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Thema: [Zwift] Mein Weg zum Ventoux

  1. #136
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    Tatsächlich breche ich auf den letzten Metern des Anstiegs dann doch etwas ein und kann den Schnitt von knapp 240 Watt nicht mehr aufrechhalten.

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    Der Pacer verliert aber weitere Sekunden auf mich und zumindest vor dem sollt eich mich über die Linie retten können. Der Berg ist auch fies, da er hinten raus dann stetig ein wenig steiler wird und gefühlt nicht aufhören möchte.

    ...

    Oben angekommen wird dann mein neuer FTP ermittelt und es hat abermals für eine Steigerung um etwa 4 Prozent gereicht.

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    Von 217 geht es auf 226 und meine beste 30 Minutenleistung beträgt nun 233 Watt.

    Ich hätte gedacht, dass noch mehr drin sein könnte. Aber mehr haben die Beine heute nicht hergegeben. Am Ende möchte ich glaube auch immer etwas zuviel und sollte mit dem erreichten zufrieden sein. Ich bin keine 2 Monate auf dem Rad und bin in der Zeit von 142 aus 226 Watt gekommen. Das ist schon eine enorme Steigerung und ich habe ja alle Zeit der Welt mich weiter zu steigern.

    Am Ende wird der Gewichtsverlust sicher auch der größere Hebel sein können. Da habe ich noch eine Menge Potential und die 108 Kilo habe ich bei 12 Prozent Steigung dann doch schmerzlich gefühlt.

    Hier die Strava-Daten der Fahrt.

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    Diese sind natürlich durch die Abfahrt und das Flachstück verfälscht. Daher schauen wir lieber mal auf den Anstieg selbst.

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    Da bin ich die 305 Höhenmeter mit einer Leistung von 233 Watt im Schnitt gefahren und kann mich nicht beschweren. In meiner Gewichtsklasse bin ich auf Platz 1695 von 3621. Also schon in der oberen Hälfte. Das ist für mich schon ein riesen Erfolg. Auch sonst gab es doch immerhin 1/5 an Fahrern, die langsamer waren.

    Vor knapp 2 Monaten hätte ich jedenfalls nicht gedacht, dass ich nach so kurzer Zeit schon einen so steilen Anstieg mit einem konstanten sportlichen Tempo hochfahren kann. Das lässt doch hoffen für den Ventoux

    Außerdem hat es auch noch ein paar absolute Bestleistungen gegeben über die mittleren Distanzbereiche.

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    Hier bin ich vor allem mit den Leistungen zwischen 10 und 20 Minuten zufrieden, da diese sehr konstant waren und auch über 25 Minuten war der Schnitt ja noch bei 233 Watt. Alles was länger ist, ist natürlich durch das langsame Heranfahren an den Anstieg und das komplette Rausnehmen an der Spitze verfälscht.

    Wenn das so weitergeht, werde ich sicher bald auch wieder in den Rennen einen Sprung machen können und dann vielleicht schon statt in der untersten Kategorie, etwas höher antreten können. Wenn ich da dann dran bleiben kann und nicht sofort abgehängt werde, ist das schon wieder ein großer Erfolg.

    Ich hoffe nur, dass ich die Weihnachtszeit diszipliniert bleiben kann und nicht zu sehr in alte Muster zurückfalle .
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  2. #137
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    Nachdem ich am Mittwoch für den FTP Test richtig viel investiert hatte, wäre gestern dann eher ein ruhiger Tag im Plan gewesen.

    Da ich aber am Freitag durch Mandantentermin auswärts und Weihnachtsmarktbesuch mit ehemaligen Kollegen nachmittags nicht viele Chancen habe zu fahren, habe ich mich dann doch entschieden ein Rennen zu versuchen. Mal schauen, wie die Beine nach den Anstrengungen am Mittwoch reagieren.

    Die Route ist die Gleiche, wie im letzten Rennen, wo ich mit Ach und Krach 9. werden konnte und ich entscheide mich für den 19 Uhr Slot, der in der Regel sehr gut besetzt ist. Mal schauen was geht. Hauptziel ist es, solange wie möglich, in der Führungsgruppe zu bleiben und nicht abgehängt zu werden. Hat man einmal den Windschatten verloren, ist das Rennen eigentlich gelaufen. Dann wieder rankommen an eine größere Gruppe ist fast unmöglich. Also bis zum letzten Korn kämpfen und erst abhängen lassen, wenn nichts mehr geht .

    Direkt zum Start gibt es wieder das alte Bild und ich kämpfe am Ende der ersten großen Gruppe um den Anschluss.

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    Die fahren auch jedes mal los wie die Feuerwehr und ich würde so gerne einen kontrollierten Start haben. Aber gut... langsam sollte ich das Kennen und diesmal geht es jedenfalls gut.

    ...

    Es bildet sich eine etwa 25 Fahrer starke Spitzengruppe, die das Tempo dann ein wenig rausnimmt und zusammen in den ersten Anstieg fährt.

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    Mehr als die Hälfte der Starter sind somit schon wieder abgehängt und ich habe mein Ziel bisher erreicht.

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    Am Hügel geht das Tempo dann aber richtig hoch und ich muss hier richtig Gas geben, um vorne dran zu bleiben.

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    Das gelingt diese Runde noch sehr gut und ich habe eine neue persönliche Bestzeit an dieser Bergwertung aufstellen können. Der Puls sagt allerdings mit 181 Schlägen, dass das hier schon sehr nahe an der Grenze war.

    Ich versuche heute auch erstmals beim Klettern ab und an aus dem Sattel zu gehen. Meine Technik ist da noch richtig mies, aber so kann ich über 5-10 Sekunden nochmal 100 Watt mehr produzieren, als ich es sonst könnte und das macht heute oft den Unterschief zwischen dran bleiben und abgehängt werden aus. Ich hoffe, dass ich hier noch etwas besser werden und zukünftg deutlich länger im Stehen fahren kann. Das entlastet die Muskeln ganz gut und erlaubt auch mal eine geringere Kadenz. Mit 300+ Watt im Sitzen bei 90 Umdrehungen und mehr, ist für mich auf Dauer aktuell auch nicht zu halten. Mal schauen, wie ich das in den kommenden Wochen noch verbessern kann.

    ...

    In der Folgerunde ist das Tempo am Anstieg dann glücklicherweise nicht so hart und die noch verbliebenen 20 Fahrer kommen hier gemeinsam hoch.

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    Ich hänge zwar mit Ach und Krach auf der letzten Position, habe es aber mal wieder geschafft am Feld zu bleiben und kann so eine weitere Runde vom Windschatten profitieren.

    ...

    Die dritte Runde ist nochmal eine Stufe härter...

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    Ich beiße mich allerdings abermals fest und lasse mich nicht abhängen. Innerlich habe ich hier dann aber schon kapituliert und rechne fest damit bei der finalen Überquerung, wenn das Tempo anzieht, keinen Stich mehr zu sehen.

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  3. #138
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    Es geht also auf die letzten 1,4 Kilometer und ich befinde mich wieder an meiner Stammposition im Feld.

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    Immerhin sollte an letzter Position der Windschatten am besten sein und das ist somit alles nur Taktik, um dann zum großen Schlag ausholen zu können.

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    Der Anstieg wird dann die erwartete Qual und ich bin in der Mitte des Anstiegs schon drauf und dran abgehängt zu werden.

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    Also stehe ich mal wieder ein paar Sekunden auf und kann das Tempo so nochmal etwas pushen und mich wieder rankämpfen.

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    Über die Spitze habe ich die Hinterräder der Gruppe vor mir noch halbwegs halten können, pfeife aber aus dem letzten Loch.

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    Jetzt muss ich weiter auf den Pedalen bleiben, da die meisten Lücken grade über die Kuppe aufreißen. Immerhin habe ich aber noch ein paar Fahrer hinter mir gelassen und sollte nun schon den 18. Platz sicher haben.

    ...

    Leider vergrößert sich die Lücke über die Kuppe noch etwas und so muss ich extrem kämpfen, um den Anschluss wieder herzustellen.

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    Das gelint mir dann kurz vor dem Ziel tatsächlich noch und so habe ich zumindest die Chance noch einen kleinen Sprint zu versuchen. Diesmal versuche ich es zumindest und möchte nicht direkt herschenken das Rennen.

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    Viel ist zwar nicht mehr in den Beinen, aber ich kann doch noch ein wenig im Feld nach vorne kommen zwischenzeitlich.
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  4. #139
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    Über die Linie komme ich dann schließlich auf Position 15.

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    Damit hätte ich vor dem letzten Anstieg nicht mehr gerechnet und ich bin stolz darauf, dran geblieben zu sein. Der "Sprint" war dann noch das i-Tüpfelchen. Ich habe diesmal wirklich bis zur Ziellinie gekämpft und nicht vorher schon aufgehört. Das ist für mich vor allem ein mentaler Erfolg.

    Hier die offiziellen Ergebnisse.

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    Von der Gesamtzeit fast 30 Sekunden schneller als beim letzten Mal und was für mich viel wichtiger ist. Diesmal auch nur mit 13 Sekunden Rückstand auf dem Sieger und nur 3 Sekunden auf Platz 4.

    Meine Rennpunktzahl steigt auch wieder um 3 Pünktchen und geht langsam nach oben. Es ist aber noch ein weiter Weg.

    Hier noch die Strava Daten:

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    Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist schon richtig sportlich und von den allgemeinen Leistungswerten kann ich eigentlich auch zufrieden sein. Sogar noch eine Bestleistung über 3 Minuten. Damit hatte ich gar nicht gerechnet.

    Ich muss aber auch zugeben, dass ich nach den gestrigen Anstrengungen schon das Gefühl hatte, heute nicht im Vollbesitz der Kräfte zu sein. Daher bin ich froh mich durchgebissen zu haben und am Ende im forderen Viertel des Starterfelds ins Ziel gefahren zu sein.

    Unterm Strich habe ich hier wohl meine aktuelle Leistungsklasse gefunden. Ich kann mit großer Anstrengung irgendwie bei den Leuten bleiben, habe aber aktuell noch keine Chance auf den Sieg. Ich bin gespannt, ob ich in den kommenden Wochen hier langsam näher an die Spitze kommen kan und irgendwann dann auch wieder eine Stufe höher an den Start gehen darf. Für den Moment ist das jedenfalls so extrem fordernd und motivierend.

    Mal schauen, was das Wochenende dann so bringt. Wenn ich heute fahre, dann wohl nur etwas Grundlagenarbeit und Regeneration.
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  5. #140
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  6. #141
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    Da der Termin heute schnell vorbei war, konnte ich doch noch eine Runde vor dem Weihnachtsmarkt aufs Rad. Das hilft der Kalorienbilanz.

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    Es sind am Ende dann sogar 50 Kilometer bei entspanntem Herzschlag geworden. Damit bin ich nach den letzten beiden Tagen sehr zufrieden.

    Am Wochenende werde ich dann wahrscheinlich ein kleineres Rennen noch machen und einen ruhigeren Tag. Mal schauen, wie ich mich jeweils fühle.
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  7. #142
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    Heute ist wieder Sonntag und damit Zeit für den Wochenabschlussbericht.

    Gestern habe ich zunächst den Anstieg der Woche gemacht, da das ein recht entspannter Berg mit nur 171 Höhenmetern auf knapp 5 Kilometer war.

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    Hier bin ich ohne großen Druck gefahren und lediglich aud den letzten 100 Metern mal etwas tiefer gegangen, um 35. statt 36. zu werden .

    Auf der Abfahrt habe ich dann den Druck aufrechterhalten und so eine ganz ordentliche Trainingsrunde mit 156 Watt gewichteter Leistung gemacht.

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    Anschließend ging es dann noch etwas mehr als eine Stunde hinter die Robopacer, um etwas Volumen zu bekommen und an der Grundlagenausdauer zu arbeiten.

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    Hinten raus waren meine Beine dann schon extrem erschöpft, obwohl ich keine großen Wattzahlen getreten habe.

    Damit bin ich am Samstag mit meiner Arbeit zufrieden und hoffe, dass ich den Weihnachtsmarktbesuch vom Vortag nicht auf der Waage bereuen muss.

    Heute morgen fühlte ich mich dann leider auch nicht so überragend und hatte einen kratzigen Hals. Daher wurden Rennpläne für heute zur Seite geschoben und ich habe dann eher etwas ruhigere Arbeit verrichtet.

    Hier versuche ich mich jetzt mal mit etwas strukturiertem Training und habe mir einen geplanten Trainingsplan mit 4 Einheiten pro Woche rausgesucht. Rund um den Plan kann ich dann immernoch mal ein paar freie Fahrten oder Rennen fahren. Aber vielleicht kann ich durch die Struktur ja gezielt an meiner Leistung arbeiten. Vielleicht merke ich aber auch schnell, dass das nix für mich ist und lass es sein.

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    Heute stand eine recht entspannte Einheit mit 6 mal 6 Minuten a 165 Watt an. Dazwischen gab es dann immer eine Minute etwas ruhigere Fahrt und dazu gab es auch ein Aufwärmen und Abkühlen. Das ging ganz gut und ich habe direkt eine Route abgehakt, die ich sonst nicht so bald gefahren wäre. Hier gab es nämlich 400 Höhenmeter zu bewältigen. Im Workout Modus merkt man das aber nicht und fährt einfach vor sich hin. Ohne Serien zu schauen, wäre das aber schon arg öde.

    Danach dann noch eine knappe Stunde Regenerationsfahrt bei sehr geringer Leistung.

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    Das hat den Beinen jedenfalls nochmal gut getan und hat dennoch knapp 300 Kalorien verbrannt.

    Alles in allem bin ich mit der Woche zufrieden und auch in der wöchentlichen Tabelle zeigt sich eine positive Entwicklung.

    Stichtag 19.10.2025 26.10.2025 02.11.2025 09.11.2025 16.11.2025 23.11.2025 30.11.2025 07.12.2025
    Gewicht 116,1 114,1 112,4 111,3 110,3 109,0 108,3 107,2
    Gefahrene Kilometer 0 85,2 255,5 454,7 690,4 934,2 1204,7 1484,2
    Verbrauchte Kalorien 0 1.339 4.201 7.226 10.665 14.528 18.840 23.213
    Höhenmeter 0 495 2.143 3.559 5.064 6.959 9.001 11.054
    FTP geschätzt 142 142 179 199 203 203 217 226
    W/Kg geschätzt 1,223 1,245 1,593 1,788 1,840 1,862 2,004 2,108
    Verbesserung 0 % 1,75 % 30,21 % 46,18 % 50,48 % 52,27 % 63,82 % 72,37 %

    Das Gewicht ist jetzt seit Beginn um fast 9 Kilo gesunken und die Leistungsfähigkeit hat deutlich zugenommen. Dazu bin ich von den gefahrenen Kilometern pro Woche recht konstant und ich werde Schritt für Schritt fitter. Natürlich wünscht man sich manchmal, dass es noch schneller geht. Aber da muss man dann auch mal innehalten und sich anschauen, was in der kurzen Zeit erreicht wurde.

    Nächste Woche war eigentlich Alpe de Zwift auf dem Plan. Aber ich weiß noch nicht, ob ich mich wirklich bereit fühle dafür. Das entscheide ich dann im Laufe der Woche spontan.
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  8. #143
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    Guten Morgen,

    in der Nacht zu Montag hatte ich dann leider abermals Halskratzen und es wirkt, als ob eine Erkältung tatsächlich im Anmarsch ist. Daher habe ich außer leichtem Spaziergang gestern nichts gemacht. Heute geht es schon wieder etwas besser, ich werde aber dennoch nochmal Ruhe machen.

    Das torpediert zwar meine ganzen Pläne für diese Woche, aber vielleicht sind mal 2 Ruhetage am Stück auch nicht verkehrt für die Muskulatur. Ob ich morgen dann wieder mit lockerem Fahren anfangen kann, schaue ich dann. Ich hoffe da kommt nicht noch was.

  9. #144
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    Nachdem ich jetzt zwei Tage komplett vom Rad war und dem Körper Ruhe gegönnt habe, setze ich die Woche sehr ruhig fort und habe gestern und heute jeweils eine recht ruhige Runde absolviert.

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    Dabei habe ich die Intensität heute im Vergleich zu gestern geringfügig gesteigert und eine Stunde bei 125 Watt gemacht. Ziel ist es den Puls klar bei unter 140 zu halten und den Körper langsam wieder zu bewegen.

    Wenn es mir weiter gut geht, werde ich morgen vielleicht wieder ein wenig erhöhen die Intensität und schauen, was am Wochenende noch so gemacht werden kann.

    Der Fokus ist jedenfalls weiter da und es fällt mir schwer mal locker zu machen. Aber es ist ohnehin nicht verkehrt dem Körper mal ein paar lockere Tage in Folge zu gönnen. Dann können die Muskeln auch das Training verarbeiten.

    Beim Gewicht nähere ich mich den 106 Kilo und habe damit die 10 Kilomarke geschafft. das ist ein schöner Erfolg und wenn ich zum Ende des Jahres bei 105 bin, bin ich total happy.
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  10. #145
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    Die nächste Woche ist vorüber und das war meine bisher Schwerste.

    Durch die Erkältung zu Beginn der Woche, sind alle meine Pläne über den Haufen geworfen worden und es ging diese Woche vorrangig um Ruhe und Regeneration.

    Entsprechend habe ich Montag und Dienstag keine Fahrt gemacht und am Mittwoch und Donnerstag nur ruhige Fahrten.

    Am Freitag ging es entsprechend weiter und ich habe ein paar sehr lockere Kilometer abgespult.

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    Mit einem Durchschnittspuls von 109 war das wirklich eine Kaffeefahrt. Aber für mich war es dennoch wichtig die Beine zumindest etwas zu bewegen und da es seit Mittwoch ja stetig besser wurde, stand dem glücklicherweise nichts entgegen.

    Da ich diese Woche deutlich weniger fahren konnte, als ich wollte und zudem auch noch einige Termine wie Geburtstagsfeiern und Adventsessen anstanden, war die Woche für mich auch von der Ernährung eine Herausforderung. Am Ende lief das aber ganz gut und unterm Strich ist es wieder ein Kilo weniger geworden.

    Am Samstag hatte ich nicht so viel Zeit zum Fahren und habe diese genutzt, um einen Berg zu fahren und mal wieder etwas mehr Belastung zu testen.

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    Der Old Wilunga Hill ist ein schöner gleichmäßiger Anstieg, der die meiste Zeit zwischen 7 und 8 Prozent Steigung aufweist.

    Hier konnte ich auch direkt mein "Weihnachtsgeschenk", das Samstag geliefert wurde testen. Ich habe mir eine Rocker-Plate bestellt, um das Fahren drinnen etwas komfortabler zu gestalten.

    So eine Platte kommt unter das Fahrrad und ermöglicht dann Bewegungen nach links und rechts, wie beim Wiegetritt, sowie Bewegungen nach vorne und hinten. Dadurch wird der größte Teil der Bewegungsenergie, die durch das Treten in die Pedalen entsteht, aufgenommen und abgeleitet. Auf dem fest installierten Rad gibt es dafür kein Ventil und das geht entweder in den Rahmen oder zurück in den Körper. Das kann bei längeren Fahrten zu Schmerzen führen. Mit der Platte hoffe ich also auf mehr Fahrkomfort.

    Der erste Test war schon noch komisch, da ich erstmal schauen musste, wie stark ich die Luftbälle aufpumpen muss, um das richtige Fahrgefühl zu haben und die neue Beweglichkeit ohnehin gewöhnungsbedürftig ist.

    Heute stand dann nochmal eine längere und etwas intensivere Fahrt an.

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    Hier merke ich dann nach mehr als einer Stunde schon, dass mein Po und meine Beine deutlich weniger Probleme gemacht haben, als ich es sonst gewohnt war. Das kann natürlich nur eine Momentaufnahme sein, aber ich denke schon, dass die Platte hier sehr hilft.

    Die Fahrt heute hat dann sogar noch zu einer zweitbesten Leistung über eine Stunde geführt und ich habe mich dabei sehr gut gefühlt. Der Puls war auch im Rahmen. Somit hat mir die ruhgie Woche unterm Strich vielleicht auch leistungstechnisch ganz gut getan. Wenn ich mich morgen weiter so gut fühle, würde ich gerne das Rennen für diese Woche noch nachholen, ehe es dann zu den ekligen Rennen ab nächste Woche geht. Mal schauen, ob das klappt.

    Hier wieder die Tabelle mit den Fortschritten. Aufgrund der Umstände ist der größte Erfolg diese Woche die erneute Gewichtsreduktion. Damit stehe ich nun bei 9,9 verlorenen Kilogramm. Das hätte ich mich im Oktober nicht vorstellen können. Bis Ende des Jahres wäre ich gerne unter 105. Das sollte machbar sein.

    Stichtag 19.10.2025 26.10.2025 02.11.2025 09.11.2025 16.11.2025 23.11.2025 30.11.2025 07.12.2025 14.12.2025
    Gewicht 116,1 114,1 112,4 111,3 110,3 109,0 108,3 107,2 106,2
    Gefahrene Kilometer 0 85,2 255,5 454,7 690,4 934,2 1.204,7 1.484,2 1.628,1
    Verbrauchte Kalorien 0 1.339 4.201 7.226 10.665 14.528 18.840 23.213 25.286
    Höhenmeter 0 495 2.143 3.559 5.064 6.959 9.001 11.054 11.979
    FTP geschätzt 142 142 179 199 203 203 217 226 226
    W/Kg geschätzt 1,223 1,245 1,593 1,788 1,840 1,862 2,004 2,108 2,128
    Verbesserung 0 % 1,75 % 30,21 % 46,18 % 50,48 % 52,27 % 63,82 % 72,37 % 73,99 %
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  11. #146
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    Sogar in der Erkältungs- und Adventfeier-Woche ein Kilo abgenommen, stark!

  12. #147
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    Etappe 2 "Fresh Outta 25" Scottland Smash

    Nachdem ich die letzte Woche aufgrund meiner gesundheitlichen Einschränkungen kein Rennen fahren konnte, habe ich mich dann heute nach langem Zögern dazu entschieden die letzte Chance für die zweite Etappe der aktuellen Rennserie zu nutzen und das Rennen heute Nachmittag zu fahren.

    Anders als in der ersten Etappe haben wir diesmal keinen mehrfach zu befahrenden Rundkurs, sondern ein fröhliches Auf und Ab durch die Interpretation Schottlands auf Zwift.

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    Das ist vom Profil doch schon anspruchsvoller als der Rundkurs aus der Vorwoche. Es gibt einige relativ steile Hügel, die glücklicherweise so kurz sind, dass ich das mit Schwung und Kraft schaffen könnte. Kurz vor dem Ziel gibt es auch wieder eine langgezogene leichte Steigung von etwas mehr als einen Kilometer mit knapp 2 Prozent im Schnitt. Wenn man da am Anschlag ist, können da schon Löcher aufgehen.

    Nachdem ich letzte Woche nicht viel gefahren bin, weiß ich aktuell gar nicht wo ich von der Fitness stehe und bin gespannt, wie das Rennen laufen wird.

    ...

    Insgesamt melden sich 18 Fahrer zum Rennen und somit haben wir ein überschaubares Fahrerfeld. Ich mag ja eigentlich lieber größere Felder, da man sich da besser im Windschatten verstecken kann. Mal schauen, wie sich das Rennen entwickelt.

    Der Start ist diesmal halbwegs human und es gelingt mir mich in einer größerem Gruppe festzusetzen.

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    Hier kann ich direkt ein wenig vom Gas gehen und den Windschatten nutzen. Der Puls ist dennoch direkt auf über 160 geschossen in der intensiven Startphase.

    Ganz vorne hat sich bereits ein Italiener abgesetzt, der offensichtlich sehr starke Beine hat. Das Tempo kann ich aber beim besten Willen nicht mitgehen.

    ...

    In der Innenstadt von Glasgow wartet direkt der erste eklige Anstieg.

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    Dieser beginnt noch relativ entspannt, nach der nächsten Kurve kommt dann aber die richtige Rampe.

    Der Italiener zieht bereits mit 14 Sekunden Vorsprung seine Runden und ich habe mich am Ende einer 10 Fahrer großen Gruppe festgesetzt.

    Es ist gut möglich, dass diese sich direkt im ersten Anstieg reduziert.

    ...

    Ich versuche das Steilstück im Stehen zu fahren und tu mich noch etwas schwer mit meiner neuen Rocker-Plate.

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    Es gelingt mit aber irgendwie an der Spitze dran zu bleiben und mich hier nicht direkt abhängen zu lassen. 400-500 Watt sind allerdings schon nötig für die Rampe, um die Anderen nicht zu verlieren.

    ...

    Nach der Kuppe hat sich unsere Gruppe dann bereits auf 6 Fahrer reduziert und die Anderen sind als wir aus Glasgow raus und das erste mal den Anstieg, der nachher im Finale wartet hochfahren.

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    Hier tut sich der Belgier Leplae immer wieder hervor und versucht das Feld von vorne weiter auseinanderzufahren. Schon den Anstieg in Glasgow ist er 3-4 Sekunden schneller gefahren als die Gruppe, wurde dann aber wieder gestellt. Ich versuche mich hier nicht überraschen zu lassen und schaffe meist schnell den Anschluss wieder.

    Einige aus unserer Gruppe werden in solchen Situationen aber immer wieder leicht distanziert. Da dann aber keiner durchziehen will oder kann (in meinem Fall). Findet sich unser "Hauptfeld" immer wieder zusammen.
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  13. #148
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    Als nächstes steht ein weiterer Steiler Kicker mit etwa 400 Meter Länge auf dem Plan.

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    Da dieser unmittelbar nach einer Abfahrt kommt, erhöhe ich in der Abfahrt bereits das Tempo und den Druck auf den Pedalen, um möglichst viel Schwung für den Anstieg zu haben.

    ...

    In solchen Situationen kommt mir meine Masse dann doch etwas entgegen und durch die Trägheit kann ich so ohne zu großen Geschwindigkeitsverlust die kurze Steigung nehmen.

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    Der führende Italiener verliert auf dem kurzen Stück 8 Sekunden auf mich und auch unsere Gruppe wird hier weit auseinandergerissen. Hätte ich jetzt die nötigen Reserven, könnte ich zum Italiener vorfahren und gemeinsam den Rest der Gruppe stehen lassen.

    Mein Puls ist allerdings schon bei über 180 und ich weiß, dass ich nicht die nötigen Reserven habe, um ein solches Unterfangen erfolgreich durchzuführen. Daher nehme ich ein paar Tritte raus und lasse den Rest aufschließen. So kann ich mich zumindest kurz erholen.

    ...

    Am nächsten deutlich flacheren Anstieg ist es dann wieder der Belgier, der das Tempo forciert.

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    Der Italiener ist weiter nur 2 Sekunden vor uns. Es gelingt aber weder dem Belgier noch den anderen Fahrern im Feld dieses Loch zu schließen und es scheint so, als ob Grassi uns hier ganz gut kontrollieren kann.

    ...

    Zurück in Glasgow ist unser Rückstand dann wieder auf 11 Sekunden angestiegen und der Gedanke, dass der Italiener vorne im Wind zu viele Kräfte lässt, verflüchtigt sich schnell.

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    Wir haben unterwegs auch einen weiteren Fahrer verloren und sind nun nur noch zu fünft.

    Es geht nun ein letztes Mal die Wand von Glasgow hoch und danach geht es wellig ohne richtig steile Stücke auf das Ziel zu. Ich muss jetzt also schauen, dass ich irgendwie den Kontakt zur Gruppe halten kann.

    ...

    Diesmal klappt das mit dem Fahren im Stehen schon ein wenig besser und ich komme tatsächlich auf Position 2 aus unserer Gruppe ohne großen Rückstand über den Hügel.

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    Hinten scheint der Belgier sich mit seinen vorherigen Attacken keinen Gefallen getan zu haben und lässt nun Federn. Auch ein Niederländer kann das Tempo nicht mehr mitgehen und hat eine kleine Lücke.

    Mal schauen, ob die Beiden auf der Abfahrt nochmal herankommen können.
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  14. #149
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    Unsere Gruppe setzt sich langsam aber sicher von den Verfolgern ab und kommt sogar wieder auf 5 Sekunden an den Italiener ran.

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    Dadurch, dass meine Gefährten immer wieder attackieren und dann die Beine hoch nehmen, ist das Ganze hier sehr anspruchsvoll. Ich muss stets aufmerksam sein und schnell genug reagieren. Wenn die Lücke erstmal zu groß wird, ist es sehr schwer wieder ranzufahren.

    ...

    1,3 Kilometer vor dem Ziel hat sich nicht viel geändert am Gesamtbild.

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    Aktuell ist wieder der Amerikaner in der Attacke und ich versuche Ruhe zu bewahren und im Windschatten der Kanadierin zu bleiben. Der finale "Anstieg" beginnt nun bald und ich befürchte, dass ich jedes Korn für diesen benötigen werde.

    Der Graph unten zeigt jeweils die Leistungszonen und Wattzahlen an, die ich in den vergangenen x Minuten getreten habe. Hier sieht man gut, dass es immer wieder zwischen Rot, gelb, grün und blau wechselt. Es ist enorm ermüdend immer wieder voll in die Pedalen zu steigen und dann wieder rauszunehmen. Aber ich habe einfach nicht die nötigen Reserven, um die Leistung stehen zu lassen.

    ...

    600 Meter vor dem Ziel hat sich das Ganze kurzzeitig wieder etwas beruhigt und wir haben bereits ein gutes Stück der Steigung hinter uns gelassen.

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    Langsam glaube ich daran, dass ich hier oben mit ankommen kann und dann in einem Sprint vielleicht ein Wort mitreden kann. Mein puls von fast 180 Schlägen lässt mich da aber noch etwas zweifeln.

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    Nur wenige Sekunden nach dem Bild eben, zieht der Amerikaner von hinten mit einer Feder an mir vorbei und auch die Kanadierin gibt Gas.

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    Ich habe extrem zu kämpfen, um irgendwie dran zu bleiben, kann den Windschatten des Amerikaners aber halten und zünde nun 300 Meter vor dem Ziel meinen Aeroboost, der mit etwas weniger Windwiderstand gibt. In Verbindung mit dem Windschatten, gibt mir dies einen kleinen Vorteil auf den letzten flachen Metern.

    ...

    100 Meter später ziehe ich an der Kanadierin vorbei und habe immer noch knapp 200 Meter vor mir. Das wird ein extrem langer Sprint.

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    Ich lege alles rein und versuche das Tempo bis zum Schluss hoch zu halten.
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  15. #150
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    Am Ende lasse ich dann zwar etwas nach, kann den zweiten Platz aber nach Hause fahren und mich über einen Podestplatz freuen.

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    So einen langen Sprint bin ich bis jetzt noch nicht gefahren und ich bin froh, dass die direkte Konkurrenz hier offensichtlich auch keine Sprintbeine hattet. Die Beiden kommen tatsächlich mit 2-3 Sekunden Rückstand ins Ziel und hatten glücklicherweise auf den letzten 200 Metern dann nichts mehr dagegenzusetzen. Hier habe ich mit meiner hohen Wattzahl dann doch ein paar Vorteile gegen leichtgewichtigere Kletterer. Im Flachen macht die absolute Wattzahl doch noch deutlich mehr aus als am Anstieg.

    Ich bin extrem zufrieden mit dem zweiten Platz, da der Italiener in einer ganz anderen Liga unterwegs war und ich da im Traum keine Chance gehabt hätte dran zu bleiben. Wahrscheinlich hätte er auch nochmal zulegen können, wenn er möchte.

    Während des Rennens war ich sicher 5 Mal kurz davor reißen zu lassen und aufzugeben. Aber irgendwie beißt man sich dann doch jedes mal wieder fest und versucht dann doch nochmal alles, um irgendwie dran zu bleiben. Da bin ich dann ein kleiner Terrier und verbeiße mich extrem. Da bin ich dann einfach zu ehrgeizig und möchte mir nicht vorwerfen, dass ich zu früh aufgegeben habe. Manchmal ist aber sicher weniger mehr. Hier war es jedenfalls gut und ich bin sehr zufrieden mit meinem "Comebackrennen".

    Hier noch die Rennergebnisse.

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    Das Feld hat es schon sehr stark auseinandergezogen und die Abstände sind groß. Aber das ist in der untersten Kategorie ja oft der Fall. Hier gibt es halt extreme Leistungsunterschiede.

    Der Italiener hat jetzt 236 Rennpunkte und ist damit deutlich aus unserer Kategorie herausgewachsen. Das war auch sein erstes Rennen seit März und daher war seine Rennpunktzahl langsam nach unten gegangen und er konnte in dieser Kategorie starten, die wahrscheinlich zu leicht für ihn ist. Aber selbst dann muss man so einen souveränen Start-Ziel Sieg erstmal hinbekommen. Er hatte ja keinen Meter Windschatten und wir waren ja ein paar Mal fast dran. Er konnte aber immer wieder wegfahren. Echt stark.

    ...

    Abschließend noch meine Leistungsdaten.

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    Ich hätte nicht gedacht, dass ich hier sogar noch Bestwerte geschafft habe über 10 und 30 Minuten. Vom Gefühl her ging es heute noch recht schwer und mein Puls war ja auch recht hoch.

    Aber vor allem die letzte Minute mit fast 400 Watt im Schnitt war schon sehr stark und der Grundstein für den 2. Platz. Meine Bestzeit über eine Minute hatte ich mal frisch an einer Sprintwertung aufgestellt. Diesmal hatte ich 17 extrem intensive Kilometer hinter mir und habe fast den gleichen Wert erreicht. Das zeigt mir dann schon, dass der Körper nicht so leicht vergisst und die ruhige Woche die Leistungsfähigkeit nicht wirklich geschmälert hat.

    Die nächsten 1-2 Tage wird es nun aber wieder eher ruhig werden und dann schaue ich, wie ich mich fühle.
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