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Thema: Der Mongolensturm - Der neue mongolische Postdienst

  1. #211
    Grünkohlgroßmaul Avatar von Bassewitz
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    Zitat Zitat von Wiwi Beitrag anzeigen
    Nach längeren Gesprächen des Gesandtenkongresses, welcher sich an den Feierlichkeiten des vergangen Jahres in Cordoba angeschlossen hat, hat eine Mehrheit der versammelten Ländern sich auf folgende Erklärung geeinigt:


    Gemeinsame Erklärung zum ordentlichen Krieg


    Präambel

    Das Ziel aller Reiche sollte der Frieden sein, doch nicht immer lässt sich dieser wahren und der Weg zum Frieden führt dann erst über den bewaffneten Konflikt. Aus diesem Grund verständigen sich die Unterzeichner dieser Erklärung darauf jene Konflikte ehrenhaft und unter Wahrung von Maß und Ordnung zuführen.
    Ein jedes Reich ist eingeladen sich dieser Erklärung anzuschließen.


    § 1 Kein Krieg ohne Kriegserklärung

    I.) Zu Beginn eines Krieges ist dieser offiziell zu erklären. Im Regelfall geschieht dies durch eine formell übergebene Kriegserklärung in der gegnerischen Hauptstadt.
    In Fällen, in denen dies problematisch erscheint, kann die Nachricht an den nächstgelegenen Grenzposten oder auf See dem nächstgelegenen Kapitän überreicht werden oder per öffentlicher Erklärung im Postdienst erfolgen.

    II.) Im Regelfall sollte zwischen Übergabe der Erklärung und Beginn des ersten Gefechts mindestens ein Tag liegen.

    III.) Dem Überbringer einer Kriegserklärung ist freies Geleit auf direktem Wege in sein Heimatland zu gewähren. Ebenso ist darauf zu achten, dass bei einer Übergabe abseits der gegnerischen Hauptstadt, der Empfänger einer Kriegserklärung nicht daran gehindert wird, die Nachricht auf direktem Wege an seinen Herrscher zu überbringen. Falls dies nicht möglich ist, hat zusätzlich eine sofortige öffentliche Bekanntmachung der Kriegserklärung durch den Postdienst zu erfolgen.

    IV.) Sollte ein Unterzeichner ohne ordentliche Kriegserklärung angegriffen werden, so gilt der Aggressor allen Unterzeichnern als Unehrenhaft und soll mindesten bis zum Friedenschluss von allen Unterzeichner auch so benannt und behandelt werden.

    V.) Sollte ein Riech außerhalb dieser Erklärung ohne ordentliche Kriegserklärung angegriffen werden, sind alle Unterzeichner angehalten auch dies als ehrloses Verhalten anzusehen.


    § 2 Keine Verstecken Kriegsbeteiligungen

    I.) Söldner, Schiffe, Kanonen und sonstige militärische Einheiten die in einem bewaffneten Konflikt eingesetzt werden gelten allen Unterzeichner als Kriegseintritt jenes Landes welches diese Truppen stellt.

    II.) Sollte das truppenstellende Land nicht wie unter §1 ordentlich den Krieg erklärt haben, so wird es wie zuvor beschrieben als unehrenhaft angesehen.


    § 3 Schutz von Zivilpersonen

    I.) Bei Kriegen und bewaffneten Konflikten jeglicher Art, ist die Zivilbevölkerung -soweit möglich- zu schonen. Dies ist kein Verbot von Plünderungen und Enteignungen im Krieg, aber Leben, Gesundheit und Freiheit von Zivilisten sind zu verschonen.

    II.) Sollte die Gefahr bestehen, dass Zivilisten anschließend in den Kriegsdienst gerufen werden, so ist die Gefangennahme gestattet. Dann besteht aber die Pflicht, diese angemessen zu versorgen, gut zu behandeln und spätestens zum Ende eines Konflikts wieder freizulassen.

    III.) Gebetstätten, religiöse Gebäude und Orte der Krankenpflege und -führsorge stehen unter besonderen Schutz.
    Sie dürften daher nicht direkt angegriffen werden, noch Stützpunkt militärischer Operationen sein, oder von bewaffneten Truppen betreten werden.
    Darüber hinaus dürfen diese nicht ihres Zwecks entfremdeten werden und andere strategische Zwecke erfüllen.

    IV.) Darüber hinaus sind alle Unterzeichner angehalten bei bewaffneten Konflikt dafür zu Sorge zutragen das sich alle Partner -auch jene welche die Erklärung nicht unterzeichnet haben- im Sinne von §3 verhalten.

    V.) Bei Unklarheiten von §3 haben sich die Parteien den anderen Unterzeichner zu erklären.


    § 4 Zukunfstbezug

    Alle die genannten Punkte gelten ab der Unterzeichnung der Erklärung, Handlungen die vor der Unterzeichnung dieser Erklärung durchgeführt sind fallen ausdrücklich nicht unter diese Regelung.
    Westfalen schließt sich an.
    Zitat Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
    Was Basse sagt. :D
    Zitat Zitat von Simato Beitrag anzeigen
    Passe, wenn nicht Basse :schwaerm:
    Zitat Zitat von Der Gevatter Tod Beitrag anzeigen
    Da will ich mich einmal im Leben anpassen (...) und BasedBasse rückt mich direkt zurecht :D

  2. #212
    Holz? Marmor! Avatar von Don Armigo
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    28. April 1713: Von allen Seiten zu einer raschen Entscheidung gedrängt, kommen die seit Anfang April in Paris tagenden französischen Generalstände überein, nach dem Vorbild des Kalifats eine bewaffnete Neutralität aller Reiche und Vasallen der französischen Krone zu erklären. Eduard VII. tritt dieser Entscheidung für die Festlandslehen ausdrücklich bei und verspricht, auch den englischen Reichsteil in Absprache mit dem Parlament möglichst aus dem Krieg herauszuhalten. Besonders Karl XII., dessen treuer Vater in ganz Frankreich ein ehrenvolles Andenken genießt, hatte sich gegen eine Waffenbruderschaft mit dem Kalifen ausgesprochen. Das Embargo gegen die Kanaren soll aber in Kraft bleiben, bis diese Island an König Radbod zurückgeben. Zudem werden nach dem Vorbild mehrerer europäischer Länder schärfere Kontrollen auf Falschgeld eingeführt.
    Per Bote: Mein König Radbod Nordlandsson sendet seinen wärmsten Dank für das öffentliche Bekenntnis von Burgund und Frankreich. Sollte jemals Hilfe oder auch nur einen Freundschaftsdienst von Kalmar vonnöten sein wird man umgehend und mit allen nur möglichen Mitteln entsprechend der Anfrage agieren.

    In Anbetracht jüngster Ereignisse tritt man dem Abkommen nun vollständig bei.
    Ein kalter Wind braust von Osten heran
    tilgt Sonne und Blätter und grün.
    Die Seen versinken im ewigen Eis,
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  3. #213
    zurück aus dem Exil Avatar von Kaiser Klink
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    Zitat Zitat von Don Armigo Beitrag anzeigen
    Per Bote: Mein König Radbod Nordlandsson sendet seinen wärmsten Dank für das öffentliche Bekenntnis von Burgund und Frankreich. Sollte jemals Hilfe oder auch nur einen Freundschaftsdienst von Kalmar vonnöten sein wird man umgehend und mit allen nur möglichen Mitteln entsprechend der Anfrage agieren.

    In Anbetracht jüngster Ereignisse tritt man dem Abkommen nun vollständig bei.
    Wir möchten klarstellen, dass Dänemark nicht zu dem Kongress geladen war. Ein sofortiger Beitritt ist nur Teilnehmern möglich. Ein nachträglicher Beitritt zum Abkommen kann nur erfolgen, wenn die Vertragsteilnehmer des Gesandtenkongresses zu Cordoba diesem zustimmen.
    Zitat Zitat von Friedrich Engels Beitrag anzeigen
    ""Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluß von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen"."

  4. #214
    Holz? Marmor! Avatar von Don Armigo
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    Zitat Zitat von Kaiser Klink Beitrag anzeigen
    Wir möchten klarstellen, dass Dänemark nicht zu dem Kongress geladen war. Ein sofortiger Beitritt ist nur Teilnehmern möglich. Ein nachträglicher Beitritt zum Abkommen kann nur erfolgen, wenn die Vertragsteilnehmer des Gesandtenkongresses zu Cordoba diesem zustimmen.
    Ein jedes Reich ist eingeladen sich dieser Erklärung anzuschließen.
    Dann würde man empfehlen den obigen Passus aus der Präambel zu streichen

    Die Kalmarer Union kann sich unabhängig davon selbst jederzeit alle Regeln auferlegen die sie möchte.
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  5. #215
    Holz? Marmor! Avatar von Don Armigo
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    Kalmarer Union


    Stellt die drei Königreiche in Ewigkeit durch Tradition und Herkunft verbunden dar

    Kalmar hat sich im Rahmen der jüngsten Ereignisse eine Politik der Transparenz auferlegt und wird im Folgenden in geeigneter Form (Quellenschutz) über alle Erkenntnisse informieren.

    Zitat Zitat von Geschehnisse
    1.-30. April 1713: In Dänemark, Norddeutschland und Südschweden tauchen zahlreiche sehr gut gestaltete Flugschriften auf, in welchen auf die dänischen Verbrechen der Vergangenheit und auf den Verlust eigener Besatzungen vor den Kanaren und vor Island Bezug genommen wird. So sehe es aus, wenn König Radbod seine Truppen mobilisiere, heißt es auf vielen der Pamphlete pointiert. In Schonen und in den Städten Norddeutschlands wird zunächst nur wenig getan, um die Verbreitung der Drucke zu verhindern.
    Zitat Zitat von Erkenntnisse
    Es spricht nichts dafür, dass es die Kanaren waren, die man ursprünglich im Verdacht hatte. Aufmachung, Art der Formulierungen und Gestaltung sprechen für eine Herkunft aus dem Ostseeraum oder aus Norwegen, jedenfalls eher aus Nord- oder Nordosteuropa. X vermuten, dass die Flugschriften wenigstens teilweise über die schwedische Landgrenze geschmuggelt wurden (was natürlich nicht bedeutet, dass sie auch sicher dort gedruckt worden sind).
    Offenbar wird von dritter Seite aus Nord- oder Nordosteuropa eine organisierte Schmutzkampagne gegen die Kalmarer Union gefahren. Wer auch immer dafür verantwortlich hat sehr viel Geld ausgegeben um König Radbod Nordlanson durch den Dreck zu ziehen.

    Wer ohne vorherige Bekanntmachung solchen Schmutz ventiliert muss damit rechnen, dass die Kalmarer Union sämtliche Beziehungen zu ihm einstellt.

    Zitat Zitat von Geschehnisse
    1.-31. Mai 1713: In mehreren schonischen Städten greifen Männer und Frauen, die sich mit heidnischen Symbolen am ganzen Körper bemalt haben und Götteramulette tragen, Kleriker und Ordensleute an. Auf einige Dorfkirchen und ein Karmelitinnenkloster in Lund werden sogar Brandanschläge verübt. Auch auf christlicher Seite scheinen militantere Gruppen an Einfluss zu gewinnen, so dass in vielen Dörfern heidnische Kräuterfrauen als Hexen vor die Dorfgemeinschaft gezerrt und bestraft werden. Die schwedischen Schutztruppen und der schonische Adel arbeiten zwar eng zusammen und bemühen sich um Unparteilichkeit, die Gewalt kam aber offenbar recht unerwartet und trat auch in Dörfern auf, die nicht für religiöse Spannungen bekannt waren.
    Zitat Zitat von Erkenntnisse
    Über die Angriffe ist im Augenblick noch sehr wenig bekannt, sie haben ja auch erst angefangen. Erstaunlich ist, dass bisher aus Schonen keine Spannungen gemeldet wurden, die ein derartiges Ausmaß von Gewalt erwarten ließen.
    Königsmutter Skadi zeigt sich entsetzt (Radbod wird sich diesem Eindruck später anschließen) darüber, dass eine offensichtlich fremde und feindselige Macht versucht religiöse Spannungen zu schüren und trauert um jede Frau, jeden Mann und jedes niedergebrannte christliche Sakralgebäude.

    Offenbar hat man es mit einem gewissenlosen Gegner zutun dem nichts heilig ist und der gezielt versucht durch Angriffe auf die schwedischen Brüder eine diplomatische Krise zu verursachen. Da laut Bericht weitere Angriffe zu erwarten sind wird man in aller Entschlossenheit die nötigen Maßnahmen ergreifen und Schonen Verstärkung schicken. Sollten die schwedischen Brüder temporär Verstärkung durch weitere schwedische (oder auch norwegische) Freiwillige erhalten würde man das begrüßen.

    Man erwartet von allen religiösen Führern, Adligen und Würdenträgern selbstverständlich eine strikte Verurteilung und nach Möglichkeit Bekämpfung aller religiösen Übergriffe.

    Nordische Brüder! Lasst nicht zu, dass Fremde Zwietracht zwischen nordischen Brüdern sähen. Schützt religiösen Stätten gemeinsam und wenn ihr merkt dass gedungene oder ausländische Kräfte in eurem Dorf Unruhe stiften nehmt sie fest und liefert sie an euren Lehnsherrn. Die Zukunft des nordische Volks muss jeden Tag neu gewonnen werden!

    Brüder die ihr in den panskandinavischen Vereinen tätig seid, versucht zu helfen wo ihr könnt.

    Bröder till en folket! (Brüder eines Volkes)
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  6. #216
    Holz? Marmor! Avatar von Don Armigo
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    König Waldemar IV. hat allerdings noch nicht seine Zustimmung dazu erteilt, und auch seine Minister scheinen eher auf ein Eingreifen des Deutschen Ordens zu vertrauen.
    Der Orden kann selbstverständlich nicht einfach (vor allem nicht ohne zu fragen) in Schonen einmarschieren, das wäre ein kriegerischer Akt.
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  7. #217
    Erfährt alles als letzter Avatar von Käsbert
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    Das Großfürstentum Finnland bietet sich als Vermittler für die religiösen Konflikte in der Region Schonen an.
    Man bietet die Entsendung von Friedenstruppen in Form von LI an, die weitere Übergriffe verhindern sollen und zudem mit diplomatischen Gesandtschaften in Kontakt mit den lokalen religiösen Autoritäten zu treten, um die Wogen zu glätten.

    Das Großfürstentum ist selbst ein multireligiöser Staat, der für seine Stabilität und Konfliktlosigkeit bekannt ist und zudem zu allen Anrainern der Ostsee gute Beziehungen pflegt. Insbesondere sowohl zum Königreich Schweden als auch zur Kalmarer Union (bestehend aus dem Königreich Dänemark).

  8. #218
    Blue Heeler Genießer Avatar von Baldri
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    Man dankt und schätzt die finnische Initiative sich in dieser Zeit der Unruhe für den Frieden der Ostsee einzusetzen.
    Zitat Zitat von Mondkalb Beitrag anzeigen
    Stimmt, ich habe da so eine Art Phantomschmerz, den ich kaum noch merke ... ^^

  9. #219
    Holz? Marmor! Avatar von Don Armigo
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    Zitat Zitat von Käsbert Beitrag anzeigen
    Das Großfürstentum Finnland bietet sich als Vermittler für die religiösen Konflikte in der Region Schonen an.
    Man bietet die Entsendung von Friedenstruppen in Form von LI an, die weitere Übergriffe verhindern sollen und zudem mit diplomatischen Gesandtschaften in Kontakt mit den lokalen religiösen Autoritäten zu treten, um die Wogen zu glätten.

    Das Großfürstentum ist selbst ein multireligiöser Staat, der für seine Stabilität und Konfliktlosigkeit bekannt ist und zudem zu allen Anrainern der Ostsee gute Beziehungen pflegt. Insbesondere sowohl zum Königreich Schweden als auch zur Kalmarer Union (bestehend aus dem Königreich Dänemark).
    Königin Skadi lädt die neutrale Verstärkung herzlich nach Schonen ein und dankt im Namen ihres Sohnes König Radbod Nordlandsson herzlichst für die Unterstützung.
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  10. #220
    Erfährt alles als letzter Avatar von Käsbert
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    1. Juni 1713: General Gustav Marhein, ein sehr hochrangiger schwedischsprachiger Offizier in finnischen Diensten, trifft in Schonen ein, um das Kommando über die dortigen Truppen zu übernehmen. Einige der loyalistischen einheimischen Adligen stellen sich sofort unter seinen Befehl, andere haben sich hingegen – wie es scheint – nach Lund begeben, um den Erzbischof zu schützen. Die schwedischen Besatzungstruppen warten bislang noch ab.
    Die mit Gustav Marhein nach Schonen gereisten finnischen Diplomaten geben im Namen des Großfürsten bekannt:

    Der General erklärt dem schonischen Adel, dass er ihr Angebot respektiere, dieses aber ablehne. Es braucht sich kein schonischer Adeliger unter finnischen Befehl zu stellen.
    Im Gegenteil zeigt der Adel hier eindrucksvoll, worin das Problem Schonens liegt. Man spaltet sich auf in Lager, die sich einem anderen Land bedingungslos hingeben wollen, nur um die vermeintlich "andere Seite" im Land zu bekämpfen. Das ist das zentrale Problem, warum diese Kriesenregion nicht zur Ruhe kommt. Der Gipfel waren die Ausschreitungen vor einigen Monaten.
    Ganz Schonen sollte sich zum obersten Ziel setzen, dass diese Ausschreitungen auch der letzte Gipfel waren. Hier muss der Adel voran gehen; es ist seine Aufgabe die Region zu stabilisieren. Er hat diesen Eid seinen Untergebenen gegeben.
    Finnland bittet die Adeligen mit gutem Beispiel voranzugehen und mit der eigenen Bevölkerung zu reden und sie zur Besonnenheit aufrufen. Es braucht einen Friedensprozess in Schonen und diesen kann nur der Adel starten. Dazu gehört auch die Rädelsführer hinter den schweren Ausschreitungen ausfindig zu machen und ihre Hintergründe zu erfahren. Aber eben auch Milde walten zu lassen mit dem einfachen Bauern, der eventuell nur gemordet hat um seine Familie zu schützen.

    Eine Seite muss mit diesem Prozess beginnen. Von daher sollen jene, die sich sofort ihre Hilfe Finnland anbieten wollen diesen Prozess starten. Auf dass sich andere anschließen.

  11. #221
    Forenspieler auf dem Weg Avatar von Wiwi
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    Als in Rom dir neuerlichen Ausbrüche von Gewalt gegen Christen in Skandinavien bekannt werden, sichert er den Geschwistern im Glauben sein Gebet zu.

    Zwar begrüßt Laurentius das Ansinnen der Vermittlung durch Finnland, ob ein General mit Truppen dabei aber der richtige Weg ist, wird vom Papst aber in Frage gestellt.

    Als Heiliger Vater gilt natürlich dem Schutz seiner Geschwister im Glauben seine größte Sorge. Ein Schutz zudem der deutsche Orden seit jeher in der Region bestellt ist. Ein Schutz den die Dänische Krone schon länger nicht gewährt, neigt sich doch die die Königsfamilie schon seit längerem dem Heidentum und altertümlichen Praxen zu, anstatt dem waren Glauben Vorgang zu gewähren und sich in die Tradition der Heiligen Könige des Nordens Knut, Olaf und Erik zustellen.

    Entsprechend begrüßt man nochmal ausdrücklich das Engagement des deutschen Ordens sich für den Schutz der Christen in Schonen einzusetzen.
    Die Story die ich euch 2014 versprochen habe!

  12. #222
    Holz? Marmor! Avatar von Don Armigo
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    1. Juni 1713: General Gustav Marhein, ein sehr hochrangiger schwedischsprachiger Offizier in finnischen Diensten, trifft in Schonen ein, um das Kommando über die dortigen Truppen zu übernehmen. Einige der loyalistischen einheimischen Adligen stellen sich sofort unter seinen Befehl, andere haben sich hingegen – wie es scheint – nach Lund begeben, um den Erzbischof zu schützen. Die schwedischen Besatzungstruppen warten bislang noch ab.
    Man betont, dass der Erzbischof von Lund keinen Schutz bedarf, weil ihn niemand schädigen will. Es geht einzig und allein um die Bekämpfung der ausländisch gesteuerten Unruhe.
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  13. #223
    Holz? Marmor! Avatar von Don Armigo
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    Zitat Zitat von Wiwi Beitrag anzeigen
    Als in Rom dir neuerlichen Ausbrüche von Gewalt gegen Christen in Skandinavien bekannt werden, sichert er den Geschwistern im Glauben sein Gebet zu.

    Zwar begrüßt Laurentius das Ansinnen der Vermittlung durch Finnland, ob ein General mit Truppen dabei aber der richtige Weg ist, wird vom Papst aber in Frage gestellt.

    Als Heiliger Vater gilt natürlich dem Schutz seiner Geschwister im Glauben seine größte Sorge. Ein Schutz zudem der deutsche Orden seit jeher in der Region bestellt ist. Ein Schutz den die Dänische Krone schon länger nicht gewährt, neigt sich doch die die Königsfamilie schon seit längerem dem Heidentum und altertümlichen Praxen zu, anstatt dem waren Glauben Vorgang zu gewähren und sich in die Tradition der Heiligen Könige des Nordens Knut, Olaf und Erik zustellen.

    Entsprechend begrüßt man nochmal ausdrücklich das Engagement des deutschen Ordens sich für den Schutz der Christen in Schonen einzusetzen.
    Es ist bedauerlich, dass seine Heiligkeit übersieht, dass örtliche Christen (bzw. Unruhestifter die sich als Christen verkleiden) genausoviel Unruhe verbreiten.

    Schonen ist, weiterhin ein Teil Dänemarks, dementsprechend wird man die dortigen Probleme selber, bzw. in Zusammenarbeit mit den schwedischen Brüdern lösen. Ein Einmarsch des Ordens würde keinesfalls zur Beruhigung beitragen und stellt zudem eine Kriegshandlung dar.
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  14. #224
    Holz? Marmor! Avatar von Don Armigo
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    Satirischer Teil (von Prinz Haakon, Herzog von Kalmar):
    6.-10. Juni 1713: Nach dem öffentlichen Aufruf des päpstlichen Legaten in Stockholm, sich in Schonen um den Schutz der bedrohten Christen zu kümmern, entscheidet sich der Deutsche Orden, selbst in die Provinz und in einige andere skandinavische Gebiete einzurücken. Als unmittelbarer Anlass wird dabei der Auftritt eines Mannes aus Kalmar genutzt, der vor der Ordensleitung und mehreren führenden schwedischen Adligen behauptet, klare Hinweise auf eine geplante Ermordung vieler nordischer Christen zu haben. Königinmutter Skadi und eine Gruppe heidnischer Hexen und Zauberer hätten das Vorhaben auf die ersten Tage der von König Erik eingeführten Sonnenwendfeier festgesetzt, weshalb große Eile geboten sei. Bereits in den ersten Tagen rückt eine mächtige Streitmacht im Westen Schonens auf die Festung Helsingborg vor, und eine weitere Armee besetzt die Region um das königliche Wasserschloss Kalmar. Zugleich landen dänische Söldner bei Helsingborg und Malmö an.
    Man möchte den Hochmeister des Ordens fragen für wie dumm er Königin Skadi eigentlich hält. Natürlich wird sie die Pläne zur Ermordung aller Christen in aller Öffentlichkeit und an Sonnwend direkt nach der Toleranz- Erklärung besagter Heide planen.
    Auf Anregung von Königinmutter Skadi rufen die in Kalmar versammelten heidnischen dänischen Autoritäten zum Frieden und zur Versöhnung zwischen den zum Reich gehörenden Religionen und Konfessionen auf. Es sei der wahre nordische Weg, in Gewissensfragen keinen Zwang auszuüben und Unterschiede friedlich zu ertragen oder miteinander darüber ins Gespräch zu kommen. Auf christlicher Seite fehlt dieser Einmut anscheinend.
    Und natürlich genau zu dem Zeitpunkt der dem Hochmeister am besten passt- nicht die Jahre zuvor in denen es keine Spannungen gab. Nein, sie liefert dem Hochmeister den perfekten Vorwand zur passenden Zeit und stellt sich dabei noch so saudummdämlichblöd an, dass das ganze Vorhaben direkt dem Orden gemeldet wird.

    Natürlich marschiert der nicht nur in Schonen (oder in Kalmar) ein, sondern versucht gleich ganz Dänemark inklusive Seeland, dass mit beiden "Vorfällen" garantiert nichts zutun hat, mit Krieg zu überziehen.

    Erst Flugblätter, dann Unruhen (mit Morden und Brandanschlägen auf Klöster und Kirchen), dann ein Massenmord an Christen direkt auf Schloss Kalmar und zum Schluss der Einmarsch. Ein Drehbuch, dass zukünftigen Generationen als Paradebeispiel für die Plumpheit religiöser Fanatiker herhalten. Das ist "ordensplump" wird man sagen.



    Zum ernsten Teil:

    Neuer von Skadi eingeführter Kriegswimpel- stellt die drei Königreiche in Ewigkeit durch Tradition und Herkunft verbunden dar

    Nordische Brüder!
    Heute hat der Orden eine breit angelegte Vernichtungsaktion gegen das Königreich Dänemark begonnen. Er schreckt vor nichts zurück- egal ob Morde oder das Verbrennen von Kirchen und Klöstern. Hiermit rufe ich, Königin Skadi, in Vertretung für meinen Sohn Radbod Nordlandson alle aufrechten Nordleute zu den Waffen gegen diese Mordbrenner, notorischen Lügner und ehrenlose Kirchenschänder.

    Ein jeder von uns steht heute heldenhaft für das Überleben unseres Volkes- vom König persönlich über den Adel bis zum einfachen Bauern!

    Brüder eines Volkes! Norrland!




    An seine Majerstät den König von Frankreich, sowie an seine Majestät den Herzog von Burgund:

    Wir danken für die bereits in der Vergangenheit entgegen gebrachte Treue und Hilfe. Heute berichten wir mit Betrübnis vom hinterhältigen Angriffsfeldzugs des Ordens. Dieser ist nicht nur auf Schonen beschränkt sondern richtet sich gegen weite Teile der Kalmarer Union und soll ausweislich des Angriffs auf Seeland, Kopenhagen und Schonen zur Vernichtung derselben führen.

    Keine Sekunde haben wir diesen Konflikt provoziert und sogar die mit dem Orden in enger Zusammenarbeit stehenden Schweden als Gäste auf unserem Land willkommen geheißen um Konflikte zu vermeiden.

    In Rahmen des bestehenden Verteidigungsbündnis bitten Wir hiermit stellvertretend für Unseren Sohn um eine (notfalls militärische) Intervention. Noch sind dank der deutschen Hanse und dem Großfürstentum Finnland alle festen Plätze und sonstige wichtigen Plätze unter Unserer Kontrolle. Das kann sich jedoch bald ändern.

    Mit nordischen Treuegrüßen

    Radbod Nordlandson



    An die hanseatischen und finnischen Freunde:

    Werte Freunde,
    von ganzem Herzen danken wir für die Rettung von Kalmar, Seeland und große Teile von Schonen.

    Sollte jemals Hilfe von Kalmar benötigt werden stehen Wir bereit!

    Königin Skadi für Radbod Nordlandson



    Wir laden hiermit alle interessierten Völker ein alle Notizen, Pläne und sonstige Schriften für Sonnwend in Kalmar zu begutachten. Keine Sekunde wurde ein Mord geplant.

    An Frankreich, Burgund, die Hanse und Finnland werden Kompendien verschickt werden
    Geändert von Don Armigo (15. Dezember 2025 um 23:39 Uhr)
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  15. #225
    Schatten des Ostens Avatar von Kendogan
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    Die irische Föderation gibt ein Verteidigungsbündnis mit den langjährigen Freunden des Königreichs Norwegen bekannt, welches unmittelbar in Kraft tritt und ein weiterer Baustein unserer langjährigen Freundschaft darstellt.
    (Siehe Vertragsfaden)

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