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Thema: Der Mongolensturm - Der neue mongolische Postdienst

  1. #196
    Registrierter Benutzer Avatar von Caporegime
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    Der hellenische Khan geht zu Hofe auf die aktuellen Ereignisse ein und spricht dort unter anderem zu hellenischen Händlern.

    Die Handelskontrollen der mongolischen Reiche werden sehr ernst genommen. Statt einer kollektiven Aktion gegen alle Europäer sollte die Quelle des Übels adressiert werden. Kontrollen sind dann nicht notwendig, wenn der Handel mit dem Ursprungsland unterbunden wird. Zur Unterbindung der Falschgeldströme und zur Wiederherstellung der freien Handelsströme mit den mongolischen Reichen soll daher ein Embargo gegen die Kanaren umgesetzt werden.

    Frage aus dem Raum: Wird dadurch nicht der freie Handel eingeschränkt?

    Der freie Handel genießt den Schutz des hellenischen Khanates. Die Maßnahme ist allerdings notwendig um die freien Handelswege mit allen anderen Staaten zu gewährleisten. Wenn die Kanaren durch einen offenen Handelsweg die übrigen kontaminieren, ist die Maßnahme unumgänglich.

    Eine weitere Frage: Wird dadurch ein Konflikt mit Italien folgen? Immerhin gibt es dort enge Verbindungen.

    Ein Konflikt mit allen weiteren Staaten soll ausdrücklich abgewendet werden. Die Politik zur Abwendung einer kollektiven europäischen Bestrafung hat ausdrücklich zum Ziel hellenische Händler, aber auch den spanischen Hafenmeister und italienischen Handwerker davor zu schützen, für die kanarischen Machenschaften verhaftet zu werden. Das Konsulat in Italien bleibt ebenso in Takt, wie auch italienische Händler in Hellas weiter willkommen sind.

    Eine letzte Frage von unbekannter Stelle: Wird Hellas im Falle einer bewaffneten Antwort Kaperbriefe verteilen?

    Hellas hat vertraglich zugesagt keine Kaperbriefe gegen Vertragspartner einzusetzen und sie grundsätzlich zu ächten. Darunter wird aber nicht verstanden gänzlich auf das Mittel zu verzichten. Es wäre nicht im Sinne der Unterzeichner und des Khans gewesen sich selbst gegen einen Feind zu beschränken, der auf diese Mittel zurückgreift. Deshalb ist es eine Option, die aktuell aber nicht auf dem Kabinettstisch liegt.

  2. #197
    Friedensfürst Avatar von Tim Twain
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    Im Namen des römisch-deutschen Kaiserreiches wird verkündet:



    Embargo des Khanates der Kanarischen Inseln

    1) Das Khanat der Kanarischen Inseln wird mit einem reichsweiten Embargo belegt.

    2) Die Todesarena wird aufs schärfste verurteilt. Der Besuch dieser ist verboten. Die Bestrafung eines Verstoßes obliegt den Reichsständen.

  3. #198
    Holz? Marmor! Avatar von Don Armigo
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    Zitat Zitat von Don Armigo Beitrag anzeigen
    Wir, König Radbod, werden nicht länger ruhen, bis Wir die feigen Angreifer wieder von Island vertrieben haben. Es ist noch nicht lange her, dass König, Adel und Volk des Nordens Island zu schützen geschworen haben. Manche, die auf dem damaligen Reichstag waren oder der damaligen Flotte angehört haben, mögen sogar noch leben.

    Wir werden diesen Schwur einlösen! Wer auch immer die Angreifer sein mögen, wir befinden uns im Krieg!
    Zitat Zitat von Don Armigo Beitrag anzeigen
    Stellt euch vor ihr wärt ein wohlhabender Bauer. Eines Tages meldet sich euer Bruder auf der anderen Seite des Flusses nicht mehr. Es wird bekannt, dass eine unbekannte Räuberbande ihn überfallen hat und jetzt dort lebt.

    Alle eure Versuche ihn zu Erreichen wird mit dem spurlosen verschwinden Boten mitsamt ihrer Schiffe beantwortet- daher schickt ihr artig einen Fehdebrief gegen unbekannt. Ihr bewaffnet eure Knechte und führt sie nach drüben um euren Bruder zu retten. Doch müsst ihr feststellen, dass ihr von Teilen eurer eigenen Leute verraten und verkauft wurdet. Eure Boote explodieren und der Feind legt einen Hinterhalt. Derweil wird eure Bruder mit vorgehaltener Waffe als Sprechpuppe genutzt und seine Familie in Geiselhaft genommen.

    Als ihr dann erfahrt, dass die mysteriösen Feinde einer bekannten Verbrecherbande angehören und dazu planen euren Hof zu Plündern ist klar: Das ist kein ehrenhafter Feind auf den das Fehderecht Anwendung findet. Der Feind hat mehr Männer als ihr Knechte und kennt weder Regeln noch Ehre. Es bleibt also nur der verzweifelte Kampf ums Überleben und der Versuch den Feind auf jede nur denkbare Art so zu Schädigen.

    Um wieder zur Realität zurück zu kommen, sind die Kanarier und ihr Khan ehrlos wie tollwütige Hunde oder die eben benannte Räuberbande. Sie greifen ohne jede Vorwarnung und ohne jedes Bekenntnis fremdes Territorium an auf dass sie keinerlei Anrecht haben. Sie handeln ruch- und ehrlos mit Mitteln der Täuschung, der Bestechung und des Verrats. Deshalb werden sie wie die tollwütigen Hunde behandelt die sie sind und mit allen denkbaren Mitteln bekämpft.

    Dementsprechend ergeht folgender Befehl an jeden Nordmann:
    - Handelt nicht mit den Kanariern, es gilt ein vollständiges Embargo. Ausnahme sind von Kanariern erbeutete Waren.
    - Greift die Kanarier an wo immer ihr ihnen begegnet. Seid ihr überlegen kapert ihre Schiffe und führt sie Heim, seid ihr unterlegen bringt euch nicht unnötig in Gefahr.
    - Jagt und bringt die Verräter zur Strecke, die sich von den Kanariern haben kaufen lassen. Sie sind vogelfrei, auf ihre Ergreifung- tot oder lebendig- wird ein Kopfgeld ausgesetzt.
    - Isländische Brüder wehrt euch! Es mag dauern, aber werden wir kommen!

    Eine Bitte an jeden aufrechten Fürsten und an jeden braven Bürger oder Edelmann:
    Europa hat unter der Geisel der Kanarier bereits viel Schaden erlitten, seht ihr nicht, dass sie sich jede Gelegenheit zu Nutze machen zu Rauben, zu Morden und zu Plündern? Wir werden bis zum letzten Nordmann dagegen Ankämpfen. Schließt euch uns an und lasst uns diese tollwütige Brut als das behandeln was sie ist: Todwürdige Verbrecher.
    Zitat Zitat von Don Armigo Beitrag anzeigen

    Neues zu verbreitendes Lied angesichts der Ausgabe Kaperbriefe
    Achtung Spoiler:
    Sturm bricht los aus Wolkentürmen:
    Lasst ihn rasen, lasst ihn stürmen!
    Soll das Schwache er verwehen -
    Lässt er doch das Starke stehen!

    Wie des Donners Hammer bebt!
    Wie der Blitz im Auge lebt!
    Wie des Donners Hammer bebt!
    Wie der Blitz im Auge lebt!

    Über eisig kalte Wogen
    Kommen Schiffe angeflogen;
    Auf den Steven grinsen Fratzen,
    Ihre Ruder sind wie Tatzen.

    Buckelschilde an den Borden,
    Recken stark aus Nordlands Fjorden.
    Buckelschilde an den Borden,
    Recken stark aus Nordlands Fjorden.

    Schrei schwillt auf in den Gewittern;
    Könige und Khane zittern!
    Feiste Dirnen zittern bange:
    Olav naht auf Ormen Lange!

    Wird euch bald zum Tanze spielen,
    Wenn aufs Herz die Speere zielen.
    Wird euch bald zum Tanze spielen,
    Wenn aufs Herz die Speere zielen.

    Was dem Bauer ihr gestohlen,
    Kommt sich nun der Wiking holen:
    Wird die Streitaxt schrecklich schwingen,
    Lässt vom Hals die Köpfe springen.

    Boote, schwer mit Gold beladen,
    Kehrn zu heimischen Gestaden!
    Boote, schwer mit Gold beladen,
    Kehrn zu heimischen Gestaden!

    Text leicht angepasst/kirchliche Bezüge in der offziellen Version entfernt, mag sein, dass auf den Straßen die ursprüngliche Version mit den feisten Mönchen dominiert

    Nordische Brüder! Mag das Schicksal uns auch übel mitspielen, wir werden uns niemals der hinterhältigen Gesetzlosen aus dem Süden beugen.

    Zu diesem Zweck seid ihr Schiffseigener die Widerstandsbewegung zu Wasser stellvertretend für alle nordischen Brüder. Dabei muss keiner extra Kaperschiffe aufstellen, nehmt den Kaperbrief und wenn ihr ein kanarisches Schiff seht überlegt euch ob ihr Zuschlagen wollt. Alle erbeuteten Schiffe und Waren sind in der Kalmarer Union legal! Gefangene können bei der Zwangsarbeiterstelle (gegen Salär entsprechend ihres Arbeitswerts) abgegeben werden, sie werden nach Ende des Konflikts wieder freigelassen oder gegen eigene Bürger ausgetauscht.

    Bürger Europas! Seid Jahren sind die Kanarier die Geiseln der freien Welt. Es ist Zeit zurück zu Schlagen und unseren Kampf für ein piratenfreies Europa zu unterstützen- zeichnet nordische Kaperbriefe!
    Zitat Zitat von Don Armigo Beitrag anzeigen
    Man betont, dass man ausschließlich kanarische Schiffe angegriffen hat und weiter angreifen wird. Mit den Kanaren befindet sich die Kalmarer Union seit letztem Jahr im Krieg.
    ...
    Da es jüngst einige Verwirrung bezüglich des Krieges gegen die Kanaren gab möchten Wir hier nochmal erklären: Die Kalmarer Union befindet sich seit Ende 1710 im Kriegszustand mit den Kanaren. Dies trat direkt nach der Aufdeckung ihrer Missetaten in Kraft.

    Sollten der Gegenseite oder möglichen Spektanten Dokumente fehlen, können diese beim Hof in Kalmar angefordert werden.
    Geändert von Don Armigo (11. November 2025 um 23:05 Uhr) Grund: Ergänzung
    Ein kalter Wind braust von Osten heran
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    Die Seen versinken im ewigen Eis,
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    Mal wieder Lust auf ein richtiges mittelalterliches Gemetzel??- dann bist du hier richtig!

  4. #199
    Holz? Marmor! Avatar von Don Armigo
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    König Radbod erklärt, dass er Tabakkonsum für eine widernatürliche unnordische Unsitte hält. Gegenüber dem stinkenden gerauchten Kraut hat das Schnupfen aber zumindest den Vorteil der fehlenden Geruchsbelästigung.
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  5. #200
    Registrierter Benutzer Avatar von Jerry Demmings
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    Roma! O Roma! Süßes Aroma
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    Das Königreich Galicien begrüßt Barbados in der Riege der unabhängigen Staaten und wünscht dem rechtmäßigen Oberhaupt Bischof Athenagoras ein erfolgreiches Wirken!
    Zitat Zitat von Meister Wilbur
    Junge lies doch mal! Es geht um Katholiken und nicht irgendwelche Ketzer!

  6. #201
    Holz? Marmor! Avatar von Don Armigo
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    1.-30. April 1713: In Dänemark, Norddeutschland und Südschweden tauchen zahlreiche sehr gut gestaltete Flugschriften auf, in welchen auf die dänischen Verbrechen der Vergangenheit und auf den Verlust eigener Besatzungen vor den Kanaren und vor Island Bezug genommen wird. So sehe es aus, wenn König Radbod seine Truppen mobilisiere, heißt es auf vielen der Pamphlete pointiert. In Schonen und in den Städten Norddeutschlands wird zunächst nur wenig getan, um die Verbreitung der Drucke zu verhindern.
    Offensichtlich werden hier enorme Summen in die Hand genommen um zu versuchen das Ansehen Kalmars zu untergraben.

    Wir möchten hiermit Versichern, dass Wir ausschließlich gegen Feinde vorgehen mit denen Wir im Kriegszustand sind. Eine weitere Kriegserklärung wird nicht ausgesprochen werden.

    Zum Krieg gehört immer auch Opferbereitschaft- man kann sich nie darauf verlassen, dass Kriege so laufen wie man sie plant. Wir sind TROTZ aller Fehlschläge bereit unsere Schutzversprechen und Eide mit allen Konsequenzen zu halten. Auch wenn Wir einer Übermacht gegenüber stehen. Auch wenn es Uns das Leben kostet. Kein Nordmann wird zurückgelassen!

    Bröder af ett folk!
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  7. #202
    Holz? Marmor! Avatar von Don Armigo
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    3. April 1713: Die mit Spannung erwartete kanarische Flotte trifft vor Nantucket ein, wo sie sofort von den mächtigen 300-Mann-Kriegsschiffen IV der Iren angegriffen wird. Sie haben offenbar den Befehl erhalten, rasch zuzuschlagen und die großen Fahrzeuge des Gegners zu zerstören. Während die Iren mit besonderer Motivation kämpfen und auf ihre Marienfahnen und ihre moderneren Schiffe vertrauen, setzen die Kanarier auf ihre Kampferfahrung und die aktuelle zahlenmäßige Überlegenheit von 53 Fahrzeugen (gegen nur vier irische). Der erste Schlag der Iren gelingt fast schon schulbuchmäßig, danach werden sie aber regelrecht von den gegnerischen Schiffen überwältigt, deren Überzahl einfach zu groß ist. Insgesamt gehen auf kanarischer Seite sechs und auf irischer Seite alle vier Kriegsschiffe verloren, wobei die siegreichen Kanarier eines der Fahrzeuge kapern können.

    4. April 1713: Am Tag nach ihrem Seesieg gehen kanarische Truppen an der Südostseite von Nantucket an Land. Die Bevölkerung wurde offenbar zum Kriegsdienst aufgerufen, kann den Söldnern aber letztlich keinen entscheidenden Widerstand entgegensetzen. Die Kaufleute haben größtenteils das Weite gesucht, und die Schicht der Handwerker und Bauern ist auf der vom Amerikahandel geprägten Insel zahlenmäßig sehr schwach. Der Vormarsch auf den im Zentrum der Nordküste gelegenen Haupthafen geht daher schnell voran, so dass dieser bereits zwei Tage später nahezu kampflos besetzt werden kann. Es ist den Einheimischen aber immerhin gelungen, die im Bau befindlichen Schiffe nach Kap Khanscod zu schleppen, wo man sie mit Hilfe des Khanats Quinobequin weiter fertigstellen wird.
    Wir, König Radbod Nordlandson erklären Uns uneingeschränkt solidarisch mit Irland und dem irischen Volk. Im Grunde ist Nantucket die Fortsetzung von dem Angriff auf Island in einem erheblich größerem Maßstab- wir teilen nun eine Erfahrung. Die Kanaren sind ein Hort des Übels und der Verderbtheit.

    In diesem Zusammenhang möchten Wir speziell das irische Volk, aber auch alle anderen Geschädigten nochmals um Entschuldigung für das erlittene Leid in Zusammenhang mit dem vorletzten Angriff auf die Kanaren bitten. Es war nie auch nur im Entferntesten geplant jemand anderes als die Kanaren zu treffen. Wir werden versuchen nach und nach (und im Rahmen der eigenen finanziellen Möglichkeiten) Wiedergutmachung zu leisten, damit wollen Wir sofern der irische König zustimmt in Irland beginnen.

    Tapfere Iren, lasst uns die Vergangenheit ruhen und unser Augenmerk auf die Vernichtung der Kanaren richten. Ihr müsst Kalmar nicht lieben, aber lasst uns zumindest für den Moment Waffenbrüder sein!
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  8. #203
    zurück aus dem Exil Avatar von Kaiser Klink
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    Das Königkreich Galicien, das Kalifat von Cordoba und das Kalifat Hellas erklären dem Khanat der Kanarischen Inseln den Krieg.

    Nicht mehr länger sind wir gewillt die Untaten des Piratenkhanats zu tolerieren. Diese wären:
    • Überfälle auf Flotten und Ländereien anderer Reiche, ohne zuvor den Krieg zu erklären,
    • Flaggen hin und her zu wechseln,
    • somit jegliche Ehre und Anstand im Krieg völlig zu untergraben,
    • kriminelle Machenschaften weltweit zu fördern und die Autorität des Rechts zu untergraben,
    • falsche Münzen in großer Zahl in Umlauf zu bringen und ohne Rücksicht auch den Ländern zu schaden, die den Dialog statt das Schwert suchten,
    • ganz Europa mit unehrenhaften Methoden weltweit in Verruf zu bringen.


    Wir lieben den Frieden. Deswegen suchten wir den Dialog, als Frankreich zu den Waffen rief. Der Kalif riet zur Versöhnung, als sich während des ersten Barbados-Krieges bereits eine Koalition bildete. Und wie haben die Kanaren die friedlichen Bemühungen gedankt? Sie bedrohen mit ihren falschen Münzen den Wohlstand unserer Völker! Dass wir nicht in der Lage sind unsere Bauern und Arbeiter zu ernähren! Dass unsere Händler in fremden Häfen nicht mehr länger ungestört ihren redlichen Geschäften nachgehen können!
    Sie attackieren ohne jegliche Vorwarnung Flotten von Ländern, mit denen sie sich nicht zuvor im Kriegszustand befunden haben.

    So traurig die Erkenntnis ist, sie ist wahrhaftig: Im Umgang mit der Piratenführung des Khanats hilft nicht das Wort, nicht die gute Tat und auch nicht das ehrbare Beispiel. Nur Waffenstärke kann das vom rechten Weg abtrünnig gewordene Khanat wieder auf jenen Weg zurückzwingen.
    [/CENTER]

    Diese Erklärung wird parallel zur Veröffentlichung im Postfaden zugleich per Gesandtenschiff in der kanarischen Hauptstadt übergeben.


    --------------------------------------------------------


    Intern soll folgender Befehl des Kalifen an die Land- und Seestreitkräfte verlesen werden:
    "Wir haben die Schrecken des Krieges mit eigenen Augen miterlebt, das Sterben von Kameraden, das Wehklagen der Verwundeten. Die brennenden Dörfer und Gehöfte. Deswegen haben wir uns während unserer Regentschaft für den Frieden eingesetzt. Nicht aus Schwäche heraus, sondern um künftigen Generationen dieselben Erlebniss zu ersparen. Jedoch zwingt der Piratenkhan nun unsere Hand. Wir können nicht zusehen, wie er den Frieden überall sonst bricht. Wir können nicht zusehen, wie seine betrügerischen Handlungen den Wohlstand unserer Landeskinder zerfrisst, ihnen das Brot vom Teller raubt und sie ihrer Zukunft beraubt.
    Aus diesem Anlass heraus ergeht nun der große Befehl an unsere tapferen Streitkräfte zu Land und zu Wasser gegen das Piratenkhanat vorzugehen. Ihre Kriegsschiffe müssen versenkt, ihre Bastionen erobert und ihre Soldaten bekämpft werden, bis sie besiegt sind.
    Wir werden diesen Krieg unerbitterlich führen. Wir werden wie Löwen kämpfen und wir werden nicht aufgeben!
    Aber dabei dürfen wir nicht vergessen, dass wir Soldaten Allahs sind und keine Barbaren: Männer, die sich ergeben, sind gefangenzunehmen, nicht hinzurichten. Es werden keine Soldaten oder Matrosen aufgeschlitzt ins Meer geworfen. Es wird keine Massaker an der Zivilbevölkerunggeben, dies ist strikt untersagt.

    Das Kalifat und seine Verbündeten führen ihre Kriege mit Würde. Auf uns wartet der Sieg, auf die Ehrlosen jedoch die Verdammnis!"
    Geändert von Kaiser Klink (24. November 2025 um 20:19 Uhr)
    Zitat Zitat von Friedrich Engels Beitrag anzeigen
    ""Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluß von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen"."

  9. #204
    Blue Heeler Genießer Avatar von Baldri
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    Man schließt sich dem Krieg an. Der hinterhältige Angriff auf Irland hätte jeden Treffen können. Ein Embargo ist nicht mehr ausreichend. Die wohlbegründete Vermutung hier den Urheber des Falschgeldes zu finden wird nur noch bestärkt durch die Niedertracht des Sündenpools Europas.

    Die Zeit des Mantels ist vorbei.
    Zitat Zitat von Mondkalb Beitrag anzeigen
    Stimmt, ich habe da so eine Art Phantomschmerz, den ich kaum noch merke ... ^^

  10. #205
    Held der Arbeiterklasse Avatar von Simato
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    Wenn man schon von Hinterhältigkeit spricht, sollte auch das hinterhältige Verhalten des Kalifen erwähnt werden. Dieser hat nämlich noch bis vor wenigen Wochen mit dem Kanakhan Gespräche über eine Zusammenarbeit geführt, und erst im vergangenen Jahr mit Uns, dem engsten Verbündeten der Kanaren, einen Friedensvertrag unterzeichnet.
    All dies, um nun aus heiterem Himmel einen offensichtlich wohlvorbereiteten Komplott zu offenbaren...

    Nicht weniger schockierend ist es, dass sich die Hanse nun offen mit den barbarischen Dänen verbrüdert und gemeinsam zu den Waffen greift.
    Auf Grund der willkürlichen Feindseligkeit, die Uns aus den Hansestädten in den letzten Jahren entgegenschlug, als Dank dafür, dass man die hanseatischen Handwerker und Kaufleute aus der ebenso willkürlichen Gefangenschaft des Kalifats befreite, steht es zu befürchten, dass sich die Hanseaten nun die dänischen... "Methoden" zu eigen machen und sich weitere Grausamkeiten ereignen werden.


    An dieser Stelle betonen Wir, dass Wir keinerlei Aktionen gegen Schiffe unter italienischer Flagge dulden werden. Sollten hier abermals Italiener ins Kreuzfeuer geraten, wird man dies als Angriff auf Italien werten und mit aller Härte antworten!
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
    Von Simato lernen heißt Siegen lernen!

  11. #206
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    Ungarn schließt sich dem Embargo des Kaiserreichs an:
    1) Das Khanat der Kanarischen Inseln wird mit einem reichsweiten Embargo belegt.
    Grund ist, dass man auch in Ungarn davon ausgeht, dass die gefälschten Münzen durch die Kanaren in den Umlauf gebracht wurden.
    Diese Münzen schaden allen Ländern in Europa incl. Ungarn, daher begrüßt Ungarn Maßnahmen um dieses Problem aus der Welt zu schaffen.
    Unterhaltungsaktivitäten in anderen Ländern hat Ungarn dagegen nicht vor zu sanktionieren, aufgrund des aufziehenden Krieges wird dennoch dringend von jeglichen Reisen zu den Kanaren abgeraten.

    Bzgl. des italienischen Vorwurfs gegen den Kalifen muss man zugeben, dass der zeitliche Ablauf seltsam wirkt, zumal sowohl die Münzen, als auch der vermutete Ursprung nicht wirklich neu sind.
    Allerdings scheint es so, als ob vielen erst zum Jahreswechsel wirklich aufgefallen ist, wie problematisch diese Münzen sind, so dass wir gemäß "in dubio pro reo" davon ausgehen, dass der Kalif zum Zeitpunkt des Friedensschluss mit Italien noch nicht mit einem Krieg gegen die Kanaren rechnete.

    Was die Schlacht vor Nantucket angeht, so heißt es allerdings, dass die Iren das Feuer eröffneten.

    Die mit Spannung erwartete kanarische Flotte trifft vor Nantucket ein, wo sie sofort von den mächtigen 300-Mann-Kriegsschiffen IV der Iren angegriffen wird.
    Eine Kriegserklärung wäre hier also eher von Irland angebracht gewesen und ist bis heute nicht erfolgt.
    Bei der Gelegenheit zeigt sich auch schon, warum Ungarn eher auf realpolitische Notwendigkeiten als auf Moralpredigten achtet.
    Man will weder Irland für den Präventivschlag noch die angreifenden Länder allgemein kritisieren, es gibt gute Gründe für den Angriff, aber es scheint doch recht klar, wer hier der Angreifer ist. Nicht nur bezogen auf die Eröffnung des Feuers, sondern auch auf die Planungen, denn dass es einen Angriff gegen die Kanaren geben würde war in diplomatischen Kreisen ja schon ein offenes Geheimnis, auch wenn man nicht genau wusste, wer sich alles beteiligen wird.

    Wir hoffen, dass sich alle Beteiligten an den Befehl des Kalifen halten, bzw. sich ein Beispiel daran nehmen.
    Aber dabei dürfen wir nicht vergessen, dass wir Soldaten Allahs sind und keine Barbaren: Männer, die sich ergeben, sind gefangenzunehmen, nicht hinzurichten. Es werden keine Soldaten oder Matrosen aufgeschlitzt ins Meer geworfen. Es wird keine Massaker an der Zivilbevölkerunggeben, dies ist strikt untersagt.
    Arpad Khan V.

  12. #207
    Forenspieler auf dem Weg Avatar von Wiwi
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    Nach längeren Gesprächen des Gesandtenkongresses, welcher sich an den Feierlichkeiten des vergangen Jahres in Cordoba angeschlossen hat, hat eine Mehrheit der versammelten Ländern sich auf folgende Erklärung geeinigt:


    Gemeinsame Erklärung zum ordentlichen Krieg


    Präambel

    Das Ziel aller Reiche sollte der Frieden sein, doch nicht immer lässt sich dieser wahren und der Weg zum Frieden führt dann erst über den bewaffneten Konflikt. Aus diesem Grund verständigen sich die Unterzeichner dieser Erklärung darauf jene Konflikte ehrenhaft und unter Wahrung von Maß und Ordnung zuführen.
    Ein jedes Reich ist eingeladen sich dieser Erklärung anzuschließen.


    § 1 Kein Krieg ohne Kriegserklärung

    I.) Zu Beginn eines Krieges ist dieser offiziell zu erklären. Im Regelfall geschieht dies durch eine formell übergebene Kriegserklärung in der gegnerischen Hauptstadt.
    In Fällen, in denen dies problematisch erscheint, kann die Nachricht an den nächstgelegenen Grenzposten oder auf See dem nächstgelegenen Kapitän überreicht werden oder per öffentlicher Erklärung im Postdienst erfolgen.

    II.) Im Regelfall sollte zwischen Übergabe der Erklärung und Beginn des ersten Gefechts mindestens ein Tag liegen.

    III.) Dem Überbringer einer Kriegserklärung ist freies Geleit auf direktem Wege in sein Heimatland zu gewähren. Ebenso ist darauf zu achten, dass bei einer Übergabe abseits der gegnerischen Hauptstadt, der Empfänger einer Kriegserklärung nicht daran gehindert wird, die Nachricht auf direktem Wege an seinen Herrscher zu überbringen. Falls dies nicht möglich ist, hat zusätzlich eine sofortige öffentliche Bekanntmachung der Kriegserklärung durch den Postdienst zu erfolgen.

    IV.) Sollte ein Unterzeichner ohne ordentliche Kriegserklärung angegriffen werden, so gilt der Aggressor allen Unterzeichnern als Unehrenhaft und soll mindesten bis zum Friedenschluss von allen Unterzeichner auch so benannt und behandelt werden.

    V.) Sollte ein Riech außerhalb dieser Erklärung ohne ordentliche Kriegserklärung angegriffen werden, sind alle Unterzeichner angehalten auch dies als ehrloses Verhalten anzusehen.


    § 2 Keine Verstecken Kriegsbeteiligungen

    I.) Söldner, Schiffe, Kanonen und sonstige militärische Einheiten die in einem bewaffneten Konflikt eingesetzt werden gelten allen Unterzeichner als Kriegseintritt jenes Landes welches diese Truppen stellt.

    II.) Sollte das truppenstellende Land nicht wie unter §1 ordentlich den Krieg erklärt haben, so wird es wie zuvor beschrieben als unehrenhaft angesehen.


    § 3 Schutz von Zivilpersonen

    I.) Bei Kriegen und bewaffneten Konflikten jeglicher Art, ist die Zivilbevölkerung -soweit möglich- zu schonen. Dies ist kein Verbot von Plünderungen und Enteignungen im Krieg, aber Leben, Gesundheit und Freiheit von Zivilisten sind zu verschonen.

    II.) Sollte die Gefahr bestehen, dass Zivilisten anschließend in den Kriegsdienst gerufen werden, so ist die Gefangennahme gestattet. Dann besteht aber die Pflicht, diese angemessen zu versorgen, gut zu behandeln und spätestens zum Ende eines Konflikts wieder freizulassen.

    III.) Gebetstätten, religiöse Gebäude und Orte der Krankenpflege und -führsorge stehen unter besonderen Schutz.
    Sie dürften daher nicht direkt angegriffen werden, noch Stützpunkt militärischer Operationen sein, oder von bewaffneten Truppen betreten werden.
    Darüber hinaus dürfen diese nicht ihres Zwecks entfremdeten werden und andere strategische Zwecke erfüllen.

    IV.) Darüber hinaus sind alle Unterzeichner angehalten bei bewaffneten Konflikt dafür zu Sorge zutragen das sich alle Partner -auch jene welche die Erklärung nicht unterzeichnet haben- im Sinne von §3 verhalten.

    V.) Bei Unklarheiten von §3 haben sich die Parteien den anderen Unterzeichner zu erklären.


    § 4 Zukunfstbezug

    Alle die genannten Punkte gelten ab der Unterzeichnung der Erklärung, Handlungen die vor der Unterzeichnung dieser Erklärung durchgeführt sind fallen ausdrücklich nicht unter diese Regelung.

  13. #208
    Holz? Marmor! Avatar von Don Armigo
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    Die Kalmarer Union tritt den Paragraphen 1 & 2 bei, der Punkt 3 wird aufgrund von den Absätzen IV/V nicht unterstützt.

    Man sieht sich nicht als Richter oder Erzieher anderer Staaten, sondern ausschließlich für das eigene Verhalten verantwortlich. Vielleicht kann man den Paragraph ja aufspalten?
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    Die Seen versinken im ewigen Eis,
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  14. #209
    Beyond Mars Avatar von [VK]
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    An die britischen Mächte und ihre Ständeversammlungen:

    Wie an uns bereits von verbündeter, neutraler und sogar feindlicher Seite herangetragen, plant eine große Koalition das Khanat der Kanarischen Inseln zu überfallen. Und wie ihr vermutlich selbst bereits wisst, gieren auch eure Herrscher, allen voran Irland und England, nach einem Krieg mit uns. Und wie jetzt öffentlich bekannt, haben auch die Briten mit den Kanaren und Island unter schottischer Federführung einen Nichtangriffspakt vereinbart. Die Gerüchte um den Krieg wurden jetzt durch die gezielte Veröffentlichung an die Ständeversammlungen, mit dem Ziel, mit einer fehlenden Ratifizierung durch die Stände einen Bruch des NAPs durch die Hintertür zu ermöglichen, bestätigt.
    In den Verhandlungen zum NAP wurde von britischer Seite darauf bestanden, dass der Pakt nur für Europa gilt. Gebiete wie Nantucket, Nova Scotia oder Barbados sind vom NAP nicht geschützt. Wir denken, die aktuellen Umstände zeigen, dass die Einschränkung auf den Ostatlantik allein ein Fehler ist, der jetzt praktisch demonstriert wurde.

    Da wir glauben, dass der NAP beiden Seiten mehr Vorteile als Nachteile gebracht hat, würden wir vorschlagen, den NAP auch auf den Westatlantik zu erweitern und die dortigen Besitzungen der irischen Häfen und Inseln, Nova Scotia und dem kanarischen Barbados ebenfalls in den NAP einzubeziehen. Obwohl wir kein Interesse an einem Krieg haben, werden wir uns mit aller Entschlossenheit gegen jede Aggression verteidigen.
    Da leider der Bruch des Abkommens vonseiten der britischen Herrscher einen Vertrauensbruch darstellt, müssen wir auf eine Bestätigung durch die britischen Stände bestehen. Als Zeichen unseres guten Willens und um eine Eskalation zu vermeiden, bieten wir an:
    - Das aktuell versenkte Holz zu ersetzen, sei es durch Ratenzahlungen oder die Gewährung von Handelsprivilegien
    - Sobald die Bestätigung der Stände gegeben ist, wird man friedlich aus Nantucket abziehen.
    - Wegen des fehlenden Vertrauens in die britischen Herrscher bietet man auch an, den zerstörten Kontor auf Barbados zum originalen Kaufpreis von 250k zu kaufen.
    - Um den englischen Ständen entgegenzukommen, wäre man auch grundsätzlich bereit, die Fehde mit Frankreich zu begraben.
    - Man wäre auch bereit über bestimmte weitere Punkte von Interesse zu sprechen.
    Im Gegenzug für diese Zugeständnisse erwarten wir die offizielle Bestätigung des erweiterten Nichtangriffspaktes durch die britischen Stände sowie die unzweifelhafte Anerkennung von Barbados als kanarisches Territorium.

  15. #210
    Schatten des Ostens Avatar von Kendogan
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    Beiträge
    19.632
    Die irische Föderation erklärt offiziell dem Khanat der kanarischen Inseln den Krieg

    Weiterhin werden sämtliche Verträge mit dem Kriegsgegner für nichtig erklärt. Die irische Föderation wird jegliche Unterstützung ihres Kriegsgegners, insbesondere aber nicht abschließend: finanzielle Unterstützung, unentgeltliche oder bezahlte Solddienste, Verkauf oder Überlassung von Kriegsgerät, Versorgung und Ankermöglichkeiten für Flotten, Transport von Soldaten oder Kriegsgerät - als aktive Kriegsteilnahme bewerten und entsprechend reagieren.

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