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Thema: |DMS] Von Marmor und Pferden - Ungarn und Italien

  1. #781
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    Hast du dich denn schon mal bei dir im Land umgehört?
    Wenn mir mein Adel schon bei eigentlich selbstverständlichen Vorhaben ins Handwerk greift, weil der Papst ja so ein dolles Ansehen hat.
    Wie wird da dein Adel und Klerus reagieren, wenn du den Papst angreifen willst? Italien ist ja schon ein sehr christliches Land.
    Ich würde fast erwarten, dass sie dann eher dich vom Hof jagen.

    Von Kontoren hab ich bisher keine Ahnung (wie wirken die?), aber wenn sowas für Ungarn interessant sein sollte, dann wäre Italien da sicher der Top Kandidat. Wenn es dir zusätzlich helfen würde dein Kontor in Finnland los zu werden um so besser.
    Priorität hat für mich aber eigentlich erst mal das geplante Montangebiet was eine Menge Kohle verschlingen wird.
    Zum Regelpreis wäre das für mich schon denkbar aber eher danach, wenn es eher Richtung Schnapper geht könnte ich auch vorher in Versuchung kommen.

  2. #782
    Held der Arbeiterklasse Avatar von Simato
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    Zitat Zitat von Kolumbus Beitrag anzeigen
    Hast du dich denn schon mal bei dir im Land umgehört?
    Wenn mir mein Adel schon bei eigentlich selbstverständlichen Vorhaben ins Handwerk greift, weil der Papst ja so ein dolles Ansehen hat.
    Wie wird da dein Adel und Klerus reagieren, wenn du den Papst angreifen willst? Italien ist ja schon ein sehr christliches Land.
    Ich würde fast erwarten, dass sie dann eher dich vom Hof jagen.
    Ich wäre hier ja nicht der Aggressor und baue dann einfach auf die Loyalität zum Khan. Die Dynastie hat Italien ja erst vor 10 Jahren gegen einen ungerechten, imperialistischen Krieg verteidigt Emoticon: smug

    Zitat Zitat von Kolumbus Beitrag anzeigen
    Von Kontoren hab ich bisher keine Ahnung (wie wirken die?), aber wenn sowas für Ungarn interessant sein sollte, dann wäre Italien da sicher der Top Kandidat. Wenn es dir zusätzlich helfen würde dein Kontor in Finnland los zu werden um so besser.
    Priorität hat für mich aber eigentlich erst mal das geplante Montangebiet was eine Menge Kohle verschlingen wird.
    Zum Regelpreis wäre das für mich schon denkbar aber eher danach, wenn es eher Richtung Schnapper geht könnte ich auch vorher in Versuchung kommen.
    Kontore verstärken den eigenen Handel in der Region, meine ich. Es gibt den Händlern einen eigenen Anlaufpunkt und sorgt für eine ständige Präsenz. Meinen Kontor in Finnland loszuwerden wäre da halt eine schöne Kirsche auf der Sahne
    500k wären für mich völlig in Ordnung. Wenn das Geschäft, so wie ich es mir vorstelle, mit dir abläuft, wäre wohl auch etwas weniger ok. Meine absolute Schmerzgrenze wären da wohl bei 350k, aber wie wäre es, wenn wir, als Anreiz für dich Finnland etwas auszuquetschen, sagen, dass alles über 350k zu 50/50 aufgeteilt wird? Also solltest du 500k zahlen, zahle ich dir von den 150k mehr die Hälfte zurück, also 75k.
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
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  3. #783
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    Hast du denn schon mal mit Finnland gesprochen?
    Hat Finnland da grundsätzlich überhaupt Interesse und gibt es da Zeitdruck?

    Im Prinzip klingt das Modell eh danach, dass wir uns auf einen Preis einigen müssen.
    Wenn du von Finnland den selben Preis verlangst, den Ungarn an Finnland bezahlt ist es für Finnland ja egal ob es für 1 cent oder 500 000 verkauft am Ende tauscht es halt seinen Kontor bei dir gegen den bei sich. Wahrscheinlich bringen ihm beide nicht viel, wobei er den bei sich dann wieder versuchen könnte zu verkaufen.

    Ich würde John noch etwas befragen und wenn ich dann davon ausgehe, dass ein Kontor Sinn macht ist es eigentlich mehr ne Zeitfrage. Wenn ich die Kosten für das Montangebiet gestemmt habe könnte ich mir den Kontor in 1-2 Jahren ohne Kredite leisten und dann könntest du auch einfach die 500 000 haben.
    Vorher wird es schnell unattraktiv weil dann wieder die Zinsbelastung dagegen drückt.

    Wenns dann 425 kostet sind die Ersparnis keine 2 Jahre Zinsen..
    Bei 350 liegen wir bei knapp 4 Jahren Zinsen

    Wie lange das Montangebiet finanziert werden muss ist aber auch schwer zu sagen. Ohne Fremdfinanzierung bräuchte ich 5 Jahre für das Bergwerk und noch mal 3-4 Jahre für den Rest.

    Wenn das mit der Finanzierung über italienische Banken / Börse funktinoniert könnte das Bergwerk vielleicht auch in 2 Jahren fertig sein und mit den Einnahmen aus dem Bergzehnt die Zinsen für den Rest gestemmt werden.

  4. #784
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    Finnland will den, soweit ich weiß, wohl auch abstoßen Ich könnte natürlich auch mit den Finnen direkt tauschen und jeder kümmert sich so um seinen Kontor. Bisher haperte es aber daran, dass niemand den finnischen Kontor haben will Es gibt da immer wieder Interessenten, aber die springen dann doch alle wieder ab... oder bieten nur knappe 100k.


    Die Börse kommt nächstes Jahr!
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
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  5. #785
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    Glaube Irland-Rom machen nun doch einen Rückzieher. Hab mittlerweile auch eine Idee, was ich schönes mit Barbados so anfangen könnte


    Außerdem hab ich mir mal Gedanken dazu gemacht, was ich so ab 1717 treiben könnte, wenn mir das Geld ausgegangen ist Und zwar werde ich Italien groß reformieren, etwa nach dem Vorbild Leopold II. in der Toskana. Ich werde den Föderalismus weiter stärken, um Unterstützung für meine wirtschaftlichen und juristischen Reformen zu sammeln. Der grobe Fahrplan dazu sieht folgendermaßen aus:
    Börse - 1715
    Einführung einer staatlichen Lotterie - 1716 (evtl. streiche ich den sogar noch, da das tendenziell die unteren Schichten "aussaugen" dürfte, was für mein Reformvorhaben negativ wäre. Oder aber ich tausche den zumindest mit dem SP von 1717 )
    Maulbeerbäume-Mustergut in der Toskana - 1717 (dies dient einerseits dazu die Textilproduktion auf Seide umzustellen, andererseits soll es den Bauern im Zuge der Reformen eine Alternative zur Lebensmittelproduktion bieten, um sozialen Verwerfungen vorzubeugen)
    Riforma d'Italia - 1718 (allgemeiner SP zur Erörterung des Vorhabens)
    Costituzione - Gebung einer Verfassung - 1719 (Beginn der Reform, durch die Festschreibung in Form einer Verfassung)
    Bestandsaufnahme der Gesellschaft, Festlegung neuer Rechte und Pflichten der Stände - 1720 (Vorbereitung des SP von 1721)
    Rechtsreform, moderne Gesetzgebung - 1721 (Durchführung)
    Gutachten zum Zünfte-System - 1722 (Vorbereitung des SP von 1723)
    Abschaffung der Zünfte - 1723 (Durchführung)
    Säkularisierung - 1724 (Säkularisierung ist vllt. etwas hoch gegriffen, aber ich will den Klerus aus dem weltlichen herausdrängen und ihn, siehe nächster SP, für die soziale Fürsorge gewinnen - das soll fortan sein Steckenpferd sein)
    Klerikales Sozialsystem - 1725 (dämpft hoffentlich die Verwerfungen durch die Reformen ab)
    Abschaffung der Inlandszölle - 1726 (das könnte der größte Brocken sein, da muss man dann ggf. vorab nochmal evaluieren)


    Was meinst du dazu? Das wären insgesamt 12 SP, wovon nur noch die von 1715 und 1717 etwas kosten würden. Der Rest sollte quasi eher gratis sein, sodass ich hier viel Zeit habe, um meine Finanzen zu sanieren
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
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  6. #786
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    Die Grundidee finde ich gut und richtig.
    Die Stärkung der Verwaltung ist sicher ein Projekt, bei dem man viel erreichen kann und dafür eben eher SP als Geld braucht. Sind Sachen über die ich auch immer mal wieder nachdenke, könnte auch sein, dass ich selber Dinge in die Richtung mache, während ich die Montanregion finanziere, aber ich sehe da auch Schwierigkeiten vor denen ich mich bisher eher gedrückt habe.

    Ob die einzelnen SP's dann wirklich Sinn machen ist natürlich sehr von Jons Einschätzung abhängig.
    Verfassung und Festlegung neuer Rechten und Pflichten der Stände klingt gut, aber eben auch sehr beliebig.
    Was soll denn rein in die Verfassung, was sollen die neuen Rechte und Pflichten der Stände sein und was ist mit den bestehenden Rechten und Pflichten der Stände?
    Muss vielleicht nicht in ausufernden Gesetzestexten enden , aber ne Richtung was festgeschrieben und was sich ändern soll wäre da sicher sinnvoll. Wahrscheinlich kommen die Stolpersteine auch erst zum Vorschein wenn du versuchst das auszugestalten.

    Die Börse kommt nächstes Jahr!



    Lotterie
    --> wie immer, was sagt Jon dazu? Ich stelle mir eher nicht vor, dass die Armen ihr letztes Hemd für Lotterielose ausgeben wie die heutigen Spielsüchtigen in den Spielhallen, sondern eher dass Leute oberhalb des ärmsten Teils hin und wieder ein Los statt einem Krug Met oder ähnlichem kaufen. Dann könnte das tatsächlich eine sinnvolle Einnahmequelle sein. Aber könnte... -->Jon fragen der entscheidet ja wie er es einpflegt.

    Maulbeerbäume-Mustergut in der Toskana
    --> wirkt ähnlich wie meine Gerberei in Szeged, wirklich einschätzen kann ich deren Output aber nicht, trotzdem hab ich sie ja letztes Jahr aufgewertet und werde es wohl irgendwann auch noch mal aufwerten, bleibt aber ne Wundertüte von der man selbst über das Ergebnis nur spekulieren kann.

    Abschaffung der Zünfte - 1723 (Durchführung)
    Säkularisierung - 1724
    Das scheinen mir die Schlüssel SP zu sein, werden aber auch die schwierigsten, wer soll dafür stimmen und warum? (Erscheint schon denkbar, aber auf die Frage wirst du eine Antwort finden müssen) Die jeweiligen Betroffenen werden sicher mit allem was sie haben dagegen arbeiten.

    ich will den Klerus aus dem weltlichen herausdrängen und ihn, siehe nächster SP, für die soziale Fürsorge gewinnen - das soll fortan sein Steckenpferd sein)
    Klerikales Sozialsystem - 1725 (dämpft hoffentlich die Verwerfungen durch die Reformen ab)
    Bei mir rennst du damit offene Türen ein, rein logisch erscheint mir die Reihenfolge kritisch.
    1724 willst du den Klerus von den weltlichen Schalthebeln verdrängen und ein Jahr später soll er dir dabei helfen soziale Sicherheit zu gewährleisten und anderweitige Verwerfungen abzufangen?
    Was bekommt er dafür?
    Wenn du ihm dafür eine Finanzierung bereitstellst könnte das durchaus ein Trostpflaster für den Klerus sein, wenn dieser dann die Durchführung für dich macht könnte es auch für dich nützlch sein, aber umsonst gehts wahrscheinlich nicht.

    Abschaffung der Inlandszölle - 1726
    Vermutlich eine schlecht Idee, wurde zumindest vor kurzem anderswo beantwortet:
    Zitat Zitat von Jon Snow
    An die Zölle würde ich im Augenblick noch nicht herangehen, das sorgt erstens für Unmut (weil die ja nicht nur von den Kronen erhoben werden, sondern teilweise verpachtet sind oder zu einer Herrschaft gehören) und zweitens einfach zu wichtig sein dürften.

  7. #787
    Held der Arbeiterklasse Avatar von Simato
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    Zitat Zitat von Kolumbus Beitrag anzeigen
    Verfassung und Festlegung neuer Rechten und Pflichten der Stände klingt gut, aber eben auch sehr beliebig.
    Was soll denn rein in die Verfassung, was sollen die neuen Rechte und Pflichten der Stände sein und was ist mit den bestehenden Rechten und Pflichten der Stände?
    Muss vielleicht nicht in ausufernden Gesetzestexten enden , aber ne Richtung was festgeschrieben und was sich ändern soll wäre da sicher sinnvoll. Wahrscheinlich kommen die Stolpersteine auch erst zum Vorschein wenn du versuchst das auszugestalten.
    Ja klar, das muss dann natürlich ausgestaltet werden. Grundsätzlich schwebt mir da was modernes, liberales vor. Ich werde, um eben Zustimmung für die einschneidenden Reformen zu erhalten, Macht aus der Hand geben und an die Föderation abtreten. Das ist so die Grundidee dahinter.

    Zitat Zitat von Kolumbus Beitrag anzeigen
    Lotterie
    --> wie immer, was sagt Jon dazu? Ich stelle mir eher nicht vor, dass die Armen ihr letztes Hemd für Lotterielose ausgeben wie die heutigen Spielsüchtigen in den Spielhallen, sondern eher dass Leute oberhalb des ärmsten Teils hin und wieder ein Los statt einem Krug Met oder ähnlichem kaufen. Dann könnte das tatsächlich eine sinnvolle Einnahmequelle sein. Aber könnte... -->Jon fragen der entscheidet ja wie er es einpflegt.:
    Historisch wurde Lotto jedenfalls in Genua erfunden! Es ist also quasi prädestiniert

    Zitat Zitat von Kolumbus Beitrag anzeigen
    Maulbeerbäume-Mustergut in der Toskana
    --> wirkt ähnlich wie meine Gerberei in Szeged, wirklich einschätzen kann ich deren Output aber nicht, trotzdem hab ich sie ja letztes Jahr aufgewertet und werde es wohl irgendwann auch noch mal aufwerten, bleibt aber ne Wundertüte von der man selbst über das Ergebnis nur spekulieren kann.:
    Der Umschwung von Wolle auf Seide war wohl maßgeblich für die Stärke, und vorallem das Überleben, der toskanischen Textilindustrie. Die gibt es hier nur laut Jon wohl gar nicht.
    Meine Idee dabei ist, diese nun auf dem Wege mit zu etablieren. Gleichzeitig könnte die Liberalisierung der Märkte dazu führen, dass die Brotpreise in die Höhe schießen, während die Getreidepreise purzeln und die Bauern dadurch verarmen. So war es jedenfalls historisch. Die Alternative zum Getreideanbau könnte hier aber Abhilfe schaffen.

    Zitat Zitat von Kolumbus Beitrag anzeigen
    Das scheinen mir die Schlüssel SP zu sein, werden aber auch die schwierigsten, wer soll dafür stimmen und warum? (Erscheint schon denkbar, aber auf die Frage wirst du eine Antwort finden müssen) Die jeweiligen Betroffenen werden sicher mit allem was sie haben dagegen arbeiten.:
    Absolut! Alles bis hierher ist aber die Vorarbeit dafür. Man muss es den einflussreichen Personen eben schmackhaft machen, daran mitzuwirken. Eben weil zB mehr Profite wirken, ruhmreichere Aufgaben, mehr Macht, oder oder oder...

    Zitat Zitat von Kolumbus Beitrag anzeigen
    Bei mir rennst du damit offene Türen ein, rein logisch erscheint mir die Reihenfolge kritisch.
    1724 willst du den Klerus von den weltlichen Schalthebeln verdrängen und ein Jahr später soll er dir dabei helfen soziale Sicherheit zu gewährleisten und anderweitige Verwerfungen abzufangen?
    Was bekommt er dafür?
    Wenn du ihm dafür eine Finanzierung bereitstellst könnte das durchaus ein Trostpflaster für den Klerus sein, wenn dieser dann die Durchführung für dich macht könnte es auch für dich nützlch sein, aber umsonst gehts wahrscheinlich nicht.:
    Man könnte die Reihenfolge auch umdrehen. Für das Verdrängen aus dem weltlichen erhält die Kirche eben das exklusive Recht auf die Armenfürsorge und fürs Soziale. Also irgendwo doch auch wieder weltliche Macht, aber eine andere. Ggf. lässt sich das auch monetär unterstützen, sodass in Italien ein kleines, aber erstes Sozialsystem entstehen kann, unter Herrschaft der Kirche. Vielleicht könnte man hier sowas wie die Kirchensteuer zum Vorbild nehmen, um den kirchlichen Pfennig künftig ins italienische Sozialsystem zu leiten

    Zitat Zitat von Kolumbus Beitrag anzeigen
    Vermutlich eine schlecht Idee, wurde zumindest vor kurzem anderswo beantwortet:
    Leopold II. hat es in dem Gesamtpaket in der Toskana durchgezogen und da hats gefruchtet. Ausschlaggebend war hier die ohnehin starke Wirtschaft, sowie die gesunde Infrastruktur. Beides Punkte, die auch in diesem Italien gegeben sind. Klar kam es zu Verwerfungen, aber letztendlich blühte das Land dadurch weiter auf.
    Ich sitze finanziell halt eh in der Patsche, also warum nicht auch mal was radikales wagen
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
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  8. #788
    Zurück im Norden
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    Ganz allgemein kann ich sagen, dass grundlegende Strukturen einer Gesellschaft in aller Regel nicht durch einen Schwerpunkt geändert werden können. Das heißt nicht, dass solche Reformen unmöglich wären, aber man kann eher nicht davon ausgehen, dass man Jahr für Jahr derart einschneidende Umstellungen durchführen kann. Meist wird es also kleinere Erfolge geben, wie ich vermute.

  9. #789
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    Neben Jons Einschränkung
    dass grundlegende Strukturen einer Gesellschaft in aller Regel nicht durch einen Schwerpunkt geändert werden können. Das heißt nicht, dass solche Reformen unmöglich wären, aber man kann eher nicht davon ausgehen, dass man Jahr für Jahr derart einschneidende Umstellungen durchführen kann.
    hat Leopold II seine Reformen doch auch erst 130 Jahre später gemacht? Das wäre quasi schon ein anderes Zeitalter...

    Ich hätte evtl. auch noch ne Idee für italienische SP's

    Musik..

    Das Thema wurde glaube ich im Spiel außer evtl. mit Kirchengesang aus Baiern und Galicien recht wenig beackert.
    Italien war da führend, sowohl in der Ausführung als auch in der Herstellung von Instrumenten. Um die Zeit lebte bspw. ein gewisser Antonio Stradivari und die Oper an sich ist auch eine italienische Entwicklung.

    Abgesehen von der nächsten Manufaktur um Geld zu verdienen (für die du aber erst mal wieder Geld in die Hand nehmen müsstest) gäbe es da sicher auch einige soft Power Möglichkeiten, ist nur schwer vorherzusagen, was man bei solchen SP's da dann am Ende als Vorteile bekommt, aber schlecht gefahren sind die Leute (bspw. Pfalz mit ihrem Balduinsbund aka Geheimdienst) mit SP's bei denen man nicht so recht wusste was sie einem bringen wohl nicht.

  10. #790
    Held der Arbeiterklasse Avatar von Simato
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    Mit Musik kann ich absolut überhaupt gar nichts anfangen

    Zitat Zitat von Kolumbus Beitrag anzeigen
    Neben Jons Einschränkung

    hat Leopold II seine Reformen doch auch erst 130 Jahre später gemacht? Das wäre quasi schon ein anderes Zeitalter...
    .
    So um 1770 herum war wohl der Höhepunkt, aber ja, ich bin damit etwas früher dran. Ich würde unsere Welt hier aber ohnehin etwas fortschrittlicher einschätzen, zumindest kulturell, als das historische Europa um 1700
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
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  11. #791
    Held der Arbeiterklasse Avatar von Simato
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    Joah... Wiwi eskaliert dann also munter weiter und mischt sich nun sogar in meine inneren Angelegenheiten ein. Da dir das ja wahrscheinlich auch ein Dorn im Auge sein wird, hoffe ich hier auf diplomatische Rückendeckung von dir und würde meine Reaktion darauf gerne mit dir abstimmen


    Folgender Entwurf von mir für den Postdienst:
    Zunächst einmal verbitten Wir Uns jegliche Einmischungen in die inneren Angelegenheiten des Khanats Italien. Diese Belange sind allein Angelegenheit des Khanats und nicht jene des Heiligen Stuhls. Andersherum würde man es wohl ebenfalls wenig begrüßen, wenn Wir in aller Öffentlichkeit die Missstände im römischen Teil Italiens anprangern würden, wo Leid und Elend unter der ländlichen Bevölkerung seit Jahren vorherrschen und das Banditentum grassiert, während seine Heiligkeit sich zwar beständig um allerlei weltliche Angelegenheiten kümmert, jedoch nie um jene in seinem eigenen Staate.

    Doch kommen Wir zu dem eigentlichen Thema:
    Wir stellen fest, dass Italien den Bürgerkrieg auf Barbados, den Erzbischof Athenagoras maßgeblich mit zu verantworten hat, ein zügiges Ende bereitet hat und die Insel nun erstmals seit Jahren befriedet wurde. Ein Frieden, den wir nachhaltig erhalten möchten, weshalb Wir umgehend einen Ausgleich aller Konfliktparteien gesucht haben und in bester Absicht sämtliche Gefangene, allen voran Kurur Khan und den Erzbischof selbst, freigelassen haben. Doch es stellt sich heraus, dass Erzbischof Athenagoras offenbar kein Ehrenmann ist, nutzt er diese Gelegenheit doch sogleich dazu, seinen Aufruhr fortzusetzen und seine Gier nach Macht zu befriedigen. Man sollte meinen, dass der Heilige Vater, der sich öffentlich stets in den Dienst des Friedens stellt, dem einen Riegel vorschieben würde - aber nein, auch hier scheint der Machthunger größer zu sein.
    Es ist entsprechend ebenso zu verurteilen, dass Erzbischof Athenagoras nun, aus tausenden Kilometern Entfernung heraus, seinen fingierten Anspruch mit Lügen untermauert, dass das Volk von Barbados mit der aktuellen Situation unzufrieden sei. Doch das Gegenteil ist der Fall, man ist hier einfach nur froh darüber, endlich wieder in Frieden leben zu können - einen Frieden den Italien hergestellt hat. Umso verwerflicher ist es, dass Rom hier sogleich erneut das Feuer schürt und der Insel nicht endlich ihren Frieden gönnt, der so lange herbeigesehnt wurde.

    Ich hätte noch einen weiteren Satz, der aber eigentlich meine eigene Argumentation etwas untergraben würde, sowie zusätzlich den Iren ans Bein pinkelt
    Weiterhin müssen Wir feststellen, dass es sogar bereits eine Einigung mit der irischen Föderation gegeben hat, über die auch der Heilige Stuhl informiert war. Leider haben die Iren hier abermals ihr Wort gebrochen und waren letztendlich nicht dazu bereit, einen ausgemachten Handel auch zu Ende zu führen. Diese stete Unzuverlässigkeit dürfte dem irischen Handel sicherlich nicht zuträglich sein....
    Würde den daher wohl eher weglassen, denke ich
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
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  12. #792
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    .
    Achtung Spoiler:
    meine Reaktion darauf gerne mit dir abstimmen

    hoffe ich hier auf diplomatische Rückendeckung von dir
    wenn wir es abstimmen sollte das möglich sein.
    mischt sich nun sogar in meine inneren Angelegenheiten ein. Da dir das ja wahrscheinlich auch ein Dorn im Auge sein wird
    In der Tat, als Spieler empfinde ich das tatsächlich als ziemlichen Affront, genau solche Aktionen sind der Grund warum ich ausländischen religiösen (erst recht durch ein von einem anderen Spieler gesteuerten Land) Einfluss auf mein Land nicht mag.
    Ich bräuchte aber erst mal ein paar Infos..

    1.) Gib mir bitte noch mal einen Abriss der Verhandlungen zwischen dir und dem Papst und dir und Irland.

    2.) Wichtig! Was ist eigentlich dein konkretes Ziel?
    -Barbados um jeden Preis halten (würdest du es da im Zweifelsfall auch auf Krieg ankommen lassen wollen?)?
    -Preis hochtreiben
    -Den Papst öffentlich für seine Einflussnahme verurteilen?
    -noch was anderes?

    Ich finde gerade 2 wirklich wichtig, denn nur wenn man sich klar ist, was man erreichen will, kann man sich sinnvoll überlegen, was dafür nützlich (und im Anschluss was davon machbar) ist.

    3.)
    @ Jon
    Wie unüblich / anmaßend ist die Tatsache, dass der Papst sich direkt an die italienischen Stände wendet,
    - allgemein
    - in Italien
    - in Ungarn (den christlichen Klerus würde ich da mal außen vor lassen, deren Meinung dazu kann ich mir schon denken, mich interessiert vor allem der Adel, aber dabei halt auch der christliche Adel.)
    Meine Frage zielt letztlich dahin, ob man das gut verurteilen kann, weil es auch für damalige Verhältnisse in unseren Ländern als ungehörig gilt. Oder würden sich unsere Stände dann gar bevormundet fühlen, weil sie es womöglich normal finden dass sich ausländische Staatsoberhäupter (oder hier auch ein religiöses "Oberhaupt") direkt an sie wendet und den Khan übergeht.
    Geändert von Kolumbus (19. März 2026 um 17:16 Uhr)

  13. #793
    Held der Arbeiterklasse Avatar von Simato
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    Zitat Zitat von Kolumbus Beitrag anzeigen
    1.) Gib mir bitte noch mal einen Abriss der Verhandlungen zwischen dir und dem Papst und dir und Irland.
    Beide wollten die Insel abkaufen, bzw freikaufen. Irland wegen seines Kontors und generell dem Amerikahandel, Papst wegen dem Erzbischof und dem Versprechen der Unabhängigkeit. Letztendlich haben wir da parallele Verhandlungen geführt, zu denen die beiden sich aber untereinander ausgetauscht haben. Irland hat mehr Geld auf den Tisch gelegt, weil es gleichzeitig auch noch die 4*250 IVer aus Nantucket kaufen wollte, weshalb es dann auch den Zuschlag bekommen hat.... und mich dann geghosted hat, um nach zwei Wochen dann doch wieder einen Rückzieher zu machen - wohlgemerkt, nachdem es zuvor massiven Druck ausgeübt und mehrmals mit Krieg gedroht hat, wenn ich ablehnen sollte Wiwi bietet seitdem nur noch ca. 1/3 der Summe und gibt sich damit als äußerst großzügig, obwohl er zuvor auch schon mal 500-600k geboten hatte

    Zitat Zitat von Kolumbus Beitrag anzeigen
    2.) Wichtig! Was ist eigentlich dein konkretes Ziel?
    -Barbados um jeden Preis halten (würdest du es da im Zweifelsfall auch auf Krieg ankommen lassen wollen?)?
    -Preis hochtreiben
    -Den Papst öffentlich für seine Einflussnahme verurteilen?
    -noch was anderes?

    Ich finde gerade 2 wirklich wichtig, denn nur wenn man sich klar ist, was man erreichen will, kann man sich sinnvoll überlegen, was dafür nützlich (und im Anschluss was davon machbar) ist.
    Die Einflussnahme des Papstes muss definitiv verurteilt werden. Das ist ein absolutes No-Go.

    Bezüglich Barbados bin ich echt offen. Ich habe das VK ja nur aus der Not heraus abgerungen, weil er die vereinbarte Summe für meine Flotte nicht aufbringen konnte und sonst nix mehr zu bieten hatte. Ich dachte eigentlich, ich würde es zügig für ne gute Summe loswerden (siehe oben), aber jetzt bleibe ich wohl drauf sitzen und bin am überlegen, was ich daraus mache.
    Meine aktuelle Idee ist es, ein Kondominium mit einem amerikanischen Khanat (vorzugsweise St. Ariuna) daraus zu machen und es dann zu einem Freihafen zwischen uns zu erklären. Das hätte mehrerlei Vorteile:
    - Barbados bietet eine attraktive Perspektive für einen Handelsumschlagplatz, was Wohlstand anzieht und den Wiederaufbau auf natürliche Weise beschleunigt
    - durch die fehlende Infrastruktur gibt es gleichzeitig aber keine Gefahr, dass die Wirtschaft einen Schock erfährt
    - stattdessen ergibt sich hier einfach Stück für Stück eine lukrative Handelsroute für den Nordamerikahandel
    - Italien könnte so wieder Vertrauen in Amerika aufbauen

    Ich hab aber auch kein Problem damit, wenn Barbados unabhängig wird. Ich will dafür dann nur entsprechend entschädigt werden
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
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  14. #794
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    Achtung Spoiler:
    Was fändest du denn fair als Entschädigung? Wo wäre deine Schmerzgrenze? Wäre es für dich ok, wenn ich Wiwi mal darauf anspreche und schaue ob es Spielraum für eine einvernehmliche Lösung gibt?

    Vorausgesetzt unsere Stände sehen das ähnlich kritisch bin ich eigentlich sehr für eine öffentliche Retourkutsche gegen den Papst. Aber sollte man doch noch eine Einigung wünschen würde ich es erst mal aufschieben.


    Ansonsten würde ich jetzt erst mal dringlichst auf Johns Antwort warten


    3.)
    @ Jon
    Wie unüblich / anmaßend ist die Tatsache, dass der Papst sich direkt an die italienischen Stände wendet,
    - allgemein
    - in Italien
    - in Ungarn (den christlichen Klerus würde ich da mal außen vor lassen, deren Meinung dazu kann ich mir schon denken, mich interessiert vor allem der Adel, aber dabei halt auch der christliche Adel.)
    Meine Frage zielt letztlich dahin, ob man das gut verurteilen kann, weil es auch für damalige Verhältnisse in unseren Ländern als ungehörig gilt. Oder würden sich unsere Stände dann gar bevormundet fühlen, weil sie es womöglich normal finden dass sich ausländische Staatsoberhäupter (oder hier auch ein religiöses "Oberhaupt") direkt an sie wendet und den Khan übergeht.

  15. #795
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    Meine absolute Schmerzgrenze wäre wohl bei 500k erreicht. Aber mittlerweile gefällt mir die Idee vom Freihafen eigentlich sehr, sehr gut, sodass ich diese sogar favorisieren würde. Mal gucken, wie die Mongolen auf die Idee reagieren. Ansonsten kann mir der Papst halt gepflegt den Buckel runterrutschen, irgendeine deutliche, öffentliche Reaktion braucht es dafür aufjedenfall. Andernfalls schafft das einen äußerst gefährlichen Präzedenzfall.
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
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