Volta ao Algarve Etappe 1
Von der arabischen Halbinsel geht es nun nach Portugal, wo die erste Etappe der Algarve anseht.
Die erste Etappe ist flach und wir versuchen den Sprint für Giaimi vorzubereiten.
Für die Gesamtwertung ist hier nur O'Haggis dabei und Grundson soll in den Bergen etwas unterstützen. Ansonsten ist das Team eher fürs Flache ausgelegt und viele der Fahrer, die in den nächsten Monaten auf dem Pflaster gute Leistungen zeigen sollen, holen sich hier ihre Form.
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Der Sprintzug läuft bis kurz vor dem Ziel ganz gut und wir können die finalen Kilometer in sehr guter Position angehen.
Leider verschlagen wir dann den Sprint selbst und beginnen zu spät mit dem Sprinten...
So kann Giami am Ende nichtmal mehr Mikhels übersprinten und wir haben lediglich die Plätze 5 und 7 erreicht. Das ist nicht gut bei der Konkurrenz und unserem Sprintteam.
UAE Rundfahrt Etappe 3
Zurück in der Wüste steht heute bereits die erste Bergetappe an.
Wir haben es im Finale mit einem 19 Kilometer langen Anstieg zu tun. Dieser ist mit 6 Prozent im Schnitt aber nicht so steil und es wird wohl ein Ausscheidungsfahren werden.
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Am Fuße des Berges übernehmen wir das Tempo, um ein möglichst gleichmäßiges Tempo für Philippe zu erreichen und Tarling früh abzuhängen.
Mal schauen, wie sich das entwickelt.
4 Kilometer vor dem Ziel sind die Helfer dann aufgebraucht und Jeckchen hat tatsächlich am längsten in der Gruppe überlebt.
Tarling ist aber leider weiterhin dabei und scheint seine Bergbeine gefunden zu haben.
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Philippe kann heute nicht ganz mit den besten mithalten und belegt im Sprint der Spitzenfahrer nur Platz 5.
Aber immerhin keine Zeit verloren und im Finale dann auch Tarling noch abgehängt.
So sieht die Gesamtwertung erstmal beruhigend aus.
36 Sekunden auf McNulty sind schon ganz ordentlich. Im Oman haben wir aber gesehen, wie schnell man einen solchen Vorsprung auch wieder verlieren kann. Hoffentlich gelingt diesmal die Verteidigung.
UAE Rundfahrt Etappe 4
Als nächstes gleich noch die folgend Flachetappe. Hier hat unser Sprintzug gegen Weltklassekonkurrenz wieder sehr gut funktioniert und Jochum kann Milan auf Platz 2 verweisen.
Das ist bereits der zweite Etappensieg gegen so starke Konkurrenz und macht Hoffnung darauf, dass wir diesmal auch bei den großen Rundfahrten in den Sprints ein Wort mitreden können.
Volta ao Algarve Etappe 2
Heute steht die schwerste Etappe in Portugal an und wir hoffen, dass O'Haggis hier vorne mithalten kann.
Viel Unterstützung an den Bergen hat er allerdings nicht und so wird er sich auf Grundson als einzigen besseren Berghelfer verlassen müssen.
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Bis zum letzten Anstieg klappt das aber ganz gut und sogar zwei der Flachlandhelfer sind noch dabei.
Jetzt heißt es die Kräfte gut einteilen und schauen, ob oben raus was geht.
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Da wird es dann aber leider etwas eng und wir müssen zwei Konkurrenten fahren lassen.
Den Tagessieg holt sich dann auch Jorgenson vor Lipowitz.
O'Haggis kommt aber unmittelbar dahinter in der nächsten Gruppe mit Vingegaard ins Ziel und ist nicht weit weg.
Jetzt folgen noch zwei Flachetappen und ein Abschlusszeitfahren. Mal schauen, ob da noch eine Verbesserung möglich ist.
Volta ao Algarve Etappe 3
Auf der dritten Etappe zeigen dann die Sprinter, warum sie dabei sind und bekommen das Timing mustergültig hin.
Das Feld wird im Finale sogar richtig zerrissen und O'Haggis kann vom Hinterrad noch Platz 3 einfahren und ein paar Bonussekunden gewinnen.
Nachdem ich in letzer Zeit viel auf dem Hometrainer selbst gefahren bin, habe ich gestern mal wieder Lust auf ein paar Rennen gehabt und den Cyclingmanager wieder mal rausgekramt.
UAE Tour Etappe 5
Auf der 5. Etappe läuft unser Sprintzug eigentlich ganz gut, am Ende ist aber ein anderer Sprinter schneller.
Da wir hier gegen ein paar der besten Sprinter der Welt antreten und selbst von den Werten doch ein Stück dahinter liegen, bin ich mit dem Ergebnis aber dennoch sehr zufrieden.
Volta ao Algarve Etappe 4
Auch in Portugal wird gesprintet und hier läuft es gegen schwächere Konkurrenz dann noch etwas besser.
Giaimi beschehrt uns einen weiteren Etappensieg und langsam scheinen wir das mit den Sprints raus zu haben. Da kann Dogan dann sicher auch von profitieren in den späteren Rundfahrten.
UAE Tour Etappe 6
Noch ein knappes Sprintfinale und wieder hat jemand anders das glücklichere Ende für sich.
Heute hält Philippe am Hinterrad von Jochum aber richtig rein und holt sogar noch ein paar Bonussekunden.
Volta ao Algarve Etappe 5
Den Abschluss in Portugal macht dan ein welliges Zeitfahren mit einem 2 Kilometer langen Hügel im Finale.
Zeitfahren ist nicht grade die Stärke unseres Kapitäns. O'Haggis schlägt sich aber beachtlich und holt das Beste raus.
Damit bringen wir am Ende sogar 2 Fahrer in die Top 10 der Gesamtwertung.
Mehr war hier auch nicht drin, da die anderen Fahrer des Teams keine ausreichenden Bergqualitäten hatten. Leider reicht es nicht zum Podium, aber wir sind ja noch ganz am Anfang der Saison. Da werden sicher noch ein paar gute Ergebnisse folgen.
UAE Tour Etappe 7
Heute stand dann der Abschluss der UAE-Tour und damit des Rundfahrtblocks Mitte Februar an. Als nächstes beginnen dann schon die ersten Frühjahrsklassiker.
In der heitigen Bergankunft mit einer Länge von 10 Kilometern, wird sich die Gesamtwertung entscheiden.
Philippe führt hier mit einem Vorsprung von etwa 40 Sekunden. Das ist schon ein gutes Polster, kann aber auch schnell schmelzen.
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Im Anstieg selbst passiert es dann auch und Roglix legt bereits mehr als 6 Kilometer vor dem Ziel einen starken Antritt auf die Straße.
Da wir noch einige Helfer im Feld haben, reagiert Philippe nicht sofort sondern wir erhöhen kontrolliert das Tempo im Feld.
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Am Ende wäre ein anderer Ansatz vielleicht besser gewesen und Roglic kann als Solist dem Ziel entgegen fahren.
Hinten kämpfen wir aber um jede Sekunde und noch sieht es so aus, als ob es reichen kann.
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Am Ende wird es Platz 3 für Philippe bei einem Rückstand von 25 Sekunden.
Das reicht um die Gesamtführung zu behalten und den Rundfahrtsieg hier zu feiern.
Der Rest des Teams ist allerdings weit abgeschlagen und nicht unter den Top 20 zu finden. Dennoch ein schöner Erfolg im Frühjahr, aus dem wir aufbauen können.
Faun Ardeche Classic
Die Klassikerphase beginnt in Frankreich mit einem stark besetzten anspruchsvollen Rennen.
Für uns ist Philippe als Kapitän am Start und wir hoffen auf ein starkes Ergebnis.
Knapp 40 Kilometer vor dem Ziel wurden bereits erste Selektionen herbeigeführt und eine klöeine Spitzengruppe hat sich abgesetzt. Philippe hat nicht den besten Tag aber wir hoffen ein Wort um den Sieg mitreden zu können.
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Am härtesten Anstieg des Tages fliegt das Feld dann komplett auseinander und Medici zeigt sich in einer der Ausreißergruppen.
Philippe bleibt noch in der Gruppe und versucht nicht zuviele Kräfte zu verbrennen.
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An der Spitze des Anstiegs sind fast alle Gegner wieder eingeholt.
Vingegaard und Seixas sind aber noch ein gutes Stück vor der Verfolgergruppe und werden uns einen harten Kampf liefern.
Philippe ist nun auch allein und hat nicht mehr so viel im Tank. Ich hoffe, dass er sich auf der Abfahrt etwas erholen kann.
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Dies gelingt nur bedingt und am letzten kleinen Anstieg ist es dann eher ein Kampf um die Hinterräder der Verfolgergruppe.
Er kann sich aber festbeißen und so zumindest noch um ein gutes Ergebnis sprinten.
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Aber auch der Sprint lief nicht so gut und so springt hier nur ein 6. Platz im Endklassement heraus.
Da hätten wir uns mehr erhofft. Die Konkurrenz war aber auch extrem stark und das Rennen war für uns keines der Hauptziele.
Medici zeigt sich auch mal wieder mit Platz 5 in diesem Rennen. Ein starkes Ergebnis für sein neues Team.
Tja, hättest mal ein gutes Angebot gemacht und Einsätze garantiert.![]()
Ich bin dafür, dass wir versuchen, diesen Medici wieder zurück ins Team zu holen. Der Mann hat Potential!
Omloop Nieuwsblad
Nachdem die Klassikersaison in Frankreich bereits gestartet ist, geht es nun auch in Flandern los.
Wir schicken ein starkes Team um Jeckchen und Flunky ins Rennen und hoffen auf ein gutes Ergebnis. Mal schauen, wie gut die Beine so früh in der Saison schon sind.
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Die ersten 3/4 des Rennens passiert nicht viel. Etwa 50 Kilometer vor dem Ziel wird das Finale dann aber langsam eingeläutet.
Eine Helling reiht sich nun an die Andere und zwischendrin gibt es immer wieder Kopfsteinpflasterpassagen.
Die Gruppe des Tages wird grade eingeholt und dann geht das richtige Rennen los.
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10 Kilometer später kommt es zu einer ersten kritischen Situation.
Ganz vorne greift Wout van Aert an und dahinter kommt es zu rissen im Feld. Flunky findet sich dabei auf der falschen Seite der Lücke wieder und so spanne ich mich direkt vor das Feld, um die Lücke zu schließen.
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Es gelingt immer wieder die Ausreißer zu stellen, aber immer wieder greifen neue Fahrer an.
Jetzt versucht Jeckchen auch einmal mitzuspringen.
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Leider hängt hier direkt das ganze Feld an Jeckchens Hinterrad und so läuft alles wieder zusammen.
Das Rennen wird aber enorm intensiv und wir haben einen unserer besten Helfer (Rex) leider durch Reifenpanne verloren.
Knapp 20 Kilometer vor dem Ziel wird es dann richtig ernst und wir stehen kurz vor der Muur.
Sowohl Flunky als auch Jeckchen orientieren sich nach vorne und versuchen hier mit den Besten Fahrern über den Hügel zu fahren.
Sogar Rex ist wieder im Feld dabei, durch die Aufholjagd aber leider nicht mehr zu gebrauchen.
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Kurz darauf folgt der Bosberg und langsam aber sicher wird das Feld immer Kleiner.
Flunky kontrolliert die Gruppe von vorne und hat so alle Konkurenten gut im Blick. Die anderen Fahrer aus unserem Team kommen allerdings langsam aber sicher ans Limit.
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Auf den finalen 10 Kilometern hängt sich Flunky an van der Poels Hinterrad und lässt diesen nicht entkommen.
Zusammen können die Beiden eine kleine Lücke zum Feld reißen und nun sieht Flunky 3 Kilometer vor dem Ziel seinen Moment gekommen und tritt an.
Die Verfolger haben eine kleine Lücke, geben aber nicht auf. Der Weg ins Ziel ist noch weit und Flunky geht auch langsam die Energie aus.
Hinter der kleinen Verfolgergruppe sind auch die verbliebenen Fahrer unseres Teams noch im Kampf um die Top 10 und geben alles.
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Am Ende ist es eine knappe Entscheidung vorne und Flunky wird kurz vor der Ziellinie von van der Poel übersprintet.
Das Teamergebnis ist allerdings erfreulich und wir bringen 4 Fahrer in die Top 11. Damit scheint das Team schon auf einen sehr guten Weg für die Klassikersaison zu sein und ich hoffe, dass wir in den folgenden Rennen auch mal ganz oben stehen können.