Das stimmt, ja. Vermutlich sind Vasall wie Lehnsherr im Augenblick einfach finanziell noch zu wenig ausgestattet, um das stemmen zu können.
Das stimmt, ja. Vermutlich sind Vasall wie Lehnsherr im Augenblick einfach finanziell noch zu wenig ausgestattet, um das stemmen zu können.
Ich habe gerade veranlasst, dass der französiche König eine Info gesteckt bekommt (sogar 2 x, damit keine Zweifel an der Glaubwürdigkeit bleiben). Bei Rückfragen sind seine Boten in Ungarn immer willkommen, es wäre aber schön, wenn man sowas diskret handhaben kann (möglichst ohne Meldungen in der Chronik).
Es gab ja auch zwischen Nahoimi und mir gerade in den Krisen immer wieder Kontakte, aber die liefen eben gezielt ausschließlich über PN, da Diplomatie zwischen Frankreich und Ungarn im Reich sicher mit Unbehagen registriert würde.
1.) Hättest du da evtl. Ideen für mich, mir läge wirklich etwas daran die Bindung enger werden zu lassen, aber mir fehlen etwas die Ideen außer ihnen wirtschaftlich auf die Beine zu helfen und da würde sich das Bergbauthema nahezu aufdrängen.Es wären aber sicher auch andere Wege denkbar, sie enger an Ungarn zu binden.
2. Als Reaktion auf die Aktion von Orden und Papst schwebt mir etwas in dieser Richtung vor:
- Ausländischen religiösen Einfluss zu verdrängen durch:
nationale Organisation der Glaubensgemeinschaften,
- Verwendung der Mittel (bspw. Peterspfennig) durch den nationalen Klerus (vielleicht in die Armenspeisung?) ohne Ableitung ins Ausland
- kein ausländischer Einfluss mehr auf Ernennungen von hochgestellten Kirchenvertretern (im Christentum Bischöfe).
- Auch sonst soll im Prinzip jegliches ausländisch gesetztes Kirchenrecht in Ungarn ungültig sein, sprich Rom etc. können noch professorale Stimme in der Theologie selbst sein, sollen aber keinerlei rechtliche Befugnisse in Ungarn mehr haben.
-Der Papst wäre damit aus ungarischer Sicht nur noch Bischof von Rom, vom Rang also wie jeder andere Bischof. auf andere Glaubensrichtungen analog.
- Ich würde mich aber nicht wirklich in die Religion selbst einmischen wollen (solang sie sich im Rahmen der normalen Gesetze bewegt), sprich im Prinzip würde ich gerne den Schutzherrn der Glaubensfreiheit (nicht nur im Sinne, dass man glauben darf woran man will, sondern auch dahin, dass die Kleriker theologisch von Rom etc. abweichen dürfen, wenn sie es für richtig halten) machen und die Bischöfe und anderen Kirchenvertreter könnten einen Großteil des Einfluss den aktuell Papst und andere Glaubensanführer für sich beanspruchen unter Arpads Schutz in Ungarn selbst ausüben.
a.) hältst du das als SP für machbar?
b.) kannst du einschätzen wie riskant das für mich im Inland ist?
c.) Weiß man am Hof etwas über die Stärke der Bindung 3 Bischöfe an Rom, es wäre gut zu wissen, wer für das Thema offener sein könnte und wer nicht.
Geändert von Kolumbus (19. Dezember 2025 um 13:27 Uhr)
1) Wirtschaftliche Unterstützung ist tatsächlich eine gute Option. Oder vielleicht etwas Kulturelles?
2) Das wäre für einen einzelnen Schwerpunkt sicher zu viel. Du müsstest vermutlich erst einmal ein Bewusstsein dafür schaffen, dass eine "Nationalkirche" sinnvoll und möglich wäre.
1.) Aber was im wirtschaftlichen Bereich gibt es keine konkreten Anhaltspunkte?
Könnte man einen Marmorsteinbruch für 500 000 S und ohne vorherige Exploration bauen?
Wären die Vasallen da eher in der Lage sich finanziell zu beteiligen?
2.)Ok könnte man evtl. auch aufteilen, wäre trotzdem gut zu wissen wie riskant sowas ist?
Das Konzept wäre jetzt gar nicht so sehr eine Nationalkirche (wobei ich das ja auch schon überlegt hatte und auch noch für denkbar halte), sondern eher eine konkretisierung der Lizensierung.
Denn es sollte letztlich alle Religionen betreffen, nicht nur das Christentum.
1) Finanziell beteiligen sicher, aber halt nur im Rahmen des Möglichen. Auch Marmor muss man vermutlich suchen, oder?
2) Im Augenblick gibt es ja bereits eine Liste lizenzierter Religionen. Es könnte durchaus riskant sein, die betroffenen Religionen (so es sie gibt) stark zu reglementieren.
Ist Ungarn stark von den Waldbränden betroffen? Kann / muss man etwas dagegen tun?
Ich möchte gerne wieder einen Kuriltai über den Rundenwechsel abhalten, außerdem wäre es schön etwas mehr Hintergrundinfos über die wichtigsten Kleriker in Ungarn zu erfahren.
Es gibt einige Brände, aber sie dürften irgendwann von selbst wieder enden.
Ich hab jetzt keine Lust mich weiter im Reich darum zu streiten, aber ich würde dir dann doch gerne ein paar Argumente für Burgund liefern um sich nicht zu einer ungünstigen Schlichtung zwingen zu lassen.
1.) Der Kaiser hat dem Text nach kein Recht eine Schlichtung zu fordern, sondern die Reichsstände die Pflicht eine Schlichtung anzurufen, bevor sie Gewalt anwenden, als Schlichter muss auch nicht zwingend der Kaiser angerufen werden, der Reichstag ist ebenso möglich.Die Länder verzichten bei Streitigkeiten untereinander zunächst auf die Anwendung von Gewalt, sondern rufen den Kaiser oder den Reichstag als Schlichter an.
2.) Der Orden hat bereits Gewalt gegen Brandenburger Adelige und Truppen unter burgundischer Flagge angewendet, bevor er eine Schlichtung eingefordert hat, damit hat er selbst die Frankfurter Allianz verletzt!
Wenn man es genau betrachtet gibt es da doch ein paar Unsicherheiten, weil man nicht direkt einen Reichsstand angegriffen hat, aber man hat mindestens Brandenburgische Adelige außerhalb des Reichs angegriffen, wenn Burgund nun Ordensritter außerhalb des Reichs angreift wäre das die gleiche Eskalationsstufe.
Zumindest wirkt es eher rechtsmissbräuchlich, wenn der Orden nun nun ein Recht auf Schlichtung einfordern möchte.
3.) Selbst wenn die Forderung nach einer Schlichtung nicht an Rechtsmängeln leiden würde, Truppen nach Seeland (eigentlich auch Jütland und die anderen dänischen Gebiete) zu verlegen ist keine Anwendung von Gewalt.
Da die Truppenverlegung hier der schwierigste Part sein dürfte, würde ich den Transport an Frankreich/Burgunds Stelle nicht aufschieben denn wenn das bis zum Ende der Seefahrt nicht geschafft ist bekommt der Orden ein entscheidendes halbes Jahr Zeit um für Fakten zu sorgen.
Ich erwarte hier auch nicht, dass der Kaiser wirklich an einer fairen Schlichtung interessiert ist, Frankreich / Burgund dürften das wohl ähnlich sehen.
Ne andere Sache ist es natürlich, wenn Frankreich und Burgund nur nach einem Grund suchen sich aus dem Konflikt heraus zu ziehen, dann könnte man die Schlichtung gut als Ausweg nutzen, aber man hätte dann zum 2. mal in kurzer Zeit einen Verbündeten / Vasallen hängen lassen.
Da Ungarn sich inzwischen sogar öffentlich klar positioniert hat und das Reich bisher nicht gerade einig für den Orden eintritt (was Burgund über den Reichsfaden ja auch weiß), ist die Gelegenheit mal wieder Macht zu demonstrieren und den eigenen Ruf aufzupolieren verhältnismäßig gut.
Geändert von Kolumbus (02. Januar 2026 um 02:45 Uhr)
Man kann das so an Paris und Gent weitergeben, wenn du möchtest.
Eigentlich war es schon vor allem für dich gedacht, denn du steuerst die Länder ja und die kaiserliche Seite bearbeitet dich sicher auch.
Ich glaube mit der Einfahrt nach Skagerak dürfte die von mir befürchtetet Aufschiebung des Transports eh verhindert sein?
Wenn du es diskret (ohne Meldung in der Chronik) weitergeben kannst, dann kannst du es von mir aus tun, aber dann bitte als zurückhaltende Hinweise.
Ich möchte nicht, dass in Pais oder Gent der Eindruck entsteht ich wolle Frankreich und Burgund in den Krieg hetzen.
Mich würde der Krieg zwar auch nicht stören, aber mein Interesse ist einfach, dass die Ordensseite mit ihrem religiös begründeten Krieg keinen Erfolg hat, sprich ich will das Frankreich und Burgund das bestmögliche Ergebnis für Dänemark (und damit auch für ihr eigenes Prestige) rausholen, das könnte am Ende auch aus Verhandlungen heraus geschehen, aber wenn dann erst wenn der Orden merkt, dass er verlieren würde und nicht genügen Hilfe aus dem Reich bekommt. Sprich für erfolgreiche Verhandlungen muss eine ausreichende Drohkulisse aufgebaut werden und die Bereitschaft da sein diese einzuseten solange der Gegenüber nicht klein beigibt.
Man hat es unter der Hand an die beiden Monarchen weitergegeben.
Ich würde auf dem Kanal gerne noch hinzufügen, dass eine Schlichtung wenig Sinn auf hat, bzw. kaum zu fairen Ergebnissen kommen wird, wenn der Orden das Land kontrolliert und nur Zeugen/Beweise genutzt werden können die der Orden bereitstellt, denn dann hat er die Kontrolle darüber was man mitkriegt.
Außerdem bei allem Respekt für den Kaiser, zwischen Orden und Burgund mag er halbwegs neutral sein, aber wenn es um eine Abwägung des Schuldigen zwischen Orden und Dänemark geht ist er sehr deutlich befangen.
Ich hab daher ja schon versucht etwas Druck in die Richtung zu machen, aber allmählich muss Burgund hier selbst mal seine (bzw. Dänemarks) Interessen vertreten wenn es etwas erreichen will. Ich habe mich da jetzt unbeliebt genug gemacht für einen Konflikt der mich eigentlich nur wegen der Art des Angriffs tangiert.
Der Herzog verspricht, dass er sich nochmals deutlicher für Dänemark positionieren wird.
Ich hatte tatsächlich nur die Posse für den Herbst notiert, keine Einschränkung. Solche Aktionen sind aber generell ganz gut, wenn man nähere Informationen über die Position des Adels einholen möchte, ohne direkt zu fragen. Es hat niemand die Zusammenkunft verlassen, aber gelacht haben vorwiegend junge Adlige, die beim Khan saßen und es offenbar für opportun hielten, seine Freude zu teilen. Entweder wurde der Witz nicht so recht verstanden, oder der Papst genießt ein recht hohes Ansehen für seine bisherige Politik. Man weiß übrigens, dass auch ungarische Bischöfe und Äbte zum Konzil gereist sind, ihn also persönlich erlebt haben.