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Thema: [DMS] Emanzipation in der Kirche - Heiliger Stuhl und Baiern

  1. #361
    Friedensfürst Avatar von Tim Twain
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    Zitat Zitat von Wiwi Beitrag anzeigen
    Was wenn Don nicht bereit ist Kalmar abzutreten (es ist immerhin ein Schloss im Gegenwert von 3 Mio Silber)? Wärst du zu dem Ringtausch bereit? Sollen wir dann mit Baldri sprechen ob er zu sowas bereit wäre?
    Vielleicht könnte man es über Pacht oder Gelder von einer Seite an die andere regeln?

    Wäre so ein Tausch überhaupt möglich und sinnvoll? @Jon?

  2. #362
    Forenspieler auf dem Weg Avatar von Wiwi
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    Ich glaube nicht, dass Guerra Don Geld zahlen will
    Die Story die ich euch 2014 versprochen habe!

  3. #363
    Friedensfürst Avatar von Tim Twain
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    Würdest du dich anschließen?

    Euer Durchlaucht,

    die jüngsten Stellungnahmen König Radbods lassen erkennen, dass von dänischer Seite derzeit kaum Bereitschaft besteht, sich auf eine vermittelte Lösung einzulassen. Vorgelegte Ansätze werden pauschal zurückgewiesen, und selbst der Gedanke an vertragliche Bindungen wird öffentlich in Zweifel gezogen. Unter diesen Voraussetzungen wird es für alle beteiligten Mächte schwierig, den Konflikt politisch einzuhegen.

    Hinzu kommt, dass Dänemark in der Vergangenheit burgundische Interessen nicht mit der nötigen Rücksicht behandelt hat. Der bekannte Vorfall um die mit burgundischen Schiffen durchgeführten Überfälle hat Burgund außenpolitisch geschadet, ohne dass Kopenhagen die Folgen getragen hätte. Dieser Schaden wirkt fort, auch wenn er inzwischen einige Zeit zurückliegt.

    Uns ist bekannt, dass sich innerhalb Burgunds die Stimmen mehren, die das bestehende Bündnis kritisch hinterfragen. Ein Konflikt, in dem ein Partner Vermittlung ablehnt und jede Bewegung als Schwäche auslegt, schränkt den eigenen Handlungsspielraum ein und bindet politische Kräfte, die andernorts dringend gebraucht werden. Ein Verbündeter, der keine Kompromisse duldet, bindet nicht nur Kräfte nach außen, sondern verschärft auch Spannungen im Inneren. Das kann kaum im Interesse eines stabilen Burgunds liegen.

    Manchmal verlangt wahre Staatskunst nicht Standhaftigkeit bis zum Äußersten, sondern die Weisheit, einen bitteren Schritt zu tun, um Größeres zu bewahren: Land, Ordnung und Herrschaft. Ein Rückzug aus dieser Verbindung wäre dabei kein Zeichen von Schwäche. Es würde hingegen von Weitsicht zeugen und entzöge jenen den Vorwand, die Burgund von innen heraus umformen möchten. Wir würden euch auch bei eurem Weg unterstützen.

    Mit aufrichtiger Hochachtung
    Kaiser Benedikt I.
    Pfalzgraf und Erztruchsess Balduin
    Khan und Erzkämmerer Heinrich I.
    Landgraf Shibani I.
    Markgraf Friedrich August I.
    Khan Bohuslav I..
    Hansebürgermeister Baur

  4. #364
    Forenspieler auf dem Weg Avatar von Wiwi
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    Gerne
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  5. #365
    Zurück im Norden
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    Zitat Zitat von Tim Twain Beitrag anzeigen
    Vielleicht könnte man es über Pacht oder Gelder von einer Seite an die andere regeln?

    Wäre so ein Tausch überhaupt möglich und sinnvoll? @Jon?
    Prinzipiell kann die Landeshoheit über ein Gebiet getauscht oder veräußert werden, wenn sich alle Parteien einig sind. Je nach Situation könnten die Stände aber gewisse Garantien fordern oder sogar Widerstand zu leisten versuchen.

  6. #366
    Forenspieler auf dem Weg Avatar von Wiwi
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    Zitat Zitat von Tim Twain Beitrag anzeigen
    Der Kaiser nimmt zur Kenntnis, dass sich die Lage seit der letzten Stellungnahme des dänischen Königs grundlegend verändert hat. Die Ereignisse in Burgund sind eine direkte Folge der rücksichtslosen Inanspruchnahme der Ehre Karls von Burgund. Burgund wurde in einen Konflikt hineingezogen, dessen Eskalation weder von seinen Ständen noch von seinem Herzog noch kontrolliert werden konnte.

    Vor diesem Hintergrund muss festgestellt werden, dass das zuletzt von Dänemark vorgelegte Angebot nicht ausreicht, um einen tragfähigen Frieden zu begründen. Es enthält Zugeständnisse im Detail, lässt aber die zentralen Konfliktlinien unangetastet. Insbesondere bleiben offen:
    • die Frage Kalmar, die weiterhin ausgeklammert wird,
    • jede verbindliche politische Regelung zu Schweden und Norwegen,
    • eine belastbare Ordnung für Schonen
    • sowie die ungelösten Spannungen und Maßnahmen gegenüber dem Orden, die weiterhin im Raum stehen.


    Ein Frieden, der diese Punkte offenlässt, ist kein Abschluss, sondern lediglich ein Aufschub der nächsten Auseinandersetzung. Zugleich ist festzustellen, dass öffentliche Schuldzuweisungen, Polemik und propagandistische Nebenbemerkungen die Schlichtung nicht voranbringen, sondern sie untergraben. Wer verhandeln will, handelt nicht auf diese Weise.

    Der Kaiser erwartet daher von Dänemark eine substantielle Bewegung seiner Position. Substanziell bedeutet nicht, bekannte Zusagen zu wiederholen, sondern jene Fragen anzugehen, die den Konflikt überhaupt erst tragen. Nur so kann verhindert werden, dass weitere Mächte in einen Streit hineingezogen werden, der längst über seinen ursprünglichen Anlass hinausgewachsen ist.

    Dabei wird nicht verkannt, dass jeder Schritt Zugeständnisse verlangt. Doch ebenso klar ist: Das Reich wird keinen Zustand akzeptieren, in dem ein einzelner Akteur durch starres Festhalten, wechselnde Forderungen oder öffentliche Eskalation versucht, andere gegeneinander auszuspielen. Zum Schluss sei dies unmissverständlich gesagt:
    Dänemark wird das Reich nicht spalten. Weder durch Polemik, noch durch das Ausspielen von Verbündeten, noch durch das Aussitzen von Entscheidungen. Wer Frieden will, muss ihn möglich machen – jetzt.
    Sehr gut und prägnant geschrieben Vielen Dank dafür. Hab gerade neben der Arbeit nicht wirklich die Power dazu die Diskussionen mit Don fortzuführen. Er schafft es gerade immer mehr Länder mit in den Abgrund zu ziehen - erst Schweden und jetzt auch noch Burgund.
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  7. #367
    Forenspieler auf dem Weg Avatar von Wiwi
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    Ich denke wir müssen uns mal wieder absprechen. Langsam muss der Konflikt zwischen Dänemark und Orden mal ein Ende finden.
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  8. #368
    Friedensfürst Avatar von Tim Twain
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    Ja schon, aber wie?

  9. #369
    Forenspieler auf dem Weg Avatar von Wiwi
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    Ich weiß es auch nicht...

    Wie stehst du denn zu der Anfrage des Erzbischofs?
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  10. #370
    Friedensfürst Avatar von Tim Twain
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    Das ist eigentlich der ordensfreundliche Erzbischof, oder?

  11. #371
    Forenspieler auf dem Weg Avatar von Wiwi
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    Dachte ich zumindest auch
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  12. #372
    Friedensfürst Avatar von Tim Twain
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    @Jon: Wie schätzt man denn die Situation und die Anfrage des Erzbischofs ein?

  13. #373
    Zurück im Norden
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    Auf Drängen von Guerra habe ich diesen Teil nochmals neu ausgewertet, es gibt also keine entsprechende Anfrage. Auch beim ordensfreundlichen Erzbischof scheint aber mittlerweile das Misstrauen zu wachsen.

  14. #374
    Forenspieler auf dem Weg Avatar von Wiwi
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    Ok. Macht es jetzt weniger dringend, eine Lösung muss trotzdem her.
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  15. #375
    Zurück im Norden
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    Der Orden hat jetzt halt das Problem, dass er sehr erfolgreich gewesen ist, aber offiziell nicht aus Landgier, sondern zum Schutz der Christen handelte. So gelang es ihm, vielerorts nicht als Aggressor wahrgenommen zu werden oder zumindest eine gewisse Unsicherheit zu schüren. Dadurch ist es jetzt etwas schwieriger, die Provinz einfach zu behalten.

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