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Thema: Der Mongolensturm - Das 18. Jahrhundert

  1. #1051
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    25. Januar 1714: In Gent gelingt es einer Ordensschwester der bairischen Benediktinerinnen, in den Frauenflügel der Residenz eingelassen zu werden. Die Regentinnen sind offenbar dazu bereit, mit einer Frau zu sprechen, die als Nonne zudem über den weltlichen Streitigkeiten zu stehen scheint.

    Nur für das Khanat Baiern

    Achtung Spoiler:
    Die Regentinnen sind offenkundig verwirrt und verängstigt und können nicht glauben, dass zwei ihrer Brüder und ein Onkel in so kurzer Zeit ermordet worden sind. Keine der jungen Frauen hatte bislang Anteil an den Regierungsgeschäften, und ihr Onkel Philipp regierte ebenso wie früher ihr strenger Vater und ihr älterer Bruder, ohne sie einzubeziehen. Die Älteste der Schwestern ist zudem seit dem vergangenen Jahr verwitwet, während die Jüngeren noch ledig sind. Es gibt also gerade keinen erfahrenen Unterstützer. Dennoch scheinen viele Adlige und Bürger die Prizessinnen sehr zu schätzen, denn die Residenz ist äußerst gut bewacht. Einige der Bewaffneten sind sogar eindeutig Frauen, auch wenn sie meist irgendeine Art von Uniform tragen.



    28. Januar 1714: Die italienischen Kommandeure auf Barbados treten in Verhandlungen mit den im Inselinneren verbliebenen Verteidigern ein. Zugleich kommt es in der Etappe immer wieder zu Konflikten mit den kanarischen Volksaufgeboten, die von Schinab Khan auf die karibische Insel verbracht wurden und nun keine eigene Heimat mehr haben. Dabei wird auch von wilden Plünderungen berichtet.

    Nur für das Khanat Italien

    Achtung Spoiler:
    Die Verteidiger scheinen den Italienern kaum zu vertrauen und hoffen offenbar, dass eine Flotte der Koalition unterwegs sei, um sie zu retten. Die Iren sind dort mittlerweile echte Hoffnungsträger geworden, und man schreibt ihren Schiffen manchmal geradezu übernatürliche Kräfte zu.



    28. Januar 1714: Als Prinz August von Burgund durch einen loyalen Adligen – der offenbar bis zur Entkräftung geritten ist und mehrere Pferde zuschandenmachte – vom Tod seines Neffen Karl informiert wird, ruft er die in Lübeck überwinternden Truppen zusammen. In einer emotionalen Ansprache ruft er sie dazu auf, das Vermächtnis des Herzogs zu ehren. Man führe den Kampf an der Seite des Kalmarer Königs und der französischen Herren fort, bis der Landtag oder ein rechtmäßig ins Amt gekommener Herzog die Männer in ihre Heimat kommandiere. Sollten Prinz Philipp oder Prinz Robert in den mutmaßlichen Mord verstrickt sein, könnten sie keine Ämter im Land mehr ausüben und müssten streng bestraft werden.
    Geändert von Jon Snow (06. Februar 2026 um 22:20 Uhr)

  2. #1052
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    1.-28. Februar 1714: Der Februar ist deutlich milder als der Vormonat, so dass viele Flüsse und Bäche wieder auftauen. Allerdings kommt es nun in einigen Regionen zu schweren Überflutungen.


    3. Februar 1714: Die SR-Adelsaufgebote aus Antwerpen treffen in Gent ein, um dort die Ordnung wiederherzustellen und die Regentinnen zu unterstützen. König Heinrich von Frankreich rückt ebenfalls an der Spitze einer Reiterarmee heran, wird aber von den überfluteten Wegen deutlich verlangsamt.


    4. Februar 1714: Drei der westlichen kanarischen Inseln El Hierro, La Gomera und Teneriffa vereinbaren eine lose Konföderation. Diese bittet nur wenige Tage darauf um den Schutz des Großkhanats Dagomys, das ähnlich wie auf La Palma die Häfen und Festungen übernehmen und so den zuletzt stark eingebrochenen Amerikahandel wieder ankurbeln könnte.

  3. #1053
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    5. Februar 1714: Das Kalifat von Cordoba legt als Führungsmacht der Koalition einen ersten Vorschlag für einen Frieden mit den verbliebenen kanarischen Inseln vor. Da man zunächst nur auf Lanzarote präsent ist und erst Ende des Monats auch Fuerteventura und Gran Canaria erreicht, sind die dortigen Gespräche am weitesten gediehen.

    Nur für das Kalifat von Cordoba

    Achtung Spoiler:
    Die Inselregierung ist sowohl zur militärischen Abrüstung als auch zu einer Überprüfung der Friedensbedingungen durch den Heiligen Stuhl bereit. Weitere Verträge mit der Koalition könnten aber im Augenblick nicht in Betracht gezogen werden.



    7. Februar 1714: Die Situation in Gent beruhigt sich nach einigen kleineren Gefechten unter den verschiedenen Gruppen der Stadtgarde wieder, da die Anhänger der Regentinnen auf das halbe Reiterminghan zurückgreifen und so die Oberhand gewinnen können.


    7. Februar 1714: Das Königreich Dänemark scheint weitere Truppen in Lüttich anzuwerben, die sich mit Beginn der sicheren Seefahrt auf den Weg machen werden.

  4. #1054
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    9. Februar 1714: König Heinrich VIII. trifft in Gent ein und wird darum gebeten, mit seiner Leibgarde, doch ohne die SR*-Söldnerarmee zur Residenz zu kommen.


    12. Februar 1714: Prinz August von Burgund, der Onkel der verstorbenen Herzöge Karl und Robert sowie der Prinzessinnen Luise, Isabelle, Johanna und Margarete erfährt durch einen Boten vom Tod seines Bruders und seines letzten Neffen. Daraufhin entscheidet er sich, die Truppen erneut zusammenzurufen und über die schlechten Nachrichten aus der Heimat aufzuklären. In ihrer Bestürzung bitten ihn einige Offiziere, nun selbst die Herrschaft zu beanspruchen, doch der Prinz möchte die Erbansprüche seiner Nichten offenbar nicht übergehen.


    12. Februar 1714: Kalif Yaqub I., der als Haupt der Koalition galt und die umstrittene, aber letztlich erfolgreiche Strategie zur Überwindung der Kanaren entwickelte, segnet in seiner Winterresidenz am Meer nach einem Jagdunfall das Zeitliche. Kronprinz Ahmad übernimmt noch am selben Tag die traurige Pflicht, seinen Vater mit der ganzen Familie zu waschen und ehrenvoll in Cordoba beizusetzen. Eine erste Huldigung aller dort präsenten Ständevertreter erfolgt dann in frühen den Morgenstunden des 20. Februar.

  5. #1055
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    15. Februar 1714: Die Irische Föderation legt dem Söldnerhauptmann Robert von Amalfi ein erstes Angebot vor, um unnötiges Blutvergießen und mögliche Plünderungen auf Nantucket zu verhindern. Die Kämpfer haben offenbar eine Art Rat gebildet und diskutieren den Vorschlag im Kreis der wichtigsten Offiziere von Heer und Flotte.

    Nur für die Irische Föderation
    Achtung Spoiler:

    Nachdem man den Bonus hinzugefügt hat, nehmen die Söldner das Angebot an. Offenbar sind sie ganz froh darüber, dass sie künftig einen neuen respektierten Soldherrn haben werden, sofern sie nicht in ihre Heimat zurückkehren. Auch der Kommandeur selbst übernimmt den Oberbefehl über die Schutzflotte anscheinend recht gern.



    17. Februar 1714: König Heinrich VIII. schlägt nach mehreren Gesprächen mit den drei Regentinnen Burgunds vor, die Regierung zunächst provisorisch anzuerkennen. Es sei allerdings unerlässlich, dass die bairischen Ordensschwestern Gent verließen.


    20. Februar 1714: Der Hanserat trifft sich in Lübeck, um wie von Hansebürgermeister Baur über die Amtszeit der Bundesoberhäupter und die geplante Steuersenkung zu beraten.

  6. #1056
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    22. Februar 1714: Der neue Kalif Ahmad I. trifft sich mit den Mitgliedern seiner Familie, um sie auf den Zusammenhalt der Dynastie einzuschwören. In den Tagen darauf gibt er dann Audienzen für verschiedene Rechtsgelehrte, Adlige, Kaufleute, Vorsteher der Zünfte und Offiziere.

    Nur für das Kalifat von Cordoba

    Achtung Spoiler:
    Die meisten Ansprechpartner äußern sich eher skeptisch, was die Annexion von Inseln angeht und weisen auf die hohen finanziellen und diplomatischen Kosten hin. Man müsse sich zudem gut überlegen, ob man die nötigen Streitkräfte dauerhaft abstellen wolle.



    22. Februar 1714: Auf Wunsch der burgundischen Regentinnen verlässt Schwester Anna von Altomünster die Residenzstadt Gent und zieht sich mit ihren Begleiterinnen zunächst nach Brügge zurück. Der Landtag wird daraufhin für den 15. März einberufen.


    25. Februar 1714:
    Der Oberbefehlshaber der mongolischen Flotte bei La Palma erklärt sich bereit, die Verantwortung für den Schutz der drei westlichen kanarischen Inseln El Hierro, Teneriffa und La Gomera zu übernehmen, bis eine endgültige Entscheidung gefallen ist. Dafür bittet er die Koalition, Teile ihrer Flotte zur Sicherung der drei östlichen Inseln zu entsenden, sobald dies gefahrlos möglich ist.

  7. #1057
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    28. Februar 1714: Die Schlichtung der schwedischen Streitigkeiten durch Großfürst Barsid I. von Finnland muss für einige Wochen unterbrochen werden, nachdem mehrere Adlige aus dem Umfeld des Deutschen Ordens nach Kalmar gereist sind. Hintergrund dürfte wohl eine gewisse Unsicherheit über den künftigen Kurs sein.

    Nur für das Großfürstentum Finnland

    Achtung Spoiler:
    Die große Mehrheit der Stände neigt mittlerweile dazu, den finnischen Kompromissvorschlag zur Gänze anzunehmen. Eine schrumpfende, aber sehr überzeugte Gruppe von Anhängern des Deutschen Ordens droht aber offen damit, dass man die Sache auch mit Hilfe der Ritterbrüder ausfechten könne.


    Nur für den Deutschen Orden


    Achtung Spoiler:
    Die Mehrheit der Stände hat sich einem finnischen Kompromissvorschlag angeschlossen, der den Einfluss des Ordens eher mindern dürfte. Die eigene Gruppe droht hingegen nach und nach zu erodieren, weil immer mehr Informationen aus Schonen verbreitet werden, die ein ungünstiges Licht auf die Vorgeschichte der Intervention werfen und weil der Hochmeister seine Residenz in Kalmar aufgeschlagen hat. Zuletzt musste man offen mit dem Bürgerkrieg drohen, um einen Beschluss abzuwenden.



    1. März 1714: Als der päpstliche Nuntius in Dagomys dem überraschten Großkhan mitteilt, dass die Kanaren zusammengebrochen seien, spricht Yesun I. den Mitgliedern der Koalition seinen Glückwunsch aus. Den Vorschlag einer großen Friedenskonferenz unter mongolischer Beteiligung nimmt er an und beauftagt die Satrapen Yurul Khan (Palermo), Berdi Khan (St. Petrus) und Said Khan (Azurstad) mit der Leitung der mongolischen Delegation. Auf Wunsch könne er zudem eine Beteiligung Quitos erwirken.


    1. März 1714: Nach einer Einigung mit den Söldnern auf Nantucket kehrt die Insel unter eine zivile Regierung unter dem aus der Gefangenschaft entlassenen Khan zurück. Dieser kündigt jedoch an, wegen der gescheiterten Verteidigung sein Amt noch noch im Frühjahr zugunsten seines 25jährigen Sohnes Altan aufzugeben. Der Weiterbau der von den Kanaren für den früheren Verbündeten in Auftrag gegebenen Stufe-IV-Schiffe wird offenbar ähnlich wie im Vorjahr in einem nordamerikanischen Hafen fortgeführt, diesmal bei den Konföderierten Satrapien. Zum letzten Mal dürften damit in fremden Auftrag gebaute Schiffe direkt mit Jahresbeginn ausgeliefert werden, wie es bei verschiedenen Gelehrten heißt.

  8. #1058
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    2. März 1714: Arpad Khan trifft sich in Ungarn mit allen drei Erzbischöfen, um auch die geistlichen Stände in die Vorbereitung des Kuriltai einzubeziehen.

    Nur für das Khanat Ungarn

    Achtung Spoiler:
    Die Erzbischöfe Athanasius von Esztergom, Konstantin von Cluj und Johannes von Seged sind alle außerordentlich höflich und ehrerbietig, in der Sache aber unnachgiebig. Eine nationale Kirche widerspräche sowohl dem Glauben an den einen Herrn, der seine Jünger schließlich zu allen Völkern gesandt habe, als auch den seelsorgerlichen Bedürfnissen der Menschen, die auf dem Land meist von Klostergemeinschaften erfüllt würden. Die Mönche stammten aber häufig aus Nachbarländern oder dem mongolischen Reich, wo auch der Großteil des Klerus ausgebildet werde.


    2. März 1714: Im Mittelmeerraum beginnt die sichere Seefahrt in diesem Jahr etwas später als gewohnt, was vielleicht mit dem kalten Winter zu tun haben könnte. An Nord- und Ostsee und im Atlantik warten die Fischer und Kaufleute noch einige Zeit ab. Nur die schottischen Fischer wagen sich zum Teil bereits hinaus.


    2.-31. März 1714: Zahlreiche englische Parlamentsabgeordnete erhalten eine ausführliche Zusammenfassung der Ereignisse in Schonen, Jütland und Schweden aus unbekannter, aber wohl mit Dänemark verbundener Quelle. Die scharfe Kritik am Verhalten des Ordens soll ganz offenkundig die Stände beeinflussen und den Adel davon abhalten, weitere Söhne Ordensnovizen werden zu lassen.

  9. #1059
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    4. März 1714: Die mächtige europäische Koalition unterzeichnet einen Waffenstillstand mit den einzelnen Kanarischen Inseln und der Föderation aus El Hierro, Teneriffa und La Gomera. Ab Beginn der sicheren Seefahrt werden Kommissionen der Verbündeten die Einhaltung der Vereinbarungen überprüfen. Diese sollen durch päpstliche Legaten angeführt werden, wobei man in der Regel auf nordspanische Geistliche zurückgreifen dürfte, um keine kostbare Zeit zu verlieren. Die Koalitionsflotte wird überdies den Seehandel bei den drei östlichen Inseln zu schützen versuchen.


    5.-15. März 1714: In Gent treffen die verschiedenen burgundischen Ständevertreter ein, die zum Landtag geladen sind. Als Gäste sind zudem König Heinrich VIII. von Frankreich und eine Delegation bairischer Benediktinerinnen erschienen. Es gelingt dem Suzerän aus Paris aber, wenigstens die übrigen deutschen Reichsstände von den Beratungen fernzuhalten. Dennoch gilt die kaiserliche Seite als stärker, da die Regentinnen großes Vertrauen zu den bairischen Ordensschwestern hegen und der in Burgund besonders mächtige Adel ebenfalls zu einem großen Teil für eine neutrale Haltung eintritt. Offenbar fühlen sich viele Edelleute dem Deutschen Orden verbunden und sind für die frühere Waffenhilfe noch immer dankbar.


    6. März 1714: Nach einem längeren Aufenthalt im Orient trifft Kronprinz Putraq Khan von Dagomys wieder bei seinem Vater in der Hauptstadt ein. Die beiden ziehen sich mehrere Tage lang in ein Jagdhaus zurück, um ungestört über die Erfahrungen des Thronfolgers zu beraten. Die islamische Welt scheint dank Putraqs Bemühungen deutlich näher an die Dynastie herangerückt zu sein.

  10. #1060
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    10. März 1714: Der schwedische Reichstag tritt wieder zusammen und findet überraschend schnell eine Einigung, nachdem die ordenstreue Minderheit ihren Widerstand gegen den Kompromissvorschlag des finnischen Großfürsten aufgegeben hat. Man vermutet, dass Hochmeister Louis-Thomas von Savoyen sein Einverständnis signalisiert und so die von verschiedenen Gruppen getragene Übereinkunft ermöglicht hat. Der Einfluss der Ritter dürfte damit wie auch derjenige der Kalmarer Union leicht abnehmen. Dafür sind die Balleien auf absehbare Zeit in ihrem Bestand gesichert.


    12. März 1714:
    Der Beginn des spannenden, ja geradezu nervenaufreibenden finnischen Straßenbauprojekts dieses Jahres wird mit einem großen Fest begangen. Schließlich dürfen die Bauern und Fischer des nordeuropäischen Landes hoffen, wirtschaftliche Zugewinne zu erleben.


    15. März 1714: Der abgesetzte kanarische Khan Schinab I. trifft in La Palma ein. Offenbar hat die Koalition auf eine Auslieferung verzichtet, so dass man ihn dem mongolischen Hafen- und Flottenkommandeur übergab. Dieser kündigt kurz darauf an, ihn nach Palermo oder Rhodos schicken zu wollen, wo man ihn bis zu einer endgültigen Entscheidung in sicherer, ehrenvoller Haft halten kann.

  11. #1061
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    16. März 1714: Der burgundische Landtag wird mit einer Rede von Prinzessin Isabelle eröffnet. Die älteste Regentin wirkt dabei gefestigt und ruft zur Einigkeit auf, bis die rechtmäßige Herzogin Luise aus Indien zurückkehren könne. Man habe bereits einige hochrangige Adlige und Kleriker entsandt, um sie über die Ereignisse zu informieren.


    16. März 1714: Das päpstliche Treffen zum Orienthandel steht ganz unter dem Eindruck des Sieges über die Kanaren, der allmählich im Mittelmeerraum bekannt wird. Näheres dringt aber zunächst nicht nach außen.


    17. März 1714: Kronprinz Jalpa von Italien trifft in Mailand ein, nachdem der Papst ihn für eine recht hohe Summe aus Piratenhand freigekauft hat. Die Bevölkerung bereitet dem jungen Mann einen begeisterten Empfang und bejubelt immer wieder den Heiligen Vater.

  12. #1062
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    18. März 1714: Die Landesreise des neuen schwäbischen Herzogs beginnt von Urach aus in Richtung Stuttgart, wo ihm die Stände huldigen werden. Konrad V. gilt den meisten Adligen, Klerikern und Bürgern noch als unbeschriebenes Blatt und dürfte so rasch an Bekanntheit gewinnen.


    18. März 1714: Der französische König Heinrich VIII. sagt auf dem burgundischen Landtag zu, die Erbansprüche von Prinzessin Luise respektieren zu wollen. Zugleich wirbt er dafür, die von Prinz August angeführte Streitmacht im Felde zu belassen, da das Bündnis mit der Kalmarer Union fortbestehe. Die Ehre beider Kronen erfordere es, einen Freund und Verbündeten in der Stunde der Not nicht im Stich zu lassen.


    20. März 1714: Der irische Föderationstag tritt zusammen, um über die Folgen des Sieges zu beraten. Hochkönig Arbogast I. berichtet zudem, dass man auch auf Nantucket zu einer Einigung mit den Söldnern gelangt sei und die Insel zurückgewonnen habe.

    Nur für die Irische Föderation

    Achtung Spoiler:
    Die meisten Äbte und Könige raten eher von einer Expansion ab, da man dafür zweifellos viel Geld investieren müsste und die in Frage kommenden Inseln stark in Mitleidenschaft gezogen worden seien. Weder auf Barbados noch auf den Kanaren könne man mittelfristig mit einem finanziellen Gewinn rechnen. Eine kanarische Insel könne allerdings dabei helfen, das neue Goldhandelsmonopol des Kalifen zu umgehen, sofern man dies in Erwägung ziehen wolle.

  13. #1063
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    23.-31. März 1714: Die Waffenstillstandskommissionen der Koalition treffen auf den drei im Osten gelegenen Kanareninseln ein. Sie werden stets von päpstlichen Legaten aus Spanien angeführt. Konkrete Hinweise auf Falschgeld sind aber zunächst nicht zu vermelden. Die westlichen Inseln stehen bereits unter mongolischer Kontrolle, so dass man hier nicht zur Eile gezwungen ist. Die Mongolen scheinen sich aber vorwiegend auf den effektiven Schutz der Seewege zu konzentrieren, eine Überprüfung der Inseln selbst wäre also zweifellos noch immer sinnvoll, sobald die nötigen Kleriker und Höflinge bereit sind.


    24. März 1714:
    Die irische Nordamerikaflotte trifft wieder vor Nantucket ein. Man achtet aber darauf, die meist italienischen Seeleute der vor Anker liegenden Schiffe und der britischen Neuankömmlinge voneinander fernzuhalten, um Konflikte zu vermeiden.


    24. März 1714: Einige galicische Diplomaten kündigen sich offiziell beim Missionsbischof der Kanaren Stefan von Viterbo als Gäste an. Dieser bittet aber darum, von einem Besuch direkt auf Gran Canaria Abstand zu nehmen, um die Christen nicht mit dem Ruch der Kollaboration zu belasten.
    Geändert von Jon Snow (22. Februar 2026 um 15:37 Uhr)

  14. #1064
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    25. März 1714: Die italienische Flotte verlässt bei leichtem Wind die Ostsee und segelt in die Nordsee ein, wo sie einen südlichen Kurs nimmt. Diesmal wird der Seehandel aber nur leicht abgeschwächt, weil nach der Niederlage der Kanaren ein Krieg mit der Koalition vielen Reedern und Kaufleuten als unwahrscheinlich gilt.


    1. April 1714: In Rom beginnt die symbolische „Osterfreilassung“ des Papstes, bei welcher 4500 Leibeigene der Kurienkammer ihrer Fronpflichten entledigt werden. Die Auswahl ist anscheinend etwas willkürlich gewesen, da man nur knapp drei Monate Zeit zur Verfügung hatte und viele Gutsverwalter dazu neigten, ihre Arbeitskräfte für unabkömmlich zu halten. Daher erhalten überwiegend ältere, kranke oder als aufsässig geltende Bauern die Chance auf persönliche Freiheit, die manche von ihnen letztlich sogar ausschlagen. Anfang Mai ist daher noch eine Gruppe von „Nachzüglern“ nötig, um die gewünschte Zahl voll zu machen. Dennoch wird dieser Akt der Großherzigkeit und Milde in vielen Ländern sehr gelobt.


    1.-30. April 1714: Schweden bittet nach der Einigung im Bürgerkrieg um einen offiziellen Zutritt zu den europäischen Söldnermärkten, um den Schutz des Landes wie vereinbart künftig durch eine Söldnertruppe sicherstellen zu können.

  15. #1065
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    4. April 1714: Vier Schiffe der Hanse und Irlands treffen vor Island ein. Es handelt sich ganz eindeutig um eine diplomatische Mission und nicht um einen Kriegseinsatz, so dass das Althing eine offizielle Einladung ausspricht, an den Beratungen im Landesinneren der nordatlantischen Insel teilzunehmen.


    4. April 1714: Bei der Wiedereröffnung des ungarischen Kuriltai wird ein Gesetzesvorschlag Arpad Khans eingebracht, welcher die Vergabe oder Verpachtung von Land an „ausländische Organisationen oder Organisationen, die aus dem Ausland gesteuert werden bzw. auf ausländischen Befehl verpflichtet sind“ an eine Zustimmung des Khans oder des Kuriltai binden soll. Die Reaktion ist allerdings sehr verhalten, wie berichtet wird.


    4. April 1714: Kronprinz Putraq von Dagomys verlässt die mongolische Hauptstadt wieder und wird im Auftrag seines Vaters in die Alten Lande und nach China reisen. Offenbar will der Großkhan auch hier Adel und Volk das Gefühl geben, dass die Dynastie sich all ihrer Sorgen und Nöte anzunehmen versucht.

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