulate in Alexandria (5 000 S), Tanger (2 500 S) und Genua (2 500 S)
    Seit 1714: Botschaft beim Großkhanat Dagomys (25 000 S)

    Handelsprivilegien und Monopole: Handelsprivilegien der Stufe I im Kalifat von Cordoba


    Besondere Gesetze und Regelungen: Das Khanat verzichtet seit 1707 auf außerordentliche Frondienste für Bauprojekte und verlieh 1710 allen Leibeigenen der Krone und der aus eigenem Willen mitwirkenden Adligen die persönliche Freiheit bei fortdauernder Dienstpflicht; seit 1713 entfällt auch diese Dienstpflicht


    Steuereinnahmen: 1 660 000 S
    Einnahmen aus der Apanage: 150 000 S
    Einlagen des Fonds zur Ausrichtung der Afrikanikí Agorá: 21 000 S
    Einlagen der Emphyteuten-Kasse: aufgelöst und in die Freiheitsbank überführt
    Einlagen der Freiheitsbank: 125 000 S (davon 125 000 S verliehen)
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Nicht verwendete Mittel: -

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 210 000 S (mit Abgabebonus), davon 10 000 S speziell zum Erwerb von Luxusgütern
    Soldkosten: -
    Infrastrukturkosten 1714: 31 000 S
    Weitere feste Ausgaben: 95 000 S (Diplomatische Vertretungen)
    Ausgaben während des Jahres: -

    Fällige Kredite: 2 400 000 S in der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 2 640 000 S


    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1714: 1755 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 357), 250 000 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 6*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 219 375 S.
    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1715: 1755 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359), 290 000 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 6*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 219 375 S.
    Stimmverteilung der Roma-Napoli-Compagnia (RNC):
    Stammanteile: Hellas 333, Heiliger Stuhl 333, Handelskonsortien 334
    Vorteilsaktien: Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359
    Stammanteile ermöglichen die Mitbestimmung auf den Gesellschafterversammlungen, sind aber finanziell ohne Wirkung. Ihre Zahl ist auf 1000 begrenzt.


    Waffentragende Bevölkerung: 1,7 (effektiv 1,7) Minghan SR, 1,4 (effektiv 1,4) Minghan LR, 3,6 (effektiv 3,6) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: -

    Geschützproduktion: Stufe II (1000 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (1500 Mann)

    Geschütze: 0,5 Regimenter Belagerungsartillerie III in Athen

    Schiffe zu Jahresbeginn 1714: 1*350 III („Atalante“), 2*250 III („Castor und Pollux“), 4*100 III, 10*50 III, 5*50 II, 20*25 III, 7*25 II, davon 1*350 III, 2*250 III und 4*100 III in Häfen des Kalifats

    Schiffe am Jahresende 1714: 1*350 III („Atalante“), 2*250 III („Castor und Pollux“), 4*100 III, 10*50 III, 5*50 II, 20*25 III, 7*25 II, davon 1*350 III, 2*250 III und 4*100 III in Häfen des Kalifats

    Neubauten: 2*250 III (im Kalifat)

    Schiffe Anfang 1715: 1*350 III („Atalante“), 4*250 III (darunter „Castor“ und „Pollux“), 4*100 III, 10*50 III, 5*50 II, 20*25 III, 7*25 II, davon 1*350 III, 2*250 III und 4*100 III in Häfen des Kalifats


    Söldner:
    2,3 Regimenter SI* (Athen), davon 2,0 Regimenter in den größeren Städten und den wichtigsten Festungen sowie 0,3 Regimenter als Leibgarde in Tarent
    Zu Jahresbeginn wurden außerdem 0,5 Minghan SR und 0,5 Minghan LR zur Bekämpfung von Banditen aufgeboten und Ende des Jahres wieder entlassen.

    Verluste 1714: -

  11. #26
    Blubb=Lebenseinstellung Avatar von PaPaBlubb
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    Markgrafschaft Brandenburg im Jahr 1715

    Bild

    Schwerpunkt – Einrichtung der Domänenkammern und Ordnung der Landesverwaltung
    (1715)

    Brandenburg tritt im Jahr 1715 in eine Phase gezielter administrativer Neuordnung ein. Um die landesherrlichen Einkünfte, Verpflichtungen und Vermögenswerte, zudem auch die Krongüter gehören, dauerhaft überschaubar, vergleichbar und steuerbar zu machen, wird der schrittweise Aufbau von Domänenkammern eingeleitet. Ziel ist die Schaffung einer verlässlichen Verwaltungsstruktur, die weniger auf Einzelentscheidungen oder persönlicher Einflussnahme beruht, sondern auf fortlaufender Erfassung, einheitlichen Verfahren und nachvollziehbarer Kontrolle.

    Die Einrichtung der Domänenkammern zielt ausdrücklich nicht darauf ab, bestehende lokale Rechte oder adelige Einflussbereiche abrupt aufzulösen. Vielmehr sollen Einnahmen, Abgaben, Vorräte und Verpflichtungen erstmals systematisch erfasst und in ein einheitliches Ordnungsgefüge überführt werden. Die Kammern wirken dabei nicht als unmittelbare Befehlsinstanzen, sondern als Instrumente der Übersicht, Effizienz und Vergleichbarkeit.

    Hierzu wird das Land in Verwaltungsbezirke gegliedert, denen jeweils eine Domänenkammer zugeordnet ist. Diese erfassen domäniale Einnahmen, Pachtzahlungen und Abgaben, führen Register über staatliche und landesherrliche Vorräte, Lieferverträge und Abnahmepflichten und bündeln Informationen, die bislang auf lokale Verwaltungen, Grundherren oder Städte verteilt waren. Formale Zuständigkeiten bleiben bestehen, werden jedoch künftig transparent und überprüfbar.

    Die Domänenkammern berichten regelmäßig nach Schwerin. Einnahmen, Ausgaben und Bestände werden nach einheitlichen Vorgaben dokumentiert; Abweichungen und Unregelmäßigkeiten sollen frühzeitig erkennbar werden. Ergänzend werden reisende Kommissare eingesetzt, deren Aufgabe es ist, die Vollständigkeit und Ordnung der Register zu prüfen und so Nachlässigkeit und Korruption zu erschweren, ohne bestehende Strukturen offen aufzubrechen.

    Zugleich bilden die Domänenkammern die organisatorische Grundlage für weitere staatliche Aufgaben. Die Koordination der staatlichen Textilwirtschaft, planbare Abnahmen sowie die zentrale Erfassung von Vorräten werden über sie ermöglicht. Auch die Versorgung öffentlicher Einrichtungen und der Beamtenschaft.

    Politisch entfaltet diese Reform ihre Wirkung nicht durch offene Machtausübung, sondern durch belastbare Fakten. Der Landtag bleibt bestehen, stützt seine Beratungen jedoch zunehmend auf geprüfte Zahlen und verbindliche Übersichten. Einfluss entsteht auf diese Weise durch Sachkenntnis und Ordnung, nicht durch Konfrontation.

    Mit der Einrichtung der Domänenkammern vollzieht Brandenburg einen strukturellen Übergang hin zu einer dauerhaft leistungsfähigen Staatsverwaltung. Nicht Glanz oder Zwang, sondern Akten, Zahlen und Kontrolle bilden fortan die Grundlage staatlichen Handelns. Zur Finanzierung des zusätzlichen Verwaltungsaufwandes werden die jährlichen Hofhaltungskosten auf 180.000 angehoben.

    Weiteres
    (1) Zur Sicherung Brandenburgs werden wie gewohnt 1,0 LR aus Ungarn sowie 0,5 LR an Söldner unterhalten.
    (3) Fortführung der Inventur/ Haushaltsreform
    (4) Der Markgraf lässt durchblicken, dass die nächsten Ziele der Aufbau staatlicher Magazine sowie eine mögliche dauerhafte Verlagerung der Residenz nach Berlin sind. Berlin ist das Zentrum Brandenburgs. Zuvor steht die Überlegung im Raum, eine dauerhafte diplomatische Präsenz in Krakau zu erörtern, insbesondere mit Blick auf Danzig und Krakau.
    (5) Wie beschrieben in der Auswertung, wird der Markgraf für die entsprechend genannten Regionen nochmal 50.000 Silber zur Verfügung stellen. (Flachsanbau)
    (6) Der Markgraf richtet Ausschreibungen an die Brandenburger Universität, die sich an vergangene, aktuelle und zukünftige Absolventen richten. Der Staat hat Arbeitsplätze zu vergeben. Zugleich wünscht der Markgraf eine Übersicht über die besten Absolventen der vergangenen Jahre, da diesen – nach persönlicher Vorstellung – gezielt direkte Stellenangebote unterbreitet werden sollen. Diese Maßnahme steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Schwerpunkt.
    (7) Einflussreiche Mitglieder des Landtages werden weiterhin zum Markgrafen in Schwerin eingeladen um über Politik, Wissenschaften, Landesverwaltung und anderes zu sprechen. Hier versucht der Markgraf Stück für Stück weiter seinen Einfluss auszubauen.
    (8) Übergabe der 200 und 50 Handelsschiff an die Brandenburger Händler
    (9) Der Markgraf reist nach Gent zur Krönung

    Handelsprivilegien:
    - Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Großfürstentum Finnland
    - Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Westfalen
    - Handelsprivilegien der Stufe 2 für die Deutsche Hanse
    - Handelsprivilegien der Stufe 1 für Brandenburg in Dänemark

    Einnahmen: 923.200
    340.000 (Steuern)
    7.200 (Zinsen vom Deutschen Orden)
    136.000 (Kreditrückzahlung vom Deutschen Orden)
    50.000 (Brandwein)
    150.000 (Krakau/Stettin)
    240.000 (Priviligien für die Hanse)

    Ausgaben: 625.000
    20.000 (Auffüllung der Kassen)
    80.000 (Finnland)
    180.000 (Hofhaltung)
    25.000 (Ungarn)
    5.000 (Soldkosten Ungarn)
    75.000 (Hafenausbau)
    45.500 (Schiffunterhalt)
    97.000 (Schwerpunkt)
    2.500 (Haushaltsreform )
    37.500 (Söldner )
    45.000 (Zusatzförderung Flachsanbau )
    5.000 (einflussreiche Mitglieder des Landtages)
    119.720 ( Kredit an den Deutschen Orden /)
    5.000 (Krönung in Gent /)
    50.000 (Privilegien in Dänemark /)
    3.000 (Kollegien/)

    Ergebnis: 248.200
    Geändert von PaPaBlubb (Gestern um 17:48 Uhr)

  12. #27
    Erfährt alles als letzter Avatar von Käsbert
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    SUOMEN SUURIRUHTINASKUNTA – GROSSFÜRSTENTUM FINNLAND 1715



    Bild



    Feste Ausgaben:

    Feste Zuwendungen / Hofhaltung


    Gesamt
    ±0 S 175.000 S


    175.000 S


    Militär:

    Marine:
    Neubau:
    Erwerb:
    Unterhalt:
    Art Stufe Stückpreis Anzahl Kosten
    25er III 1.500 S 30 45.000 S
    50er III 3.000 S 10 30.000 S
    Gesamt 75.000 S

    Belagerungswaffen:

    Neubau:
    Unterhalt:
    Art Stufe Stückpreis Anzahl Kosten
    Festungsartillerie III 60.000 S 0,0 0 S
    Gesamt 0 S

    Söldner:
    Art Herkunft Stückpreis Anzahl Kosten
    LI Krakau 60.000 S 2,5 150.000 S
    Gesamt 150.000 S

    Landstreitmacht:

    Waffentragende Bevölkerung: 2,5 Regimenter LI*; 2,5 Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,4 Regimenter LI



    Schwerpunkt:

    Saunabau
    Großfürst Barsid ist vom wöchentlichen Saunabesuch hochüberzeugt. Regelmäßiges Saunieren sei essentiell für die geistige und körperliche Gesundheit eines jeden Finnen. Daher soll der Aus- und Neubau von Saunen durch das Großfürstentum finanziell gefördert werden. Aufgrund der Sauberkeit und dem Zugang zu warmen Wasser ist sie auch der ideale Ort für Geburten und dem Wirken von Hebammen und ähnlichen Berufen.
    Kosten: 150.000 S



    Ereignisse:

    • keine




    Reaktion:

    • Der Straßenbau wird weitergeführt. Es sollen für 600.000 S Straßen gebaut werden. Mit dem 20% Bonus entspricht dies einem Gesamtvolumen von 750.000 S. Die Gelder sollen in folgende Projekte fließen:
      • Einfache Straße zwischen Pori, Turku und Salo: 50km / 250.000 S (Gesamt: 100 Mongolische Meilen / 500 000 S von 200 Mongolischen Meilen / 1 000 000 S)
      • Mittlere Straße von Oulu zum Ufer des Oulujärvi: 25km / 375.000 S (Gesamt: 25 Mongolische Meilen / 375 000 S von 100 Mongolischen Meilen / 1 500 000 S)
      • Einfache Landstraßen in Nordfinnland: 10km / 50.000 S (Gesamt: 60 Mongolische Meilen/ 300 000 S)
      • Einfache Landstraßen in Südfinnland: 15km / 75.000 S (Gesamt: 25 Mongolische Meilen/ 125 000 S)

    • Einrichtung von Dorfschulen: Dieses Jahr wird nichts investiert. Stattdessen soll geprüft werden, ob der reine Ausbau der Schulen noch finanzielle Zuwendungen bedarf und wie stark das Großfürstentum die laufenden Kosten der Schulen künftig subventionieren soll. Da sind auch die lokalen Dorfoberhäupter mit ihrer Meinung/Eindrücken gefragt.
    • Handelsprivilegien mit der Hanse: Sollen geprüft werden, ob sie auch die Vorjahre vergeben wurden und Rückmeldung bezüglich ihrer Wirkung gegeben werden.
    • Die Einlagen der Handelsbank werden wieder um 15.000 S erhöht.




    Weiteres:

    • Kreditzinssatz: 12%
    • Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
      Schiffsproduktion: Stufe III (500 Mann)
    • Besonderheiten: Einige finnische LI* sind Waldläufer aus dem Norden mit Kampfvorteilen in Waldgebieten.
      Der Freihafen Stettin wurde dem Großfürsten anstelle von Uusima übertragen, das man auf Druck Narwas nicht abgeben konnte. Obwohl die Stadt als Vasall unter finnischer Suzeränität steht, trägt sie dank der engen Handelsbeziehungen zum finnischen Steueraufkommen bei.
    • Einlagen der Gesamtfinnischen Handelsbank: 350 000 S (davon 335 000 S verliehen) (Neu! Zuvor: 335.000 S)
    • Einlagen der Landwirtschaftlichen Bank: 150 000 S (davon 150 000 S verliehen)
    • Einlagen der Schulgeldkasse: 64 000 S
    • Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Markgrafschaft Brandenburg
    • Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Hanse
    • Zur Stärkung des Handels bauen Stettin und Finnland eine mittlere Straße von Stettin aus nach Berlin (142km Länge, d.h. 2.130.000 S). Finnland übernimmt davon 630.000 S, Stettin zahlt 1.500.000 S. Brandenburg beteiligt sich über einen Schwerpunkt und wird bis 1720 jährlich 80.000 S an Finnland zahlen. Der Bau soll binnen 4 Jahren vonstatten gehen. Wurde Ende 1714 fertig gestellt sein.




    Finanzen:

    Etat 1713:
    Einnahmen Ausgaben
    460.000 S Steuereinnahmen 175.000 S Feste Ausgaben
    344.000 S Zinsen Kalifat 075.000 S Marine
    060.000 S Zinsen Stettin 150.000 S Söldner
    080.000 S Zahlung Brandenburg 150.000 S Schwerpunkt
    600.000 S Straßenbau Finnland
    015.000 S Einlagen Handelsbank
    944.000 S 1.165.000 S −221.000 S

    Kreditvergabe:
    Land Alt Neu Zinsen Neuvergabe
    Kalifat 4.300.000 S 4.100.000 S 9,5%* −200.000 S
    Stettin 3.000.000 S 3.000.000 S 2% 0 S
    Gesamt 7.300.000 S 7.200.000 S −200.000 S
    *wieder regulärer Zinssatz

    Staatssäckel:
    Staatssäckel Ende 1713 21.717 S
    Etat 1714 −221.000 S
    Neuverschuldung 0 S
    Neuvergabe Kredite 200.000 S
    Staatssäckel Beginn 1714 717 S

    Schuldenstand: 0 S

  13. #28
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    Föderation der Zisterzienser vom Heiligen Nikolaus

    Wegen der vielen neuen Brüder wird ein besser singbares Stundenbuch eingeführt, welches das gemeinsame Gebet erleichtern soll. Die Schiffe der befreundeten Irischen Föderation und des Heiligen Stuhls werden im Frühjahr mit einem großen Fest verabschiedet und die Besatzungen mit Rosenkränzen und kleinen Heiligenbildern beschenkt.

    Finanzen:

    Steuereinnahmen: 210 000 S
    Subsidien der britischen Mächte: 300 000 S
    Subsidien des Heiligen Stuhls: 60 000 S
    Subsidien der Satrapie Narwa: 100 000 S
    Subsidien aus der Satrapie Jaffa und dem Heiligen Land: 90 000 S
    Rücklagen vom Vorjahr: 6 900 S
    Spenden: -
    Kredit aus der Eidgenossenschaft: 600 000 S zu 10% Zinsen, insgesamt also 660 000 S
    Gesamt: 1 369 900 S

    Hofhaltung: 20 000 S
    Schwerpunkt: 25 000 S
    Fest und Geschenke für die Päpstlichen und die Iren: 5 000 S
    Soldkosten: 90 000 S (1,5 Minghan LI)
    Fortführung des Klosterbaus in Lissabon: 50 000 S
    Schiffsunterhalt: 329 000 S
    Kosten für die Geschütze: (1,0 Regimenter IV): 80 000 S
    Kreditrückzahlung (Schweiz): 770 000 S
    Gesamt: 1 369 000 S

    Neue Rücklagen: 900 S

  14. #29
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    Königreich Schottland

    Das Königreich wird eine nautische Schule in Aberdeen einrichten, um die Fähigkeiten schottischer Seeleute zu stärken. Die englischen Privilegien bleiben bestehen.

    Finanzen:

    Steuereinnahmen: 820 000 S
    Einnahmen der Krone aus Neuschottland: 120 000 S
    Englische Zahlungen für die Privilegien: 50 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 8 601 S
    Neuer Kredit: 1 000 000 S zu 10% Zinsen aus der Eidgenossenschaft, insgesamt 1 100 000 S
    Gesamt: 1 998 601 S

    Hofhaltung: 200 000 S
    Schwerpunkt: 250 000 S
    Infrastrukturkosten: 210 000 S
    Tribut an Negübeihafen: 60 000 S
    Subsidien an den Zisterzienserorden: 50 000 S
    Weiterbau des Handelshafens: 100 000 S
    Einlagen in die Bauernkasse: 100 000 S
    Soldkosten: 75 000 S (1,0 Minghan LR aus Lyon)
    Schiffsunterhalt: 89 000 S (4*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II)
    Neubaukosten der Schiffe: -
    Kreditrückzahlung: 858 000 S (Eidgenossenschaft)
    Gesamt: 1 992 000 S

    Neue Rücklagen: 6 601 S

  15. #30
    Zurück im Norden
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    Königreich Frankreich

    Die Käse- und Warenmesse wird in diesem Jahr durch einen südamerikanischen Marktteil ergänzt. Burgunds Homagiumsgelder werden erneut an das Herzogtum zurückgegeben.


    Finanzen:

    Steuereinnahmen der Krone: 1 010 000 S + 110 000 S
    Homagiumsgelder: 670 000 S
    Gewinne des Mercure galant: 34 000 S
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 29 100 S
    Neuer Kredit: 3 600 000 S zu 10% Zinsen aus der Eidgenossenschaft, insgesamt 3 960 000 S
    Gesamt: 5 453 100 S

    Hofhaltung: 400 000 S
    Schwerpunkt: -
    Käse- und Warenmesse mit Südamerikamarkt: 100 000 S
    Geheimdienst: -
    Rückzahlung von Homagiumsgeldern: 250 000 S (Burgund)
    Besondere Soldkosten: 225 000 S (1,5 Minghan SR*)
    Soldkosten (1,0 Minghan LR): 75 000 S
    Geschütze: 132 000 S (1,0 Regimenter FA III, 0,7 Regimenter BA III, 0,5 Regimenter FG)
    Schiffsunterhalt: 88 500 S (4*250 III, 4*50 III, 11*25 III)
    Handgelder zur Abmusterung: 5 000 S
    Kreditrückzahlung: 3 960 000 S (Eidgenossenschaft)
    Andere Zahlungen: 105 000 S an Italien (FG), 65 000 S an die Kalmarer Union (Subsidien)
    Gesamt: 5 405 500 S

    Neue Rücklagen: 47 600 S

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