Ich kenne diese Argumentation in der Form von Klink nicht, wäre aber auch egal ich muss mir nicht jeden Unfug anderer Spieler ans Bein binden.Gemäß der Argumentation von Klink, wonach wirtschaftliche Einbußen und Hemmnisse einen kriegerischen Akt darstellen,
Selbst wenn der Krieg für deine Einnahmen schädlich ist (was mir gar nicht so zwingend erscheint), ist das kein Angriff gegen Italien.
Was ich von Klink bzgl. Marseile in Erinnerung habe, ist dass er gesagt hat er würde sich nur so lange heraushalten, wie wir Marseile in Ruhe lassen. Das hat aber nichts mit Verteidigung zu tun, sondern dass man es natürlich für sinnvoll halten kann einzugreifen, wenn eigene Interessen berührt werden.
Ähnlich sehe ich das bzgl. des Angriffs auf die Kanaren:
die Geldfälscherei ist kein militärischer Angriff, sie ist aber ohne weiteres ein Grund für eine Kriegserklärung, das ändert aber nichts daran, dass die Koalition da nun der Angreifer ist.
Das schließt nicht aus, dass man da gemeinsam vorgehen könnte, aber der Grund wäre dann kein Angriff, sondern die Überlegung, dass Interessen bedroht sind, dann müsste man abwägen ob es besser ist Frieden zu bewahren obwohl Interessen bedroht sind, oder ob man dafür lieber einen Krieg führen sollte und wenn Ungarn da mitmachen sollte wird man das auch aus ungarischer Perspektive betrachten müssen.
Nur mal so in der Theorie, das Kalifat alleine wäre gar nicht so stark, wenn man den Truppentransport nach Barcelona gewährleisten kann ist das alleine kein Gegner bei dem in der Theorie über so was nicht nachdenken kann.
Aber in der Praxis sehe ich das aktuell trotzdem eher unwahrscheinlich, denn auf diplomatischer Ebene gäbe das viel Fallout.
Zuletzt mal zu deinen Etatbedenken, denn die kann ich sehr gut nachvollziehen.
Ich weiß nicht ob der Krieg deine Handelsrouten stört oder woher da sonst Verluste kommen sollen, eigentlich können Händler an Krieg sogar ganz gut verdienen.
Das Hauptproblem dürften doch eher die Embargos sein, Italien hat einen ziemlich schlechten Leumund, wenn große Teile der mongolischen Welt ein Embargo gegen Italien erlassen, ist das sicher schlecht für deine Händler, aber der Grund dafür ist doch nicht der Krieg gegen die Kanaren, sondern die gefälschten Münzen (und in Ländern von Moralfetischisten vielleicht auch andere Bedenken gegen eure Zusammenarbeit), evtl. auch deine Söldneraktion in Indien.
Was Italien eher bräuchte wäre eine Charmeoffensive, gerade wenn du auf Handel setzt, brauchst du Handelspartner. Da die Mongolen immer noch den Großteil der Welt beherrschen ist es schwer an denen vorbei zu kommen.
Aber auch in Europa wäre es gut, wenn Italien wieder beliebter würde. Gefühlt betrachtet bis auf Ungarn Böhmen und die Schweiz das ganze Reich Italien mehr oder weniger als Feind.
Da man weder militärisch noch wirtschaftlich viel gegen das Reich machen kann muss man eben sehen, dass man da ein paar Partner hat, die einem wohlgesonnen sind, damit das Reich keine Einigkeit gegen einen herstellen kann.
Frankreich Burgund wäre hier ein wirklich guter Partner, denn gerade Burgund stellt einen Großteil des Reichsterritorium.
Könnte ich noch länger machen, aber das Wesentliche:
Sieh zu, dass du aus der Isolation heraus kommst und beliebter wirst, das dürfte finanziell der sinnvollste Weg sein und wenn man dann in eine diplomatische Krise kommt hat man mehr Optionen, als wenn einen eh fast alle als potentiellen Gegner sehen und sich alle zusammenrotten, sobald man irgendwo robuster auftritt.



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Meine Lösung für den Streit mit Don war nämlich, dass wir Island einfach außen vorlassen, weil die Koalition gegen die Kanaren eben fordert, dass Island sowohl frei von kanarischen als auch dänischen Einfluss wird. Entsprechend ist das eh ein verlorener Posten für Don, egal was wir mit Don da aushandeln.
