Ich kann aber halt auch nicht komplett gegen sämtliche andere aktiven Reichsländer für die Bedenken Ungarns agieren. Ausführlich kann ich erst später oder morgen antworten.
Ich kann aber halt auch nicht komplett gegen sämtliche andere aktiven Reichsländer für die Bedenken Ungarns agieren. Ausführlich kann ich erst später oder morgen antworten.
Ich meine bislang wurden bei Italiens Abenteuern und Nord- und Ostsee deine Bedenken berücksichtigt. Dazu später mehr.
Also, der dänische Adel hat rebelliert, bevor ich überhaupt Kontakt da oben hatte. Meinen Enkel haben sie erst deutlich später ins Spiel gebracht um mich in Zugzwang zu bringen. Ich war es auch, der diesen Krieg aufgelöst hat, wenn ich nicht auf Ludwig zu meinem deutlichen Nachteil eingewirkt hätte, wäre Dänemark wohl nicht mehr unter Dons Kontrolle. Aber ja, der Kaiser wird durchaus als Unterstützer des Adels angesehen, so hat er sich in mehreren Konflikten positioniert. Ein weiterer Punkt, warum es schwer wäre, den Adel jetzt fallen zu lassen. Auch im Reich nehme ich eben große Rücksicht auf die Mehrheit der Stände, ich habe bisher immer mit und nicht gegen die Stände agiert. Und die Stände sind eben deutlich auf der Seite des Ordens und von Italien zunehmend genervt. Italien hat jetzt schon mehrfach mit seiner Flotte einen Wirtschaftskrieg gegen die nördlichen Reichsstände gefahren und so wie du mir vorgeworfen hast, Dänemark zu decken, scheint doch jetzt Ungarn dieses Verhalten zu decken. Und wie gesagt, das Bündnis mit Itlaien ist ja auch in Ungarn nicht unumstritten.
Es ist halt grundsätzlich problematisch, weil Ungarns Positionen denen der anderen Reichsstände ständig diametral gegenüberstehen. Und da das Reich bislang immer nachdem Mehrheitsprinzip agiert hat, ist es schwierig, die ungarische Position so zu berücksichtigen, wie du dir es wünschen würdest.
Ich verstehe schon, dass du immer etwas auf die Stimmung im Reich achten musst. Aber zum einen lässt du da deinen Einfluss auf das Meinungsbild herunterfallen und zum anderen darf man durchaus auch mal nach der Integrität von Forderungen und Bedenken fragen.
Das ist leider wirklich so, es kommt aber zum guten Teil daher, dass es sich im Reich leider eingebürgert hat, dass Moral und Fairness egal ist, im Zweifel immer für das Reichsmitglied und da Ungarn noch kein Reichsmitglied ist, gehts halt im Zweifel auch gegen Ungarn.Es ist halt grundsätzlich problematisch, weil Ungarns Positionen denen der anderen Reichsstände ständig diametral gegenüberstehen. Und da das Reich bislang immer nachdem Mehrheitsprinzip agiert hat, ist es schwierig, die ungarische Position so zu berücksichtigen, wie du dir es wünschen würdest.
Aus meiner Sicht redet dir ein guter Teil der Spieler im Reich nach dem Mund (zumindest dort wo du mitliest..), dann gibt es ein paar Spieler, die im Reich relativ inaktiv sind und falls sie gefragt werden halt der Mehrheitsmeinung Recht geben, solange man nicht direkt in ihre Interessen eingreift. Papa und Baldri sind da Sonderfälle, da kommts stark drauf an, mit welche Fuß sie gerade aufgestanden sind. Aber auch die 2 achten schon drauf möglichst nicht gegen den Kaiser zu argumentieren, Papa manchmal schon, aber nach einer guten Nacht zieht der dann auch wieder zurück.
In so einer Atmosphäre ist halt ziemlich entscheidend, was du für eine Richtung vorgibst oder welche Richtung man von dir erwartet.
Hier gehts um den Orden, den du vor kurzem noch als deinen engsten Verbündeten bezeichnet hast und der dir auch vom System als 2. kirchlicher Staat im Reich nahesteht.
Ein paar Spieler erwarten also, dass du pro Orden willst und schleimen gleich mal vor, und schon ist der Ton gesetzt.
Hättest du als Kaiser dich bewusst neutraler positioniert, die "Unruhen" mal ernsthaft geprüft und zur Aussicht gestellt, dass du für den Fall, dass der Orden diese gefaked hat eher auf Burgunds Seite stehst, dann wäre das Meinungsbild sofort deutlich anders gewesen.
Ist jetzt die Frage meinst du mit Stände die Reichsstände (also die Fürsten als Vertreter ihrer Länder), oder deren Stände?Aber ja, der Kaiser wird durchaus als Unterstützer des Adels angesehen, so hat er sich in mehreren Konflikten positioniert. Ein weiterer Punkt, warum es schwer wäre, den Adel jetzt fallen zu lassen. Auch im Reich nehme ich eben große Rücksicht auf die Mehrheit der Stände, ich habe bisher immer mit und nicht gegen die Stände agiert.
Da liegt ein echter Knackpunkt. Das du versuchst auf die Stimmung unter den Fürsten zu hören und das Reich zusammen zu halten ist ja gut und richtig (wobei ich mir in Bezug auf Ungarn schon etwas mehr Augenmaß wünschen würde, wenn Ungarn immer als schwarzes Schaf behandelt hat das eben auch Auswirkungen).
Aber wenn du mit Stände meinst, du legst Wert auf die Meinung der Adeligen in den einzelnen Ländern und hilfst denen im Zweifel gegen ihre Monarchen, dann wirst du als Kaiser ein Problem, für mich aber auch für viele andere, die es dir nur nicht offen sagen.
An der Explosion von Kalmar hattest du tatsächlich 0 Schuld, das hat Don selbst fabriziert.
Das er aber nicht in der Lage war seine Union wieder zusammen zu führen, lag zum großen Teil an dir. Ich hätte auch gedacht, dass die deinen Enkel nicht von allein gewählt haben, aber da kann ich micht täuschen. Trotzdem hast du ihn erst sehr spät, nur auf Druck und mit den Zugeständnissen von Don nicht gewaltsam eine Reunion zu erzwingen zurückgezogen.
Nun die Aktion in Burgund, damit sind wir laut Sprichwort nicht mehr beim Zufall, sondern beim Muster.
Wie gesagt in Grenzen hab ich schon Verständnis, dass du manchmal gegen Ungarn entscheiden musst, es ist leider etwas gehäuft und in diesen beiden Fällen einfach in der Sache absolut ungerechtfertigt und eine reine Klientelentscheidung, bei der du das Meinungsbild im Reich auch leicht hättest drehen können (und vermutlich sogar immer noch könntest).
Vielleicht fallen zumindest Dinge ein, mit denen du mir bei meinen Bedenken entgegenkommen kannst?
Falls nicht solltest du zumindest Verständnis dafür haben, dass ich den Kurs gegen meine Bedenken und Interessen nicht noch unterstützen mag.
Das Reich hält halt zusammen. Ich finde es jetzt wenig verwerflich, dass die Reichsfürsten im Zweifelsfall für einen Reichsstand einsetzen? Und als es zuletzt um Recht und Moral ging, stand Ungarn wieder auf der anderen Seite, weil man im Zweifel lieber Kirchen plündert.
Ich habe im aktuellen Konflikt bewusst keine Meinung vorgegeben sondern mir ein unabhängiges Meinungsbild einholt, auch da gab es ein klares Bekenntnis zum Orden, der Orden hat sich eben auch im Reich verdient gemacht und Dänemark vertraut man offenbar nicht. Generell finde ich die Argumentation jetzt aber schon ein wenig wild. Es ist entscheidend, welche Richtung ich vorgebe, selbst wenn ich aber bewusst keine Meinung vorgebe und eine offene Debatte anrege, dann ist die Debatte eh nicht offen, weil sich alle beim Kaiser einschleimen wollen? Die Vergangenheit kann das nicht bestätigen. Es gab schon mehrere Situationen, wo selbst eine artikulierte Position des Kaisers nicht mehrheitsfähig war.
Der Kaiser hat viele Stände auf mehreren Ebenen die ihm unterstehen, der Kaiser hat die Interessen vieler Parteien zu vertreten und zu mediatisieren.
Ihn zuvor zurückzuziehen hätte ja auch wenig gebracht, es war eine komplexe Gemengelange und Don hat sich wie immer viel zu lange Gesprächen entzogen, weil er immer viel zu lange davon ausgeht, dass seine Position viel besser sei. Letztendlich ist Don auf mein diesbezügliches Angebot eingegangen, dass ich ihm bereits dargelegt habe, als Ludwig überhaupt aufkam.
Ich entscheide mich halt gehäuft für die Mehrheitsmeinung der Reichsstände, die irgendwie fast immer die Gegenposition zu Ungarn ist. Ich habe Verständnis, dass du deinen eigenen Weg gehen möchtest, aber es wird halt jedes Malmden Weg zu einem ungarischen Reichsstand auch nicht einfacher machen. Und wie gesagt, wir haben ja mit Italiens fortwährenden Provokationen das nächste Problem. Und auch hier kommen die Stimmen nicht von mir. Oder kommt das nur auf, weil man sich bei mir einschleimen will?
Ich habe mir die Diskussion im Reich gerade noch mal angeschaut, eigentlich war es sogar breites desinteresse, bis du deine Schlichtung zu gunsten des Ordens angefangen hast. Durch die Blume hast du also durchaus die Richtung vorgegeben.
Der Orden darf Brandenburger und Burgunder angreifen, aber sobald Burgunder den Orden angreifen muss die Schlichtung her und dann muss bitte Burgund zum schändlichen Verräter werden, damit der Orden Land klauen darf und wenn sie das nicht machen zetteln wir ne Revolte an...
Zugegeben mal wieder zugespitzt, aber so fühlt es sich für mich an, wenn ich mir das noch mal anschaue.
Ob man Dänemark vertraut ist doch völlig egal, im Prinzip weiß jeder dass die Nummer von Guerra erlogen ist und es geht nicht um Reichsterritorium, insofern geht es das Reich eigentlich wenig an. Gegenüber einer Revolte in Burgund hätte ich ein paar Gefechte zwischen Orden und Burgund auch aus Reichssicht als kleineres Übel betrachtet, wobei ich wie schon öfter gesagt davon ausgehe, dass sich Guerras Position schnell wandeln würde, wenn er wüsste dass er auf verlorenem Posten steht. (ist eigentlich ähnlich zur Schweden Situation vorher, nur dass da Burgund nicht mit ner Revolte für zahlen musste)und Dänemark vertraut man offenbar nicht
Ja der Orden hat das Reich ein Jahr lang mit ca 5 Minghan unterstützt, Ungarn macht das ebenfalls, zwar nur mit 3 Minghan aber das seit über 10 Jahren durchgehend. Übrigens selbst im Jahr der Bauernunruhen, obwohl man in Ungarn selbst die größten Unruhen in ganz Europa hatte und gleichzeitig noch Truppen für Italien abstellen musste.der Orden hat sich eben auch im Reich verdient gemacht
Wenn es also um Verdienste geht hat Ungarn auch nicht wenig für das Reich getan. Ich bin eigentlich nicht darauf festgelegt mein eigenes Ding zu machen aber ich finde Ungarn wird halt im Reich ziemlich unfreundlich behandelt.
Auch die Zusammenarbeit mit Italien ist eher aus der Not geboren, hat sich inzwischen aber sehr bewährt und ist im übrigen auch bei meinem Adel nicht wirklich unbeliebt.
Ob man Dänemark vertraut ist doch völlig egal, im Prinzip weiß jeder dass die Nummer von Guerra erlogen ist und es geht nicht um Reichsterritorium, insofern geht es das Reich eigentlich wenig an.und Dänemark vertraut man offenbar nicht
Das diese ständigen Positionen gegeneinander dem Ziel eines Beitritts nicht förderlich sind ist mir klar, ich versuche mich ja im Reichsthread auch schon zurückzuhalten, aber es ist eben auch keine Einbahnstrasse. Ich bin da weiter offen für, aber es müsste eben auch im Reich das Ziel da sein Ungarn für sich zu gewinnen.
Ich werde jetzt auch nicht 10-15 Jahre Politik gegen Ungarns Interessen machen sobald diese mit Reichsinteressen kollidieren, um dann vielleicht beitreten zu dürfen.
Ich verstehe ehrlich gesagt gar nicht was wir da für ein Problem haben?nd wie gesagt, wir haben ja mit Italiens fortwährenden Provokationen das nächste Problem. Und auch hier kommen die Stimmen nicht von mir. Oder kommt das nur auf, weil man sich bei mir einschleimen will?
In der Nordsee darf jeder sein, in der Ostsee ist er legal weil von Dänemark eingeladen. Ein Angriff unter italienischer Flagge ist unwahrscheinlich. Der Handel ist auch nicht abgewürgt worden (siehe Jahresauswertung; im Nachhinein würde ich sogar vermuten, dass er selbst beim ersten mal nicht durch Italien abgewürgt wurde, sondern weil man Burgund ebenfalls misstraute)
Das einzige "Problem" das wir haben ist, dass Baldri immer provozieren will und mit Papa und Basse 2 Spieler da oben sitzen, die vor den Kanaren geflohen sind und nun allergisch auf Italien reagieren.
Ich will noch nicht zu viel versprechen, aber ich vermute ich kann dir vielleicht später ein Angebot machen um sowohl das Problem mit Burgund/Orden als auch die leidige Italien Thematik vom Tisch bekommen könnten.
Ich brauche aber dein Versprechen alles vertraulich zu behandeln (wir entscheiden gemeinsam, wer und in welcher Reihenfolge mit was angesprochen wird).
Natürlich. Ich komme leider noch nicht zum ausführlichen antworten.
Grundidee wäre, dass Italien und Ungarn dabei helfen Frankreich und Burgund dazu zu bewegen einen fairen Vermittlungsvorschlag zwischen Dänemark und Orden zu unterstützen.
Das Grundproblem ist dabei, dass fair natürlich unterschiedlich gesehen wird.
Ich denke aber Wiwis Vorarbeit in der Schlichtung war schon ganz gut, man muss halt noch eine Lösung für Kalmar und die Anerkennungsproblematik finden.
Da hätte ich aber Ideen, die werden den Orden nicht 100% zufriedenstellen, ein bisschen Druck wäre also auch von dir in seine Richtung nötig. Aber er würde eben doch einen Gewinn aus dem Krieg mitnehmen. Gleichzeitig sind sie für Dänemark so weit entschärft, dass ich vermute man könnte Frankreich und Burgund dafür gewinnen, das als gerecht (und damit ihre Verteidigung als erfolgt) anzusehen, wenn sie merken, dass Ungarn das ganze unterstützt und die italienische Flotte nicht mehr zur Verfügung steht.
Ungarn und Italien würden dafür aber eine Gegenleistung erwarten.
Ungarn selbst will dabei nur eine saubere Klärung und verhindern, dass sich derartige Vorkommnisse wiederholen:
- Karl wird wieder Herzog, milde Bestrafung für die Verräter
- Kaiser und Reichstag sichern ab, dass der Vorschlag von Guerra an Böhmen
mindestens auf Ungarn und Italien erweitert wird, um Frankreich umzustimmen wird es aber wahrscheinlich auch eine Ausweitung auf Dänemark selbst brauchen, dafür könnte Frankreich oder Burgund vielleicht offiziell den Schutz der Christen in Schonen absichern.Ich sage gern zu, dass der Orden im Reich nur tätig wird, wenn Kaiser und Landesherr ihn rufen. Oder was ist dein Vorschlag?
- Außerdem muss der Vermittlungsvorschlag von mir als fair angesehen werden, sonst bin ich nich bereit Druck auf Frankreich und Burgund zu machen, aber wie gesagt ich sehe da Optionen.
Italiens Forderung ist auf den ersten Blick etwas schwieriger, aber sie würde die Gelegenheit bieten endlich das Eis zwischen dem Reich und Italien zu brechen und hier für einen sauberen Schnitt zu sorgen, wirklich viel kosten tut es das Reich gar nicht und böte auch weitere Vorteile, ich vermute nur es wird auf den ersten Blick von manchem als eher dreist empfunden. Bevor ich damit rauskomme hätte ich aber gerne erstmal ne grobe Einschätzung von dir zum Rest.
Genau formulieren würde ich es dann (z.T. habe ich das schon, ich wollte dich aber nicht gleich mit ner Textwand erschlagen, oder dir die Sachen ohne Erklärung hinwerfen.)
Hinter den Kulissen gab es durchaus Aktivität.
Der Orden hat glaube ich keine Burgunder angegriffen, das sind nur Adlige mit Beziehungen nach Burgund gewesen, die berechtigt sind, die Farben zu tragen. Das gab es im ersten Konflikt auch schon, da hat Burgund brandenburgische Adlige angegriffen und Adlige, die burgundische Farben tragen durften.Der Orden darf Brandenburger und Burgunder angreifen, aber sobald Burgunder den Orden angreifen muss die Schlichtung her und dann muss bitte Burgund zum schändlichen Verräter werden, damit der Orden Land klauen darf und wenn sie das nicht machen zetteln wir ne Revolte an...
Zugegeben mal wieder zugespitzt, aber so fühlt es sich für mich an, wenn ich mir das noch mal anschaue.
Viele Spieler spielen halt sehr RP-lastig und dort vertraut man dem Orden und Dänemark nicht. Eigentlich war auch nicht die Absicht eine Recolte anzuzetteln, es ging in dem Brief darum, dass Karl nicht sein Land für Dänemark aufs Spiel setzen soll. Dass das dann der Auslöser für die Revolte ist, habe ich so auch nicht kommen sehen.Ob man Dänemark vertraut ist doch völlig egal, im Prinzip weiß jeder dass die Nummer von Guerra erlogen ist und es geht nicht um Reichsterritorium, insofern geht es das Reich eigentlich wenig an. Gegenüber einer Revolte in Burgund hätte ich ein paar Gefechte zwischen Orden und Burgund auch aus Reichssicht als kleineres Übel betrachtet, wobei ich wie schon öfter gesagt davon ausgehe, dass sich Guerras Position schnell wandeln würde, wenn er wüsste dass er auf verlorenem Posten steht. (ist eigentlich ähnlich zur Schweden Situation vorher, nur dass da Burgund nicht mit ner Revolte für zahlen musste)
Der Orden hat sich aber auch selbstlos in die Kampfhandlungen gestürtzt, aber man ist den Ungarn natürlich auch sehr dankbar.Ja der Orden hat das Reich ein Jahr lang mit ca 5 Minghan unterstützt, Ungarn macht das ebenfalls, zwar nur mit 3 Minghan aber das seit über 10 Jahren durchgehend. Übrigens selbst im Jahr der Bauernunruhen, obwohl man in Ungarn selbst die größten Unruhen in ganz Europa hatte und gleichzeitig noch Truppen für Italien abstellen musste.
Auch Ungarn hat seinen Teil beigetragen, nimmt aber halt in den Diskussionen eben nahezu immer eine Außenseiterrolle das Ansehen im Reich wird denke ich einfach durch das Bündnis mit Italien belastet. Die Beziehungen zu Italien waren auch eigentlich zu Beginn gar nicht so schlecht, ich habe ihm mehrfach einen Beitritt zum Reich angeboten sowie den Beitritt zur Wasserkunst (den er auch schon zusagt hatte). Aber es ging dann schon los, dass er direkt nach Antritt über Südtirol Stunk gemacht hatte, Flugblätter verteilen lässt und seitdem man ihn nicht in Dänemark hat plündern lassen hat fortwährend auf Konfrontationskurs ist.Wenn es also um Verdienste geht hat Ungarn auch nicht wenig für das Reich getan. Ich bin eigentlich nicht darauf festgelegt mein eigenes Ding zu machen aber ich finde Ungarn wird halt im Reich ziemlich unfreundlich behandelt.
Auch die Zusammenarbeit mit Italien ist eher aus der Not geboren, hat sich inzwischen aber sehr bewährt und ist im übrigen auch bei meinem Adel nicht wirklich unbeliebt.
Das Reich hat durchaus das Selbstverständnis, dass ein Konflikt direkt vor der Haustüre, an dem zwei Reichsstände beteiligt sind, das Reich etwas angehen.Ob man Dänemark vertraut ist doch völlig egal, im Prinzip weiß jeder dass die Nummer von Guerra erlogen ist und es geht nicht um Reichsterritorium, insofern geht es das Reich eigentlich wenig an.
Das Problem ist vermutlich einfach, dass die Interessen Ungarns und die Reichsinteressen selten kompatibel sind. Dann ist aber vermutlich auch der Reichsbeitritt nicht das richtige Ziel für Ungarn, wenn die Reichsinteressen substanzielle Probleme darstellen.Das diese ständigen Positionen gegeneinander dem Ziel eines Beitritts nicht förderlich sind ist mir klar, ich versuche mich ja im Reichsthread auch schon zurückzuhalten, aber es ist eben auch keine Einbahnstrasse. Ich bin da weiter offen für, aber es müsste eben auch im Reich das Ziel da sein Ungarn für sich zu gewinnen.
Ich werde jetzt auch nicht 10-15 Jahre Politik gegen Ungarns Interessen machen sobald diese mit Reichsinteressen kollidieren, um dann vielleicht beitreten zu dürfen.
7. September 1713: Als die italienische Flotte langsam und vorsichtig in die östliche Nordsee segelt, um auf einen feindlichen Überraschungsangriff vorbereitet zu sein, fliehen fast alle Kaufleute in möglichst gut befestigte Häfen. Man nimmt offenbar an, dass die Schiffe die kanarische Flagge mit sich führen und sie jederzeit aufziehen könnten. Die Saison dürfte damit im Nord- und Ostseeraum deutlich früher als gewohnt zu Ende gehen, falls sich ein erneutes Auslaufen nicht mehr lohnen sollte.Ich verstehe ehrlich gesagt gar nicht was wir da für ein Problem haben?
In der Nordsee darf jeder sein, in der Ostsee ist er legal weil von Dänemark eingeladen. Ein Angriff unter italienischer Flagge ist unwahrscheinlich. Der Handel ist auch nicht abgewürgt worden (siehe Jahresauswertung; im Nachhinein würde ich sogar vermuten, dass er selbst beim ersten mal nicht durch Italien abgewürgt wurde, sondern weil man Burgund ebenfalls misstraute)
Das einzige "Problem" das wir haben ist, dass Baldri immer provozieren will und mit Papa und Basse 2 Spieler da oben sitzen, die vor den Kanaren geflohen sind und nun allergisch auf Italien reagieren.
Es ist jetzt nicht so, dass sich die italienische Flotte da oben folgenlos bewegt.
Aber kurzum, fast alle Spieler im Reich, die auch eine Küste haben, haben ein Problem mit Italien da oben. Und der Orden spätestens dann, wenn Italien Dänemark unterstützt. Das kann ich halt auch nicht ignorieren. Wenn jetzt eine Reichsflotte vor Genua kreuzt, sagst du dann auch, dass wir kein Problem haben, weil Italien ja nur angepisst ist und es ja bestimmt zu keinen Kampfeshandlungen kommt? Ich bin mir sicher, da würde die Lage anders aussehen. Solche Pläne gab es im Übrigen schon, aber ich habe stark auf eine Deeskalation hingewirkt.
Weißt du denn, was Italien da oben will? Legst du deine Hand für Italien ins Feuer?
Hauptproblem ist wohl, die Definition eines fairen Vermittlungsvorschlages. Frankreich und Karl-Burgund, haben sich bislang gar nicht auf irgendetwas in die Richtung, was sie denn als fair ansehen würden, eingelassen, die haben Dänemark einen Blankoscheck ausgestellt. Solange Dänemark nicht einverstanden sind, stehen sie zum Bündnis. Das hat Burgund jetzt nicht unbedingt Sympathiepunkte eingebracht. Ich denke auch, dass es schwierig werden wird einen Frieden zu finden, der für den Orden akzeptabel ist, aber von dir als fair angesehen wird. Bislang hat sich Dänemark auch noch überhaupt nicht bewegt, ich sehe die Chancen generell sehr schlecht, unter den aktuellen Vorraussetzungen da zu einem Ergebnis zu kommen, die Chancen stehen aber wohl sehr gut, dass Burgund sich aus dem Konflikt zurückzieht, damit kann man sich einerseits auf eine Lösung in Burgund konzentrieren und hat die Reichsproblematik aus dem Dänemarkkonflikt raus. Ich habe auch prinzipiell kein Problem damit, wenn Karl wieder Herzog wird.
Ist dir klar was du da von Jon einforderst? Der SL soll sich also Bedingungen ausdenken unter denen er ein unbespieltes Land seinen unverschuldet angegriffenen Verbündeten hängen lässt?Frankreich und Karl-Burgund, haben sich bislang gar nicht auf irgendetwas in die Richtung, was sie denn als fair ansehen würden, eingelassen, die haben Dänemark einen Blankoscheck ausgestellt.
Es gibt aus meiner Sicht aber tatsächlich einen kleinen Spalt bei dem der Orden einen Gewinn wegtragen kann und das ganze dann trotzdem so fair wäre, dass ein objektiver Außenstehender es auch für Dänemark als akzeptabel sehen kann und damit Karl und Heinrich sauber aus der Nummer raus käme.
Aber der Spalt ist eng und Don wird damit trotzdem nicht glücklich sein, entsprechend ist es etwas viel vom SL verlangt diese Lücke zu finden.
Mir sind die Spieltechnischen Limitationen durchaus bewusst.
Deine Vorstellung fußt aber ja auch auf einer Bewertung eines Friedens durch die KI? Es hieß da auch immer, Dänemark muss akzeptieren und nicht, kommt drauf an, wie der Frieden aussieht. Das Ganze ist ja auch keine Kritik an der SL, momentan wird aber nunmal eben eine bedingungslose Unterstützung Dänemarks kommuniziert. Das heißt, es kommt ausschließlich auf Don an, wenn du Frankreich mit ins Boot holen willst. Es gab ja schon verschiedene Ansätze um den Faktor Don in der Lösungsfindung zu verringern, aber bislang ohne Erfolg. Momentan gesteht Don ja dem Orden noch keinen Gewinn zu. Das Ganze mit Dänemark loyalem Adligen ohne irgendwelche weiteren Zugeständnisse bzgl Autonomie für Schonen ist ja jetzt noch ned wirklich was, was Don zugesteht und was den Forderungen des Ordens entspricht.Gleichzeitig sind sie für Dänemark so weit entschärft, dass ich vermute man könnte Frankreich und Burgund dafür gewinnen, das als gerecht (und damit ihre Verteidigung als erfolgt) anzusehen, wenn sie merken, dass Ungarn das ganze unterstützt und die italienische Flotte nicht mehr zur Verfügung steht.
Ja, aber um das hinzubekommen muss man bereit sein für die Bewertung der Friedensbedingungen, sich einmal in die Position eines objektiven und neutralen Betrachters zu begeben.Deine Vorstellung fußt aber ja auch auf einer Bewertung eines Friedens durch die KI?
Und für die die Betrachtung der Kriegsschuld muss man dafür sogar aus der neutralen Sicht in die von Heinrich und Karl (und auch mir und jedem der das ganze nicht nur aus ordensbrile betrachtet) gehen.
Wenn du das tust (musst du ja nicht öffentlich, aber gedanklich um eine Lösung zu finden), stellt es sich so dar.
Kriegsschuld:
Schuld am Krieg hat der Orden, der hier die "Unruhen" gefaked und schon vorher Truppen mobilisiert hat. Dänemark hat in der Vergangenheit fragwürdige Dinge getan, aber für diesen Konflikt hat es keinerlei Schuld.
militärische Lage:
Wenn Burgund und Frankreich aufgrund der obigen Betrachtungsweise loyal zu Dänemark bleiben relativ gut. Schwierig ist das Transportproblem, aber rein von den Truppen haben sie deutlich mehr.
Wenn also Kriegsschuld klar gegen den Orden spricht und bei der militärischen Lage mindestens realistische Siegchancen bestehen, dann ist alles was man Dänemark wegnimmt fast nicht zu rechtfertigen.
Die Problematik ist also, wie kann man dem Orden zumindest einen kleinen Gewinn verschaffen (um ihm einen gesichtswahrenden Ausweg zu bahnen) ohne Dänemark etwas wegzunehmen (womit ihm, sowie Frankreich und Burgund kein gesichtswahrender Ausweg mehr möglich wäre).
Hier hat Wiwi eigentlich gute Vorarbeit geleistet, aber es braucht noch etwas Hilfe und es wird auch nicht ohne wenigstens etwas Druck von deiner Seite auf den Orden gehen.
Schonen:
Orden darf seine Ballei behalten und nutzen, aber nicht ohne Erlaubins des dänischen Königs expandieren.
Don hat außerdem 100 Leute Wachschutz zugestanden, finde ich schon fair, an genau der Zahl würde ich mich jetzt auch nicht zwingend aufhängen, denn im Gesamtkonzept ist das für den Orden nicht wichtig (wenn er nicht vorhat weiter zu expandieren).
Kalmar:
Hier ist eher Spielraum für einen Gewinn als bei Schonen, denn Kalmar ist kulturell eigentlich schwedisch. Das Problem ist nur, das Schloss steht dort und Kalmar ist namensgebend für Dons Union, die er zumindest optinal nicht aufgeben will.
Man kann Don das nicht einfach wegnehmen, aber man könnte es per Verhandlung rausholen.
Für die Region Kalmar kann man einen relativ mäßigen Preis bieten, für die Stadt und das Schloss wirds deutlich schwieriger. Das Schloss ist allein 3 Mio wert, die Stadt dazu und die Namensgebung.
Ob 3 Mio da schon ausreicht weiß ich nicht, aber wie wäre denn folgendes
Reichskasse 1 Mio
Papst 1Mio
Orden/Schweden 1 Mio
Für Reich und Papst sind diese Summen machbar, ist halt die Frage ob man will, aber es ist ein päpstlicher Orden und im Reich finden ja scheinbar viele den Orden so toll. Außerdem verhindert man dadurch einen Krieg, der eh alle Seiten Geld kosten würde.
Für den Orden und Schweden ist die Summe ein Problem, aber wenn man es in der Pause festmacht vielleicht auch nicht. Der Orden leistet sich aktuell Söldner für 480.000 S pro Jahr, kann er die vor Rundenbeginn abbestellen hat er die Hälfte schon wieder drin. Dafür bekommt er ein Schloss mit dem Wert von 3 Mio, plus eine Region und eine Stadt für seine Freunde.
Eigentlich wäre das für ihn ein Deal den er sofort jubelnd nehmen müsste.
Bliebe noch die Anerkennungsproblematik:
Ich bin schon lange dafür, dass Don die anerkennt, aber er hat sich da in eine andere Richtung festgelegt, da wird man ihn aktuell nicht von abbringen und das zu verlangen wäre mit der Vorgeschichte (aus der anfangs beschriebenen Sicht) auch nicht mehr fair.
Aber er hat die Zusage gegeben, dass er sie nie angreifen und eine militärische Reunion nicht anstreben wird.
An der Stelle könnte man einhaken und das in den Friedensvertrag / Bündnisvertrag zwischen Dänemark und FR/BU übernehmen. Dann stände er ohne Verbündete da, sollte er da irgendwann gegen verstoßen.
Realistisch ist damit schon ausreichend für Schutz sowohl für die Christen in Schonen, als auch für Norwegen und Schweden getan.
Will man da mehr, muss man den Umweg über Burgund gehen und denen die Aufgabe für den Schutz antragen.
Ich glaube eine Lösung in der Richtung ist denkbar, gerade dann wenn Ungarn das unterstützen und Italien seine Flotte zurückziehen würde.
Ich sehe noch nicht so, wie Guerra das akzeptieren würde, du bist doch in Kontakt mit ihm? Was ist denn dein Eindruck?
Ich sehe da momentan kaum Vorteil für ihn in Schonen und keine Ergebnisse bezüglich Anerkennung. Unterm Strich besteht der Vorschlag daraus, dass Reich und Papst den Orden aus dem Krieg rauskaufen zu versuchen? Und Dons Gesetze gegen den Orden bleiben auch unberührt.
Was genau aber Italien dann damit zu tun hat, verstehe ich aber auch nicht. Gibt es eine Zusage, dass seine Flotte nicht mehr in Nord- oder Ostsee aufmarschiert? Ist Italien jeetzt doch da oben, um Druck gegen den Orden zu machen?