Achso. Das sehe ich auch ähnlich wie die Bischöfe. Die Rolle des Priesters muss schon klar getrennt sein. Hochgebet etc. muss auch von ihm gesprochen oder gesungen werden und nicht von einem Chor.
Achso. Das sehe ich auch ähnlich wie die Bischöfe. Die Rolle des Priesters muss schon klar getrennt sein. Hochgebet etc. muss auch von ihm gesprochen oder gesungen werden und nicht von einem Chor.
Die Story die ich euch 2014 versprochen habe!
Als ich den SP formuliert habe, standest du noch voll dahinter![]()
Dann hab ich deine Formulierung falsch verstanden, oder war etwas unaufmerksam, sorryAber die Rolle des Priesters zu verändern ist ja deutlich mehr als nur die Gemeinde mehr ein zu binden.
Das wäre ja eine Veränderung die weiter geht als das was wir z.B. heute haben.
Die Story die ich euch 2014 versprochen habe!
Das war doch der zentrale Aspekt des Ganzen![]()
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Die Frauen so in Rollen miteinzubeziehen, die ihnen sonst aufgrund des Geschlechts versagt bleiben.
Damit bist du Jahrhunderte der Kirche vorausEine solch drastische Reform kann man kaum mit ein zwei Schwerpunkten umsetzen.
Die Story die ich euch 2014 versprochen habe!
Der Priester darf ja auch weitermachen, es singen nur alle mit
Es ist aber jetzt schon ein wenig blöd, dass du mir das ok gibst, und jetzt in Fundamentalopposition gehst zu dem Vorhaben...
Ich dachte halt bisher es geht dir darum den Gesang, insbesondere durch die Nonnen, zu stärken, nicht die ganze Struktur der Liturgie zu verändern. Ich hatte eher sowas wie Nonnenchöre im Kopf und nicht, dass sie die Messe selbst singen. Das ist ja etwas was es auch heute nicht gibt. Lediglich einzelne Sequenzen werden vielleicht mal mit der Gemeinde gemeinsam gesungen/gesprochen (und selbst das ist eher unüblich), ansonsten wird das Hochgebet ausschließlich von Priester gesungen/gesprochen.
Die Story die ich euch 2014 versprochen habe!
Das ist halt nach nem gesetzten SP sehr ungünnstig...
Naja, was halt geht ist, dass Gesang mehr präsenz im Gottesdienst einnimmt und die Gemeinde mehr mit singt. Auch dass das Hochgebet tatsächlich vom Priester häufiger gesungen wird ist ja kein Problem. Aber Dinge die für die Wandlung relevant sind und damit das Kernstück der Liturgie darstellen müssen natürlich in der Hand des Priesters bleiben. Das ist ja selbst in der evangelischen Kirche so.
Man kann überlegen das einzelne Gebetselemente gemeinsam gesungen werden, wie es auch heute mancherorts üblich ist, aber den Priester zu einer Randfigur zu machen ist für mich so nicht denkbar, weil es schlicht die Messe ganz grundlegend verändern würde.
Die Story die ich euch 2014 versprochen habe!
Natürlich ist das historisch nicht korrekt, aber ich finde das sollte als Argument nur bedingt zählen, da es eine vergleichbare Konstellation, in dem ein Frauenorden einen Kaiser direkt kontrollierte, ja historisch auch nicht gab. Daraus resultiert natürlich ein ganz anderes Selbstverständnis für die Rolle der Frau in der Kirche.
Bevor ich zum religiösen Part bzgl Gesang in der Messe und Liberalisierung im Ordenswesen eine Entscheidung treffe, müssten wir vielleicht nochmal grundlegende Fragen klären, daher primär @Jon:
Ich bin mir immer noch sehr unsicher, welche Stellschrauben ich habe, was ich machen kann und was nicht.
Zu Beginn habe ich ja eher mit der Grundvorstellung gespielt, dass eben Aufgaben für die man sonst Botschafter etc hatte, eben Schwestern eingesetzt werden, da sie Vertraute der Oberin sind und es einfach auch mal thematisch was anderes ist. Als ich die zusätzliche Ebene mit Außenstehenden reinbringen wollte, wie etwa bei der Figur der Klosterbothin, wurde das eher abgeblockt bzw als nicht so passend eingestuft. Auch die Schaffung einer zweiten Ebene von Personen, die dem Kloster nahestehen, aber nicht allen Regeln des Klosters unterliegen, wurde ja deutlich abgeblockt, da ein Kloster light nicht im Sinne des Klosters sei. Jetzt gibt es aber durch das Bergsteigen eine Bewegung eher in diese Richtung, auch Wiwi würde eher in die Richtung gehen.
Ich bin da jetzt zunehmend verwirrt und schrecke eher davor zurück, mehr in die Richtung zu machen, weil ich offensichtlich die Hintergründe und Zusammenhänge in diese Richtung nicht richtig erfasse oder verstehe. Und so stoße ich dann plötzlich auf unerwartete Fettnäpfchen, die sich aber auch eher erst im Nachgang zeigen. Ich möchte ja eigentlich nur RP-technisch generell im Sinne der Generaloberin agieren, deren Position stärken und als Agenda die Rolle der Frau stärken auf verschiedenen Ebenen. Zunehmend verlagert sich das aber in meiner Wahrnehmung darauf, dass ich sich das Ganze irgendwie auf Kleinklein Entscheidungen verlagert, wo mir das fehlende Hintergrundwissen über die Feinheiten des Ordenswesens und den Kircheninterna auf die Füße fällt. Das ist jetzt schon der dritte SP in dieser Richtung, wo der primäre Effekt aufgeschoben wird und der Ball zu mir zurückgeschoben wird und sich irgendwie in Detailfragen verliert. (Ordensreform, Gesang in der Liturgie, Bergsteigen). Vielleicht interpretiere ich das auch falsch und es ist einfach nur eine Rückfrage deinerseits wie weit es gehen soll, aber ich glaube ich täte mich da leichter mit konkreten Optionen. Ich habe prinzipiell auch nichts dagegen, an unkonventionelle und kreativen Lösungsmöglichkeiten zu arbeiten, aber es scheint mir, dass die hier nicht zu den Limitationen des Kirchen- und Ordenswesens passen und ich merke, dass ich zunehmend davor zurückschrecke, überhaupt etwas in dieser Richtung zu machen. In den ersten Jahren hatte ich da noch einen anderen Eindruck.
Kannst du mir soweit folgen oder ist diesbezüglich von deiner Seite etwas unklar? Ich habe einfach mal versucht die Gedanken da etwas in Worte zu fassen, die mir da die letzten Tage dazu durch den Kopf gegangen sind.