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Thema: Der Mongolensturm - Runde 15 - 1715

  1. #1
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    Der Mongolensturm - Runde 15 - 1715

    Abgabetermin: Samstag, der 11. April um 22.00 Uhr

    Allgemeines


    Die Ernte war 1714 schwächer als in den letzten Jahren, reichte aber letztlich überall aus, um echte Not zu verhindern und auch die Teuerung im Rahmen zu halten. Zudem können vor Ort manchmal gut gefüllte Getreidespeicher geöffnet werden, was die Preissteigerungen teilweise ausgleicht. Die Nachfrage nach schottischem, norwegischem und hanseatischem Fisch wächst in Nordeuropa dennoch deutlich an, und auch die Länder mit einer besseren Ernte – es handelt sich in Europa um Burgund, die Pfalzgrafschaft, Wesfalen und Baden – machen gute Geschäfte mit ihren Nachbarn.

    Auf den Kanaren ist mittlerweile wieder Friede eingekehrt, auch wenn das Inselkhanat durch die hohe Verschuldung ein schwieriges Erbe hinterlassen hat, das dann die Kriegführung der Koalition nochmals verstärkte. Dennoch darf man hoffen, dass der Amerikahandel wieder anziehen wird, wenn die Seehandelswege stabil bleiben.

    Der Krieg im Norden flammte bislang noch nicht wieder auf und scheint dank der Einigung tatsächlich überwunden zu sein. Beide Seiten stehen sich aber misstrauisch gegenüber, was noch einige Zeit anhalten dürfte.

    Die burgundische Krise, die in mehreren Morden innerhalb der regierenden Dynastie gipfelte und zum Regierungsantritt einer Frau führte, scheint ebenfalls auf dem Wege einer Lösung zu sein. Auch hier sind aber die gegenseitigen Verdächtigungen noch nicht ausgestanden, könnten sich also in Zunkunft noch bemerkbar machen.

    Die außereuropäische Welt erholte sich von den Krisen der vergangenen Jahre, und auch die Beziehungen der mongolischen Teilreiche zu den jüngst unabhängig gewordenen Staaten haben sich anscheinend verbessert. Wirtschaftlich sorgte die Kriegführung der Koalition allerdings für erhebliche Einbußen besonders in Amerika. Da Italien und die Kanaren im karibischen Raum zuletzt ebenfalls für Unruhe sorgten, ist die Geduld der meisten dort regierenden Monarchen mit den Europäern offenbar weitgehend erschöpft.

    In Arabien kam es überraschend zu einem bislang recht erfolgreichen Aufstand der Stämme aus dem Landesinneren, was das zuletzt recht stabile Großkhanat Dagomys zum Handeln nötigen dürfte.
    Geändert von Jon Snow (Heute um 11:38 Uhr)

  2. #2
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    Khanat Ungarn

    Die Vorbereitung des Montanreviers in den westlichen Karpaten geht – nicht zuletzt dank der Unterstützung des lokalen Adels – gut voran, so dass man bei Baubeginn besonders schnell Gewinne erzielen dürfte. Zu Landabgaben kam es hingegen bislang nicht, und die Adelsgeschlechter der Region scheinen es als unangemessen zu empfinden, wenn der Monarch sich so stark mit dem Land selbst identifiziert. Viele von ihnen sind sogar der Ansicht, dass eher das von Verwaltern beaufsichtigte Krongut die Effizienz der vielen verschiedenen geplanten Baumaßnahmen schmälern könne. Vielleicht wollten ja die Arpaden ihre Besitztümer im Interesse des Landes aufgeben? Allerdings kommt es anscheinend nicht zu länger anhaltenden Verstimmungen, zumal man dort allgemein anerkennt, dass der Herrscher sich sehr um das Khanat verdient macht.

    Das Ausbildungsprogramm für junge ungarische Leibeigene wird ebenfalls mit großem Erfolg fortgeführt, und erneut finden sich vor allem italienische Interessenten ein – darunter nicht wenige junge Männer mit Meisterbrief, die auf eine große Zukunft in dem so vielversprechenden Khanat hoffen.

    Die verschiedenen Handelsprivilegien wirken diesem Erfolg allerdings ein wenig entgegen, weil Böhmen und Italien deutlich fortschrittlicher sind. Man fürchtet, dass nach einigen Jahren die Überkreuzung von Kaufleuten beider Länder auf ungarischem Gebiet viele Handwerksbetriebe in Schwierigkeiten bringen könnte.

    Besonderheiten:
    Die starke militärische Tradition des Landes und die niedrigen Preise im eher armen Ungarn ermöglichen es dem Khan, seine Reiter für 10 S aufzubieten.
    Berittene Söldnerregimenter kosten für Ungarn in Krakau 10000 S weniger als angegeben.
    Ungarn erhält hohe Tribute von mehreren europäischen Staaten und einer Satrapie.


    Herrschaftsgebiet: Entspricht weitgehend dem Gebietsstand Transleithaniens von 1867 (ohne Kroatien-Slawonien und Fiume)
    Vasallen: Kroatien (außer der Küstenregion), Slawonien, Steiermark, Kärnten, Ostslowenien
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 3 290 000
    Regionen: Buda, Cluj, Bratislava, Cisleithanien (zusammen mit Böhmen, Baiern, Schwaben und Italien)

    Hauptstadt: Buda
    Hauptresidenz: Buda (Landschloss 4)
    Wichtige Festungen: -
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Arpad V. (seit 1703, *1679)

    Verstorbene Monarchen: Khan Arpad IV. (1696-1703, *1657)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung eines Chausseeamtes
    1702: Ungarisches Fest mit Reiterspielen
    1703: Bau einer allgemeinbildenden Schule in Buda
    1704: Bau einer Landwirtschaftsschule in Szeged
    1705: Bau eines regionalen Flusshafens in Buda
    1706: Bau einer Gerberei in Szeged
    1707: Förderung des Brunnenbaus im ganzen Khanat
    1708: „Erforschung der Berge“ mit Italien, der Kalmarer Union und der Eidgenossenschaft
    1709: Verbesserung der Ernährungssicherheit im Khanat
    1710: Staatliches Bauprogramm für Handwerksbetriebe und zugehörige Wohnungen
    1711: Landesreise Prinzessin Erzsébets mit ihrem Gemahl Jakob von Rosegg
    1712: Beginn des auf zehn Jahre angelegten Ausbildungsprogramms für Handwerker
    1713: Exploration für ein mögliches Bergwerk in den Westkarpaten
    1714: Vorbereitung eines Montanreviers in Oberungarn

    Besondere Gebäude:
    Seit 1703: Allgemeinbildende Schule in Buda
    Seit 1704: Landwirtschaftsschule in Szeged
    Seit 1705: Flusshafen in Buda
    Seit 1706: Gerberei in Szeged, 1713 deutlich vergrößert (nun 250 000 S)

    Abgeschlossene Bauprojekte:
    1701-1704: Mittlere Straße zwischen Buda und dem Ostufer des Balaton (20/120 Meilen), danach als einfache Straße fortgeführt (100/120 Meilen)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1706: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Khanat Italien (ohne Vasallen), seit 1713 als wechselseitige Handelsprivilegien fortgeführt
    Seit 1711: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Böhmen (mit Vasallen)


    Steuereinnahmen: 420 000 S
    Tributeinnahmen: 150 000 S (Italien), 90 000 S (Satrapie Krakau-Stettin), 60 000 S (Böhmen), 60 000 S (Burgund), 30 000 S (Hessen), 30 000 S (Österreich+Tirol), 25 000 S (Brandenburg), 25 000 S (Westfalen), 15 000 S (Schwaben), 15 000 S (Pfalzgrafschaft bei Rhein)

    Rücklagen aus dem Vorjahr: 17 800 S
    Verbliebene Einlagen der Entschädigungskasse: 48 000 S

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 13%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 250 000 S (kein Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 130 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 143 000 S

    Waffentragende Bevölkerung: 5,3 (effektiv 3,8) Minghan SR, 12,9 (effektiv 3,4) Minghan LR (leicht erhöht), 0,2 (effektiv 0,2) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,4 (effektiv 0,4) Minghan SR, 2,1 (effektiv 2,1) Minghan LR, 1,8 (effektiv 1,8) Regimenter DR, 0,8 (effektiv 0,8) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: -

    Geschütze: -

    Schiffe (mit dem Heimathafen Genua):
    Schiffe zu Jahresbeginn 1714: 1*150 IV, 9*50 IV
    Staatliche Handelsschiffe Anfang 1714: 1*200 III

    Schiffe am Jahresende 1714: 9*50 IV, davon 6*50 IV an das Kalifat vermietet und 3*50 IV zum Schutz des italienischen Fährdienstes eingesetzt
    Staatliche Handelsschiffe Ende 1714: 1*200 III

    Neubauten (in Italien): -

    Schiffe zu Jahresbeginn 1715: 1*150 IV, 9*50 IV
    Staatliche Handelsschiffe Anfang 1715: 1*200 III

    Söldner: -

    Im Felde stehende Einheiten:
    Von den Aufgeboten des Landadels stehen 1,0 Minghan LR seit Jahresbeginn 1701 in der Markgrafschaft Brandenburg und 2,0 Minghan LR seit Anfang 1702 im Khanat Baiern.
    Seit 1706 stehen zudem 1,5 Minghan SR und 0,5 Minghan LR in Italien
    Anfang 1714 wurden wie üblich 6,0 Minghan LR im Inland aufgeboten

    Verluste 1714: -

  3. #3
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    Khanat Böhmen

    Die Handwerkerbank wird ohne größere Schwierigkeiten eingerichtet und kann fast die gesamten Mittel nutzbar machen. Dazu kommt, dass es dem Khan gelungen ist, den auf vormongolische Zeiten zurückgehenden Königstitel unauffällig unterzubringen, was eine spätere Umbenennung des Landes wahrscheinlicher machen könnte.

    Der Schlossbau zog neben zahlreichen Handwerkern auch interessierte Adelssöhne an, und die Gespräche mit den Edelleuten, die sich vor einer Intervention des Deutschen Ordens fürchteten, verliefen ebenfalls zufriedenstellend. So wuchs der Einfluss des Khans weiter, was sich nicht zuletzt bei der Kontrolle des vom Adel durchsetzten Söldnerregiments deutlich zeigte.

    Die Handelsprivilegien in Ungarn waren in diesem Jahr weiterhin lukrativ, während man im übrigen Heiligen Römischen Reich eher an Boden verlor. Die Hanse hat hier ihren Zugriff offenbar weiter zu verstärken vermocht. Die Handwerkerschaft und vor allem der freie Bauernstand konnten ihre Position im Land hingegen festigen.

    Die Bauernbefreiung geht weiterhin recht gur voran, was die Kasse stark beansprucht. Man geht aber davon aus, dass man auch in guten Jahren nicht mehr als 100000 S benötigen dürfte. Man könnte die Summe also stets in dieser Höhe halten, um die sich bietenden Chancen sofort zu nutzen. Mittelfristig dürfte das Tempo ohnehin wieder ein wenig nachlassen, wenn die weniger reformbereiten Adligen an der Reihe sind.


    Besonderheiten:
    Die vergleichsweise hohen Preise in Prag und der gute innere Zusammenhalt des Landes behindern feindliche Spionagenetzwerke in hohem Maße.
    Die traditionsreiche Universität zieht außergewöhnlich viele bedeutende Wissenschaftler an, was bei einer prachtvollen Hofhaltung zu ansehnlichen Synergieeffekten führt.
    Viele deutsche Adlige und Bürger bewundern den böhmischen Hof und die böhmische Alma Mater, so dass sie ihre Söhne gern dort studieren lassen. Amir I. führte 1695 daher ein sehr erfolgreiches Stipendienprogramm ein, das bei ausreichender Finanzierung zahlreiche vielversprechende Talente nach Prag holen kann.


    Herrschaftsgebiet: Böhmen, Mähren
    Vasallen: Ober- und Niederösterreich
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 2 720 000 (leicht gewachsen)
    Regionen: Prag, Cisleithanien (zusammen mit Ungarn, Baiern, Schwaben und Italien)

    Hauptstadt: Prag (Stadtbefestigung 3)
    Hauptresidenz: Prag (Stadtschloss 3, wird gegenwärtig ausgebaut)
    Wichtige Festungen: -
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Bohuslav I. (seit 1704, *1679)

    Verstorbene Monarchen: Khan Amir I. (1685-1704, *1644)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einführung des „Bildungsplans II“ nach englischem Vorbild für alle Altersstufen
    1702: Verknüpfung von Hof und Universität zur Förderung der Hochschulbildung
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Einführung einer Kollegienverwaltung für die Bursen der Prager Universität
    1705: Einrichtung zweier Botschaften in Debul und Induru
    1706: Einführung von Sonntagsschulen bei den böhmischen Kirchengemeinden
    1707: Förderung der böhmischen Braukunst durch eine bessere Wasserversorgung
    1708: Beginn der Bauernbefreiung
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Auswertung der Indienexpedition durch mehrere Universitätssymposien
    1711: Musterlandgut (groß) in der Nähe von Prag
    1712: Gründung eines Chausseeamtes
    1713: Ausbau der Prager Burg (Stadtschloss) auf Stufe 4 im venezianischen Stil
    1714: Gründung einer „königlich privilegierten Handwerkerbank“


    Besondere Gebäude:
    1703: Adalberts-Kolleg in Prag (Burse und universitärer Veranstaltungsort)
    1704: Ludmilla-Kolleg in Prag (an der Moldau vor den Toren der Stadt)
    1706: Kaiser-Benedikt-Kolleg in Prag (am südlichen Stadtrand nahe dem „Milchtor“)
    1711: Musterlandgut (groß) in der Nähe von Prag


    Abgeschlossene Bauprojekte:
    1712: Einfache Straße von Brünn bis zur March bei Kostice (66 Meilen)
    1712: Einfache Straße von Wien bis zur Donau bei Pressburg (66 Meilen)

    Offene Bauprojekte:
    1713-17XX (geplant ist 1715): Ausbau der Prager Burg (Stadtschloss) auf Stufe 4 (1 000 000 von 1 500 000 S)


    Botschaften und Feste Gesandtschaften:
    Seit 1705: Botschaften beim Großkhanat Debul und der Föderation von Induru (je 15 000 S)

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1705: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Landgrafschaft Hessen
    Seit 1711: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Ungarn
    Seit 1714: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Italien


    Steuereinnahmen: 950 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 80 S
    Einlagen der Bauernkasse: ausgeschöpft
    Einlagen der königlichen Handwerkerbank: 270 000 S (davon 90 000 S verliehen)

    Entrichtete Tribute: 60 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 200 000 S (wissenschaftlicher Fokus; mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Stipendienprogramm (Vorjahr): 30 000 S

    Weitere feste Ausgaben: 3 000 S für die Verwaltung des Ludmilla-, Kaiser-Benedikts- und Adalbertkollegs, 30 000 S für die beiden Botschaften
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 2 287 000 S im Inland zu 12% Zinsen, insgesamt also 2 561 440 S

    Waffentragende Bevölkerung: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 2,0 (effektiv 2,0) Regimenter LI (leicht erhöht)
    Vasallenaufgebote: 0,1 (effektiv 0,1) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 2,2 (effektiv 2,2) Regimenter DR, 0,5 (effektiv 0,5) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe III (1500 Mann)
    Schiffsproduktion: -

    Geschütze: 0,5 Regimenter Festungsgeschütze III
    Schiffe: -
    Söldner: 1,0 Minghan DR (Pilsen), in geringerem Maße als bisher von Vertrauensleuten des Hochadels durchsetzt
    Söldner zur besonderen Verwendung: 1,0 Minghan LR (Pilsen) unter dem Befehl eines engen Vertrauten des Khans (Johann Wenzel von Mitrowitz)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1714: -

  4. #4
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    Khanat Westfalen

    Die 500-Jahr-Feier der Hauptstadt wurde besonders vom mongolisch-deutschen Niederadel mit viel Begeisterung besucht, da die gute finanzielle Ausstattung des Festes besondere und unvergessliche Momente versprach, die man in diesem Teil der Welt sonst selten zu sehen bekommt. Viele rheinische Edelleute reisten in so großer Zahl an, dass sich während der Feierlichkeiten sogar ein eigenes „Kölnisches Viertel“ in einem Vorort Bielefelds bildete. Auch die Hochzeit des Khans mit Sophia Dorothea von Brandenburg wurde in die große Veranstaltung integriert, so dass die Zahl der Gäste ungewöhnlich hoch war. Zuletzt war sogar eine Schrift über den Sachsenherzog Widukind rechtzeitig fertig, um den vielen Besuchern präsentiert zu werden.

    Das Symposium ökonomisch interessierter Kaufleute und Gelehrter war demgegenüber eher schlecht besucht, weil viele Kaufleute zu dieser Zeit bereits weitergereist waren und einige heimische Kaufleute im Herbst in Hansestädten weilten, um sich in Erinnerung zu rufen und Verträge über ihre Beteiligung an den vielen Unternehmungen der Bundesleute zu schließen. Dadurch gelang es aber immerhin, ebenfalls von der ökonomischen Durchdringung großer Teile Deutschlands durch die Hanseaten zu profitieren.

    Der Bau der neuen Straße wird fortgeführt, und auch die übrigen Nachforschungen konnten mit Erfolg betrieben werden. Auf den zerfallenden Kanaren dürfte eine Präsenz aber kaum mehr besonders nützlich sein.

    Ein schöner Erfolg wurde aus Braunschweig gemeldet: Dank der verschiedenen vom Khan, seinem Vorgänger und den Vasallen unternommenen wissenschaftlichen Bemühungen ist dort mittlerweile der Bau von Geschützen der Technologiestufe IV möglich.


    Besonderheiten:
    Dank der Erfahrungen des Khanats mit Geheimdiensten ist es den Westfalen möglich, jedes deutsche Land für 25000 S und jedes andere europäische Reich für 50000 S jährlich intensiv zu beobachten. Die Einrichtung des Geheimdienstes benötigt keinen Schwerpunkt mehr, so dass eine Infiltration jederzeit zum Jahresbeginn aufgenommen werden kann.
    Die politische und wirtschaftliche Nähe zur Hanse, zum Königreich England und zu den burgundischen Ländern lässt das Khanat von den Handelsbeziehungen zwischen diesen Mächten profitieren.


    Herrschaftsgebiet: Westfalen, Drenthe, Overjissel, südliches Niedersachsen,
    Vasallen: Nördliches Niedersachsen, Groningen, Grafschaft Kleve
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 2 221 000 (leicht gewachsen)
    Regionen: Bielefeld-Enschede, Niedersachsen-Holland (Vasallen, mit der Hanse)

    Hauptstadt: Bielefeld (Stadtbefestigung 1)
    Hauptresidenz: Enschede (Stadtbefestigung 1, Stadtschloss 1)
    Wichtige Festungen: Braunschweig (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Friedrich I. (seit 1704, *1687)

    Verstorbene Monarchen: Khan Heinrich I. (1698-1704, *1651)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung von Sonntagsschulen
    1702: Einrichtung von Zuchtgestüten
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Einrichtung einer Geschützgießerschule in Braunschweig
    1705: Einführung des „Bildungsplans 05“ nach englisch-böhmischem Vorbild
    1706: Einrichtung eines Priesterseminars in Münster
    1707: Begrenzung der Aufstandsfolgen in Stadt und Land nach dem Vorbild Burgunds
    1708: Festlegung der Fronpflichten nach englischem Vorbild
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Bau eines Flusshafens an der Weser (bei Verden)
    1711: Einrichtung eines Chausseeamtes
    1712: Gründung der Westfalenbank für Landwirtschaft und Handwerk
    1713: Einführung des Westfalenliedes
    1714: Große 500-Jahr-Jubiläumsfeier Bielefelds


    Besondere Institutionen:
    Seit 1700: Geheimdienst in Bielefeld,
    Achtung Spoiler:
    seit 1713 mit 50 000 S auf den Kanaren und ebenso mit 50 000 S in Italien aktiv



    Besondere Gebäude:
    Seit 1704: Geschützgießerschule in Braunschweig
    Seit 1706: Priesterseminar in Münster (ähnelt einer Schule)
    Seit 1710: Flusshafen an der Weser (bei Verden)


    Abgeschlossene Bauprojekte:
    Seit 1712: Mittlere Straße zwischen Hannover und Braunschweig (67 Mongolische Meilen)

    Offene Bauprojekte:
    Seit 1713: Mittlere Straße zwischen Hannover und Bielefeld (525 000 S von 109 Meilen bzw. 1 635 000 S)

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1710: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Pfalzgrafschaft bei Rhein
    Seit 1712: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Markgrafschaft Brandenburg
    Seit 1713: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für die Deutsche Hanse


    Steuereinnahmen: 970 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 63 414 S
    Einlagen der Westfalenbank für Bauern und Handwerker: 250 000 S (davon 250 000 S verliehen)

    Entrichtete Tribute: 25 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 11%
    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 265 000 S (mit Abgabebonus), davon 5 000 S für ein jährliches ökonomisches Symposium

    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Kredite: Kredit dem Inland über 195 650 S zu 11% Zinsen, insgesamt also 217 172 S

    Waffentragende Bevölkerung: 1,1 (effektiv 1,1) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR, 2,5 (effektiv 2,5) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,1 (effektiv 0,1) Minghan SR, 0,5 (effektiv 0,5) Minghan LR, 1,7 (effektiv 1,7) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe IV (300 Mann, seit Anfang 1715) + Stufe III (1200 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (Vasallen, 1000 Mann)

    Geschütze: -
    Besondere Geschütze: aufgelöst

    Schiffe zu Jahresbeginn 1714: 4*100 III, 17*50 III, 10*25 III, 12*25 II (Vasallen)
    Schiffe am Jahresende 1714: 4*100 III, 17*50 III, 10*25 III, 12*25 II (Vasallen)
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1715: 4*100 III, 17*50 III, 10*25 III, 12*25 II (Vasallen)

    Söldner: 2,5 Minghan LR (Lüttich)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1714: -
    Geändert von Jon Snow (21. März 2026 um 13:20 Uhr)

  5. #5
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    Landgrafschaft Hessen

    Das Kontor in Prag wird dank der Unterstützung des dortigen Khans ohne Schwierigkeiten errichtet und könnte künftig für eine stärkere wirschaftliche Kooperation beider Länder sorgen. Die Hanse übernahm allerdings auch in diesem Jahr einige Geschäftsfelder von alteingesessenen hessischen Handelshäusern. Dennoch gelang es in vielen Fällen auch, bedeutende und lukrative Aufträge zu halten. Zudem trug der wachsende Handel zum Gewinn des Postdienstes bei, der diesmal sogar die Verluste überstieg.


    Besonderheiten:
    Der Söldnermarkt Kassel ermöglicht es dem Khan, Truppen zu einem vergünstigten Satz unter Vertrag zu nehmen. Alle Regimenter zu Fuß kosten 10000 S weniger als angegeben.
    Die Messe Frankfurt und die nach der Exilierung vieler Loyalisten geschwächten Zünfte in den Städten des Khanats ermöglichen es dem Khan, in anderen deutschen Ländern jedes Jahr Handwerker durch finanzielle Anreize abzuwerben.
    Die Universität Marburg mit einer sehr angesehenen juristischen Fakultät kann auf Wunsch wirksame „Gefälligkeitsgutachten“ ausstellen, um die Politik des Khans zu untermauern.


    Herrschaftsgebiet: Hessen, Westthüringen, Unterfranken
    Vasallen: Ostthüringen, Sachsen-Leipzig, Nordwürttemberg (etwa die Kreise KÜN, TTB, SHA)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 930 000 (leicht gewachsen)
    Regionen: Kassel-Frankfurt, Mitteldeutschland (Vasallengebiete, zusammen mit Baiern und Brandenburg)

    Hauptstadt: Marburg (Stadtbefestigung 1)
    Hauptresidenz: Kassel (Stadtschloss 3)
    Wichtige Festungen: Frankfurt (2)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Landgraf Shibani I. (seit 1704, *1667)


    Verstorbene Monarchen:
    Kaiser Kebek II. (1668-1701, *1619)
    Landgraf Kebek III. (1701-1704, *1641)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung eines Chausseeamtes, Planung einer Kaiser-Kebek-Straße
    1702: Umwandlung des Khanats in die Landgrafschaft Hessen
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Handelsgesandtschaften in die fünf umliegenden Länder und nach Frankreich
    1705: Erarbeitung des schwäbisch-hessisch-französischen „Bildungsplanes III“
    1706: Gründung einer Handwerkerbank nach dem Vorbild mehrerer anderer Staaten
    1707: Einführung des Kaiser-Kebek-Tages (1. Mai) zur Stärkung der Landeseinheit
    1708: Gründung zweier Universitätskollegien in Marburg nach dem Vorbild Böhmens
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Einrichtung einer Kasse zur besseren Integration der angeworbenen Handwerker
    1711: Aufbau neuer und Stärkung bestehender Zünfte im Land
    1712: Einführung eines Postdienstes, der zunächst dem Heiligen Römischen Reich untersteht
    1713: Stärkung des Binnenhandels im Umfeld der hessischen Häfen durch eine Investititon in die Hafenverwaltungen und die Handelsschiffe
    1714: Handelsniederlassung (Kontor) in Prag


    Bisherige Rechtsgutachten:
    25. 4. 1703: Feststellung, dass Italien den Landfrieden von Barcelona gebrochen habe
    30. 9. 1708: Feststellung, dass die Kalmarer Union zu bestehen aufgehört habe
    28. 5. 1713: Feststellung, dass die Vermietung von Truppen oder Schiffen ein Land in aller Regel zur Kriegspartei mache und dass Italien durch diese Praxis den Frieden gefährde
    22. 1. 1714: Feststellung, dass Burgund nicht zur Hilfeleistung für Dänemark verpflichtet sei


    Besondere Gebäude:
    Seit 1709: Kaiser-Kebek-Kolleg (Juristen) und Martin-Luther Kolleg (Theologen und Mediziner) in Marburg (Burse und universitärer Veranstaltungsort)
    Seit 1711: Generaloberin-Hildegard-Kolleg für Studenten aus dem Reich
    Seit 1714: Kontor in Prag


    Abgeschlossene Bauprojekte: 1702-1709: Mittlere Straße (Kaiser-Kebek-Straße) zwischen Marburg und Kassel (100 Meilen/ 1 500 000 S)

    Offene Bauprojekte: 1710-17XX Mittlere Straße (König-Heinrich-Straße) zwischen Marburg und Fulda (950 000 S von 90 Meilen/ 1 350 000 S)


    Postdienste:
    Briefpostlinie Frankfurt-Mainz-Mannheim-Heidelberg-Stuttgart (264/42+80+20+122 Mongolische Meilen / 264 000 S), die hessische Teilstrecke verläuft zwischen Frankfurt und Mainz (42 Meilen/ 42 000 S).


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1705: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Böhmen
    Seit 1706: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Khanat Baiern (mit Vasallen)
    Seit 1710: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Pfalzgrafschaft bei Rhein

    Steuereinnahmen: 740 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: Ein falscher Schnurrbart eines auffallend feminin wirkenden Geheimrates, der sich Bruder Adelgunderich nannte
    Einnahmen des Postdienstes: 79 000 S
    Sonstige Einnahmen: -
    Einlagen der Handwerkerbank: 400 000 S (davon 400 000 S verliehen)
    Verbliebene Mittel der Integrationskasse: In die Handwerkerbank überführt

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 220 000 S (kein Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Entrichtete Tribute: 30 000 S (an Ungarn)
    Jährliche Kosten des Postdienstes: 42 000 S
    Weitere feste Ausgaben: 3 000 S für die Verwaltung des Kaiser-Kebek- und des Martin-Luther-Kollegs sowie des neuen Generaloberin-Hildegard-Kollegs
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: Kredit im Inland über 200 000 S zu 12% Zinsen, insgesamt also 224 000 S
    Kreditzinssatz: 12%


    Waffentragende Bevölkerung: 0,2 (effektiv 0,2) Minghan LR, 0,9 (effektiv 0,9) Regimenter LI (leicht gewachsen)
    Vasallenaufgebote: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 2,5 (effektiv 2,5) Regimenter LI
    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann, 1710 um eine Stufe verbessert)
    Schiffsproduktion: -


    Geschütze: -
    Schiffe: -
    Söldner: 1,0 Regimenter LR (Kassel) zur Banditenbekämpfung

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1714: -

  6. #6
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    Khanat Baiern

    Die Besteigung des Großkönigs durch bairische Ordensschwestern erwies sich als Teilerfolg, wenngleich der Gipfel nicht erreicht werden konnte. Als Haupthindernisse galten die wohl ungeeignete Kleidung (obwohl man auf den Habit verzichtete), die eher geringe Ausdauer der Schwestern bei dauerhafter körperlicher Belastung und die Kommunikationsprobleme zwischen den Frauen und ihren männlichen ortskundigen Führern. Als Vorteile konnte man die gute Zusammenarbeit der Nonnen, ihre Hilfsbereitschaft in Gefahrensituationen und eine unangefochtene Moral bei Schwierigkeiten ausmachen. So gelang es letzlich, alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Erstbesteigungsversuches wohlbehalten in die menschenfreundlicheren Dörfer im Tal zurückzuführen.

    Da die Schwierigkeiten öffentlich bekannt wurden, könnte man die Gelegenheit nutzen, um Änderungen in einem dieser Bereiche zu forcieren, die ja bereits mehrfach thematisiert worden sind und einigen Schwestern mittlerweile am Herzen liegen.

    Der gemeinschaftliche Gesang als tragendes Element der Liturgie blieb bestehen, und auch die Baumaßnahmen beim Stift Marienhöhe waren vom Erfolg gekrönt. Zudem konnten der Mallersdorfer Illustrierte Jahreskalender und die Klosterbothin ihre Auflage weiter steigern.

    Im politischen Bereich zeigte sich, dass der Einfluss des Reiches deutlich gewachsen ist und man einzelne Mitglieder an einer nicht akzeptablen Politik hindern kann. Allerdings lassen sich dabei die Methoden einzelner Personen nicht immer kontrollieren.


    Besonderheiten:
    Das Khanat verfügt über eigene SI-Einheiten, die von den Klöstern ausgerüstet werden.
    Das bairische Kunsthandwerk gilt als außergewöhnlich vielfältig und relativ krisensicher.
    Die Bildung der Jugend erfolgt fast ausschließlich an lokalen Klosterschulen für Mädchen oder Knaben. Im Land können daher sehr viele Menschen lesen und schreiben.


    Herrschaftsgebiet: Ober- und Niederbayern, Salzburg, Schwaben, Oberpfalz, Mittelfranken
    Vasallen: Oberfranken, Südwestsachsen (Plauen-Freiberg), Osttirol (Innsbruck-Hochfilzen)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 920 000
    Regionen: München-Chiemsee, Mitteldeutschland (Vasallen-Nord, zusammen mit Brandenburg und Hessen), Cisleithanien (Vasallen-Süd, zusammen mit Italien, Schwaben, Böhmen und Ungarn)

    Hauptstadt: München
    Hauptresidenz: Abtei Frauenchiemsee (Klosteranlage 6)
    Wichtige Festungen: Landshut (3)


    Staatsoberhaupt (repräsentatives Wahlamt): Kaiser Benedikt I. (seit 1692/1701, *1645)
    Bairische Generaloberin (Spielfigur): Mutter Hildegard von Oberalteich (seit 1707, *1638)

    Verstorbene Khane und Generaloberinnen:
    Mutter Adelburga Maria (1694-1707, *1622)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Ratgeber für selbstbewusste Frauen
    1702: Reichssynode in Herrenchiemsee
    1703: Federführende Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Veröffentlichung der Märchensammlung „Zwölf Nächte“ aus dem Kloster Mallersdorf
    1705: Einführung einer bairischen Hofmusik aus sakralen und weltlichen Elementen
    1706: Gründung der „Kloster-Bothin“, einer religiös-politischen Sonntagszeitung
    1707: Feier der „Luisenwoche“, einem lebendigen Festspiel mit Spendengalacharakter
    1708: Baubeginn des „Stifts Marienhöhe“, einer luxuriösen Siedlung für wohlhabende Frauen bei München
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Erstmalige Herausgabe des „Mallersdorfer Illustrierten Jahreskalenders“
    1711: Chiemseer Ordenstagung zur Stärkung der weiblichen Konvente im Reich
    1712: Bau eines Gasthauses beim Stift Marienhöhe als Vorbild für Herbergen, die gezielt reisenden Frauen offenstehen sollen
    1713: Stärkung des gemeinschaftlichen Gesanges als tragendes Element der Liturgie
    1714: Besteigung des Großkönigs durch bairische Ordensschwestern


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1706: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für die Landgrafschaft Hessen (mit Vasallen)
    Seit 1706: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 für die Deutsche Hanse (mit Vasallen)
    Seit 1711: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für die Pfalzgrafschaft bei Rhein (mit Vasallen)

    Besondere Bauwerke:
    Seit 1712: Gasthaus beim Stift Marienhöhe (100 000 S)

    Offene Bauprojekte:
    Stift Marienhöhe (2 891 000 S)

    Postdienste:
    Briefpostlinie Frankfurt-Mainz-Mannheim-Heidelberg-Stuttgart (264/42+80+20+122 Mongolische Meilen / 264 000 S), davon verläuft die hessische Teilstrecke von Frankfurt bis Mainz (42 Meilen/ 42 000 S), die pfälzische Teilstrecke zwischen Mainz und Haidach (175 Meilen/ 175 000 S) und die schwäbische Teilstrecke zwischen Haidach und Stuttgart (47 Meilen/ 47 000 S); wird von den jeweiligen Reichsständen unterhalten


    Steuereinnahmen: 410 000 S
    Gewinne der „Kloster-Bothin“: 19 000 S
    Gewinne des „Mallersdorfer Illustrierten Jahreskalenders“: 25 000 S
    Einnahmen aus dem Gemeinen Pfennig (Kaiserreich): 970 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 554 000 S

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 450 000 S (mit Abgabebonus)
    Sonderzahlungen: 11 000 S (10 000 S für Prinz Ludwig, 1 000 S für Abtprinz Eugen)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Verluste der „Kloster-Bothin“: -
    Verluste des „Mallersdorfer Illustrierten Jahreskalenders“: -
    Fällige Kredite: -


    Waffentragende Bevölkerung: 0,1 (effektiv 0,1) Minghan SR, 6,1 (effektiv 6,1) Regimenter SI, 0,3 (effektiv 0,3) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,4 (effektiv 0,4) Minghan LR, 1,9 (effektiv 1,9) Regimenter LI (leicht gewachsen)


    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann, 1710 um eine Stufe verbessert)
    Schiffsproduktion: -

    Geschütze: -
    Schiffe: -

    Söldner:
    0,8 Minghan SR* (Krakau/München), zur Sicherung Lübecks eingesetzt
    0,5 Regimenter DR (Pilsen), seit 1712 als Begleitdienst für reisende Frauen zwischen den Klosterherbergen außerhalb Baierns eingesetzt, im Frühjahr nach Nordwestdeutschland entsandt
    Seit Januar 1,0 Minghan LR (Pilsen), ebenfalls in Richtung Nordwestdeutschland in Marsch gesetzt
    Seit dem Frühjahr 1702 stehen zudem 2,0 Minghan LR aus Ungarn im Khanat Baiern, wovon seit Anfang 1712 eines als Begleitdienst für reisende Frauen zwischen den Klosterherbergen eingesetzt wird

    Im Felde stehende Einheiten: 2,0 Regimenter SI, mit der Schneeschmelze in Richtung Nordwestdeutschland entsandt, im Sommer demobilisiert

    Verluste 1714: -
    Geändert von Jon Snow (21. März 2026 um 21:09 Uhr)

  7. #7
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    Markgrafschaft Brandenburg

    Der zweite Teil der Bemühungen Markgraf Friedrich Augusts sind wie bereits der erste von Erfolg gekrönt, so dass man in verschiedenen Bereichen der Flachsverarbeitung für Kleidung leicht vorankommt. Ähnlich wie beim Flachsanbau gibt es hierbei regionale Untschiede, was in den nächsten Jahren Investitionen in einen der beiden Bereiche (Anbau und Verarbeitung) ermöglichen würde, wenn man dies möchte. Nur eine landesweite Gewerbeaufsicht ist aus organisatorischer Sicht unmöglich, da man nicht über die nötigen Beamten verfügt und die Wege deutlich zu weit wären, was die Herstellung von Kleidung stark verteuern würde. Die Zünfte scheinen hierfür auch auszureichen, weil die verschiedenen Zweige der Weberei, Näherei oder Tuchmacherei ohnehin zünftisch gebunden sind. Auch Musterbetriebe sind bislang nicht eingerichtet werden und würden vermutlich einen eigenen Schwerpunkt erfordern, falls man sie für nötig hält. Sie hätten dann aber auch einen eigenen Effekt.

    In vielen Landesteilen wachsen die Importe aus dem Hansebund weiterhin an, während die eigenen Handelsvorrechte offenbar nur wenig wirksam bleiben. Hinzu kommt ein deutlich wachsendes Misstrauen im Ostseeraum gegen den engen Verbündeten des Deutschen Ordens, das in einigen Städten zu zusätzlichen, strikten Kontrollen führt. Man hofft aber, dass dies eine verübergehende Erscheinung sein wird. Die westfälischen und finnischen Priviliegien haben hingegen auch für die brandenburgischen Kaufleute einen recht guten Effekt, besonders wenn man die diesjährigen Absatzprobleme in Finnland berücksichtigt. Zudem war Brandenburg auch stärker von der Teuerung betroffen, weil man es etwas schwerer hat, Nahrungsmittel aus Südwestdeutschland zu erwerben.

    Die stärker militärische Ausrichtung des Hofes und die gute wirtschaftliche Entwickung auf dem Land sorgten für eine Zunahme der LI-Aufgebote, das einige Zeit anhalten könnte. Im Landtag ist der Einfluss des jungen Markgrafen hingegen anscheinend nicht mehr weiter angewachsen. Es gelang aber, die befürchteten stärkeren Banditenprobleme in engen Grenzen zu halten, zumal sich die Ungarn mittlerweile eng mit dem hohen Adel der Markgrafschaft absprechen und so effektiver vorgehen können.

    Die Studienkasse verhilft wieder zahlreichen jungen Talenten zu einer Ausbildung, und die Sid-Kasse unterstützt erneut bedürftige Familien. Der Ausbau des Handelshafens zu Wismar wird fortgeführt, und auch die beiden bestellten Schiffe wurden ausgeliefert.

    Die brandenburgisch-westfälische Hochzeit wurde zu einem sehr schönen Fest, und auch die modernen kleinen Handelsschiffe konnten im Rahmen einer öffentlichkeitswirksamen Feier an vielversprechende Kaufleute übergeben werden.


    Besonderheiten:
    Die Markgrafschaft hat aufgrund eines Vertrages Albrechts III., der unter Albrecht IV. im Jahr 1702 stark abgewandelt wurde, Anspruch auf Subsidien aus der Satrapie Krakau in Höhe von 90000 S zuzüglich eines Anteils der Zolleinnahmen aus dem Handel zwischen Krakau und der Region Stettin (natürlich zu Lasten von Krakau, nicht von Finnland), der abhängig vom Handelsvolumen zwischen 10000 S und 60000 S beträgt.
    Die Universität Rostock bildet besonders gute Verwaltungskräfte für den Hofdienst aus.
    Die Flotte des Landes kann in Narwa jedes Jahr drei Schiffe zum Normalpreis bauen lassen; Seit Anfang 1712 abgeändert in: Die Flotte des Landes kann in Narwa jedes Jahr Schiffe für insgesamt 250 Mann Gesamtgröße bauen lassen, ihre Zahl spielt keine Rolle mehr.
    Seit der Thronbesteigung Friedrich Augusts I. ist der Hof „spartanisch“ ausgerichtet und zieht daher deutlich mehr Männer mit militärischem Hintergrund an als üblich.

    Herrschaftsgebiet: Brandenburg, Mecklenburg, Schleswig, Holstein, Sachsen-Anhalt
    Vasallen: Ostsachsen (Freiberg-Görlitz)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 760 000
    Regionen: Schwerin-Berlin, Jütland-Schleswig-Holstein-Lübeck (zusammen mit der Hanse und der Kalmarer Union), Mitteldeutschland (zusammen mit Baiern und Hessen)

    Hauptstadt: Berlin
    Hauptresidenz: Schwerin (Residenz 1)
    Wichtige Festungen: -
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Markgraf Friedrich August I. der Flinke (seit 1711, *1680)

    Verstorbene Monarchen: Markgraf Albrecht IV. (1688-1711, *1651)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Vorbereitung einer Balleigründung des Deutschen Ordens als Wirtschaftsförderung
    1702: Diplomatische Gesandtschaft nach Krakau
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Bau eines Handelspostens in Narwa
    1705: Einrichtung zweier Kollegien für die Universität Rostock
    1706: Einführung eines Branntweinmonopols (seit 1708/09 verpachtet)
    1707: Einrichtung der „Sid-Kasse“ zur Unterstützung bedürftiger Familien
    1708: Ausbau des Ostseehafens zu Wismar (von Stufe 1 auf Stufe 3)
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Einführung einer Studienkasse für vielversprechende Studenten
    1711: Einrichtung eines Chausseeamtes
    1712: „Spartanische“ Hof- und Staatsführung
    1713: Systematische Einführung des Flachsanbaus im Land
    1714: Verbesserung der Flachsverarbeitung für Textilien


    Besondere Gebäude:
    1705: „Heiliger-Großkhan-Putraq-Kolleg“ und „Kaiser-Kebek-Kolleg“ in Rostock
    1706: „Mutter-Adelburga-Maria-Kolleg“ in Rostock
    1707: Handelsposten (Kontor) 1 in Narwa


    Offene Bauprojekte:
    1708-17XX: Handelshafen in Wismar (Vergrößerung um zwei Stufen, 850 000 S/ 3 000 000 S, 1714 schließlich auf eine Stufe Vergrößerung reduziert, 925 000 S/ 1 500 000 S)
    1711-17XX: Mittlere Straße von Berlin nach Stettin (142 Mongolische Meilen/ 2 130 000 S; davon sind Ende 1713 bereits 1 560 000 S investiert worden)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1711: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Großfürstentum Finnland
    Seit 1712: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Westfalen
    Seit 1713: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 für die Deutsche Hanse


    Steuereinnahmen: 340 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Handelseinnahmen: -
    Einnahmen aus dem Branntweinmonopol: 50 000 S
    Subsidien aus der Satrapie Krakau: 110 000 S
    Einlagen der Sid-Kasse: ausgeschöpft
    Einlagen der Studienkasse: ausgeschöpft
    Nicht verwendete Mittel: -
    Vergebene Kredite: 250 000 S an den befreundeten Deutschen Orden zu 6% Zinsen, insgesamt also 265 000 S
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 117 000 S (von den anfangs 120 000 S mussten noch die Kosten für die drei Kollegien im Jahr 1714 und die Einberufungs- und Soldkosten abgezogen werden)


    Entrichtete Tribute: 25 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 12%
    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 160 000 S (seit 1712 „spartanische“ Ausrichtung, mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 3 000 S Verwaltungskosten für die drei Kollegien
    Ausgaben während des Jahres:
    Fällige Kredite: 250 000 S im Inland zu 12% Zinsen, insgesamt also 280 000 S


    Waffentragende Bevölkerung: 2,2 (effektiv 1,4) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,3) Minghan LR, 2,3 (effektiv 2,3) Regimenter LI (leicht gewachsen)
    Vasallenaufgebote: 0,4 (effektiv 0,4) Minghan LR, 1,5 (effektiv 1,5) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II im Land (500 Mann), zusätzlich Stufe IV in Narwa (250 Mann pro Jahr)

    Geschütze: -

    Schiffe Anfang 1714: 3*50 IV, 15*25 III, 11*25 II
    Staatliche Handelsschiffe Anfang 1714: 4*50 IV, wurden an vielversprechende Kaufleute übergeben

    Schiffe zum Jahresende: 3*50 IV, 15*25 III, 11*25 II
    Staatliche Handelsschiffe zum Jahresende: -
    Neubauten: 1*200 IV (Kriegsschiff) 1*50 IV (Handelsschiff)

    Schiffe Anfang 1714: 1*200 IV, 3*50 IV, 15*25 III, 11*25 II
    Staatliche Handelsschiffe Anfang 1714: 1*50 IV

    Söldner: 0,5 Minghan LR (Kassel)
    Im Land stehende Truppen verbündeter Länder: 1,0 Minghan LR aus dem Khanat Ungarn

    Im Felde stehende Einheiten: 0,6 Minghan SR, 0,2 Minghan LR (Jütland, auf dänischer Seite)

    Verluste 1714: -

  8. #8
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    Pfalzgrafschaft bei Rhein

    Die Zeitungsförderung wirkt sich sehr belebend auf die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Debatten im Land aus und sorgt so für eine gewisse zusätzliche Unruhe, vor allem aber für einen produktiven Wettbewerb um Ideen. Da die Pfalz innenpolitisch nur mit geringen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, dürfte eine fortgesetzte Förderung für einige Jahre keine großen Probleme auslösen. Allerdings wird von einigen Zeitungen wieder das Thema der Leibeigenschaft angeschnitten, das im Reich für Unruhe sorgen könnte. Der Bischof von Worms behauptet außerdem, er sei in einem Heidelberger Blatt beleidigt worden. Bislang hat noch niemand darauf reagiert, aber diese Sache könnte künftig diplomatische Verwicklungen auslösen.

    Die Briefpostlinie erzielte in diesem Jahr deutlich höhere Einnahmen, was wohl nicht zuletzt mit der starken Präsenz der Hanse und der Krise in Burgund zu tun hat, die sichere, schnelle und zuverlässige Informationen besonders wichtig werden lässt. Finanziell ist die weiter zunehmende Durchdringung des Heiligen Römischen Reiches durch den Hansehandel allerdings für die Pfalzgrafschaft eine gewisse Herausforderung, zumal Burgund und Frankreich darauf mit einer noch engeren Kooperation reagierten. Man hofft, dass mittelfristig vielleicht eine Lösung dafür gefunden werden kann.


    Besonderheiten:
    Der Pfalzgraf hat direkten Zugriff auf das Erzbistum Mainz und damit zwei Stimmen bei der Kaiserwahl. Zudem kann er ein Veto gegen einen Kandidaten einlegen, da der Erzbischof das freie Krönungsrecht erhalten hat.
    Die Universität Heidelberg ist eine Einrichtung der Bürger. Daher studieren dort auch sehr viele Ausländer, die von den Handelshäusern der Stadt häufig angeworben werden und so die Verbindungen der Kaufleute in andere Regionen erweitern.
    Als Dank für die bedeutende Rolle des Landes bei der Erneuerung des Kaisertums erhielt die am Rheinufer vor Heidelberg gelegene Siedlung Mannheim als einziger Rheinhafen das Stapelrecht zugesprochen, das auf dem Rhein sonst vertraglich ausgeschlossen ist.
    Der Pfalzgraf wird als „Vater des fahrenden Volkes“ verehrt und hat über die erstaunlich gut vernetzten Gruppen dieser Gesellschaftsschicht Zugriff auf Informationen aus den meisten Ländern Europas. Dies wirkt sich wie eine Art Geheimdienst aus, der zwar (anders als eingerichtete Dienste) nicht überall frei einsetzbar ist, dafür aber eine viel geringere Vorbereitungszeit benötigt und außerdem nicht gesondert finanziert werden muss.


    Herrschaftsgebiet: Rheinland-Pfalz (ohne Mainz und Trier), Nordbaden, östliches Saarland
    Vasallen: Erzbistum Mainz
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 860 000
    Regionen: Heidelberg-Mannheim, Südwestdeutschland (Vasallengebiete, zusammen mit der Eidgenossenschaft, Schwaben und Burgund)

    Hauptstadt: Heidelberg (Stadtbefestigung 1)
    Hauptresidenz: Heidelberg (Stadtschloss 4)
    Wichtige Festungen: Speyer (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Pfalzgraf und Reichserztruchsess Balduin I. (seit 1684, *1647)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung eines Chausseeamtes
    1702: Kaiserkrönung Benedikts I. in Mainz
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Unterstützung des Balduinsbundes, einer freien Organisation für Fahrendes Volk
    1705: Gründung der pfalzgräflichen Bank für Handel und Handwerk in Mannheim
    1706: Einführung eines pfalzgräflichen Korrespondentennetzwerks unter kaiserlichem Schutz
    1707: Rundreise des Pfalzgrafen durch die ländlichen Regionen
    1708: Gründung einer Landwirtschaftsbank
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Rechtskodifikation zur Leibeigenschaft nach englischem und westfälischem Vorbild
    1711: Ritterkasse zur Unterstützung von Adelsgeschlechtern, die in Not geraten sind
    1712: Einführung eines Postdienstes, der zunächst dem Heiligen Römischen Reich untersteht
    1713: Organisation eines Bierfestes auf dem Gut der Heidelberger Adelsfamilie Wolfhausen
    1714: Förderung verschiedener Zeitungen im Land

    Abgeschlossene Bauprojekte:
    Ende 1707: Mittlere Straße zwischen Heidelberg und Mannheim (20 Mongolische Meilen/ 300 000 S)
    Ende 1712: Mittlere Straße zwischen Mannheim und Saarbrücken (131 Mongolische Meilen/ 1 965 000 S)

    Offene Bauprojekte: -


    Postdienste:
    Briefpostlinie Frankfurt-Mainz-Mannheim-Heidelberg-Stuttgart (264/42+80+20+122 Mongolische Meilen / 264 000 S), davon reicht die pfälzische Teilstrecke von Mainz bis Haidach (175 Meilen/ 175 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1710: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit der Landgrafschaft Hessen
    Seit 1710: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Westfalen
    Seit 1710: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit dem Herzogtum Schwaben
    Seit 1711: Einseitige Privilegien der Stufe 1 im Khanat Baiern (mit Vasallen)


    Steuereinnahmen: 810 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Einnahmen des Postdienstes: 99 000 S
    Rücklagen des Balduinsbundes für das fahrende Volk: 8 000 S
    Rücklagen der Ritternothilfe: 35 000 S
    Einlagen der pfalzgräflichen Bank für Handel und Handwerk: 430 000 S (davon 310 000 S verliehen)
    Einlagen der pfalzgräflichen Landwirtschaftsbank: 430 000 S (davon 410 000 S verliehen)
    Entrichtete Tribute: 15 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 12%


    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 125 000 S (mit Abgabebonus)
    Verluste des Korrespondentennetzwerks: 47 000 S
    Jährliche Kosten des Postdienstes: 175 000 S
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Forderungen verschiedener deutscher Kommunen an den Balduinsbund: 14 000 S
    Fällige Kredite: 1 250 000 S aus der Eidgenossenschaft zu einem Zinssatz von 10%, insgesamt also 1 375 000 S


    Waffentragende Bevölkerung: 0,4 (effektiv 0,4) Minghan SR (leicht gewachsen), 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 4,7 (effektiv 4,7) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 0,1 (effektiv 0,1) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe III (1500 Mann, 1710 um 500 Mann erhöht)
    Schiffsproduktion: -

    Geschütze: 0,5 Regimenter Festungsgeschütze III

    Schiffe: -

    Söldner:
    1,0 Minghan LR (Lüttich)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1714: -

  9. #9
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    Herzogtum Schwaben

    Die Rundreise des Herzogs wird vom Hof geplant und soll ihn in alle Regionen seines recht vielfältigen Herzogtums, von den fruchtbaren Flusstälern im Norden und in der Mitte des Landes über die Hochfläche der Alb bis hin ins eng mit Baiern und der Eidgenossenschaft verbundene Oberschwaben und an den Bodensee führen. In diesem Jahr feierte der Monarch hingegen das große Jubiläum in Bielefeld mit.

    Das neue Waisenhaus in Stuttgart wird von der Bevölkerung aller Schichten weiterhin mit großer Zustimmung aufgenommen und verbessert das Ansehen und die Durchsetzungskraft des Herzogs wie schon bei seinem Vorgänger.

    Die Briefpostlinie verbucht in diesem Jahr höhere Einnahmen, und anders als einige andere Länder scheint Schwaben nicht zu stark von der Hanse übermannt zu werden, sondern die eigene Wirtschaftskraft erhalten zu können.

    Die verschiedenen Dienste kooperieren weiterhin zum Nutzen des ganzen Landes. Offenbar haben insbesondere die wandernden Richter ein hohes Ansehen im Volk gewonnen, so dass man sie mit Fragen gern an sie wendet.


    Besonderheiten:
    Die Erfahrung der Tiroler Invasion motivierte viele Stadtbürger dazu, ihre Heimat besser zu schützen. In Schwaben haben Festungsgeschütze immer die Wirkung der nächsthöheren Technologiestufe.
    Die Universität Tübingen hat eine gegenüber dem Heiligen Stuhl sehr kritische Fakultät für Theologie. Dadurch haben die württembergischen Pfarrer ein starkes Heimatgefühl und werden in Konfliktfällen häufiger die Position des Herzogs stärken.
    Da viele schwäbische Bauern nur wenig Land besitzen und lange mit wechselnden Gesetzen zum Erbrecht umgehen mussten, arbeiten sie häufig zusätzlich im Auftrag reicher örtlicher Handwerker. Die Bauern tragen dadurch erheblich zur Handwerksproduktion bei.
    Herzog Konrad V. hat in den nächsten acht Jahren (1714-1721) eine außergewöhnlich hohe Durchsetzungskraft bei allen Ständen des Landes (wird unter Umständen noch um weitere fünf Jahre verlängert)

    Herrschaftsgebiet: Württemberg (ohne den hessischen Norden und den Kreis Konstanz)
    Vasallen: Südbaden, Kreis Lindau, Vorarlberg, Westtirol (St. Anton – Völs)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 900 000
    Regionen: Stuttgart-Urach (mit Ulm), Cisleithanien (südöstliche Vasallen, zusammen mit Italien, Ungarn, Böhmen und Baiern), Südwestdeutschland (südwestliche Vasallen, zusammen mit der Eidgenossenschaft, der Pfalzgrafschaft und Burgund)


    Hauptstadt: Stuttgart
    Hauptresidenz: Urach (Stadtbefestigung 2, Burgschloss 2)
    Wichtige Festungen: -
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Herzog Konrad V. (seit 1713, *1675)

    Verstorbene Monarchen:
    Herzog Ulrich I. (1684-1705, *1647)
    Herzog Eberhard III. (1705-1713, *1670)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Landesreise des Herzogs durch alle Regionen Schwabens
    1702: Einrichtung eines Chausseeamtes
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Einführung einer Handwerkerkasse
    1705: Erarbeitung des schwäbisch-hessisch-französischen „Bildungsplanes III“
    1706: Einführung eines fahrenden Richterdienstes im Auftrag des Herzogs
    1707: Bau mehrerer kleiner Bibliotheken in den Landstädten des Herzogtums
    1708: „Reformation“ der Leibeigenschaft
    1709: Einführung von Sonntagsschulen nach westfälischem Vorbild
    1710: Einführung eines fahrenden „Heilerdienstes“
    1711: Kein Schwerpunkt – Stärkung der Hofverwaltung durch persönliche Anwesenheit des Königs
    1712: Einführung eines Postdienstes, der zunächst dem Heiligen Römischen Reich untersteht
    1713: Gründung eines herzoglichen Waisenhauses in Stuttgart
    1714: Rundreise des neuen Herzogs Konrad V.


    Besondere Gebäude:
    Seit 1707: Kommunale Bibliotheken (15 000 S) in drei Kleinstädten des Herzogtums, 1708 durch weitere acht Bibliotheken (15 000 S) ergänzt, seit 1709 jährlich mit 35 000 S alimentiert (siehe Hofetat).
    Seit 1713: Herzogliches Waisenhaus in Stuttgart (50 000 S, 25% Unterhaltskosten)

    Abgeschlossene Bauprojekte:
    1705/06: Mittlere Straße von Urach nach Ulm (60 Mongolische Meilen)

    Offene Bauprojekte: Keine, sieht man vom (möglichen) Bau eines weiteren Waisenhauses ab


    Postdienste:
    Briefpostlinie Frankfurt-Mainz-Mannheim-Heidelberg-Stuttgart (264/42+80+20+122 Mongolische Meilen / 264 000 S); die schwäbische Teilstrecke verläuft zwischen Haidach und Stuttgart (47 Meilen / 47 000 S)

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe I mit der Pfalzgrafschaft bei Rhein


    Steuereinnahmen: 610 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Einnahmen des Postdienstes 1714: 31 000 S
    Einlagen der Handwerkerkasse: 345 000 S (davon 345 000 S verliehen)

    Entrichtete Tribute: 15 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 12%
    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 100 000 S (mit Abgabebonus),
    Weitere laufende Ausgaben: 40 000 S für den fahrenden Richterdienst und seine Ausbildung, 20 000 S für den wandernden Heilerdienst, 10 000 S für die effektivere Gutsverwaltung der herzoglichen Liegenschaften, 35 000 S für die kleinstädtischen Bibliotheken sowie 12 500 S für das herzogliche Waisenhaus in Stuttgart
    Jährliche Kosten des Postdienstes: 47 000 S
    Soldkosten: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: Inlandskredit über 1 300 000 S zu 12% Zinsen, insgesamt also 1 456 000 S


    Waffentragende Bevölkerung: 0,4 (effektiv 0,4) Minghan SR, 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 3,1 (effektiv 3,1) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,1 (effektiv 0,1) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 0,4 (effektiv 0,4) Regimenter DR, 1,9 (effektiv 1,9) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (1000 Mann)
    Schiffsproduktion: -

    Geschütze: -
    Schiffe: -
    Söldner: 1,0 Minghan LR (Pilsen)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1714: -

  10. #10
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    Schweizerische Eidgenossenschaft

    Die neue Schule für Metallurgie wird ohne größere Schwierigkeiten eingerichtet und man hofft, dass die Kooperation mit Italien von Erfolg gekrönt sein wird. Auch der Bau der im Vorjahr begonnenen Realschule in Zürich wird abgeschlossen.

    Zugleich beginnt die Eidgenossenschaft mit der zweiten Prachtchausssee ein weiteres großes Projekt, das in den nächsten Jahren für Lohn und Brot sorgen dürfte. In der Ostschweiz ist man dem Bundesammann außerordentlich dankbar für seine Bemühungen, was sich beim großen Fest im Herbst deutlich zeigt. Ungarn hat dort anscheinend ebenfalls an Ansehen gewonnen.

    Da auch die Eidgenössische Bank ihre zusätzlichen Mittel gut nutzen konnte, nahm das Land einen deutlichen Aufschwung. Zudem profitierte man von den verschiedenen Maßnahmen im wissenschaftlichen Bereich. Der grenzüberschreitende Handel ließ hingegen weiter nach, weil man sich zunehmend von verschiedenen Bündnissen umgeben sieht, die untereinander in Handelsblöcken kooperieren und die Schweiz so ausschließen.


    Besonderheiten:

    Der bedeutende Söldnermarkt des Landes untersteht der Kontrolle der Kantone. Wenn die Bundesversammlung eine Bedrohung der nationalen Sicherheit ausruft, können bis zu fünf Regimenter jeder vorhandenen Waffengattung nach den üblichen Regeln rekrutiert werden.
    Die Eidgenossenschaft erkennt als letztes mitteleuropäisches Land den Großkhan als ihren Oberherrn an. Sie kann daher aus Dagomys vergünstigte Kredite abrufen.
    Als Gegenleistung für die Solddienste der Eidgenossen stellt der Söldnermarkt Kiew den Schweizern bis zu vier Minghan LR zum halben Preis zur Verfügung.

    Herrschaftsgebiet: Schweiz, Liechtenstein, Oberelsass
    Vasallen: Aostatal, Bistum Konstanz, Nordostsavoyen
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 110 000
    Regionen: Schweiz, Südwestdeutschland (Bistum Konstanz, zusammen mit Schwaben, der Pfalzgrafschaft und Burgund), Südfrankreich-Savoyen (südwestliche Vasallen, zusammen mit Frankreich)

    Hauptstadt: Keine
    Bundesstadt mit mongolischem Residenten: Bern (Stadtbefestigung I)
    Wichtige Festungen: -
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Bundesammann Jakob Escher (seit 1711, *1651)

    Verstorbene Staatsoberhäupter:
    Bundesammann Samuel Frisching (1698-1712, *1638)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Schweizerische Fest- und Wettkampfspiele (als regelmäßige Veranstaltung geplant)
    1702: Einrichtung eines Chausseeamtes
    1703: Einrichtung des Schweizer Verwaltungsamtes (1704 zur Schule umgewidmet)
    1704: Gründung der Eidgenössischen Bank für Handel und Handwerk in Zürich
    1705: Professionalisierung der Schweizerischen Fest- und Wettkampfspiele (künftig alle fünf Jahre geplant)
    1706: Einrichtung einer Botschaft in Dagomys
    1707: Umfassende gesamteidgenössische Bildungsreform
    1708: „Erforschung der Berge“ mit Ungarn, Italien und der Kalmarer Union
    1709: Literarisches Programm und „Haus der Sprachen und Dichtung“ in Lausanne
    1710: „Rösti“ – Diversifizierung der Nahrungsmittelproduktion
    1711: Reform der Unterrichtsmethoden in der Eidgenossenschaft
    1712: Collegium Metaphysicum zum geistigen Austausch und zur Pflege der Vernunft
    1713: Gründung einer Realschule in Zürich
    1714: Gründung eines Instituts für Metallurgie


    Besondere Gebäude:
    Seit 1704: Verwaltungsschule in Bern
    Seit 1709: „Haus der Sprachen und Dichtung“ in Lausanne
    Seit 1714: Realschule in Zürich
    Seit 1714: Institut für Metallurgie in Lugano (in der Größe einer Schule)


    Abgeschlossene Bauprojekte (1703-1713): Prachtchaussee zwischen Bern und Zürich (130 Mongolische Meilen/ 3 550 000 S)


    Offene Bauprojekte (1713-17XX): Realschule in Zürich (100 000 S/ 250 000 S)
    Prachtchaussee zwischen Bern und Zürich (200 000 S / 2 475 000 S)


    Botschaften und Feste Gesandtschaften:
    Seit 1706: Botschaft beim Großkhanat Dagomys (25 000 S)

    Handelsprivilegien und Monopole: Keine

    Steuereinnahmen: 510 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 164 265 S
    Einlagen der der Eidgenössischen Bank für Handel und Handwerk: 350 000 S (davon 350 000 S verliehen)

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 8% (aus Dagomys, reduziert)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 150 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 25 000 S (Botschaft in Dagomys)
    Ausgaben während des Jahres: -

    Aufgenommene Kredite (zu 8% Zinsen aus Dagomys): 27 200 000 S (mit Zinsen 28 956 000 S)
    Vergebene Kredite (zu 10% Zinsen): 27 200 000 S (mit Zinsen 29 395 000 S)
    Gewinne aus dem Kreditgeschäft: 439 000 S


    Waffentragende Bevölkerung: 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 10,5 (effektiv 10,5) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,3 Minghan (effektiv 0,3) LR, 0,3 (effektiv 0,3) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: -

    Geschütze: 1,0 Regimenter Feldartillerie III

    Schiffe: -

    Söldner:
    1,0 Minghan LR* (Kiew, vergünstigt)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1714: -

  11. #11
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    Deutsche Hanse

    Wie bereits in vielen Jahren zuvor stellten die Ideen des Hansebürgermeisters auch diesmal die Räte der Kommunen vor große Herausforderungen. Da der Bund selbst keine Steuern zu erheben vermag, sondern über das noch von Hansebürgermeister Schlolten erdachte und durchgesetzte Verteilungssystem ganz von den Städten finanziert wird, muss die geplante Senkung dort stattfinden. Dort werden aus praktischen Gründen vorwiegend Steuern auf verschiedene Verbrauchsgüter fällig, während Grund- und Zehntabgaben eine nur geringe Rolle spielen. Die Haupteinnahmequelle sind in der Regel Zoll- und Marktgebühren, die von einer Steuersenkung aber nicht erfasst werden. Daher entscheidet man sich außer in Köln dazu, fast alle Verbrauchssteuern wie verlangt um 10% zu senken, wodurch man in einigen Regionen einen recht großen Teil des Kleinhandels aus dem Umland in die Städte verlagern kann. In Köln wird die Steuersenkung hingegen deutlich selektiver durchgeführt und nur bei Gütern wirksam, die den täglichen Bedarf decken. Hintergrund dürfte sein, dass dort mit den Vasallengebieten des Erzstifts Köln und des Herzogtums Jülich „eigene, gute Leut“ zu den Geschädigten gehören würden. Deren Anhängern im Rat gelang es offenbar, mit den aus Handwerkerzünften und dem städtischen Klerus stammenden Vertretern eine Allianz zu bilden und so Baurs Wünsche teilweise zu unterlaufen.

    Angesichts der Einnahmenverluste wegen der Steuersenkung setzen die ärmeren Städte des Bundes durch, dass statt 0,5 nur noch mindestens 0,4 Regimenter FG unterhalten werden müssen.

    Die Historiker, die sich mit der Politik Herrmann Mornewegs beschäftigen, konnten die von ihnen entdeckten Dokumente über die Jahre 1294 bis 1298 in Nowgorod kopierten und als (handgeschriebenes) Manuskript nach Lübeck bringen. Dort könnte Baur sie einsehen oder auch öffentlich zur Verfügung stellen, etwa über eine gedruckte Version.

    Die zahlreichen Privilegien erwiesen sich erneut als äußerst nützlich, sieht man einmal von den Vorrechten des Deutschen Ordens ab. Die Balleien befriedigen ihre Nachfrage meist aus dem unmittelbaren Umland und dem Arbeitsertrag ihrer Leibeigenen, während Pommern zu arm ist, um eine bedeutende Rolle für den Handel spielen zu können. In Deutschland konnte die Hanse in einigen Regionen ein regelrechtes Handelsmonopol aufbauen, was allerdings in Zukunft auch zu gewissen Konflikten führen dürfte, weil man so die Einnahmen anderer Länder schädigt.

    Der Kanarienkrieg ging mit einem (wenn auch eher glanzlosen) Sieg zu Ende, so dass man sich nun wieder stärker auf den Handel konzentrieren könnte. Auch Amerika ist für hanseatische Kaufleute nun wieder ohne Einschränkung erreichbar.

    Besonderheiten:
    Der Städtebund hat zahlreiche Handelsprivilegien im mongolischen Ostseeraum und in den drei nordischen Königreichen dauerhaft vertraglich vereinbart.
    Jede Hansestadt unterhält auf eigene Kosten zwischen 0,5 und 2,5 Reg. Festungsartillerie, ab 1715 noch zwischen 0,4 und 2,5 Regimenter.
    Der Bürgermeister von Lübeck bekleidet stets einen unbetitelten mongolischen Adelsrang.
    Die Hanseflotte kämpft wegen ihrer besonderen Archivierung aktueller Konstruktionspläne in den nächsten zwölf Jahren (1713-1724) mit einem zusätzlichen Vorteil gegen Schiffe der Stufe III Schwedens, Dänemarks, Norwegens, Finnlands, der Zisterzienser, Brandenburgs, Westfalens, des Deutschen Ordens, Englands, Irlands, Burgunds, Galiciens, des Kalifats von Cordoba, der Kanarischen Inseln, sowie der Satrapien Narwa, Nowgorod, Riga und Krakau, sofern die Planskizzen für 10000 S pro Land oder Satrapie sicher aufbewahrt werden.
    Die dauerhafte Senkung fast aller Verbrauchssteuern in den Hansestädten um 10% sorgt für eine zusätzliche Verlagerung des Kleinhandels aus den benachbarten ländlichen Regionen, zugleich aber auch für eine gewisse Finanzierungslücke in den städtischen Haushalten.


    Bundesstädte: Lübeck, Hamburg, Bremen, Köln, Duisburg, Neuss, Lüttich, Metz, Aachen, Ulm
    Vasallen: Hochstift Köln, Hzm Jülich, Friesland (NL), Amsterdam, Gotland, Aland, Helgoland
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 600 000 (leicht gewachsen)
    Regionen: Niedersachsen-Holland (Hamburg-Bremen-Friesland-Amsterdam-Helgoland, mit den westfälischen Vasallen) Jütland-Schleswig-Holstein-Lübeck (zusammen mit Brandenburg und der Kalmarer Union), Rheinland (Köln-Duisburg-Neuss-Lüttich-Aachen-Hochstift Köln-Hzm. Jülich); Ulm ist der Region Schwaben (Stuttgart-Urach) zugeordnet, Gotland und Aland sind Teil der Region Dänische Inseln-Schonen


    Vorort (eine Art Bundeshauptstadt) und Sitz des Immerwährenden Hansetages: Lübeck (Stadtbefestigung 4)
    Wichtige Festungen: Köln (4), Ulm (5), andere Bundesstädte (3), Aland (3), Gotland (4)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Erster Hansebürgermeister Chrysostomos Baur (seit 1707, *1662)


    Zurückgetretene Erste Hansebürgermeister:
    Olof Scholten (1697-1707, *1631)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Jahrhundertbuch der Hanse
    1702: Gründung der Hanseatischen Handelsbank
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Bau der „Britanic“ (800-Mann-Handelssegler III) als Prototyp der neuen Taurus-Klasse
    1705: Hansetag in Ulm zur Umwandlung des Bundes in eine Art Timokratie
    1706: Einstieg der Hanse in die burgundische Amerikagesellschaft CBCA
    1707: Einführung des Hanseblatts, einer nichtstaatlichen Wirtschaftszeitung
    1708: Neuordnung des kommunalen Feuerwehrwesens
    1709: Bau eines Kontors auf Barbados für den Südamerikahandel (noch unvollendet)
    1710: Milderung der bäuerlichen Lasten und Ablösung von Frondiensten (1711 dann zur Bauernbefreiung mit einer Neuverteilung des Bodens an Genossenschaften erweitert)
    1711: Archivarbeit in Reval und Pori
    1712: Archivierung von Konstruktionsplänen gegnerischer Schiffe
    1713: Bewerbung der verschiedenen Handelsprivilegien des Bundes
    1714: Dauerhafte Senkung einiger Verbrauchssteuern in den Hansestädten um 10%

    Angestrebte Bodenbesitzverteilung 1720: Städischer Anteil 65% (vorwiegend in Form von Genossenschaften bearbeitet), Adelsland 6%, Privatbesitz freier Ackerbürger und Bauern 10%, Kirchliche Pfründen, Klosterland und Pfarrstiftungen etc. 19%
    Besondere Gebäude: -


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1706: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 im Khanat Baiern (mit Vasallen)
    Seit 1713: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 in der Markgrafschaft Brandenburg (ohne Vasallen)
    Seit 1713: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Khanat Westfalen (mit Vasallen)
    Seit 1713: Wechselseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Großfürstentum Finnland
    Seit 1715: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 beim Deutschen Orden


    Seit 1712: Schikanen gegen das Khanat Italien und das Khanat der Kanarischen Inseln, 1713 wieder aufgehoben bzw. im kanarischen Fall durch ein Embargo ersetzt, 1714 schließlich mit dem Zusammenbruch des Khanats ausgelaufen

    Aktuelle Planskizzen: 18/18

    Offene Bauprojekte: -


    Stimmenanteile auf dem Immerwährenden Hansetag zu Lübeck (1714/15):
    Lübeck: 6%+6%
    Hamburg: 5%+7%
    Bremen: 5%+2%
    Köln: 5%+14%
    Duisburg: 5%+9%
    Neuss: 5%+0%
    Lüttich: 5%+0%
    Metz: 5%+0%
    Aachen: 5%+0%
    Ulm: 5%+11%


    Steuereinnahmen: 2 170 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Freiwillige Kriegsabgabe der wohlhabenden Stände: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 400 000 S („Kriegskasse“) + 86 000 S (Hanseblatt 1713, noch nicht verwendet)
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 11%
    Einlagen der Hanseatischen Handelsbank: 500 000 S (davon 500 000 S verliehen)
    Überschüsse des Hanseblattes 1714/15: 67 000 S

    Hofhaltungskosten: (Vorjahr): 100 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Verluste des Hanseblattes: -
    Fällige Kredite:
    Kredit über 5 207 482 S im Inland zu 11% Zinsen, insgesamt also 5 780 305 S
    Waffentragende Bevölkerung: 6,1 (effektiv 6,1) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 0,8 (effektiv 0,8) Regimenter LI
    Städtische Festungsgeschütze III: 1,1 (Ulm, Köln), 0,7 (Hamburg, Lübeck), 0,6 (Duisburg, Bremen), 0,4 (Lüttich, Metz, Neuss, Aachen)

    Geschützproduktion: Stufe III (1500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (4000 Mann)

    Geschütze: 1,0 Regimenter Feldartillerie III

    Schiffe Anfang 1714: 9*400 III, 3*300 III, 5*100 III, 56*50 III, 150*25 III, davon 3*300 III, 5*100 III, 26*50 III, 30*25 III in irischen Häfen

    Schiffe zum Jahresende 1714: 9*400 III, 3*300 III, 5*100 III, 56*50 III, 150*25 III, davon 9*400 III, 3*300 III, 5*100 III, 56*50 III, davon 9*400 III, 3*300 III, 7*50 III, 8*25 III vor der marokkanischen Küste

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1715: 9*400 III, 3*300 III, 5*100 III, 56*50 III, 150*25 III, davon 9*400 III, 3*300 III, 5*100 III, 56*50 III, davon 9*400 III, 3*300 III, 7*50 III, 8*25 III vor der marokkanischen Küste

    Söldner: 1,0 Minghan LR (Kiew) zur Sicherung der Handelswege zwischen den Kommunen. 0,5 Regimenter SI (Lüttich) in irischen Häfen, weitere 0,5 Regimenter SI (Lüttich) zu Jahresbeginn neu unter Vertrag genommen;
    Diese beiden halben Regimenter stehen Anfang 1715 in marokkanischen Häfen bereit
    die Söldner des Kalifen wurden offiziell von diesem unter Vertrag genommen und nur über den Hansehaushalt bezahlt

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1714: -

  12. #12
    Zurück im Norden
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    Die Verwaltungseffizienz in Schonen steigt trotz der Krise an, nachdem man einzelne Bürger und Edelleute von den Vorzügen der Ordensherrschaft überzeugen konnte. Die meisten Einwohner der Provinz wirkten aber eher ablehnend und wurden wohl eher durch die militärische Übermacht der Ritter von einem Aufstand abgehalten. Dennoch ist es dem Hochmeister gelungen, für Schonen eine autonome Stellung innerhalb des dänischen Reichsverbandes durchzusetzen.

    Der Aufbau der Ballei bei Cottbus geht weiterhin gut voran, und die Zahl der verfügbaren Aufgebote erhöhte sich allmählich. In England und Scchweden kam es hingegen zu einem Rückgang der Mitgliederzahlen und zu Landrückforderungen, was dort künftig eine leichte Reduzierung der Aufgebote verursachen könnte.

    Die schwedischen Balleien erholen sich dennoch rasch, und auch die Hanseprivilegien haben offenbar keine negativen Auswirkungen. Auch in einigen Hansestädten scheint es aber zu einem gewissen Vertrauensverlust zu kommen, zumal die Hanseaten zuletzt recht gut mit Dänemark kooperiert hatten, bis Hansebürgermeister Baur einen überraschenden und für viele Menschen kaum verständlichen Kurswechsel vollzog. Dafür haben sich zuletzt auch Kaiser und Papst für die Autonomielösung ausgesprochen und dem Orden so den Rücken gestärkt.


    Besonderheiten:
    Der Orden erhält die Überschüsse aus den Balleien in Schweden, Deutschland und England.
    Die berittenen Ordensaufgebote erfordern nur 10 S Handgeld, das an die Balleien fällt.
    Der Orden verfügt über SI, die von den Balleien unterhalten und ausgebildet wird.

    Herrschaftsgebiet: Vorpommern, Balleien in Schweden, Deutschland und England
    Vasallen: -
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 60 000
    Regionen: Vorpommern (mit Stettin); die Balleien sind in ihre jeweiligen Gastländer integriert


    Hauptstadt: Keine
    Sitz des Hochmeisters: Stockholm (Balleifestung 1)
    Tagungsort des Generalkapitels: Uppsala (Balleifestung 4)
    Wichtige Festungen: Stralsund (2)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Hochmeister Louis-Thomas von Savoyen (seit 1699, *1657)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Schulförderung/ Christliches Schulwesen
    1702: Aufbau einer neuen Ballei in Wismar (Brandenburg)
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Bau eines Musterlandguts (mittel) auf Rügen
    1705: Bau eines Handelshafens 1 in Stralsund
    1706: Einrichtung eines Priesterseminars in der Ballei Linköping
    1707: Bau einer Schule zum besseren Verständnis der göttlichen Weltordnung in Greifswald
    1708: Pfingstversammung für alle Freunde und Förderer des Ordens in Uppsala
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Aufbau einer neuen Ballei in Lyckå (Schonen-Blekinge und Småland)
    1711: Einrichtung der „Bruderschaft der Feder“, eines ordenseigenen Geheimdienstes
    1712: Aufbau einer neuen Ballei in Cottbus (Brandenburg)
    1713: Einführung eines Außenamtes zur Stärkung der „Bruderschaft der Feder“ besonders in Schonen
    1714: „Schonisches Arrangement“ zur besseren Verwaltung der eroberten Provinz

    Besondere Gebäude:
    Seit 1704: Musterlandgut auf Rügen
    Seit 1706: Priesterseminar in der Ballei Linköping (in Kooperation mit dem Heiligen Stuhl)
    Seit 1707: Schule zum besseren Verständnis der göttlichen Weltordnung in Greifswald
    Seit 1713: Handelshafen 1 in Stralsund

    Besondere Einrichtungen:
    Seit 1711: „Bruderschaft der Feder“ (ein ordenseigener Geheimdienst);
    Achtung Spoiler:
    beobachtet seit 1712 mit 60 000 S jährlich Schonen und (zwischen 1712 und 1714) den Kalmarer Hof


    Offene Bauprojekte: -

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Keine

    Steuereinnahmen (mit den Balleien): 460 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 20 000 S
    Nicht verwendete Mittel: -

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 40 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: 180 000 S (3,0 Regimenter LI) + 150 000 S (2,0 Minghan LR), 150 000 S (1,0 Minghan SR)

    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: 30 000 S (Flugschriften) + 5 000 S (Kalmar)
    Fällige Kredite:
    Kredit in der Eidgenossenschaft über 2 250 000 S zu 10% Zinsen, insgesamt also 2 475 000 S Kredit in Brandenburg über 250 000 S zu 6% Zinsen, also 265 000 S


    Waffentragende Bevölkerung: 5,6 (effektiv 0,7) Minghan SR, 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 2,7 (effektiv 1,0) Regimenter SI (leicht gesunken)
    Vasallenaufgebote: -

    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (500 Mann)

    Geschütze:
    1,0 Regimenter Feldartillerie II, stehen zu Jahresbeginn in Südschweden und wurden beim Angriff auf Schonen mitgeführt
    0,5 Regimenter Belagerungsartillerie III, standen zu Jahresbeginn in Stralsund bereit und wurden im April und Mai nach Südschweden verlegt, stehen seit Sommer vor Malmö und Helsingborg


    Schiffe zu Jahresbeginn 1714: 1*400 III, 5*100 III, 15*50 III, 22*25 III, 5*25 II
    Schiffe am Jahresende 1714: 1*400 III, 5*100 III, 15*50 III, 22*25 III, 5*25 II
    Neubauten: 8*250 III
    Schiffe Anfang 1715: 1*400 III, 8*250 III, 5*100 III, 15*50 III, 22*25 III, 5*25 II

    Söldner:
    Anfang 1714 stehen noch 1,0 Regimenter LI (Narwa) auf Schloss Kalmar und an der Küste gegenüber des Schlosses, 1,0 Minghan LR (Narwa) und 1,0 Regimenter LI (Narwa) an der jütländischen Front und 1,0 Minghan SR (Narwa), 1,0 Minghan LR (Narwa) und 1,0 Regimenter LI (Narwa) als Eingreiftruppe in Vorpommern

    Im Felde stehende Einheiten:
    Verteilung der Aufgebote Anfang 1714: 3,4 Minghan SR und 1,1 Regimenter SI in Schonen, 0,4 Minghan SR und 0,5 Regimenter SI zusammen mit den Söldnern in Jütland, 1,0 Minghan SR in Holstein

    Ab Herbst 1714 wurden von der Söldnereingreiftruppe 1,0 Minghan SR (Narwa) und 1,0 Minghan LR (Narwa) nach Schweden sowie und 0,5 Regimenter LI (Narwa) nach Brandenburg verlegt

    Verluste 1714: -

  13. #13
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    Herzogtum Burgund

    Das Chausseeamt wurde ohne Probleme eingeführt, und auch die Zusammenarbeit mit der französischen Krone konnte trotz der politischen Spannungen fortgeführt werden. Der Tod Herzog Karls und seines Bruders Robert sorgte aber in vielen Ländern Europas für einen gewissen Prestigeverlust und in Burgund selbst für eine Schwächung der Zentralmacht.

    Man hofft, dass die neue Herzogin Luise diese Schwierigkeiten wieder ausgleichen und das Land auf einem guten Kurs halten kann. Die noch engere Zusammenarbeit mit Frankreich sorgte jedenfalls für sehr hohe Einnahmen, was den Spielraum der Krone deutlich erhöht.


    Besonderheiten:
    Burgund verfügt über zahlreiche technische Spielereien aus dem 16. Jh., die beeindruckende Effekte hervorrufen und gegenwärtig nicht mehr gebaut werden können. Wenn man sie mit 150000 S jährlich unterhält, stärken sie das Prestige des Hauses Burgund beträchtlich (seit 1704 fester Bestandteil der Burgunder Modewoche).
    Die Genter Residenz ist zu mongolischer Zeit ungewöhnlich prachtvoll ausgebaut worden.
    Die Kooperation von Ländern zur See gegen Piraten unter burgundischer Leitung und in der Nähe der Küsten des Landes ist zwischen 1703 und 1722 deutlich effektiver.

    Herrschaftsgebiet: Entspricht ungefähr dem Besitzstand des Hauses Burgund um 1477
    Vasallen: Erzbistum Trier, Bistum Utrecht, Bistum Verdun, Bistum Toul, Bistum Cambrai
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 6 010 000 (leicht gewachsen)
    Regionen: Flandern-Brabant-Luxemburg, Hochburgund-Lothringen, Südwestdeutschland (Vasallengebiete, zusammen mit Schwaben, der Pfalzgrafschaft und der Eidgenossenschaft)

    Hauptstadt: Dijon (Stadtbefestigung 1)
    Hauptresidenz: Gent (Residenz 6)
    Wichtige Festungen: Amiens (1), Breda (1), Dinant (1), Luxemburg (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Herzogin Luise I. (seit 1714, *1687), Regentschaft ihrer drei jüngeren Schwestern Isabelle (1691), Johanna (1693) und Margarete (1696) bis zur Rückkehr aus Indien

    Verstorbene Monarchen:
    Herzog und Reichserzkämmerer Johann X. (1690-1712, *1661)
    Herzog Karl XII. (1712-1714, *1684)
    Herzog Robert III. (Januar 1714, *1698)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Ständeversammlung zu Wirtschaft und Handel
    1702: Konferenz zur Bekämpfung der Piraterie im Nordseeraum und im Kanal
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Eröffnung eines Modehauses mit Modewoche in Gent
    1705: Gründung der Compagnie bourgogne pour le commerce des Amérique centrale / sud-américain (CBCA), 1711 zunächst aufgelöst
    1706: Feier der Genter Modewoche mit zahlreichen internationalen Gästen
    1707: Begrenzung der Aufstandsfolgen in Gent, Antwerpen, Breda und Brügge
    1708: Förderung des Uhrmacherhandwerks
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Ausarbeitung einer „Großen Hofordnung“ als Vorbild für Europa
    1711: Diplomatische Initiative zur Verbesserung des burgundischen Rufes im Ausland
    1712: Bau eines modernen Verladekrans für den Hafen von Antwerpen
    1713: Regelmäßiger Austausch französischer und burgundischer Zünfte und Gilden
    1714: Einrichtung eines Chausseeamtes


    Besondere Gebäude:
    1704: Genter Modehaus in der Residenzstadt Gent

    Besondere technische Gerätschaften:
    1712: Moderner Verladekran in Antwerpen


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1709-1714 Dauerhafte Handelsprivilegien der Stufe I im Königreich Dänemark
    1710-1711: Handelsprivilegien der Stufe I im Kalifat von Cordoba
    Seit 1712: Gegenseitige Handelsvorrechte der Stufe II mit dem Königreich Frankreich, 1713 auf Stufe IV erhöht (mit Vasallen)


    Embargos:
    Seit 1712: Vollständiges Embargo gegen das Khanat der Kanarischen Inseln


    Steuereinnahmen: 1 070 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Freiwillige Kriegsabgabe der wohlhabenden Stände: 40 000 S
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 27 000 S
    Nicht verwendete Mittel: -
    Entrichtete Tribute: 60 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 240 000 S, davon 20 000 S zur Förderung der Mode und der Musik bei Hofe
    Soldkosten: 20 000 S (Handgelder für 1,0 Minghan SR und 1,0 Regimenter LI)
    Weitere feste Ausgaben: 250 000 S an die französische Krone für die übernommenen Lehen
    Ausgaben während des Jahres: -


    Fällige Kredite I: 400 000 S zu 10% Zinsen aus der Eidgenossenschaft, insgesamt 440 000 S
    Fällige Kredite II: Zinsloser Zwangskredit über 5 250 000 S im Inland, davon sollen weiterhin jährlich jeweils 150 000 S zurückgezahlt werden.


    Waffentragende Bevölkerung: 3,7 (effektiv 1,9) Minghan SR, 1,3 (effektiv 0,9) Minghan LR, 2,4 (effektiv 1,4) Regimenter LI (leicht gesunken)
    Vasallenaufgebote: 0,5 (effektiv 0,2) Minghan LR, 0,5 (effektiv 0,5) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (1500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (1500 Mann)
    Geschütze: -
    Besondere Geschütze: Mitte 1704 vollständig aufgelöst und wissenschaftlich untersucht

    Schiffe Anfang 1714: 10*100 III, 20*50 III, 20*25 II, davon 10*100 III, 20*50 III unter französischem Kommando in Lübeck

    Schiffe am Jahresende 1714: 10*100 III, 20*50 III, 20*25 II, davon 10*100 III, 20*50 III unter französischem Kommando in Lübeck

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1715: 10*100 III, 20*50 III, 20*25 II, davon 10*100 III, 20*50 III unter französischem Kommando in Lübeck

    Söldner: 1,0 Minghan LR (Lüttich) zur Banditenbekämpfung
    Im Feld stehende Einheiten:
    1,3 Minghan SR und 0,4 Minghan LR sowie 0,3 Minghan LR (Vasallen) zur Banditenbekämpfung,
    1,0 Minghan SR und 1,0 Regimenter LI für die Unterstützung Dänemarks, wovon Anfang des Jahres 0,5 Minghan SR und 1,0 Regimenter LI unter dem Befehl Prinz Augusts in Lübeck standen; weitere 0,5 Minghan SR standen noch in Antwerpen bereit und wurden nach dem Tod des Herzogs für Sicherungsaufgaben nach Gent verlegt

    Verluste 1714: -

  14. #14
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    Königreich Frankreich

    Die wissenschaftliche Auswertung und Publikation der Expeditionsergebnisse sorgte für ein wachsendes Interesse an Geographie, Botantik und Mineralogie, was die entsprechenden Fachbereiche an den drei philosophischen Fakultäten deutlich stärkte.

    Die enge Zusammenarbeit mit Burgund erleichterte auch die Tätigkeit vieler französischer Handelshäuser, auch wenn das Herzogtum offenbar noch deutlich stärker profitierte.


    Besonderheiten:
    Die französische Krone erhält jährlich 250 000 S vom Haus Burgund und 300 000 S von der englischen Krone für die 1651 übertragenen Lehen.
    Die Universitäten Paris, Orleans und Reims umfassen das gesamte Spektrum der modernen Wissenschaften. Frankreich erhält daher stets die höchste Technologiestufe für Artillerie, die mindestens drei andere spielbare Länder besitzen.
    Frankreich hat noch Söldner (SR*) mit Ausrüstung aus dem 16. Jh. zur Verfügung.


    Herrschaftsgebiet: Pariser Becken, Loiretal, Hzm. Champagne, Gft. Blois, Berry, Bourbon
    Vasallen: Hzm. Savoyen, Vienne, Gft. Forez, Rodez, Toulouse, Provence, Venaissin, Saluzzo
    Spielervasallen: Haus Burgund, Festlandsbesitz der englischen Krone
    Zusätzlicher Vasall von Mitte 1705 bis Anfang 1713: Barbados
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 5 500 000
    Regionen: Frankreich-Kronland, Zentralfrankreich (Vasallengebiete Mitte), Südfrankreich-Savoyen (Vasallengebiete Süd, zusammen mit der Eidgenossenschaft); Barbados ist der Region Karibik-Ost zugeordnet

    Hauptstadt: Paris (Stadtbefestigung 3)
    Hauptresidenz: Chambord (Wasserschloss 4)
    Wichtige Festungen: Albi (1), Carcassonne (1), Arles (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Heinrich VIII. (seit 1702, *1649)

    Verstorbene Monarchen: König Heinrich VII. (1638-1702, *1627)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Waren- und Käsemesse in Paris (als regelmäßige Veranstaltung geplant)
    1702: Umfassende Förderung der Schönen Künste, besonders der Komödiendichtung
    1703: Gründung des Mercure Galant, einer höfischen, sehr vielfältigen Monatszeitschrift
    1704: Wiederaufbauhilfe für Südfrankreich
    1705: Erarbeitung des schwäbisch-hessisch-französischen „Bildungsplanes III“
    1706: Gründung einer staatlichen Wechselbank in Paris
    1707: Begrenzung der Aufstandsfolgen in Paris und im Umland der Stadt
    1708: Einrichtung des „Corps des ingénieurs des ponts et chaussées“ (Chausseeamt)
    1709: Vorbereitung und Aufbruch zweier Südamerikaexpeditionen
    1710: Gründung einer Schule zur Lehrerbildung
    1711: Entsendung von Vertretern zur Revision von Urteilen, symbolische persönliche Rechtsprechung des Königs in ausgewählten Fällen
    1712: Gründung eines französischen Geheimdienstes
    1713: Regelmäßiger Austausch französischer und burgundischer Zünfte und Gilden
    1714: Auswertung und Publikation der Ergebnisse beider Südamerikaexpeditionen

    Besondere Institutionen:
    Seit 1712: Geheimdienst in Paris,
    Achtung Spoiler:
    seit 1713 mit 10 000 S auf den Kanaren und mit 15 000 S in Italien aktiv, ab 1714 nur noch mit je 2 500 S in beiden Khanaten (wird wohl eingestellt)


    Besondere Gebäude:
    1703: Feste Gesandtschaft des Großkhanats Quito in Paris

    Abgeschlossene Bauprojekte:
    1708-1710: Mittlere Straße zwischen Paris und Beauvais über St. Denis und Chambly (75 Mongolische bzw. Königliche Französische Meilen)

    Offene Bauprojekte:
    1712-17XX Festung (1) der Markgrafschaft Saluzzo (377 000 S von 1 500 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1712: Gegenseitige Handelsvorrechte der Stufe II mit dem Herzogtum Burgund, 1713 auf Stufe IV erhöht (mit Vasallen)

    Embargos:
    Seit 1712: Vollständiges Embargo gegen das Khanat der Kanarischen Inseln, Anfang 1714 aufgehoben


    Steuereinnahmen: 1 010 000 S
    Einnahmen aus den Lehen: 300 000 S (E) + 250 000 S (B) + 120 000 S (Südfrankreich)
    Tributeinnahmen: -
    Freiwillige Kriegsabgabe der wohlhabenden Stände: 110 000 S
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 29 100 S
    Gewinne des Mercure Galant: 34 000 S
    Weitere Einnahmen: -
    Einlagen der Wechselbank Paris: 120 000 S
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 400 000 S
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 3 600 000 S in der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 3 960 000 S

    Waffentragende Bevölkerung: 2,3 (effektiv 2,3) Minghan SR (leicht erhöht), 1,1 (effektiv 1,1) Minghan LR, 1,2 (effektiv 0,2) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote (Süd- und Zentralfrankreich): 1,4 (effektiv 1,4) Minghan SR, 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 2.3 (effektiv 1,3) Regimenter LI (leicht erhöht)


    Geschützproduktion: Stufe III (durch die Besonderheit, 1500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (Vasallen am Mittelmeer, 1500 Mann)

    Geschütze: 1,0 Regimenter Feldartillerie III und 0,7 Regimenter Belagerungsartillerie III, zum Jahresbeginn standen 0,5 Regimenter FA in Lübeck und 0,5 Regimenter FA sowie die BA in Antwerpen

    Schiffe Anfang 1713:
    Krone: 4*250 III, 4*50 III, 11*25 III, davon 4*250 III, 4*50 III und 10*25 III in Lübeck und 1*25 III in Südfrankreich
    Südfranzösische Vasallen: 1*300 III, 4*100 III, 12*50 III, 15*25 III, 1*25 II

    Schiffe zum Jahresende 1714:
    Krone: 4*250 III, 4*50 III, 11*25 III, davon 4*250 III, 4*50 III und 10*25 III in Lübeck und 1*25 III in Südfrankreich
    Südfranzösische Vasallen: 1*300 III, 4*100 III, 12*50 III, 15*25 III, 1*25 II

    Neubauten:
    Krone: -
    Südfranzösische Vasallen: 1*250 III

    Schiffe Anfang 1715:
    Krone: 4*250 III, 4*50 III, 11*25 III, davon 4*250 III, 4*50 III und 10*25 III in Lübeck und 1*25 III in Südfrankreich
    Südfranzösische Vasallen: 1*300 III, 1*250 III, 4*100 III, 12*50 III, 15*25 III, 1*25 II

    Söldner:
    1,5 Minghan SR* (Paris), zur Banditenbekämpfung eingesetzt, Anfang 1714 kamen weitere 1,0 Regimenter LI (Lüttich) hinzu

    Im Feld stehende Einheiten:
    1,0 Regimenter LI (Krone) und 1,0 Regimenter LI (südfranzösische Vasallen); davon standen zu Jahresbeginn 0,3 Regimenter in Lübeck, 1,7 Regimenter LI waren noch in Antwerpen

    Verluste 1714: -

  15. #15
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    Königreich England

    Der Marktplatz auf dem Festland wurde errichtet und stärkt die Wirtschaft besonders in den nördlichen Herzogtümern und Grafschaften. Die neue Flagge wird im Laufe des Jahres an die interessierten Kaufleute veräußert.

    Die Handwerkerbank und die Handelsbank wurden mit zusätzlichen Mitteln versehen und konnten weiter zum Wohlstand des Landes beitragen. Auch die WMC gewann wieder an Gewicht, was vor allem an den irischen Erfolgen lag.

    Die Rechtskodifikation der Frondienste wird weiter fortgeführt und erbringt auch weiterhin zufriedenstellende Zwischenergebnisse. Man vermutet, dass sie zwischen 1717 und 1719 abgeschlossen werden kann.

    Im Land wuchsen außerdem die verfügbaren Adelsaufgebote, nachdem viele Landstiftungen an den Deutschen Orden zurückgefordert worden sind und mehrere große Häuser sich aller Verbindungen zu den Rittern entledigten.


    Besonderheiten:
    Die englische Krone erhielt die Festlandsgebiete des Angevinischen Reiches von 1154/66 auf unbeschränkte Zeit für eine Gebühr von 300000 S übertragen. Die Einnahmen aus diesem Gebiet stehen allein in der Verfügungsgewalt des Königs, dem dort nur die Landstände der einzelnen Herzogtümer und Grafschaften gegenüberstehen.
    Im englischen Landesteil besteht eine gesetzlich abgesicherte Machtteilung zwischen König und Parlament. Die Krone kann zum Schutz des Landes Aufgebote von Adligen und Bürgern des Inselreiches einberufen und erhält die Handgelder dazu zusätzlich zum Etat ausbezahlt. Für alle anderen Aufgaben hat er jeweils im Herbst ein Parlament einzuberufen, das den Haushalt der Krone für das kommende Jahr bewilligt.
    Die Universitäten Cambrigde und Oxford wetteifern untereinander um wissenschaftliche Meriten, was die allgemeine Forschung des Landes erheblich verbessert.


    Herrschaftsgebiet: England (E), Angevinisches Reich/Festlandsbesitz der Krone (A)
    Vasallen: Wales, Region Dublin
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 5 410 000 (E), 8 720 000 (A, leicht gewachsen)
    Regionen: Südengland, Mittelengland (ungefähr das Gebiet zwischen Cheltenham und dem Humber mit Wales), Nordengland, Normandie-Maine-Bretagne, Poitou-Auvergne-Gascogne; Dublin ist der Region Irland zugeordnet

    Hauptstadt: London
    Hauptresidenz: Caen (Residenz 1)
    Wichtige Festungen: Carlisle (2), Rouen (3), Poitiers (1), Bordeaux (1), Limoges (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Eduard VII. (seit 1712, *1665)

    Verstorbene Monarchen: König Eduard VI. (1668-1712, *1637)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Ausarbeitung und Einführung eines Bildungsplanes für alle englischen Schulen
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Gründung der British West Mongolia Company (WMC) mit Schottland und Irland
    1704: Wissenschaftliches Austauschprogramm mit Gelehrten aus dem Großkhanat Shikawo
    1705: Einrichtung der Bank of England, zunächst ohne klaren Schwerpunkt, 1706 dann mit der Förderung des Außenhandels betraut.
    1706: Wissenschaftliches Symposion beider Universitäten in London
    1707: Rechtskodifikation zur Leibeigenschaft
    1708: Gründung der „jüngeren“ Tafelrunde und eines Privy Council in Caen
    1709: Einführung königlicher Intendanten (A)/ vom Parlament bestellter Friedensrichter (E)
    1710: Rundreise Eduards VI. durch beide Landesteile
    1711: Einrichtung einer Handwerkerbank nach dem Vorbild zahlreicher Länder
    1712: Einführung einer Kriegs- und Handelsflotte für das Gesamtreich
    1713: Gleichzeitige Tagung der Landtage in Caen und des Parlaments in London
    1714: Einrichtung eines neuen Markplatzes (Stufe 2) in Rouen


    Besondere Gebäude:
    1714: Marktplatz der Stufe 2 in Rouen


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Königreich Schottland (mit Vasallen)


    Steuereinnahmen (A): 1 570 000 S
    Bewilligte Mittel des Parlaments (E) für 1714: 800 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Freiwillige Kriegsabgabe der wohlhabenden Stände (beide Reichsteile): -
    Rücklagen aus dem Vorjahr:
    Gewinne der Flaggenverkäufe: -
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Bank of England: 1 600 000 S (davon 1 550 000 S verliehen)
    Einlagen der Handwerkerbank: 1 100 000 S (davon 1 100 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 550 000 S, davon je 25 000 S für das Privy Council und die Tafelrunde (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Entrichtete Tribute: 120 000 S an das Großkhanat Negübeihafen
    Weitere feste Ausgaben: 300 000 S an die französische Krone für die übernommenen Lehen, zudem 50 000 S jährlich für die Handelsvorrechte in Schottland
    Ausgaben während des Jahres: -

    Fällige Kredite:
    5 250 000 S zu 10% Zinsen aus der Eidgenossenschaft, insgesamt also 5 775 000 S


    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1714: 851 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 476), 80 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1715: 851 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 476), 140 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.


    Waffentragende Bevölkerung E: 2,5 (effektiv 2,5) Minghan SR (leicht erhöht), 0,5 (effektiv 0,5) Minghan LR, 6,6 (effektiv 6,6) Regimenter LI (leicht erhöht)
    Waffentragende Bevölkerung A: 6,1 (effektiv 6,1) Minghan SR, 1,4 (effektiv 1,4) Minghan LR, 2,7 (effektiv 2,7) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,8 (effektiv 0,8) Regimenter LI (davon 0,2 in Irland und 0,6 in Wales)


    Geschützproduktion: Stufe III (2000 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (2000 Mann)
    Geschütze: -


    Schiffe Anfang 1714: 10*100 III, 1*100 II, 50*50 III, 6*50 II, 54*25 III, 7*25 II
    Schiffe am Jahresende 1714: 10*100 III, 1*100 II, 50*50 III, 6*50 II, 54*25 III, 7*25 II
    Neubauten: 10*25 III
    Schiffe Anfang 1715: 10*100 III, 1*100 II, 50*50 III, 6*50 II, 64*25 III, 7*25 II

    Söldner: 4,0 Minghan LR (Lüttich), gleichmäßig auf beide Reichshälften verteilt

    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1714: -

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