Ich habe mal einen Entwurf für den Friedensvertrag verfasst, sowie einen Anhang der die Zukunft der Inseln, insbesondere ihrer Verteidigung regeln könnte:
Friedensvertrag
zwischen den Kanarischen Inseln (La Palma, El Hierro, La Gomera, Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote) und der Koalition (Kalifat von Cordoba, Irische Föderation, Deutsche Hanse, Königreich Galicien, Khanat Hellas und der Heilige Stuhl)
Die Kriegsparteien kommen zu folgender Lösung überein:
- Das Khanat der Kanaren gilt als aufgelöst und jeglicher Herrschaftsanspruch Schinab Khans und seiner Nachfolger als erloschen.
- Die Unabhängigkeit Barbados' wird anerkannt, entsprechend wird die Schenkung an das Khanat Italien als nicht rechtens angesehen.
- Agadir und El Khabta übergehen in den Besitz der südmarokkanischen Stämme (Vasallen des Kalifats von Cordoba), Ad-Dakhla wird in die Verwaltung der Freien Berber gegeben.
- Die Falschgeldproduktion wird eingestellt, ferner werden die Produktionsmitte dafür, sowie alle Unterlagen und Informationen darüber der Koalition übergeben und anschließend zerstört.
- Schmuggel und Piraterie wird auf den Kanaren bekämpft. Alle entsprechenden Verbindungen in die Karibik werden gekappt.
- Die sogenannte "Todesarena" muss geschlossen werden. Kämpfe auf Leben und Tod zwischen Menschen oder Mensch und Tier zur Belustigung anderer Widersprechen den Grundsätzen aller abrahamitischen Religionen (Islam, Christentum und Judentum).
- Die Gilde des "Rosa Schwans" wird aufgelöst. Prostitution ist ein Greul welches nicht noch staatlich gefördert werden darf, die Seelen der Frauen sind dadurch für ihr Leben geschunden, eine normale Teilhabe in der Gesellschaft dürfte für sie kaum noch möglich sein, entsprechend muss für sie eine neue Lösung gefunden werden.
- Die Kanarischen Insel rüsten ihre Flotten und Truppen ab. Die Sicherung der Inseln und ihrer umliegenden Gewässer wird durch die Mongolischen Großreiche und den Mitglieder der Koalition neu organisiert.
- Alle Häfen der kanarischen Inseln werden für Kriegs- und Handelsschiffe der Mitglieder der Koalition geöffnet.
- Der Schutz der muslimischen und christlichen Gemeinden auf den Inseln muss gewahrt werden, ebenso wie die freie Ausübung ihrer Religion.
Addendum zum Friedensvertrag
Um die Zukunft der Kanarischen Inseln zu gestalten und neue Wegen in die Zukunft zu finden, treffen die kanarischen Inseln (La Palma, El Hierro, La Gomera, Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote), Mitglieder der Koalition (Heiliger Stuhl, Königreich Galicien?, Irische Föderation?, Kalifat von Cordoba?, ?) und die Satrapie St. Petrus folgende Vereinbarungen:
- Die kanarischen Inseln schließen sich zu einer Konföderation zusammen mit Santa Cruz de Tenerife als Hauptstadt. Sollten einzelne Inseln die Unabhängigkeit wünschen, wird das respektiert.
- Den Schutz der Inseln und ihrer umliegenden Gewässer übernehmen im Osten der Heilige Stuhl, vertreten durch den Orden des Erzengels Michael, und im Westen die Satrapie St. Petrus.
- Dem Orden des Erzengels Michael wird das Burgschloss von Las Palmas de Gran Canaria zur Verfügung gestellt.
- Die Satrapie St. Petrus pachtet die Häfen (inklusive Festungen) von Santa Cruz, Las Palmas, Agulo und La Frontera.
- Der Orden des Erzengels Michael pachtet den befestigten Hafen (inkls. Festung) von Las Palmas de Cran Canaria.
- Die Frauen des "Rosa Schwans" werden in die Obhut der Zisterzienser vom Heiligen Nikolaus gegeben, ihnen wird eine neue Heimat auf Grönland errichtet, wo sie (fernab aller Männer) in Gebet und harter Arbeit heilen und Vergebung erfahren können. Anm. Frage @SL irgendwie tun sie mir da leid. Wenn die Sl Ratgeber keine Einwände haben, würde ich folgendes vorschlagen: Sie können sich der Fürsorge der Zisterzienser auf Grönland unterstellen oder, sofern sie dem muslimischen Glauben anhängen bzw. das Glaubensbekenntnis sprechen, eine Art Rückzugsort auf einem Berganwesen des Kalifats im Atlasgebirge erhalten, wo sie sich auch Gebet, Arbeit und religiös-mildtätiger Armenfürsorge widmen und somit ihre Seelen von den Sünden reinwaschen können.
- Bis zum Aufbau des Ordens des Erzengels Michael übernimmt die Satrapie St. Petrus und das Kalifat von Cordoba der Schutz der kanarischen Gewässer.
Sancte Michael Archangele,
defende nos in proelio
contra nequitiam et insidias diaboli
esto praesidium.
‚Imperet illi Deus‘, supplices deprecamur:
tuque, Princeps militiae coelestis,
Satanam aliosque spiritus malignos,
qui ad perditionem animarum
pervagantur in mundo,
divina virtute, in infernum detrude.
Amen. |
Heiliger Erzengel Michael, beschirme uns im Kampfe
gegen die Bosheiten und Nachstellungen des Teufels.
Sei Du unsere Schutzwehr; Gott gebiete ihm mit Macht,
wir bitten demütig darum.
Und Du, Fürst der himmlischen Heerscharen,
stürze den Satan und die anderen bösen Geister,
die zum Verderben der Seelen in der Welt umherwandern,
mit göttlicher Kraft in die Hölle hinab.
Amen. |
Meine Idee ist es mit dem Orden des Erzengels Michael eine Neugestaltung der Kanaren zu erwirken: Nicht mehr Piratenkhanat, sondern Bollwerk im Kampf gegen die Piraten. Ich würde versuchen (möglichst schnell) eine ausreichende Menge an Schiffen und Soldaten zusammen zustellen um den Schutz der Inseln und der Gewässer zu übernehmen, ggf. auch den Schutz von Barbados. Die Kanaren wären dann fort an kein Khanat mehr, sondern eine Konföderation mit dem Orden als Schutzherr darüber. Die Konföderation würde zwar die Schulden erben, wird aber durch die Pacht der Häfen durch die Mongolen und die Pacht der Festungen durch den Orden in der Lage sein, diese zu bedienen und zusätzlich finanziell dadurch entlastet, dass sie nicht mehr für den Unterhalt von Truppen und Schiffe aufkommen muss.
Der Orden könnte dann ähnlich wie die Zisterzienser, durch andere Länder finanziert werden um den Handel nach Amerika zu sichern. Anfangs würde ich aber wohl finanziell einspringen und einen Schwerpunkt auf die Gründung setzen.
@Jon:
1) Passt der Friedensvertrag von deiner Seite (und der der Kanaren) so?
2) Wäre der Anhang für die Kanaren so gangbar?
3) Wären die Zisterzienser dazu bereit den Schwerpunkt für die Gründung des Klosters auf Grönland mit finanzieller Unterstützung des Heiligen Stuhls zu setzen? Dort könnten dann die Frau des Rosa Schwanns unter der Leitung der Französischen Zisterzienserinnen mit denen man in Amerika schon zusammen gearbeitet hat, ein neues Leben anfangen und das Kloster Anlaufort für Frauen werden, welche aus Prostitution (und anderen schlechten Verhältnissen) fliehen wollen. Quasi eine Art Frauenhaus.
4) Könnten die Kanaren in dieser Konstruktion aus St. Michaelsorden und Konföderation als Spielerfraktion erhalten bleiben?
5) Wie viel Geld wäre für die Übernahme des Schlosses und die Pacht der Festungen angemessen?
6) Wie viel würde der Umbau des Badepalasts kosten?