19. Tag im 2. Sommermond: Glaube für die Massen! Nahrung für das Volk! Im Ordinatum wird nach wie vor die Kraft des Volkes aufgebracht, um gegen den Hunger zu wirken. Bislang agieren die Walfänger, Fischer und selbst die Feld- und Jagdhelfer, welche aus dem Militär requiriert wurden, an ihren Grenzen. Es kann durchaus sein, dass sich einige für den Herbst - wo aber auch klassische Erntezeit ist - Pausen erhoffen, um eben nicht bis zur Erschöpfung zu arbeiten. Die Schmiede und Werkzeugbauer haben so viel zu tun wie schon lange nicht mehr, um die weiteren, notwendigen Netze, Angeln, Bögen, Pflüge, Hacken und anderes Werkzeug zu produzieren. Gäb's mehr Alkohol, könnte man wenigstens voll beschäftigt sein, während man schon voll beschäftigt ist.
20. - 22. Tag im 2. Sommermond: Im königlichen Ediras' kommt die Stimmung nicht zur Ruh. Nach einer erbitterten Meinungsverschiedenheit zwischen Außenminister Frederich von Reichenstein und einem Stabsoffizier der Armee greift letzterer zu seinen Waffen und verletzt den Minister mit einem Dolch. Der Minister wird zur Königin-Milla-Akademie verbracht, wo sich Universitätsärzte um seine Gesundheit kümmern. Der Stabsoffizier hingegen wird einstweilig vom Militär unter Arrest gestellt. Was mit ihm geschieht, wird das Militär entscheiden. Dennoch zürnen Anhänger des Parlaments, auch am königlichen Hofe. Sie fordern von der Krone rasches Handeln, um den Konflikt zu beenden. Zur Art der Beendigung gibt es unterschiedliche Meinungen, sodass der Krone unterschiedliche Optionen offen stehen. "Die eine" Option gibt es nicht.
25. - 28. Tag im 2. Sommermond: Im königlichen Arganobrosch geht die Königswahl des Bergzwergenreichs zu Ende. Der Höhepunkt des Wahlwettstreits entscheidet sich zwischen Angrosch Eisenfaust von der Gilde der Waffenschmiede und Gimurt Helcal von der Gilde der Lichtsammler. Trotz der Unterstützung durch den Hohepriester der Fünf Elemente aus dem Waldzwergenreich Khaz Ilur kann Gimurt Helcal das Rennen nicht für sich entscheiden. Damit wird ein Zwerg neuer Bergkönig, der bereits in seiner Vorstellungsrede klar gemacht hat, wo er Schuldige für Probleme der Zwerge sieht: Bei den Menschen. Ein Zwerg mit einem der zwergischsten Namen, die die Königswahl schon lange gesehen hat, der für die Aufgabe der Neutralität steht, wird von nun an dem Bergzwergenreich vorstehen. Eisenfaust verkörpert etwas, wonach sich viele Wahlzwerge sehnen: Nach einem starken, entschlossenen Auftreten der Zwergenheit.



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