Ich kann aber halt auch nicht komplett gegen sämtliche andere aktiven Reichsländer für die Bedenken Ungarns agieren. Ausführlich kann ich erst später oder morgen antworten.
Ich kann aber halt auch nicht komplett gegen sämtliche andere aktiven Reichsländer für die Bedenken Ungarns agieren. Ausführlich kann ich erst später oder morgen antworten.
Ich meine bislang wurden bei Italiens Abenteuern und Nord- und Ostsee deine Bedenken berücksichtigt. Dazu später mehr.
Also, der dänische Adel hat rebelliert, bevor ich überhaupt Kontakt da oben hatte. Meinen Enkel haben sie erst deutlich später ins Spiel gebracht um mich in Zugzwang zu bringen. Ich war es auch, der diesen Krieg aufgelöst hat, wenn ich nicht auf Ludwig zu meinem deutlichen Nachteil eingewirkt hätte, wäre Dänemark wohl nicht mehr unter Dons Kontrolle. Aber ja, der Kaiser wird durchaus als Unterstützer des Adels angesehen, so hat er sich in mehreren Konflikten positioniert. Ein weiterer Punkt, warum es schwer wäre, den Adel jetzt fallen zu lassen. Auch im Reich nehme ich eben große Rücksicht auf die Mehrheit der Stände, ich habe bisher immer mit und nicht gegen die Stände agiert. Und die Stände sind eben deutlich auf der Seite des Ordens und von Italien zunehmend genervt. Italien hat jetzt schon mehrfach mit seiner Flotte einen Wirtschaftskrieg gegen die nördlichen Reichsstände gefahren und so wie du mir vorgeworfen hast, Dänemark zu decken, scheint doch jetzt Ungarn dieses Verhalten zu decken. Und wie gesagt, das Bündnis mit Itlaien ist ja auch in Ungarn nicht unumstritten.
Es ist halt grundsätzlich problematisch, weil Ungarns Positionen denen der anderen Reichsstände ständig diametral gegenüberstehen. Und da das Reich bislang immer nachdem Mehrheitsprinzip agiert hat, ist es schwierig, die ungarische Position so zu berücksichtigen, wie du dir es wünschen würdest.
Ich verstehe schon, dass du immer etwas auf die Stimmung im Reich achten musst. Aber zum einen lässt du da deinen Einfluss auf das Meinungsbild herunterfallen und zum anderen darf man durchaus auch mal nach der Integrität von Forderungen und Bedenken fragen.
Das ist leider wirklich so, es kommt aber zum guten Teil daher, dass es sich im Reich leider eingebürgert hat, dass Moral und Fairness egal ist, im Zweifel immer für das Reichsmitglied und da Ungarn noch kein Reichsmitglied ist, gehts halt im Zweifel auch gegen Ungarn.Es ist halt grundsätzlich problematisch, weil Ungarns Positionen denen der anderen Reichsstände ständig diametral gegenüberstehen. Und da das Reich bislang immer nachdem Mehrheitsprinzip agiert hat, ist es schwierig, die ungarische Position so zu berücksichtigen, wie du dir es wünschen würdest.
Aus meiner Sicht redet dir ein guter Teil der Spieler im Reich nach dem Mund (zumindest dort wo du mitliest..), dann gibt es ein paar Spieler, die im Reich relativ inaktiv sind und falls sie gefragt werden halt der Mehrheitsmeinung Recht geben, solange man nicht direkt in ihre Interessen eingreift. Papa und Baldri sind da Sonderfälle, da kommts stark drauf an, mit welche Fuß sie gerade aufgestanden sind. Aber auch die 2 achten schon drauf möglichst nicht gegen den Kaiser zu argumentieren, Papa manchmal schon, aber nach einer guten Nacht zieht der dann auch wieder zurück.
In so einer Atmosphäre ist halt ziemlich entscheidend, was du für eine Richtung vorgibst oder welche Richtung man von dir erwartet.
Hier gehts um den Orden, den du vor kurzem noch als deinen engsten Verbündeten bezeichnet hast und der dir auch vom System als 2. kirchlicher Staat im Reich nahesteht.
Ein paar Spieler erwarten also, dass du pro Orden willst und schleimen gleich mal vor, und schon ist der Ton gesetzt.
Hättest du als Kaiser dich bewusst neutraler positioniert, die "Unruhen" mal ernsthaft geprüft und zur Aussicht gestellt, dass du für den Fall, dass der Orden diese gefaked hat eher auf Burgunds Seite stehst, dann wäre das Meinungsbild sofort deutlich anders gewesen.
Ist jetzt die Frage meinst du mit Stände die Reichsstände (also die Fürsten als Vertreter ihrer Länder), oder deren Stände?Aber ja, der Kaiser wird durchaus als Unterstützer des Adels angesehen, so hat er sich in mehreren Konflikten positioniert. Ein weiterer Punkt, warum es schwer wäre, den Adel jetzt fallen zu lassen. Auch im Reich nehme ich eben große Rücksicht auf die Mehrheit der Stände, ich habe bisher immer mit und nicht gegen die Stände agiert.
Da liegt ein echter Knackpunkt. Das du versuchst auf die Stimmung unter den Fürsten zu hören und das Reich zusammen zu halten ist ja gut und richtig (wobei ich mir in Bezug auf Ungarn schon etwas mehr Augenmaß wünschen würde, wenn Ungarn immer als schwarzes Schaf behandelt hat das eben auch Auswirkungen).
Aber wenn du mit Stände meinst, du legst Wert auf die Meinung der Adeligen in den einzelnen Ländern und hilfst denen im Zweifel gegen ihre Monarchen, dann wirst du als Kaiser ein Problem, für mich aber auch für viele andere, die es dir nur nicht offen sagen.
An der Explosion von Kalmar hattest du tatsächlich 0 Schuld, das hat Don selbst fabriziert.
Das er aber nicht in der Lage war seine Union wieder zusammen zu führen, lag zum großen Teil an dir. Ich hätte auch gedacht, dass die deinen Enkel nicht von allein gewählt haben, aber da kann ich micht täuschen. Trotzdem hast du ihn erst sehr spät, nur auf Druck und mit den Zugeständnissen von Don nicht gewaltsam eine Reunion zu erzwingen zurückgezogen.
Nun die Aktion in Burgund, damit sind wir laut Sprichwort nicht mehr beim Zufall, sondern beim Muster.
Wie gesagt in Grenzen hab ich schon Verständnis, dass du manchmal gegen Ungarn entscheiden musst, es ist leider etwas gehäuft und in diesen beiden Fällen einfach in der Sache absolut ungerechtfertigt und eine reine Klientelentscheidung, bei der du das Meinungsbild im Reich auch leicht hättest drehen können (und vermutlich sogar immer noch könntest).
Vielleicht fallen zumindest Dinge ein, mit denen du mir bei meinen Bedenken entgegenkommen kannst?
Falls nicht solltest du zumindest Verständnis dafür haben, dass ich den Kurs gegen meine Bedenken und Interessen nicht noch unterstützen mag.
Das Reich hält halt zusammen. Ich finde es jetzt wenig verwerflich, dass die Reichsfürsten im Zweifelsfall für einen Reichsstand einsetzen? Und als es zuletzt um Recht und Moral ging, stand Ungarn wieder auf der anderen Seite, weil man im Zweifel lieber Kirchen plündert.
Ich habe im aktuellen Konflikt bewusst keine Meinung vorgegeben sondern mir ein unabhängiges Meinungsbild einholt, auch da gab es ein klares Bekenntnis zum Orden, der Orden hat sich eben auch im Reich verdient gemacht und Dänemark vertraut man offenbar nicht. Generell finde ich die Argumentation jetzt aber schon ein wenig wild. Es ist entscheidend, welche Richtung ich vorgebe, selbst wenn ich aber bewusst keine Meinung vorgebe und eine offene Debatte anrege, dann ist die Debatte eh nicht offen, weil sich alle beim Kaiser einschleimen wollen? Die Vergangenheit kann das nicht bestätigen. Es gab schon mehrere Situationen, wo selbst eine artikulierte Position des Kaisers nicht mehrheitsfähig war.
Der Kaiser hat viele Stände auf mehreren Ebenen die ihm unterstehen, der Kaiser hat die Interessen vieler Parteien zu vertreten und zu mediatisieren.
Ihn zuvor zurückzuziehen hätte ja auch wenig gebracht, es war eine komplexe Gemengelange und Don hat sich wie immer viel zu lange Gesprächen entzogen, weil er immer viel zu lange davon ausgeht, dass seine Position viel besser sei. Letztendlich ist Don auf mein diesbezügliches Angebot eingegangen, dass ich ihm bereits dargelegt habe, als Ludwig überhaupt aufkam.
Ich entscheide mich halt gehäuft für die Mehrheitsmeinung der Reichsstände, die irgendwie fast immer die Gegenposition zu Ungarn ist. Ich habe Verständnis, dass du deinen eigenen Weg gehen möchtest, aber es wird halt jedes Malmden Weg zu einem ungarischen Reichsstand auch nicht einfacher machen. Und wie gesagt, wir haben ja mit Italiens fortwährenden Provokationen das nächste Problem. Und auch hier kommen die Stimmen nicht von mir. Oder kommt das nur auf, weil man sich bei mir einschleimen will?
Ich habe mir die Diskussion im Reich gerade noch mal angeschaut, eigentlich war es sogar breites desinteresse, bis du deine Schlichtung zu gunsten des Ordens angefangen hast. Durch die Blume hast du also durchaus die Richtung vorgegeben.
Der Orden darf Brandenburger und Burgunder angreifen, aber sobald Burgunder den Orden angreifen muss die Schlichtung her und dann muss bitte Burgund zum schändlichen Verräter werden, damit der Orden Land klauen darf und wenn sie das nicht machen zetteln wir ne Revolte an...
Zugegeben mal wieder zugespitzt, aber so fühlt es sich für mich an, wenn ich mir das noch mal anschaue.
Ob man Dänemark vertraut ist doch völlig egal, im Prinzip weiß jeder dass die Nummer von Guerra erlogen ist und es geht nicht um Reichsterritorium, insofern geht es das Reich eigentlich wenig an. Gegenüber einer Revolte in Burgund hätte ich ein paar Gefechte zwischen Orden und Burgund auch aus Reichssicht als kleineres Übel betrachtet, wobei ich wie schon öfter gesagt davon ausgehe, dass sich Guerras Position schnell wandeln würde, wenn er wüsste dass er auf verlorenem Posten steht. (ist eigentlich ähnlich zur Schweden Situation vorher, nur dass da Burgund nicht mit ner Revolte für zahlen musste)und Dänemark vertraut man offenbar nicht
Ja der Orden hat das Reich ein Jahr lang mit ca 5 Minghan unterstützt, Ungarn macht das ebenfalls, zwar nur mit 3 Minghan aber das seit über 10 Jahren durchgehend. Übrigens selbst im Jahr der Bauernunruhen, obwohl man in Ungarn selbst die größten Unruhen in ganz Europa hatte und gleichzeitig noch Truppen für Italien abstellen musste.der Orden hat sich eben auch im Reich verdient gemacht
Wenn es also um Verdienste geht hat Ungarn auch nicht wenig für das Reich getan. Ich bin eigentlich nicht darauf festgelegt mein eigenes Ding zu machen aber ich finde Ungarn wird halt im Reich ziemlich unfreundlich behandelt.
Auch die Zusammenarbeit mit Italien ist eher aus der Not geboren, hat sich inzwischen aber sehr bewährt und ist im übrigen auch bei meinem Adel nicht wirklich unbeliebt.
Ob man Dänemark vertraut ist doch völlig egal, im Prinzip weiß jeder dass die Nummer von Guerra erlogen ist und es geht nicht um Reichsterritorium, insofern geht es das Reich eigentlich wenig an.und Dänemark vertraut man offenbar nicht
Das diese ständigen Positionen gegeneinander dem Ziel eines Beitritts nicht förderlich sind ist mir klar, ich versuche mich ja im Reichsthread auch schon zurückzuhalten, aber es ist eben auch keine Einbahnstrasse. Ich bin da weiter offen für, aber es müsste eben auch im Reich das Ziel da sein Ungarn für sich zu gewinnen.
Ich werde jetzt auch nicht 10-15 Jahre Politik gegen Ungarns Interessen machen sobald diese mit Reichsinteressen kollidieren, um dann vielleicht beitreten zu dürfen.
Ich verstehe ehrlich gesagt gar nicht was wir da für ein Problem haben?nd wie gesagt, wir haben ja mit Italiens fortwährenden Provokationen das nächste Problem. Und auch hier kommen die Stimmen nicht von mir. Oder kommt das nur auf, weil man sich bei mir einschleimen will?
In der Nordsee darf jeder sein, in der Ostsee ist er legal weil von Dänemark eingeladen. Ein Angriff unter italienischer Flagge ist unwahrscheinlich. Der Handel ist auch nicht abgewürgt worden (siehe Jahresauswertung; im Nachhinein würde ich sogar vermuten, dass er selbst beim ersten mal nicht durch Italien abgewürgt wurde, sondern weil man Burgund ebenfalls misstraute)
Das einzige "Problem" das wir haben ist, dass Baldri immer provozieren will und mit Papa und Basse 2 Spieler da oben sitzen, die vor den Kanaren geflohen sind und nun allergisch auf Italien reagieren.
Ich will noch nicht zu viel versprechen, aber ich vermute ich kann dir vielleicht später ein Angebot machen um sowohl das Problem mit Burgund/Orden als auch die leidige Italien Thematik vom Tisch bekommen könnten.
Ich brauche aber dein Versprechen alles vertraulich zu behandeln (wir entscheiden gemeinsam, wer und in welcher Reihenfolge mit was angesprochen wird).
Natürlich. Ich komme leider noch nicht zum ausführlichen antworten.
Grundidee wäre, dass Italien und Ungarn dabei helfen Frankreich und Burgund dazu zu bewegen einen fairen Vermittlungsvorschlag zwischen Dänemark und Orden zu unterstützen.
Das Grundproblem ist dabei, dass fair natürlich unterschiedlich gesehen wird.
Ich denke aber Wiwis Vorarbeit in der Schlichtung war schon ganz gut, man muss halt noch eine Lösung für Kalmar und die Anerkennungsproblematik finden.
Da hätte ich aber Ideen, die werden den Orden nicht 100% zufriedenstellen, ein bisschen Druck wäre also auch von dir in seine Richtung nötig. Aber er würde eben doch einen Gewinn aus dem Krieg mitnehmen. Gleichzeitig sind sie für Dänemark so weit entschärft, dass ich vermute man könnte Frankreich und Burgund dafür gewinnen, das als gerecht (und damit ihre Verteidigung als erfolgt) anzusehen, wenn sie merken, dass Ungarn das ganze unterstützt und die italienische Flotte nicht mehr zur Verfügung steht.
Ungarn und Italien würden dafür aber eine Gegenleistung erwarten.
Ungarn selbst will dabei nur eine saubere Klärung und verhindern, dass sich derartige Vorkommnisse wiederholen:
- Karl wird wieder Herzog, milde Bestrafung für die Verräter
- Kaiser und Reichstag sichern ab, dass der Vorschlag von Guerra an Böhmen
mindestens auf Ungarn und Italien erweitert wird, um Frankreich umzustimmen wird es aber wahrscheinlich auch eine Ausweitung auf Dänemark selbst brauchen, dafür könnte Frankreich oder Burgund vielleicht offiziell den Schutz der Christen in Schonen absichern.Ich sage gern zu, dass der Orden im Reich nur tätig wird, wenn Kaiser und Landesherr ihn rufen. Oder was ist dein Vorschlag?
- Außerdem muss der Vermittlungsvorschlag von mir als fair angesehen werden, sonst bin ich nich bereit Druck auf Frankreich und Burgund zu machen, aber wie gesagt ich sehe da Optionen.
Italiens Forderung ist auf den ersten Blick etwas schwieriger, aber sie würde die Gelegenheit bieten endlich das Eis zwischen dem Reich und Italien zu brechen und hier für einen sauberen Schnitt zu sorgen, wirklich viel kosten tut es das Reich gar nicht und böte auch weitere Vorteile, ich vermute nur es wird auf den ersten Blick von manchem als eher dreist empfunden. Bevor ich damit rauskomme hätte ich aber gerne erstmal ne grobe Einschätzung von dir zum Rest.
Genau formulieren würde ich es dann (z.T. habe ich das schon, ich wollte dich aber nicht gleich mit ner Textwand erschlagen, oder dir die Sachen ohne Erklärung hinwerfen.)