Sofern man daran glaubt.![]()
Dies, was Jesus hier sagt, zu tun, ist Aktion gewordener Glaube an sich. Dies bedeutet es, "an Jesus zu glauben".
Die Macht des Verstandes ... sie wird auch im Fluge dich tragen - Otto Lilienthal
Schweinepriester: Ihr habt euch alle eine Fazialpalmierung verdient.
https://www.bibleserver.com/LUT.ELB.MENG.EU/Lukas15
Lukas 15
Achtung Spoiler:
Bemerkungen/ Gedanken:
- Das Gleichnis vom verlorenen Schaf kenn ich, das kam in Matthäus 18 schon vor. Die Deutung liegt, hier wie da, auf der Hand. Jesus gibt sie in Vers 7 selbst.
- Im Gegensatz zu Matthäus ergänzt Lukas sie um das Gleichnis von der verlorenen Drachme. Menschen sind aus göttlicher Perspektive wie Kleingeld oder Schafe - naja.
- Das Gleichnis vom verlorenen Sohn kenne ich auch schon, obwohl das weder bei Matthäus noch bei Markus vorkamen. Das ist glaube ich das einzige Gleichnis, über das ich bewusst eine Predigt gehört habe - dafür schon zweimal.
- Was gibt es darüber groß zu sagen... Ich verstehe den Bruder (~Pharisäer), ich verstehe - vor dem Punkt, den Jesus machen will, die Handlung des Vaters (~Gott), und ich kann die Handlung des Sohnes (~Sünder) nachvollziehen. Es bedarf einer wirklichen Läuterung oder Erkenntnis, damit die Geschichte funktioniert. Damit tue ich mir hier am meisten schwer. Der Sohn verprasst seine Kohle und haut beim ersten Widerstand ab. Das macht ihn in meinen Augen unglaubwürdig (obwohl er bekennt, gesündigt zu haben).
- E: Vielleicht ist für einen Juden aber auch das Schweinehüten eine größere Demütigung, als mir dünkt
- Eine Auflösung des Konflikts findet auch nicht statt: "Wir mussten doch fröhlich sein und uns freuen".
- Ich fand die beiden Predigten auch nicht sonderlich gut oder überzeugend. Hab sie allerdings nicht mehr genau im Kopf.
- Insgesamt geht es in Lukas 15 stark um Verlust und Wiederfinden.
E: Maiden haben über das Gleichnis mal gesungen
Als Kind war ich auf Seite des Bruders und hielt den Vater ebenfalls für ungerecht.Mittlerweile finde ich das Gleichnis schön.
Dass es ein offenes Ende hat, ist meiner Meinung nach gar nicht verkehrt, indem es zeigt, dass der Vater ihm bedingungslos vergibt als er in Schande wieder angelaufen kommt, was als Mensch mit menschlicher bzw. besser gesagt weltlicher Logik natürlich mit so wenig Kontext schwer bis dumm ist, aber die Art Logik liegt dem eben nicht zugrunde. Wenn der Sohn seine Lektion nicht nachhaltig gelernt haben sollte, sich später wieder versündigt und dann nicht mehr umkehrt, kann er ihn ja immer noch zum Teufel jagen. Vorerst aber: in dubio pro reo (wobei bei Gott halt noch der Faktor der Vorraussicht hinzukommt), nur eben noch eine Stufe weitergetrieben.
Ist mal wieder so ein Fall, wo die Liebe (Agape) als primäre Maxime des Handelns erstmal ziemlich irrational aussieht und quasi eine weitere Blickdimension braucht, um doch rational zu werden. Bzw. in dem Fall vielleicht auch eher das Ausmaß und die Absolutät der Gnade zu zeigen.
Das Gleichnis vom verlorenen Sohn ist vermutlich der Bibeltext, der am häufigsten in einer Predigt auftaucht.
Es geht tatsächlich darum, die riesengroße Barmherzigkeit von Gott, dem Vater herauszustellen. Der reumütige Heimkehrer kommt ja nicht mal dazu, sein Sätzlein aufzusagen.
Zur Interpretation ist wichtig, zu lesen, zu wem die 3 Gleichnisse erzählt werden (Was Mongke ja gemacht hat): "Es waren aber gerade die Zöllner und Sünder die, die ihm nahe zu kommen suchten, um ihn zu hören. Darüber murrten die Pharisäer und die Schriftgelehrten laut und sagten: Dieser nimmt Sünder (in seine Umgebung) auf und ißt mit ihnen." Diese Pharisäer und Schriftgelehrten finden sich also gerade in der Person des älteren Bruders, während die Zöllner und Sünder mit dem jüngeren identifiziert werden können.
Und ja, die Geschichte setzt eine echte Reue des jüngeren Sohnes voraus. Ich hab das noch nie in Frage gestellt, das scheint irgendwie implizit enthalten zu sein.
Die Auflösung des Konfliktes sind gerade die letzten zwei Verse: Du bist immer bei mir, was mein ist ist dein, wir mussten uns doch freuen. - Darin steckt die Frage: Wenn ich so barmherzig bin und mich freue - und du immer bei mir bist und alles, was mir gehört auch dir gehört - warum freust du nicht nicht genau so mit, sondern guckst neidisch drein?
Das stellt eben grade die Pharisäer in Frage: Warum freut ihr euch nicht, wenn die Sünder umkehren? Warum seid ihr unbarmherzig?
Die Macht des Verstandes ... sie wird auch im Fluge dich tragen - Otto Lilienthal
Schweinepriester: Ihr habt euch alle eine Fazialpalmierung verdient.
Dass er in sich geht, wird doch auch explizit so genannt? Auch sein Anspruchsdenken hat sich vollkommen verändert.
Lukas 16
Achtung Spoiler:
Bemerkungen/ Gedanken:
- Von jemandem, der bewusst falsch rechnet, zu verlangen, Rechnung abzulegen (V. 2) entbehrt nicht einer gewissen Komik
- Der ungerechte Verwalter begegnet uns nur bei Lukas. Ähnlich zum verlorenen Sohn ist es jemand, der Scheiße gebaut hat (Veruntreuung), aber seine Verfehlung selbst einsieht (V. 3f) und in der Folge durch sein Tun (Erlass der Schulden?
) vorbildlich handelt. Das lese ich aber eher aus V 9ff raus, denn...
- ...Vers 8 finde ich - auch in den anderen Übersetzungen - reichlich kryptisch: "die Kinder dieser Weltzeit sind im Verkehr mit ihresgleichen klüger als die Kinder des Lichts". Das klingt cool, aber was soll das bedeuten?
- Jesus drischt im Folgenden nochmal klarer auf den "Mammon" - und damit die Pharisäer - ein. Das tat er bei Matthäus auch schon (vgl. Mt 6,24). Überhaupt folgen einige Parallelstellen zu Matthäus, die dort aber etwas verstreuter sind: B
- Das mit der Verkündung der Heilsbotschaft (V. 16) taucht in Mt 11, 12f auf
- Das Vergehen von Himmel und Erde (V. 17) ist Mt. 5,18
- Über V. 18 haben wir in Mt 5,32 und Mt 19,9 schon debattiert (liest sich sehr zentral für das katholische Verständnis des Sakraments der Ehe)
- Bei Lukas werden diese Aussagen weniger aus Jesus selbst (wie bei Matthäus), sondern aus dem Gleichnis begründet.
- Lazarus gibt es dafür wieder nur bei Lukas. Der Gore ("sogar die Hunde [kamen] herbei und beleckten seine Geschwüre", V. 21 :cz
setzt unvermittelt ein und die Beschreibung von "Himmel und Hölle" ist uns so plump und direkt noch nicht begegnet. Wobei ich bei der Beschreibung der Qualen zuerst an den Tartaros denken musste.
- Nur "Moses und die Propheten" passen dann nicht zu der griechisch-mythologischen Vorstellung
- Im Gegensatz zu dem betrügerischen Verwalter hat der Reiche nichts aus seinem Verhalten gelernt und wird dafür bestraft. Andererseits wurde er zu Lebzeiten nie - wie der Betrüger - von einem Herrn zurechtgewiesen. Was wäre aus dem Verwalter geworden, wenn er mit seiner Masche durchgekommen wäre? Sein Glück war, einen Herrn zu haben. Der Reiche ist sein eigener Herr - oder hätte sich den HERRn als Herrn erwählen müssen.
- Fun Fact: Das Wort Lazarett lässt sich wohl von Lazarus ableiten, da man im Mittelalter dessen Geschwüre als Lepra interpretiert hat.
Der ungerechte Verwalter ist ein etwas verwirrendes Gleichnis, da er ja noch immer rein rechtlich gesehen Untreue begeht. Nur dann halt als Schreibisch-Robin-Hood.Checke ich nicht ganz. Es schwingt halt mit, dass er noch immer aus Eigennutz handelt.
Repräsentiert vieleicht einen Sünder, der aus Angst vor Bestrafung in die Kirche rennt, und nicht aus Liebe zu Gott und dem Nächsten?
Also, im Kontext verstehe ich es auch nicht, aber isoliert würde ich es so interpretieren: Die Kinder der Weltzeit sind quasi die, die sich nach Naturgesetzen verhalten, Sozialdarwinisten. Sprich, in etwa, dass zB. Führungsriegen stark überdurchschnittliche Anteile von Psychopathen enthalten, während Kinder des Lichts in der Weltzeit das eigentlich recht effektive Ellenbogentun überzeugungstechnisch ablehnen, was aus der Perspektive ja erstmal unklug ist und sie gesellschaftlich eher in den Hintergrund stellt.
Geändert von Mendelejev (22. Februar 2026 um 14:23 Uhr)
Lukas 17
Achtung Spoiler:
Bemerkungen/ Gedanken:
- Wer wird wohl derjenige sein, durch den Ärgernisse kommen?
Oder steht der stellvertretend für alle, die ggf. Ärgernis bringen?
- Vers 4 ist ähnlich spannend wie das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Der kam wenigstens nur einmal wieder und sagte, es täte ihm leid. Aber die Anzahl ist offenbar unerheblich. Das fällt sicherlich schwer zu akzeptieren.
- Ich finde den Vergleich in Vers 6 seltsam, aber lustig
- Bei dem Vergleich mit den Knechten scheint das hierarchische Welt-/Gottesbild durch. Aber gut, gesellschaftliche Hierarchien waren damals vermutlich so selbstverständlich wie heute die Idee von Menschenrechten (im "Westen" zumindest). Der wahre Gläubige ist absolutdemütig.
- Zehn kleine Aussätzige, traten an Jesus heran...
- Vers 21 finde ich wieder spannend. Eine ähnliche Formulierung ("mitten unter euch") hat Jesus in Matthäus 18 schon verwendet: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen". Zieht man die Parallele, ist Jesus bzw. der Glaube an Christus das Himmelreich und damit Christ sein der Zugang.
- Spannend auch, dass man ausgerechnet das Himmelreich nicht sehen kann - wer Augen hat, soll ja bekanntlich sehen.
- Wir nähern uns dem hinteren Teil von Lukas, Jesus deutet nun - auch noch in Vers 24; das Buch Lukas hat 24 Kapitel
- (s)ein Ende an (s. V. 25)
- Die Vergleiche mit Noah und Lot sind interessant. Bei beiden passiert in den Tagen vor der Katastrophe zunächst nichts Besonderes (man isst, trinkt, heiratet, kauft, verkauft - kurzum, man lebt halt vor sich hin) und dann - zack - kommt die Sintflut bzw. Feuerregen, Tod und Vernichtung. Seltsam allerdings, dass die Offenbarung des Menschensohns parallel zu solchen Katastrophen steht. Die folgende Beschreibung (es werden nur diejenigen angenommen, die es "verdient" haben) klingt alles andere als angenehm. Ich hätte ein positives Ereignis erwartet.
- Andererseits waren auch die Ereignisse bei Noah und Lot "positiv" - zumindest wurden die errettet, die auf Gott vertrauten. Insofern ist die Parallele konsequent.
Zu den Vergleichen mit Noah und Lot allerdings: es deutet einiges darauf hin, dass wer nach den angekündigten und sehr viel davon menschgemachten Katastrophen vor Jesu Rückkehr noch lebt aber nicht glaubt, auch wirklich komplett blind oder ignorant sein müsste. U.a. der Ölbergrede und der (Spoiler) Offenbarung nach geht dem dann ein absolut dickes Brett an Elend, Massensterben und Totalitarismus voraus. Deswegen sagt er bei Matthäus ja auch:
Zitat von Jesus, Mt 24:22
Ein paar kleine Anmerkungen von mir:
13 "Kein Knecht kann zwei Herren (zugleich) dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern mißachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und (zugleich) dem Mammon."
Dies ist wieder so ein ein Satz, den so mancher reicher Christ aus Europa oder den USA ignoriert. Mammon steht hier für jeglichen Besitz, auch den kleinen. Es geht nicht um Goetes Ferrari, sondern um unseren Fiat Punto. Nicht um die Abendgaderobe, sondern um meine Kleidung, die ich grade trage. Wir können nicht gleichzeitig diesem Besitz dienen und Gott. Grade in Deutschland habe ich den Eindruck, dass Geld und Besitz für viele ein Gütze geworden sind. Hier Versicherung, da Trading, hier Optimierung da Finanzfluss es wid sehr viel darüber publiziert, die Steuerberaterbranche verdient sich ne goldene Nase. - Es gibt ne Menge Menschen, deren Lebensunterhalt darin besteht, wie Volker Pispers es ausgedrückt hat "anderer Leute Geld Gassi zu führen". - Vom Neuen Testament her betrachtet ist das absolut kein guter Zustand. Jeder Gläubige muss sich eigentlich durch Texte wie diesen fragen lassen, ob er nicht doch sein Herz zu sehr an seinen Besitz hängt.
Dem gegenüber steht das Gleichnis vom ungerechten Verwalter. Der ist eigentlich ein Betrüger - und da entsteht eine Schwierigkeit bei der Auslegung, weil Jesus hier den Betrug des Betrügers lobt. Der Vergleichspunkt wird an dieser Aussage deutlich: "Macht euch freunde mit dem ungerechten Mammon" - Der Verwalter hat den ungerechten Besitz genutz, um sich noch Freunde zu machen - manchmal haben Gläubige keinen pragmatischen Umgang mit Geld oder Besitz. Man muss den auch einsetzen für gute Dinge und soll ihn nicht horten. So würde ich dieses Gleichnis auslegen - bin mir aber selber unsicher. Das ist schwer auszulegen.
In Kapitel 17 kommt dann etwas, was so ähnlich ist wie Matthäus' Endzeitrede. Beim durchlesen denke ich: Matthäus hat sein Evangelium schöner gegliedert als Lukas. Bei Lukas sind wir seit Kapitel 10 bei diesem Reisebericht nach Jerusalem. Auch hier findet sich im Lukas 17,11 wieder ein Hinweis darauf. Und es scheint mir so als würde Lukas einfach zusammenhanglos Geschichte und Aussprüch da rein packen. Manches hat irgendwie einen merkwürdigen Kontext. Grade in Kapitel 17 erscheinen mir die verschiedenen Begebungen irgendwie aneinandergereiht. Als hätte Lukas sich die Geschichten der Zeugen angehört und alles in den Reisebericht reingepackt. Matthäus gliedert hingegen mit seinen 5 Reden, die er thematisch sortiert. Ich kann am Beispiel von dieser Reiseerzählung im Lukasevangelium verstehen, wie liberale Theologen zu der Ansicht kommen, die Evangelien würde später geschrieben und aus verschiedenen Überlieferungen zusammengesetzt, auch wenn ich selber die Meinung nicht teile. - Das wäre mir ohne diese Story hier gar nicht aufgefallen, von daher vielen Dank.
Die Macht des Verstandes ... sie wird auch im Fluge dich tragen - Otto Lilienthal
Schweinepriester: Ihr habt euch alle eine Fazialpalmierung verdient.
Lukas 18
Achtung Spoiler:
Bemerkungen/Gedanken:
- Bei den Stichworten "Richter" und "Frau in Nöten" muss ich spontan an Susanna im Bade denken. Aber der Gedanke führt ins Nichts
- Ich mag den utilitaristischen Ansatz des Richters
Mit ihm haben wir einmal mehr einen Ungläubigen, der zum richtigen Sinnen und Handeln findet. Die eigentliche Gewinnerin ist aber die Witwe. Es wird nur nicht gesagt, ob sie gläubig ist.
- In Vers 14 zitiert sich Lukas selbst (Lk 14,11) - und damit auch wieder Mt 23,12.
- Vers 17 finde ich interessant: "Wer das Reich Gottes nicht wie ein Kind annimmt, wird sicherlich nicht hineinkommen.«" Man soll sich also einen kindlichen Geist bewahren - also neugierig, offen, unverbraucht, aber auch unmündig und unterentwickelt sein, um in Gottes Reich zu kommen. Ich glaube, in den anderen Übersetzungen wurde das nicht so deutlich gesagt (da hat er immer nur so ein random Kind genommen)
- Mein Gehirn in V. 18: "Guter Meister, warum heißen die Deutschländer eigentlich Deutschländer?"
- Die Aufgabe aller Güter und das Kamel im Nadelöhr kennen wir schon. Auf Arbeit hab ich neulich 1000 Kamele durch ein Nadelöhr gehen lassen
- In Vers 28 passiert etwas Seltenes: Direkte Rede von einem Jünger!
- In den übrigen Versen kommt inhaltlich nichts, was wir nicht aus den anderen beiden Evangelien schon kennen. Insbesondere der Blinde.
- Als aber Jericho erwähnt wurde, nachdem Jerusalem erwähtn wurde (V. 31) dachte ich bei mir: "Papaaa, sind wir bald da?"
Lukas 19
Achtung Spoiler:
Bemerkungen/ Gedanken:
- Wir haben es zumindest schonmal bis Jericho geschafft
- Zachäus kennen wir noch nicht von Matthäus oder Markus. Ich mag die Charakterisierung als so "klein von Gestalt", dass er auf einen Baum klettern muss, um Jesus zu sehen.
- Dabei ging mir der "Wer sich erniedrigt, wird erhöht und wer sich erhöht, wird erniedrigt"-Spruch durch den Kopf. Er erhöht sich ja in dem Moment, um Jesus zu sehen. Gleichzeitig ist er von (er-)niedrig(t)er Gestalt und wird insofern erhöht, als dass Jesus bei ihm einkehren will
- Woher kennt Jesus seinen Namen?
- Apropos Name: Wikipedia erklärt, dass "Zachäus" so viel bedeutet wie "Gott hat erinnert" und auch im Namen Sacharjas vorkommt.
- Wenn er es ernst meinte, würde er nicht nur die Hälfte, sondern sein ganzes Vermögen (V. 8) spenden
- Das Gleichnis von den anvertrauten Minen kam so ähnlich schon in Matthäus 25 vor. Bei Matthäus sind es nur 3 Knechte (die übrigen 7 spielen bei Lukas auch keine Rolle
). Außerdem geht der Edelmann bei Matthäus einfach weg, bei Lukas will er einen Thron besteigen. Der nutzlose Knecht soll bei ihm getötet werden, bei Matthäus wurde er "nur" verstoßen. Abgesehen von diesen Details ist die Kernaussage die gleiche: Wer hat, dem wird gegeben. Wer nichts hat, dem wird das noch weggenommen. Wobei man den Besitz hier sinnvollerweise auf Gläubigkeit und Gottvertrauen beziehen muss, denn Jesu Beziehung zu irdischem Vermögen ist ja eher angespannt.
- Jerusalem
- Das Eselfüllen kennen wir auch schon. Irgendwas sagt mir, dass Lukas jetzt auch Fahrt aufnehmen wird
- "Der Herr hat den Esel nötig" könnte man auch als Rechtfertigung für Narren am Königshof nehmen
- So ein Jesus müsste jetzt eigentlich in Teheran einreiten.
- Im Vergleich zu den anderen beiden Evangelien tritt Jesus schon beim Einreiten deutlich aggressiver gegenüber den Pharisäern auf. Oder ich erinner mich falsch.
- "Wenn diese schwiegen, würden die Steine schreien" ist ein geiler Spruch
- Hm, ich glaub, ich lese die Bibel zu schnell. In einem Monat ist Ostern, jetzt spoiler ich mich schon wieder
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Zu Zachäus: Es wird normalerweise noch darauf hingewiesen, dass er durch sein Zöllnerdasein ein Sünder ist. Durch seine Umkehr stellt Jesus ihn wieder in die Gottesgemeinschaft, er nennt ihn "Sohn Abrahams". Mit dem "vierfach ersetzen" hält sich Zachäus genau an das Gesetz des Mose.
Zum Gleichnis von den anvertrauten Minen oder Pfunden: In Matthäus sind das Talente - eine viel größere Gewichtseinheit. Daher kommt unser Wort "Talent". Und dies ist ja schon übertragen gemeint. Das Gleichnis kann auch genau so ausgelegt werden:Nutze ich meine Fähigkeiten und Begabungen, meine Talente für Gott und für das Gute und schaffe ich dadurch Frucht? Oder behalte ich alles für mich und nutze es nur egoistisch?
"Wenn doch auch du an diesem Tage erkennen möchtest, was zu deinem Frieden dient! Nun aber ist es deinen Augen verborgen geblieben." - Dieser Satz steht nicht nur über der jetzigen Situation im Iran... Jedes Land, was so kriegsgeil wird müsste es sich unter die Nase schreiben. Deutschland 1933 genauso wie Russland 2022. Die Juden haben damals bitter bezahlt, denn was Jesus hier vorhersagte, ist genau so 70 n.Chr. eingetroffen. Flavius Josephus berichtet in seinem Buch "der jüdische Krieg" von dem Fanatismus und den furchtbaren Verhältnissen in Jerusalem in den 60er Jahren.
Die Macht des Verstandes ... sie wird auch im Fluge dich tragen - Otto Lilienthal
Schweinepriester: Ihr habt euch alle eine Fazialpalmierung verdient.