Müsste ich erstmal einiges nachlesen um das genau zu finden, aber im Prinzip kennt simato meinen Blickwinkel sehr genau.
Einen Einmarsch Italiens im Kalifat kann ich mir kaum vorstellen, Italien wäre als Angreifer an Land dem Kalifat schon alleine unterlegen. Selbst wenn Frankreich sich raushält, da wäre noch Galizien und vermutlich auch Hellas, während die iberische Küste teilweise von ungarischen Schiffen geschützt wird.
Da käme es doch gar nicht auf die Frage an, ob Ungarn in der Verteidigung helfen würde, solange man Italien nicht selbst vorher bedroht klingt das für mich nach einem Einfall aus Absurdistan.
Wie wäre es, wenn das Reich dem Kalifat oder dem Papst Sicherheitsgarantien für einen italienischen Einfall gibt?
Ein Angriff ist ohne gezielte Provokation eh unrealistisch. Für das Kalifat wäre Italien im Angriff zu schwach, für einen unprovozierten Angriff auf den Papst dürfte Italien zu christlich sein außerdem ist der Papst ja finanziell und als Religionsführer auch alles andere als in einer schwachen Position.
Theoretisch kann man sowas machen, aber letztlich ist das kein Schritt zur Beruhigung, sondern eher zur Eskalation.
Wenn ihr bei jedem Konflikt in den Italien involviert sein könnte immer schon prophylaktisch dem Gegner Sicherheitsgarantien aussprecht, dann ist es doch logisch, dass simato das Reich immer mehr als Feind wahrnimmt.
Ich würde da sicher dagegen stimmen und auch nicht mitmachen (beides keine Reichsmitglieder und mein Adel würde mir einen Vogel zeigen), im Endeffekt wäre es wahrscheinlich ein weiterer hoffentlich irrelevanter Eskalationspunkt, Italiens Einstellung zum Reich wird noch feindlicher, aber wenn nichts außergewöhnliches passiert kommt es auch nicht zum großen Krach.
Einen positiven Sinn sehe ich darin aber nicht, denn ohne die Garantie passiert da unter halbwegs realistischen Bedingungen auch nichts.
Prophylaktisch ist relativ, Simato hat es ja immerhin Klink gegenüber angemerkt.
Ich sehe die Wahrscheinlichkeit auch als sehr gering an, ich versuche nur auch auf Klink ein wenig einzugehen. Ich besprich mich mal mit Doerky.
jaProphylaktisch ist relativ
das aber auch.Simato hat es ja immerhin Klink gegenüber angemerkt.
Wenn Klink Gedanken wie er sie mir gegenüber geäußert hat anschließend an simato gerichtet hat, dann ist eine entsprechende Reaktion nicht überraschend. Es schallt halt aus dem Wald zurück wie man hineinruft.
Das macht einen Angriff für Italien aber trotzdem nicht ansatzweise sinnvoll.
Ansonsten weiß ich ja nicht was du bisher mit Klink besprochen hast, aber wenn er nun Sicherheitsgarantien vom Reich wünscht oder gar fordert, finde ich das eigentlich schon etwas peinlich.
Ich will da gar keinen Stress machen, denn ich bin ja selbst froh wenn sie die Geldfälscherei beenden. Aber trotzdem, die spielen da aktuell mindestens 5:1 (Kalifat, Galizien, Hellas, Hanse, Irland vs Kanaren) und dabei lasse ich schon Dänemark sowie etwaige unterschwellige Unterstützung herunterfallen. Selbst wenn Italien (womit ich ohne entsprechendes vorheriges Handeln von Seiten der Koalition nicht rechne) mitmachen würde wäre es immer noch ein 5:2 und bis auf Galicien sind das mit die größten und stärksten oder (Hanse) reichsten Länder des Spiels.
Da finde ich es auch abseits politischer Überlegungen einfach von Seiten der sportlichen Fairness schwach, wenn man auch noch das Reich mitreinziehen will.
Ich nehme an, dass deine Position ist, sollten sich Burgund und der Orden nicht einigen, dass man auf Seiten Burgunds intervenieren sollte? Oder sollte man einfach nicht eingreifen?
Btw nur zur Info: Kalmar war wohl vor dem Krieg schwedisch und wird seit der Waffenruhe aus dem ersten Konflikt von Dänemark besetzt.
Ob man auf Seiten Burgunds intervenieren sollte ist eine schwierige Frage.Ich nehme an, dass deine Position ist, sollten sich Burgund und der Orden nicht einigen, dass man auf Seiten Burgunds intervenieren sollte? Oder sollte man einfach nicht eingreifen?
Rein rechtlich sehe ich das nicht als notwendig, denn der Orden greift ja nicht Burgund an, sondern nur dessen Verbündeten.
Das ist eigentlich ähnlich wie als du meintest du müsstest dem Orden helfen wenn dieser Schweden helfen muss.
Das sind Ketten die man nicht oder wenn nur mit der Kneifzange anfassen sollte.
Auf Ungarn gemünzt hieße sowas ja auch Kanaren werden angegriffen --> Italien muss Kanaren helfen --> Ungarn muss Italien helfen...
Ich tendiere da eher zur Eu4 Diplomatie, wird mein Verbündeter angegriffen helfe ich ihm, kämpft er weil er selber angreift, oder einem anderen Verbündeten zu Hilfe kommt geht mich das erst mal nichts an und falls ich einsteige, dann nur weil ich eigene Interessen berührt sehe.
Ich habe daran bisher eigentlich auch keinen Gedanken verschwendet, denn ich hätte gedacht, dass du das eh nicht übers Herz bringen würdest bei deiner Verbindung zum Orden.
Andererseits Burgund ist ein ziemlich großer Teil des Reichsgebiets, wenn man perspektivisch verhindern will, dass sich Burgund weiter Frankreich anschließt und dem Reich entfernt, dann würde ich den Gedanken zumindest nicht vorschnell von mir weisen, dass Hilfe (und sei es nur politisch) für Burgund gegen den Orden hier sinnvoll sein könnte.
Ich selbst sehe es bisher so:
Ich sehe es als reinen Angriffskrieg des Ordens, selbst mit Angriffen auf Christen wäre die Begründung kaum haltbar, ich vermute aber sogar, dass der Orden die Feuer selbst gelegt hat.
Besonders problematisch ist für mich die Konstellation, das der Orden auf päpstliche Legitimation hin in ein fremdes Land einmarschiert "zum Schutz der Christen" (oder neuerdings auch der Heiden :-D).
Genau diese Art religiös legitimerter Kriege ist etwas dem ich absolut feindlich gegenüber stehe und wo ich es mir nicht nehmen lassen werde es zu verdammen.
In der Sache ist es eigentlich nicht so entscheidend für mich, ob Schonen oder Kalmar am Ende schwedisch oder dänisch ist, ich will solche Vorgänge nur eher ächten als legitimieren.
Insofern würde ich für Ungarn sagen:
Solange die sich in Kalmar/Dänemark/Schweden kloppen geht es mich nichts an, das Reichsterritorium des Ordens wäre im Bedarfsfall aber trotzdem schützenswert, zumindest solange der Orden den Schutz nicht missbraucht um anzugreifen und sich dann wieder hinter dem Schutz zu verstecken.
Den Bedarfsfall würde ich aber erst mal nicht erwähnen, denn um zu einer fairen Lösung zu kommen braucht es aus meiner Sicht vor allem Druck auf den Orden, sprich Sicherheit ist gerade das letzte was ich ihm signalisieren will, selbst wenn ich nicht tatenlos zusehen würde, wie Frankreich da einmarschiert.
Außerdem müsste man dann vorher auch noch Schutzbedürfnis Reichsgebiet des Orden gegen Interesse Burgund im Reich zu halten abwägen.
Im Idealfall erst mal Druck auf den Orden und das Signal, dass er im Zweifel alleine steht --> Hoffen, dass er dann klein beigibt und alles wieder auf Stand Januar 1713 kommt.
Druck auf den Orden verstehe ich unter zuGunsten Burgunds zu intervenieren. Aber vielen Dank für deine Wortmeldung. Ich schreibe gerade an einer längeren RP-Wortmeldung, möchte mir aber auch ein Bild machen, wie die Reichsstände zu der Sache stehen.
Italien kann es auch nicht lassen, zu zündeln![]()
Kann ja heiter werden, meine ich glaube ich brauche bald ne mindmap für ein wer mit und gegen wen Geflecht.
Also das Italien jetzt gegen Frankreich und Burgund eingreift kann doch weder in deinem noch unserem Interesse sein. Der einzige Weg diesen gordischen Knoten zu lösen ist für mich pro Orden einzugreifen. Wenn Guerra jetzt fallen gelassen wird, wird er sich erst recht an Italien wenden und ich denke, das beide das auch durchziehen werden. Außerdem ist Burgunds Verhalten während der Schlichtung schon sehr provokativ. Ich kann mich doch nicht hinstellen und nur betonen "Ich habe nichts zu sagen".
Also das Italien jetzt gegen Frankreich und Burgund eingreift kann doch weder in deinem noch unserem Interesse sein.
Hast du denn einen Plan für die Schlichtung? Pro Orden finde ich weiter hochproblematisch und du läufst da auch Gefahr Burgund aus dem Reich zu drängen.
Beide Seiten weiter massiv bearbeiten, aufeinander zuzugehen. Bislang war das halt schwierig, wenn Burgund sich gar nicht äußert.
Auch wenn du mir hier fortwährend Parteilichkeit unterstellst, versuche ich ja weiterhin mit den Reichsständen hier eine Lösung zu erarbeiten. Auch der Papst ist weit weniger parteiisch, als du vermutest und permanent dabei Kompromisslösungen zu finden. Es wäre gut, wenn Ungarn auch darauf drängen würde und nicht weiter den Konflikt instrumentalisiert um gegen die Religion zu wettern. Die Chronik war da jetzt schon die dritte Spitze nach Postdienst und Reich. Auch wenn es dir nicht in den Kram passt, aber ganz ohne Zugeständnisse Dänemarks wird dieser Konflikt nur blutig enden. Ungarn befeuert bislang dieses Ausfechten und stur bleiben. Die Verwicklungen mit Italien sind da fast nur die logische Folge und es wird immer schlimmer werden
Geändert von Tim Twain (09. Januar 2026 um 09:40 Uhr)
Ich wollte da im Reich jetzt einfach nicht weiter kommentieren, sonst hätte ich Basses post noch beantwortet.
Ich finde schon, dass du deine Sache allgemein gut machst und halte dich nicht für unfair oder sonst was.
Der Punkt ist nur, dass ist ja nicht wirklich ein Streit zwischen Orden und Burgund (wo ich dich halbwegs neutral vermuten würde), der Streit ist zwischen Dänemark und dem Orden, Burgund ist nur ein Anknüpfungspunkt, den du dir für ne Schlichtung rausgesucht hast.
Das du in der Abwägung zwischen Dänemark und dem Orden nicht neutral bist, ja da gehe ich von aus, das ist auch ok, wenns um Italien ginge und ein Land mit dem ich keine oder schlechte Beziehungen habe, dann wäre ich ja auch nicht neutral.
Aber da ich das Vorgehen von Orden und Papst (er hat den Orden ermuntert = angestiftet, solange er ihn nicht zurückpfeift ist er für mich sehr aktiv da drin, selbst wenn er da nur durch Naivität hingelangt sein sollte) kritisch und irgendwo auch als für Ungarn gefährlich erachte, benenne ich es auch so.
Die Spitze gegen den Papst war übrigens eher ein Betriebsunfall, der entsprechende Post von mir ist mehr als einen Monat alt und mit dem klaren Hinweis für Jon versehen, dass er es noch nicht machen soll, sondern ich nur seine Meinung zu der Idee wollte.
Da die nicht kam hatte ich das Thema in der Form eigentlich abgehakt und stattdessen ein paar Wochen später dann über den Postdienst meine Meinung kundgetan.
Mir geht es übrigens weiterhin nicht zwingend um Dänemark, Don tut mir zwar leid und irgendwie bin ich immer versucht ihm da ein bisschen die Bälle zuzuspielen, aber ich sehe schon, dass er nicht pragmatisch genug heran geht, als das ich mich auf ihn verlassen kann (auf seine Loyalität schon, auf seine Vernunft bei Abwägungen aber nicht).
Hätte ein weltlicher Fürst das erobert wäre es mir nahezu egal, aber wenn der Papst beginnt Kreuzzüge zu rechtfertigen werde ich alles machen was sinnvoll möglich ist um seinen Einfluss in Ungarn auf 0 zu reduzieren.
PS: Es wäre schön, wenn du das für dich behältst, wir streiten zwar oft, trotzdem sehe ich dich nach wie vor als Partner (ist mir gerade in Cordoba wieder aufgefallen, wir sind zwar oft unterschiedlicher Meinung, aber in der Sache können wir uns offen und direkt unterhalten, das schätze ich) und sage dir das so offen, weil mir schon klar ist, dass meine Anstrengungen in der Richtung für dich auch nicht irrelevant sind.