Abgabetermin: Samstag, der 11. April um 22.00 Uhr
Allgemeines
Die Ernte war 1714 schwächer als in den letzten Jahren, reichte aber letztlich überall aus, um echte Not zu verhindern und auch die Teuerung im Rahmen zu halten. Zudem können vor Ort manchmal gut gefüllte Getreidespeicher geöffnet werden, was die Preissteigerungen teilweise ausgleicht. Die Nachfrage nach schottischem, norwegischem und hanseatischem Fisch wächst in Nordeuropa dennoch deutlich an, und auch die Länder mit einer besseren Ernte – es handelt sich in Europa um Burgund, die Pfalzgrafschaft, Wesfalen und Baden – machen gute Geschäfte mit ihren Nachbarn.
Auf den Kanaren ist mittlerweile wieder Friede eingekehrt, auch wenn das Inselkhanat durch die hohe Verschuldung ein schwieriges Erbe hinterlassen hat, das dann die Kriegführung der Koalition nochmals verstärkte. Dennoch darf man hoffen, dass der Amerikahandel wieder anziehen wird, wenn die Seehandelswege stabil bleiben.
Der Krieg im Norden flammte bislang noch nicht wieder auf und scheint dank der Einigung tatsächlich überwunden zu sein. Beide Seiten stehen sich aber misstrauisch gegenüber, was noch einige Zeit anhalten dürfte.
Die burgundische Krise, die in mehreren Morden innerhalb der regierenden Dynastie gipfelte und zum Regierungsantritt einer Frau führte, scheint ebenfalls auf dem Wege einer Lösung zu sein. Auch hier sind aber die gegenseitigen Verdächtigungen noch nicht ausgestanden, könnten sich also in Zunkunft noch bemerkbar machen.
Die außereuropäische Welt erholte sich von den Krisen der vergangenen Jahre, und auch die Beziehungen der mongolischen Teilreiche zu den jüngst unabhängig gewordenen Staaten haben sich anscheinend verbessert. Wirtschaftlich sorgte die Kriegführung der Koalition allerdings für erhebliche Einbußen besonders in Amerika. Da Italien und die Kanaren im karibischen Raum zuletzt ebenfalls für Unruhe sorgten, ist die Geduld der meisten dort regierenden Monarchen mit den Europäern offenbar weitgehend erschöpft.
In Arabien kam es überraschend zu einem bislang recht erfolgreichen Aufstand der Stämme aus dem Landesinneren, was das zuletzt recht stabile Großkhanat Dagomys zum Handeln nötigen dürfte.


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