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Thema: [Zwift] Mein Weg zum Ventoux

  1. #196
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    Wieder ist eine Woche vergangen.

    Diese Woche habe ich ja Montag ohne auf dem Rad zu sitzen entspannt begonnen und mich dann über die Tage bis Freitag langsam gesteigert, ohne die Regeneration aus den Augen zu verlieren.

    Am Freitag habe ich dann zum ersten Mal seit Silvester wieder ein Rennen der offiziellen Zwiftserien absolviert. Es ging über einen hügeligen Kurs in New York.

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    Vor allem in der ersten Hälfte des Rennens stehen hier einige knackige Anstiege auf dem Programm, ehe es dann entspannter wird und im Finale nochmal über zwei kurze Hügel geht.

    Erschwerend kommt hinzu, dass ich diesmal in der Kategorie von 270-390 Rennpunkten antreten muss. Zuletzt war ich bei 160-270 unterwegs. Das ist somit direkt 2 Kategorien höher als zuletzt (da die Kategorien ja immer etwas überschneiden). Ich bin gespannt, ob ich auf dem Niveau mitfahren kann.

    Das Rennen startet direkt mit einem hohem Tempo und am ersten längeren Anstieg, kann ich mich in der vorderen Hälfte des Feldes behaupten.

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    Glücklicherweise ist das Tempo im Feld zwar extrem hoch, aber auch sehr gleichmäßig. Es gibt keine richtig harten Attacken sondern es ist eher ein Ausscheidungsfahren. Das liegt mir deutlich mehr als die kurzen extremen Beschleunigungen.

    ...

    Kurz darauf geht es dann direkt in die härteste Anstiegskombination des Tages.

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    Ich fahre den Berg direkt von vorne an und habe damit etwas Spielraum, ehe ich an das Ende des Feldes durchgereicht werde.

    ...

    Der Anstieg wird extrem hart gefahren und in den 2 Minuten geht meine Durchschnittsleistung von 270 auf 293 hoch.

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    Es gibt bereits kleine Lücken im Feld und mein Puls ist nahe am Maximum. Aber bisher halte ich die Räder der Fahrer vor mir und der Anstieg ist fast vorbei. Es sieht gut aus und ich bin nun guter Stimmung, dass ich die Spitzengruppe über die Anstiege hier halten kann.

    ...

    Aufgrund der extrem hohen Belastung, befürchte ich zwischendurch immer wieder jeden Moment reißen lassen zu müssen. Irgendwie kann man sich dann aber doch immer noch überwinden und beißt nochmal auf die Zähne.

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    So komme ich auf einer sehr guten Position über den vorletzten Hügel und habe die Spitze weiter im Blick. Die Spitzengruppe ist keine 40 Fahrer mehr stark und damit habe ich meine persönlichen Erwartungen in jedem Fall erfüllt.
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  2. #197
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    Am letzten Hügel bin ich dann nur noch froh, dass es vorbei ist und schaffe nur noch einen halbherzigen Sprint.

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    Ich habe mir die Feder bis zum Schluss aufgehoben und konnte so auch mit meinem schlechten Sprint noch ein wenig Positionen gut machen. Aber im Nachgang habe ich mich wieder geärgert, dass ich nicht nochmal alles reingeworfen habe.

    Im Endergebnis eine Zeit unter 30 Minuten und Platz 16. Das bedeutet, dass wir hier mit mehr als 40 Kilometern pro Stunde im Schnitt unterwegs waren. So schnell war ich glaube noch in keinem längeren Rennen.

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    Damit bin ich extrem zufrieden und nach ganz vorne waren es nur wenige Sekunden. Ich hatte vorher ja überlegt, ob ich auf dem Niveau mithalten kann. Am Ende kann man das klar mit ja beantworten. Die Strecke hat mir aber sicherlich auch ganz gut gelegen, da es keine extrem steilen Rampen gab und auch keine langen Berge. Das wird sich in den kommenden Wochen ändern.

    Hier noch das Video zum Rennen: https://youtu.be/vTEgT77Gmq0

    Hier die Statistiken zum Rennen:

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    Diesmal an keiner Stelle Bestwerte. Aber in fast allen Bereichen ab 3 Minuten die zweitbeste Leistung, die ich jemals gefahren bin. Das ist eine sehr konstante Leistungsentwicklung und zeigt, dass das Tempo in dem Rennen enorm hoch war.

    ---

    Am Samstag habe ich mich dann noch zu einem kurzen Rennen angemeldet, um nochmal alles zu geben, ehe ich dann eine Grundlagenfahrt absolviere.

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    Hier sind lediglich 4 Kilometer zu fahren und es gibt keinen Windschatten. Es geht also nur gegen sich selbst und die Uhr. Dabei steht ein schwerer Schotteranstieg auf dem Programm, der hier den Scharfrichter geben wird. Weiterhin starten hier alle Leistungsklassen zusammen und so ist es schwer zu wissen, wo man selbst steht im Vergleich zu den anderen Fahrern seiner Kategorie.

    ...

    Ich liefere mit am Berg harte Duelle mit dem Bruten und Ukrainer hinter mir und kann beide im Finale des Anstiegs leicht distanzieren.

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    Am Ende sehe ich dann, dass die Beiden jeweils in höheren Klassen unterwegs waren und gar nicht meine direkte Konkurrenz darstellten.

    Ich stehe hier nach knapp 6 Minuten bei 343 Watt im Mittel und bin mit meiner Leistung am Berg enorm zufrieden. Jetzt noch in die Abfahrt drücken und dann etwas ausruhen.
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  3. #198
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    Am Ende ist die Abfahrt zu kurz und an einigen Stellen nicht steil genug. Da habe ich nochmal ein paar Sekunden verschenkt, als ich das Treten eingestellt hatte.

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    Ich erreiche aber die Ziellinie nach 7 Minuten und 26 Sekunden und einer gemittelten Leistung von 337 Watt. Da kann man sich nicht beschweren.

    In der Endabrechnung dann die Überraschung...

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    Die anderen Fahrer in meiner Kategorie haben auf 4 Kilometern mindestens 40 Sekunden verloren und keine Chance gehabt. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich freue mich über den Sieg und habe zudem nochmal meine Bestwerte über 5 Minuten nach oben geschraubt.

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    Da stehe ich jetzt bei 3,6 Watt pro Kilogramm und damit 0,6 Watt mehr als zu Jahresbeginn. Das sind schon Welten und ich bin gespannt, wie lange die Entwicklung noch in dem Tempo weitergehen kann.

    Hier noch die Tabelle zur aktuellen Woche und ich habe das Gewicht wieder um einen Kilo drücken können

    Das Video zum 4 Kilometer Rennen https://youtu.be/2xUp5Igo2TY

    Stichtag 19.10.2025 02.11.2025 07.12.2025 05.01.2026 30.01.2026 01.03.2026
    Gewicht 116,1 112,4 107,2 103,4 99,3 96,3
    Gefahrene Kilometer 0 255,5 1.484,2 2.622,2 3.787,3 4.895,4
    Verbrauchte Kalorien 0 4.201 23.213 40.926 61.135 80.408
    Höhenmeter 0 2.143 11.054 18.376 27.673 37.003
    FTP geschätzt 142 179 226 252 261 287
    W/Kg geschätzt 1,223 1,593 2,108 2,437 2,628 2,980
    Verbesserung 0 % 30,21 % 72,37 % 99,26 % 114,90 % 143,67 %
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  4. #199
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    Vor allem auch das Gewicht um (fast) 20 kg verringert, das ist schon eine großartige Leistung

  5. #200
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    Au ja das mit den 20 Kilo ist schon extrem.

    Ich war heute auch das erste mal wieder draußen mit meinem Trekkingrad unterwegs. Das ist so verrostet und alt... Aber war mal ganz spaßig im Vergleich zu früher zu sehen, wie entspannt man jetzt auch draußen die Hügel hochkommt und in der Ebene auf Geschwindigkeit.
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    Geändert von torqueor (08. März 2026 um 19:16 Uhr)

  6. #201
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    Die nächste Woche ist vorüber und diese Woche bin ich nur ein Rennen gefahren.

    Dafür habe ich diese Woche auch mein richtiges Fahrrad wieder entstaubt und festgestellt, dass dieses in einem gruseligen Zustand ist. Dennoch mal eine Runde von etwa 15 Kilometern über ein paar der örtlichen Hügel gedreht und festgestellt, das sich noch nie so entspannt so schnell gefahren bin draußen. Das war schon mal schön zu sehen, wie der Körper so reagiert.

    Ansonsten weiter stark an der Grundlage gearbeitet und immer wieder auch intensive Einheiten eingebaut. Da geht es auch stetig vorran und mittlerweile fahre ich die 200 Watt mit einem Puls von 135 im Schnitt. Das zeigt, dass meine Leistungszonen sich Schritt für Schritt nach oben bewegen und ich auch größere Intensitäten jetzt mit weniger Belastung für das Herz- Kreislaufsystem wegstecken kann. Mal schauen, wie das so weitergeht.

    Dann zum Rennen der Woche.

    TugaZ Tour Etappe 4 "Mayan San Remo"

    Da ich die ersten 3 Etappen der TugaZ Tour gefahren bin, lasse ich es mir nicht nehmen auch die vierte zu fahren. Diese Rennen sind eigentlich immer mit anspruchsvollen Anstiegen gespickt und so ist das eine Gute Chance mich in einem Terrain, dass mir nicht so liegt zu beweisen.

    Hier die heutige Strecke:

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    Das soll ein wenig das Finale von Mailand San Remo nachbilden und nach der Abfahrt von der Cipressa, geht es in den langgezogenen Poggioanstieg, ehe es im Finale dann noch ein paar flache Kilometer gibt. Mein Ziel ist es in den Anstieg so weit wie möglich vorne reinzufahren.

    Die Besonderheit bei diesen Rennen ist, dass alle Kategorien zusammen starten. Ich bin C Fahrer und starte so gleichzeitig mit den deutlich stärkeren A und B Fahrern, die natürlich direkt richtig Gas geben.

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    So ballern wir also vom Start weg mit mehr als 300 Watt im Schnitt und ich kann mich grade so am Ende der Gruppe halten.

    ...

    Kurze Zeit später geht es dann auch noch auf losen Untergrund, wo das Fahren nochmal deutlich anstrengender ist.

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    Mein Puls geht gut hoch und ich kämpfe weiter darum an der Gruppe dran zu bleiben. Bisher klappt das aber noch ganz gut.

    ...

    Wenig später folgt eine kleine Hängebrücke mit kurzer Abfahrt und kurzem Anstieg. Hier rechne ich damit, dass ich am Anstieg Probleme bekommen könnte.

    Tatsächlich reißt es aber schon auf der Abfahrt...

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    Ich fahre wahrlich nicht langsam, kann aber die Räder der vor mir fahrenden Fahrer nicht halten und fliege aus dem Windschatten der Spitzengruppe.

    ...

    Diese zersplittert nach diesem Stück aber auch komplett und es zeigt sich, dass da vorne ein paar A Fahrer richtig am Horn gezogen haben in der Situation.

    Ich kann mich dann aber zumindest in einer Gruppe um Platz 40-60 wieder ranfahren und bin daher noch ganz ordentlich positioniert.

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    Damit ist aber auch das "leichte" Stück der Etappe bald geschafft und es geht in die Anstiege. So wirklich Erholung gab es auf den Abfahrten leider nicht und durch die kleinen Anstiege immer wieder, wird es nicht leichter. Immerhin sind schon einige Fahrer hinten weggefallen und ich kann so einige direkte Konkurrenten etwas distanzieren vor den Anstiegen.
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  7. #202
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    Kurz darauf geht es dann auch schon in den ersten Anstieg des Tages und unsere Gruppe beginnt bereits sich zu teilen.

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    Bedingt durch mein immernoch recht hohes Gewicht und die intensive Vorbelastung, kann ich hier nicht vorne mitgehen und sortiere mich eher im hinteren Bereich des Feldes ein.

    ...

    Mit dieser Gruppe kann ich mich aber über die erste Bergwertung ins Folgende Flachstück retten und so noch etwas vom Windschatten profitieren.

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    Der zweite Anstieg ist dann aber nochmal länger und hat einige steilere Abschnitte. Am Ende eines dieser abschnitte, ist meine Moral dann gebrochen und ich verliere die Räder der vor mir fahrenden Gruppe.

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    Vielleicht hätte ich mich noch ins gelbe Stück retten können, wenn der Berg dann vorbei gewesen wäre. aber das Stück danach sah auch nicht sonderlich freundlich aus und so fehlte mir die mentale Stärke hier durchzuziehen. Ich denke, dass es am Ende eine Mischung aus Muskelerschöpfung und mentaler Schwäche war. In den ersten 15 Kilometern musste ich schon oft längere Zeit deutlich über meiner Wohlfühlzone treten und so kam doch einiges an Laktat zusammen. Ein gleichmäßiges Tempo, wäre mir sicher eher entgegengekommen.

    Aber was solls ich lasse die Gruppe ziehen und habe an der Spitze des Berges schon 12 Sekunden Rückstand.

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    Immerhin sieht es nach hinten mit 40 Sekunden noch ganz gut aus und da hat es sich zumindest ausgezahlt, dass ich auf dem ersten Stück so gekämpft habe.

    Auf dem Weg ins Ziel fahre ich noch mit ordentlichen Werten weiter, habe aber keine Chance die Fahrer vor mir, die vom Windschatten profitieren können, einzuholen.

    So komme ich als 12. von 36 Startern in meiner Kategorie ins Ziel.

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    Damit bin ich schon ganz zufrieden und am Ende ist das meiner Meinung nach eins der besten Rennen, die ich bisher auf dem Niveau gefahren bin. Ich bin ja immerhin erst vor einem Monat von Kategorie D nach C aufgestiegen und von den Wattwerten liege ich gar nicht so weit hinter den Anderen. Wenn ich die Leistung konstant halte und weiter Gewicht verliere, werde ich in vergleichbaren Rennen schon bald deutlich weiter vorne ankommen können.

    Am Endebin ich ja das letzte Viertel komplett ohne Windschatten gefahren und habe dennoch nur 40 Sekunden auf Rang 3. Viel fehlt also gar nicht . Nach hinten waren es dann am Ende sogar 90 Sekunden auf Platz 13. Den habe ich also auf Abstand halten können.

    Hier noch die Strava Daten

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    Zweitbeste Leistung über 15 und 20 Minuten sind schon nicht verkehrt. Zumal ich sehr nahe an meiner Bestleistung war, die ich an einem langen Anstieg mit gleichmäßigem Poweroutput gefahren war. Heute war es ja oft ein Wechsel aus Vollgas und langsam fahren. 2,9 Watt auf 20 Minuten sind auch schon ganz nett. Da sollten die 3 Watt bald fallen, wenn ich es drauf anlege.

    Die aktuelle Tabelle zeigt einen weiteren Gewichtverlust von 800 Gramm diese Woche. Mein Ziel für März war unter 95 zu kommen. Das sollte schonbald machbar sein. .

    Stichtag 19.10.2025 02.11.2025 07.12.2025 05.01.2026 30.01.2026 01.03.2026 08.03.2026
    Gewicht 116,1 112,4 107,2 103,4 99,3 96,3 95,5
    Gefahrene Kilometer 0 255,5 1.484,2 2.622,2 3.787,3 4.895,4 5.243,0
    Verbrauchte Kalorien 0 4.201 23.213 40.926 61.135 80.408 86.314
    Höhenmeter 0 2.143 11.054 18.376 27.673 37.003 39.215
    FTP geschätzt 142 179 226 252 261 287 287
    W/Kg geschätzt 1,223 1,593 2,108 2,437 2,628 2,980 3,005
    Verbesserung 0 % 30,21 % 72,37 % 99,26 % 114,90 % 143,67 % 145,71 %
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  8. #203
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    Die nächste Woche ist vorüber und es wird Zeit für ein weiteres Update.

    Diese Woche lief sehr gut für mich. Die Höhepunkte waren die beiden Ladderrennen, von denen ich gleich berichte sowie ein Termin im Fahrradgeschäft zum Kauf eines neuen Rennrades. Hier habe ich jetzt am Wochenende ein Angebot erhalten, werde das diese Woche mit dem Händler besprechen und dann wahrscheinlich das Rad bestellen. Mal schauen, wann ich das dann abholen kann. Ich hoffe auf Mitte/Ende April.

    Meine Probefahrt auf einem Rad ähnlicher Konfiguration lief jedenfalls sehr gut und ich war überrascht, wie schnell man voran kommt im Vergleich zu meinem alten Straßenrad. . Im Zusammenhang mit dem Termin bin ich dann auch mit meinem Klapperrad noch 30 Kilometer gefahren an dem Tag zum Laden und zurück .

    Im Training habe ich diese Woche vor allem an den Grundlagen gearbeitet und die Rennen für die intensiven Einheiten genutzt.

    Dann zu den Rennen der Woche.

    Am Dienstag stand ein Rennen gegen ein spanisches Team an. Da wir die Strecke aussuchen konnten und wir auf dem Papier die besseren Fahrer für 5-Minutenleistungen haben, entscheiden wir uns für Turf N Surf.

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    Die Strecke hat in der zweiten Hälfte 2 Anstiege, die nicht zu steil sind, aber jeweils etwa 5 Minuten dauern und sich für Attacken gut eignen.

    Am Ende sagen dann aber unsere stärksten Bergziegen für den Termin ab und so fahren wir nicht in Topbbesetzung für diese Strecke.

    Das Rennen startet in der Ebene gemächlich und wir planen unsere ersten Attacken auf der ersten längeren Abfahrt. Kurz bevor wir hier loslegen wollen, hat ein Spanier leider einen Verbindungsausfall.

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    Dadurch ist er erstmal knapp 10 Sekunden zurück und wir verzichten darauf direkt anzugreifen.

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    So kommt er wieder schnell an das Feld heran und wir müssen nicht aus seinem Missgeschick Kapital ziehen.

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    Wenig später geht es dann aber tatsächlich los und einer unserer schweren Fahrer geht auf dem abfallenden Stück zur Attacke über.

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    Ich versuche hinten im Windschatten mit so wenig Krafteinsatz wie möglich mitzurollen und die Spanier arbeiten zu lassen.

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    Das klappt besser als erhofft und knapp einen Kilometer später ist unser Fahrer zwar eingeholt, die Spanier haben auf dem Weg aber zwei Fahrer verschlissen, die jetzt einen kleinen Rückstand haben.

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    Jetzt fahren wir nach vorne durch und halten ein zügiges Tempo aufrecht, um die abgehängten Fahrer nicht wieder in den Windschatten zu lassen.
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  9. #204
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    Die beiden Spanier kämpfen lange und verbissen, verlieren aber Stück für Stück am Boden und spätestens am ersten längeren Anstieg ist klar, dass sie nicht mehr zurück kommen.

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    Hier ist das Tempo hoch aber noch kontrolliert. Da wird keiner enorm an seine Grenzen gebracht und wir sind mit der aktuellen Situation zufrieden.

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    Auf der folgenden Abfahrt greift unser schwerster Fahrer dann erneut an und zieht das Feld wieder in die Länge.

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    Der auf dem Papier stärkste Fahrer reagiert und versucht hinterherzuspringen. Dabei verbrennt er dann aber anscheinend etwas zuviele Körner und wenig später muss er die ganze Gruppe ziehen lassen.

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    Hier hat er bereits 5 Sekunden Rückstand und da wir nun mit 5 Fahrern gegen 2 Fahrer an der Spitze sind, ziehen wir jetzt erstmal wieder mit hohem Tempo durch, um den 3. Spanier weiter zu distanzieren.

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    Etwas später ist Bolland schon auf über 10 Sekunden und wird wohl nicht mehr zurückkommen. Dann bekomme ich dann das "go" und soll den Druck auf die verbliebenen Gegner erhöhen.

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    Also lege ich einen kurzen Zwischensprint an der Spitze ein und versuche das Feld zu sprengen.

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    Die Spanier versuchen hinterherzufahren, können zu zweit aber keine koordinierte Nachführarbeit leisten und so komme ich bis zum Fuße des finalen Anstiegs auf 14 Sekunden weg.

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    Ich bin allerdings schon arg am Schnaufen und rechne damit, dass ich am Anstieg vom jagenden Feld eingeholt werde.
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  10. #205
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    Die beiden verbliebenen Spanier geben im Anstieg nochmal alles und sind zwischenzeitlich nochmal auf 10 Sekunden herangekommen.

    Dabei haben sie sich dann aber selbst so kaputt gemacht, dass sie kurz darauf komplett aufgeben und das Tempo rausnehmen.

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    Damit ist das Rennen entschieden und unser Team kann sich über die Plätze 1-5 freuen.

    Durch die Aufgabe der Spanier, kann ich meinen Sieg dann auch ohne große Gegenwehr einfahren. Wahrscheinlich hätten meine Teamkollegen mich am letzten Anstieg noch einholen können, aber dafür bestand ja keine Notwendigkeit mehr. So gewinne ich also mein erstes Ladderrennen.

    Hier noch die Strava Daten:

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    Unterm Strich jetzt gar nicht so extrem hohe Leistungswerte. Hier haben wir die Gegner durch die gezielten Attacken einen nach dem anderen ausschalten können und konnten das Rennen so sehr kontrolliert fahren ohne komplett zu eskalieren. Ich habe mich von den Beinen auch nicht so stark gefühlt und bin daher über den Rennverlauf sehr zufrieden.

    Hier noch der Link zum Rennen:https://youtu.be/4fFQrnaOyNQ

    ...

    Gestern stand dann das nächste Rennen gegen ein schwedisches Team an. Gegen die Schweden waren wir vor einem Monat schonmal gefahren und da haben die mich am letzten steileren Anstieg abgestellt, sodass ich als 7. von 8 Fahrern ins Ziel kam. In diesem Monat habe ich mich allerdings verbessert und so hoffe ich diesmal mithalten zu können.

    Als Strecke haben wir Spinfinity in New York gewählt.

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    Diese Strecke ist relativ flach, hat mit den beiden Brücken im Mittelteil aber auch ein paar etwas längere Anstiege drin.

    Mein Plan ist es bis zur Abfahrt in den längsten Anstieg Kräfte zu sparen und dann in die Abfahrt rein das Tempo zu erhöhen und am Anstieg einfach durchzuziehen. Dann schaue ich, wo ich liege und ob wir vielleicht ein paar Gegner loswerden konnten.

    Zunächst startet das Rennen aber wieder verhalten, ehe einer unserer Fahrer die erste Attacke fährt.

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    Ein Schwede geht hinterher und die beiden können in der Folge bis zu 20 Sekunden herausfahren auf die Gruppe. Hinten wird aber immer wieder mal attackiert, sodass bis zu den Schlüsselstellen an den Brücken wieder alle beisammen sind.

    ...

    Zu Beginn der Brooklyn-Bridge setze ich meinen Plan in die Tat um und fahre mit einem guten Tempo in die Abfahrt hinein.

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    Hier kommt mir mein Gewicht entgegen und die anderen werden etwas investieren müssen, um an meinem Rad zu bleiben.
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  11. #206
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    Nach der Abfahrt kommt dann direkt das steilste Stück des Anstiegs und die anderen Fahrer schießen hier aus meinem Windschatten mit Geschwindigkeitsüberschuss an mir vorbei.

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    Ich nutze jetzt meinen Windschattenboost und versuche ein Tempo zu finden, dass ich für den Rest des Anstiegs halten kann.

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    Das Tempo scheint für die meisten Fahrer dann tatsächlich zu hoch zu sein und so kann ich die meisten Fahrer um ein paar Sekunden distanzieren.

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    Eine Schwedin beißt sich allerdings an meinem Hinterrad fest und kann durch den bei unserem Tempo noch sehr starken Windschatteneffekt mein Rad halten.

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    Ich nehme mir aber vor zumindest bis zur Kuppe des Berges durchzuziehen und schaue zwischenzeitlich auch kurz, wie es bei der Schwedin aussieht.

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    Dabei sehe ich, dass sie langsam eine Lücke lässt und Meter für Meter zurückfällt. Damit ist der Windschatten nun deutlich geringer und ich erhöhe nochmal meinen Einsatz.

    ...

    An der Kuppe habe ich dann ein Loch von 9 Sekunden auf die Schwedin, die dann direkt den Rest des Feldes im Schlepptau hat.

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    Da habe ich mir jetzt was eingebrockt, da ich nun also die letzten 11 Kilometer mit Druck weiterfahren muss, um meinen Vorsprung zu halten und die Schweden zum Arbeiten zu zwingen.

    ...

    Der zweite Anstieg auf die Manhatten-Bridge ist nicht ganz so hart, zieht sich aber ebenfalls enorm und braucht nochmal viel Kraft.

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    Ich kann die Anderen aber weiter auf Distanz halten und meinen Vorsprung auf mehr als 20 Sekunden ausbauen. Das sieht doch vielversprechend aus.
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  12. #207
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    So richtig sicher fühlt man sich aber irgendwie erst wenn die Ziellinie in Sicht ist. Daher habe ich weiter gut Kräfte investiert und bin froh mit einer knappen Minute auf die Zielgerade einzubiegen.

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    Jetzt kann ich entspannt rausnehmen und mir das Rennen hinten anschauen.

    Da hat mein Team es immer wieder versucht die Schweden an den Anstiegen und Abfahrten zu attackieren. Am Ende kam aber immer alles zusammen und so läuft alles auf einen Sprint hinaus.

    Mein Sieg bringt uns zwar 10 Punkte, aber wenn wir im Sprint schlecht abschneiden, gewinnen die Schweden das Ganze dennoch.

    Glücklicherweise haben wir hier aber das bessere Ende für uns und können uns mehrheitlich vor den schwedischen Gegnern positionieren.

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    Platz 2 und 4 gehen zwar an Schweden. Dahinter kommen aber unsere 3 Fahrer vor den letzten 3 Schweden und das hat dann gereicht.

    Damit sind wir nun seit 6 Ladderrennen ungeschlagen .

    Das Video zum Rennen: https://youtu.be/lsh9qFwHFbs

    Hier noch die Leistungsdaten vom Rennen:

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    Heute hatte ich echt extrem gute Beine und konnte so von 2 bis 20 Minuten neue Bestleistungen abrufen.

    Bei meiner "Attacke" auf der Brücke habe ich über 2 Minuten fast 400 Watt getreten und über 15 Minuten nach dem Angriff war ich immernoch bei fast 300 Watt. Das sind für mich extreme Werte. Zudem habe ich die 3 Watt pro Kilo auf 20 Minuten gepackt. Ich bin weiterhin sehr zufrieden, wie sich die Leistungen entwickeln.

    Anbei noch die aktuelle Tabelle:

    Stichtag 19.10.2025 02.11.2025 07.12.2025 05.01.2026 30.01.2026 01.03.2026 08.03.2026 15.03.2026
    Gewicht 116,1 112,4 107,2 103,4 99,3 96,3 95,5 94,5
    Gefahrene Kilometer 0 255,5 1.484,2 2.622,2 3.787,3 4.895,4 5.243,0 5.529,3
    Verbrauchte Kalorien 0 4.201 23.213 40.926 61.135 80.408 86.314 91.767
    Höhenmeter 0 2.143 11.054 18.376 27.673 37.003 39.215 42.549
    FTP geschätzt 142 179 226 252 261 287 287 287
    W/Kg geschätzt 1,223 1,593 2,108 2,437 2,628 2,980 3,005 3,037
    Verbesserung 0 % 30,21 % 72,37 % 99,26 % 114,90 % 143,67 % 145,71 % 148,31 %
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
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  13. #208
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    Nach zwei Wochen Ruhe hier, möchte ich doch wieder ein Lebenszeichen von mir geben.

    Viele Rennen bin ich die letzten Wochen nicht gefahren, da wir leider keine Ladder-Gegner gefunden hatten und die Racing Liga noch Pause hat. So habe ich viel an den Grundlagen gearbeitet und fleißig weiter trainiert.

    Ehe es dann aber über das vergangene Wochenende zum Realitätscheck in den Harz ging, bin ich am Donnerstag noch ein kleines Zeitfahren gefahren.

    Hier musste ich mangels zeitlicher Alternativen im Racingscorebereich von 330 bis 450 antreten. Eigentlich hätte ich noch eine Stufe drunder von 260 bis 390 starten dürfen. Aber etwas mehr Konkurrenz kann ja auch nicht schaden.

    Das Rennen war die 6. Etappe der aktuellen Zwiftevents und ich bin das nur gefahren, da ich den XP Bonus sonst nicht bekommen hätte. Entsprechend schlecht vorbereitet bin ich da rein und hatte mir auch nicht viel vorgenommen.

    Der Ehrgeiz lässt einen dann aber doch nicht los und so bin ich nach ein paar "lockeren" Kilometern dann doch immer mehr rein gekommen und am Ende richtig intensiv gefahren.

    Hier die Daten:

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    Mit 300 Watt über 15 Minuten konnte ich sogar noch einen Bestwert aufstellen. Von der Zeit war ich auch sehr gut dabei und 10. von 96 Finishern geworden. Das hätte ich so nicht erwartet und entsprechend zufrieden bin ich mit den Fortschritten.

    ...

    Dann ging es aber Freitag los nach Schierke, um hier mit meinem Sohn mal ein wenig durch die Berge zu fahren.

    Leider meinte es das Wetter aber nicht gut mit uns und so haben wir am Samstag unsere Mountain Bikes bei schönstem Schneetreiben ausgeliehen. Immerhin war es im Tal aber warm genug, dass der Schnee nicht liegen geblieben ist.

    Am Samstag sind wir dann vor allem über Schotter und Plattenwege (bis zu 15 Prozent steil) bis auf maximal 900 Meter hoch gefahren und hatten auf der Abfahrt dann auch mal einen Kilometer auf geschlossener Schneedecke zurückzulegen. Ansonsten war der Weg auch sehr spassig mit vielen Felsen, Eis, Bächen etc. Nur arschkalt wurde es beim Runterfahren.

    Alles in allem aber eine gute Erfahrung und ich habe alle Anstiege hier geschafft ohne absteigen und schieben zu müssen. Das wäre vor einigen Monaten nicht möglich gewesen und ich bin froh, dass sich die Fitness dann auch in der "echten Welt" entsprechend zeigt.

    Am Sonntag war es dann etwas wärmer und daher sollte es an diesem Tag auf den Brocken gehen.

    Diesmal dann komplett über Asphalt und auf der Ebene ohne größere Schwierigkeiten. Dafür ging es diesmal ohne große Pausen für etwa 11 Kilometer nur bergauf von unserer Ferienwohnung aus.

    Hier die offiziellen 9,5 Kilometer der Brpckenstraße ohne die Anfahrt.

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    Anfangs noch richtig entspannt, geht es dann von Kilometer 1,5 bis 3 schon mit etwa 6 Prozent im Schnitt bergan, ehe es ab Kilometer 5 dann richtig eklig wird...

    Je höher es ging, desto kälter wurde es auch und oben auf dem Brocken waren es dann auch noch Minusgrad. Dennoch war die Auffahrt ein Erlebnis und die letzten Kilometer konnte man sich über die richtig steilen Stücke noch an erstaunlich vielen Wanderern vorbeiquälen, die sich vom Wetter nicht abschrecken lassenhaben.

    Hier mal ein Beweisbild von oben.

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    Viel zu sehen gab es nicht... Die letzten 5 Kilometer gab es auch links und rechts der Straße schon gut Schnee. Die Straße selbst war meist noch frei, hatte aber immer wieder mal einwenig Matsch und Eis drauf, sodass die Abfahrt auch vorsichtig angegangen werden musste.

    Am Ende habe ich bei den ganz steilen Stücken nach der langen Vorbelastung schon kämpfen müssen, konnte den Berg aber auch gut bezwingen. Bei schönerem Wetter ist sicher toller. Aber da hat man dann sicher noch viel mehr Menschen auf der Straße. Also hat alles sein Gutes...

    Hier die Stravadaten von der Ausfahrt gestern.

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    Die Leistungswerte sind nur Schätzungen von Strava, da ich kein Powermeter habe. Die kann ich also gar nicht einordnen.

    Das Gewicht ist auch wieder etwas runtergegangen. Das Tempo wird allerdings langsamer.

    Hier die aktuelle Tabelle:

    Stichtag 19.10.2025 02.11.2025 07.12.2025 05.01.2026 30.01.2026 01.03.2026 30.03.2026
    Gewicht 116,1 112,4 107,2 103,4 99,3 96,3 93,6
    Gefahrene Kilometer 0 255,5 1.484,2 2.622,2 3.787,3 4.895,4 6.189,0
    Verbrauchte Kalorien 0 4.201 23.213 40.926 61.135 80.408 103.038
    Höhenmeter 0 2.143 11.054 18.376 27.673 37.003 47.007
    FTP geschätzt 142 179 226 252 261 287 287
    W/Kg geschätzt 1,223 1,593 2,108 2,437 2,628 2,980 3,066
    Verbesserung 0 % 30,21 % 72,37 % 99,26 % 114,90 % 143,67 % 150,70 %
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  14. #209
    Registrierter Benutzer Avatar von ThomasBX
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    Bei deinem nächsten Gewichtsupdate werde ich dich überholen
    Ukraine‘s freedom has not yet perished , not has her glory,
    Upon us, fellow Ukraines, fate shall smile once more,
    Our enemies will vanish like dew in the sun,
    And we too shall rule, brothers, in a free land of our own.
    We‘ll lay down our souls and bodies to attain our freedom,
    And we’ll show that we, brothers, are of the Cossack nation.
    We’ll stand together for freedom, from the Syan to the Don,
    We will not allow others to rule in our motherland.

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