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Thema: [DMS] - Suomi matkalla kohti kaupan ja juonittelun suurvaltaa

  1. #526
    Erfährt alles als letzter Avatar von Käsbert
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    23. September 1713: Großfürst Barsid I. trifft in Stockholm ein, wo er sofort die Vertreter aller schwedischen Gruppen zu sich bittet und mit der Vermittlung beginnt.

    Nur für das Großfürstentum Finnland

    Achtung Spoiler:
    Es wird recht schnell deutlich, dass es nicht bloß die Anhänger Waldemars und des Deutschen Ordens auf der einen und die Getreuen Radbods auf der anderen Seite gibt, sondern dass sich angesichts der jüngsten Entwicklungen recht unterschiedliche Parteien gebildet haben. Beide „Flügel“ (der dänische und der am Orden orientierte) bemühen sich jeweils, den Einfluss ihrer auswärtigen Freunde zu erhöhen. Die Loyalisten stehen dabei hinter Waldemar, der als guter Freund des Ordens gilt und dessen Macht stärken würde, die Rebellen haben hingegen sogar eine echte Agenda:
    1. Gemeinsame Reichstage mit Dänemark und erneute Zusammenarbeit in wichtigen Bereichen (Flotte, Hof, Außenpolitik, gemeinsame Schwerpunkte)
    2. Keine Absetzung Waldemars (weil unrealistisch, außer er tritt zurück), aber er gibt Radbod seine Tochter zur Frau und ernennt dessen Enkel zum Erben.
    3. Weitmöglichste Schwächung des Ordens (Stiftungsgesetz ähnlich dem in Dänemark?)
    Die deutlich größere Mittelpartei scheint hingegen weder einen stärkeren Einfluss des Ordens noch eine engere Zusammenarbeit mit Dänemark anzustreben.
    Schön

    Der Großfürst soll dann mit einer Rede beginnen, die die verschiedenen Parteien kompromissbereit machen soll. Zentrale Punkte der Rede:
    - Man dankt für das Vertrauen und lobt vor allem die Entscheidung einen Kompromiss finden zu wollen
    - Er appeliert daran, dass Maximalforderungen nicht helfen werden
    - Ziel muss ein geeintes Schweden sein, dass sich innenpolitisch unabhängig von auswärtigen Mächten entwickeln lässt. Man hat gesehen, wie Schweden in der letzten Zeit zu einem Spielball verschiedener Mächte wurde und dass dies letztlich im Bürgerkrieg geendet ist.
    - Dementsprechend soll und muss man sich befreien von den Forderungen, die von auswärtiger Seite herangetragen werden und stattdessen die Einheit und Stabilität Schwedens als zentrales Ziel setzen.


    Anschließend präsentiert eine Liste von Ideen:
    - Stärkung des Schwedischen Reichstags z.B. nach Vorbild der finnischen Eduskunta. Sprich eine Versammlung aus allen Teilen des Landes, die alle Stände (Adel, Klerus, Städter/Dorfgemeinschaften) vertritt (und auch religiös divers ist). Diese wählt den schwedischen König auf Lebenszeit, im Idealfall mit großer Mehrheit oder einstimmig.
    - Religion: Offiziell bekommt das Christentum eine herausragende Stellung; Religionen, denen relevante Minderheiten angehören, werden aber lizenziert und faktisch gleichgestellt
    - Der deutsche Orden bekommt mit sofortiger Wirkung alle seine Ländereien zurück, die er vor dem Jahr 1713 besessen hat.
    - Kleinere Zustiftungen von Land an religiöse Gemeinschaften bleiben möglich; größere Stiftungen bedürfen einer Zustimmung des Reichstages
    - Außenpolitische Vereinbarungen, die über reine Handelsvereinbarungen hinausgehen bedürfen ebenso die Zustimmung des Reichstages
    - Der Schutz des Landes ist primär von Söldnern zu tragen, die von Schweden angeworben und bezahlt werden. Für weiteres ist eine Zustimmung des Reichtages notwendig.
    - Außenpolitische Linie: Die Unabhängigkeit Schwedens ist zu wahren und deren Anerkennung voranzutreiben. Sowohl der Orden als auch Dänemark sollen außenpolitisch und handelstechnisch enge Partner bleiben, innenpolitisch soll ihr Einfluss minimiert werden. Eine Einigung auf Augenhöhe mit Dänemark ist anzustreben, in der das Königreich Schweden von Seiten Dänemarks anerkannt wird.
    - Finnland kann als Garantiemacht dieses Vertrages auftreten, falls erwünscht

    Nun ist die Meinung der schwedischen Gruppen gefragt
    Geändert von Käsbert (13. Januar 2026 um 17:25 Uhr)

  2. #527
    Zurück im Norden
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    Ich werte das so aus! Finnland allein wäre als Garantiemacht aber vermutlich zu schwach, falls man diesen Weg gehen möchte.

  3. #528
    Erfährt alles als letzter Avatar von Käsbert
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    SUOMEN SUURIRUHTINASKUNTA – GROSSFÜRSTENTUM FINNLAND 1714




    Bild






    Feste Ausgaben:


    Feste Zuwendungen / Hofhaltung


    Gesamt
    +/- 0 S 175.000 S


    175.000 S


    Militär:


    Marine:
    Neubau:
    Unterhalt:
    Art Stufe Stückpreis Anzahl Kosten
    25er III 1.500 S 30 45.000 S
    50er III 3.000 S 10 30.000 S
    Gesamt 75.000 S

    Belagerungswaffen:

    Neubau:
    Unterhalt:
    Art Stufe Stückpreis Anzahl Kosten
    Festungsartillerie III 60.000 S 0,0 0.000 S
    Gesamt 0 S

    Söldner:
    Art Herkunft Stückpreis Anzahl Kosten
    LI Krakau 60.000 S 2,5 150.000 S
    Gesamt 150.000 S


    Landstreitmacht:

    Waffentragende Bevölkerung: 2,5 Regimenter LI*; 2,4 Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,4 Regimenter LI



    Schwerpunkt:

    Der langweiligste SP aller Zeiten
    Straßenbauamt (führt nicht die Bezeichnung Chauseeamt, da dies falsche Erwartungshaltungen an gute Straßen schüren würde)
    Kosten: 0 S



    Ereignisse:



    • keine





    Reaktion:



    • Mit dem Straßenbauamt werden die ersten Straßen begonnen. Es sollen für 400.000 S einfache Straßen gebaut werden. Mit dem 20% Bonus entspricht dies einem Gesamtvolumen von 500.000 S, also 100 km einfache Straße. Man plant ähnliche Summen auch in den kommenden Jahren einzusetzen, um die Straßenqualität merklich zu verbessern. Man plant größtenteils einfache Straßen zu bauen, mittlere Straßen würden sich wohl maximal in Südfinnland lohnen. Hierzu bittet man um Rückmeldung durch die Berater, was sinnvoll sein könnte. Ebenso die Aufteilung was Investitionen in Nord- bzw. Südfinnland anbelangt.
      Als spezifische Straße soll in Südfinnland die Strecke Pori–Turku–Salo gebaut werden (200km Länge). Davon sollen in diesem Jahr 50km gebaut werden. Die restlichen 50km werden auf Nordfinnland (40km) und Südfinnland (10km) verteilt.
    • Zum Ausbau des Hafens und Bau der Straße erhält der eigene Vasall Stettin einen langfristigen Kredit in Höhe von insgesamt 3.000.000 S zu 2% Zinsen in mehreren Tranchen. Wird um 900.000 S erhöht auf die Endsumme von 3.000.000 S. Damit sollte der Ausbau des Hafens sowie der Bau der Straße fertig gestellt werden.
    • Auch Finnland stellt seinen Teil der Straße mit 120.000 S fertig. (Gesamt: 630.000 S / 630.000 S)
    • Einrichtung von Dorfschulen: SP wird weiter fortgesetzt 100.000 S (Gesamt: 400.000 S / 1.000.000 S)
    • Die Einlagen der beiden Banken werden geändert. Die Einlagen der Handelsbank werden um 15.000 S auf 335.000 S reduziert, die Einlagen der landwirtschaftlichen Bank um 15.000 S auf 150.000 S erhöht.




    Weiteres:



    • Kreditzinssatz: 12%
    • Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
      Schiffsproduktion: Stufe III (500 Mann)
    • Besonderheiten: Einige finnische LI* sind Waldläufer aus dem Norden mit Kampfvorteilen in Waldgebieten.
      Der Freihafen Stettin wurde dem Großfürsten anstelle von Uusima übertragen, das man auf Druck Narwas nicht abgeben konnte. Obwohl die Stadt als Vasall unter finnischer Suzeränität steht, trägt sie dank der engen Handelsbeziehungen zum finnischen Steueraufkommen bei.
    • Einlagen der Gesamtfinnischen Handelsbank: 335 000 S (davon 290 000 S verliehen) (Neu! Zuvor: 350.000 S)
    • Einlagen der Landwirtschaftlichen Bank: 150 000 S (davon 135 000 S verliehen) (Neu! Zuvor: 135.000 S)
    • Einlagen der Schulgeldkasse: 35 000 S
    • Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Markgrafschaft Brandenburg
    • Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Hanse
    • Zur Stärkung des Handels bauen Stettin und Finnland eine mittlere Straße von Stettin aus nach Berlin (142km Länge, d.h. 2.130.000 S). Finnland übernimmt davon 630.000 S, Stettin zahlt 1.500.000 S. Brandenburg beteiligt sich über einen Schwerpunkt und wird bis 1720 jährlich 80.000 S an Finnland zahlen. Der Bau soll binnen 4 Jahren vonstatten gehen. Soll Ende 1714 fertig gestellt sein.





    Finanzen:


    Etat 1713:
    Einnahmen Ausgaben
    440.000 S Steuereinnahmen 0.175.000 S Feste Ausgaben
    475.000 S Zinsen Kalifat 0.075.000 S Marine
    018.587 S Zinsen Westfalen 0.150.000 S Söldner
    042.000 S Zinsen Stettin 0.000.000 S Schwerpunkt
    080.000 S Zahlung Brandenburg 0.120.000 S Straßenbau Stettin-Berlin
    0.100.000 S Dorfschulen (SP 1711)
    0.400.000 S Straßenbau Finnland
    0.001.020 S Zinsen Inland
    1.055.587 S 1.021.020 S 34.567 S


    Kreditaufnahme:
    Land Alt Neu Zinsen Neuverschuldung
    Inland 8.500 S* 0 S 12% – 8.500 S
    *Etat Anfang 1713 hatte 1.500 S Überschuss, der noch mit verrechnet wurde

    Kreditvergabe:
    Land Alt Neu Zinsen Neuvergabe
    Kalifat 5.000.000 S 4.300.000 S 8%* 700.000 S
    Westfalen 0.195.650 S 0 S 9.5% – 195.650 S
    Stettin 2.100.000 S 3.000.000 S 2% 900.000 S
    Gesamt 7.295.650 S 7.300.000 S --- 4.350 S
    *einjährig Zinssatz reduziert

    Staatssäckel:
    Staatssäckel Ende 1713 0 S
    Etat 1714 34.567 S
    Neuverschuldung – 8.500 S
    Neuvergabe Kredite – 4.350 S
    Staatssäckel Beginn 1714 21.717 S


    Schuldenstand: 0 S
    Geändert von Käsbert (29. Januar 2026 um 13:27 Uhr)

  4. #529
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    Scheinen zähe Verhandlungen zu sein.
    Gibts ne Wasserstandsmeldung, Jon

  5. #530
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    Im Augenblick hängt es vor allem an den entschiedenen Loyalisten. Sie hoffen wohl, mit Hilfe der Ordensarmee bessere Bedingungen erlangen zu können.

  6. #531
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    Dabei hat der Orden doch alle Truppen aus Schweden zurückgezogen?

    Aber tut sich da irgendwas in den Verhandlungen? Oder sitzen die nun seit einem Monat rum ohne dass man das Gefühl hat, dass es bald weitergeht?
    Geändert von Käsbert (17. Januar 2026 um 20:41 Uhr)

  7. #532
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    Wenn man es recht sieht, versuchen die radikalen Loyalisten, die Verhandlungen sehr detailliert zu führen. Möglicherweise hoffen sie, dass die Zeit auf ihrer Seite ist.

  8. #533
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    Hat Frankreich grundsätzlich Intetesse den Kontor in Genua zu kaufen? Dürfte sich für die ja durchaus lohnen, wenn aktuell viele andere Nationen Italien meiden.

  9. #534
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    Dann vermutlich sogar eher Burgund? Frankreich hat ja keine eigene Nordseeflotte. Wenn der Orden den Sund sperren kann, bringt das aber natürlich auch nichts.

  10. #535
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    Ich sprach von meinem Kontor in Genua

  11. #536
    Zurück im Norden
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    Ach so! Das müsstest du allerdings mit Italien besprechen, es ist ja sein Land.

  12. #537
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    Die Kartierung der zahlreichen kleinen Wasserwege und der eher schlecht ausgebauten, bis dato nicht zu einem echten Netz verbundenen und meist unbefestigten Straßen des Landes wird mit großem Erfolg abgeschlossen. Die Kosten für neu erbaute Straßen betragen daher in den nächsten fünf Jahren (1714-1718) nur 80% der jeweils üblichen Preise.
    Ich gehe davon aus, dass sich der Bonus nur auf die Kernregion Finnland bezieht und nicht auf den Teil der Straße, den Stettin baut sowie den Teil der Straße in Brandenburg den Finnland direkt finanziert?

  13. #538
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    Das ist leider so, ja.

  14. #539
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    Ne, das macht schon so Sinn.

    Wie schaut das eigentlich mit dem Straßenbau aus? Ich muss keine festen Routen angeben, oder? Einfach die Regionen nennen, z.B. 60km in Südfinnland, 40km in Nordfinnland einfache Straße reicht?
    Macht das spielmechanisch eigentlich einen Unterschied, ob ich eine spezifische Route angebe?

  15. #540
    Zurück im Norden
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    Im Einzelfall kann das schon sinnvoll sein, beispielsweise wenn man bestimmte Städte konkret fördert. Ich würde beispielsweise Pori irgendwie einbeziehen, um den Kontor zu nutzen.

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