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Thema: Der Mongolensturm - Das 18. Jahrhundert

  1. #976
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    29. März 1713: Die dänische Hauptflotte passiert nach Angaben der schwedischen Truppen in Schonen den Öresund. Zudem berichten Kaufleute aus Kalmar, dass König Radbod und sein Vater und Vorgänger Erik die Residenzstadt verlassen hätten. Angeblich soll nun Königinmutter Skadi die Amtsgeschäfte führen.


    1. April 1713: Die in Narwa angeworbenen Söldner erreichen nach einer schnellen Fahrt die Küste Irlands und werden rasch auf verschiedene Hafenstädte und an der Küste gelegene Klöster verteilt.


    1.-30. April 1713: In Dänemark, Norddeutschland und Südschweden tauchen zahlreiche sehr gut gestaltete Flugschriften auf, in welchen auf die dänischen Verbrechen der Vergangenheit und auf den Verlust eigener Besatzungen vor den Kanaren und vor Island Bezug genommen wird. So sehe es aus, wenn König Radbod seine Truppen mobilisiere, heißt es auf vielen der Pamphlete pointiert. In Schonen und in den Städten Norddeutschlands wird zunächst nur wenig getan, um die Verbreitung der Drucke zu verhindern.

  2. #977
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    2. April 1713: Die italienische Flotte, die vor einigen Wochen Genua verlassen hat, passiert die Straße von Cádiz. Mehrere kleine Einheiten des Kalifats scheinen sie kurz vor Valencia entdeckt zu haben und verfolgen sie seitdem.


    3. April 1713: Die mit Spannung erwartete kanarische Flotte trifft vor Nantucket ein, wo sie sofort von den mächtigen 300-Mann-Kriegsschiffen IV der Iren angegriffen wird. Sie haben offenbar den Befehl erhalten, rasch zuzuschlagen und die großen Fahrzeuge des Gegners zu zerstören. Während die Iren mit besonderer Motivation kämpfen und auf ihre Marienfahnen und ihre moderneren Schiffe vertrauen, setzen die Kanarier auf ihre Kampferfahrung und die aktuelle zahlenmäßige Überlegenheit von 53 Fahrzeugen (gegen nur vier irische). Der erste Schlag der Iren gelingt fast schon schulbuchmäßig, danach werden sie aber regelrecht von den gegnerischen Schiffen überwältigt, deren Überzahl einfach zu groß ist. Insgesamt gehen auf kanarischer Seite sechs und auf irischer Seite alle vier Kriegsschiffe verloren, wobei die siegreichen Kanarier eines der Fahrzeuge kapern können.


    4. April 1713: Am Tag nach ihrem Seesieg gehen kanarische Truppen an der Südostseite von Nantucket an Land. Die Bevölkerung wurde offenbar zum Kriegsdienst aufgerufen, kann den Söldnern aber letztlich keinen entscheidenden Widerstand entgegensetzen. Die Kaufleute haben größtenteils das Weite gesucht, und die Schicht der Handwerker und Bauern ist auf der vom Amerikahandel geprägten Insel zahlenmäßig sehr schwach. Der Vormarsch auf den im Zentrum der Nordküste gelegenen Haupthafen geht daher schnell voran, so dass dieser bereits zwei Tage später nahezu kampflos besetzt werden kann. Es ist den Einheimischen aber immerhin gelungen, die im Bau befindlichen Schiffe nach Kap Khanscod zu schleppen, wo man sie mit Hilfe des Khanats Quinobequin weiter fertigstellen wird.

  3. #978
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    5. April 1713: König Heinrich VIII. eröffnet die Generalstände in Paris neu, nachdem seine beiden mächtigen Vasallen Eduard VII. von England und Karl XII. von Burgund mittlerweile persönlich anwesend sind. Bedeutung und Ansehen des Herrschers sind damit nach den Niederlagen der letzten Zeit wieder deutlich gewachsen.


    5. April 1713: Eine starke mongolische Streitmacht mit Belagerungsgerät geht bei Vesavi an Land und schließt die Stadt nun auch von den Straßenverbindungen ab. Da der Hafen sehr viele Schiffe beherbergt, dürften die dortigen Rebellen wohl nicht mehr lange standhalten können. In der Gangesebene besteht mittlerweile kein echtes Aufstandsgebiet mehr; die rebellischen Städte harren zum Teil aber weiterhin aus und müssen mühsam belagert werden.


    5. April 1713:
    Mehrere hellenische Kriegsschiffe treffen in Tandscha ein, wo sie sich der galicisch-merinidischen Flotte anschließen. Der zivile Handelsverkehr verlagert sich nun etwas stärker auf die spanische Seite und nach Cádiz, soweit er nicht ganz direkt der Versorgung von Kriegsschiffen dient.

  4. #979
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    6.-12. April 1713: Die Handwerkermesse im Kalifat von Cordoba findet in diesem Jahr früher als im vergangenen Jahr statt, da man sich angesichts der krisenhaften politischen Situation auf Rüstungsgüter konzentrieren möchte, die dank der Anwesenheit einer großen Flotte und der Einberufung zahlreicher Kämpfer eine sehr gute Nachfrage finden.


    7. April 1713: Die hanseatische Kriegsflotte verlässt Amsterdam zusammen mit einigen nicht genau identifizierten Schiffen, die zum Teil Städteflaggen zu nutzen scheinen. Der erfahrene Admiral Friedhelm Steiner hat den Oberbefehl übernommen und führt seine Fahrzeuge in geordneter Formation in den Kanal hinein. Einige Hafenarbeiter aus Amsterdam behaupten, sie hätten den berühmten (und mancherorts berüchtigten) dänischen König auf einem der Schiffe entdeckt, aber man schenkt ihrem Seemannsgarn nicht überall Glauben.


    7. April 1713:
    Großkhan Tohtu V. bittet die Gesandten aus Irland und Schottland erneut zu sich, um über den Verlauf der Gespräche in Shikawo zu berichten.

    Nur für die Irische Föderation

    Achtung Spoiler:

    Angesichts der Meinungsunterschiede zwischen den Vasallen an der Ostküste und der von mehreren Botschaftern der übrigen Teilreiche ausgesprochenen Warnungen kommt eine direkte Beteiligung am Krieg gegen die Kanaren voraussichtlich nicht in Frage. Die drei nördlichen Vasallen haben aber zugesagt, irische und schottische Schiffe aufzunehmen, sobald sie Nordamerika erreicht haben, um sie auszurüsten. Im Khanat Quinobequin ist gegenwärtig zwar keine Bereitschaft hierzu vorhanden, dort sind aber der unverzügliche Weiterbau der neuen Kriegsschiffe und der Schutz irischer Händler zugesagt worden. Über eine mögliche Beteiligung am Embargo wird bereits mit den übrigen Teilreichen verhandelt.

  5. #980
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    8. April 1713: Aufgrund eines neuen Befehls kehrt die Hanseflotte offenbar um und schlägt einen nördlichen Kurs durch den Kanal ein. Es wird allgemein vermutet, dass nun Island angefahren werden soll


    9. April 1713: Nach kurzen Kämpfen im Osten Nantuckets geben sich die letzten Aufgebote aus dem einfachen Volk geschlagen und gehen in kanarische Gefangenschaft. Der Khan der Insel – ein erfahrener 65jähriger Handelsherr namens Isbek – wird ebenfalls gefangen genommen.


    9. April 1713:
    In London fällt eine erste Entscheidung über die dänischen Schiffe, die man seit dem Vorjahr in Gewahrsam hält. Diese sollen während des Krieges noch nicht freigegeben werden, da man weitere Kaperangriffe ausschließen möchte.

  6. #981
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    11. April 1713: Königinmutter Skadi nimmt in Kopenhagen einen Agenten in Empfang, der aus Island stammen soll.

    Nur für die Kalmarer Union

    Achtung Spoiler:
    Der Agent berichtet, dass die Gegenmaßnahmen sehr stark seien, so dass man nur wenige Männer anwerben konnte und vielleicht mit Doppelagenten rechnen muss. Die Truppen, deren Herkunft allgemein als kanarisch angesehen wird, wurden offenbar in Richtung der Küsten verlegt. Die Feldgeschütze stehen aber noch im Westen.



    11.-29. April 1713: Der Flame Nikolaus Heyendal, ein Anhänger Quesnels, predigt in Mailand gut zwei Wochen lang vor einer großen Bürgergemeinde und ruft dazu auf, einen neuen Weg des Glaubens und der Sittlichkeit einzuschlagen.


    12. April 1713: Nach letzten Vorbereitungen setzt sich die Kriegsflotte des Kalifats mit ihren Hilfskontingenten aus Galicien und Hellas in Bewegung und segelt vorsichtig in Formation nach Südwesten.

  7. #982
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    14. April 1713: Wie erwartet fällt die Hafenstadt Vesavi rasch der mongolischen Übermacht zu Lande und zur See zum Opfer und kapituliert, um eine Plünderung zu vermeiden. Damit hat die Liga von Amravati wohl auch ihre letzte Hoffung eingebüßt, die Großkhanate durch einen Kaperkrieg zum Einlenken zwingen zu können. Die politische Situation ist aber weiter offen, denn ein direkter Angriff auf die Ligafürsten könnte auch die Föderation von Induru zum Eingreifen zwingen.


    15. April 1713: Die irische Flotte trifft in Nordamerika ein, fährt aber zunächst nicht die vom Feind besetzte Insel Nantucket an, sondern wird im Hafen von Passamaquoddy ausgerüstet und verpflegt.


    16. April 1713: Erste Rückmeldungen der italienischen Handelsgilden zu den ungarischen Werbemaßnahmen ergeben, dass bislang noch keine großen Verluste zu verzeichnen sind. Die meisten erfahrenen Handwerksmeister und auch fast alle vielversprechenden jungen Männer bleiben gegenwärtig trotz aller Verlockungen im Land.

  8. #983
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    17. April 1713: Die kaiserlichen Dragoner ziehen sich aus Jütland zurück, woraufhin die mit der Regierung betraute Königinmutter Skadi dänische LR-Adelsaufgebote einberuft, um das Land weiter gegen ein Überhandnehmen des Banditentums zu schützen. In Holstein werden in aller Eile Unterkünfte für die Truppen des Reiches vorbereitet, da sie zunächst dort auf weitere Befehle warten sollen.


    19. April 1713: Auf dem Immerwährenden Hansetag bitten einige Räte Chrysostomos Baur um ein Gespräch. Sie haben offenbar Informationen, die für den Bund von Bedeutung sein könnten.

    Nur für die Deutsche Hanse

    Achtung Spoiler:

    Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass der Deutsche Orden seine Streitkräfte in Deutschland und Schweden fast vollständig mobilisiert. Die Brüder waren offenbar nicht imstande, alle dafür benötigten Güter selbst bereitzustellen und haben daher hanseatische Kaufleute mit unterschiedlichen Aufträgen bedacht. Man bittet Baur darum, die Information vorsichtig zu nutzen, da es für die Geschäfte der Handelshäuser ungünstig wäre, wenn man sie öffentlich als Plappermäuler darstellen sollte.



    19. April 1713:
    Im Khanat Westfalen wird mit dem Bau einer mittleren Straße von Hannover nach Bielefeld begonnen. Dadurch sollen Handel und Handwerk neue Impulse gewinnnen, aber auch neue Absatzmöglichkeiten für bäuerliche Produkte entstehen.

  9. #984
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    21. April 1713: Die italienische Flotte, die Anfang April die Straße von Cádiz passiert hat, trifft in Las Palmas de Gran Canaria ein. Angesichts der Kriegserklärung hatten die kleinen Schiffe des Kalifen, welche den Italienern bereits im Mittelmeer folgten, in sicherer Entfernung von Lanzarote beigedreht, um sich keinen feindlichen Angriffen auszusetzen.


    22. April 1713: Bevor Prinz Iskander von Hellas Melaka auf der Atalante verlässt, gibt Batu V. ein großes Abschiedsfest zu Ehren des jungen Mannes und seines Vaters, des hellenischen Khans. Dabei wird auf die stetige Freundschaft zwischen den Mongolen und den Europäern angestoßen, deren treibende Kraft Melaka, Tarent und Athen sein könnten. Das Fest dehnt sich schließlich auf volle drei Tage aus und endet mit einem tränenreichen Abschied. Der Kronprinz hat offenbar die Herzen seiner Gastgeber erreicht und wirkt auch selbst sehr beeindruckt vom fernen Osten und seinen Wundern.


    25. April 1713: Die Kalifatsflotte trifft mit ihren Hilfskräften vor Lanzarote und Fuerteventura ein, wo sie eine Schlachtformation bildet. Die ungarischen Fahrzeuge wurden dabei ersetzt, was möglicherweise mit dem kanarisch-italienischen Bündnis zu tun haben könnte. Wie von den meisten Offizieren vermutet haben sich die kanarischen Schiffe weiter nach Westen in die übrigen Häfen des Archipels zurückgezogen und stellen sich nicht zum Kampf. Daraufhin werden Parlamentäre zu mehreren Fischerhäfen im Südteil Fuerteventuras und im Norden Lanzarotes entsandt, die eine Beschießung ankündigen und die Bevölkerung zur Flucht in sichere Gegenden auffordern. Mit Arrecife und Corralejo liegen tatsächlich zwei mächtige Festungen auf den Inseln, in denen man vor direktem Beschuss geschützt wäre.
    Geändert von Jon Snow (05. Dezember 2025 um 18:41 Uhr)

  10. #985
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    26. April 1713: Auf Wunsch des Hochkönigs entscheidet sich der irische Föderationsrat, für die Dauer des Krieges in Limerick zu tagen.


    28. April 1713: Von allen Seiten zu einer raschen Entscheidung gedrängt, kommen die seit Anfang April in Paris tagenden französischen Generalstände überein, nach dem Vorbild des Kalifats eine bewaffnete Neutralität aller Reiche und Vasallen der französischen Krone zu erklären. Eduard VII. tritt dieser Entscheidung für die Festlandslehen ausdrücklich bei und verspricht, auch den englischen Reichsteil in Absprache mit dem Parlament möglichst aus dem Krieg herauszuhalten. Besonders Karl XII., dessen treuer Vater in ganz Frankreich ein ehrenvolles Andenken genießt, hatte sich gegen eine Waffenbruderschaft mit dem Kalifen ausgesprochen. Das Embargo gegen die Kanaren soll aber in Kraft bleiben, bis diese Island an König Radbod zurückgeben. Zudem werden nach dem Vorbild mehrerer europäischer Länder schärfere Kontrollen auf Falschgeld eingeführt.


    29. April 1713: Der bereits seit einem guten Jahrzehnt nur noch nominell regierende Khan Bertai III. von den Kanaren segnet in seinem kleinen Landsitz südlich von Las Palmas de Gran Canaria das Zeitliche und wird zur Beisetzung in die schlichte Grablege der Dynastie auf dem kommunalen Friedhof gebracht. Da der 69jährige faktisch nur gut sechs Jahre regiert hatte, bevor er die Amtsgeschäfte gänzlich seinem Sohn Schinab übertrug, fällt die Trauer der Bevölkerung überwiegend verhalten aus. Man hatte den alternden Monarchen schließlich seit 1701 praktisch nicht mehr zu Gesicht bekommen.

  11. #986
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    30. April 1713: Inmitten der allmählich auch in Deutschland bekanntwerdenden Spannungen und Krisen unternimmt Khan Bohuslav I. von Böhmen zusammen mit seiner Gemahlin eine größere Reise nach Österreich. Dort wird er zahlreiche hochrangige geistliche und weltliche Herren treffen und die Huldigungen seiner Vasallen entgegennehmen.


    30. April 1713: Die hanseatische Flotte läuft in Begleitung von einigen dänischen Schiffen die Ostküste Islands an und nimmt ähnlich wie die Fahrzeuge des Kalifen eine Schlachtposition ein. Auch hier verzichten die Kanarier aber darauf, sich zum Kampf zu stellen. Man vermutet, dass sie sich noch an der Westküste der Insel befinden oder sogar bereits nach Nordamerika aufgebrochen sind.


    30. April 1713: In Limerick, wo der irische Föderationsrat unter dem Vorsitz Arbogasts I. tagt, trifft eine hochrangige norwegische Gesandtschaft ein. Als nomineller Leiter der Diplomaten fungiert der älteste Sohn König Olavs IV. von Norwegen, was die Bedeutung dieser Mission unterstreicht.

  12. #987
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    1.-31. Mai 1713: In mehreren schonischen Städten greifen Männer und Frauen, die sich mit heidnischen Symbolen am ganzen Körper bemalt haben und Götteramulette tragen, Kleriker und Ordensleute an. Auf einige Dorfkirchen und ein Karmelitinnenkloster in Lund werden sogar Brandanschläge verübt. Auch auf christlicher Seite scheinen militantere Gruppen an Einfluss zu gewinnen, so dass in vielen Dörfern heidnische Kräuterfrauen als Hexen vor die Dorfgemeinschaft gezerrt und bestraft werden. Die schwedischen Schutztruppen und der schonische Adel arbeiten zwar eng zusammen und bemühen sich um Unparteilichkeit, die Gewalt kam aber offenbar recht unerwartet und trat auch in Dörfern auf, die nicht für religiöse Spannungen bekannt waren.


    2. Mai 1713: Königinmutter Skadi erhält in Kalmar eine erste Rückmeldung des dänischen Geheimdienstes zu den Flugschriften, die sich gegen ihren Sohn richteten. Zugleich werden im Lauf des Monats auch die zunehmenden Spannungen in Schonen bekannt, das sich noch unter schwedischem Schutz (oder schwedischer Besatzung) befindet.


    3.-18. Mai 1713: Die Flotte des Kalifats und ihrer Hilfskräfte aus Galicien und Hellas nimmt in einer systematisch durchgeführten Operation alle nicht befestigten Häfen auf Lanzarote und Fuerteventura unter Beschuss und zerstört sie weitgehend. Nur die beiden Festungen und zwei von Arrecife geschützte Fischerhäfen in derselben Bucht bleiben zunächst unbehelligt. Es ist noch nicht klar, ob die Bevölkerung rechtzeitig ins Landesinnere geflohen ist.

  13. #988
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    4.-31. Mai 1713: Die Markgrafschaft Brandenburg beginnt in diesem Frühjahr mit einer recht intensiven und gut dotierten Suche nach musikalischen Talenten, die am Hof zu Schwerin oder vielleicht auch in Berlin eingesetzt werden könnten. Die ersten Rückmeldungen sind durchaus vielversprechend, wie es heißt.


    5.-13. Mai 1713: Im Osten Islands beginnen die Truppen der Hanse und Dänemarks mit einer vorsichtigen, von den starken Schiffsgeschützen abgedeckten Anlandung. Die Verteidiger der Insel sind offenbar nicht vor Ort, jedenfalls kommt es dabei nicht zu Gefechten. Allerdings steht den Verbündeten bislang noch kein Hafen zur Verfügung.


    6. Mai 1713: Die italienische Flotte, die etwa zwei Wochen im Hafen von Las Palmas de Gran Canaria weilte, bricht wieder in Richtung Mittelmeer auf, wie es scheint.

  14. #989
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    7. Mai 1713: Das Großkhanat Shikawo führt gemeinsam mit seinen – teils angeblich eher widerstrebenden – Vasallen ein Embargo gegen das Khanat der Kanarischen Inseln und zugleich auch das Khanat Italien ein. Offenbar geht man in Nordamerika davon aus, dass beide Mächte zu eng verbunden sind, um eine allein sanktionieren zu können.


    8. Mai 1713: Die Parlamente Englands und Schottlands schließen sich der von Frankreich ausgerufenen bewaffneten Neutralität an, führen aber nach dem Vorbild zahlreicher europäischer Mächte ebenfalls ein Embargo gegen die Kanaren und überdies strenge Kontrollen auf Falschgeld ein, wenn Kaufleute aus besonders betroffenen Ländern in Schottland oder England an Land gehen wollen. Zum Kanarienvertrag wird nicht explizit Stellung genommen, aber man darf wohl vermuten, dass er nicht als gültig angesehen wird.


    9. Mai 1713: Das Großkhanat Debul und die Liga von Amravati nehmen etwas überraschend direkte Verhandlungen auf, um einen Frieden in Nordindien herbeizuführen. Die beiden mit Debul verbündeten Teilreiche und die Föderation von Induru haben offenbar eingewilligt, daran als Beobachter teilzunehmen und eine mögliche Einigung mitzutragen. Zugleich wird für die Dauer der Gespräche ein Waffenstillstand vereinbart, der Debul die Bekämpfung von Aufrührern im Inland weiter ermöglicht. Auch Vesavi bleibt zunächst in mongolischer Hand.

  15. #990
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    12. Mai 1713: In Vigo wird die Verlobung des galicischen Kronprinzen Fernando mit Isabella von Soria gefeiert. Da die Braut noch in Trauer ist und zudem ein Krieg erklärt wurde, bleibt die Feier eher schlicht, wird aber von sehr hoffnungsvollen Worten des Königs und eines Domherrn begleitet.


    12.-17. Mai 1713: In einem kurzen, recht unblutig geführten Feldzug nehmen die Vasallen des Kalifen zwei der drei kanarischen Festlandshäfen in Südmarokko in Besitz. Allerdings kommt wenige Tage später eine Debatte darüber auf, wer die Verwaltung und damit auch die Zollgewinnne der Neueroberungen für sich beanspruchen darf. Im Süden weigern sich die freien Berberstämme hingegen, merinidische Truppen passieren zu lassen, da sie den Handel mit Ad-Dakhla weiter abwickeln wollen. Der Kommandeur der marokkanischen Streitkräfte des Kalifen verzichtet daher zunächst auf einen Vorstoß in die Wüste hinein.


    15. Mai 1713: Als die Kämpfe vor Nantucket in Rom bekannt werden, feiert Papst Laurentius eine Marienmesse für ganz Irland, das im Kampf für den wahren Glauben stehe. Mehrere italienische Kurienkardinäle bleiben dem Gottesdienst aber fern.

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