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Thema: Hast du die Bibel je selbst gelesen?

  1. #5611
    Hat einen Plan Avatar von Mongke Khan
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    Lukas 12 (Teil 2)
    Achtung Spoiler:
    35 »Laßt eure Hüften gegürtet sein und eure Lampen brennen!
    36 Denn ihr sollt Leuten gleichen, die auf ihren Herrn warten, wann er vom Hochzeitsmahl heimkehren werde, um ihm, wenn er kommt und anklopft, sogleich zu öffnen.
    37 Selig zu preisen sind solche Knechte, die der Herr bei seiner Rückkehr wachend antrifft! Wahrlich ich sage euch: Er wird sich das Gewand hochschürzen, wird sie sich zu Tische setzen lassen und herantreten, um sie zu bedienen.
    38 Und mag er erst in der zweiten oder in der dritten Nachtwache kommen und sie so vorfinden: selig sind sie zu preisen!
    39 Das aber seht ihr ein: Wenn der Hausherr wüßte, in welcher Stunde der Dieb kommt, so würde er keinen Einbruch in sein Haus zulassen.
    40 Darum haltet auch ihr euch bereit, denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht vermutet.«
    41 Da fragte Petrus: »Herr, hast du dies Gleichnis nur für uns bestimmt oder auch für alle anderen?«
    42 Der Herr antwortete: »Wer ist demnach der treue Haushalter, der kluge, den sein Herr über seine Dienerschaft setzen wird, damit er ihnen das gebührende Speisemaß zu rechter Zeit gebe?
    43 Selig zu preisen ist ein solcher Knecht, den sein Herr bei seiner Rückkehr in solcher Tätigkeit findet.
    44 Wahrlich ich sage euch: Über seine sämtlichen Güter wird er ihn setzen.
    45 Wenn aber ein solcher Knecht in seinem Herzen denkt: ›Mein Herr kommt noch lange nicht!‹ und dann anfängt, die Knechte und Mägde zu schlagen, zu schmausen und zu zechen und sich zu betrinken:
    46 so wird der Herr eines solchen Knechtes an einem Tage kommen, an dem er ihn nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt; und wird ihn zerhauen lassen und ihm seinen Platz bei den Ungetreuen anweisen.
    47 Ein solcher Knecht aber, der den Willen seines Herrn gekannt und doch nichts ausgeführt und nichts nach seinem Willen getan hat, wird viele Schläge erhalten;
    48 wer dagegen seinen Willen nicht gekannt und Dinge getan hat, die Züchtigung verdienen, wird nur wenige Schläge erhalten. Wem aber viel gegeben ist, von dem wird auch viel gefordert werden, und wem viel anvertraut ist, von dem wird man auch um so mehr verlangen.«
    49 »Ich bin dazu gekommen, ein Feuer auf die Erde zu werfen, und was sollte ich lieber wünschen, als daß es schon brennte!
    50 Doch mit einer Taufe habe ich mich (vorher) noch taufen zu lassen, und wie ist mir so bange (und doch zugleich: wie drängt es mich), bis sie vollzogen ist!
    51 Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, vielmehr Zwiespalt.
    52 Denn von nun an werden fünf, die in einem Hause wohnen, entzweit sein: drei werden gegen zwei und zwei gegen drei stehen,
    53 der Vater gegen den Sohn und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen ihre Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter.«
    54 Dann sagte er auch noch zu der Volksmenge: »Wenn ihr Gewölk im Westen aufsteigen seht, dann sagt ihr sogleich: ›Es gibt Regen‹, und es kommt auch so;
    55 und wenn ihr den Südwind wehen seht, so sagt ihr: ›Es wird heiß werden‹, und es kommt auch so.
    56 Ihr Heuchler! Das Aussehen der Erde und des Himmels versteht ihr richtig zu beurteilen; wie kommt es denn, daß ihr die gegenwärtige Zeit nicht richtig beurteilt?
    57 Warum könnt ihr auch nicht von euch selbst aus zu einem Urteil über das, was recht ist, gelangen?
    58 Denn wenn du mit deinem Widersacher vor Gericht gehst, so gib dir noch unterwegs Mühe, dich gütlich mit ihm abzufinden, damit er dich nicht etwa vor den Richter schleppt und der Richter dich dem Gerichtsdiener übergibt und der Gerichtsdiener dich ins Gefängnis wirft.
    59 Ich sage dir: du wirst von dort sicherlich nicht loskommen, bis du auch den letzten Heller bezahlt hast.«


    Bemerkungen/ Gedanken:

    • Vers 35f könnte eine Reminiszenz an Matthäus sein (das Gleichnis mit den 10 Jungfrauen, von denen 5 so blöd waren, kein Lampenöl mitzunehmen)
    • In Vers 37 fallen mir die verkehrten Rollen auf: "Er [der Herr] [...] [wird] sie bedienen"
    • Einem gewissen Humor entbehrt es nicht, dass Jesus sich in Vers 39f mit einem Dieb vergleich, der in ein Haus einbricht
    • Die Beschreibung dessen, was Jesus mit untreuen Knechten tut [die Deutung scheint mir auf der Hand zu liegen; als guter Christ kann man nicht ab und zu mal kein Christ sein] erinnert an Matthäus 24,50f : "so wird der Herr eines solchen Knechts an einem Tage kommen, an dem er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt / und er wird ihn zerhauen lassen und ihm seinen Platz bei den Heuchlern anweisen: dort wird lautes Weinen und Zähneknirschen sein."
    • Mir scheint das allerdings keine Antwort auf Petrus' Frage sein, für wen das Gleichnis bestimmt sei. Höchstens indirekt: für jeden Knecht aka Christen.
    • Bemerkenswert finde ich noch den Satz "Wem aber viel gegeben ist, von dem wird auch viel gefordert werden". Das klingt nach dem genauen Gegenteil des "Wer hat, dem wird gegeben" aus Mt 25,29. Ein bisschen klingt das nach sozialer Marktwirtschaft.
    • Aah, hier (V. 49ff) kommt jetzt auch die Zwietracht-Ankündigung (vgl. Mt 10,34).
    • Vers 57 stellt eine Frage, die mir auch gelegentlich durch den Kopf geht.
    • Das war jetzt der halbe Lukas. Der zieht sich ganz schön... Interessant aber zu sehen, welche Stellen (Zwietracht) er in die Mitte stellt.
    Zitat Zitat von Baldri Beitrag anzeigen
    Würfel doch mal für nen Job bevor du hier finanzielle Aussagen triffst die ernstgenommen werden sollen.

  2. #5612
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    Dieses Gleichnis vom untreuen Knecht würde ich vor allem auf christliche Leiter hin auslegen. Also: Bischöfe, Pfarrer, Pastoren, Gruppenleiter bei den Pfadfindern, Diakoninnen oder Nonnen an der christlichen Schule z.B.
    Es steht ja, dass der Herr, diesen Knecht über die Dienerschaft setzt. Und wenn der dann anfängt, die ihm unterstellten Diener zu schlagen, anstatt ihnen "das rechte Speisemaß zu geben" - dann wird der Herr zurückkommen und ihn zerhauen lassen. Das ist ne scharfe Warnung für alle Führungsleute, sich nicht an unterstellten Menschen in Kirche, Gemeinde oder christlicher Organisation zu vergreifen.

    Ich lese das zumindest als ernste Ermahnung an mich selbst.
    Die Macht des Verstandes ... sie wird auch im Fluge dich tragen - Otto Lilienthal

    Schweinepriester: Ihr habt euch alle eine Fazialpalmierung verdient.


  3. #5613
    Hat einen Plan Avatar von Mongke Khan
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    Lukas 13
    Achtung Spoiler:
    1 Es waren aber zu eben dieser Zeit einige Leute (bei ihm) eingetroffen, die ihm von den Galiläern erzählten, deren Blut Pilatus zusammen mit dem ihrer Schlachtopfer vergossen hatte.
    2 Da antwortete ihnen Jesus: »Meint ihr etwa, diese Galiläer seien größere Sünder gewesen als alle anderen Galiläer, weil sie dies Schicksal erlitten haben?
    3 Nein, sage ich euch; sondern wenn ihr euren Sinn nicht ändert, werdet ihr alle ebenso umkommen.
    4 Oder meint ihr, daß jene achtzehn, auf die der Turm am (Teich) Siloah gestürzt ist und sie erschlagen hat, schuldbeladener gewesen seien als alle anderen Bewohner von Jerusalem?
    5 Nein, sage ich euch; sondern wenn ihr euren Sinn nicht ändert, werdet ihr alle ebenso umkommen.«
    6 Er sagte ihnen dann noch folgendes Gleichnis: »Jemand hatte einen Feigenbaum in seinem Weinberge stehen, und er kam und suchte Frucht an ihm, fand jedoch keine.
    7 Da sagte er zu dem Weingärtner: ›Sieh, ich komme nun schon drei Jahre her und suche Frucht an diesem Feigenbaum, finde jedoch keine; haue ihn ab! Wozu soll er noch den Platz wegnehmen?‹
    8 Da antwortete ihm jener: ›Herr, laß ihn noch dieses Jahr stehen! Ich will noch einmal das Land um ihn herum graben und ihn düngen:
    9 vielleicht bringt er künftig doch noch Frucht; andernfalls laß ihn umhauen!‹«
    10 Jesus lehrte einst in einer der Synagogen am Sabbat.
    11 Da war gerade eine Frau anwesend, die schon seit achtzehn Jahren einen Geist der Schwäche hatte; sie war zusammengekrümmt und unfähig, sich ordentlich aufzurichten.
    12 Als Jesus sie erblickte, rief er sie herbei und sagte zu ihr: »Frau, du bist von deiner Schwäche befreit!«
    13 Dann legte er ihr die Hände auf, und sie richtete sich augenblicklich gerade empor und pries Gott.
    14 Weil nun der Vorsteher der Synagoge unwillig darüber war, daß Jesus am Sabbat eine Heilung vollzogen hatte, sagte er zu der (versammelten) Menge: »Sechs Tage sind da, an denen man arbeiten soll; an diesen also kommt und laßt euch heilen, aber nicht (gerade) am Sabbattage!«
    15 Der Herr aber antwortete ihm mit den Worten: »Ihr Heuchler! Bindet nicht ein jeder von euch am Sabbat seinen Ochsen oder Esel von der Krippe los und führt ihn zur Tränke?
    16 Diese Frau aber, eine Tochter Abrahams, die der Satan nun schon achtzehn Jahre lang in Fesseln gehalten hat, die sollte von dieser Fessel am Sabbattage nicht befreit werden dürfen?«
    17 Durch diese seine Worte wurden alle seine Gegner beschämt; die ganze Volksmenge aber freute sich über alle die herrlichen Taten, die durch ihn geschahen.
    18 Dann sagte er: »Wem ist das Reich Gottes gleich, und womit soll ich es vergleichen?
    19 Es ist einem Senfkorn gleich, das ein Mann nahm und in seinem Garten einlegte; dort wuchs es und wurde zu einem Baume, und die Vögel des Himmels nisteten in seinen Zweigen.«
    20 Und weiter sagte er: »Womit soll ich das Reich Gottes vergleichen?
    21 Es ist einem Sauerteig gleich, den eine Frau nahm und unter drei Scheffel Mehl mengte, bis der ganze Teig durchsäuert war.«
    22 So wanderte er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf, indem er lehrte und seine Wanderung nach Jerusalem vollzog.
    23 Da fragte ihn jemand: »Herr, es sind wohl nur wenige, die geretttet werden?« Er antwortete ihnen:
    24 »Ringet danach, durch die enge Pforte einzugehen! Denn viele, sage ich euch, werden hineinzukommen suchen und es nicht vermögen.
    25 Wenn ihr erst dann, nachdem der Hausherr sich schon erhoben und die Tür abgeschlossen hat, draußen zu stehen und an die Tür zu klopfen beginnt und ihm zuruft: ›Herr, mache uns auf!‹, so wird er euch antworten: ›Ich weiß von euch nicht, woher ihr seid.‹
    26 Dann werdet ihr anfangen zu versichern: ›Wir haben doch vor deinen Augen (mit dir) gegessen und getrunken, und du hast bei uns auf den Straßen gelehrt‹;
    27 aber er wird erwidern: ›Ich sage euch: ich weiß nicht, woher ihr seid; hinweg von mir alle, die ihr die Ungerechtigkeit übt!‹
    28 Dort wird’s dann ein lautes Weinen und Zähneknirschen geben, wenn ihr Abraham, Isaak, Jakob und alle Propheten im Reiche Gottes sehen werdet, während ihr selbst hinausgestoßen seid.
    29 Und sie werden von Osten und Westen, von Norden und Süden kommen und sich im Reiche Gottes zum Mahl niedersetzen.
    30 Und wisset wohl: Es gibt Letzte, die werden Erste sein, und es gibt Erste, die werden Letzte sein.« (Mt 19,30)
    31 In eben dieser Stunde traten einige Pharisäer herzu und sagten zu ihm: »Entferne dich von hier und ziehe weiter, denn Herodes will dich töten!«
    32 Doch er antwortete ihnen: »Geht hin und meldet diesem Fuchs: ›Wisse wohl: ich treibe böse Geister aus und vollführe Heilungen heute noch und morgen, und übermorgen komme ich damit zum Abschluß.
    33 Jedoch heute und morgen und übermorgen muß ich weiterziehen; denn es geht nicht an, daß ein Prophet anderswo als in Jerusalem ums Leben kommt.‹
    34 Jerusalem, Jerusalem, das du die Propheten tötest und die steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein unter ihre Flügel sammelt, doch ihr habt nicht gewollt!
    35 Seht, euer Haus wird euch nun überlassen. Ich sage euch aber: Ihr werdet mich nicht sehen, bis die Zeit kommt, wo ihr ausruft: ›Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!‹«


    Bemerkungen/ Gedanken:

    • Der erwähnte Turm (bei Siloah, südlich der Jerusalemer Altstadt) ist ein merkwürdig spezifisches Beispiel. Meine erste Assoziation war der Turm zu Babel. Da hat Gott die Völker aber ausdrücklich mit der Zerstörung geschlagen. Bei Jesus hat ein kaputter Turm nicht diese Bedeutung.
    • Der Jesus und die Bäume ey - Aber irgendwie hat das Gleichnis keine wirkliche Conclusio.
    • Die Geister-Lore wird vertieft: Es gibt nicht nur böse Geister, sondern auch "Geist[er] der Schwäche", die verhindern, dass man sich aufrichten kann. Aber klar, wenn man medizinisch nicht so weit fortgeschritten ist, "muss" man sich die Welt ja irgendwie erklären.
    • Das Arbeitsverbot am Sabbat wird Jesus auch bei Lukas vorgehalten (V. 14). Er erwehrt sich diesem Angriff ähnlich souverän wie in den übrigen Übersetzungen. Man kann da auch schlecht ein gutes Argument gegen Jesus anführen, finde ich.
    • Ach richtig, Jesus war ja eigentlich auf dem Weg nach Jerusalem (V. 22)
    • Die Ersten, welche die Letzten sein werden, kennen wir von Matthäus 19,30. Hier bei Lukas finde ich die Herleitung nochmal ne Spur unbarmherziger. Dass der Himmel nur begrenzt viel Platz haben soll und sich die Pforten irgendwann schließen - da hab ich von einem katholischen Priester schon eine andere Beschreibung gehört. Sinngemäß: "Sogar Hitler ist möglicherweise im Himmel". Angesichts Stellen wie hier V. 23-30 frage ich mich, wie er zu dieser Schlussfolgerung gelangt.
    • V. 32: Die Spannung wird gesteigert, Unheil droht
    • "es geht nicht an, daß ein Prophet anderswo als in Jerusalem ums Leben kommt." Richtig starker Vers, da hätte meiner Meinung nach Schluss sein sollen mit Lukas 13. Ist auch Lukas exclusive.
    Zitat Zitat von Baldri Beitrag anzeigen
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  4. #5614
    Registrierter Benutzer Avatar von Herbert Steiner
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    Ich habe es so verstanden, dass der Turm einfach ein Beispiel für eine zufällige Katastrophe ist, die damals den Zuhörern bekannt war. So als ob man heute von den Opfern von Ahrtal sprechen würde.

    Exakt den Gedanken, dass das Gleichnis vom Feigenbaum das Ende fehlt hatte ich auch.

    Und das Gleichnis mit dem Sauerteig ist auch genial

  5. #5615
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    Das Gleichnis vom Feigenbaum richtet sich an alle Investoren, die Zukunftstechnologien oder Start-ups 2-3 Jahre geben und wenn sie nicht schnell genug profitabel werden, fallen lassen. Gut Ding will Weile haben.

    "Geretttet" warst du oder steht das so auf der Website?

  6. #5616
    Hat einen Plan Avatar von Mongke Khan
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    Das war ich

  7. #5617
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    Zum Breiten und schmalen Weg:

    In Evangelikalen Kreisen gabs da früher so ein berühmtes Bild, das allerwärts rumhing:



    Urheberin ist die Diakonisse Charlotte Reihlen in 1867 - Vielleich hat das jemand von euch schon mal gesehen.


    Auch wenn das Bild an manchen Punkten pauschal und plakativ ist, oder auf die damalige Zeit zurückführt (Die Eisenbahn ist auf dem Weg zur Hölle) fängt es denke ich das Prinzip der Bibelstelle in Vers 24 aber auch von Mt 7,13-14 durchaus ein.
    Und der Vers löst in mir die selbe Reaktion, wie bei dir, Mongke, aus: Wenn Jesus selbst sagt, dass man ringen soll, durch die enge Pforte ins Himmelreich zu gehen - warum predigen dann einige, dass am Ende alle drin seien?
    Die Macht des Verstandes ... sie wird auch im Fluge dich tragen - Otto Lilienthal

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  8. #5618
    Hat einen Plan Avatar von Mongke Khan
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    Lukas 14
    Achtung Spoiler:
    1 Als er dann an einem Sabbat in das Haus eines der Obersten der Pharisäer gekommen war, um dort am Mahl teilzunehmen, lauerten sie ihm auf.
    2 Und siehe, ein wassersüchtiger Mann erschien dort vor ihm.
    3 Da richtete Jesus die Frage an die Gesetzeslehrer und Pharisäer: »Darf man am Sabbat heilen oder nicht?«
    4 Sie aber schwiegen. Da faßte er ihn an, heilte ihn und hieß ihn gehen.
    5 Hierauf sagte er zu ihnen: »Wem von euch wird sein Sohn oder sein Rind in einen Brunnen fallen, und er wird ihn nicht sofort auch am Sabbattage herausziehen?«
    6 Und sie vermochten ihm auf diese Frage keine widersprechende Antwort zu geben.
    7 Er legte aber den Gästen ein Gleichnis vor, weil er beobachtete, wie sie sich die obersten Plätze aussuchten, und sagte zu ihnen:
    8 »Wenn du von jemand zu einem Festmahl eingeladen bist, so setze dich nicht obenan; es könnte sonst jemand, der noch vornehmer ist als du, von ihm geladen sein,
    9 und dann würde der, welcher dich und ihn geladen hat, kommen und zu dir sagen: ›Tritt diesem da den Platz ab!‹, und du müßtest dich alsdann dazu verstehen, beschämt untenan zu sitzen.
    10 Nein, wenn du eingeladen bist, so gehe hin und setze dich untenan; dann wird der Gastgeber kommen und zu dir sagen: ›Freund, rücke weiter nach oben!‹, dann wirst du in den Augen aller deiner Tischgenossen geehrt dastehen.
    11 Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.«
    12 Er sagte dann auch zu dem, der ihn eingeladen hatte: »Wenn du ein Mittagsmahl oder ein Abendessen veranstaltest, so lade nicht deine Freunde und deine Brüder, nicht deine Verwandten und reichen Nachbarn dazu ein; sonst laden auch sie dich wieder ein, und dir wird Gleiches mit Gleichem vergolten.
    13 Nein, wenn du ein Gastmahl veranstalten willst, so lade Arme und Krüppel, Lahme und Blinde dazu ein,
    14 dann wirst du glückselig sein, weil sie es dir nicht vergelten können; denn es wird dir bei der Auferstehung der Gerechten vergolten werden.«
    15 Als einer von den Tischgenossen dies hörte, sagte er zu ihm: »Glückselig ist, wer am Mahl im Reiche Gottes teilnehmen wird!«
    16 Jesus aber antwortete ihm: »Ein Mann veranstaltete ein großes Gastmahl und lud viele dazu ein.
    17 Er sandte dann seinen Knecht zur Stunde des Gastmahls aus und ließ den Geladenen sagen, sie möchten kommen, denn es sei nunmehr alles bereit.
    18 Da begannen alle ohne Ausnahme sich zu entschuldigen. Der erste ließ ihm sagen: ›Ich habe einen Acker gekauft und muß notwendigerweise hingehen, um ihn zu besichtigen; ich bitte dich: sieh mich als entschuldigt an!‹
    19 Ein anderer sagte: ›Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft und muß hingehen, um sie zu erproben; ich bitte dich: sieh mich als entschuldigt an!‹
    20 Wieder ein anderer sagte: ›Ich habe mich verheiratet, kann also nicht kommen.‹
    21 Als nun der Knecht zurückkam, berichtete er dies seinem Herrn. Da wurde der Hausherr zornig und gab seinem Knecht die Weisung: ›Gehe schnell hinaus auf die Straßen und Gassen der Stadt und bringe die Armen und Krüppel, die Blinden und Lahmen hierher.‹
    22 Der Knecht meldete dann: ›Herr, dein Befehl ist ausgeführt, doch es ist noch Platz vorhanden.‹
    23 Da sagte der Herr zu dem Knecht: ›Gehe auf die Landstraßen und an die Zäune hinaus und nötige die Leute dort hereinzukommen, damit mein Haus voll werde!
    24 Denn ich sage euch: Keiner von jenen Männern, die (zuerst) geladen waren, wird mein Gastmahl zu kosten bekommen.‹«
    25 Es zogen aber große Volksscharen mit ihm; da wandte er sich um und sagte zu ihnen:
    26 »Wenn jemand zu mir kommt und nicht seinen Vater und seine Mutter, sein Weib und seine Kinder, seine Brüder und seine Schwestern, ja sogar sein eigenes Leben haßt, so kann er nicht mein Jünger sein.
    27 Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.«
    28 »Denn wer unter euch, der einen Turm zu bauen beabsichtigt, setzt sich nicht zuerst hin und berechnet die Kosten, ob er auch die Mittel zur Ausführung des Planes habe?
    29 Sonst, wenn er den Grund gelegt hat, und er den Bau nicht zu Ende führen kann, werden alle, die es sehen, anfangen über ihn zu spotten
    30 und werden sagen: ›Dieser Mensch hat den Bau begonnen, doch ihn nicht zu Ende führen können.‹
    31 Oder welcher König, der zum Kriege mit einem andern König ausziehen will, setzt sich nicht zuerst hin und geht mit sich zu Rat, ob er imstande ist, mit zehntausend Mann dem entgegenzutreten, der mit zwanzigtausend gegen ihn anrückt?
    32 Sonst muß er, solange jener noch weit entfernt ist, eine Gesandtschaft an ihn schicken und um Friedensverhandlungen bitten.
    33 Ebenso kann keiner von euch mein Jünger sein, der sich nicht von allem lossagt, was er besitzt. –
    34 Das Salz ist also etwas Gutes; wenn aber einmal auch das Salz fade geworden ist, womit soll man es wieder zu Salz machen?
    35 Weder für den Acker noch für den Düngerhaufen ist es brauchbar: man wirft es eben aus dem Hause hinaus. Wer Ohren hat zu hören, der höre!«


    Bemerkungen/ Gedanken:

    • Jesus macht einen Standpunkt in Bezug auf den Sabbat ein zweites Mal deutlich. Im Gegensatz zu Markus und Matthäus, wo das - glaube ich - nur einmal der Fall war.
    • Das Gleichnis davon, wo man sich bei einer Einladung hinsetzen solle, gibt es auch nur bei Lukas. Bei Matthäus 23,12 ist zumindest die gleiche Schlussfolgerung ("Wer sich aber selbst erhöht, wird erniedrigt werden [...]"). Matthäus leitet das davon ab, dass man sich nicht Meister nennen lassen solle (weil bei den Kommuni... Jüngern alle Brüder sind) und auch niemanden Vater oder Lehrer nennen solle (denn das sind Gott bzw. Jesus). Ich finde das mit dem Gleichnis anschaulicher, auch wenn es eine ganz andere Konnotation hat.
    • Vers 12f ist sehr spannend. Man soll nicht "Freunde und [...] Brüder" einladen, weil Gleiches mit Gleichem vergolten wird (was bei so ner Einladung zum Essen nicht allzu schlecht klingt), sondern "Arme und Krüppel". Die werde es einem nicht vergelten können, sondern einfach dankbar sein - und das sei mehr wert, als das Gleiche. Oder hat vielleicht keinen Wert, anhand dessen man die Einladung vergleichen kann. Finde ich nicht unlogisch.
    • Auch beim folgenden Vergleich mit einem Gastmahl vor dem Hintergrund der Aussage "Glückselig ist, wer am Mahl im Reiche Gottes teilnehmen wird!" (V. 15) sitzen am Ende die "Armen und Krüppel, die Blinden und Lahmen" (V. 21) am Tisch. Die anderen (übertragen: Pharisäer etc.) haben die Einladung zwar bekommen, aber ausgeschlagen; das erklärt auch, warum nicht jeder ins Himmelsreich kommt. Man muss die Einladung schon annehmen.
    • Es geht sehr viel um Gastmähler in diesem Kapitel.
    • Vers 26 ist heftig. Klingt, mit Blick auf den Folgevers, als ob Jesus da von sich in der dritten Person spricht. Ich musste da auch in die Vulgata schauen, wo ebenfalls "odit" (also hassen) steht, um mich zu vergewissern, dass Menge hier nicht gar zu frei übersetzt. "Wenn jemand [nicht] [...]sein eigenes Leben haßt, so kann er nicht mein Jünger sein." - Das ist mal heftig. Kantel, hasst du dein Leben?
    • Ich finde auch die Vergleiche seltsam. Turmbau (V. 28; Türme haben es ihm irgendwie angetan) meinetwegen, aber durch den Vergleich mit einem König, "der zum Kriege mit einem andern König ausziehen will" (V. 31) in Verbindung mit Selbsthassern - das klingt für mich mehr nach Glaubenskrieg als nach Heilsversprechen.
    • Tja, wer Ohren hat der höre - und wer Augen hat, der lese. Gekommen, um das Schwert zu bringen.
    Zitat Zitat von Baldri Beitrag anzeigen
    Würfel doch mal für nen Job bevor du hier finanzielle Aussagen triffst die ernstgenommen werden sollen.

  9. #5619
    Reht bitharf Andlūkan. Avatar von Mendelejev
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    Cooles Bild - aber leider ziemlich schwer zu lesen.

    Zitat Zitat von Mongke Khan Beitrag anzeigen
    Lukas 13
    Achtung Spoiler:

    6 Er sagte ihnen dann noch folgendes Gleichnis: »Jemand hatte einen Feigenbaum in seinem Weinberge stehen, und er kam und suchte Frucht an ihm, fand jedoch keine.
    7 Da sagte er zu dem Weingärtner: ›Sieh, ich komme nun schon drei Jahre her und suche Frucht an diesem Feigenbaum, finde jedoch keine; haue ihn ab! Wozu soll er noch den Platz wegnehmen?‹
    8 Da antwortete ihm jener: ›Herr, laß ihn noch dieses Jahr stehen! Ich will noch einmal das Land um ihn herum graben und ihn düngen:
    9 vielleicht bringt er künftig doch noch Frucht; andernfalls laß ihn umhauen!‹«


    Bemerkungen/ Gedanken:

    • Der Jesus und die Bäume ey - Aber irgendwie hat das Gleichnis keine wirkliche Conclusio.
    Interpretation: der Baum repräsentiert einen im möglicherweise fortgeschrittenen Alter ungläubigen oder irgendwie sonstwie spirituell nutzlosen Menschen. Und das offene Ende des Gleichnisses ist so gewollt, weil seine entgültige Entscheidung für oder gegen Gott noch offen steht?



    Was mich da mehr verwirrt sind Senfkorn und Sauerteig.

  10. #5620
    Reht bitharf Andlūkan. Avatar von Mendelejev
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    14:26 bis Rest ist echt schwierig.
    Interpretationsversuch: es muss extrem hyperbolisch gemeint sein - spezifisch die ihm nachziehenden wanderndern Jünger dürften mit ihren Familien in ziemliche Konflikte geraten sein? Oder hatten, um dies zu tun, so wenig zu verlieren, dass sie effektiv ihr Leben hassten?
    Widerspricht sich ja sonst komplett mit Nächstenliebe, Vater-und-Mutter-ehren, usw.

    Irgendwo anders, ich glaube bei Johannes (ja, da sind wir noch nicht) kommt auch noch mal in unpräziserer Form vor, dass nach einer bestimmten kontroversen Rede, viele sich abwandten, vermutlich dieselbe.

    Außerdem waren Petrus und Andreas sowie Jakobus und Johannes ja Brüder... Sollten die sich auch die ganze Tour lang hassen? Emoticon: hammer2

  11. #5621
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    Diplomatischer ausgedrückt würd ich das so verstehen: wer zufrieden durch's Leben geht, wird keine großen Änderungen herbeiführen. Nur wer erkennt, dass der Status Quo falsch ist, kann helfen, Gottes Reich zu schaffen. Hat was von Adorno.

  12. #5622
    Infrarot Avatar von Der Kantelberg
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    Zitat Zitat von Mendelejev Beitrag anzeigen
    Cooles Bild - aber leider ziemlich schwer zu lesen.
    https://upload.wikimedia.org/wikiped...e_Weg_2008.jpg

    Da kann man das noch größer machen - dann kann man den Text mit Mühe entziffern. Sind hauptsächlich irgendwelche Bibelverse
    Die Macht des Verstandes ... sie wird auch im Fluge dich tragen - Otto Lilienthal

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  13. #5623
    Infrarot Avatar von Der Kantelberg
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    Vers 26 ist heftig. Klingt, mit Blick auf den Folgevers, als ob Jesus da von sich in der dritten Person spricht. Ich musste da auch in die Vulgata schauen, wo ebenfalls "odit" (also hassen) steht, um mich zu vergewissern, dass Menge hier nicht gar zu frei übersetzt. "Wenn jemand [nicht] [...]sein eigenes Leben haßt, so kann er nicht mein Jünger sein." - Das ist mal heftig. Kantel, hasst du dein Leben?
    Ich finde auch die Vergleiche seltsam. Turmbau (V. 28; Türme haben es ihm irgendwie angetan) meinetwegen, aber durch den Vergleich mit einem König, "der zum Kriege mit einem andern König ausziehen will" (V. 31) in Verbindung mit Selbsthassern - das klingt für mich mehr nach Glaubenskrieg als nach Heilsversprechen.
    Tja, wer Ohren hat der höre - und wer Augen hat, der lese. Gekommen, um das Schwert zu bringen.
    Jesus ist meiner Meinung nach der beste Prediger. Er weiß genau, wo er das Stilmittel der Übertreibung nutzen muss, damit wir noch heute uns die Worte merken und darüber grübeln, was es bedeutet.

    Das hassen steht hier genau so im griechischen Grundtext. Mein Wörterbuch sagt: "miseo - hassen, verabscheuen (als Gegensatz zu lieben, daher oft im Sinn von nicht lieben gebraucht)" - von dem Wort miseo kommen unsere Fremdwörter für Misogynie (Frauenhass) oder Misantrop (Menschenhasser)

    Das hassen hier wird meist nicht wörtlich verstanden, bedeutet aber etwas. Im Kontext geht es um die Kosten der Nachfolge. So ist das auch mit dem Turm und mit dem König, der in den Krieg zieht zu verstehen. Man überlegt vorher, ob man die Kosten wirklich stemmen will. Sonst wird der Turm ne Investruine und jeder lacht, oder man verliert den Krieg, den man selbst begann. So sind diese 2 Beispiele gemeint - man soll sich auch überlegen, ob man wirklich Jesus nachfolgen will. Denn, es wird etwas kosten. Es wird Besitz kosten, es wird Zeit kosten, es wird Beziehungen kosten. Am Anfang sieht das manchmal anders aus, natürlich ist der Glaube kostenlos. Aber wenn man dann Jesus nachfolgt, tut man das mit seinem ganzen Leben. Mein Geld ist nicht mehr mein Geld sondern gehört eigentlich Gott. Genauso alles andere und auch Beziehungen zur eigenen Familie.
    Ich bin sehr froh, dass mich das mit der Familie nicht betrifft. Man hört es aber oft, wenn Muslime Christen werden: "Du bist nicht mehr unser Sohn/Tochter, wenn du weiter diesem Jesus hinterherläufst." Und auf einmal muss man sich entscheiden. Liebe ich meine Eltern mehr oder liebe ich Jesus mehr. Und das versteht man unter diesem "hassen" an dieser Stelle. Genauso ist das mit dem Geld. Ein Christ darf meiner Meinung nach nicht hauptsächlich reich werden wollen. Er darf auch nicht nur hauptsächlich für sich selbst leben. Er muss in diesem Sinne seinen Besitz "hassen" und auch sein eigenes Leben. Das ist nicht leicht und ich würde persönlich sagen: Ich arbeite daran.

    Dieser Vers hier fasst den Anspruch gut zusammen: " So auch jeder unter euch: Wer sich nicht lossagt von allem, was er hat, der kann nicht mein Jünger sein."
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  14. #5624
    Hat einen Plan Avatar von Mongke Khan
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    Warum ist das erstrebenswert?

  15. #5625
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    Weil man nur auf diesem Weg das ewige Leben bekommt, was schon jetzt in einem beginnt und bis in Ewigkeit fortdauert.
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