Seite 2 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte
Ergebnis 16 bis 30 von 52

Thema: Der Mongolensturm - Runde 13 - 1713

  1. #16
    Zurück im Norden
    Registriert seit
    01.05.12
    Beiträge
    43.906
    Königreich Schottland

    Der Handelshafen wird im Norden begonnen und sorgt dort sofort für zusätzliche bezahlte Arbeit, was die Bauernbefreiung weiter verstärkt.


    Besonderheiten:
    Die schottische Krone bezieht aus königlichen Konzessionen für die Fischerei vor Nova Scotia ein jährliches Einkommen von der amerikanischen Kolonie, das völlig frei verwendet werden kann und keinen Restriktionen aus dem Regelteil unterliegt – sofern man von offensichtlich unmöglichen Aktionen absieht.
    Dank der reichen Fischgründe vor der neuschottischen Küste ist das Reich vor Hungersnöten sicher und verliert in Jahren mit einer Missernte kaum an Einnahmen oder Bevölkerung. In schweren Notzeiten wird Schottland sogar zum Anziehungspunkt für fremde Bürger.
    Da es in der Vergangenheit mehrere englische Invasionen gegeben hat, ist das Grenzgebiet auf schottischer Seite mit sehr modernen Burgen geschützt, die vom örtlichen Adel und den wohlhabenden Bürgern der Städte unterhalten werden. Lief als Gegenleistung an den Adel mit dem großflächigen Beginn der Bauernbefreiung Anfang 1709 aus.


    Herrschaftsgebiet: Schottland
    Vasallen: Nova Scotia (seit 1702 zugleich Vasalleneid gegenüber dem Großkhanat Shikawo)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 210 000 (leicht gewachsen)
    Regionen: Lowlands, Highlands-Island-Nordatlantikinseln (mit der Kalmarer Union, den Zisterziensern vom Heiligen Nikolaus und den mongolischen Stützpunkten); Nova Scotia ist der Region St.-Xystus-Strom zugeordnet

    Hauptstadt: Edinburgh (Stadtbefestigung 3)
    Hauptresidenz: Edinburgh (Stadtschloss 3)
    Wichtige Festungen: Dumfries (4), Langholm (5), Hawick (5), Kelso (5), Duns (3), mittlerweile nicht mehr unterhalten und daher nur unvollständig für eine Belagerung gerüstet
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Robert IV. (seit 1688, *1646)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Royal Bank of Scotland zur Förderung von Landwirtschaft und Fischerei
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Gründung der British West Mongolia Company (WMC) mit Irland und England
    1704: Bau eines Handelshafens auf Nova Scotia zum halben Preis
    1705: Erstellung eines (fiktiven) Stammbaumes der Steward/Stuart-Dynastie
    1706: Feier der Highland Games mit einem Finale in Braemar
    1707: Einrichtung einer Bauernkasse, die den geplanten Übergang zur Bauernbefreiung unterstützen soll
    1708: Beginn der Bauernbefreiung mit Landverteilung (geplant bis 1714, Ablösezahlungen von 50 S pro Person, die bis ungefähr 1810 laufen dürften)
    1709: Doppelhochzeit des Kronprinzen Edward von England mit Prinzessin Fiona von Schottland und Kronprinz Malcolm von Schottland mit Prinzessin Mary von England.
    1710: Rundreise des Königs durch Schottland, um sich volksnah zu zeigen
    1711: Gründung des Distelordens (The Most Ancient and Most Noble Order of the Thistle)
    1712: Bau eines Handelshafens 1 in Iverness


    Besondere Gebäude:
    Seit 1706: Handelshafen 1 auf Nova Scotia

    Offene Bauprojekte: Handelshafen 1 in Iverness (200 000 S/ 1 500 000 S)

    Botschaften und Feste Gesandtschaften: Keine

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Königreich England (mit Vasallen)

    Steuereinnahmen: 760 000 S
    Einnahmen der Krone aus Neuschottland: 120 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 6 601 S
    Entrichtete Tribute: 60 000 S an das Großkhanat Negübeihafen
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Royal Bank of Scotland: 400 000 S (davon 400 000 S verliehen)
    Einlagen der Bauernkasse: 0 S (sollte möglichst wieder aufgefüllt werden, 100 000 S sind in den letzten Jahren eine gute Summe gewesen, um die Freikäufe zu beschleunigen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 200 000 S
    Soldkosten: -
    Infrastrukturkosten: 140 000 S
    Weitere feste Ausgaben: 60 000 S an das Großkhanat Negübeihafen
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 800 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 880 000 S

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1712: 847 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 472), 290 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1713: 851 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 476), 270 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.

    Waffentragende Bevölkerung: 0,6 (effektiv 0,6) Minghan SR (leicht gesunken), 0,4 (effektiv 0,4) Minghan LR, 3,5 (effektiv 3,5) Regimenter LI (erhöht)
    Vasallenaufgebote: 0,5 (effektiv 0,5) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (1500 Mann)

    Geschütze: -

    Schiffe zu Jahresbeginn 1712: 4*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II, davon 1*100 III, 3*50 III, 3*25 IV vor der nordamerikanischen Küste
    Schiffe am Jahresende 1712: 4*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1713: 4*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II

    Söldner: 1,0 Minghan LR (Lyon)

    Im Felde stehende Einheiten (zu Jahresbeginn): 0,3 Minghan SR, 0,3 Minghan LR nördlich des Potomac/Patowmeck
    Im Felde stehende Einheiten (am Jahresende): -

    Verluste 1712: -

  2. #17
    Zurück im Norden
    Registriert seit
    01.05.12
    Beiträge
    43.906
    Irische Föderation

    Das Symposion ist ein großer Erfolg und bringt die Menschen in den verschiedenen, oft sehr selbstbezogenen Kleinstaaten der Föderation dazu, über die Gemeinschaft nachzudenken. Dadurch werden die nächsten drei Schwerpunkte – welcher Art auch immer – besonders effektiv. Schließlich dürfte man bei fast allen erdenklichen Vorhaben auf Ideen aus der Bevölkerung und damit auch auf große lokale Unterstützung zurückgreifen können.

    Die Förderung des Walfangs und der Walverarbeitung auf Nantucket wird mit Hilfe der sehr erfahrenen Schotten fortgeführt. Zusammen mit den Handelsdelegationen trägt der neue Geschäftszweig dazu bei, die WMC trotz aller Veränderungen in Nordamerika auf Kurs zu halten. Im Kalifat blieb man hingegen ein wenig hinter den Erwartungen zurück, was von einigen Kaufleuten der unbegründeten Bevorzugung der Hellenen zugeschrieben wird. Allerdings gibt es hierzu auch andere Stimmen, die eher auf die Ausrichtung vieler Handelshäuser der Föderation nach Amerika hinweisen.

    Die für die Zisterzienser gebauten und vom Heiligen Stuhl finanzierten Schiffe wurden wie geplant fertiggestellt.

    Insgesamt spricht man von einem guten Jahr für Irland, was sich auch an den recht hohen Steuereinnahmen – immerhin die dritthöchsten in der Geschichte der Föderation – zeigt. Man könne mit dem Erreichten zufrieden sein und von einer sicheren, friedlichen Insel in viele Länder der Welt segeln, um dort Gewinne zu erzielen.

    Besonderheiten:
    Die irische Föderation kontrolliert die Häfen Donegal, Sligo, Galway, Limerick und Cork, deren Hafenanlagen und Geschütze allen anderen in Europa überlegen und daher für den Nordamerikahandel besonders wichtig sind.
    Auf Nantucket verfügt die Föderation über eine Werft, die jährlich vier Schiffe der Stufe IV errichten kann. Die Insel ist (anders als die meisten anderen Kolonien) ein Teil Irlands.
    In Cork besteht eine Seefahrtsakademie, die sich wie eine Universität für Kaufleute und Seeleute auswirkt.
    Das Schutzmantellied und die neue Marienfahne sorgen für eine zusätzliche Motivation der Seeleute gegen Schiffe von Ländern, die man als nichtchristlich oder nichtkatholisch ansehen kann. Gegen christliche Gegner bleibt die Kampfkraft hingegen unverändert, während man bei Kämpfen gegen Schiffe des Heiligen Stuhls oder der Zisterzienser vom Heiligen Nikolaus sogar mit einem Malus zu rechnen hat.

    Herrschaftsgebiet: Irland, Isle of Man, Nantucket
    Vasallen: -
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 000 000
    Regionen: Irland (mit Dublin); Nantucket ist der Region Amerika-Ostküste zugeordnet

    Hauptstadt: Keine
    Ratsort: Limerick (Stadtbefestigung 4)
    Residenz des Ratsvorsitzenden („Hochkönig“): Galway
    Wichtige Festungen: Donegal (3), Sligo (5), Galway (4), Cork (4)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Hochkönig Arbogast I. (seit 1704, *1639), Abt von Athenry

    Abgedankte Monarchen: Hochkönig Patrick III. (1685-1704, *1631, 1711 verstorben)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung eines Handelsbüros auf Nantucket
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Gründung der British West Mongolia Company (WMC) mit Schottland und England
    1704: Ausbau des Handelshafens auf Nantucket um eine Stufe (auf Stufe 3) zum halben Preis
    1705: Einrichtung einer Fischerei- und Handwerkerbank
    1706: Übernahme des Schutzmantelliedes und einer Marienfahne für die Föderationsflotte
    1707: Einrichtung eines Handelspostens 1 in Yunushafen
    1708: Einführung des St.-Patrick‘s-Days als Nationalfeiertag
    1709: Gemeinsame Förderung der Braukunst mit den Zisterziensern vom Heiligen Niklaus
    1710: Einrichtung eines Handelspostens 2 in Yamacraw (Savannah)
    1711: Förderung des Walfangs und der Walverarbeitung auf Nantucket
    1712: Symposium des Fortschritts für die Irische Föderation


    Besondere Gebäude:
    Seit 1701: Handelsbüro auf Nantucket
    Seit 1704: Auf Stufe 3 ausgebauter Handelshafen (Nantucket)
    Seit 1707: Handelsposten 1 in Yunushafen
    Seit 1710: Handelsposten 2 in Yamacraw (Savannah)
    Seit 1711: Handelsposten 1 auf Barbados, wurde der Hanse abgekauft

    Handelsprivilegien und Monopole: Keine


    Steuereinnahmen: 1 370 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 2 237 S
    Weitere Einnahmen: -

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der irischen Fischerei- und Handwerkerbank 660 000 S (davon 660 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 200 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -

    Fällige Kredite: 3 400 000 S in der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 3 740 000 S


    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1712: 847 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 472), 290 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1713: 851 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 476), 270 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.


    Waffentragende Bevölkerung: 0,6 (effektiv 0,6) Minghan SR 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 4,0 (effektiv 3,8) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: -

    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (5000 Mann, in Nantucket Stufe IV für jeweils vier Schiffe)
    Geschütze: -
    Besondere Geschütze: 2,5 Regimenter Festungsgeschütze V


    Schiffe Anfang 1712: 2*400 IV, 4*300 IV, 3*150 IV, 3*100 III, 12*50 IV, 3*50 III, 10*25 IV, 17*25 III, davon 4*300 IV in Khansbruck (Barbados) und 1*400 IV, 1*100 II, 3*50 III und 5*25 III vor der nordamerikanischen Küste

    Schiffe zum Jahresende 1712: 2*400 IV, 4*300 IV, 3*150 IV, 3*100 III, 12*50 IV, 3*50 III, 10*25 IV, 17*25 III, davon 4*300 IV im Hafen von Nantucket

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1713: 2*400 IV, 4*300 IV, 3*150 IV, 3*100 III, 12*50 IV, 3*50 III, 10*25 IV, 17*25 III, davon 4*300 IV im Hafen von Nantucket


    Söldner: 1,0 Regimenter LR (Lyon)

    Im Felde stehende Einheiten (zu Jahresbeginn): 0,8 Regimenter LI nördlich des Potomac/Patowmeck
    Im Felde stehende Einheiten (am Jahresende): -

    Verluste 1712: -

  3. #18
    Zurück im Norden
    Registriert seit
    01.05.12
    Beiträge
    43.906
    Föderation der Zisterzienser vom Heiligen Nikolaus

    Die Brieftaubenzucht wurde mit Hilfe von Vögeln aus Norwegen, Dänemark und Schottland begonnen, die man von privaten Züchtern erwarb. Man hofft, dass diese mit dem kalten, wechselhaften Atlantikwetter besonders gut umgehen können. Die Verbindung zwischen den einzelnen Inseln dürfte damit gefestigt werden.


    Besonderheiten:
    Die Zisterzienserföderation erhält Subsidien aus Shikawo, Narwa und der Kalmarer Union, um den Seeverkehr zu schützen und ihre mächtige Flotte zu unterhalten (1707/08 erstmals reduziert, gegenwärtig werden davon nur noch die Subsidien aus Narwa bezahlt).
    Einige der den Mönchen nach 1610 übereigneten Schiffe sind noch Konstruktionen aus der Zeit Yunus‘ IV., die über weit bessere nautische Eigenschaften verfügen als heutige Bauten.
    Auf Labrador und in Neufundland öffnete Shikawo den Brüdern vier Freihäfen, um Holz und andere wichtige Güter günstig erwerben zu können.


    Herrschaftsgebiet: Orkney-Inseln, Shetland-Inseln, Färöer-Inseln, Grönland
    Vasallen: -
    Freihäfen: St. Juruk’s (Neufundland), Natashquan, North River, Nain (Labrador)
    Seit Anfang 1709 verwaltet der Orden auch die mongolischen Dörfer auf Spitzbergen
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 25 000
    Regionen: Highlands-Island-Nordatlantikinseln (mit der Kalmarer Union, Schottland und den mongolischen Stützpunkten); die Freihäfen sind der der Region St.-Xystus-Strom zugeordnet

    Hauptstadt: Keine
    Sitz des Erzabtes: Shetland (Stadtbefestigung 6, Klosteranlage 5)
    Wichtige Festungen: Kirkwall (6), Toftir (6)
    Wichtige Klöster: Kirkwall (5), Toftir (3)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Erzabt Bernhard IV. (seit 1703, *1649)
    Verstorbene Ordensoberhäupter: Erzabt Theodosius I. (1695-1703, *1619)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Gesandtschaften in sechs Länder mit diplomatischem und wissenschaftlichem Zweck
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Bau einer Klosteranlage 2 in Natashquan für den weiblichen Ordenszweig
    1704: Bau eines Handelspostens 1 in St. Juruk’s
    1705: Errichtung einer wohnlichen Notunterkunft für Seeleute im Hafen von Kirkwall
    1706: Einrichtung eines Stadtklosters 1 in Rom als Pilgerherberge für Jerusalemwallfahrer
    1707: Einrichtung eines Stadtklosters 2 in Jaffa als Pilgerherberge
    1708: Übernahme des Pilgerschutzes im Mittelmeerraum (auf päpstlichen Wunsch)
    1709: Gemeinsame Förderung der Braukunst mit der Irischen Förderation
    1710: Pilgerfahrt des Abtes ins Heilige Land
    1711: Erzabt Bernhard IV. berichtet von seiner Pilgerfahrt ins Heilige Land
    1712: Einführung einer Brieftaubenzucht auf den Inseln


    Besondere Gebäude:
    1704: Handelsposten 1 in St. Juruk’s
    1705: Klosteranlage 2 des weiblichen Ordenszweiges aus Frankreich in Natashquan
    1705: Notunterkunft für Seeleute im Hafen von Kirkwall
    1706: Stadtkloster 1 in Rom als Pilgerherberge für Jerusalemwallfahrer
    1707: Stadtkloster 2 in Jaffa als Pilgerherberge

    Offene Bauprojekte:
    Klosteranlage 1 bei Lissabon (Zusage ans Kalifat, Schwerpunkt muss noch gesetzt werden)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Keine


    Steuereinnahmen: 250 000 S
    Subsidien: 250 000 S (Shikawo, entfallen endgültig), 100 000 S (Narwa), 60 000 S (Kalmarer Union, entfallen seit 1709 vermutlich dauerhaft), 30 000 S (Jaffa), damit Anfang 1713 nur noch 130 000 S
    Zusätzliche Subsidien aus dem Heiligen Land: 60 000 S (1711-1735 jährlich)
    Zusätzliche Subsidien des Heiligen Stuhls: 60 000 S
    Zusätzliche Subsidien der britischen Mächte: -
    Weitere Einnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 1 900 S
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 20 000 S
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 1 000 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 1 100 000 S

    Waffentragende Bevölkerung: 0,3 (effektiv 0,3) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: -

    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (500 Mann)

    Geschütze: 1,0 Regimenter Festungsgeschütze IV

    Schiffe Anfang 1712: 2*250 V, 2*150 VI, 4*100 V, 4*100 IV, 4*50 V, 18*50 IV, 3*50 III, 2*25 V, 22*25 III, davon befinden sich 1*100 V, 1*100 IV, 1*50 V, 6*50 IV, 1*25 V zum Pilgerschutz im Mittelmeerraum
    Schiffe zum Jahresende: 2*250 V, 2*150 VI, 4*100 V, 4*100 IV, 4*50 V, 18*50 IV, 3*50 III, 2*25 V, 22*25 III, davon befinden sich 1*100 V, 1*100 IV, 1*50 V, 6*50 IV, 1*25 V zum Pilgerschutz im Mittelmeerraum
    Neubauten: 4*100 IV (in Irland auf Kosten des Heiligen Stuhls)
    Schiffe Anfang 1713: 2*250 V, 2*150 VI, 4*100 V, 8*100 IV, 4*50 V, 18*50 IV, 3*50 III, 2*25 V, 22*25 III, davon befinden sich 1*100 V, 5*100 IV, 1*50 V, 6*50 IV, 1*25 V zum Pilgerschutz im Mittelmeerraum


    Söldner: 1,5 Regimenter LI (Narwa)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1712: -

  4. #19
    Zurück im Norden
    Registriert seit
    01.05.12
    Beiträge
    43.906
    Kalmarer Union

    Die Luxussteuer wird vom Reichstag mit nur wenigen Gegenstimmen bestätigt und bereits in diesem Jahr erhoben. Es erweist sich als kluge Idee, die Zwangsarbeiter denen zuzuweisen, die besonders hohe Zahlungen leisten, da der zu erwartende Einbruch der Nachfrage nach hochwertigen Gütern deutlich geringer ausfällt. Die gewöhnlichen Steuereinnahmen sind dadurch sogar weiter gestiegen.

    Der Geheimdienst hat damit begonnen, die vorgesehenen Netzwerke zu knüpfen und dürfte nun nach und nach seine Wirksamkeit vor Ort verbessern.

    Die beiden nordischen Botschaften konnten dank einheimischer Kollaborateure sowohl die Mittel für die Wörterbücher als auch die Gelder für die Vereine ohne größere Hindernisse nutzbringend einsetzen.

    Die Kaperbriefe spielten in diesem Jahr erneut nur noch eine sehr geringe Rolle, weil sich dänische Kaufleute mittlerweile ganz auf den Nord- und Ostseeraum konzentrieren, wo die Hanse keine Kaperei mehr zulässt. Dennoch gingen auch diesmal wieder kleine Gewinne ein.

    Adelstag und Sonnenwendfeier wurden wieder in Kalmar begangen. Es kamen zwar diesmal etwas weniger Besucher als 1711, dies stand aber wegen des früheren Termins für den Reichstag auch zu erwarten.

    Die NHG hatte leider erneut Schwierigkeiten, Gewinne zu erzielen. Dazu trug wohl auch bei, dass die meisten nichtstaatlichen Anteile seit nunmehr drei Jahren auf Anweisung König Radbods eingefroren sind, was zwar den vermuteten Einfluss fremder Mächte schwächt, zugleich aber auch das Vertrauen in die Gesellschaft ein wenig mindert. Unter Umständen könnte sie als Monopolgesellschaft höhere Erträge für die Staatskasse erzielen, zumal seit der großen Razzia im August ohnehin keine nichtstaatlichen Akteure mehr beteiligt sind. Allerdings fordern mehrere Lübecker Kaufleute eine Entschädigung für ihre eingefrorenen Anteilsscheine.

    Im Krieg gegen die gelang in diesem Jahr ein wuchtiger Schlag gegen die Unterwanderung der NHG durch mutmaßlich kanarische Mitarbeiter. Zudem konnte man vor den Inseln des Feindes einen überraschenden Kaperangriff durchführen, der dessen Handelsverkehr auch 1713 beeinflussen könnte. Allerdings gingen die meisten dabei eingesetzten Schiffe wie befürchtet verloren.

    Besonderheiten:
    Dänemark musste im Vertrag von 1414 zwar auf einen Zoll am Sund verzichten, erhielt aber das Recht, im Kriegsfall neutrale Schiffe aufzuhalten und auf Konterbande zu überprüfen.
    In Norwegen wirken sich die Hanseprivilegien zum Vorteil der Staatskasse aus, da die Hanse inzwischen von dort fast ihr gesamtes Holz für den Schiffbau bezieht.
    In Stockholm residiert der Hochmeister des Deutschen Ordens. Die Stadt profitiert daher in gewissem Maße von der Wirtschaft nichtschwedischer Balleien.

    Herrschaftsgebiet: Dänemark, Norwegen, Schweden
    Vasallen: Island
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 840 000 (D) + 500 000 (N) + 1 200 000 (S)
    Regionen: Dänische Inseln-Schonen (mit Gotland und Aland), Jütland-Schleswig-Holstein-Lübeck (mit Brandenburg und der Deutschen Hanse), Norwegen, Schweden, Highlands-Island-Nordatlantikinseln (Island, mit den Zisterziensern vom Heiligen Nikolaus, Schottland und den mongolischen Stützpunkten)

    Hauptstädte: Kopenhagen (Stadtbefestigung 2), Oslo (Stb 2), Stockholm (Stb 2)
    Hauptresidenz: Kalmar (Wasserschloss 2)
    Wichtige Festungen: Helsingborg (4)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Radbod I. Nordlandsson (seit 1708, *1683)
    Weitere Prätendenten (nicht anerkannt):
    König Olav IV. von Norwegen (seit 1708, *1659)
    König Waldemar IV. von Schweden (seit 1708, *1657)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Adelsfest in Kalmar, das als dauerhafte Tradition eingeführt werden soll
    1702: Bau eines Fischereihafens in Trondheim (1703 Ausbau zum Regionalhafen)
    1703: Einführung der Wikingermode bei Hofe
    1704: Einführung und Organisation von staatlicher Zwangsarbeit
    1705: Gründung der Nordischen Handelsgesellschaft (NHG) für den Nordamerikahandel
    1706: Einrichtung eines Konsulats in Paris
    1707: Erarbeitung einer einheitlichen nordischen Schriftsprache
    1708: „Erforschung der Berge“ mit Ungarn, Italien und der Eidgenossenschaft
    1709: Gründung panskandinavistischer Vereine
    1710: Umbau des Hofes, „um Geheimaktionen durchzuführen und besser auf dem diplomatisch/propagandistischen Feld zu agieren“ (Effizienzsteigerung gewählt)
    1711: Gründung eines Geheimdienstes
    1712: Einführung einer Luxussteuer

    Besondere Gebäude:
    Seit 1703: Regionalhafen in Trondheim

    Besondere Institutionen:
    Seit 1711: Geheimdienst in Kopenhagen, seit 1712 mit 10 000 S im Inland, 10 000 S auf den Kanaren und 1 000 S auf Island aktiv

    Botschaften und Feste Gesandtschaften:
    Seit 1706: Konsulat beim Königreich Frankreich in Paris (2 500 S)
    Seit 1709: Konsulat beim Königreich Norwegen in Oslo, seit 1711 als Botschaft weitergeführt (10 000 S)
    Seit 1709: Konsulat beim Königreich Schweden in Stockholm, seit 1711 als Botschaft weitergeführt (10 000 S)
    Seit 1710: Konsulat beim Kalifat von Cordoba in Cordoba, 1711 von beiden Seiten aufgelöst, keine Kosten mehr
    Seit 1710: Konsulat bei der Deutschen Hanse in Lübeck (2 500 S)

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1709: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Herzogtum Burgund (mit Vasallen)

    Embargos und andere Strafmaßnahmen:
    Seit 1710: Vollständiges Embargo gegen das Khanat der Kanarischen Inseln
    Seit 1710: Verkauf von Kaperbriefen gegen das Khanat der Kanarischen Inseln (im Inland werden diese umsonst ausgegeben) und seit November gegen das Khanat Italien (auch diese werden im Inland unentgeltlich angeboten)

    Gesamte Steuereinnahmen: 310 000 S (D)
    Verfügbare Steuereinnahmen: 310 000 S (D)
    Gesamte verfügbare Einnahmen (alle drei Reiche): -
    Verfügbare Zwangsarbeiter (für je 0,1 S bei Bauprojekten einsetzbar): 8 200 (D)
    Einnahmen aus der Luxussteuer: 45 000 S
    Rücklagen für das „nordische Erwachen“: -
    Nicht verwendete Mittel: -
    Einnahmen aus den Kaperbriefen: 1 000 S
    Sichergestellte Mittel kanarischer Agenten: 5 000 S, davon 2 500 S bereits verwendet
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 100 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: 1 500 S (300 Mann LI)
    Weitere feste Ausgaben: 50 000 S (Föderation vom Hl. Nikolaus, bis auf Weiteres ausgesetzt)
    Ausgaben während des Jahres: 1 000 S (Hanseatische Revisoren)

    Fällige Kredite:
    833 930 S im Inland zu 12% Zinsen, insgesamt also 934 002 S

    Eigenkapital der Nordischen Handelsgesellschaft (NHG) Anfang 1712: 559 Anteile (Kalmarer Union: 500, Handelskonsortien 59), 121 000 S, dazu 1*250 (Handelsschiff II) und 1*100 (Handelsschiff III) mit jährlichen Kosten von 16 000 S. 12 Anteile sind seit Ende August 1709 eingefroren, weitere 37 Anteile seit Juni 1711.

    Eigenkapital der Nordischen Handelsgesellschaft (NHG) Anfang 1713: 559 Anteile (Kalmarer Union: 500, Handelskonsortien 59), 76 000 S, dazu 1*250 (Handelsschiff II) und 1*100 (Handelsschiff III) mit jährlichen Kosten von 16 000 S. 12 Anteile sind seit Ende August 1709 eingefroren, weitere 37 Anteile seit Juni 1711, nochmals 10 Anteile seit August 1712. Damit sind alle nichtstaatlichen Beteiligungen bis auf Weiteres sistiert.

    Waffentragende Bevölkerung:
    Dänemark: 0,5 (effektiv 0,4) Minghan SR, 0,4 (effektiv 0,3) Minghan LR, 1,5 (effektiv 1,3) Regimenter LI
    Norwegen: 0,3 (effektiv 0,2) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 0,6 (effektiv 0,6) Regimenter LI
    Schweden: 0,9 (effektiv 0,9) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR, 1,8 (effektiv 1,8) Regimenter LI

    Vasallenaufgebote: 0,4 Regimenter LI (Island, gegenwärtig effektiv nicht einsetzbar)

    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann in jedem Königreich)
    Schiffsproduktion: Stufe II (1000 Mann in Norwegen, je 500 Mann in Dänemark und Schweden)
    Geschütze: -

    Schiffe Anfang 1712: 2*100 II, 4*50 III, 12*25 III, 1*50 I („Drachenboot“), davon nahmen 4*50 III und 12*25 III am Kaperangriff westlich der Kanaren teil
    Schiffe zum Jahresende: 2*100 II, 7*25 III, 1*50 I („Drachenboot“), davon 7*25 III in Südengland
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1713: 2*100 II, 7*25 III, 1*50 I („Drachenboot“), davon 7*25 III in Südengland

    Schwedische Schiffe Anfang 1712: 4*50 III, 4*25 III, 5*50 II, 10*25 II
    Neubauten: -
    Schwedische Schiffe Anfang 1713: 4*50 III, 4*25 III, 5*50 II, 10*25 II

    Norwegische Schiffe Anfang 1712: 10*50 II, 20*25 II
    Neubauten: -
    Norwegische Schiffe Anfang 1713: 10*50 II, 20*25 II

    Söldner: -
    Im Felde stehende Einheiten: Im August wurden bis zum Jahresende 300 Mann LI im Raum Kopenhagen aufgeboten

    Verluste 1712: 4*50 III und 5*25 III vor den Kanaren

  5. #20
    Zurück im Norden
    Registriert seit
    01.05.12
    Beiträge
    43.906
    Großfürstentum Finnland

    Dank der Hilfe mehrerer Dorfoberhäupter und des Ansehens heilkundiger Frauen in einigen religiösen Gemeinschaften gelingt es bereits im ersten Jahr, mancherorts das Ansehen von Hebammen und „Kräuterfrauen“ zu stärken. Badern und ihren Familien haftet hingegen in den meisten Gegenden noch ein wenig der Verdacht an, auch andere Dienste anzubieten. Die Ausbildung erfolgt überall durch erfahrene Vertreter des jeweiligen Standes, die aber keine übergeordnete Organisation kennen. Man könnte vielleicht eine Art Zunft gründen, damit diese Berufe eine Qualitätskontrolle erhalten.

    Der Straßenbau in Brandenburg wird fortgeführt, und auch die Schulgeldkasse wird mit dem Geld des Großfürstentums eingerichtet. Zudem verleihen die anderen beiden Kassen recht hohe Mittel. In diesem Jahr floss auch ein schöner Teil der wachsenden Einnahmen Stettins nach Finnland, sowohl durch den Kreditzins als auch durch gewöhnliche Steuern. Die mit Brandenburg vereinbarten Handelsprivilegien erwiesen sich dabei als sehr wertvoll.


    Besonderheiten:
    Einige finnische LI* sind Waldläufer aus dem Norden mit Kampfvorteilen in Waldgebieten.
    Der Freihafen Stettin wurde dem Großfürsten anstelle von Uusima übertragen, das man auf Druck Narwas nicht abgeben konnte. Obwohl die Stadt als Vasall unter finnischer Suzeränität steht, trägt sie dank der engen Handelsbeziehungen zum finnischen Steueraufkommen bei.


    Herrschaftsgebiet: Finnland mit Ausnahme von Südkarelien, Kymenlaakso und Uusimaa
    Vasallen: Stettin
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 250 000
    Regionen: Nordfinnland, Südfinnland; Stettin ist Teil der Region Vorpommern

    Hauptstadt: Rovaniemi (Sitz der Eduskunta)
    Hauptresidenz: Oulu (Wasserschloss 1)
    Wichtige Festungen: Kalajoki (2), Närpes (3), Pori (3), Salo (3), Puumala (1),
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Großfürst Barsid I. (seit 1707, *1651)
    Ehrentitel der Spielfigur: König der Zahlen

    Verstorbene Monarchen: Großfürst Kalevi I. (1698-1707, *1625)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung einer Gesamtfinnischen Handelsbank
    1702: Finnisches Hoffest mit einer Präsentation aller Regionen des Landes
    1703: Bau eines Fischereihafens in Pori (1704 zu einem Regionalhafen ausgebaut)
    1704: Förderung des Sports in Finnland
    1705: Errichtung eines Handelspostens 1 in Genua
    1706: Druck der Memoiren von Großfürst Kalevi I.
    1707: Einführung eines Bildungsplans für Dorfschulen
    1708: Einrichtung eines Musterlandguts mittlerer Größe (250 000 S) bei Salo
    1709: Einrichtung einer Dorflehrerschule in Oulu
    1710: Eröffnung einer Landwirtschaftsbank
    1711: Finanzielle und organisatorische Unterstützung für die Einrichtung von Dorfschulen
    1712: Verbesserung der Gesundheitspflege durch die Unterstützung von Hebammen und Badern


    Besondere Gebäude:
    1704: Regionalhafen in Pori
    1705: Finnischer Handelsposten 1 in Genua
    1706: Italienischer Handelsposten 1 in Pori
    1709: Dorflehrerschule in Oulu


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1711: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Markgrafschaft Brandenburg


    Steuereinnahmen: 410 000 S
    Dorfkassenfonds in Dagomys: Anfang 1711 aufgelöst
    Tributeinnahmen: -
    Jährliche Zahlung aus Brandenburg (1711-1720): 80 000 S
    Zinszahlung aus Stettin: 28 000 S
    Rücklagen aus dem Vorjahr: Keine

    Verliehene Kredite:
    1 400 000 S an Stettin (langfristig, 2% Zinsen im Jahr)
    5 300 000 S an das Kalifat von Cordoba (kurzfristig, 9,5% Zinsen)
    270 000 S an das Khanat Westfalen (kurzfristig, 9,5% Zinsen)

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Gesamtfinnischen Handelsbank: 350 000 S (davon 270 000 S verliehen)
    Einlagen der Landwirtschaftsbank: 135 000 S (davon 122 000 S verliehen)
    Einlagen der Schulgeldkasse: 50 000 S

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 175 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: -


    Waffentragende Bevölkerung: 2,5 (effektiv 2,5) Regimenter LI*, 2,3 (effektiv 2,3) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,3 (effektiv 0,3) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (500 Mann)

    Geschütze: -


    Schiffe Anfang 1712: 10*50 III, 30*25 III
    Neubauten: -
    Schiffe Ende 1712: 10*50 III, 30*25 III
    Schiffe Anfang 1713: 10*50 III, 30*25 III

    Söldner: 2,5 Regimenter LI (Krakau)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1712: -

  6. #21
    Zurück im Norden
    Registriert seit
    01.05.12
    Beiträge
    43.906
    Königreich Galicien

    Das unter spanischen Priestern bald als „Rituale mozarabicum“ bekannte und beliebte Werk für Kasualien, Sakramentalien und Segensfeiern wird dank der langen Vorarbeit mit gutem Erfolg eingeführt und erreicht rasch eine zweite und dritte Auflage. Diese kann aus Erlösen einiger Bistümer erfolgen, welche Gewinne mit dem Weiterverkauf erzielten. So muss die Staatskasse nicht belastet werden.

    Wirtschaftlich erlebte man ein außerordentlich gutes Jahr, nachdem man dank der vielen Kontakte galicischer Kaufleute und Handwerker ins Kalifat besonders stark von den Feiern beim Unabhängigkeitstag profitierte. Nicht einmal die berühmten Hellenen erzielten dort derartige kurzfristige Gewinne, obwohl die Behörden Cordobas sie sogar bevorzugten. In Galicien ist man zu Recht sehr stolz auf diesen Erfolg.

    Das Musterweingut konnte die ersten Reben ernten, was die Grafschaften im Grenzgebiet wirtschaftlich stärkt.

    Sowohl die Pilgerfahrt König Fernandos V. nach Rom als auch die diplomatische Reise von Kronprinz Fernando nach Cordoba waren erfolgreich. In der Ewigen Stadt genießt Galicien offenbar einen hervorragenden Ruf, und auch der Heilige Vater nannte ihn den „treuesten Sohn der Kirche“. Großen Eindruck machte zudem die umfassende theologische Bildung Fernandos, die man bei gekrönten Häuptern nur sehr selten antrifft. Der Kronprinz war ebenfalls „unter Freunden“, was man noch vor 15 Jahren für völlig unmöglich gehalten hätte, wenn es um einen Besuch im Kalifat gegangen wäre. Unter den zahlreichen, sehr schönen und gebildeten Interessentinnen gefiel dem jungen Mann die 1691 geborene Isabella von Soria aus einem dort begüterten und sehr angesehenen Grafenhaus ganz besonders gut. Als Kind wuchs sie direkt an der Militärgrenze auf und konnte die Friedenspolitik beider Reiche und deren Früchte persönlich miterleben.

    Falls der Kalif dieser Verbindung zustimmt, könnte die Hochzeit Ende 1713 stattfinden. Im Augenblick ist Isabella noch in Trauer, da sie ihren ersten Mann Anfang 1711 bei einem Jagdunglück verlor. Sie würde außerdem eine zweijährige Tochter mit in die Ehe bringen, was dem galicischen Einfluss in der Region vielleicht dienlich sein könnte.

    Die Botschaft in Paris und die Vertretung Galiciens in Palermo übergeben erste Berichte der eingeschriebenen Studenten. Demnach ist die Lehre an der französischen Universität stark von den Ideen Quesnels geprägt, während man in Palermo griechischen und arabischen Einflüssen ausgesetzt wäre, die sich aber meist auf die Liturgie beschränken.

    Einige der Gäste aus Europa reisten über Santiago nach Norden zurück und hinterließen Spenden für das Pilgerhospitz. Wie vom König vermutet geht der Kirchenbau in Valencia hingegen recht schleppend voran. Möglicherweise könnte man dort gemeinsam mit dem Kalifen etwas erreichen. Yaqub I. gilt trotz seiner untadeligen islamischen Frömmigkeit als Freund der Christen und Juden in seinem Reich und wäre dazu sicherlich bereit.


    Besonderheiten:
    Das Kronland Galiciens umfasst nur einen kleinen Teil des Reichsgebietes. Da das Prestige der Eroberer Spaniens aber außerordentlich hoch ist, wirken galicische Schwerpunkte stets auf das ganze Reich, wobei die Finanzierung zu 80% aus den Grafschaften erfolgt.
    Söldnertruppen (nicht aber Schiffe und Artillerieregimenter) werden ebenfalls zu 80% aus Mitteln der Grafschaften bestritten.
    Die Grafschaften unterhalten an der Militärgrenze Aveiro-Salamanca-Logrono selbständig mehrere moderne Burgen mit Festungsgeschützen.

    Herrschaftsgebiet: Region Galicien
    Vasallen: Nordwestspanien nördlich der Linie Aveiro-Salamanca-Logrono
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 100 000
    Regionen: Galicien (Kronland und Vasallen gemeinsam)

    Hauptstadt: Santiago de Compostela (Stadtbefestigung 4)
    Hauptresidenz: Vigo (Burgschloss 1, Stadtbefestigung 4)
    Wichtige Festungen: Aveiro (4), Viseu (3), Almeida (4), Salamanca (5), Toro (3), Lerma (4),
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Fernando V. (seit 1707, *1668)

    Verstorbene Monarchen: König Fernando IV. (1690-1707, *1644)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Galicischer Landtag, um Grafen, Adel, Klerus und Volk näher zueinander zu führen
    1702: Gründung der Jakobusbruderschaft und eines Pilgerhospitals in Santiago
    1703: Gründung einer königlichen Schule auf einem Landgut bei Vigo
    1704: Einführung des Missale secundum usum almae ecclesiae S. Iacobi pro tota Hispania
    1705: Förderung des Landesausbaus im galicisch-merinidischen Grenzgebiet
    1706: Große internationale Jakobuswallfahrt zum Heiligen Compostelanischen Jahr
    1707: Förderung religiöser Handwerkskunst
    1708: Galicisch-merinidische Handelsgesandtschaft nach West- und Nordafrika
    1709: Feierliche Krönung Fernandos V. am Jakobustag in Santiago
    1710: Eröffnung mehrerer Botschaften und Konsulate
    1711: Gründung eines kleinen Musterweingutes bei der Festung Lerma
    1712: Einführung des Rituale secundum usum almae ecclesiae S. Iacobi pro tota Hispania


    Besondere Gebäude:
    Seit 1702: Pilgerhospital in Santiago
    Seit 1703: Königliche Schule bei Vigo
    Seit: 1711: Musterweingut (klein) bei Lerma

    Offene Bauprojekte: Ausbau des Pilgerhospitals in Santiago (bislang 27 000 S von 250 000 S)


    Botschaften und Konsulate:
    Seit 1710: Botschaft in Paris (10 000 S); Leitung: Prinz Roberto, Bruder Fernandos V.
    Seit 1710: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Palermo (10 000 S)
    Seit 1710: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Mopti (10 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Nouakchott (5 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Cordoba (2 500 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Kalifat von Cordoba (mit Vasallen)
    Seit 1709: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Herzogtum Burgund (mit Vasallen), 1712 ausgelaufen


    Steuereinnahmen: 660 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Spendeneinnahmen für das Pilgerhospitz: 9 000 S (bereits verbaut)
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 4 310 S

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 100 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 37 500 S (Diplomatische Vertretungen)
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite:
    80 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10%, Zinsen insgesamt also 88 000 S


    Waffentragende Bevölkerung: 1,4 (effektiv 1,4) Minghan SR (leicht gesunken), 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 0,7 (effektiv 0,7) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 4,0 (effektiv 4,0) Minghan SR, 0,9 (effektiv 0,9) Minghan LR, 1,0 (effektiv 1,0) Regimenter DR, 1,7 (effektiv 1,7) Regimenter LI
    Zusätzliches Vasallenaufgebot: 3,0 Regimenter Festungsgeschütze III

    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (500 Mann)

    Geschütze: 1,0 Regimenter Feldartillerie III


    Schiffe zu Jahresbeginn 1712: 1*250 III (Flaggschiff „Missale Mozarabicum“), 5*100 III, 1*100 II, 13*50 III, 4*50 II, 7*25 III, 7*25 II

    Schiffe am Jahresende 1712: 1*250 III (Flaggschiff „Missale Mozarabicum“), 5*100 III, 1*100 II, 13*50 III, 4*50 II, 7*25 III, 7*25 II

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1713: 1*250 III (Flaggschiff „Missale Mozarabicum“), 5*100 III, 1*100 II, 13*50 III, 4*50 II, 7*25 III, 7*25 II


    Söldner: 1,0 Minghan LR (Söldnermarkt Lyon), zu 80% aus Mitteln der Vasallen bezahlt

    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1712: -

  7. #22
    Zurück im Norden
    Registriert seit
    01.05.12
    Beiträge
    43.906
    Kalifat von Cordoba

    Die Unabhängigkeitsfeierlichkeiten wurden mit großer Festlichkeit, aber ohne übertriebenen Aufwand begangen und wegen der begrenzten Mittel vor allem auf Cordoba konzentriert. Als entscheidender Vorteil erwies sich daher der Besuch aus ganz Europa über alle Blöcke, politischen Konflikte und religiösen Differenzen hinweg. Da man die Handwerkermesse zudem geschickt mit der Feier verband, wuchs die Wirtschaft im Kalifat außerordentlich stark an, was nicht zuletzt die Zolleinnahmen beachtlich erhöhte. Politisch gewann der Befehlshaber der Gläubigen zudem weiter an Format, nachdem es ihm gelang, mit den Erzfeinden aus Italien und Kanarien einerseits und Frankreich, Galicen und der Hanse andererseits Verbindung zu halten. Auch die Gespräche mit den verschiedenen Gästen trugen dazu bei, die Bedeutung des Kalifen für die europäische Politik hervorzuheben.

    Die Taufe der „Ibrahim III.“, die bereits im Vorfeld der Veranstaltung in Málaga stattfand, sorgte zudem dafür, dass viele Delegationen bereits sehr früh anreisten, um das große Kriegsschiff persönlich in Augenschein nehmen zu können. Dies trug dazu bei, dass ein beachtlicher Teil der Gebrauchs- und Luxusgüter für die Diplomaten und ihre Begleiter kurzfristig bei der Handelsmesse erworben wurden. Die Iren und Italiener klagten zwar, merinidische Kaufleute hätten sich so den Löwenanteil des Geschäfts gesichert, was dem Kalifen aber natürlich kaum ernstlich zum Vorwurf gemacht werden kann.

    Der Waffenstillstand von Barcelona wird in einen echten Friedensvertrag umgewandelt, was zwar bei Teilen des christlichen Klerus auf gewisse Vorbehalte stößt, letztlich aber allgemein anerkannt wird. Schließlich hatte man die partielle Abkehr von Frankreich bereits in den vergangenen Jahren allmählich begonnen und mit der „bewaffneten Neutralität“ beim kriegerischen Konflikt auf Barbados fortgeführt. Mit Galicien besteht weiterhin ein sehr gutes, vertrauliches Verhältnis, und man konnte auch bei der Brautsuche helfen.

    Die Handelsprivilegien für Galicien erwiesen sich in diesem Jahr als außerordentlich nützlich, während die Hellenen von den Feierlichkeiten nicht immer direkt profitierten, aber durch ihre eigene Delegation Kontakte zu anderen Ländern knüpfen konnten, die in Zukunft sehr lukrativ für die „Bruderdynastie“ sein könnten. Auch das Konsulat in Athen ist seit dem Herbst fertiggestellt und kann nun seine Arbeit aufnehmen.

    Militärisch blieb das Kalifat trotz der partiellen Abrüstung eine starke Macht, wobei (auch wegen der Konzentration von Truppen zur Absicherung des Freiheitsfestes) doch deutlich mehr Überfälle auf Reisende und sogar abgelegene Dörfer zu verzeichnen sind als zuvor. Möglicherweise könnte es helfen, wieder einen Teil der Adelsreiterei einzuberufen.

    Die Neuregelung der Fronpflichten wird weiterhin fortgeführt. Man geht weiter davon aus, dass es bis 1719 dauern wird, um auch die entlegeneren Gebiete zu erfassen. Auch die Ausbildung des Kronprinzen schreitet mit Erfolg voran.

    Die ungarischen Schiffe wurden in die Flotte übernommen, wobei man zusammen mit zehn Schiffen des Kalifats ein kleines Manöver abhielt.


    Besonderheiten:
    Der Goldhandel mit Afrika über Marokko sorgt für große Liquidität. Daher kann der Kalif weit höhere Schulden aufnehmen, bis dem „Binnenmarkt“ eine Krise droht.
    An den Militärgrenzen Aveiro-Salamanca-Logrono und Logrono-Huesca-Tarragona wurden in den letzten Jahren moderne Burgen mit Festungsgeschützen errichtet.
    Der mongolische Söldnermarkt Cádiz ist in Kriegszeiten für Feinde des Kalifats geschlossen.
    Vom Kalifat kommandierte Geschwader aus den an den großen Manövern des Jahres 1704 beteiligten Ländern (Galicien, Frankreich, Hellas, Heiliger Stuhl, Schottland, England und Irland) kämpfen zwischen 1705-1724 ohne Malus für zusammengesetzte Schiffsverbände. Bei Flottillen unter merinidischem Kommando mit Schiffen aus anderen europäischen Ländern ist der Malus im selben Zeitraum deutlich gemindert und kann durch dreiwöchige Manöver vor dem gemeinsamen Einsatz nochmals reduziert werden. Beide Verbesserungen betreffen den Einsatz gegen Piraten wie auch gegen feindliche Kriegsschiffe.
    Truppen des Kalifats (auch Söldner) sind zwischen 1712 und 1731 auf heimischem Boden im Hinblick auf die Ausnutzung des Geländes und die Zusammenarbeit verschiedener Minghan und Regimenter deutlich stärker als gewöhnlich


    Herrschaftsgebiet: Spanien südlich der Militärgrenze, Marokko nördlich von Agadir, Balearen
    Vasallen: Die meist halbnomadisch lebenden Stämme Süd- und Ostmarokkos
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 7 420 000 (leicht erhöht)
    Regionen: Iberien-Westwüste, Iberien-Zentrum, Iberien-Ost-Süd, Nordmarokko, Südmarokko-Berbergebiete (mit den kanarischen Vasallen)

    Hauptstadt: Cordoba
    Hauptresidenz: Granada (Residenz 1)
    Wichtige Festungen: Coimbra (4), Bejar (4), Avila (5), Soria (4), Saragossa (4), Tortosa (4)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Kalif Yaqub I. (seit 1703, *1649)

    Verstorbene Monarchen: Kalif Ibrahim IV. (1661-1703, *1627)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Islamische Bank von Cordoba zur Handwerkerförderung
    1702: Feier zum 80. Freiheitstag des Kalifats 1622
    1703: Küstenschutzkonferenz gegen die Piraterie
    1704: Flottenmanöver in vier Küstenregionen mit sieben weiteren Ländern
    1705: Förderung des Landesausbaus im galicisch-merinidischen Grenzgebiet
    1706: Handwerkermesse zu Cordoba
    1707: Reduzierung der Frondienste und islamisch geprägter Verhaltenskodex
    1708: Galicisch-merinidische Handelsgesandtschaft nach West- und Nordafrika
    1709: Bauernfreundliche Reform der Frondienste, Strafen und Schutzverpflichtungen
    1710: Eröffnung mehrerer Botschaften und Konsulate
    1711: Große Landmanöver der Landesaufgebote, Vasallen und Söldner
    1712: Feier zum 90. Freiheitstag des Kalifats 1622


    Botschaften und Konsulate:
    Seit 1710: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Goreé (10 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Tunis (5 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Algier (5 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Cádiz (2 500 S)
    Seit 1710: Konsulat in Santiago (2 500 S)
    Seit 1711: Konsulat in Limerick (2 500 S)
    Seit 1712: Konsulat in Athen (2 500 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Königreich Galicien (mit Vasallen)
    Seit 1710: Einseitige Handelsprivilegien für das Herzogtum Burgund (ohne Vasallen), bereits 1711 wieder aufgehoben und durch Vorrechte für Hellas ersetzt
    Seit 1711: Einseitige Handelsprivilegien für das Khanat Hellas (ohne Vasallen)


    Steuereinnahmen: 2 200 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 6 350 S, davon wurden 2 500 S für das Manöver mit Ungarn verwendet
    Nicht verwendete Mittel: -
    Entrichtete Tribute: -

    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Islamischen Bank von Cordoba: 940 000 S (davon 940 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 500 000 S (mit Abgabebonus), 40 000 S fließen der Armenhilfe zu, 10 000 S der Veteranenversorgung
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 30 000 S (Diplomatische Vertretungen)
    Ausgaben während des Jahres: -

    Fällige Kredite:
    5 300 000 S aus dem Großfürstentum Finnland zu 9,5% Zinsen, insgesamt also 5 803 500 S
    4 000 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 4 400 000 S


    Waffentragende Bevölkerung: 1,2 (effektiv 1,2) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR, 6,1 (effektiv 6,1) Regimenter LI (leicht erhöht)
    Vasallenaufgebote: 5,1 (effektiv 5,1) Minghan LR


    Geschützproduktion: Stufe III (2500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (4000 Mann)

    Geschütze: 0,5 Regimenter Belagerungsartillerie III, 1,0 Regimenter Festungsgeschütze IV


    Schiffe zu Jahresbeginn 1712: 1*1000 III (Flaggschiff „Kalif Ibrahim III“) 2*250 III, 2*150 III, 12*100 III, 40*50 III, 70*25 III, davon fuhren 6*25 III im März in die Karibik und kehrten im Herbst zurück
    Angemietete Schiffe für 1712: 3*50 IV (Ungarn)

    Schiffe am Jahresende:

    Flottenneubau: -

    Schiffe Anfang 1713: 1*1000 III (Flaggschiff „Kalif Ibrahim III“) 2*250 III, 2*150 III, 12*100 III, 40*50 III, 70*25 III
    Angemietete Schiffe Anfang 1713: 3*50 IV (Ungarn)

    Söldner: 1,0 Minghan SR (Konstantinopel), 2,0 Minghan LR (Cádiz), 1,0 Regimenter SI (Cádiz)

    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1712: -

  8. #23
    Zurück im Norden
    Registriert seit
    01.05.12
    Beiträge
    43.906
    Khanat der Kanarischen Inseln

    Dank der bereits durchgeführten Erkundungsfahrten und der allgemeinen Kontakte in diese geheimnisvolle Weltgegend ist es der kanarischen Delegation trotz erkennbarer Vorbehalte vieler Inselkönige, Satrapen und Gouverneure gelungen, ihre Seereise bis an die Küste der Konföderation fortzuführen, ohne sich von Hindernissen aufhalten zu lassen. Die bei dieser Expedition gemachten Erfahrungen werden kanarischen Kaufleuten in den nächsten neun Jahren (1713-1721) helfen, ihren Geschäften auch in einem feindseligen Umfeld besser nachgehen zu können.

    Der Geheimdienst nahm Anfang 1712 die Arbeit in den ausgewählten Regionen auf, indem er mit der Errichtung eines Netzwerkes von Informanten und Zuträgern begann. Größere Aktivitäten sind zunächst noch nicht möglich, man geht aber davon aus, dass dies in den nächsten Jahren immer besser werden sein dürfte. Nur die Agenten in der NHG sind inzwischen sämtlich geflohen, tot oder in Haft.

    Die Todesarena und der Badepalast profitieren sehr von den Absprachen mit dem Kalifat, da viele Besucher des Unabhängigkeitstages früher anreisen und sich noch auf den Inseln einige vergnügliche Wochen gönnen. Außerdem erzielte die Schwanengilde hohe Gewinne bei den Feierlichkeiten selbst. Auch die Hofalchemie konnte stabile Einnahmen verbuchen, wobei in vielen Fällen speziell geprägte Münzen auch wieder auf die Inseln zurückströmten. Es ist anscheinend nur schwer möglich, die Geldströme weiter zu kontrollieren, wenn sie in Bewegung gesetzt worden sind. Die Freie Gewerbekasse erzielte hingegen wegen umfangreicher Restriktionen eher geringe Gewinne.

    Das „Nachwuchsproblem“ der Todesarena konnte dank einiger Kontakte mit den Delegierten befreundeter Länder auf der Unabhängigkeitsfeier zunächst behoben werden. Es gab einige Grundherren, die bereit sind, straffällig gewordene Leibeigene auf diese Weise zum eigenen finanziellen Vorteil ohne großes Aufsehen weiterzugeben. In Dänemark war man dagegen weitgehend erfolglos, da die dortigen Adligen mittlerweile sehr wachsam und loyal sind. Letzlich gewann man nur etwa 30 Männer aus dem hohen Norden für die Arena.

    Dank der klugen Mobilisierung von Truppen ist es zunächst gelungen, kleinere Revolten der verarmten oder unter starken Druck geratenen städtischen und ländlichen Unterschichten zu unterdrücken. Dennoch entschied sich der Kuriltai, dieses Jahr einen Zinssatz auszuloben, um die Situation zu beruhigen. Die Überschuldung des kleinen Landes gilt auch weiterhin als Haupthindernis für die ansonsten sehr erfolgreiche Großmachtpolitik Schinab Khans, die in Kürze vielleicht sogar zur Rückeroberung von Barbados führen könnte.

    Im Krieg gegen das Königreich Dänemark und im Konflikt mit dem Königreich Frankreich ist man bislang recht erfolgreich gewesen, wenn man bedenkt, dass die Rückeroberung der früheren Vasalleninsel in einem allgemein sehr feindseligen Umfeld stattfinden muss. Allerdings gilt der erneute Angriff der Nordmänner durchaus als alarmierend.

    Die Bauernbefreiung wird fortgeführt und dürfte mittlerweile in allen Grundherrschaften fast vollständig abgeschlossen sein, sofern einzelne Bauern nicht von sich aus noch einige Jahre bleiben möchten.


    Besonderheiten:
    Die Khane haben gute Verbindungen in die Karibik und können dort jederzeit bezahlte Schmuggler und Seeräuber anwerben.
    Der Pachtvertrag von Santa Cruz de La Palma läuft 1709 aus und kann mit Einverständnis des Khans dann gegen eine hohe Summe verlängert oder eben beendet werden. Er wurde mit einer Kündigungsfrist von zwei Jahren für 50000 S jährlich unbefristet verlängert, zudem erhalten die Kanaren künftig die Einkünfte des Hafens.
    Halblegale Aktivitäten schmälern das Ansehen des Khans auf den Kanaren nicht.
    Kaufleute des Khanats gelingt es in den nächsten neun Jahren (1713-1721) deutlich besser, in einem feindseligen oder fremden Umfeld ihren Geschäften nachzugehen, als handle es sich um ein neutrales Land

    Herrschaftsgebiet: Kanarische Inseln
    Vasallen: Agadir, El Khabta, Ad-Dakhla
    Die Vasalleninsel Barbados wurde wenigstens zeitweilig aufgegeben, ist aber seit 1711 wieder teilweise unter Kontrolle gebracht worden
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 100 000
    Regionen: Kanaren; Barbados ist der Region Karibik Ost zugeordnet, die afrikanischen Stützpunkte gehören zur Region Südmarokko-Berbergebiete

    Hauptstadt: Santa Cruz de Tenerife (Stadtbefestigung 4)
    Hauptresidenz: Las Palmas de Gran Canaria (Burgschloss 1, Stadtbefestigung 4)
    Wichtige Festungen: Arrecife (5), Corralejo (3), Agulo (3), La Frontera (3),
    Staatsoberhaupt: Khan Bertai III. (seit 1694, *1644), Spielfigur ist Thronfolger und Regierungschef Schinab Khan (*1669)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Lizenzierung und Besteuerung des Gewerbes
    1702: Einführung der Kanarischen Maskenbälle auf Teneriffa und Gran Canaria
    1703: Hymne der Kanaren: „He’s a Canarian“ (1704 in verschiedene Textvarianten aufgefächert)
    1704: Bau eines Badepalastes in Schlossgröße an der Südspitze von La Palma
    1705: Einführung einer Handelsdiversifizierungskasse zur besseren Nutzung der Anteile an Handelsgesellschaften
    1706: Einführung einer neuen, flexibleren Münzprägestätte des Khanats in Las Palmas de Gran Canaria
    1707: Vollständige Abschaffung der Leibeigenschaft
    1708: „Bewaffneter“ Handel mit den neuen Khanaten Südamerikas
    1709: Gründung der Gilde des „Rosa Schwan“ zur Ausbildung „kanarischer Geishas“
    1710: Einrichtung einer „Todesarena“ in Santa Cruz de Tenerife
    1711: Einrichtung eines kanarischen Geheimdienstes
    1712: Große diplomatische Gesandtschaftsfahrt durch die Karibik nach Nordamerika


    Besondere Bauwerke:
    Seit 1704/05: Badepalast bei Santa Cruz de La Palma (in der Größe eines Schlosses 1)
    Seit 1710: „Todesarena“ in Santa Cruz de Tenerife (zunächst aus einfachen Holztribünen errichtet, 1711 dann deutlich ausgebaut)


    Besondere Institutionen:
    Seit 1711: Geheimdienst in Las Palmas de Gran Canaria, seit 1712 mit 35 000 S auf den Kanaren, 15 000 S in Island und 25 000 S auf Barbados aktiv

    Handelsprivilegien und Monopole: Keine


    Steuereinnahmen: 980 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Pachteinnahmen: 50 000 S (Großkhanat Dagomys)

    Gewinne aus der Hofalchemie: 460 000 S
    Gewinne aus der freien Gewerbekasse: 0 S (allerdings wurde die Kasse mit den Einnahmen zum Teil wieder aufgefüllt, es wurden also durchaus Erträge verbucht)
    Zusätzliche Gewinne aus dem Verkauf von Kaperbriefen: -
    Gewinne der Schwanengilde: 570 000 S

    Verbliebene Mittel der Hofalchemie: 100 000 S (zu Jahresbeginn 100 000 S)
    Verbliebene Mittel der freien Gewerbekasse: 270 000 S (zu Jahresbeginn 335 000 S)
    Verbliebene Mittel der Schwanenkasse: 100 000 S (zu Jahresbeginn 100 000 S)

    Verbliebene Mittel der „Freiheitskasse“: 15 000 S (zu Jahresbeginn 50 000 S)
    Verbliebene Mittel der „Diversifizierungskasse“: 33 500 S (zu Jahresbeginn 41 000 S)

    Sondereinnahmen: 200 000 S
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 24%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 150 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Jährliche Ausgaben des Geheimdienstes: 75 000 S (Vorjahr)
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: 40 000 S (Strafgefangene)
    Zusätzliche Forderungen: -

    Fällige Kredite:
    Notkredit im Inland: 11 000 000 S zu 5% Zinsen, insgesamt also 11 550 000 S
    Zusätzlicher Kredit für die Anwerbung von Söldnern: 60 000 S zu 10% Zinsen, insgesamt also 66 000 S

    Weitere Anteile an Handelsgesellschaften: 50 Anteile an einer ungenannten Gesellschaft (über Mittelsmänner), davon inzwischen aber alle eingefroren


    Waffentragende Bevölkerung: 4,7 (effektiv 3,7) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,1 (effektiv 0,1) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (1500 Mann)

    Geschütze:
    3,0 Regimenter Festungsgeschütze III, fast gleichmäßig auf die verschiedenen Inseln (außer La Palma) verteilt
    0,5 Regimenter Feldartillerie III auf Island

    Schiffe Anfang 1712: 4*250 III, 13*100 III, 1*100 II, 32*50 III, 73*25 III, 1*25 II davon 5*100 III, 1*100 II, 16*50 III, 21*25 III vor der isländischen Küste
    Anfang Februar segelten 4*250 III, 6*100 III, 16*50 III und 22*25 III zusammen mit 1,0 Regimentern LI-Aufgeboten und den Italienern nach Barbados, davon wurden 6*50 III interniert (Martinique)

    Gewonnene Prisen: -

    Schiffe am Jahresende: 4*250 III, 13*100 III, 1*100 II, 19*50 III, 73*25 III, 1*25 II davon 5*100 III, 1*100 II, 16*50 III, 21*25 III vor der isländischen Küste und 4*250 III, 6*100 III, 10*50 III und 22*25 III vor Barbados
    Internierte Schiffe 6*50 III (diplomatische Expedition/ Martinique)

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1713: 4*250 III, 13*100 III, 1*100 II, 19*50 III, 73*25 III, 1*25 II davon 5*100 III, 1*100 II, 16*50 III, 21*25 III vor der isländischen Küste und 4*250 III, 6*100 III, 10*50 III und 22*25 III vor Barbados
    Internierte Schiffe 6*50 III (diplomatische Expedition/ Martinique)


    Söldner: 3,9 Regimenter LI (Cádiz), davon zu Jahresbeginn 1,9 Regimenter LI auf Island und 0,9 Regimenter LI auf Barbados sowie 1,1 Regimenter neu angeworben und zum Schutz vor Aufständen auf die Kanaren verbracht

    Im Feld stehende Einheiten:
    1,0 Regimenter LI auf den Hauptinseln zur Aufstandsbekämpfung, weitere 1,0 Regimenter LI im Februar nach Barbados verschifft und seit Mai dort in den rückwärtigen Gebieten aktiv.

    Verluste 1712: 7*50 III vor den Kanaren (gegen Dänemark)

  9. #24
    Zurück im Norden
    Registriert seit
    01.05.12
    Beiträge
    43.906
    Khanat Italien

    Die Verwaltungsreform beginnt wie vom Khan vorgesehen mit der Umstellung des Hofes auf die vier Provinzen. Tatsächlich gelingt es auf diese Weise, einige Dopplungen zu vermeiden, die sich eingeschlichen hatten. Auf diese Weise dürfte der Hof also künftig etwas effektiver arbeiten können.

    Der Festungsbau in Ligurien wird fortgeführt und ermöglicht vielen jungen Leibeigenen und städtischen Arbeitern weiterhin einen schönen Zuverdienst. Sie ist numehr zu etwa zwei Dritteln fertiggestellt.

    Der Fährdienst erweiterte seine Tätigkeit wie gewünscht in spanische Häfen und verringert so das Defizit ein wenig. Da sich die kleinen Schiffe nur zum Transport weniger Personen eignen und nicht viel Komfort bieten, könnte man sich künftig auch ganz auf die rasche, regelmäßige Versendung von Briefen und Paketen konzentrieren.

    Die ungarischen Privilegien gewinnen zunehmend an Gewicht, da man es dort nur mit wenig Konkurrenz zu tun hat und italienische Handwerker in Diensten Arpads V. häufig bestimmte Materialien aus der Heimat beziehen. Nur im Norden ist man zunehmend mit Kaufleuten aus Böhmen konfrontiert. Im Kalifat verlieren italienische Händler hingegen viele Marktanteile an die Hellenen, die mittlerweile auch in Italien selbst sehr aktiv sind. Allerdings sinken dadurch auch die Preise vieler Luxusgüter, was der Mittelschicht entgegenkommt.

    Der Zwangskredit erhöhte sich in diesem Jahr auf nunmehr 12,7 Millionen Silberdinare, wird aber noch immer von allen vier Provinzen mitgetragen.

    Der Handwerkerwettstreit von Bergamo war ein schöner Erfolg und endete in diesem Jahr mit dem Sieg eines im Ungarngeschäft tätigen Werkzeugmachers aus Brescia.

    Prinz Ablo erwies sich in Cordoba als guter, wenn auch etwas oberflächlicher Gesellschafter und unterzeichnete wie geplant den Friedensvertrag mit dem Kalifen, der Katalonien vor einem Angriff bewahren dürfte.

    Ein weiterer diplomatischer Erfolg dürfte sein, dass Frankreich offenbar keine Anstalten zur Hinrichtung oder Bestrafung der Geiseln unternimmt. Nur in Quito konnte man noch keinen Durchbruch auf der Suche nach Prinz Jalpa erzielen.

    Das Abkommen mit Ungarn scheint bislang die Handwerkerschaft im Land nur in geringem Maße zu schwächen. Offenbar ist es gelungen, besonders wichtige Arbeitskräfte zu halten, und sei es durch die moderate Anhebung von Löhnen. Handwerker mit Meisterbrief haben ohnehin nur in besonderen Fällen die Chance zu Auswanderung genutzt.

    Besonderheiten:
    Die oberitalischen Kommunen haben eine lange Tradition der Selbstverwaltung, was die Effizienz von städtischen Schwerpunkten deutlich steigert.
    Dank der hervorragenden Geschützgießerei in Mailand ist die Aufstellung eines Regiments Feldartillerie oder Belagerungsartillerie 10000 S günstiger als üblich, Belagerungsartillerie sogar um 15000 S (bei den ersten drei Regimentern pro Jahr).
    Der Söldnermarkt Genua stellt dem Khanat ein Regiment SI kostenlos zur Verfügung.
    Das Khanat Italien ist seit 1709 in vier Provinzen (Lombardei, Ligurien, Toskana, Piemont) aufgeteilt, die in einem Föderationskuriltai zusammenarbeiten. Diese erhalten jeweils 100 Sitze, die sie auf gerechte Weise nach eigenen Regeln vergeben können.


    Herrschaftsgebiet: Oberitalien ohne die Romagna und die Küste von Venedig bis Triest
    Vasallen: Grafschaft Barcelona nördlich von Logrono-Huesca-Tarragona, Südtirol, Korsika
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 9 100 000
    Regionen: Lombardei-Piemont, Ligurien, Toskana, Katalonien-Korsika, Cisleithanien (mit Ungarn, Böhmen, Baiern und Schwaben)
    Provinzräte (geplant): Lombardei, Toskana, Ligurien, Piemont

    Hauptstadt: Mailand (Stadtbefestigung 3), seit 1709 zugleich Sitz des Föderationskuriltai
    Hauptresidenz: Como (Wasserschloss 4)
    Wichtige Festungen: Logrono (1), Huesca (1), Tarragona (1), Genua (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Urus I. (seit 1706, *1670)

    Verstorbene Monarchen: Khan Tenzin II. (1677-1706, *1640)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (gemeinsam mit Hellas und Rom)
    1702: Italienischer Handwerkerwettstreit
    1703: Antipiraterieakt (Stärkung des inneren Zusammenhalts)
    1704: „Tag des Seemanns“ (Seesieg am 14. September 1703 bei Porto Maurizio)
    1705: Bau eines Flusshafens bei Pavia (an der Mündung des Tricino in den Po)
    1706: Bau eines Handelspostens in Pori (Großfürstentum Finnland)
    1707: „Föderalismusreform“, Einteilung Italiens in vier Provinzen
    1708: „Erforschung der Berge“ mit Ungarn, der Kalmarer Union und der Eidgenossenschaft
    1709: Bau einer Werkzeugmanufaktur in Turin
    1710: Gründung des staatlichen Post- und Fährdienstes Poste Italiane
    1711: Errichtung einer Festung 1 auf dem Pass San Giacomo bei Ventimiglia
    1712: Verwaltungsreform der Federazione Municipale


    Besondere Bauwerke:
    Seit 1705: Flusshafen bei Pavia (an der Mündung des Tricino in den Po)
    Seit 1705: Finnischer Handelsposten in Genua
    Seit 1706: Handelsposten in Pori (Großfürstentum Finnland)

    Staatsbetriebe:
    Seit 1709: Staatliche Werkzeugmanufaktur Manifattura di Torino (500000 S)
    Seit 1710: Staatlicher Fährdienst Poste Italiane (100000 S) zwischen Genua, Ajaccio und Barcelona, besitzt seit Anfang 1712 fünf kleine Kurierschiffe (5*25 III)

    Offene Bauprojekte: Festung 1 bei Ventimiglia (1 000 000 S von 1 500 000 S)

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1706: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Khanat Ungarn (ohne Vasallen)
    Seit Mitte 1712: Schikanen gegen die Deutsche Hanse


    Steuereinnahmen: 1 180 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Gewinne der Manifattura di Torino: 45 000 S
    Gewinne der Poste Italiane: -
    Weitere Einnahmen: 225 000 S (Soldzahlungen aus Indien)
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 32 071 S

    Entrichtete Tribute: 150 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 450 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Verluste der Manifattura di Torino: -
    Verluste der Poste Italiane: 23 000 S
    Ausgaben während des Jahres: -

    Fällige Kredite I: zurückgezahlt
    Fällige Kredite II: Zwangskredit der führenden Stände über 12 700 000 S zu einem vom Khan frei festlegbaren Zinssatz über eine variable Laufzeit im Inland
    Offene Forderungen an andere Länder (seit 1709): 375 000 S (Königreich Dänemark/ jütländischer Adel), 1712 neu auf 540 000 S zu 20% Zinsen festgelegt


    Waffentragende Bevölkerung: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan SR (leicht gesunken), 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 6,3 (effektiv 6,3) Regimenter LI (leicht gesunken)
    Vasallenaufgebote: 0,5 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR (davon 0,2 aus Tirol, 0,1 aus Korsika), 0,2 (effektiv 0,2) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (2500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (4000 Mann)


    Geschütze zu Jahresbeginn 1712:
    2,6 Regimenter Feldartillerie III, davon stehen 2,0 Regimenter in Turin und 0,6 Regimenter in Mailand
    1,8 Regimenter Festungsgeschütze III, davon stehen seit Frühjahr 1708 je 0,1 Regimenter in den drei Festungen Kataloniens und seit Anfang 1711 1,5 Regimenter in Genua)



    Schiffe zu Jahresbeginn 1712: 1*500 III, 4*250 III, 11*100 III, 30*50 III, 50*25 III, davon 2*250 III und 9*100 III im kanarischen Hafen Santa Cruz de Tenerife
    Ende Februar segelten 2*250 III, 9*100 III von den Kanaren nach Barbados, 1*500 III, 2*250 III, 1*100 III, 5*50 III aus Genua zu den Kanaren und 1*100 III, 2*50 III aus Genua ins Kalifat, während 25*50 III und 50*25 III weiterhin zum Schutz der italienischen Künstengewässer verblieben; davon fuhren im März nochmals 3*50 III zusammen mit sechs merinidischen Fahrzeugen in die Karibik, um Prinz Jalpa zu suchen und im Sommer 10*50 III und 10*25 III als Söldner nach Indien
    Mitte Juli und Anfang August segelten 1*500 III, 1*250 III, 1*100 III, 5*50 III und von den Kanaren sowie 1*100 III, 2*50 III aus dem Kalifat wieder nach Genua zurück; Die „Suchflotte“ kehrte ebenfalls noch vor dem Jahresende heim

    Schiffe am Jahresende: 1*500 III (seit September Flaggschiff Federazione), 4*250 III, 11*100 III, 20*50 III, 40*25 III, davon 2*250 III und 9*100 III vor Barbados und 1*250 III im kanarischen Hafen Santa Cruz de Tenerife

    Neubauten: 1*100 III

    Schiffe Anfang 1713: 1*500 III (seit September Flaggschiff Federazione), 4*250 III, 12*100 III, 20*50 III, 40*25 III, davon 2*250 III und 9*100 III vor Barbados und 1*250 III im kanarischen Hafen Santa Cruz de Tenerife

    Angemietete Schiffe: 3*50 IV (Ungarn, erst wieder seit dem Spätsommer verfügbar)
    Vermietete Schiffe Anfang 1713: 10*50 III, 10*25 III (Liga von Amravati)

    Söldner: 0,9 Regimenter SI (Genua, kostenfrei), zu Jahresbeginn im Norden von Barbados, im Dezember sind nach den beiden großen Offensiven noch 0,5 Regimenter SI übrig
    Hilfstruppen: 1,5 Minghan SR und 0,5 Minghan LR aus Ungarn, davon stehen 1,0 Minghan SR seit dem Frühjahr an der Grenze zur Markgrafschaft Saluzzo

    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1712: 0,4 Regimenter SI auf Barbados

  10. #25
    Zurück im Norden
    Registriert seit
    01.05.12
    Beiträge
    43.906
    Heiliger Stuhl

    Die päpstliche Weinprobe erweist sich als außerordentlich beliebte Idee, zumal dank der im Kalifat stattfindenden frühsommerlichen Unabhängigkeitfeier besonders viele Kaufleute in der Mittelmeerregion tätig sind. Es zeigt sich nämlich rasch, dass allenfalls Weingärtner aus der unmittelbaren Umgebung Roms kurz vor oder nach Beginn der Ernte in die Ewige Stadt reisen können, um ihre Produkte anzubieten. Stattdessen werden bekannte Weinsorten von ohnehin in der Region tätigen Weinhändlern erworben und nach Rom gebracht, um an dem Weinfest teilnehmen zu können. Dies sorgt auch für eine sehr breite Auswahl, so dass schon in diesem ersten Jahr fast ganz Süd- und Westeuropa mit eigenen Kreationen vertreten ist. Die Preise für 1712 gehen an große Güter aus dem Rhonetal, der Provence und (ein wenig überraschend bei der „persönlichen“ Kategorie) der Steiermark. Generell dürften auch in Zukunft große, meist in den Händen reicher Adliger liegender Güter die besten Chancen haben, da es natürlich auch auf die Lagerung und den Transport ankommt. Zugleich sind auch die einfachen Menschen aus dem Latium begeistert, da sie an einem solchen Tag ebenfalls feiern und kostenlose oder zumindest sehr wohlfeile Speisen und Getränke genießen dürfen. Es wäre aber künftig vielleicht besser, den Termin in den Herbst zu verlegen, um der hochsommerlichen Malaria zu entgehen und die Weine der Saison bewerten zu können, die Ende August natürlich noch nicht geerntet sind.

    Die Situation abseits der Ewigen Stadt ist weiterhin von großer Armut und Ungleichheit geprägt, aber die Spenden erweisen sich zusammen mit der Bank als sehr nützlich. Eine Rechtskodifikation zur Leibeigenschaft würde allerdings einen Schwerpunkt erfordern. Schwaben und einige andere Länder konnten so die Lasten der Bauern rechtsgültig und dauerhaft fixieren, was die Willkür von Grundbesitzern einschränkt und auch für eine mögliche Bauernbefreiung nützlich sein kann.

    Der Briefwechsel mit den Patriarchen wird fortgeführt. Auch in diesem Jahr ist Basilius von Konstantinopel der treueste „Brieffreund“, doch jeder der Oberhirten verfasst zumindest drei Schreiben, was den Erfolg der Idee unterstreicht. Laurentius I. könnte auch konkrete Fragen oder Anliegen weitergeben, wenn dies im Laufe des Jahres nötig sein sollte. Die Schikanen gegenüber kanarischen Kaufleuten werden problemlos fortgeführt, zumal sie angesichts der seltenen Besuche von Händlern aus dem Inselreich kaum zur Anwendung kommen.

    Der Ausbau von Petersdom, Universität und Niederlassung in Jaffa geht planmäßig voran. Dabei nutzt man bei Ersterem regional verfügbare Baumaterialien. Es kamen auch einige Spenden in Rom an, die man für diesen Zweck nutzen konnte. Zudem sind die irischen Kriegsschiffe fertiggestellt worden, die man für die Zisterzienser erwarb.


    Besonderheiten:
    Der Heilige Stuhl verfügt über vier Regimenter der Schweizergarde. Der Sold für diese sehr frommen Männer liegt nur bei einem Viertel des auf dem Söldnermarkt gezahlten Preises. Der Papst kann diese Regimenter allerdings nicht entlassen. Für weitere Verbände werden die gewöhnlichen Preise fällig.
    Der Peterspfennig wird mittlerweile in der ganzen Welt am 29. Juni erhoben und bis zum Ende des Jahres nach Rom gebracht. Er wird im Etat eigens ausgewiesen und erhöht die Mittel des Heiligen Stuhles ganz erheblich.
    Der päpstliche Jurisdiktionsprimat ist mittlerweile durch Privilegien vieler Fürsten, Bischöfe und Klöster deutlich eingeschränkt worden. Dennoch ist der Heilige Vater auch weiterhin allein dafür zuständig, Diözesangrenzen zu verändern, neue Bistümer zu erheben und die Statuten von Ordensgemeinschaften zu genehmigen. Außerdem kann er unwürdigen oder simonistischen Bischöfen die Bestätigung verweigern oder sie absetzen.


    Herrschaftsgebiet: Territorium des Kirchenstaates im Italien des 17. Jh.
    Vasallen: -
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 510 000 (leicht gewachsen)
    Regionen: Latium-Marken, Romagna

    Hauptstadt: Rom (Stadtbefestigung 1)
    Hauptresidenz: Rom (Residenz 1)
    Wichtige Festungen: -
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Laurentius I. (seit 1706, *1649)

    Verstorbene Päpste:
    Siricius III. (1697-1706, *1635)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (mit Hellas und Italien)
    1702: Baubeginn der neuen Peterskirche (Kathedrale der Stufe 4)
    1703: Eröffnung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1704: Fortsetzung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1705: Gründung einer Päpstlichen Druckerei in der Größe einer Schule der Stufe 2 in Rom
    1706: Bau einer päpstlichen Universität in Rom
    1707: Errichtung eines Handelspostens 2 in Jaffa zur Pilgerversorgung und zum Handel
    1708: Fortsetzung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1709: Konsistorium zur Kreierung neuer Kardinäle und zur Umsetzung der Konzilsbeschlüsse
    1710: Rundreise durch den weltlichen Besitz des Heiligen Stuhls
    1711: Gründung der Landwirtschaftsbank Banco di Santo Spirito
    1712: Beginn einer jährlichen päpstlichen Weinkür am Bartholomäustag


    Besondere Gebäude:
    Seit 1705: Päpstliche Druckerei in der Größe einer Schule der Stufe 2 in Rom
    Seit 1707: Handelsposten 2 in Jaffa zur Pilgerversorgung, 1712 auf Stufe 3 erhöht

    Offene Projekte:
    1702-17XX: Bau des Petersdomes (1 755 000 S/ 10 000 000 S)
    1706-17XX: Bau einer Päpstlichen Universität in Rom (3 194 000 S/ 5 000 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1711: Schikanen gegen das Khanat der Kanarischen Inseln


    Steuereinnahmen: 280 000 S
    Einnahmen aus dem Peterspfennig: 1 860 000 S
    Nicht verwendete Mittel: 20 000 S (Rechtskodifikation)
    Tributeinnahmen: -
    Spenden für den Petersdom: 15 000 S (bereits verbaut)
    Spenden für die päpstliche Universität: 4 000 S (bereits verwendet)
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 16 410 S
    Einlagen der Banco di Santo Spirito: 540 000 S (davon 450 000 S verliehen)
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 300 000 S (mit Abgabebonus),
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: 40 000 S (Mehrkosten beim Bau des Petersdomes, müssen noch beglichen werden)
    Fällige Kredite: 1 300 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 1 410 000 S


    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1712: 1755 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 355), 460 000 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 6*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 219 375 S.
    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1712: 1755 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 357), 330 000 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 6*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 219 375 S.
    Stimmverteilung der Roma-Napoli-Compagnia (RNC):
    Stammanteile: Hellas 333, Heiliger Stuhl 333, Handelskonsortien 334
    Vorteilsaktien: Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 355
    Stammanteile ermöglichen die Mitbestimmung auf den Gesellschafterversammlungen, sind aber finanziell ohne Wirkung. Ihre Zahl ist auf 1000 begrenzt.


    Waffentragende Bevölkerung: 0,4 (effektiv 0,4) Minghan LR, 0,8 (effektiv 0,8) Regimenter LI (leicht gewachsen)
    Vasallenaufgebote: -


    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (500 Mann)

    Geschütze: 1,5 Regimenter Festungsgeschütze III
    Schiffe: 1*250 I, 6*50 III, 4*50 II, 12*25 II

    Söldner: 0,5 Minghan LR (Genua), 1,5 Regimenter DR (Konstantinopel), werden im ganzen Land eingesetzt, um die Sicherheit zu erhöhen
    Besondere Söldner: 4,0 Regimenter SI (Schweizergarde, Viertelsold), davon 2,0 Regimenter im ländlichen Gebiet


    Verluste 1712: -

  11. #26
    Zurück im Norden
    Registriert seit
    01.05.12
    Beiträge
    43.906
    Khanat Hellas

    Die diplomatische Handelsdelegation des Khans erweist sich als außerordentlich erfolgreich. Wie erhofft fällt es leicht, in einem solchen Jahr Kontakte in Cordoba zu knüpfen und einige lukrative Verträge zu vereinbaren. Schließlich sind die führenden Stände des Kalifats fast vollzählig bei ihrem weltlichen und geistlichen Oberhaupt versammelt. Außerdem erfuhr man Genaueres über die Planungen Arpads V. von Ungarn, der persönlich anwesend war. Auch in dem südosteuropäischen Khanat dürfte man daher an wirtschaftlichem Einfluss gewinnen, sobald die Handwerkerausbildung sich auf die Nachfrage auswirkt. Vor allem langfristige Handelsverbindungen wurden damit gestärkt.

    Die Freiheitskasse vergibt weiterhin Kredite, allerdings wäre es vielleicht günstig, daneben zusätzlich auch nicht rückzahlbare Gelder zu vergeben. Die Kombination aus verbreitetem Banditentum, persönlicher Freiheit und fortdauernder Arbeitspflicht erweist sich nämlich zum Teil als explosive Mischung, so dass die Reiterei immer wieder ausrücken muss und einige Regionen kaum mehr landwirtschaftlich genutzt werden.


    Besonderheiten:
    Im süditalienischen Adel ist eine antikisierende Religion sehr verbreitet, die den Khan als Schutzherrn vor den Christen ansieht. Dadurch ist die dortige Oberschicht äußerst loyal.
    In Athen sind noch Söldner (SI*) mit besonders effektiven Waffen aus mongolischer Zeit ausgerüstet.
    Als merinidischer Prinz erhält der Khan jährlich eine Apanage aus seinen spanischen Gütern.

    Herrschaftsgebiet: Süditalien, Griechenland südlich der Linie Olymp-Parga ohne die Inseln
    Vasallen: -
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 5 970 000 (leicht gesunken)
    Regionen: Südgriechenland, Süditalien

    Hauptstadt: Athen
    Hauptresidenz: Tarent (Stadtschloss 1)
    Wichtige Festungen: Salerno (4), Bari (2), Tropea (2), Larisa (2), Piräus (3)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Ibrahim I. (seit 1704, *1670)

    Verstorbene Monarchen: Khan Uthman I. (1667-1704, *1629)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (gemeinsam mit Italien und Rom)
    1702: Gesandtschaft zur Förderung von Handel und Diplomatie mit der Satrapie Sansibar
    1703: Einrichtung diplomatischer Vertretungen in Kairo und auf Sansibar
    1704: Bau eines Handelspostens auf Sansibar (für die RNC)
    1705: Handelsmesse Afrikanikí Agorá in Athen (als dauerhafte Veranstaltung geplant)
    1706: Einführung der Athener Börse, die den Außenhandel des Landes unterstützen soll
    1707: Tarenter Adelstag zur stärkeren Zentralisierung des Khanats
    1708: Gründung einer „Hellenisch-Melakanischen Gesellschaft für Kommerz“
    1709: Einführung des ius emphyteuticarium auf Krongut und bei freiwillig teilnehmenden Adligen (nach Klarstellung 1710: Keine Fronpflichten, aber Pachtgebühren sowie unbezahlte Arbeitsdienste für den Unterhalt der Infrastruktur; persönliche Freiheit).
    1710: Bau eines Handelspostens in Kairo
    1711: Gründung einer „Freiheitsbank“ zum Erwerb von Land und Arbeitsmaterial im ländlichen Raum des Khanats
    1712: Diplomatische Handelsdelegation zum Unabhängigkeitstag des Kalifats

    Besondere Gebäude:
    Seit 1704: Handelsposten 1 der RNC auf Sansibar (von Hellas geplant und finanziert)
    Seit 1706: Börse in Athen in der Größe eines Marktplatzes 1, 1707 auf Stufe 2 und 1709 auf Stufe 3 erhöht
    Seit 1710: Handelsposten 1 des Khanats in Kairo

    Botschaften und Feste Gesandtschaften:
    Seit 1703: Feste Gesandtschaften in Kairo und auf Sansibar (je 10 000 S)
    Seit 1705: Botschaften bei den Großkhanaten Melaka (25 000 S) und Debul (15 000 S)
    Seit 1710: Konsulate in Alexandria (5 000 S), Tanger (2 500 S) und Genua (2 500 S)


    Handelsprivilegien und Monopole: Handelsprivilegien der Stufe I im Kalifat von Cordoba

    Besondere Gesetze und Regelungen: Das Khanat verzichtet seit 1707 auf außerordentliche Frondienste für Bauprojekte und verlieh 1710 allen Leibeigenen der Krone und der aus eigenem Willen mitwirkenden Adligen die persönliche Freiheit bei fortdauernder Dienstpflicht


    Steuereinnahmen: 1 220 000 S
    Einnahmen aus der Apanage: 150 000 S
    Einlagen des Fonds zur Ausrichtung der Afrikanikí Agorá: 7 000 S
    Einlagen der Emphyteuten-Kasse: aufgelöst und in die Freiheitsbank überführt
    Einlagen der Freiheitsbank: 175 000 S (davon 66 000 S verliehen)
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Nicht verwendete Mittel: -

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 210 000 S (mit Abgabebonus), davon 10 000 S speziell zum Erwerb von Luxusgütern
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 70 000 S (Diplomatische Vertretungen)
    Ausgaben während des Jahres: -

    Fällige Kredite: 2 500 000 S in der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 2 750 000 S


    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1712: 1755 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 355), 460 000 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 6*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 219 375 S.
    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1712: 1755 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 357), 330 000 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 6*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 219 375 S.
    Stimmverteilung der Roma-Napoli-Compagnia (RNC):
    Stammanteile: Hellas 333, Heiliger Stuhl 333, Handelskonsortien 334
    Vorteilsaktien: Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 355
    Stammanteile ermöglichen die Mitbestimmung auf den Gesellschafterversammlungen, sind aber finanziell ohne Wirkung. Ihre Zahl ist auf 1000 begrenzt.


    Waffentragende Bevölkerung: 1,7 (effektiv 1,7) Minghan SR (leicht gesunken), 1,5 (effektiv 1,5) Minghan LR, 3,6 (effektiv 3,6) Regimenter LI (leicht gesunken)
    Vasallenaufgebote: -
    Geschützproduktion: Stufe II (1000 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (1500 Mann)
    Geschütze: 0,5 Regimenter Belagerungsartillerie III


    Schiffe zu Jahresbeginn 1712: 1*350 III („Atalante“), 2*250 III („Castor und Pollux“), 5*100 III, 10*50 III, 5*50 II, 20*25 III, 7*25 II, die Atalante befindet sich im Hafen von Melaka

    Schiffe am Jahresende: 1*350 III („Atalante“), 2*250 III („Castor und Pollux“), 5*100 III, 10*50 III, 5*50 II, 20*25 III, 7*25 II, die Atalante befindet sich im Hafen von Melaka

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1713: 1*350 III („Atalante“), 2*250 III („Castor und Pollux“), 5*100 III, 10*50 III, 5*50 II, 20*25 III, 7*25 II, die Atalante befindet sich im Hafen von Melaka


    Söldner:
    2,3 Regimenter SI* (Athen), davon 2,0 Regimenter in den größeren Städten und den wichtigsten Festungen sowie 0,3 Regimenter als Leibgarde in Tarent
    Zu Jahresbeginn wurden außerdem 0,5 Minghan SR und 0,5 Minghan LR zur Bekämpfung von Banditen aufgeboten und Ende des Jahres wieder entlassen.

    Verluste 1712: -

  12. #27
    Registrierter Benutzer Avatar von Guerra
    Registriert seit
    21.10.14
    Beiträge
    2.522
    Deutscher Orden


    Schwerpunkt: Außenamt

    Der deutsche Orden richtet ein Außenamt ein, dessen Aufgabe es ist, die Ideen, Werte und Ansichten des Ordens in die Welt zu tragen.

    SL
    Achtung Spoiler:
    Ich möchte mit dem Außenamt in Schonen die Stimmung beeinflussen. Der Orden möchte sich als Stimme und Schwert der dänischen Christen anbieten, der ihnen zur Hilfe eilt. Allgemein soll man versuchen eine Eskalation in Gang zu setzen, nach der der Orden in einen gerechtfertigten Kampf ziehen kann. Die Belagerungsartillerie soll mit dem neuen Schiff nach Schweden um im Fall des Konflikts eingesetzt werden zu können. Mit dem schwedischen König soll man in die enge Absprache gehen, da man eine Eskalation befürchtet und die Kalmarfrage klären will - das politische Konstrukt muss zerschlagen werden und der Ort kann nicht länger als Machtzentrale einer heidnischen Macht dienen. Außerdem wird das oberste Gremium des Ordens unterrichtet, dass man nach einer Gelegenheit sucht im Kampf Fakten zu schaffen.


    Der Handelshafen 1 wird nun komplettiert.

    Finanzen:

    Steuereinnahmen: 540 000 S
    Rücklagen vom Vorjahr: 2 500 S
    Neuer Kredit in der Eidgenossenschaft über 1 100 000 S zu 10% Zinsen, also 1 210 000 S
    Gesamt: 1 642 500 S

    Kosten

    Hofhaltung: 50 000 S
    Schwerpunkt: 25 000 S
    Kreditrückzahlung: 990 000 S
    Weiterer Ausbau des Handelshafens Stralsund: 300 000 S
    Soldkosten: 20 000 S (2,0 Minghan SR- Eines in Südschweden und das andere zum Schutz in Brandenburg / 10 000S trägt Brandenburg)
    Unterhalt der Geschütze: (1,0 Regimenter II; 0,5 Belagerungsart. III): 70 000 S
    Unterhalt der Schiffe: (1*400 III, 5*100 III, 15*50 III, 22*25 III, 5*25 II): 137 000 S
    Bruderschaft der Feder: 60 000 S


    Gesamt: 1 642 500 S

    Neue Rücklagen: 500 S

  13. #28
    Blubb=Lebenseinstellung Avatar von PaPaBlubb
    Registriert seit
    13.05.13
    Ort
    Blubbmania
    Beiträge
    15.387
    Markgrafschaft Brandenburg im Jahr 1713

    Bild

    Schwerpunkt: Doppelschwerpunkt (1713 + 1714) 2*150.000
    Förderung des Flachsanbaus (Teil 1)
    Förderung des verarbeitenden Gewerbes (Teil 2)


    (Über zwei Schwerpunkte umsetzbar)

    Schwerpunkt I – Förderung des Flachsanbaus und Schaffung einer staatlich gelenkten Grundversorgung

    Im Sinne der neuen Hof- und Staatsordnung wird der Anbau von Flachs in allen Landesteilen gezielt gefördert, um eine eigenständige Versorgung mit robuster, kostengünstiger Kleidung sicherzustellen. Damit soll die Abhängigkeit vom Import fremder Stoffe verringert, die Wirtschaft des Landes belebt und eine verlässliche Grundlage für die Ausstattung von Bevölkerung, Beamten und künftig auch des Militärs oder Schulen geschaffen werden.

    Maßnahmen:
    - Anbau: In jeder Domänenkammer werden geeignete Felder ausgewiesen, bevorzugt auf Böden, die für den Getreideanbau weniger tauglich sind.
    - Förderung: Bauern, die Flachs anbauen, erhalten vergünstigtes Saatgut sowie für mehrere Jahre eine staatliche Abnahmegarantie.
    - Verarbeitung: In den größeren Städten Brandenburgs werden Brechhäuser und Spinnereien errichtet oder ausgebaut, die unter staatlicher Aufsicht stehen.
    - Adlige Grundbesitzer, die Flachsanbau fördern, erhalten dieselben Vergünstigungen und Vorrang bei der Ausstattung mit staatlichen Stoffkontingenten

    Verwendung:
    Der erzeugte Flachs dient in erster Linie der Herstellung einfacher, widerstandsfähiger Stoffe für zivile Kleidung und Amtskleidung; Überschüsse werden in Magazinen eingelagert.

    Zielsetzung:
    Diese Förderung ist nicht allein wirtschaftlicher Natur, sondern Ausdruck brandenburgischer Ordnungspolitik:
    Anstelle fremden Luxusgutes tritt die eigene, robuste Produktion.
    Flachs wird zum Sinnbild der neuen Regentschaft – schlicht, zweckmäßig und stark.

    Schwerpunkt II – Verbesserung der Haltbarkeit und Aufbau einer hochwertigen Textilverarbeitung/ Einheitskleidung für Schulen, Beamte, Soldaten usw.

    Aufbauend auf den Erfolgen des Flachsanbaus folgt im zweiten Schwerpunkt im nächsten Jahr, der technische Ausbau der Textilwirtschaft, um die erzeugten Stoffe dauerhaft, funktional und für den Staatsdienst geeignet zu machen.

    Maßnahmen:
    - Materialkombinationen:
    Flachs wird wo notwendig mit Wolle und Hanf kombiniert, um widerstandsfähige, wärmende und reißfeste Stoffe zu erzeugen. Diese Mischgewebe werden zunächst für Beamten- und Schülerkleidung, später für militärische Uniformen eingesetzt. Auch die breite Bevölkerung des Landes soll in den Genuss zweckmäßiger und den Jahreszeiten angepasster Kleidung gelangen.

    Qualitätssteigerung:
    Die Spinnereien werden angewiesen, die Webdichte der Stoffe zu erhöhen (Leinwand- und Segeltuchbindung), um strapazierfähige Arbeits- und Dienstkleidung zu ermöglichen.

    Oberflächenbehandlung:
    Ein Teil der Produktion wird zu geölten Leinwandstoffen (Ölzeug) verarbeitet, die Schutz vor Wind und Wetter bieten. Diese finden insbesondere bei Feld- und Reitkleidung Verwendung.

    Regionale Spezialisierung:
    Der Anbau, die Verarbeitung und die Färbung werden regional gegliedert, um Transportwege zu verkürzen und gleichbleibende Qualität zu sichern.

    Gewerbliche Aufsicht:
    Eine Textilaufsicht unter Leitung der Domänenkammern überwacht künftig den gesamten Herstellungsprozess. Nur geprüfte Stoffe dürfen für Amts- oder Uniformkleidung verwendet werden.

    Langfristige Wirkung:
    Mit dieser zweiten Stufe entsteht in Brandenburg eine staatlich gelenkte, autarke Textilwirtschaft, die Versorgungssicherheit, Beschäftigung und Disziplin zugleich fördert. Der Markgraf beabsichtigt, diese Wirtschaft nicht nur als ökonomisches Projekt, sondern als Instrument staatlicher Ordnung und Identität zu gestalten: Einheitliche Stoffe, Farben und Schnitte sollen künftig sichtbar machen, dass das Land – vom Bauern bis zum Beamten – aus einem Gewebe geschaffen ist.

    Nebenaktionen
    (1) Zur Sicherung Brandenburgs werden wie gewohnt 1,0 SR aus Ungarn sowie 1,0 SR vom Deutschen Orden verwendet.
    (2) Aus den Werften werden 3*50 IV für Ungarn (zahlt selbst) gebaut und 2*50 IV Handelsschiffe für Brandenburg.
    (3) Fortführung der Inventur/ Haushaltsreform
    (4) Politisches Vorgehen zur schrittweisen Einflussnahme auf den Landtag in den nächsten Jahren

    Achtung Spoiler:
    Der Markgraf verfolgt das Ziel, den Einfluss des Hofes auf die Arbeit des Landtages langsam, aber stetig zu festigen, ohne dabei die bestehenden ständischen Freiheiten offen in Frage zu stellen.

    Zu diesem Zweck nimmt der Markgraf regelmäßig persönlich an den Sitzungen des Landtages teil, um dort durch maßvolle, diplomatische Einflussnahme den politischen Diskurs zu lenken. Dabei werden vor allem persönliche Gespräche, Vertrauensaufbau und die Förderung gemeinsamer Interessen als Mittel genutzt, um den Hof als natürlichen Mittelpunkt der Entscheidungsprozesse zu etablieren.

    Parallel hierzu wird eine Berichtspflicht eingeführt, die offiziell der Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Landtagsarbeit dient. In der Praxis stärkt sie jedoch die Bindung des Landtages an den markgräflichen Hof, da sämtliche wesentlichen Beratungen und Beschlüsse künftig in Form schriftlicher Zusammenfassungen an die Regierung übermittelt werden müssen.

    Bei politischen oder wirtschaftlichen Fragen, die den Markgrafen unmittelbar betreffen, werden einflussreiche Mitglieder des Landtages gezielt zu Beratungen im Regierungssitz eingeladen. Auf diese Weise entsteht über die Zeit ein Netzwerk persönlicher Loyalitäten, das ohne formale Neuordnung den Handlungsspielraum des Markgrafen erweitert.

    Darüber hinaus ist vorgesehen, informelle Gesprächsrunden und beratende Zirkel mit ausgewählten Landtagsmitgliedern einzurichten, die in regelmäßigen Abständen am Hof zusammentreten. Ziel ist es, eine Gewohnheit enger Zusammenarbeit zu schaffen und so schrittweise eine institutionelle Abhängigkeit von der markgräflichen Verwaltung zu etablieren.

    Flankierend dazu wird eine Dokumentations- und Protokollpflicht eingeführt, um sämtliche Sitzungen, Beschlüsse und Empfehlungen des Landtages zu erfassen. Dies dient der besseren Übersicht, erlaubt aber zugleich eine fortlaufende Auswertung und Einflussnahme durch die Beamten des Hofes.

    Ziel ist es, die Landtage so zu beeinflussen, dass der vom Markgrafen geplanten Aufbau der Domänenkammern im Jahr 1715 reibungslos verläuft und der zentral gesteuerte Regierungsapparat seine volle Wirksamkeit entfalten kann.


    (5) Suche nach Komponisten

    Achtung Spoiler:
    Suche nach einem oder mehreren Komponisten, welche die nächsten 3 Jahre mit jeweils 10.000 Silber bezahlt werden.

    Mögliches Beispiel eines Lied;
    Gedanke und Aufbau:
    Die Kinder singen nur die ersten drei Zeilen – einfach, eingängig und positiv.

    Erwachsene (Soldaten, Beamte, Bürger) fügen die beiden letzten Zeilen hinzu, wodurch das Lied denselben Rhythmus beibehält, zugleich aber an Tiefe und Ernst gewinnt.

    So entsteht ein Lied, das über Generationen hinweg dieselbe Melodie trägt, inhaltlich jedoch mitwächst:
    von Liebe, über Verantwortung, hin zur Verteidigung.

    Die konkrete Umsetzung ist für einen späteren bildungspolitischen Schwerpunkt vorgesehen. Für Schulen mit Uniformpflicht
    Zunächst geht es um die grundlegende Ausarbeitung in den kommenden Runden.
    Dieses Lied dient dabei als Beispiel – weitere sollen folgen durch die Komponisten, alle mit direktem Bezug zu Brandenburg, damit sie später in Bildungseinrichtungen, im Beamtentum und schließlich auch bei den Streitkräften ihren Platz finden. Das erste Werk wurde vom Markgrafen selbst entworfen.



    Handelsprivilegien:
    - Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Großfürstentum Finnland
    - Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Westfalen
    - Handelsprivilegien der Stufe 2 für die Deutsche Hanse

    Einnahmen:
    360.000 (Steuern)
    55.000 (Rücklagen) = 415.000
    50.000 (Brandwein) = 465.000
    150.000 (Krakau/Stettin) = 615.000
    160.000 ( Hanse ( = 775.000

    Ausgaben:
    20.000 (I)Auffüllung der Kassen(/I) → 595.000
    80.000 (Finnland) → 515.000
    160.000 (Hofhaltung) → 355.000
    25.000 (Ungarn) → 330.000
    5.000 (Soldkosten Ungarn) → 325.000
    75.000 (Hafenausbau) → 250.000
    45.500 (Schiffunterhalt) → 204.500
    30.000 (Schiffbau) → 174.500
    10.000 (Deutscher Orden) → 164.500
    150.000 (Schwerpunkt) → 14.500
    10.000 (Komponisten suche) → 4.500
    4.500 (Haushaltsreform ) → 0.000

    Ergebnis: 160.000
    Geändert von PaPaBlubb (14. Oktober 2025 um 21:09 Uhr)

  14. #29
    Holz? Marmor! Avatar von Don Armigo
    Registriert seit
    26.03.09
    Ort
    Neuschwanstein
    Beiträge
    24.803

    Kalmarer Union

    .

    See- Kleinkrieg
    Kalmar kann nicht mit großen Flotten auftrumpfen, dementsprechend muss die Schädigung durch tausend Nadelstiche erfolgen. Wichtigste Disziplin ist die Piraterie (Schiffe aufbringen, Tarnen und Jagdgeschwadern ausweichen) gefolgt von durch blockaden schlüpfen (für Island).

    - Zusammentragen aller Daten, Einladen berühmter Kapitäne, Kodifizierung und Üben mit den höheren Seeoffizieren.
    - Permanentmachung mit dem Bau einer nautischen Schule.
    - Der Hanse wird jederzeit volle Einsicht in alles gewährt. Hanseatische Offiziere werden in gemeinsamen Manövern (Herbst) vor Kopenhagen und Kalmar geschult.
    - Die Hanse hat uns die Baupläne der kanarischen Schiffe gegeben, bitte studieren und nutzen!

    Achtung Spoiler:
    Schweden und Norwegen dürfen die Schule gehen eine finanzielle Beteiligung gerne mitnutzen. Die Botschafter sollen das den Reichstagen vortragen und insbesondere gegenüber der "hanseatischen Partei" werben, dass die Hanse auch beteiligt ist. Der Botschafter übernimmt auch die Verhandlungen bezüglich der Zahlungen, es ist aber klar, dass die Beteiligung nicht am Geld scheitern soll (wenn man nicht auf besonders unverschämte Art und Weise übervorteilöt werden sollte)

    Dasselbe gilt für das Manöver.


    Anderes
    Geheimdienst
    Achtung Spoiler:
    Wie gesagt geheim
    Achtung Spoiler:

    10000 werden dazu aufgewendet in Dänemark nach Spionen zu suchen, dabei geht es vorrangig darum herauszufinden wer versucht Kalmar auszuspionieren
    10000 Gegenspionage in Schonen
    2000 Kanaren (Stellung halten bis wieder Aktionen nötig sind)
    5000 Kontakt in Island



    NHG als Monopolgesellschaft
    Die NHG ist für Kalmar als Hort von Transportkapazitäten für die Flotte eminent wichtig. Man soll die Hanseleute nach dem ursprünglichen Wert ihrer Einlage fragen, sie können sich zwischen 50% davon oder einer stillen Teilhaberschaft (mit Beteiligung an potenziellen Ausschüttungen) entscheiden, aber ohne jede Art von Einfluss auf die Geschäfte entscheiden.

    Zur Stabilisierung der NHG würde man ihr ein Monopol auf den Import von Pelzen in die Kalmarer Union zubilligen wollen. Der NHG wird gestattet um das Volumen an Pelzen aufrecht zu erhalten andere dänische Handelshäuser zu Hilfe zu nehmen.

    Einnahmen: 310000
    Kaperbriefe: 1000
    Luxussteuern: 45000

    356000S
    - 934002 Schulden
    + 2500 restliche kanarische Mittel
    - 0 Zisterzienser
    - 100000 Hofhaltung
    - 10000 Adelsfest (Kalmar; Wikingermotto/Schwerpunkt)
    - 18550 Schiffsunterhalt (10500+8000+50)
    - 45000 Schiffbau (1*25 III, 5*50 III bei der Hanse)
    - 600 FG Wikingerkleidung
    - 2500 Konsulat (Paris)
    - 2500 Konsulat (Lübeck)
    - 10000 Botschaft (Oslo)
    - 10000 Botschaft (Stockholm)
    - 27000 Geheimdienst
    - 20000 Schule (+ 8200 Zwangsarbeiter - 820 Aufbietung + 45000 von der Hanse) 62380/250000
    - 10000 Schwerpunkt/Manöver
    = -821652 (Abbau: 13751)

    - Embargo gegen die Kanaren
    - Privilegien I für Burgund
    - Schikanen I für Italien
    - Peinlichst genaue Prüfungen auf Konterbande gegen die Kanaren
    Geändert von Don Armigo (02. November 2025 um 20:41 Uhr)
    Ein kalter Wind braust von Osten heran
    tilgt Sonne und Blätter und grün.
    Die Seen versinken im ewigen Eis,
    voll Dunkelheit, Winter und Schnee!

    Mal wieder Lust auf ein richtiges mittelalterliches Gemetzel??- dann bist du hier richtig!

  15. #30
    Grünkohlgroßmaul Avatar von Bassewitz
    Registriert seit
    03.06.12
    Ort
    Bassenheim
    Beiträge
    50.631
    Khanat Westfalen



    Schwerpunkt Westfalenlied


    Dem Khan ist auf dem letzten Kuriltai nicht verborgen geblieben, dass das Khanat Westfalen noch immer wie ein künstliches Sammelsurium rein zufällig unter einer Herrschaft stehender Territorien wirkt oder die Menschen zumindest noch immer dieses Gefühl haben und es an gemeinsamer Identität fehlt.
    Aus diesem Grund gibt er ein neues, identitätsstiftendes "Lied des Westfalen" in Auftrag, welches das Gemeinschaftsgefühl seiner Bewohner stärken soll.

    Das Lied soll in großer Anzahl gedruckt und im Land allgemein bekannt gemacht werden. Von dem Budget sollen auch öffentliche Vorführungen/Konzerte auf Marktplätzen in Auftrag gegeben werden.

    Ihr mögt den Rhein, den stolzen, preisen,
    Der in dem Schooß der Reben liegt,
    Wo in den Bergen ruht das Eisen,
    Da hat die Mutter mich gewiegt.
    Hoch auf dem Fels die Tannen steh’n,
    Im grünen Thal die Heerden geh’n,
    Als Wächter an des Hofes Saum
    Reckt sich empor der Eichenbaum.
    Da ist’s, wo meine Wiege stand!
    O, grüß’ dich Gott, Westfalenland!

    Wir haben keine süßen Reden
    Und schöner Worte Ueberfluß
    Und haben nicht so bald für Jeden
    Den Brudergruß und Bruderkuß.
    Wenn Du uns willst willkommen sein,
    So schau’ auf’s Herz, nicht auf den Schein,
    Und sieh’ uns grad hinein in’s Aug’!
    Gradaus, das ist Westfalenbrauch!
    Es fragen nichts nach Spiel und Tand
    Die Männer in Westfalenland.

    Und unsre Frauen, unsre Mädchen
    Mit Augen, blau wie Himmelsgrund,
    Sie spinnen nicht die Liebesfädchen
    Zum Scherz nur für die müß’ge Stund’!
    Ein frommer Engel hält die Wacht
    In ihrer Seele Tag und Nacht,
    Und treu in Wonne, treu in Schmerz
    Bleibt bis zum Tod ein liebend’ Herz!
    Glückselig, wessen Arm umspannt
    Ein Liebchen aus Westfalenland!

    Behüt’ dich Gott, du rothe Erde,
    Du Land von Wittekind und Teut!
    Bis ich zu Staub und Asche werde,
    Mein Herz sich seiner Heimath freut.
    Du Land Westfalen, Land der Mark,
    Wie deine Eichenstämme stark,
    Dich segnet noch der blasse Mund
    Im Sterben, in der letzten Stund’!
    Du Land, wo meine Wiege stand,
    O, grüß’ dich Gott, Westfalenland!

    Budget: 20.000 S

    Sonstiges:

    Die Hofhaltungskosten sind auf 260.000 S ohne Extraposten hochgesetzt!

    Seit letztem Jahr: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Markgrafschaft Brandenburg
    Neu: Einseitig Privilegien Stufe 1 für die Hanse
    Ich bitte um Einschätzung der Auswirkungen der Hanseprivilegien in der Jahresauswertung.


    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Zudem kommen einige Gelehrte aus Marburg, Prag und Rostock, um über die wirtschaftliche Theorie des jungen Khans zu sprechen. Bislang gibt es dabei aber noch keinen Konsens, auch weil ökonomische Fragen kaum gelehrt werden, sondern eher der praktischen Tätigkeit von Handelshäusern überlassen bleiben.
    Man freut sich über das Interesse und tatsächlich sieht man den fehlenden Konsens nicht als Problem, sondern als Bereicherung und Möglichkeit, das Thema nunmehr auf einer wissenschaftlich-theoretischen Ebene zu betrachten. Da Ökonomik bisher nur praktisch betrachtet wurde, gibt es umso mehr Möglichkeiten, zu neuen Erkenntnissen zu gelangen.
    Als Grundlage sollen auch Schriften der sogenannten "Hausväterliteratur", die sich an adelige Grundbesitzer richtet, herangezogen werden. Wichtig ist dem Khan dabei, dass in der Tradition der mittelalterlichen Universitas alle Anwesenden als grundsätzlich gleichberechtigte Teilnehmer der wissenschaftlichen Arbeit angesehen werden.
    Budget für Literatur sowie Spesen für Anreise etc. der Gelehrten und die Gespräche zur Ökonomik: 5.000 S dauerhaft jährlich bis ich einen Schwerpunkt erübrigen kann.


    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Dafür ist eine Beschreibung des alten Germanien aus der Hand des Tacitus entdeckt worden, die das Kloster Quedlinburg zwar zunächst nicht herausgeben möchte, die man aber unter Umständen gegen eine kleine Gebühr vor Ort kopieren könnte. Jedenfalls beschreibt der römische Autor zahlreiche Stämme, die durch eine gemeinsame Sprache und verschiedene Traditionen zusammengehalten werden. In Norddeutschland werden offenbar besonders die Semnonen als ältester und vornehmster Teil der Sueben sowie die Chauken als tapferer und gerechter Stamm hervorgehoben. Gerade Letztere lebten recht eindeutig auf dem Gebiet des Khanats, während die Semnonen und ihre suebischen Brüder wohl eher in der heutigen Markgrafschaft siedelten.
    Der Khan ist entzückt! Für andere wäre das vielleicht ein Rückschlag, aber als echter (Wirtschafts-)Wissenschaftler ist diese ungeahnte Wendung für ihn nur eine dornige Chance!
    Man bittet unter Zuhilfenahme des Kaisers und baierischer Klöster um eine Kopie und schenkt dem Kloster 1.000 S für die Mühen.
    Die neue Stoßrichtung sollen dann diese tapferen und gerechten Chauken sein, die ganz offensichtlich in der Ethnogenese die Vorgänger des Stammesherzogtums der Sachsen sein müssen.
    Wie im in Auftrag gegebenen Westfalenlied schon anklingt, werden wir uns, während wir die Chauken untersuchen, statt Arminius fortan das Leben den aus westfälischem Adel stammenden Sachsenherzogs Widukind erforschen.
    In seinem Fall erhoffen wir uns deutlich mehr Hinweise und Erzählungen aus unserem Herrschaftsbereich über seine Rolle als Führer von Nordwestdeutschland und seine Hinwendung zum Christentum inklusive Taufe. Da er als Seliger der katholischen Kirche verehrt wird und nach seiner Taufe nichts mehr über ihn bekannt ist, darf das gerne auch Volkssagen und mythische Verklärung wie das "Bergkirchener Quellwunder" beinhalten.

    Budget für Kopie und Studium der Germania sowie die weiteren Nachforschungen zu Widukind: 5.000 S


    Außerdem soll das Verlöbnis mit der reizenden Sophia Dorothea von Brandenburg bekannt gegeben werden. Hochzeit soll 1714 in Bielefeld stattfinden und alle, die wir kennen, sind eingeladen.

    Neues Straßenbauprojekt: Mittlere Straße Hannover-Bielefeld 109 mongolische Meilen a 15.000 S = 1.635.000 S
    Dieses Jahr starten wir mit entspannten 25 Meilen = 375.000 S
    Neuer Stand: Mittlere Straße Hannover-Bielefeld 375.000/1.635.000 S

    Vom Kredit werden 100.000 S zurückgezahlt (25.650 S Zinsen und 74.350 S Tilgung ergo neuer Stand 195.650 S zu 9,5%)

    Jon
    Achtung Spoiler:
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Bei der Anwerbung von Arbeitskräften im Osten übte man diesmal wieder eine gewisse Zurückhaltung, da diese zu Lasten von Brandenburg gehen und damit vielleicht der Bündnispolitik des Khans entgegenwirken würde. Die bisher nach Westen gewanderten Männer und (seltener) Familien blieben aber zunächst im Lande.
    Das ist in Ordnung. Gut mitgedacht! Dann soll man halt eher im Süden Leute gewinnen. Hessen hat ja auch Handwerker bei uns abgeworben. Da kann man das schon mal machen.
    Falls es funktioniert, gerne die Rücklagen dafür ausnutzen.

    Für 50.000 S jeweils sollen bitte im Auftrag des Kaisers Italien und die Kanaren intensiv beobachtet werden. Vielleicht fällt dir ja was tolles als Codename für die Auswertung ein.


    Finanzen:

    Steuereinnahmen: 910.000 S
    Rücklagen vom Vorjahr: 0 S
    Privilegien Hanse: 80.000 S
    Subsidien: 100.000 S
    Gesamt: 1.090.000 S

    Hofhaltung: 265.000 S (inklusive 5.000 für das "Ökonomische Seminar" des Khans)
    Schwerpunkt: 20.000 S
    Soldkosten: 187.500 S (2,5 Minghan LR)
    Unterhalt der Geschütze: -
    Tributzahlung: 25.000 S (Ungarn)
    Nachforschungen Tacitus+Widukind: 5.000 S
    Straßenbau: 375.000 S
    Kreditrückzahlung: 74.350 S
    Kreditzinsen: 25.650 S
    Recherchen: 100.000
    Gesamt: 1.077.500 S

    Neue Rücklagen: 12.500 S

    Besonderheiten:
    Dank der Erfahrungen des Khanats mit Geheimdiensten ist es den Westfalen möglich, jedes deutsche Land für 25000 S und jedes andere europäische Reich für 50000 S jährlich intensiv zu beobachten. Die Einrichtung des Geheimdienstes benötigt keinen Schwerpunkt mehr, so dass eine Infiltration jederzeit zum Jahresbeginn aufgenommen werden kann.

    Die politische und wirtschaftliche Nähe zur Hanse, zum Königreich England und zu den burgundischen Ländern lässt das Khanat von den Handelsbeziehungen zwischen diesen Mächten profitieren.

    Das Khanat verfügt noch über Belagerungsgeschütze aus dem 16. Jh., die man wegen der zahlreichen städtischen Unruhen erworben hatte. (Zunächst stark reduziert und Anfang schließlich vollständig zur wissenschaftlichen Untersuchung aufgelöst)


    Herrschaftsgebiet: Westfalen, Drenthe, Overjissel, südliches Niedersachsen,
    Vasallen: Nördliches Niedersachsen, Groningen, Grafschaft Kleve
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 2 210 000 (leicht erhöht)
    Regionen: Bielefeld-Enschede, Niedersachsen-Holland (Vasallen, mit der Hanse)

    Hauptstadt: Bielefeld (Stadtbefestigung 1)
    Hauptresidenz: Enschede (Stadtbefestigung 1, Stadtschloss 1)
    Wichtige Festungen: Braunschweig (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Friedrich I. (seit 1704, *1687)

    Verstorbene Monarchen: Khan Heinrich I. (1698-1704, *1651)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung von Sonntagsschulen
    1702: Einrichtung von Zuchtgestüten
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Einrichtung einer Geschützgießerschule in Braunschweig
    1705: Einführung des „Bildungsplans 05“ nach englisch-böhmischem Vorbild
    1706: Einrichtung eines Priesterseminars in Münster
    1707: Begrenzung der Aufstandsfolgen in Stadt und Land nach dem Vorbild Burgunds
    1708: Festlegung der Fronpflichten nach englischem Vorbild
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Bau eines Flusshafens an der Weser (bei Verden)
    1711: Einrichtung eines Chausseeamtes
    1712: Gründung der Westfalenbank für Landwirtschaft und Handwerk

    Besondere Gebäude:
    Seit 1704: Geschützgießerschule in Braunschweig
    Seit 1706: Priesterseminar in Münster (ähnelt einer Schule)
    Seit 1710: Flusshafen an der Weser (bei Verden)

    Abgeschlossene Bauprojekte:
    Seit 1712: Mittlere Straße zwischen Hannover und Braunschweig (67 Mongolische Meilen)

    Offene Bauprojekte: -

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1710: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Pfalzgrafschaft bei Rhein
    Seit 1712: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Markgrafschaft Brandenburg

    Steuereinnahmen: 910 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Einlagen der Westfalenbank für Bauern und Handwerker: 250 000 S (davon 40 000 S verliehen)

    Entrichtete Tribute: 25 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 11%
    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 250 000 S (mit Abgabebonus)

    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Kredite: Kredit aus Finnland über 270 000 S zu (vermutlich) 9,5% Zinsen, insgesamt also (sofern der Zinssatz stimmt) 295 650 S


    Waffentragende Bevölkerung: 1,1 (effektiv 1,1) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR, 2,5 (effektiv 2,5) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,1 (effektiv 0,1) Minghan SR (leicht erhöht), 0,5 (effektiv 0,5) Minghan LR, 1,7 (effektiv 1,7) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe III (1500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (Vasallen, 1000 Mann)

    Geschütze: -
    Besondere Geschütze: aufgelöst


    Schiffe zu Jahresbeginn 1712: 4*100 III, 17*50 III, 10*25 III, 12*25 II (Vasallen)
    Schiffe am Jahresende 1712: 4*100 III, 17*50 III, 10*25 III, 12*25 II (Vasallen)
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1713: 4*100 III, 17*50 III, 10*25 III, 12*25 II (Vasallen)

    Söldner: 2,5 Minghan LR (Lüttich)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1712: -
    Geändert von Bassewitz (20. Oktober 2025 um 22:55 Uhr)
    Zitat Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
    Was Basse sagt. :D
    Zitat Zitat von Simato Beitrag anzeigen
    Passe, wenn nicht Basse :schwaerm:
    Zitat Zitat von Der Gevatter Tod Beitrag anzeigen
    Da will ich mich einmal im Leben anpassen (...) und BasedBasse rückt mich direkt zurecht :D

Seite 2 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •