Am ersten Weihnachtsfeiertag wurde ein Geleitzug über Funk gemeldet, am nächsten Tag werden Schiffe gesichtet
Der Geleitzug wird überholt, aber da geht die Seeschlacht schon los, zwei U-Boote greifen an und lenken die Zerstörer ab.
Also nicht lange mit dem Bommel wackeln, AK-Voraus und Angriff
Hier wird der erste Frachter torpediert, ein Torpedoversager und ein Volltreffer
Das Boot ist auf knapp 500m ran gefahren und wurde in der Nacht nicht erkannt.
Schnell wird nach weiteren Frachtern Ausschau gehalten, die Eskorten sind immer noch weit weg
Mitten im Geleitzug fährt ein Kreuzer, ja dem sollte man nicht zu nahe kommen, dass könnte böse enden.
Die Kreuzer konnten damals etwas Schutz gegen Schiffe wie Hilfskreuzer bieten, um ein U-Boot mit Wasserbomben zu jagen waren Zerstörer wendiger und schneller. Allerdings waren Zerstörer knapp, da wurden auch alte Kreuzer mit Horchgeräten und ASDIC aufgerüstet.
Hier werden zwei Torpedos auf den zweiten Frachter gefeuert, beide Magnetzünder versagen
Schnell das Boot wenden und noch das Heckrohr abfeuern, diesmal mit Aufschlagzünder in 2,5 m Tiefe
So macht der Torpedo weniger Schaden, aber explodiert wenigstens zuverlässig.
Der Frachter gluckert auch ab nach nur einem Treffer, vielleicht sollte man doch mehr Aufschlagzünder nutzen
Nun beginnt die Verfolgung, zum Glück haben die Eskorten wohl nur noch wenige Wasserbomben übrig. Das Boot wird aber ständig vom ASDIC geortet, bei mehr als 3 Jägern in verschiedenen Richtungen kommt man da kaum noch weg.
Fast 2 Stunden halten die Zerstörer das Boot unter Wasser und lassen nicht locker
Endlich gelingt es dann in 240m Tiefe weg zu schleichen.
Das dürften wohl endlich genug Schiffe gewesen sein, es geht zurück nach La Rochelle
Endlich bekommt Böcker den U-Tanker
Außerdem sind 250.000 Tonnen im schwarzen Loch verschwunden, ein enormer Schaden für den Feind. Dadurch waren U-Boote auch so gefürchtet, eine erfahrene Besatzung konnte mit einem kleinen Boot viel Unheil anrichten.
Hier noch die Abschussliste.
Nun geht es nach Nord Labrador, da gibt es bestimmt Köter
Muss wohl irgendwo in Kanada sein, eine Wetterstation soll dort aufgestellt werden.
Inzwischen darf der Kommodore im Hauptquartier dafür sorgen, dass die Milchkuh sich bewegt. Der wertvolle U-Tanker sollte wohl etwas abseits von Schifffahrtsrouten bleiben.
Die Männer sind müde, vor der langen Reise muss nochmal entspannt werden
19. Januar 1942, Leinen los, die Reise beginnt
Der Kurs wird abgesteckt, etwa 2600 Seemeilen zum U-Tanker. Bis Kanada und zurück sind es etwa 8000 Meilen, würde das Boot vielleicht gerade so ohne den Tanker schaffen, falls halt nichts unerwartetes passiert.
Ja schönes Wetter heute, 3 Stunden nach dem Auslaufen greift eine Biene an
In der Zentrale werden Schadensmeldungen gesammelt, der Turm wurde wohl beim wegtauchen beschädigt. Immerhin gibt es kein Wassereinbruch
Hier melden die Seeleute weitere Schäden, dass wird viele Ersatzteile brauchen
Nachts wird aufgetaucht, oben am Turm ist einiges kaputt und wird mit dem Schweißgerät repariert
Es geht an der französischen Küste nach Brest, kurzer Zwischenstopp um etwas Diesel nachzutanken und vor allem das Lager mit Ersatzteile aufzufüllen.
Im Atlantik wird dann ein Konvoi entdeckt, fährt Richtung England. Kostet halt unnötig Diesel den nach Osten zu verfolgen, aber man sollte den Schiffe schon über Funk melden.
Torpedos machen große Löcher und die Druckwelle löst Brände aus, hier scheint ein Treffer in der Bordwand zu reichen.
Dampfer Nr. 2 gluckert ab, also 2 Dampfer mit 3 Torpedos erwischt
Die Eskorten orten das Boot mit ASDIC, weitere kommen schnell näher
Da scheppert es laut in der Tiefe, klingt bedrohlicher, die werfen wohl nun schwere Wasserbomben. Immerhin kann der Lärm und die Luftblasen genutzt werden um weg zu tauchen.
Das Boot wird nochmals mit dem ASDIC entdeckt, weitere schwere Wasserbomben werden ganz in der Nähe abgeworfen
Die Geräte sind wohl besser geworden, so wird es nun schwerer weg zu schleichen.
Es gelingt ein Stück weg zu schleichen, aber das Boot wird wieder entdeckt
"Wasserbomben sehr nah!", nicht unbedingt was Böcker hören will.
So ist man gezwungen mit großer Fahrt auszuweichen, dann sollte auch die Richtung und die Tiefe geändert werden.
Es dauert etwa eine Stunde die Eskorten abzuhängen, die wollen ja auch nicht zu weit von ihrem Konvoi weg, könnten ja noch weitere Boote angreifen.
Statt den Konvoi nochmal zu überholen geht es Richtung Kanada.
Eine Woche Gammelfahrt, was für eine Verschwendung, hätte man mit Rotwein und Französinnen feiern können.
Nun wird´s wieder brenzlig, um die Milchkuh zu finden muss die über Funk die Koordinaten dem BdU melden. Die Feinde könnten versuchen den wertvollen U-Tanker zu erwischen, so gingen viele verloren.
30. Januar 1942,
Kanada ist noch weit weg, zum U-Tanker sind es etwa 100 Meilen.
Da ist ja der wertvolle U-Tanker, U-462 wurde gefunden
Vom Tanker erhält U-298 Proviant, Diesel und noch 3 Torpedos
Die Übergabe von Torpedos auf See war mühsam und gefährlich, falls da eine Biene angreift wäre die Boot recht ausgeliefert. Die Aktion dauert etwa 2 Tage, am 2. Februar geht es weiter nach Kanada.
Das Ziel rückt endlich näher.
Na super, das "frische" Brot vom U-Tanker beginnt zu schimmeln. Auf der langen Reise kann man aber nicht einfach Proviant über Bord werfen, echte Männer müssen sowas aushalten.
Die Laune sinkt, Leonardo de Medici kocht leckere Sachen um die Mannschaft aufzuheitern.
Dichter Nebel vor Kanadas Küste, vorsichtig geht es rückwärts ins flache Wasser, mit dem Echolot wird die Tiefe unter Kiel gemessen.
Die geringe Sichtweite hat natürlich auch Vorteile, so wird das Boot wenigstens nicht gesehen.
Kurt Böcker bleibt auf seinem Boot, hier dürfen mal die Offiziere an Land gehen, vielleicht gibt´s ja ne Medaille. Oder vielleicht auch ein Biss in den Hintern vom Eisbären, für den Fall wird das Gewehr mitgenommen.
Mit einem Schlauchboot geht es an Land, die Ausrüstung wird ausgepackt und ein Standort für die Station gesucht.
U-298 geht mal auf Seerohrtiefe und bleibt ruhig liegen, gelüftet wird mit dem Schnorchel.
Einige Korvetten und Schnellboote sind zu hören, die sind aber weit weg.
Leonardo de Medici hat ein Platz gefunden, die Wetterstation wird aufgebaut.
Die Wetterstation wurde aufgebaut, muss noch getestet werden.
Das Teil funktioniert, Auftrag ausgeführt.
Historisch gesehen waren eigentlich die U-Boote selbst die Wetterstationen, im Turm wurden sogar kleine Wetterballons gelagert um Wetterdaten auch von oberen Luftschichten zu sammeln. Man wusste damals schon wie sich Hochs und Tiefs vom Atlantik bewegten und konnte damit Prognosen für das Wetter über den Schlachtfeldern machen.
Wird Zeit wieder an Bord zu gehen, die Männer an Land frieren sich langsam die Hinterteile ab
Die Sichtweite im Nebel ist immer noch fast 0, es wird zurück ins tiefe Wasser geschnorchelt.
Das Balkon Horchgerät ist nun recht praktisch um den Korvetten vor der Küste aus dem Weg zu gehen.
So verschwindet U-298 wieder unbemerkt im Atlantik
Auf dem Rückweg wurde hier noch ein einsamer Frachter mitten im Atlantik gehört. Ist natürlich leichtsinnig hier einfach so rumzufahren, aber man konnte halt auch viel Profit machen, einige gierige Kapitäne sind das Risiko eingegangen.
Bumm, Gluck Gluck
Ein Seemann hat Tuberkulose, Proviant und Treiböl (Diesel) werden knapp, wird wohl Zeit zurück zu fahren.
24. Februar 1942,
Das Boot durchquert die Biskaya ohne angegriffen zu werden
Tia, gibt noch keine Ritterkreuze, müssen sich die Offiziere wohl von Französinnen wieder aufmuntern lassen.