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Thema: Ungarn 1700 - Die Zeit der Arpaden

  1. #1066
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    1.) Gibt es eine Möglichkeit noch in der Rundenpause eine Einschätzung zu bekommen, ob und falls ja zu was für Bedingungen (eher Geld oder lieber eigene Privilegien in Italien oder evtl. Österreich) Steiermark und Kärnten interessiert wären Italien Handelsprivilegien einzuräumen?
    Ich vermute ja, dass wirklich qualifizierte Rückmeldungen erst während der Runde möglich sind?
    2.) Vielleicht könnte dann Zizys Mann zumindest schon mal eine kleine Lageeinschätzung aus seiner Sicht geben?

    3.) Gibt es eigentlich auch ohne Austausch einen gewissen Vorteil beim Handel für den Lehnsherren oder seinen Vasallen im Verhältnis zueinander?

    4.) Sind Kärnten und Steiermark wichtig für Ungarn als Absatzmärkte (so dass man dort vielleicht gar keine fremden Privilegien möchte)?

    5.) Stellen die von Baiern fleißig verteilten Privilegien in Baiern für meine Vasallen oder Ungarn selbst Probleme dar, oder ist das eher egal, weil Ungarn und seine Vasallen eh wenig Chancen hätten?

    6.) Kannst du mir Tipps geben, wie Ungarn mittelfristig die mongolischen Märkte für sich erschließen könnte?Letztlich sind die Mongolen für Ungarn fast in jeder Richtung die Nachbarn, so dass diese als Absatzmärkte eigentlich viel logischer und sinnvoller als alle spielbaren Länder wären.

  2. #1067
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    1. Das ist leider nicht möglich, weil man dort mit den Ständen sprechen muss. Außer man macht das einfach per Dekret und begründet es mit politischen Erwägungen, aber das möchtest du vermutlich nicht?

    2. Der ist Adliger und hat dazu keine wirklich klare Meinung. Den Adels stört so etwas ja eher selten.

    3. Ja. Du profitierst also schon von deinen Vasallen.

    4. Ja, unbedingt. Andersherum ist es übrigens sogar noch etwas stärker, aber der Warenaustausch ist generell recht stark.

    5. Im Augenblick ist das vermutlich noch egal, aber mittelfristig sind Handelsprivilegien für andere Länder an der eigenen Grenze fast immer von Nachteil.

    6. Privilegien sind dort nicht möglich, aber man kann das meist dadurch machen, dass man die entsprechenden Wege zur Verfügung stellt. Wenn man ein Angebot hat, das auf Nachfrage stößt, klappt das eigentlich fast immer.

  3. #1068
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    1.)
    Ich würde für das Bergwerk dieses Jahr wohl 300k-500k ausgeben theoretisch könnte ich auch auf 750k erhöhen, wenn es da gewisse Grenzen (wie bspw. 1/3 oder 1/2) gibt, die sich besonders auszuahlen. Hast du eine Empfehlung wie hoch ich da ansetzen sollte?
    Bis 300k kann ich weitgehend ohne Kredit finanzieren, alles darüber müsste ich in der Schweiz leihen.

    2.) Meinst du es ist noch sinnvoll das staatliche Bauprogramm weiter zu finanzieren, entweder für Köhlereien & CO am Montanstandort, oder in der Region Cluj um auch da mal etwas Entwicklung anzutreiben.
    Oder ist das inzwischen eher überflüssig und die entsprechenden 50k wären besser im Bergwerk angelegt?

  4. #1069
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    1) Es gibt da tatsächlich keine Stufen, das ist linear (sieht man einmal vom erheblichen Bonus bei der Fertigstellung ab). Falls du mit einer guten Ernte oder einem größeren Krieg in der Nähe rechnest, wäre eine sehr hohe Investition wohl ertragreich, ansonsten muss man es im ersten Jahr nicht übertreiben.

    2) Da würde ich das Zweite annehmen. Zu Beginn wird man die Arbeitskräfte ohnehin vor Ort rekrutieren, und für Spezialisten schauen die örtlichen Adligen und deine Gutsverwalter nach Wohnraum. Gerade die Güter haben ja meist recht ausgedehnte Liegenschaften und können ein Gärtnerhaus oder eine Zimmerflucht im Hauptgebäude zur Verfügung stellen. Generell sind die Ansprüche natürlich auch eher niedrig und die meisten Menschen können selbst bei einem einfachen Bau mitwirken. Ich habe das Wohlprogramm vor allem als Stärkung der Interessentenwerbung abgebildet, es sind also einfach mehr Handwerker gekommen, zum Schluss ja sogar arrivierte Meister.

  5. #1070
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    1.) Für das Montanrevier soll im Anschluss an das Bergwerk ja (mit eigenem SP) auch noch ein großes Hüttenwerk mit Hochofen, Frischfeuer und Hammerwerk gebaut werden.

    a.) Passt das mit einem SP für Bergwerk und einem SP für das Hüttenwerk?
    b.) Sind 500.000 S für das Hüttenwerk ausreichend, oder müsste man aufgrund des Umfangs (Hochofen+Frischfeuer+Hüttenwerk) eher mehr ansetzen?

    2.)Ich habe mal den Entwurf für die Finanzierung über Anteile rausgekramt:
    Bergwerk + Hütte
    Krone will direkt investieren, das wird aber viel zu langsam gehen daher folgendes Angebot, was zuerst dem eigenen Adel und im Anschluss auch in Italien, dem Reich und an der Börse von Neapel gemacht werden soll.

    Bergwerk und Hütte werden in 100.000 Anteile aufgespalten, 1 Anteil ist 20 S (100.000 Anteile = 2 Mio S)
    - Krone erhält je 10 % des Umsatz von Bergwerk und Hütte als Bergzehnt für die Nutzung der Ressourcen.
    - Gewinne werden jährlich entsprechend der Anteile ausgeschüttet.
    - Krone garantiert Verlustausgleich und Mindestrendite von 5 % auch schon während der Bauphase.
    - Krone erhält dauerhaftes Rückkaufsrecht für 21 S pro Anteil, dieses darf frühestens 5 Jahre nach Fertigstellung des Bergwerks genutzt werden.
    a.) Sind die Bedingungen so passend, oder würdest du da eine Änderung empfehlen? (ich wäre am überlegen bei Zeichnung der Anteile, noch einmalig 2-5% der eingeworbenen Summe an die italienische Börse abzuführen, damit simato auch was davon hat, obwohl er es auch so ok fand, aber meine Frage geht eher in die Richtung, ob das so ein faires Angebot für mögliche Anteilskäufer ist, aus meiner Sicht ist es eine runde Mischkalkulation. Mehr Sicherheit als bei purer Investition, Chancen auf mehr Gewinn als über Kredite aber eben auch Begrenzungen der Gewinnmöglichkeiten.

    ++
    - kein Verlustrisiko
    - garantierte Rendite von 5%
    - auch schon beim Bau
    - je nach Erfolg des Montanreviers deutlich höhere Gewinne möglich

    --
    - Garantie nur 5% also weniger als übliche Kreditsätze
    - Bergzehnt (10% vom Umsatz) und Rückkaufsrecht begrenzen Gewinnchancen (wobei das Rückkaufsrecht frühestens nach 5 Jahren greift und realistisch auch dann mangels vorhandenem Kapital wenn überhaupt erst langsam genutzt werden würde)


    b.) kannst du ganz grob abschätzen, in welchem Bereich die Kapitaleinwerbung über die italienische Börse da möglich sein wird?Kann man darauf hoffen, 30-70 % der gesamten Baukosten eingeworben werden können, oder wird das allenfalls ein kleiner Beitrag im kleinen 6 stelligen Bereich?

    c.) Würde sich an den Chancen zur Finanzierung etwas wesentliches ändern, wenn man das Angebot 3 Jahre lang offen hält um so nach und nach Geld einzuwerben?


    Baustelle:
    Achtung Spoiler:
    Bild


    Khanat Ungarn


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung eines Chausseeamtes
    1702: Ungarisches Fest mit Reiterspielen
    1703: Bau einer Schule in Buda
    1704: Bau einer Landwirtschaftsschule in Szeged
    1705: Bau eines Flusshafens in Buda
    1706: Gerberei in Szeged
    1707: Brunnenbau
    1708: Start der gemeinsamen Erkundung der Berge
    1709: Ernährungssicherheit
    1710: Staatliches Bauprogramm
    1711: Zizys Rundreise
    1712: Ausbildung ungarischer Handwerksmeister
    1713: Exploration für ein mögliches Bergwerk in den Westkarpaten
    1714: Vorbereitung eines Montanreviers in Oberungarn

    Besondere Gebäude:
    1703: Allgemeinbildende Schule in Buda
    1704: Landwirtschaftsschule in Szeged
    1705: Flusshafen in Buda
    1706: Gerberei (klein) in Szeged

    Abgeschlossene Projekte:
    1701-1704: Mittlere Straße zwischen Buda und dem Ostufer des Balaton (20/120 Meilen), danach als einfache Straße fortgeführt (100/120 Meilen)





    Bergwerk bei Dobschau 300.000 S

    Als nächster Schritt zum Montanrevier wird mit dem Bau eines Erzbergwerkes bei Dobschau begonnen.
    Im Jahr 1715 werden für den Bau 300.000 S bereitgestellt.




    Es soll nicht nur ein Bergwerk gebaut werden, es soll eine Montanregion entstehen. Diese gilt es vorzubereiten:
    Es soll im Laufe der Zeit neben dem Bergwerk auch ein großes Hüttenwerk (mit Hochofen, Frischfeuer und Hammerwerk) entstehen, sowie genügend Köhlereien und Schmieden um das gesamte abgebaute Erz weiterverarbeiten zu können.
    100% bis zu Stangeneisen und Nägeln
    min. 50% zu Endprodukten wir Werkzeugen, Waffen und Rüstungen.

    Um hier einen reibungslosen Ablauf und eine dauerhafte Funktionsfähigkeit sicherzustellen braucht es umfangreiche Planungen.
    Es wird Kohle und damit Holz in riesigen Mengen benötigt. Um die Kohle zum Hüttenwerk zu bringen wird sehr viel Infrastruktur (Straßen) gebraucht.
    Es wird dabei an diese Routen und das eingezeichnete Gebiet gedacht, sollten sich im Lauf der Vorbereitungen andere Zuschnitte als sinnvoller erweisen ist hier aber auch eine andere Planung möglich.

    Um das ganze möglichst einfach zu gestalten würde die Krone am liebsten anderes Kronland gegen die genannten Gebiete tauschen, wobei hier grob die Formel gelten sollte:

    Aktueller Wert des einzutauschenden Landes des Adel + 20% Wertaufschlag = Wert des von der Krone erhaltenen Landes

    Alternativ ist auch ein Verkauf mit 20% Aufschlag oder ein Einstieg mit entsprechenden Anteilen in das Bergwerkprojekt möglich.
    die aktuelle Finanzierung ist mit 50 000 S recht gering, dies ist aber vor allem für die Planung gedacht, bei entsprechender Bereitschaft kann die Krone zu Beginn des Jahre 1715 bis zu 500.000 S für entsprechendes Land bereitstellen.

    Wo keine Bereitschaft zum Verkauf oder Tausch des Landes besteht soll zumindest sichergestellt werden, dass Waldgebiete vorrangig und im vorgegebenen Takt Holz zur Verhüttung bereitstellen und sich Landinhaber der erschlossenen Gebiete an den Kosten der Infrastruktur beteiligen, entweder durch direkte Zahlung, oder durch einen größeren Anteil an den Einnahmen aus diesen Gebieten, wobei sich dies nur auf die Einnahmesteigerungen in Folge der Erschließung bezieht.





    Staatliches Bauprogramm 50.000 S
    Sobald klar ist, in welchen Gebieten Köhlereien und weiterverarbeitende Betriebe entstehen sollen, soll hier begonnen werden Wohn und Betriebsgebäude für diese Betriebe bereitzustellen.

    Handwerkerausbildung 50 000 S + 50 000S (für Handwerker mit erhöhtem Konkurrenzdruck durch Privilegien.


    - 6 50er Schiffe helfen im Kalifat beim Küstenschutz und der Piratenjagd 3 50er Schiffe helfen bei der Eskorte der Poste Italiane.

    - Mit Italien werden Handelsprivilegien Stufe I getauscht.

    - Mit Böhmen werden Handelsprivilegien der Stufe I getausch, Ungarn erhält zusätzlich eine Ausgleichszahlung von 25.000 S.


    -Da im Mittelmeer mittlerweile besonders viele falsche Münzen kursieren werden die Münzen von Händlern aus dem Mittelmeerraum stichprobenartig die Münzen kontrolliert, es geht hier vor allem erst einmal darum festzustellen, wie groß das Problem tatsächlich ist.


    Die Entschädigungskasse wird auf 10 000 S abgesenkt, da sie kaum genutzt wird


    Militär:

    Armee:
    Baiern: 2 LR
    Brandenburg: 1 LR
    Italien: 1,5 SR & 0,5 LR
    Ungarn: 6 LR







    Einnahmen: Steuer und Tributeinnahmen 890.000
    Sonderzahlung aus Baiern: 45.000
    Sonderzahlung aus Brandenburg: 5.000
    Sonderzahlung aus Italien(Reiter): 50 000
    Kredit aus Schweiz zu 10%: 130 000
    Mietzahlung aus dem Kalifat für Schiffe 6 50er Stufe IV 31.200
    Zahlung für die Eskorte der Poste Italiane 15.600 S
    Ausgleichszahlung Handelsprivilegien Böhmen 25. 000
    Entschädigungskasse für den Adel: 36 000

    Gesamt: 1.227.800


    Ausgaben:

    Hofhaltung: 250.000
    Unterstützung der Reiterlehen: 100.000
    Kreditrückzahlung, Schweiz incl. Zinsen: 440.000
    Handgelder (11,0 Minghan): 160.000 (110k + Boni 50k (Deutschland 20k, Italien 30k)
    Vorbereitung Montanregion Oberungarn 50.000
    Ausbildung ungarischer Handwerksmeister 50.000 + 50.000 = 100.000 S
    Staatliches Bauprogramm 50.000
    Unterhalt Schiffe 9x50&1x150 IV+1x200III 60.000 S
    Rücklagen: 17.800
    Gesamt: 1.227.800
    Geändert von Kolumbus (29. März 2026 um 18:13 Uhr)

  6. #1071
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    Bei 1 passt denke ich alles, aber 2 wäre halt ein eigener Schwerpunkt (das ist ja praktisch eine Handelsgesellschaft, nur eben zur Finanzierung eines Bergwerks). Zumindest hätte ich es auf diese Weise abgebildet, zumal es da bereits ein System gibt, die Nachfrage zu bestimmen. In dem Fall ist es allerdings kaum wahrscheinlich, dass innerhalb eines Jahres gleich eine Million zusammenkommt. Die Nachfrage nach solchen Anteilen lief generell eher langsam an.

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