Es war ja Dänemark, dass hier offensichtlich mal wieder seine Vertragspflichten nicht beachtet hat![]()
Es war ja Dänemark, dass hier offensichtlich mal wieder seine Vertragspflichten nicht beachtet hat![]()
Da sind schon wieder italienische Schiffe im Ärmelkanal, unangekündigt – und wer weiß wohin unterwegs.
Versenken wir die Schiffe diesmal?
Ich fühle mich kanarenmäßig bedroht. hust
Wenn Burgund nur noch über die Chronik mit uns redet und sich bei der Schlichtung komplett ausschweigt, habe ich irgendwie auch nicht mehr wirklich Lust da noch irgendwas zu vermitteln.
Ich tendiere immer stärker dazu, auf stärker gegen Burgunds eingreifen zu agieren. Dass der Herzog sich Gesprächen so verschließt, finde ich nicht gut. Es gibt ne Verpflichtung zur Schlichtung und Burgund sagt nur, ich habe nichts zu sagen. Prima.
Außerdem würde es die Italiener abhalten. Zur Not müsste man selbst agieren. Burgund müsste man über die Stände gehen.
Wäre das für dich ok?
Die Stände zwingen doch den Herzog daran festzuhalten, also am Bündis.
Einige Adlige widersprechen dem Monarchen mittlerweile aber recht unverblümt![]()
Achso, dann habe ich es falsch herum gelesen.
Wenn du einen „ehrenhaften, rechtschaffenden“ Herzog von seinem Thron stoßen willst, ist es ein geeignetes Vorgehen, dich an seinen Adel zu wenden. Sollte es dem Herzog gelingen, seinen Titel gegenüber den Ständen zu verteidigen, weißt du, wohin der Weg führt – und was dies für die zukünftige Zusammenarbeit bedeutet.
Geändert von PaPaBlubb (09. Januar 2026 um 14:11 Uhr)
Der Adel scheint ja selbst aktiv zu werden. Wärst du tendentiell dabei, den Adel auch militärisch zu untersützen![]()
Es wird vermutlich dann eh erst aufs Frühjahr hinauslaufen, man hätte dann noch genug Zeit, das näher zu besprechen![]()
Die burgundische Lösung? Also der Adel vor Ort?
Ich halte sie für nicht ratsam.
Es wäre unklug, am eigenen Thron zu sägen und damit Präzedenzfälle zu schaffen, deren Folgen sich unserer Kontrolle entziehen. Ein Adel, der seinen rechtmäßigen Herrn absetzt, verletzt das Wesen der Lehensbindung in ihrem Kern. Solches Verhalten darf nicht als hinnehmbar erscheinen. Wenn das noch vom Kaiser Legitimation erhält, .....
Würden wir diesen Weg als gesellschaftlich akzeptabel erklären, liefen wir Gefahr, die Ordnung selbst zu untergraben – und uns am Ende nicht mehr als Herren des Reiches wiederzufinden, sondern als Spielball partikularer Interessen; sei es des Adels oder, wie man andernorts beobachten kann, des gemeinen Volkes.
... ich gehe sogar einen Schritt weiter. Mal angenommen du hast Erfolg, wärst du mit Frankreich im Krieg. Die werden nicht zusehen, wie der Burgundische Herzog abgesetzt wird.
Also anstatt in Dänemark zu deeskalieren, haust du noch eine Schippe drauf.
Ich hatte es eher als Fortestzung der bisherigen Linie gesehen, bei der Kaiser (zusammen mit Orden und auch Brandenburg) bisher immer den Adel unterstützt hat (Bauernaufstände, Jütland/Kalmar, etc.)
Die Spaltung in Burgund halte ich zumindestens absehbar, wenn keine Lösung im Dänemarkkonflikt gefunden wird, hast du noch alternative Ideen?
Im Ausland Marionetten einsetzen, okay. Innerhalb des eigenen Kaiserreiches, einen Fürsten aktiv entmachten? Welcher Fürst vertraut dann noch dem Kaiser? Geschweige denn dem Kaiserreich als Staatenbündnis?
Don gibt nicht nach und Guerra will auf biegen und brechen Schonen haben. Beide Seiten stur. Wobei Guerra zumindest mehrfach bereits zeigte, hier und dort Zugeständnisse zu machen. In Frankreich und Burgund sitzt halt kein Spieler. Sonst wären noch pragmatische Lösungen möglich. Wie man gerade sieht, ist Don bereit Burgund zu Opfern und der Herzog spielt da mit.
Kein Plan, sollen Sie sich eben die Köpfe einschlagen.
Edit:
Vielleicht versuchen an seine Vernunft zu appellieren? Ich meine Herzog könnte alles verlieren.......
An Seine Durchlaucht, den Herzog von Burgund,
Hochgeborener Fürst und geschätzter Verbündeter,
es ist nicht aus Überhebung, sondern aus Pflichtgefühl und aufrichtiger Sorge, dass ich mich in diesen Tagen mit offenen Worten an Euch wende. Die Zeiten sind unruhig, und wo der Krieg die Ordnung erschüttert, finden Gerüchte und verdeckte Absichten allzu leicht fruchtbaren Boden.
Mir sind Stimmen zu Ohren gekommen, die nahelegen, gewisse Kreise betrachteten die derzeitigen Spannungen nicht allein als äußere Herausforderung, sondern als Gelegenheit, innere Verhältnisse zu beeinflussen. Wo Adel beginnt, über die Absetzung seines rechtmäßigen Herrn nachzusinnen – und wo gar fremde Mächte solchen Gedanken Gehör schenken –, dort ist nicht Beratung am Werk, sondern Zersetzung.
Ich sage dies nicht, um zu warnen vor Eurem eigenen Landvolk, sondern um Euch aufmerksam zu machen auf jene, die im Schatten fremder Interessen handeln und Burgund nicht stärken, sondern lenken wollen. Ein solcher Weg mag kurzfristig verlockend erscheinen, doch er führt stets in Abhängigkeit.
Zugleich gestattet mir, in aller Freundschaft eine nüchterne Erwägung vorzubringen. Euer Ruf als Mann von Wort und Ehre eilt Euch weit voraus – und er ist wohlverdient. Doch nicht jedes Bündnis erwidert solche Tugenden in gleichem Maße. Dänemark hat sich, offen gesprochen, als unzuverlässiger Pfeiler erwiesen, und seine Sache bindet Kräfte, die Burgund im Inneren dringender benötigt.
Manchmal verlangt wahre Staatskunst nicht Standhaftigkeit bis zum Äußersten, sondern die Weisheit, einen bitteren Schritt zu tun, um Größeres zu bewahren: Land, Ordnung und Herrschaft. Ein Rückzug aus dieser Verbindung wäre kein Zeichen von Schwäche, sondern von Weitsicht – und er entzöge jenen den Vorwand, die Burgund von innen heraus umformen möchten.
Solltet Ihr diesen Weg beschreiten, so wisset: In Brandenburg würdet Ihr keinen Richter finden, sondern einen Freund. Auch wir achten Ehre und gegebenes Wort – doch wir messen Bündnisse am Wert dessen, was sie tragen. Treue ist kein Selbstzweck, wenn sie den Staat gefährdet.
Was immer Ihr entscheidet, Ihr sollt wissen, dass meine Hand Euch nicht aus Kalkül, sondern aus Respekt gereicht ist. Möge Burgund stark bleiben – durch Klugheit ebenso wie durch Standhaftigkeit.
Mit aufrichtiger Hochachtung
Der Markgraf von Brandenburg
Vermutlich hast du Recht und wir sollten einen letzten Versuch in diese Richtung versuchen.
Am besten wäre es, wenn möglichst viele Fürsten mitunterschreiben würden
Radbod zeigt ja in der Schlichtung keine Aussicht auf eine friedliche Beilegung des Konflikts.