Königreich Schottland
Die Gesandtschaft hatte einen gewissen Erfolg dabei, die schottischen Güter – nicht zuletzt Fisch und andere Meerestiere sowie deren Verarbeitungsprodukte – in Erinnerung zu rufen und die Beziehungen neu zu stärken. Der Bau des Handelshafens wurde fortgeführt.
Besonderheiten:
Die schottische Krone bezieht aus königlichen Konzessionen für die Fischerei vor Nova Scotia ein jährliches Einkommen von der amerikanischen Kolonie, das völlig frei verwendet werden kann und keinen Restriktionen aus dem Regelteil unterliegt – sofern man von offensichtlich unmöglichen Aktionen absieht.
Dank der reichen Fischgründe vor der neuschottischen Küste ist das Reich vor Hungersnöten sicher und verliert in Jahren mit einer Missernte kaum an Einnahmen oder Bevölkerung. In schweren Notzeiten wird Schottland sogar zum Anziehungspunkt für fremde Bürger.
Da es in der Vergangenheit mehrere englische Invasionen gegeben hat, ist das Grenzgebiet auf schottischer Seite mit sehr modernen Burgen geschützt, die vom örtlichen Adel und den wohlhabenden Bürgern der Städte unterhalten werden. Lief als Gegenleistung an den Adel mit dem großflächigen Beginn der Bauernbefreiung Anfang 1709 aus.
Herrschaftsgebiet: Schottland
Vasallen: Nova Scotia (seit 1702 zugleich Vasalleneid gegenüber dem Großkhanat Shikawo)
Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 210 000
Regionen: Lowlands, Highlands-Island-Nordatlantikinseln (mit der Kalmarer Union, den Zisterziensern vom Heiligen Nikolaus und den mongolischen Stützpunkten); Nova Scotia ist der Region St.-Xystus-Strom zugeordnet
Hauptstadt: Edinburgh (Stadtbefestigung 3)
Hauptresidenz: Edinburgh (Stadtschloss 3)
Wichtige Festungen: Dumfries (4), Langholm (5), Hawick (5), Kelso (5), Duns (3), mittlerweile nicht mehr unterhalten und daher nur unvollständig für eine Belagerung gerüstet
Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Robert IV. (seit 1688, *1646)
Bisherige Schwerpunkte:
1701: Royal Bank of Scotland zur Förderung von Landwirtschaft und Fischerei
1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
1703: Gründung der British West Mongolia Company (WMC) mit Irland und England
1704: Bau eines Handelshafens auf Nova Scotia zum halben Preis
1705: Erstellung eines (fiktiven) Stammbaumes der Steward/Stuart-Dynastie
1706: Feier der Highland Games mit einem Finale in Braemar
1707: Einrichtung einer Bauernkasse, die den geplanten Übergang zur Bauernbefreiung unterstützen soll
1708: Beginn der Bauernbefreiung mit Landverteilung (geplant bis 1714, Ablösezahlungen von 50 S pro Person, die bis ungefähr 1810 laufen dürften)
1709: Doppelhochzeit des Kronprinzen Edward von England mit Prinzessin Fiona von Schottland und Kronprinz Malcolm von Schottland mit Prinzessin Mary von England.
1710: Rundreise des Königs durch Schottland, um sich volksnah zu zeigen
1711: Gründung des Distelordens (The Most Ancient and Most Noble Order of the Thistle)
1712: Bau eines Handelshafens 1 in Iverness
1713: Handelsmission in die drei nördlich gelegenen neuen Vasallenkhanate Nordamerikas
Besondere Gebäude:
Seit 1706: Handelshafen 1 auf Nova Scotia
Offene Bauprojekte: Handelshafen 1 in Iverness (240 000 S/ 1 500 000 S)
Botschaften und Feste Gesandtschaften: Keine
Handelsprivilegien und Monopole:
Seit 1707: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Königreich England (mit Vasallen)
Steuereinnahmen: 790 000 S
Einnahmen der Krone aus Neuschottland: 120 000 S
Tributeinnahmen: -
Freiwillige Kriegsabgabe der wohlhabenden Stände: -
Rücklagen aus dem Vorjahr: 2 601 S
Entrichtete Tribute: 60 000 S an das Großkhanat Negübeihafen
Kreditzinssatz: 12%
Einlagen der Royal Bank of Scotland: 400 000 S (davon 400 000 S verliehen)
Einlagen der Bauernkasse: 0 S (sollte möglichst wieder aufgefüllt werden, 100 000 S sind in den letzten Jahren eine gute Summe gewesen, um die Freikäufe zu beschleunigen)
Hofhaltungskosten (Vorjahr): 200 000 S
Soldkosten: -
Infrastrukturkosten 1713: 180 000 S
Weitere feste Ausgaben: 60 000 S an das Großkhanat Negübeihafen
Ausgaben während des Jahres: 50 000 S als Subsidien an die Zisterzienser vom Heiligen Nikolaus
Fällige Kredite: 700 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 770 000 S, dazu ein Inlandskredit über 50 000 S zu 12% Zinsen, insgesamt also weitere 60 000 S
Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1713: 851 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 476), 270 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.
Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1714: 851 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 476), 80 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.
Waffentragende Bevölkerung: 0,6 (effektiv 0,6) Minghan SR, 0,4 (effektiv 0,4) Minghan LR, 3,6 (effektiv 3,6) Regimenter LI (leicht erhöht)
Vasallenaufgebote: 0,5 (effektiv 0,5) Regimenter LI
Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
Schiffsproduktion: Stufe III (1500 Mann)
Geschütze: -
Schiffe zu Jahresbeginn 1713: 4*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II
Schiffe am Jahresende 1713: 4*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II
Neubauten: -
Schiffe Anfang 1714: 4*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II
Söldner: 1,0 Minghan LR (Lyon)
Im Felde stehende Einheiten: -
Verluste 1713: -


Zitieren


