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Thema: Runde 0 - Jahr 80 nFS - Alles auf Anfang

  1. #1
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    Runde 0 - Jahr 80 nFS - Alles auf Anfang

    RUNDE 0 – JAHR 80 NACH DEM FALL VON SORAS
    Jahr 480 im königlich-zwergischen Kalender
    Jahr 2080 ndGdKO im elfischen Kalender


    Abgabefrist: Sonntag, 21.09.2025, 23:59 Uhr – 16 Tage.




    Ich weise jeden Mitspieler noch einmal eindringlich darauf hin, dass die Informationen der Rundenauswertung und die jeweilige Rundenabgabe zunächst einmal reines Spielerwissen (OOC/OT) sind. Informationen würden erst durch Preisgabe via Informanten, Spione (siehe dazu „Geheimdienst“ im Regelwerk!) oder die Aussage anderer Spieler für die Spielfigur (IC/IT) nutzbar!


    Folgende regeltechnische oder allgemeine Änderungen kommen mit dieser Runde ins Spiel:
    • Alles! Das ganze Regelwerk wurde von mir komplett neu aufgesetzt und von Grund auf überarbeitet. Es werden sich Textstellen, die bereits im vorigen Regelwerk waren, auch hier wiederfinden. Aber einiges wurde komplett überarbeitet, anderes ergänzt oder entfernt. Seht es euch am Besten einmal in Ruhe an.
    • Es gibt passend dazu auch eine gänzlich neue Spielchronik. Die alte Spielchronik bleibt jedoch noch im Storyforum nachlesbar.
    • Über den neuen Anmeldefaden meldet man sich für die Länder aus dem neuen, etwas aufgefrischten (wenn auch noch nicht ganz auf R0-Auswertungsstand gebrachten) Länderinformationsfaden an.
    • In der neuen Kartensammlung werden die neuen Kartenwerke in RZ II abgelegt.
    • Aufgrund der Weltlage (s.u.) sind Handelseinnahmen in R0 nahezu 0. Berücksichtigt dies bitte bei der Betrachtung der Auswertung. Das neue Regelwerk gibt jedoch auch die Möglichkeit differenzierter Besteuerung auf, es bestehen also mehr unterschiedliche Stellschrauben zur Änderung des Etats.
    • Die Formel für das positive und negative Bevölkerungswachstum wurde erneut angepasst.
    • Es wäre mir im Allgemeinen ganz Recht, wenn die Abgaben nicht wieder allzu umfangreich würden. Ich mag zwar Details, aber riesige Textwürste verlängern die Auswertungszeit.
    Geändert von Brabrax (05. September 2025 um 21:13 Uhr)
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Spieler sind einfach unterschiedlich, der eine sieht ein halb volles und der andere ein halb leeres Glas.

  2. #2
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    Allgemeines:

    Fast fünfzig Jahre ist es her, dass zuletzt ein Jahr in der Auswertung beleuchtet wurde. Fünfzig Jahre, in welcher sich die Welt weiter gedreht und sich die Reiche auf dieser Welt weiter entwickelt haben. Mal war es hier ruhiger, mal hat es dort gebrodelt. Doch weitestgehend konnten die Herrscher der Welt ihre Aufmerksamkeit auf ihre inneren Ereignisse richten, auf Entwicklung, auf Aufbau, auf familiäre Befindlichkeiten. Einige konnten sogar Großprojekte in Gang bringen, von welchen sie mitunter schon seit Jahren, gar Jahrzehnten, träumten.

    Anknüpfend bei den letzten beschriebenen Ereignissen ist wohl Greifskral die erste Frage, die manch einem aufkommt. Die Siedlung, gelegen in einem magisch aufgezüchteten Mangrovensumpf, wurde unter großen Opfern der Belagerer zerstört. Die Belagerung kostete jedoch manchem menschlichen Soldaten das Leben, gleichermaßen jedoch auch den orkischen Streitern unter Kriegsherr Uroz, die von Norden heran kamen. Doch als wären die Opfer unter den Einwohnern von Greifskral, den menschlichen Belagerern und den orkischen Streitern nicht schon bis zur Eroberung von Greifskral genug gewesen – die Orks machten den Menschen vom Kontinent sehr schnell klar, wer mit welcher Mannstärke vor Ort ist. Zwar hatten die Menschen wesentlich besser ausgefeilte Waffen und Rüstungen und konnten die Orks auch aus weiterer Ferne, etwa durch Belagerungswaffen, unter Beschuss nehmen, doch war der menschliche Nachschub endlich, während die Orks ein weiträumiges, orkisches Hinterland hinter sich wussten. Soweit es ihnen möglich war, setzten die Truppen der „Heiligen Allianz“ das Schlachtfeld von Greifskral im Mangrovensumpf in Brand. Geschehen wäre das ohnehin – aber nur mit vorhergehenden, umfassenden Durchsuchungen. In der Kürze der Zeit lag der Fokus somit darauf, soweit wie irgend möglich zu verhindern, dass Technik oder (magisches) Wissen den Orks in die Hände fielen.

    Dies gelang nicht vollumfänglich und forderte dennoch Opfer: Über die Hälfte der Soldaten und Matrosen, welche bei Greifskral an Land gegangen waren oder dort die Seeblockade hielten, verlor nicht nur das Leben, sondern blieb auch noch im orkisch besetzten Greifskral zurück. Nur die wenigsten Leichname konnten zur Überführung in die Heimat auf die Schiffe gebracht werden. Ein Trauma, welches langanhaltende Folgen für das Königreich Adlerstein, das Erzherzogtum Talon, das Großjarltum Vestland und den Orden vom flammenden Schwerte Bernael brachte und die Beziehungen zwischen den Staaten der Heiligen Allianz zusätzlich zur ausufernden Spaltung zwischen Erzkonservativen und Liberalen sowie dem Glauben der „Söhne des Lichts“ im Ordinatum erschwerte. Die Politik der Kirche – und insbesondere des Patriarchen – war manchem zu sanft, anderen zu harsch. Ein großer Streitpunkt war, wie so oft, die Magie und der Umgang mit dieser. Gerade, da die militärische Verfolgung der Magie in Greifskral schließlich auch diverse Leben von Soldaten kostete. Für den Moment war dies jedoch kein Grund, die Spaltung der Kirche tiefer zu treiben, sodass alle Beteiligten zu ihrem Tagewerk zurückkehren konnten.

    Für die Heilige Allianz war jedoch ein Teil ihres Zwecks erfüllt: Sie haben einen Hort von bösartiger Magier ausradiert. Und mehr noch: Äußere Bedrohungen fielen weg, dafür wuchsen die Spannungen innerhalb der Heiligen Allianz. Die Streitigkeiten, insbesondere ob konservativer oder liberaler, kirchlicher Ansichten, wuchsen. Ein Ausarten der Problemlage war nicht zu vermeiden, doch ließ es noch auf sich warten.

    Über liberale Kirchenteile wurde immer mehr offenbar, dass, über die Jahrzehnte hinweg, das magische Potential auf der Welt rückläufig war. Mehr noch: Mitte der 40er Jahre nach dem Fall des Königreichs Soras untersuchten Forscher aus Freithal gemeinsam mit Druiden des Nordens und der kirchlichen Station beim Hammerwald diesen und die Karolinennarbe. Die Hammerwaldkrankheit und das schädliche Miasma, welches dort den Boden überwucherte, breitete sich zwar nicht weiter aus als bis zum Waldrand, aber es wurde als Übel angenommen und bestätigt. Die gemischte Gruppe stellte fest, dass die Explosion des Baumes, der auf dem magischen Knotenpunkt im Hammerwald gelegen war, wo heute die Karolinennarbe ist, die magischen Flüsse nachhaltig verseucht haben muss. Immer mehr Magienutzer hatten weniger Möglichkeiten, Magie zu wirken. Gleichzeitig hortete die Elite des Hochkönigtums Iluceria magische Speicher, welche in den Jahrzehnten zuvor angelegt worden waren. Das Vertrauen zwischen dem Herzogtum Freithal und dem Hochkönigtum Iluceria bröckelte.

    Innerhalb der Heiligen Allianz kam es zu eifrigen Debatten. Man müsse diese Gelegenheit nutzen, hieß es vornehmlich von den emsigen Magie-Gegnern aus Vestland, vom Schwertorden und aus dem Ordinatum. Man müsse die Gelegenheit beim Schopfe packen und jedes magische Gesocks ein für alle Mal vom Boden und aus dem Blick von Bernael – respektive seinem Licht – tilgen. Neben dem Königreich Adlerstein und der Kirche des heiligen Bernael sprachen sich auch Teile der jeweiligen Bevölkerung dagegen aus: Der Krieg gegen Greifskral, der viele Ressourcen verschlang und zehntausenden Männern das Leben kostete, war mancherorts noch sehr gut im Gedächtnis. Am Streit, der fehlenden äußeren Bedrohung und dem Wunsch, nun endgültig gegen Freithal, den, aus Vestlands Sicht, „Elfenkuschlern“, vorzugehen und dabei womöglich auch Iluceria vom Kontinent vertreiben zu können, zerbrach die Heilige Allianz. Zeitgleich sorgte das schwindende Vertrauen zwischen Freithal und Iluceria für den Zerfall ihres Bündnisses und damit auch für den des Nahr-Kebir-Bundes.

    Dennoch ging Freithal-Falkenbek gestärkt aus diesem Konflikt hervor: Mit dem Bruch mit den Dunkelelfen war manch kritische Stimme, sowohl innerhalb der Kirche, als auch im Ausland, beruhigt. Eine Chance, die der alternde Reichsgründer Tristan von Freithal ergriff: Im Beisein des Königs von Adlerstein, des Regenten Izbadur I. aus der Union der Sonne, des Emirs und des Walids aus dem Goldenen Emirat und weiteren, hochrangigen Staatsgästen wurde Tristan in der Bischofsstadt Altenburg durch den Erzbischof von Altenburg gesalbt und durch den relativ frischen Patriarchen Markwart II. zum König von Lunarien gekrönt. Die Frage nach dem Königreich Soras hatte im Raum gestanden, doch mit dem Königreich Lunarien sah sich auch das Herzogtum Wytonien weitaus beruhigter vor Großmachtsansprüchen des Nachbarn.

    Vom Gedanken, die Gelegenheit für einen entschiedenen Angriff gegen das alte Freithal zu nutzen, wurde zumindest der Norden Mitte der 50er Jahre nach dem Fall des Königreichs Soras schlagartig abgehalten. Nur wenige, schwache Beben kündigten an, was geschehen sollte: Ein gewaltiges Erdbeben erschütterte die Hammerwald-Halbinsel und riss einen tiefen Grabenbruch, der nicht nur bis zum Meeresspiegel, sondern auch noch darunter ragte, zwischen die Hügel westlich des Hammerwaldes und den Hammerwald selbst. Auf dem abgetrennten Hammerwald-Landstück im Osten, welches sich neuesten Messungen zufolge jedes Jahr ein paar Zwunn vom Hauptland entfernt, soll der „Wahn“ stark verbreitet sein. Die Menschen westlich des Bruchs sehen die Menschen östlich des Bruchs folglich als „unzivilisierte Wilde“. Es wagt sich üblicherweise niemand mehr über den Bruch nach Osten hin vor und wenn doch, kommen diese Expeditionen nicht zurück. Innerhalb des Schwertordens wurde das Land abgeschrieben – es wird wahrscheinlich nicht mehr zum Schwertorden zurückkehren, insbesondere nicht, wenn der Bruch nur mehr wächst.


    Der ohnehin zerfallene Nahr-Kebir-Bund verlor endgültig seine Grundlage, als mit der Union der Sonne auch noch ein Gründungsmitglied des Bundes in ernsthafte Schwierigkeiten geriet und schließlich den Weg des geringsten Widerstands wählte. Enttäuscht von der Handlungs- und Führungsweise Izbadurs I. erklärten gen Ende der 50er Jahre nFS die Städte An-Qarifa, Al-Ghaba, Al-Tijara, Al-Janub und die jüngste Stadt der Union, Al-Kebir, ihre Unabhängigkeit von der Union der Sonne und schlossen gleichzeitig untereinander Verteidigungsbündnisse. Statt sein Volk in einen blutigen Bürgerkrieg zu führen, gab der alternde Regent Izbadur I. nach. Er ging nicht militärisch gegen die Städte vor, sondern ersuchte Frieden und einen ewiglichen Vertrag. Die Städte schlossen sich zum Städtebund zusammen, Izbadur und seine Familie kehrten als Anführer der Druiden zum Kult der Steine im Westwald zurück. Die Städte An-Qarifa und Al-Ghaba verfügen jeweils über kleine Teile des Waldes als Nutzungsfläche, sonst steht allen Städten des Städtebunds freier Waren- und Personenverkehr durch den Westwald zu, sofern keine militärische Absicht vorliegt.


    Der Rückgang des magischen Potential hat mehr Völkern als nur Freithal oder Iluceria geschadet: Das mächtige Imperium von Omarion jenseits der See verließ die Nebelinsel, welche dereinst von Adlerstein übernommen worden war. Ebenso erfolgte der Rückzug von den Inseln Keyaan, Je'kaht und Brax, welche leer und mit nachwachsender Vegetation hinterlassen wurden. Was an Infrastruktur dort war, wurde auf Keyaan, Je'kaht und Brax vollständig vernichtet. Diese Taktik der 'Verbrannten Erde' ist sonst vor allem aus der Kriegsführung bekannt. Der Rückzug von den Inseln einschließlich der Nebelinsel geschah langsam, aber gleichzeitig wurden auch die Botschaften, die in diversen Hauptstädten bestanden, geschlossen und Diplomaten von allüberall auf der Welt zurückgezogen. Es gab immer weniger Schiffsichtungen. Der Nebel um die Nebelinsel löste sich jedoch erst in den 70er Jahren nFS auf, weswegen das Königreich Adlerstein bisher zwar die Nebelinsel als Friedrichsland wieder beansprucht, seinen Fuß jedoch weitestgehend nur ins einstige Marienburg gesetzt hat. Friedrichsland wurde somit dem erweiterten Inselbesitz, welcher mit Dath Dagor und Haugh Dûr – nun den Xantillen – ja bereits angestiegen war.
    Zur Wende des Jahrzehnts der 60er zu den 70er Jahren nach dem Fall von Soras ging das Königreich Adlerstein aber schließlich einen Schritt zu weit: Die mächtige Flotte wagte sich, mit einer Legion an Bord, westwärts, mitten ins unbekannte Gebiet. Glaubend, dass das Imperium von Omarion vollkommen in sich eingesunken wäre und ein gefahrloser Weg nach Westen möglich wäre, um das Orkenland zu erobern – doch weit gefehlt. Die Flotte aus Adlerstein drang in Gewässer vor, die nie ein Mensch zuvor erblickt hatte, aber viele der Menschen kehrten auch nicht zurück. In der Nähe der Hauptinsel Omarion stieß die Flotte auf die noch immer bestehende und durch den magischen Rückfluss lediglich geschwächte imperiale Flotte. Waffen, die mit nur geringer oder keiner magischer Kraft auskamen, waren weiterhin verwendbar – und sorgten für ein flammendes Inferno. Zwar verlor das Imperium selbst mehrere Schiffe im engen Nahkampf, doch wurde die Expeditionsflotte aus dem Königreich Adlerstein fast vollständig vernichtet. Lediglich eine Handvoll Schiffe konnte günstige Winde und Wetterlagen für sich nutzen, um gen Norden und Osten zu entfliehen. Der Verlust von tausenden Männern begrenzte neuerlich die kolonialen Bestrebungen Adlersteins gen Westen.


    Mit dem Jahreswechsel 75 / 76 nFS ging die bekannte Welt von einer kurzen Zeit der Normaljahre zu einem Kältejahr über. Doch diese Kältezeit, die üblicherweise einigermaßen zu ertragen ist, wirkte sich besonders schnell und besonders intensiv aus. Neben harten, eisig klirrenden Wintern sind auch die übrigen Jahreszeiten eher kühl und bieten wenig Wärme für Mensch, Tier und Pflanzen. So kommt es seit dem Jahr 78 nFS immer öfter zu Ernteausfällen und Hungersnöten – immerhin waren Vorräte, die vor der Kältezeit angelegt worden waren, nun allmählich verbraucht. Zu Beginn des Jahres 80 nach dem Fall des Königreichs Soras ist die Lage dramatisch bis fatal: Ernteausfälle und Hungersnöte haben bereits zehntausenden Menschen das Leben gekostet, insbesondere unter Kindern und Alten ist die Sterblichkeitsrate hoch. In einigen menschlichen Reichen, vor allem in Adlerstein, Ediras, Wytonien, Lunarien und Teilen des dhahabischen Emirats finden regelrechte Fehden und kleinere Landkriege zwischen Bauern, Städten und Adeligen statt – um Nahrung. Innerhalb der menschlichen Königreiche bekämpfen sich Menschen für Nahrung. Es geht nicht um Gewinn, sondern um das nackte Überleben. Innerhalb des Grimmwalds, somit das Königreich Adlerstein und seine Nachbarn betreffend, sorgt zudem ein erfahrener Offizier, der sich nun als Raubritter verdingt, für Unfrieden. Der Mann namens Götz von Ehrlichingen überfällt die wenigen Reisenden und Nahrungslieferanten. Er lässt seine Opfer am Leben, um Lösegeld zu pressen. Der Handel hat größtenteils abgeebbt und ist stark geschwächt: Neben Raubrittern wie von Ehrlichingen sorgen Neid, Missgunst und Banditen für Störungen des Warenverkehrs. Jeder gegen Jeden – da ist kein Platz für gesunden Handel. So fand auch die große Handelsmesse in den letzten zwei Jahren nicht mehr statt. Große Handelshäuser wie die Ostzemjana-Handelskompanie aus Khaz Ilur, die Goldene Handelskompanie aus dem dhahabischen Emirat oder die königlich-adlersteinische Handelsgesellschaft stehen unter großem, finanziellem Druck.

    In die Zeit von Kälte und Finsternis fielen zudem noch Ereignisse, die die Kirche des heiligen Bernael im Mark erschütterten: Patriarch Markwart II., der durch seine Wahl im Kloster St. Monzius dem vorigen Patriarchen, Markwart I., nachgefolgt war, verstarb im Jahre 75 nFS. Zusätzlich zur „absoluten“ Kälte kam also auch eine gefühlte Kälte, da der Konflikt zwischen Konservativen und Liberalen nur noch mehr aufflammte. Waren es Sünden der Vergangenheit, die zu dieser Kältezeit geführt hatten? Wäre ein starker, konservativer Patriarch nicht besser, um die Einheit wiederherzustellen? Fragen wie diese beschäftigten die Glaubenswelt, die erst im Jahre 77 nFS zum Konzil in St. Monzius zusammentreten konnte. Fast zwei Jahre lang hatte es keinen Patriarchen gegeben und dann.. stritten sich die Vertreter der Kirche und der Monarchen weiter. Schließlich entfiel der Mehrheitsentscheid auf einen Kandidaten der Kirche Süd. Einen Mann aus der Nähe von Altenburg mit liberalen Ansichten, dem die Vertreter aus der Kirche Nord vorwarfen, ein Verfechter von Magie zu sein. Jemand, der Elfen und anderem Gezücht Tür und Tor öffnen wolle – und verließen unter Protest gegen den Mann, der sich in Anerkennung der Leistungen Theodors von Quellborn nun „Theodor II.“ nannte, St. Monzius. Die Konservativen der Kirche Nord, denen rasch mit Vertretern der Landeskirche in Ediras weitere strikte Anti-Magie-Verfechter nachfolgten, stellten mit Skjold Eyriksson einen Gegenpatriarchen auf, der sich nun „Skjold I.“ nannte. Und mehr noch: Skjold I. zog, unter dem Schutz Vestlands, in Bernstedt ein. Bernstedt, aus welchem Teile der Medizinisch-Weißmagischen Fakultät flohen, als die Vestländer die Gebäude in Brand steckten. Die Flüchtigen gelangten nach St. Monzius, wo sie im vergangenen Jahr Teile der Fakultät neu aufgebaut haben. In Bernstedt besteht lediglich eine medizinische Fakultät weiter. Wer dem Gegenpatriarchen Skjold I. folgt, zahlt seinen Kirchenzehnt weiterhin – jedoch nicht mehr an den Patriarchen in St. Monzius, sondern an den Gegenpatriarchen von Bernstedt. Die liberalen Kirchenvertreter, allen voran Theodor II., lehnen ihrerseits Gewaltanwendung stärker ab, als die Kirche es je zuvor getan hat. Für sie sind selbst tödliche Turniere bereits schwierig – würde Bernael wollen, dass seine Kinder sich gegenseitig umbringen?


    Doch nicht nur bei den Menschen bahnen sich Konflikte an: Während es für das Waldzwergenreich recht ruhig verlief – auch, da der Waldkönig noch vergleichsweise jung ist und sich gewiss noch eines langen Lebens erfreuen wird – sieht es für das Reich der Zwerge unter dem Berg anders aus. Das Kältejahr setzt auch den Zwergen, gerade jenen an der Oberfläche, zu. Der Hunger nach Erfindungen und Schwarzpulver hat zudem neue Probleme zu Tage gefördert: Ressourcenknappheit. Salpeter, welches für Schwarzpulver und dazugehörige Schwarzpulverwaffen unerlässlich ist, kommt innerhalb der Zwergenlande nicht vor, wohl aber auf einem Hochplateau in der südöstlichen großen Wüste und mutmaßlich auch in anderen Wüsten. Ein weiteres Problem hat sich kurz vor dem Jahreswechsel an der Führungsspitze aufgetan: Bergkönig Thotox Goldhammer ist nach langem Leben und kurzem Leiden verschieden. Für die Leiter der zwergischen Gilden steht also eine Schicksalswahl bevor: Wer soll die Zwerge anführen? Jemand aus traditionsreichen Gilden, oder gar jemand von der neuen Schwarzpulvergilde? Auf wen die Wahl fällt könnte das Machtgefüge sowohl innerhalb der zwergischen Berge als auch außerhalb davon empfindlich beeinträchtigen.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Spieler sind einfach unterschiedlich, der eine sieht ein halb volles und der andere ein halb leeres Glas.

  3. #3
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    Königreich Adlerstein
    Spielfigur: König Maximilian II.
    Bevölkerungszahl: Ungefähr 4.400.000 Einwohner
    Ungefährer Anteil der Bevölkerung in Nahrungsproduktion / Landwirtschaft: 75%
    Hauptstadt: Adlerstein (Stadt)
    Landesfarbe: Dunkelblau
    Magieaffinität: 0
    Herrschaftsgebiet: Adlerstein, Grimmwald-Provinz, Goldlande, Königslande, Drachenlande, Bärenfels, Xanthorshafen, Schildinseln, Friedrichsland, Myrka, Xantillen

    Steuereinnahmen: 260.000 ST
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 0 ST
    Hofhaltung: 26.000 ST
    Kirchenzehnt: 26.000 ST
    Verwaltungkosten: 7.800 ST (3% der Einnahmen)
    Befestigungsunterhalt: 55.000 ST (je Stufe 2 in Adlerstein (Stadt), Myrka und Schildinseln sowie je Stufe 1 in Bärenfels, Xanthorshafen, Drachenstein, Königsstein, Grimmingen und Grimma)
    Unterhaltskosten Grimma-Falkenbek-Kanal: 10.000 ST
    Unterhalt Bildungssystem: 13.000 ST (5% des Etats)
    Grundunterhaltskosten Geheimdienst: 13.000 ST (5% des Etats)
    Nahrungsüberschuss: - 110.000 Scheffel
    Offene Kredite/Schulden:
    1.000.000 ST bei unterschiedlichen Gruppen innerhalb des Königreichs (für den Kanalbau und Flussausbau)
    300.000 ST bei einem Geldverleiher-Konsortium aus Khaz Ilur (für den Kanalbau und Flussausbau)

    Das Goldkron, welches über Jahrzehnte hinweg nicht nur Adlersteins Grundstock an Ernährung bildete, sondern auch durch den Handel mit Saatgut zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor für das Königreich geworden war, ist mittlerweile über weite Teile der menschlichen Welt verteilt im Einsatz. Gleichzeitig sorgen aber zurückgehende Anteile an Bevölkerung in der Landwirtschaft, auch bedingt durch stärkeres Setzen auf Bildung, dafür, dass anderweitig Ausgleich geschaffen werden muss. Über viele Jahre hinweg war das auch gar kein Problem – doch nun, nach mehreren Kältejahren und keiner Aussicht auf Besserung, führt der Mangel an krisensicherer Nahrungsbeschaffung selbst im mächtigen und reichen Adlerstein zu Einbußen in Handel, Steuern und Gemeinwohl. Zwischen Adeligen und Gutsleuten herrschen Fehden um Nahrung und das nackte Überleben, während Raubritter wie der Götz von Ehrlichingen durch die Lande streifen und die wenigen Reisenden überfallen, um sie um ihre Habe zu pressen. Es ist eine existentielle Krise, eine Notlage, eine Bedrohung – wie sie von Adlerstein seit Generationen nicht gesehen wurde. Selbst das Imperium von Omarion übte nie eine solche Bedrohungslage über die Kernlande des Köngreichs aus wie es diese Wetter- und Nahrungskrise tut. Die daraus resultierenden Abbrüche im Handel und die Probleme in der allgemeinen Wirtschaftslage sorgten zuletzt auch dafür, dass die königliche Verwaltung die Finanzierung von Universitäten auf ein Minimum zurückgesetzt hat und keine zusätzlichen Mittel mehr an die Universitäten fließen. Die königlich-adlersteinische Handelsgesellschaft leidet stark unter dem finanziellen, wirtschaftlichen Druck, der auf ihr lastet. Ob die Handelsgesellschaft ein weiteres Jahr überleben kann, wird vor allem vom Verlauf des Handels und auch etwaiger Zuschüsse abhängen. Mit hineinspielen könnte auch ein gutes Auftreten seiner Majestät bei der feierlichen Eröffnung des Kanals vom Dunklen Strom / Weißbach hin nach Falkenbek: Der Flusslauf von Falkenbek bis hinab zum Nahr Kebir wurde ausgebaut, ebenso der Flusslauf des Weißbach hin zum Kanal. Der Kanal ist fertiggestellt und geflutet. Inoffiziell fuhren bereits Schiffe, um die Belastbarkeit des Kanals zu testen. Nun könnte seine Majestät etwas Prestige sammeln, indem er – zusammen mit dem Monarchen aus Lunarien – den Kanal feierlich eröffnet. Was es den König von Lunarien gekostet haben mag, den Druiden das Projekt schmackhaft zu machen, ist in Adlersteiner Landen nicht bekannt. Bekannt ist jedoch, dass es dort, wo der Kanal den Wald unterbricht, in unregelmäßigen Abständen Fähranleger gibt. Ebenso fallen jährliche Unterhaltskosten für den Kanal an. Werden diese nicht gezahlt, droht die Gefahr, dass der Kanal durch Verunreinigungen im Laufe der Zeit verstopft und damit in Teilen oder gänzlich unpassierbar wird.

    Dass der Fokus der wirtschaftlichen Entwicklung in den letzten Jahrzehnten vor allem auf Adlerstein, als Metropole der Menschheit, lag, kommt besonders dem ruralen Raum nicht zu Gute. Zwar gelang es nicht, den Hauptsitz des Patriarchen zurück nach Adlerstein zu holen – der Patriarch sitzt in St. Monzius und der Gegenpatriarch in Bernstedt – aber die Stadt wurde umfassend ausgebaut und modernisiert. Im Ausbau der Stadt gelang es auch, ein kleines, zwergisches Viertel anzusiedeln. Die Zwerge darin sehen sich allerdings weder Adlerstein noch den Zwergenreichen zugehörig. Sie leben vor allem in ihrem eigenen Mikrokosmos. Der Königsfluss, welcher vom Dunklen Strom herab an Adlerstein entlang fließt und ins Meer mündet, wurde ausgebaut, doch bei Weitem nicht auf die Breite des Dunklen Stroms. Dies war allein schon aufgrund der Umgebung nicht möglich. Man hätte Teile der frisch neu gestalteten Stadt wieder abreißen müssen – und auch bei Wolfenfeld und Goldmünden war die Lage nicht besser. So entstanden östlich vom hauptsächlichen Adlerstein, auf der anderen Flussseite, Vororte und regelrechte Elendsviertel. Das rasante Wachstum der Hauptstadt holte Menschen vom Land und brachte sie in die Großstadt, wo ihnen dann jedoch die Perspektive fehlte. Statt einer ausgewogenen Entwicklung zwischen Hauptstadt und Land lag der Herrscherfokus über Jahrzehnte praktisch nur auf der Hauptstadt. Durch die Elendsviertel, durch Kanalisation und heruntergekommene Hafenbereiche, stromern auch jene, die ungesehen bleiben wollen: Magiewirker, Fanatiker, Frevler, Schwarzmagier, Mutanten von Marienburg. Die Docks und das Hafenviertel sind ein Schmelztiegel der Kulturen und der sozialen Schichten, Tag und Nacht laufen Schiffe mit Waren aus allen Teilen des Reiches ein. Die Stadt kämpft mit ihrer eigenen Größe. Die Stadtgarde ist heillos überfordert, die Kirchenstrukturen zu schwach ausgebaut und die Nahrungskrise der späten 70er Jahre nFS tut ihr Übriges. Die Lage in Adlerstein, der Metropole des Südens, ist katastrophal. Die Kirche und der von ihr gebilligte weißmagische Orden kann daran wenig ändern.

    Die Wohlhabenden, die Reichen, die Kaufleute, die Adeligen und die hohen Herren, leben abgeschottet von diesem Elend. Sie haben sich Mauern um ihre Viertel gezogen, leben in prachtvollen Anwesen, Villen und Herrenhäusern. Prunkvolle Einrichtungen suchen Ihresgleichen. Wer Geld hat, gibt gerne damit an, aber ungern welches weg. In einem Stadtviertel sind immer wieder immer weiter wachsende Türme entstanden, bis der König dem einen Riegel vorschub: Niemand dürfe einen höheren Turm haben als er selbst. Gleichzeitig hat sich in der Stadt etwas gebildet, was manchen Adeligen gar nicht schmecken dürfte: Ein ständiger Reichstag, in welchem vor allem bürgerliche und niedere Stände versuchen, Einfluss über Stadt und Reich zu gewinnen und zu nehmen.
    Adlerstein ist nun mehr ein Fiebertraum von einer Stadt. Eine Stadt die nie wahrhaftig schläft, eine von Erfolg und Misserfolg, eine Stadt in der Armut und Reichtum Tür an Tür leben. Wer etwas werden will kommt hier her. Wer keine andere Wahl hat auch. Die Metropole ist ein alles verschluckendes Monster: Getreide aus den Provinzen, Erze aus den Bergen, Menschen und Waren von überall her strömen Tag für Tag hinein.

    Etwas mehr als zehn Jahre nach dem missglückten Vorstoß von Flotte und Militär weiter westwärts, in Richtung der Lande der Orks, hat sich das Militär davon wieder erholt. Die Legion ist wieder aufgebaut worden, auch wenn tausende Söhne Adlersteins nicht nach Hause zurückkehren konnten. Diese Vernichtung von menschlichem Leben, die dort bei Omarion geschah, wird für die Menschen in Adlerstein noch für längere Zeit Grund für Groll und Rachsucht sein. Die Republik Hrafnagil, die dafür auch auf Anfrage Söldner und Schiffe zur Verfügung gestellt hatte, war sich des Risikos für die eigenen Truppen wie bei einem jeden Einsatz bewusst und wurde von Adlerstein auch entsprechend entlohnt. Seither wurden keine neuerlichen Bestrebungen westwärts unternommen.
    Bei Bestrebungen im eigenen Land wurden die Drachenberge nochmal in Augenschein genommen. Die Drachen, die diesen Landen einst ihren Namen gaben, existieren dort jedoch schon sehr lange nicht mehr. Expeditionen, die in die Berge ausgesandt wurden, fanden praktisch unzerstörbare Schuppen und Zähne, die sich für einige wenige, spezielle Rüstungen und Waffen eigneten, doch weder Eier noch lebende Drachen. Gleichzeitig sind einige der Kavernen in den Bergen sengend heiß und für den Untertage-Minenbau nicht geeignet. Die Drachen werden früher oder später zum reinen Mythos oder zur Legende werden. Oder sie geraten in Vergessenheit. Allerdings beherbergten Teile der höher liegenden Höhlen immer mal wieder Bären, welche man im Zuge der Expeditionen ausradierte.

    Im Feld der Wissenschaft ist man bei Weitem nicht dabei, die knallenden Pulverwaffen der Bergzwerge nachahmen zu können. Gleichwohl konnte das, was vorhanden ist, verbessert werden. Versuche mit Hölzern und anderen Materialien für Seile konnten die Reichweite und Durchschlagskraft von Ballisten und Armbrüsten verbessern. Armbrüste kommen nun mitunter auch mit einer Kurbel, die einen viel höheren Zug einspannen kann, dafür aber auch zusätzliches Gewicht verleiht. Insbesondere Legierungen, die Metalle leichter machen oder die Elementarkräfte bändigen können, sind jedoch Geheimnisse der Zwerge und werden von ihnen gehütet wie ein unsagbarer Schatz, der sie auch sind. Gegenwärtig beschäftigt sich ein Teil der Forscher mit der Frage, wie man Panzerung bestmöglich auf Schiffe aufbringen kann, sodass sie zum Einen wirkungsvoll ist und zum Anderen das Schiff weiterhin über Wasser hält – Man möchte seine Lehren aus dem Desaster der Flotte bei Omarion ziehen.

    Da sich die Nebel der Nebelinsel erst in den 70er Jahren nFS wahrlich lichteten und somit an guten Tagen die Sicht nach Marienburg möglich war, wurde eine dauerhafte Neubesiedelung erst seitdem vorgenommen. Marienburg wurde neu besetzt und neu von der Kirche eingeweiht. Die Insel bekam auch einen neuen Namen: Friedrichsland. Die Insel wurde an der Oberfläche weitestgehend kartographiert, allerdings sind Reste der omarischen Bebauung sowie Höhlen vorhanden, die noch nicht vollumfänglich kartographiert wurden. Spuren in einem der Höhleneingänge deuten jedoch darauf hin, dass dort etwas wie beim Bergbau abgebaut wurde.


    Aktuelle/Offene Projekte:
    Die Eröffnung des Kanals! Der Kanal nach Falkenbek muss feierlich eröffnet werden!


    Verfügbares & Aufgestelltes Militär:
    Schwere Kohorte "Drachenklaue"
    900 Bergbewohner-Legionären (V) ➔ 10,5 ST pro Soldat
    800 Legionäre (V) ➔ 8,5 ST pro Soldat
    500 Triarier (V) ➔ 8 ST pro Soldat
    300 Bogenschützen (V) ➔ 7 ST pro Soldat
    100 Kundschafter (N) ➔ 6 ST pro Soldat
    150 Ingenieure ➔ 8 ST pro Soldat
    75 Feldkräuterheiler ➔ 10 ST pro Soldat
    75 Feldchirurgen ➔ 12 ST pro Soldat
    50 Stabssoldaten ➔ 8 ST pro Soldat
    20 Meldereiter ➔ 20 ST pro Soldat
    500 (leichte) Reiter (N) ➔ 12 ST pro Soldat
    250 Trossfahrer ➔ 4 ST pro Soldat
    50 Hundeführer ➔ 5 ST pro Soldat
    15 Balliste ➔ 40 ST pro Waffe
    10 Triboks ➔ 40 ST pro Waffe
    250 Bedieneinheiten ➔ 2 ST pro Soldat
    ➔ Unterhalt der schweren Kohorte: 35.350 ST
    ➔ Standort: Drachenstein (Militärakademie)

    Leichte Kohorte "Drachenruf" mit Waldkampfspezialisierung
    800 (leichte) Legionäre (N+) ➔ 7 ST pro Soldat
    800 Kundschafter (V+) ➔ 8 ST pro Soldat
    200 Bogenschützen (V) ➔ 7 ST pro Soldat
    200 Arbalestschützen (V) ➔ 7 ST pro Soldat
    150 Ingenieure ➔ 8 ST pro Soldat
    50 Feldkräuterheiler ➔ 10 ST pro Soldat
    50 Feldchirurgen ➔ 12 ST pro Soldat
    50 Stabssoldaten ➔ 8 ST pro Soldat
    150 Trossfahrer ➔ 4 ST pro Soldat
    50 Hundeführer ➔ 5 ST pro Soldat
    ➔ Unterhalt der leichten Kohorte: 18.350 ST
    ➔ Standort: Marienburg


    Garnison Adlerstein zu:
    600 Gardisten (V)

    Garnisonen Myrka, Königsstein, Drachenstein, Xanthorshafen, Bärenfels, Grimma, Grimmingen, Königin-Anna-Insel, Adlernest, Neuhafen, Marienburg zu jeweils:
    400 Gardisten (E)

    Reichswächter (1. + 2. Nordlandtrupp, 1. + 2. Drachenlandtrupp, 1. + 2. + 3. Ostmarktrupp) zu jeweils:
    50 Reichswächter (E)

    Gesamte Königliche Marine:
    10 Transportschiffe (20 Mann Besatzung) mit Latheinsegeln und mit verstärkten Planken ➔ 400 ST pro Schiff
    10 Kleine Kriegsschiffe (25 Mann Besatzung) mit Latheinsegeln und mit verstärkten Planken ➔ 500 ST pro Schiff
    8 Mittlere Kriegsschiffe (50 Mann Besatzung) mit verstärkten Planken ➔ 1000 ST pro Schiff
    5 Große Kriegsschiffe (100 Mann Besatzung) mit verstärkten Planken ➔ 2000 ST pro Schiff



    Verluste:
    - - - - -

    Regionen:

    Regionsname Bevölkerung Infrastruktur Nahrungsinfrastruktur Hafen Handelszentrum Befestigungsanlage Universitäten
    Adlerstein-Stadt Ungefähr 850.000 Einwohner, davon 30% Konservative, 30% Liberale, 30% Versöhnliche und 10% sonstiger Glauben 3 3 3 3 2 (Hauptstadt-Befestigung) Universität zu Adlerstein
    Königslande Ungefähr 100.000 Einwohner, davon 30% Konservative, 30% Liberale, 30% Versöhnliche und 10% sonstiger Glauben 1 1 0 0 1 (Königsstein)
    Grimmwald Ungefähr 200.000 Einwohner, davon 30% Konservative, 20% Liberale, 20% Versöhnliche und 30% sonstiger Glauben 1 1 0 0 1 (Grimmingen)
    Goldlande Ungefähr 1.100.000 Einwohner, davon 50% Konservative, 20% Liberale, 20% Versöhnliche und 10% sonstiger Glauben 1 1 0 0 1 (Grimma) Land- und Forstwirtschaftsakademie in Grimma
    Bärenfels Ungefähr 350.000 Einwohner, davon 60% Konservative, 10% Liberale, 10% Versöhnliche und 20% sonstiger Glauben 1 1 0 0 1 (Bärenfels) Bergbau- und Ingenieurswesen-Akademie in Bärenfels
    Drachenlande Ungefähr 1.150.000 Einwohner, davon 50% Konservative, 20% Liberale, 20% Versöhnliche und 10% sonstiger Glauben 1 1 0 0 1 (Drachenstein) Militärakademie in Drachenstein
    Xanthorshafen Ungefähr 440.000 Einwohner, davon 50% Konservative, 20% Liberale, 20% Versöhnliche und 10% sonstiger Glauben 1 1 1 0 1 (Xanthorshafen) Nautik-Akademie in Xanthorshafen
    Schildinseln Ungefähr 40.000 Einwohner, davon 40% Konservative, 25% Liberale, 25% Versöhnliche und 10% sonstiger Glauben 1 1 0 0 2
    Myrka Ungefähr 150.000 Einwohner, davon 40% Konservative, 15% Liberale, 15% Versöhnliche und 30% sonstiger Glauben 1 1 1 0 2 (Myrka)
    Friedrichsland Ungefähr 5.000 Einwohner, davon 50% Konservative, 20% Liberale, 20% Versöhnliche und 10% sonstiger Glauben 1 1 0 0
    Xantillen Ungefähr 15.000 Einwohner, davon 40% Konservative, 20% Liberale, 20% Versöhnliche und 20% sonstiger Glauben 1 1 1 0
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
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  4. #4
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    Königreich Ediras

    Spielfigur: Königin Isabeau L'Amy
    Bevölkerungszahl: Ungefähr 2.900.000 Einwohner
    Ungefährer Anteil der Bevölkerung in Nahrungsproduktion / Landwirtschaft: 75%
    Hauptstadt: Ediras (Stadt)
    Landesfarbe: Weinrot
    Magieaffinität: 0
    Herrschaftsgebiet: Ediras, Waldlande, Marschenlande, Goldküste im Orkenland

    Steuereinnahmen: 160.000 ST
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 0 ST
    Hofhaltung: 16.000 ST
    Kirchenzehnt: 16.000 ST
    Verwaltungskosten: 3.200 ST
    Unterhalt Schul- und Akademiesystem Gesamt: 8.000 ST (5% des Etats)
    Unterhalt Befestigung: 15.000 ST (je Stufe 1 in Ediras, Waldland, Marschenland und Goldküste)
    Grundunterhaltskosten Geheimdienst: 8.000 ST (5% des Etats)
    Nahrungsüberschuss: - 72.000 Scheffel
    Offene Kredite / Schulden:

    Weder Gold- noch Winterkron konnten die mehr als nur landesweite Wirtschafts- und Nahrungskrise verhindern. Die Winter waren zu kalt, die Sommer mitunter zu nass. Die Folge ist nun, dass Unmengen an Nahrung fehlen. Eine Krise, die überall einschlägt, besonders aber in den Städten, die ohnehin von der Versorgung vom Land aus abhängig sind. Wer sich an der Küste von Fisch ernähren kann, kommt zumeist besser durch die Krise als jene, die auf Ernten angewiesen sind.

    In den vergangenen Jahrzehnten gab es für Ediras wenig zu berichten. Man hat an den eigenen Forschungen weitergearbeitet und sich gleichzeitig gegen eventuelle Spione abgeschottet. An der Grenze zum Norden hin sind Befestigungswerke entstanden: Ein umfangreiches, mit Bernstein versehenes und verstärktes Mauerwerk in Richtung Süd-Freithal und ein weniger umfangreiches, aber immer noch beeindruckendes Bauwerk an der Grenze nach Wytonien. Kein Reisender darf die Grenze überqueren, ohne zuvor von der Grenzwacht überprüft zu werden. Insbesondere trifft dies auf Reisende zu, die aus Reichen stammen, die die Magie tolerieren oder gar fördern. Somit sind nicht nur Reisende aus Lunarien betroffen, sondern auch etwa aus dem Königreich Adlerstein, welches mittlerweile weißmagische Orden, der Erklärung von Markwart I. folgend, toleriert und unterstützt. Am Grenzübergang zu Wytonien besteht eine kleine Grenzstadt, die den Landhandel abwickelt. Ein Vordringen von Händlern oder Reisenden ins Landesinnere wird verwehrt. In den Häfen gibt es gesonderte Zonen, wo sich Reisende von Außerhalb aufhalten dürfen – allen, die diese Zonen verlassen, ohne, dass sie Zwerge sind, droht der Tod.
    Der Hass auf Magie ist zu einem Grundpfeiler der edirassischen Kultur geworden. Magie ist gefährlich, unberechenbar und einfach nur chaotisch. Wissenschaft und Technik hingegen folgen klaren Regeln – ihnen liegt eine Ordnung zu Grunde. Somit ist Magie nur dann tolerierbar, wenn sie Logik und Ordnung folgt, was eher selten der Fall ist. Stattdessen haben für die Forschung in Ediras Zahnräder und Mechaniken einen hohen Stellenwert. Was mit der Kraft von Mensch und Tier erreichbar ist – kann und wird auch erreicht werden!

    Auch in der Landeskirche hat sich diese Wandlung der Kultur durchgeschlagen. Liberale oder Versöhnliche Tendenzen sind kaum noch zu erkennen. Sämtliche amtierenden Bischöfe einschließlich Erzbischof sind Konservativ bis Erzkonservativ eingestellt. Wer sich offener gegenüber Magie und ihren Anwendern zeigt, wird innerhalb der Landeskirche mitunter denunziert oder auf mal mehr, mal weniger, freundlichem Wege dazu bewegt, die Lande des Königreichs Ediras zu verlassen. Diese Flüchtigen stärk(t)en vornehmlich die direkten Nachbarn.

    Ein langfristiges Projekt, welches die Forscher der Königin-Milla-Akademie bereits seit einigen Jahren verfolgen, basiert auf den Proben Xakarit, die aus dem Bergzwergenreich erworben wurden, den Proben Solenium aus dem Hochkönigtum Iluceria und auf einer kleinen Menge des dunklen Pulverchens, mit dem die Bergzwerge ihre Knallbüchsen betreiben. Unter großem Aufwand war man daran gelangt, sehr zum Missfallen der Bergzwerge, die dieses Pulver eigentlich als Staatsgeheimnis erachten. Auf diejenigen Agenten der „Hand“, die diese Probe des Pulvers beschafft haben, steht somit ein Kopfgeld im Zwergenreich ausgeschrieben. Eine fürstliche Entlohnung winkt demjenigen, der die Missetäter vor den höchsten Richter der Zwerge – den Bergkönig selbst – bringen kann. Das eigene, flüssige Feuer ist derweil ein gut gehütetes Geheimnis.

    Im Gegensatz zu anderen Reichen, die auf dem Orkenland nicht bestehen konnten, ist die edirassische Goldküste weiterhin ein Fels in der Brandung. Der Einfluss des Königreichs Ediras verliert sich jedoch im Wald – dahinter lauern Reihenweise Orks, orkische Siedlungen und mutmaßlich auch manch Kriegerstämme. Als Kriegsherr Uroz fünfzig Jahre zuvor über die Ebenen marschierte, ging er offenbar nicht über den Himmelswall hinaus, sodass die Goldküste unberührt blieb, während Greifskral vernichtet wurde.


    Verfügbares & Aufgestelltes Militär:
    1500 Plänkler (N)
    1500 Infanterie (V)
    500 Bogenschützen (V)
    500 Armbrustschützen (V)
    1000 Panzerreiter (V) geführt unter der Bezeichnung „Reitergardisten“
    300 Reichsritter (V)
    10 Flüssigflammenwerfer samt Bedienmannschaft, stationiert entlang der Soras-Grenze
    Goldküsten-Expeditionsarmee, bestehend aus:
    500 Plänkler (V)
    500 Infanterie (V)
    200 Bogenschützen (V)
    300 Armbrustschützen (V)
    200 Reichsritter (V)
    10 Flüssigflammenwerfer samt Bedienmannschaft
    10 Transportschiffe (50 Mann Besatzung)
    4 Transportschiff (100 Mann Besatzung)

    10 Transportschiffe (20 Mann Besatzung)
    5 Kleine Schiffe (25 Mann Besatzung), mit Flüssigfeuerwerfern ausgestattet
    3 Mittlere Schiffe (50 Mann Besatzung), mit Flüssigfeuerwerfern ausgestattet
    7 Mittlere Schiffe (50 Mann Besatzung)
    1 Großkampfschiff (200 Mann Besatzung) – „König Quastul“ mit Flüssigfeuerwerfern ausgestattet


    Regionen:

    Regionsname Bevölkerung Infrastruktur Nahrungsinfrastruktur Hafen Handelszentrum Befestigungsanlage Universitäten
    Ediras Ungefähr 1.200.000 Einwohner, davon 95% Konservative und 5% sonstiger Glauben 2 2 3 1 1 Königin-Milla-Akademie
    Waldlande Ungefähr 800.000 Einwohner, davon 92% Konservative und 8% sonstiger Glauben 1 1 0 1 1
    Marschenlande Ungefähr 800.000 Einwohner, davon 98% Konservative und 2% sonstiger Glauben 1 1 1 0 1
    Goldküste Ungefähr 100.000 Einwohner, davon 87% Konservative und 13% sonstiger Glauben 1 1 1 0 1
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Spieler sind einfach unterschiedlich, der eine sieht ein halb volles und der andere ein halb leeres Glas.

  5. #5
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    Herzogtum Wytonien

    Spielfigur: Herzog Dagobert I. Aswin
    Bevölkerungszahl: Ungefähr 1.500.000 Einwohner
    Ungefährer Anteil der Bevölkerung in Nahrungsproduktion / Landwirtschaft: 75%
    Hauptstadt: Wolfshafen
    Landesfarbe: Orange
    Magieaffinität: 0
    Herrschaftsgebiet: Oberwytonien, Niederwytonien

    Steuereinnahmen: 90.000 ST
    Rücklagen vom Vorjahr: 0 ST
    Hofhaltung: 9.000 ST
    Kirchenzehnt: 9.000 ST
    Verwaltungskosten: 1.800 ST
    Unterhalt Schulsystem & Wolfsuniversität: 4.500 ST (5% des Etats)
    Unterhaltskosten (Geheimdienst): 4.500 ST (5% des Etats)
    Vermögensreserve der Wolfsbank: Ausreichend
    Nahrungsüberschuss: - 37.000 Scheffel
    Offene Kredite/Schulden:
    200.000 ST bei einem Händlerkonsortium aus Wolfshafen zur Finanzierung der zweiten Bauetappe des Kanals

    Wytonien hat, begrenzt durch die politischen Entscheidungen, nie viel Land gehabt, um viele Siedlungen zu setzen. Auch gab es keine weitere Möglichkeit, zu wachsen. Weder ins alte Soras, noch auf Inseln. Somit hat Wytonien in den letzten Jahrzehnten vor allem in eine Richtung gebaut: Nach oben. Die Architekten des Herzogtums gaben sich Mühe und suchten Expertise sowie Inspiration im Ausland, um immer besser in die Höhe bauen zu können. Kleine Türme, die das Stadtbild von Mittel- und Oberwyton zieren, sind mittlerweile an der Tagesordnung, aber auch mehrstöckige Fachwerkhäuser. Beim Ausbau und Wiederaufbau der einstigen Hauptstadt wurde auch darauf geachtet, dass man, wenn man schon neu baut, auch gleich schön bauen kann. Ein Baustil, der durchaus auch außerhalb von Wytonien bekannt ist, aber wohl an kaum einem Ort dermaßen zur Perfektion reifen konnte. An den meisten anderen Orten konnte man schließlich auch einfach in die Fläche bauen, statt in die Höhe gehen zu müssen. Eine Ausnahme sind manche Viertel von Adlerstein, wo sich Hoch- und Hofarchitekten ausgetobt und gegenseitig die Klinke in die Hand gedrückt haben.

    Gute Teile der Wirtschaft des Herzogtums basieren nach wie vor auf Papier. Die Mühlenwerke am Wyton sind die wohl besten der Welt, obgleich man im Goldenen Emirat, beim Nachbarn in Lunarien und auch im nordermärkischen Freibund dem am jeweiligen örtlichen Fluss so nah wie möglich nacheifert. Apropos Fluss: Mit dem Ausbau und der Kanalisierung des Wyton wurde begonnen. Da man aber gleichzeitig weniger Geldmengen zur Verfügung stellen kann, als dies etwa Adlerstein für den Königsfluss zu geben vermag und sich zudem auch nicht horrend hoch verschulden wollte, ist der Ausbau des Wyton und die Erweiterung der Treidelpfade entlang des Wyton in Etappen geplant worden. Die erste Etappe, welche von Wolfshafen – dem ehemaligen Niederwyton – bis zur Königsbrücke führt, wurde bereits abgeschlossen, wobei im selben Zuge auch die einstige König-Franthor-Brücke ausgebaut wurde und nun nur noch Königsbrücke genannt wird. Einfach weniger sperrig! Die zweite, noch im Bau befindliche Etappe führt von der Königsbrücke weiter bis nach Mittelwyton. Es ist an Herzog Dagobert I. Aswin, zu entscheiden, ob der Ausbau nach Mittelwyton weiter fortgesetzt werden soll und bis wohin. Der weiterführende Ausbau würde, je nach Umfang, einen hohen sechs- bis niedrigen siebenstelligen Geldeinsatz erfordern. Im Angesicht der aktuellen Wirtschaftslage, in welcher der Handel durch die Nahrungskrise äußerst gedrückt ist, wird dem Herzog jedoch dazu geraten, den weiteren Ausbau aufzuschieben. Mit der Fertigstellung des noch im Bau befindlichen zweiten Bauabschnitts bis Mittelwyton wird zu 81 nFS gerechnet.

    Die Weltwirtschaftslage – man könnte fast von einer Weltwirtschaftskrise sprechen – die aus den mehreren, folgenden Kältejahren mit entsprechenden Ernteausfällen stammt, belastet nicht nur den Handel außerhalb von Wytonien, sondern auch die Stabilität im Innern. Die Adeligen und Gutsbesitzer liefern sich gegenseitig Fehden und Kleinkriege um den besten Bauernhof und bessere Nahrungsausbeuten. Es sind noch nicht Zustände wie im sorassischen Bürgerkrieg, aber der Ton ist rau und anspannt. Zu den großen Nachbarn im Norden, Osten, Süden und Westen sieht es nicht besser aus: Das Königreich Ediras hat die Schotten dicht gemacht. An der Grenze zu Wytonien befindet sich dort ein Befestigungswerk, welches Handel, wenn überhaupt, nur in einer Ortschaft innerhalb der Befestigung erlaubt. Allen weiteren Reisenden ist die Einreise verboten – mitunter sogar bis zum Tode. Zum alten Freithal, dem heutigen Lunarien, gibt es zwar kein Mauerwerk, allerdings gibt es auch dort die Fehden und sogar kleinere, lokale Grenzstreitigkeiten, wo ein Getreidefeld etwas mehr oder etwas weniger über einen Grenzstein hinausgewachsen ist. Besonders im fruchtbaren Zustromland nördlich von Oberwyton ist dies der Fall. Nach Adlerstein hin, im Grimmwald, marodieren Raubritter wie der Götz von Ehrlichingen und überfallen Reisende, um sie – oder auch ihre Familien – um Lösegeld zu pressen.

    Auch im religiösen Sinne gibt es Spaltungen innerhalb des Herzogtums: In manchen Landesteilen, insbesondere in den besser informierten Städten, wird Aswin II., genannt „der Wolf“, der aus dem mickrigen Soras-Überrest ein starkes Wytonien formte, in Teilen als Heiliger verehrt und verdrängt mitunter sogar den heiligen Wyto in seiner Popularität. Für die Kirche ist so ein Heiliger, der nicht kirchlich anerkannt ist und auch gewiss keine Wunder vollbracht hat, ein Dorn im Auge. Gleichzeitig kann sich die Kirche nicht leisten, dafür einen Streit vom Zaun zu brechen: Aufgrund der Spaltung in einen Patriarchen in St. Monzius und einen konservativen Gegenpatriarchen in Bernstedt ist die Lage alles andere als „gut“. Bislang hielt sich Wytonien eher an die Adlerstein'sche Linie, die in der Kirche Süd – außer in Ediras – ohnehin populärer ist: Man folgt dem Patriarchen. Dem wahren Patriarchen, dem in St. Monzius. Da aber gleichzeitig die wytonische Kultur eine ist, die Magie eher ablehnend bis in Teilen feindselig gegenübersteht, beißt sich dies mit der liberalen Ausrichtung des Patriarchen von St. Monzius. Der Herzog könnte sich nun entscheiden, dem Patriarchen von St. Monzius treu zu bleiben oder aber ihm den Rücken zu kehren, um die Treue und Gefolgschaft an Bernstedt zu geloben. Oder er belässt es beim aktuellen Stand, um stattdessen den „heiligen Aswin“ zu fördern und aufzubauen.


    Verfügbares & Aufgestelltes Militär:
    1000 Plänkler (V)
    1000 Infanterie (V)
    500 Bogenschützen (V)
    750 Wolfsgardisten (V)
    500 Armbrust-Wolfsgardisten(V)
    5 Belagerungswaffen (Katapulte)
    5 Belagerungswaffen (Ballisten)

    Verluste:
    - - - - -

    Regionen:

    Regionsname Bevölkerung Infrastruktur Nahrungsinfrastruktur Hafen Handelszentrum Befestigungsanlage Universitäten
    Oberwytonien Ungefähr 950.000 Einwohner, davon 78% Konservative, 20% Liberale und 2% sonstiger Glauben 2 2 1 1 1 Wolfsuniversität
    Niederwytonien Ungefähr 550.000 Einwohner, davon 75% Konservative, 20% Liberale und 5% sonstiger Glauben 1 1 0 0 0
    Geändert von Brabrax (08. September 2025 um 20:24 Uhr)
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Spieler sind einfach unterschiedlich, der eine sieht ein halb volles und der andere ein halb leeres Glas.

  6. #6
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    Königreich Lunarien

    Spielfigur: König Dietrich I.
    Bevölkerungszahl: Ungefähr 2.800.000 Einwohner
    Ungefährer Anteil der Bevölkerung in Nahrungsproduktion / Landwirtschaft: 75%
    Hauptstadt: Falkenbek
    Landesfarbe: Rot
    Magieaffinität: 4
    Herrschaftsgebiet: Freithal/Tassenhügel, Altenburg, Süd-Freithal, Ostseite des Nahr Kebir, Falkenbeker Land

    Steuereinnahmen: 160.000 ST
    Rücklagen vom Vorjahr: 0 ST
    Hofhaltung: 16.000 ST
    Kirchenzehnt: 16.000 ST
    Verwaltungskosten: 3.200 ST
    Festungsunterhalt: 10.000 ST (Stufe 1 in Falkenbek, Stufe 1 bei der Flussfeste, Stufe 1 in Freithal)
    Unterhaltskosten Grimma-Falkenbek-Kanal: 10.000 ST
    Grundunterhaltskosten (Geheimdienst): 8.000 ST (5% des Etats)
    Unterhalt Schulsystem: 8.000 ST (5% des Etats)
    Vermögensreserve der Reichsfürstlichen Bank: Mangelhaft
    Nahrungsüberschuss: - 70.000 Scheffel
    Offene Kredite/Schulden:
    300.000 ST bei einem Händlerkonsortium aus Lunarien für den Kanalbau und Flussausbau

    Der Reichsgründer konnte von einer langen Herrschaft profitieren. Fast fünfzig Jahre lang bestimmte ein einfacher Anführer von Bauern und Bergleuten die Geschicke, erst der Tassenhügel, dann Freithals, dann Freithal-Falkenbeks und schließlich vom neu begründeten Königreich Lunarien, welches fünfzig Jahre nach dem Ende des Königreichs Soras an dessen Stelle trat. Ein König mit eigener und neuer Krone. Einer, der nicht als Königsstadt Oberwyton sieht und dementsprechend den Nachbarn im Süden unberührt lässt. Ein Mondreich, dessen Baumbestand in den Wäldern im Westen eine natürliche Grenze bildet, der nur vom künstlich angelegten Kanal zwischen dem Dunklen Strom / Weißbach im Westen und dem Falkenbach / Nahr Kebir im Osten unterbrochen wird. Ein Kanal, dessen Schulden in Adlerstein und Lunarien noch abbezahlt werden und dessen Eröffnung die zwei Könige in diesem Jahr gebührend miteinander feiern sollten. Auch, da eine solche Feierlichkeit ein Licht der Hoffnung in diesen dunklen, trüben Zeiten sein kann. Wirtschaftlich wird der Kanal auf jeden Fall für mehr Verbindung zwischen Adlerstein und Lunarien sorgen. Gleichwohl musste der König auch Kompromisse eingehen: Ein Stück der Strecke musste den Druiden des Grimmwalds erst abgenommen werden, immerhin durchtrennt der Kanal ihren Lebensraum. Sie bekamen das freie Aufenthaltsrecht im erweiterten Waldgebiet und zudem angelegte Fährstationen, um den Kanal in Nord-Süd-Richtung überqueren zu können. Gleichzeitig sind die Druiden auch Grenzwächter und behalten diese Grenze im Auge. Ebenso fallen jährliche Unterhaltskosten für den Kanal an. Werden diese nicht gezahlt, droht die Gefahr, dass der Kanal durch Verunreinigungen im Laufe der Zeit verstopft und damit in Teilen oder gänzlich unpassierbar wird.

    Im Zuge der Magiekrise, welche seit der Hammerwald-Explosion zu beobachten ist und welche ein wesentlicher Punkt war, weswegen die Beziehungen zwischen Freithal – oder nun Lunarien – und dem Hochkönigtum Iluceria gefroren, zogen sich auch die in Lunarien wohnhaften Dunkelelfen zurück. Sie verließen die Lande und ließen die Menschen unter sich. Kontakt besteht – gleich auf welcher Ebene – keiner mehr zu den Elfen aus Iluceria. Allerdings hat auch das große Imperium von Omarion lange nicht mehr von sich hören lasen, wenigstens seit der Schließung der Botschaften, die auch Freithal betraf. Die magische Akademie, an welcher sich auch Dunkelelfen befanden, wurde in die ehemalige Theoderichsburg im Grimmwald verlegt, wo sie seither zum Austausch zwischen Druiden und der Kirche beiträgt und somit die Bande zwischen der Kirche und der Waldbevölkerung stärkt. Die Akzeptanz der Druiden ist innerhalb der Kirche, wenigstens innerhalb der Kirche Süd, beträchtlich gestiegen. Nicht gestiegen sind dagegen die Beziehungen zum Nachbarn in Ediras: Der dortige, strikte Anti-Magie-Kurs hat dazu geführt, dass an der Grenze zu Freithal/Lunarien ein mit Bernstein verstärktes Mauerwerk errichtet wurde. Handels- und Durchreisende werden ausnahmslos aufgehalten. Wer die Grenze überquert und weiter geht, dem droht in Ediras das Richtschwert.

    Die magische Akademie steht nunmehr Studenten aus aller Herren Länder offen, obgleich in den letzten Jahren, im Zuge von Wirtschaftskrise und Kälte, kaum mehr Studenten aus dem Ausland vor Ort waren. Denn diese Krise trifft Lunarien, wie sie auch Adlerstein oder Wytonien trifft: Hart. Die Nahrungsrücklagen sind verbraucht, nun geht es ums nackte Überleben. Gutsbesitzer und lokale Adelige tragen Fehden und Kleinkriege um das beste Stück Land aus, während insbesondere unterste Schichten am Hunger leiden und darben. Gleichwohl konnte man Errungenschaften aus dem Ausland auch für sich anwenden: Wytonien mag in Sachen Mühlenwerke immer noch die Nase vorn haben, allerdings zählt Lunarien zu den Reichen, die technisch äußerst nah an Wytonien herangerückt sind. Mühlenwerke sind überall in Lunarien bekannt und können von weit mehr Flüssen profitieren, als dies in Wytonien der Fall ist.

    Die neuen, weißlich gehaltenen Schwanenschiffe sind über Jahrzehnte hinweg mit Erkenntnissen und Beispielen anderer Reiche entwickelt worden. Sie sind solide gebaut und können bei Bedarf mit einem Rammsporn aus Metall ausgestattet werden, um damit gegnerische Flotten direkt angreifen zu können. Der Schiffsbug ist oftmals mit kunstvollen Bemalungen geziert, welche Schwäne zeigen. Größere Schiffe werden auch mit Mondmotiven gezeigt. Sie können besonders gut Stürme überstehen – erfolgreich erprobt bei den häufigen Stürmen des lunarischen Golfs. Sie sind wendiger auf Flüssen und Kanälen, können Stürme gut überstehen und folgen den selben Kostenregeln wie „reguläre“ Schiffe. Dafür können sie aber gegenwärtig nicht in Größenordnungen über 100 Mann Besatzung aufgestellt werden.

    Als Nachfolger der alten Reichsfürsten wurden neue Amtsträger ernannt - der Meister des magischen Ordens und der Akademie zum obersten Berater in geistlichen und magischen Belangen; der Bürgermeister von Falkenbek als Kämmerer zum Berater in wirtschaftlichen Belangen und Vertreter der Kaufleute und des Bürgertums; der Truchsess als Vertreter der Auslandsrückkehrer und des Dritten Standes zum Berater in Sachen Recht und Verwaltung; die beiden Heerführer von Westwacht und Südwacht als militärische Berater und Vertreter der Soldaten; und Lancelyn von Bruch und seine Nachfolger als Mundschenk zum Chef des Geheimdienstes - um die unterschiedlichen Interessensgruppen des Landes hinter der Krone zu vereinigen und vor allem Streitigkeiten um die Nachfolge zu verhindern (wobei schon Tristan als Präzedenzfall die Ernennung seines Nachfolgers zu Lebzeiten etablierte, den der mit dem Titel eines Herzogs von Freithal ausstattete). Aufgabe der neuen Amtsträger ist auch die Wahl des neuen Königs, wenn der bisherige verstirbt.
    So sind die Amtsträger im Jahre 80 nFS wie folgt verteilt:
    Meister des magischen Ordens und der Akademie – Altmann von Krampstein
    Bürgermeister von Falkenbek – Bernward Sauerwein
    Heerführer der Westwacht – Degenhardt von Nesselbach
    Heerführer der Südwacht – Ortwein Eisenhand
    Geheimdienstchef – Hagen vom Bruch


    Verfügbares & Aufgestelltes Militär:
    Westgarnison:
    1000 Plänkler (N)
    1000 Infanterie (V+)
    150 Magiewirker

    Südgarnison:
    2000 Infanterie (V+) zu zwei Bataillonen („König Tristan“ und „Banner Lunarien“)
    2000 Bogenschützen (N)

    Ostwacht:
    500 Bogenschützen (N)
    10 Kleine Schwanenschiffe (25 Mann Besatzung)

    Verluste:
    - - - - -


    Regionen:

    Regionsname Bevölkerung Infrastruktur Nahrungsinfrastruktur Hafen Handelszentrum Befestigungsanlage Universitäten
    Freithal/Tassenhügel 700.000 Einwohner, davon 35% Konservative, 46% Liberale, 10% Versöhnliche und 9% sonstiger Glauben 2 1 0 0 1
    Altenburg 500.000 Einwohner, davon 10% Konservative, 50% Liberale, 10% Versöhnliche und 30% sonstiger Glauben 1 1 0 0 0 Akademie von Sonne und Mond
    Niedermark 300.000 Einwohner, davon 43% Konservative, 36% Liberale, 12% Versöhnliche und 9% sonstiger Glauben 1 2 0 0 0
    Ostwacht 500.000 Einwohner, davon 36% Konservative, 32% Liberale, 12% Versöhnliche und 20% sonstiger Glauben 1 1 1 0 0
    Falkenbek 800.000 Einwohner, davon 40% Konservative, 35% Liberale, 10% Versöhnliche und 15% sonstiger Glauben 1 1 2 (Flussfeste) + 1 (Graufurten) 1 2 (1 in Falkenbek + 1 in Flussfeste)
    Geändert von Brabrax (05. September 2025 um 22:35 Uhr)
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Spieler sind einfach unterschiedlich, der eine sieht ein halb volles und der andere ein halb leeres Glas.

  7. #7
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    Städtebund am Nahr Kebir

    Spielfigur: Bundesvorsteher Iyaad El-Karim
    Bevölkerungszahl: Ungefähr 700.000 Einwohner
    Ungefährer Anteil der Bevölkerung in Nahrungsproduktion / Landwirtschaft: 75%
    Hauptstadt: An-Qarifa (de facto), jede der fünf Städte (de jure)
    Landesfarbe: Pink
    Magieaffinität: 3
    Herrschaftsgebiet: An-Qarifa, Al-Janub, Al-Tijara, Al-Kebir, Al-Ghaba

    Steuereinnahmen: 40.000 ST
    Rücklagen vom Vorjahr: 0 ST
    Hofhaltung: 4.000 ST
    Kirchenzehnt: 4.000 ST
    Verwaltungskosten: 1.200 ST (3% der Einnahmen)
    Unterhalt der staatlichen Handelsbehörde: 1.800 ST (1% der Einnahmen)
    Unterhalt der Waldakademie zu Al-Ghaba: 800 ST (2% der Einnahmen)
    Befestigungsunterhalt: 0 ST (Stufe 1 in der Hauptstadt)
    Vermögensreserve der Wald-Bank: Mangelhaft
    Nahrungsüberschuss: - 17.000 Scheffel

    In seiner Lage zwischen dem Emirat im Norden und Freithal im Süden war die Union zu jeder Zeit ein Spielball und das potentielle Schlachtfeld für kriegerische Auseinandersetzungen. Langfristige Planungen gab es nicht, stattdessen wurde Jahr für Jahr gedacht. Eine Führungsweise der herrschenden Familie von Haus Arishaka, die den größeren Städten der Union der Sonne missfiel und über die folgenden Jahre auch immer deutlicher zu Unzufriedenheit bei diesen führte.
    Izbadur, der seine Union der Sonne bereits als einzigen legitimen Nachfolger der Sonnenrepublik gesehen hatte, fehlte oftmals schon die Kraft, um der Unzufriedenheit in vollem Maße entgegenzusteuern. Die Städte, die in der Folge um das Jahr 59 nFS ihre Unabhängigkeit von der Union der Sonne und gleichzeitig auch Verteidigungsbündnisse untereinander erklärten, setzten den alternden Regenten unter starken Zugzwang. Dieser entschied sich schließlich seinem Charakter entsprechend: Statt zur Heimholung der Städte in einen blutigen Krieg zu ziehen, schloss er mit ihnen einen unbefristeten Vertrag, der für alle Zeiten gelten sollte:

    Vertrag zur Sicherung des Friedens am Nahr Kebir

    1. Vertragsparteien sind die Union der Sonne, der Druidenzirkel des "Kults der Steine" sowie die freien Städte An-Qarifa, Al-Janub, Al-Tijara, Al-Kebir und Al-Ghaba respektive ihre jeweiligen direkten Umfelds- und Einflussgebiete, denen die Städte stellvertretend vorstehen.
    2. Die Union der Sonne wird aufgelöst.
    3. Die freien Städte An-Qarifa, Al-Janub, Al-Tijara, Al-Kebir und Al-Ghaba bilden mit ihren Umfelds- und Einflussgebieten den neuen "Städtebund am Nahr Kebir", welcher auf Handel und Wirtschaftswachstum ausgerichtet ist.
    4. Der Kult der Steine gesteht den freien Städten An-Qarifa und Al-Ghaba kleine Teile des umliegenden Waldes als Wirtschafts- und Nutzungsfläche zu.
    5. Der Waren- und Personenverkehr auf den bestehenden und künftigen Straßen durch den Westwald ist für alle Vertragsparteien frei.
    6. Die freien Städte gestehen dem Kult der Steine und dem Westwald Autonomie zu.
    7. Die freien Städte geloben, einer militärischen Bedrohung einzelner Städte oder des Westwalds geeint militärisch entgegenzutreten.
    8. Der Kult der Steine verpflichtet sich zur defensiven, militärischen Hilfe an den Städtebund im Fall eines Verteidigungsfalls.
    9. Die freien Städte verpflichten sich, international weder Kriegen beizutreten noch welche zu provozieren. Ihr einziges Anliegen ist Handel in die bekannte Welt.
    Regiert wird der Städtebund von einem Bundesvorsteher, der vom Bundestag gewählt wird. Ein regelmäßiger Turnus zum Zusammentreten des Bundestages ist nicht festgelegt, spätestens alle zehn Jahre hat er jedoch zusammenzutreten, um einen neuen Vorsteher zu wählen. Der Bundestag hat zudem die Aufsicht über die Entscheidungen des Bundesvorstehers und seiner Ausgaben inne und kann ihn auch reglementieren. Dem amtierenden Bundesvorsteher, Iyaad El-Karim, obliegt es auch, für das neue Jahr 80 nFS die nächste Wahl im Bundestag anzuberaumen. Es steht das turnusmäßige Treffen an – darin wird entschieden, ob ein neuer Kandidat gewählt wird oder El-Karim sein Amt weiter ausüben wird. Neben ihm gibt es weitere, aussichtsreiche Kandidaten aus allen fünf Städten. Sie sind zumeist aus den Städten des Städtebunds, andere stammen aber auch aus Lunarien, einer gar aus Al-Anzur.

    Der Städtebund leidet zwar genau wie die meisten Reiche unter der aktuellen Wirtschafts- und Nahrungskrise, kommt jedoch etwas besser durch den Teil des Handels, da für die Städte untereinander immer ein gewisser Grundhandel besteht, ebenso ist der helle Marmor, welcher als Handelsgut nahe Al-Tijara abgebaut wird, in Palästen und Prunkbauten anderer Reiche, gerade in Adlerstein, äußerst beliebt. Gleichwohl ist die Geldreserve der Wald-Bank nahezu erschöpft. Es wäre eine Überlegung wert, die Bank aufzulösen und ihr übriges Guthaben anderen Zwecken zukommen zu lassen, andernfalls wird eine Revitalisierung der Bank teuer. Die letztjährige Versammlung des Bundestages hat bereits signalisiert, dass sie für eine Anhebung der Pro-Kopf-Steuer der wohlhabenderen Stände offen sind. Sie würden einer solchen Erhöhung, sollte sie in diesem Jahr angestrebt werden, zustimmen. Erhofft wird sich davon, dass die starken Schultern mehr tragen und dem Städtebund leichter aus der Krise helfen können.

    Der Städtebund besteht zwar als enge Gemeinschaft der fünf Städte, ist jedoch nicht vor allen Bedrohungen gewahr. Ausländische Mächte könnten durchaus versuchen, Einfluss auf einzelne Städte in ihrer Nähe zu gewinnen, um sie näher an die eigene Interessensphäre zu ziehen. Dies ist eine Aufgabe und eine Bedrohung, welcher sich nicht nur der amtierende Bundesvorsteher stellen musste, sondern auch der kommende Vorsteher – beziehungsweise der amtierende bei einer Wiederwahl – wird damit konfrontiert werden. Durch die gewisse Eigenständigkeit jeder der Städte wäre es auch möglich, die Pro-Kopf-Steuer pro Stadt unterschiedlich stark zu gewichten und so zum Beispiel Al-Ghaba einen Nachlass bei den Bauern zu gewähren. Dies ist beim Städtebund nur durch die einzigartige Struktur der fünf Städte möglich.


    Offene/Aktuelle Bauprojekte:

    Verfügbares & Aufgestelltes Militär:
    500 Plänkler (V)
    1000 Infanterie (V)
    500 Bogenschützen (N)
    50 Ballisten, eingesetzt als Schutz der Städte und entlang des Nahr Kebir


    Verluste:
    - - - - -


    Regionen:

    Regionsname Bevölkerung Infrastruktur Nahrungsinfrastruktur Hafen Handelszentrum Befestigungsanlage Universitäten
    An-Qarifa 230.000 Einwohner, davon 30% Konservative, 40% Liberale, 10% Versöhnliche und 20% sonstiger Glauben 1 1 1 1 1
    Al-Janub 190.000 Einwohner, davon 35% Konservative, 35% Liberale, 10% Versöhnliche und 20% sonstiger Glauben 1 0 0 0 0
    Al-Tijara 130.000 Einwohner, davon 35% Konservative, 35% Liberale, 10% Versöhnliche und 20% sonstiger Glauben 1 0 0 0 0
    Al-Kebir 90.000 Einwohner, davon 38% Konservative, 32% Liberale, 10% Versöhnliche und 20% sonstiger Glauben 1 0 1 0 0
    Al-Ghaba 60.000 Einwohner, davon 48% Konservative, 20% Liberale, 12% Versöhnliche und 20% sonstiger Glauben 1 1 0 0 0 Waldakademie zu Al-Ghaba
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Spieler sind einfach unterschiedlich, der eine sieht ein halb volles und der andere ein halb leeres Glas.

  8. #8
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    Ordinatum

    Spielfiguren-Duo: Primarch Orto & Belobog Erodus
    Bevölkerungszahl: Ungefähr 700.000 Einwohner
    Ungefährer Anteil der Bevölkerung in Nahrungsproduktion / Landwirtschaft: 75%
    Hauptstadt: Lichtwacht, die brennende Stadt
    Landesfarbe: Dunkel-Scharlachrot
    Magieaffinität: 0
    Herrschaftsgebiet: Lichtwacht, Zeleshny, Sewernaja

    Steuereinnahmen: 50.000 ST
    Rücklagen vom Vorjahr: 0 ST
    Hofhaltung: 5.000 ST
    Lichtkirchenzehnt: 5.000 ST
    Verwaltungskosten: 1.000 ST
    Befestigungsunterhalt: 10.000 ST (Stufe 2 in der Hauptstadt, Stufe 1 im Westen)
    Unterhaltskosten des Instituts der brennenden Faust: 3.000 ST (2% des Etats)
    Nahrungsüberschuss: - 18.000 Scheffel
    Offene Kredite/Schulden:
    300.000 ST bei einem Händlerkonsortium aus Al-Anzur für den Kathedralenbau

    Die frühere Halbinselunion wurde unter Tarkov und Korloff rasch und konsequent zum radikal-fanatischen Glaubensstaat des Ordinatums umgebaut. Die Söhne des Lichts wurden zur führenden und absolut dominierenden Glaubensrichtung und auf sämtlichen Ebenen des öffentlichen und staatlichen Lebens installiert. Durch das System der Primarchen und ihrer Primarisausbildung ist die Nachfolge von Tarkov adäquat gesichert, mit dem Belobog als religiösem Anführer und dem Rat der Flammen ist auch der theokratische Aspekt fest verankert. Vom offiziellen Bernaelismus unter Patriarch Markwart wurde sich, insbesondere durch dessen versöhnlichen Umgang mit der Magie, zunehmend abgewandt. Die Gefahren der Magie und der fanatische Glauben führen im Ordinatum zu einer Art Wagenburg-Mentalität: man zieht sich zurück, stärkt Festungen und Kriegskunst, macht sich weitestgehend unabhängig von der Außenwelt und bereitet sich auf den, aus Sicht des Ordinatums, unausweichlichen Endkampf gegen den Rest der Welt und die dunklen Horden vor. Durch die wortgewandten Prediger der Söhne des Lichts wird das Volk unter Kontrolle gehalten und eventuelle Probleme auf marginalisierte Gruppen projiziert, gegen welche sich dann der Volkszorn richtet. Mit der heiligen Allianz wurde gleichzeitig gebrochen. Die starke Kontrolle der Prediger der Söhne des Lichts führte zu einem großen Exodus von jenen, die entweder der Magie offen waren oder nicht zur Konvertierung bereit waren. Sie ließen sich z.B. im erstarkenden Lunarien oder im Erzherzogtum Talon nieder.

    Gegen jene, die das Eindringen von Außen ersuchen, ist das Ordinatum gut geschützt: Die Verheerten Höhen im Westen, verstärkt durch Befestigungsanlagen und Wachtürme sowohl am Gorny-Pass als auch gen Norden, zwischen den Höhen und dem Meer, bilden ein gutes Werk aus natürlichen und künstlichen Verteidigungsanlagen, die Feinde fernhalten oder zumindest beschäftigen sollten. Von außen betrachtet mag das kleine Ordinatum nicht gefährlich wirken, doch seine Stärke ist zweifelsohne in der Defensive. So wurde auch Lichtwacht, die brennende Stadt, als Hauptstadt weiter befestigt und mit Stadtmauern ausstaffiert, wobei die Kathedrale des ewigen Feuers im Zentrum von Lichtwacht steht. Die Stadt wurde im Laufe der Jahrzehnte immer wieder und weiter umgebaut, sodass die Randbezirke flach blieben, während der Stadtkern nach oben wuchs. Dächer und Gassen wurden so konzipiert, dass jederzeit von innerhalb der Stadt aus erhöhter Position auf den jeweils nächsten äußeren Stadtbereich geschossen werden kann – Eine Stadt als Verteidigungsanlage. Das Herzstück der Stadt aber bleibt die Kathedrale des ewigen Feuers. Mit ungeheuren Baukosten und einer Bauzeit von über 20 Jahren ist sie eines der größten Bauwerke der bekannten Welt. In die Kathedrale eingewoben ist der Regierungssitz des Primarchen inklusive eines imposanten Bollwerks als "uneinnehmbare" Festung, eine Vielzahl an Arsenalen zur Bewaffnung der Bevölkerung sowie die zentralen Gebetsräume der Brüder des Lichts. Über der Stadt thront in der Kathedrale die gewaltige Glocke, welche von einer Unzahl an kleineren Glockenspielen gerahmt wird. Im Keller der Festung existiert eine Vielzahl an verborgenen Kammern und Gängen, welche zum einen Fluchtmöglichkeiten, als auch die geheimen Beschwörungskammern der Söhne des Lichts beinhalten.

    Die Waffenwahl liegt dabei zumeist beim Feuer: Paladin beschwören in endlosen Tiraden die Macht des Lichts als reinigende Kraft – und fügen zur wahrhaftigen Umsetzung oft noch Feuer bei. Schützen sind mit Brandpfeilen ausgestattet, Belagerungswaffen mit brennbaren Substanzen wie etwa dem Lampenöl aus Waltran. Nur jene, die wahrhaft stark und entschlossen im Glauben sind – und das sind selbst unter den Paladinen nur die Wenigsten in dieser Intensität – können die Kraft und den Zorn des heiligen Lichts auf ihre Feinde heraufbeschwören.

    Die Wirtschaft des Ordinatums baut weiterhin auf Walfang, dem Minenbetrieb und der Waffenkunst sowie dem Glockengießen auf. Es gibt nirgends in der bekannten Welt bessere und versiertere Glockengießer als im Ordinatum. Die größte Glocke der bekannten Welt hängt als Hauptglocke in der Kathedrale von Lichtwacht. Für jene Reiche, die die Magie nicht fördern, die also im Glauben dem Ordinatum näher sind, bietet diese Glockengießergilde auch an, auf Aufträge hin Glocken zu fertigen. Der Walfang fertigt Wale zu allen erdenklichen Produkten um; für das Militär ist dabei der Waltran, aus welchem brennbares Öl gefertigt wird, besonders interessant. Das Kunsthandwerk der Knochenschnitzer wurde ausgebaut und umfasst auf besonderen Wunsch auch die Nutzung weiterer Knochenarten inklusive von Menschenknochen für Schnitzereien, Figuren und Amulette.


    Verfügbares & Aufgestelltes Militär:
    „TK“ als Kürzel bezeichnet die Zusatzausbildung durch die Tarkov'sche Kriegerschule
    1000 Hochländer-Plänkler (V, TK)
    500 Infanterie (V, TK)
    500 Bogenschützen (V, TK)
    100 Paladine der flammenden Faust (V, TK)

    5 Transportschiffe (20 Mann Besatzung)
    10 kleine Schiffe (25 Mann Besatzung), davon 10 für den Walfang ausgestattet
    20 mittlere Schiffe (50 Mann Besatzung), davon 10 für den Walfang ausgestattet
    3 große Schiffe (100 Mann Besatzung) mit den Namen Primarch, Belobog und Lichtwacht

    Verluste:
    - - - - - -


    Regionen:

    Regionsname Bevölkerung Infrastruktur Nahrungsinfrastruktur Hafen Handelszentrum Befestigungsanlage Universitäten
    Lichtwacht Ungefähr 350.000 Menschen, davon 99% Söhne des Lichts und 1% sonstiger Glauben 2 1 0 0 2 Tarkov'sche Kriegerschule &
    Institut der brennenden Faust
    Zeleshny Ungefähr 250.000 Menschen, davon 99% Söhne des Lichts und 1% sonstiger Glauben 1 1 1 0 0
    Sewernaja Ungefähr 100.000 Menschen, davon 99% Söhne des Lichts und 1% sonstiger Glauben 1 1 0 0 1
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
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  9. #9
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    Erzherzogtum Talon

    Spielfigur: Erzherzog George I. of Talon
    Bevölkerungszahl: Ungefähr 2.000.000 Einwohner
    Ungefährer Anteil der Bevölkerung in Nahrungsproduktion / Landwirtschaft: 75%
    Hauptstadt: Jarrow
    Landesfarbe: Weiß
    Magieaffinität: 0
    Herrschaftsgebiet: Hauptinsel Talon, Bassische Inseln (Angbarth, Ferdoc, Oiye, Cosh), Neu-Talonesische Inseln (Williamsland, Neu-Talon, Fredericksland, Marys Island), Sonneninseln, Elizabeth-Inseln, George's Islands, Tortuga

    Steuereinnahmen: 130.000 ST
    Rücklagen vom Vorjahr: 0 ST
    Hofhaltung: 13.000 ST
    Kirchenzehnt: 13.000 ST
    Verwaltungskosten: 2.600 ST
    Unterhalt Treverien-Schulsystem: 3.900 ST (3% des Etats)
    Unterhalt Medizinisches Institut: 2.600 ST (2% des Etats)
    Befestigungsunterhalt: 0 ST (Stufe 1 in der Hauptstadt)
    Vermögensreserve der Handelskreditbank: Ausreichend
    Nahrungsüberschuss: - 50.000 Scheffel
    Offene Kredite/Schulden:

    Unter seiner Majestät, Erzherzog George I. of Talon, hatte das Erzherzogtum einige sehr ruhige Jahre. Abgesehen von den Heirats- und Kindesgerüchten, die bei Hofe immer mitschwingen, gab es auch wenig zu berichten. Die „Navy Beth“ stärkte weibliche Rollen und mit der Kirche hatte George nie viel Kontakt, seit einer Begegnung mit einem zu fanatischen Priester. Dieser Priester, der sich vor dem Erzherzog verantworten musste, erhielt immerhin eine gerechte Strafe, obgleich die Kirche durchaus in Zweifel zog, ob der Erzherzog überhaupt das Recht hätte, über einen Priester zu urteilen. In der Folge kam es zu einem Kompromiss: Der Priester bekam eine neue Mission auf Feuerland und durfte nie nach Jarrow zurückkehren. Dieser Vorfall hat dennoch vor allem eine Beziehung belastet: Die des Erzherzogs mit fanatischen Herrschern und Mächten der Welt. Somit erkalteten die Beziehungen sowohl nach Vestland als auch zum Ordinatum und, in weiterer Folge, auch nach Ediras. Stattdessen kam viel Zeit und Geld seiner Herzensangelegenheit zu Gute: Der Sicherung der Seefahrt. Leuchttürme wurden an vielerlei Riffen und Inseln erbaut, um Schiffen sichere Wege über die Wasser oder zum nächsten Hafen geleiten zu können. Eine Vielzahl kleiner Seeaußenposten ermöglicht es zudem, auch bei schlechtem Wetter rasch einen Steg anfahren zu können. Verstärkt wurden diese zumindest auf vielen Inseln im Weiteren auch durch Küstenbefestigungen, welche Invasionen erschweren und gegen die Küstenerosion wirken. So kamen diese Befestigungen der Hauptinsel, den bassischen Inseln und Tortuga zu Gute.

    Die Bemühungen des Erzherzogs gehen weit über die eigenen Küsten hinaus. Mittlerweile fühlen sich nicht nur die eigenen Einwohner als Teil des Erzherzogtums, sondern auch jene Menschen, die auf den Neu-Talonesischen Inseln wohnen und einst noch als „Inseln des ersten Lichts“ kulturelle Anflüge der Nordermark verspürten. Gleichsam ergeht es den Menschen auf den Sonneninseln: Gab es dort vor einigen Jahrzehnten noch erbitterten Widerstand und Racheakte gegen die talonesische Besatzung, hat sich das mittlerweile beruhigt und gewandelt. Statt eine Besatzung ist es nur mehr eine Garnison zum Schutz. Denn die Menschen sind nicht mehr der alten Republik nachhängig, sondern fühlen sich als Teil des Ganzen – als Teil von Talon.

    Die Wirtschaft von Talon baut nach wie vor stark auf Handel, Kohle und Bernstein. Manufakturen verarbeiten die Rohstoffe zu allen erdenklichen Formen. Der Purpurfarbstoff, den auch Adlerstein sammelt, gilt überall auf der Welt als begehrt, besonders unter den oberen Zehntausend.

    Was Talon prinzipiell ebenso gewinnbringend verkaufen könnte, sind Forschungsergebnisse. Die Forschungen mögen nicht immer ethisch korrekt gewesen sein, aber sie dienten am Ende auch dem Schutz der Matrosen, der Soldaten, der Menschen oder auch der Menschheit im Ganzen. Ganz gleich, ob es um einen Angriff auf die Orks oder durch sie ginge – der Schutz sollte ermöglicht werden. Und wird es: Am lebenden und am toten Ork wurde geforscht und gearbeitet, um Schwachstellen herauszuarbeiten. Es sind nicht viele, aber es gibt sie. Gerade, da sich die wenigsten Orks in dicke Rüstungen werfen, da ihre Haut bereits dicker und beständiger ist als die der meisten Menschen. Neben offenkundigen Schwachstellen wie der Kehle konnten sie auch eine Art von Gift mittels Pflanzen der alten Welt und etwas medizinisch-genetischer Versuchsreihen herausarbeiten. In den Unternehmungen zum Versuch am lebenden Ork erwies sich dieses Gift zwar nicht als tödlich, konnte jedoch zum Lähmen der Orks gereichen und sie somit zum einfacheren Ziel machen.

    Die Frage, warum denn Eisen schwimmen kann, trieb den jungen Erzherzog früh um. Auch die Forscher des Königreichs Ediras beschäftigten sich mit der Frage. Solange man dies durch die Zusammenarbeit mitbekommen konnte, hat man daran auch gemeinsam gearbeitet. Irgendwann hat man nur noch alleine daran gearbeitet und dies bei den Grundlagen begonnen: Warum schwimmen Dinge überhaupt im Wasser? Holz kann ja schließlich auch schwimmen! Und was schwimmt noch? Hex... oh, Thema verfehlt. Zurück zum Wesentlichen! Sie warfen unterschiedliche Objekte ins Wasser: Mal Holzblöcke, mal Steinkugeln, mal Eisenstücke. Die erste Erkenntnis: Das Gewicht ist nicht entscheidend. Zwei gleich schwere Objekte, eines schwimmt, eines geht unter? Da musste mehr hinter stecken. Warfen sie nun ein Stück Holz im Gewicht von 100 Grosch in ein Gefäß mit Wasser, veränderte sich der Wasserstand, während das Holz schwamm. Sie stellten fest: Das Holz dringt so weit ins Wasser ein, bis es genau so viel Wasser verdrängt, wie es selbst wiegt. Dieses Ergebnis ließ sich mit Stücken unterschiedlichen Gewichts reproduzieren. Verdrängt ein Objekt aber weniger Wasser, als es selbst wiegt, geht es unter.
    Es ging also nicht darum, Objekte zu finden, die „leichter“ sind als Wasser. Es ging um eine ganz andere Frage: Wie verringert man die Dichte, also das Verhältnis vom Gewicht zum Inhalt des Objekts, sodass ein Objekt schwimmen kann? Ein Stein geht ja bekanntlich unter. Der ist sehr dicht. Aber er ist eben auch innen massiv. Die Helme der Soldaten hingegen sind innen hohl, damit Platz für den Kopf ist! Es wurde also herausgearbeitet, dass, wenn ein dichtes Objekt wie Metall zu einem Hohlkörper geformt wurde, ein höheres Volumen hatte, bei gleich bleibender Masse. Die Dichte wurde geringer – und das Objekt konnte schwimmen.
    Angewandt auf Schiffe bedeutet dies: Ist das Verhältnis vom Gewicht des Metalls zur Länge und dem Volumen des Schiffs richtig, bleibt es im Wasser. Nun ist natürlich die Frage, ob das Imperium von Omarion Schiffe aus Metall baut oder ob es Schiffe aus Holz sind, welche mit Metall verkleidet sind. Die Forscher halten nach ihren Experimenten und Hypothesen beide Varianten für möglich und auch beide Varianten für umsetzbar. Sie haben bereits mit Metallbeschlägen experimentiert. Das Problem besteht aus Sicht der Forscher nicht darin, ein Vollschiff aus Metall schwimmen zu lassen, sondern darin, es anzutreiben. Segel werden dafür gewiss nicht ausreichen. Was sie nun aber der Marine zu Gute kommen lassen können, sind mögliche Metallbeschläge für Schiffe.


    Verfügbares & Aufgestelltes Militär:
    Hauptarmee:
    650 Plänkler (V)
    1500 Infanterie (V)
    800 Bogenschützen (V)
    300 Armbrustschützen (V)
    50 Inquisitoren unter Oberbefehl der Kirche (St. Monzius)

    Garnison der Sonneninseln:
    200 Plänkler (V)
    300 Infanterie (V)
    200 Bogenschützen (V)

    8 Kleine Transportschiffe (20 Mann Besatzung) mit Bernsteintalismanen
    1 Mittleres Transportschiff (50 Mann Besatzung) mit Bernsteintalismanen
    1 Großes Transportschiff (100 Mann Besatzung) mit Bernsteintalismanen
    3 Kleine Schiffe (25 Mann Besatzung) mit Bernsteintalismanen
    16 Kleine Schiffe (25 Mann Besatzung) mit Bernsteintalismanen und Latheinsegeln
    12 Mittlere Schiffe (50 Mann Besatzung) mit Bernsteintalismanen
    3 Mittlere Schiffe (50 Mann Besatzung) mit Bernsteintalismanen und Flüssigfeuerwerfern
    6 Große Schiffe (100 Mann Besatzung) mit Bernsteintalismanen
    1 Riesiges Schiff (150 Mann Besatzung) mit Bernsteintalismanen

    Verluste:
    - - - - - -

    Regionen:

    Regionsname Bevölkerung Infrastruktur Nahrungsinfrastruktur Hafen Handelszentrum Befestigungsanlage Universitäten
    Hauptinsel Talon Ungefähr 1.000.000 Einwohner, davon 77% Konservative, 13% Liberale, 5% Versöhnliche und 5% sonstiger Glauben 2 2 2 1 1 (HS) + 1 (Küste) Medizinische Fakultät zu Jarrow
    Bassische Inseln Ungefähr 500.000 Einwohner, davon 63% Konservative, 19% Liberale, 10% Versöhnliche und 8% sonstiger Glauben 1 1 0 0 1 (Küste)
    Neu-Talonesische Inseln Ungefähr 250.000 Einwohner, davon 32% Konservative, 52% Liberale, 5% Versöhnliche und 15% sonstiger Glauben 1 1 0 0 0
    Sonneninseln Ungefähr 200.000 Einwohner, davon 32% Konservative, 48% Liberale, 10% Versöhnliche und 10% sonstiger Glauben 1 1 0 0 0
    Elizabeth-Inseln Ungefähr 20.000 Einwohner, davon 60% Konservative, 15% Liberale, 5% Versöhnliche und 20% sonstiger Glauben 1 0 0 0 0
    George's Islands Ungefähr 20.000 Einwohner, davon 50% Konservative, 20% Liberale, 10% Versöhnliche und 20% sonstiger Glauben 1 0 0 0 0
    Feuerland Minenarbeitersiedlung mit etwa 2.000 Einwohnern, davon 75% Konservative, 15% Liberale, 5% Versöhnliche und 5% sonstiger Glauben 1 0 0 0 0
    Tortuga Ungefähr 8.000 Einwohner, davon 69% Konservative, 11% Liberale, 10% Versöhnliche und 10% sonstiger Glauben 1 0 1 0 1 (Küste)
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  10. #10
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    Das Goldene Emirat von Al-Dhahab

    Spielfigur: Emir Ahmad Alakbar
    Bevölkerungszahl: Ungefähr 4.400.000 Einwohner
    Ungefährer Anteil der Bevölkerung in Nahrungsproduktion / Landwirtschaft: 75%
    Hauptstadt: Al-Dhahab
    Landesfarbe: Gold
    Magieaffinität: 3
    Herrschaftsgebiet: Al-Dhahab, Al-Hissa, Alhudud, Nahlastan, Shajaro, Shajara, Al-Anzur, An-Albahr, Suerland/Orranda, Gollitz, Jezow, Wóspork

    Steuereinnahmen: 250.000 ST
    Rücklagen vom Vorjahr: 0 ST
    Hofhaltung: 25.000 ST
    Kirchenzehnt: 25.000 ST
    Verwaltungskosten: 5.000 ST
    Befestigungsunterhalt: 0 ST (Stufe 1 in der Hauptstadt)
    Unterhalt Verwaltungsfachschule: 1.250 ST (0,5% des Etats)
    Grundunterhalt Geheimdienst: 12.500 ST (5% des Etats)
    Vermögensreserve der Bank der Sonne: Ausreichend
    Nahrungsüberschuss: - 110.000 Scheffel
    Offene Kredite/Schulden:
    200.000 ST bei einem dhahabischen Händlerkonsortium für den Flussausbau einschl. Erweiterungen Nahr Kebir + An-Albahr

    Obgleich das Emirat unter Abdullah Al'Akbar in seiner Herrschaft größer gewachsen ist, als man es je gedacht hätte, hat sich an den Grenzen in den letzten Jahrzehnten praktisch nichts mehr getan. Statt sich weiter in der Fläche auszudehnen, ist nach dem Hinzugewinn des Südens der Nordermark und des Nordens der Sonnenrepublik nur mehr der innere Ausbau und die Verbindung der Reichsteile von Bedeutung gewesen. So wurde viel Zeit und Geld auf die Reform der Verwaltung und den Aufbau der Wirtschaft verbracht. Über weitere Strecken wurden dabei vorhandene Ressourcen und Produkte ausgebaut, wie etwa Wein, Schafskäse oder Schach. Aber auch der Baumwolle kamen immer wieder Momente der Aufmerksamkeit zu. Wirtschaftlich genutzt werden kann sie unter Anderem durch eine Apparatur, welche durch Muskelkraft Räder, Laufbahnen und Spindeln antreibt und die Verarbeitung deutlich beschleunigt. Vier bis acht Spinner versorgten in der Vergangenheit einen Weber – mittlerweile versorgt ein Spinner mit Apparatur einen Weber. Eine ertragreiche Züchtung liefert genug Material. Das nächste Problem, das offen ist, ist, die Felder ausreichend zu bewässern, ohne dabei Flüsse und Seen trockenzulegen. Das wird eine Aufgabe für die nächsten Jahre werden. Immerhin können verschiedene Städte und Standorte dabei mittels Brieftauben kommunizieren – ein entsprechendes Netzwerk ist vorhanden.

    Als weiteres Handelsgut, welches bislang auch in der Form nur vom Goldenen Emirat gehandelt wird, wurde das Süßholz erschlossen. In Verbindung mit den Werken von Qazim Al'Malaqi über die Kräuter der Breitengrade des Ostkontinents wird sich damit künftig wieder mehr Gewinn machen können, sofern der Handel wieder anläuft. Immerhin wurde durch die Wüste eine weitere Grundlage geschaffen, mit der östlichen Straße, von Al-Hissa nach An-Albahr. Für eine wirkliche Integration der Wüstenstämme fehlt aber noch etwas, etwas zentrales. Zum Beispiel eine Wüstenstadt, die man an der Küste errichten könnte, um dort Kulturen zu versammeln. In richtiger Lage könnte sie auch Bergbau am Hochplateau betreiben.

    Aber das weit größte Projekt der letzten Jahrzehnte war zweifelsohne der Ausbau des Nebenlaufs des Nahr Kebir zum lunarischen Golf zur Schiffbarkeit für Handelsschiffe. Ein zusätzlicher Kanal, der Wasser fässt, musste nicht gegraben werden, sondern „lediglich“ der Fluss erweitert. Außerdem wurde die Schiffbarmachung gemäß Anordnung nur für Handelsschiffe – statt auch für Kriegsschiffe – vorgenommen, sodass keine volle Breite notwendig war. Sollte Interesse an einem weitergehenden Ausbau bestehen, so sollte zum gegebenen Zeitpunkt eine Kosteneinschätzung von den Vermessern eingeholt werden. Nun wurde der Nebenarm, der knapp südlich von An-Arar dem Hauptfluss entspringt, ausgebaut. Im Hauptfluss selbst wurde eine Schiffskette installiert, ganz nach Wünschen des Auftraggebers. Der Kriegshafen von An-Albahr wird den maritimen Bestrebungen des Emirats künftig neue Handlungsmöglichkeiten zukommen lassen können. Vieles von den Kosten wurde aus den laufenden Einnahmen bezahlt, allerdings wurden auch Schulden aufgenommen. Es verbleibt aktuell nur noch eine Restschuld von 200.000 ST im Inland.

    Ein weiteres Großprojekt war – und ist – der Ausbau von Al-Anzur zur zweiten Hauptstadt. Die vielen Ministerien, die die Stadt erhalten hat, haben innerhalb der Stadt auch entsprechend repräsentable Gebäude erhalten. Nur mit dem Winterpalast sieht es schwierig aus. Ein Grundstück war festgelegt worden, die Planung wurde durchgezogen und dann mit dem Bau begonnen, doch es wurde ein Pannenfest vom Feinsten. Immer hat irgendwo irgendetwas nicht gestimmt. Erst reichten Bauholz und die unterschiedlichen Steinvarianten nicht, dann war es zu wenig. Als neues Material herangeschafft wurde, war es das Falsche und passte weder farblich noch strukturell zum Rest. Walida Dhana war zwar die meiste Zeit über beim Projekt, doch hatte Ahmad auch durchaus mal andere Vorstellungen als Abdullah. Der Winterpalast ist eine Dauerbaustelle, die bereits Unsummen verschlungen hat und ein Ende ist nicht in Sicht. Auch ein weiterer Anteil von Al-Anzur wackelt: Durch die aktuelle Nahrungs- und Handelskrise ist die Geldreserve der Banken oftmals unzureichend, in den dhahabischen Landen immerhin noch ausreichend.


    Verfügbares & Aufgestelltes Militär:
    3000 Plänkler (V)
    5000 Waldläufer (V)
    4000 Infanterie (V)
    2000 Bogenschützen (V)
    1000 Panzerreiter (V)
    500 Kamel-Bogenschützen (N)
    15 Belagerungswaffen (Triboks)
    15 Belagerungswaffen (Katapulte)
    5 Belagerungswaffen (Ballisten)
    50 Magiewirker (eingesetzt als Heilmagier)

    10 Transportschiffe (20 Mann Besatzung)
    20 Kleine Schiffe (25 Mann Besatzung)
    10 Mittlere Schiffe (50 Mann Besatzung)
    3 Große Schiffe (100 Mann Besatzung)

    Verluste:
    - - – - -

    Regionen:
    Regionsname Bevölkerung Infrastruktur Nahrungsinfrastruktur Hafen Handelszentrum Befestigungsanlage
    Al-Dhahab Ungefähr 850.000 Einwohner, davon 30% Konservative, 45% Liberale, 15% Versöhnliche und 10% sonstiger Glauben 2 2 0 1 1
    Al-Hissa Ungefähr 550.000 Einwohner, davon 30% Konservative, 40% Liberale, 10% Versöhnliche und 20% sonstiger Glauben 1 1 1 0 0
    Alhudud Ungefähr 520.000 Einwohner, davon 15% Konservative, 45% Liberale, 20% Versöhnliche und 20% sonstiger Glauben 1 1 0 0 0
    Nahlastan Ungefähr 450.000 Einwohner, davon 35% Konservative, 35% Liberale, 20% Versöhnliche und 10% sonstiger Glauben 1 1 0 0 0
    Shajaro (Waldland) Ungefähr 40.000 Einwohner, davon 5% Konservative, 20% Liberale, 10% Versöhnliche und 65% sonstiger Glauben 2 2 0 0 0
    Orranda Ungefähr 170.000 Einwohner, davon 15% Konservative, 50% Liberale, 10% Versöhnliche und 25% sonstiger Glauben 1 1 0 0 0
    Große Wüste (Nur Straßenbesitz) Keine eigenen Einwohner 2 (je eine Straße West + Ost) 0 0 0 0
    Al-Anzur Ungefähr 450.000 Einwohner, davon 40% Konservative, 30% Liberale, 10% Versöhnliche und 20% sonstiger Glauben 2 1 1 3 0
    An-Albahr Ungefähr 400.000 Einwohner, davon 50% Konservative, 25% Liberale, 10% Versöhnliche und 15% sonstiger Glauben 1 1 2 0 0
    Gólitz Ungefähr 430.000 Einwohner, davon 5% Konservative, 30% Liberale, 10% Versöhnliche und 55% sonstiger Glauben 1 1 0 0 0
    Jezow Ungefähr 270.000 Einwohner, davon 5% Konservative, 30% Liberale, 10% Versöhnliche und 55% sonstiger Glauben 1 1 0 0 0
    Wóspork Ungefähr 270.000 Einwohner, davon 5% Konservative, 30% Liberale, 10% Versöhnliche und 55% sonstiger Glauben 1 1 0 0 0
    Geändert von Brabrax (07. September 2025 um 20:17 Uhr)
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Spieler sind einfach unterschiedlich, der eine sieht ein halb volles und der andere ein halb leeres Glas.

  11. #11
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    Orden des flammenden Schwertes von Bernael
    Spielfigur: Großmeister Siegismund von Adlerstein
    Bevölkerungszahl: Ungefähr 800.000 Menschen
    Ungefährer Anteil der Bevölkerung in Nahrungsproduktion / Landwirtschaft: 78%
    Hauptstadt: St. Milansburg
    Landesfarbe: Braun
    Magieaffinität: 0
    Herrschaftsgebiet: Ballei St. Milan, Ballei Monzius, Ballei St. Bernhardt, Ballei St. Karolina, Ballei Thorn, Kommende in Adlerstein

    Steuereinnahmen: 50.000 ST
    Rücklagen vom Vorjahr: 0 ST
    Hofhaltung: 5.000 ST
    Kirchenzehnt: 5.000 ST
    Verwaltungskosten: 1.000 ST
    Befestigungsunterhalt: 0 ST (Stufe 1 in der Hauptstadt)
    Unterhalt Bernaelshort (Akademie): 1.000 ST (2% des Etats)
    Grundunterhaltskosten (Geheimdienst): 1.000 ST (5% des Etats)
    Nahrungsüberschuss: + 11.000 Scheffel
    Offene Kredite/Schulden:
    - - - - -

    Der Orden geht seiner seiner Gründung vor allem der ihm zugeordneten Hauptaufgabe nach:
    Der Bekämpfung der Magie, wenngleich weniger radikal als es andere Reiche tun. Der Hauptkampf verlagert sich rasch vom Kampf gegen Nachfolger der Kralsdynastie auf die Bekämpfung der schwarzen Magie. Die Druiden der Nordermark wurden dabei möglichst friedlich ins alltägliche Leben integriert. Das Druidentum wurde immer weniger eine Identität des Glaubens und wieder mehr eine Identität der Kultur. Sie sind Bestandteil der Ordenslande geworden, befürworten aber immer noch Friede in den Wäldern. Einem wilden Abholzen stehen sie skeptisch bis feindselig gegenüber.
    Bei der Bekämpfung der so gennanten "Hammerkopfkrankheit", welche diverse Beschwerden wie etwa Übelkeit oder Schwäche hervorrief, wurden nur wenige Fortschritte erzielt. Der Hammerwald wurde immer mehr zu einem Sperrgebiet, gerade, da die Druiden auch anmerkten, dass die Magie immer weniger und wenn, dann eher verderbt, vorhanden sei. Im Jahr 47 nFS entdeckten Forscher aus Freithal zusammen mit den ortsansässigen Druiden und Vertretern der Kirche im Hammerwald, dass die Explosion des dortigen Baumes auf dem magischen Knotenpunkt die magischen Flüsse nachhaltig verseucht habe. Doch damit leider nicht genug: Im Jahr 54 nFS ereignete sich ein mächtiges Erdbeben, welches einen tiefen Grabenbruch zwischen die Hügel im Westen der Karolinennarbe und den Hammerwald zog und das Land spaltete. Nominell gehören die Lande östlich des Bruchs zwar noch zum Ordensgebiet, offiziell hat sich dort jedoch lange niemand mehr hin gewagt. Das liegt auch daran, dass dort der Wahn besonders stark verbreitet sein soll. Die Menschen, die dort hausen, gelten als "unzivilisierte Wilde", so, als habe die Hammerkopfkrankheit ihnen den Verstand geraubt.

    Gleichzeitig wurde St. Milansburg, die Hauptstadt des Ordens, die einst die Hauptstadt Dubjangrod der kralistischen Nordermark war, weiter zu einer wahrhaftigen Feste des Ordens ausgebaut. Dort werden die Ritter des Ordens laufend zu einer Elitetruppe im Kampf gegen jede Form von Magie und allen Feinden der Menschheit ausgebildet, die Führung des Ordens hat dort ihren Sitz. Gleichzeitig haben unterschiedliche geologische und meteorologische Ereignisse zur besseren Schiffbarkeit der Moldau geführt, welche über einen Seehafen bei Stralow nun auch nach Osten hin verbunden ist. So erlebten St. Milansburg und Stralow eine einigermaßen „normale“ städtische Entwicklung samt Handwerk und Handel. Der Rest der Ordenslande ist eher landwirtschaftlich geprägt.

    Mit dem benachbarten, nordermärkischen Freibund laufen noch Verhandlungen. Kern des Ganzen ist eine Idee, die bereits seit einiger Zeit umgeht: Der Freibund könnte den Schwertorden integrieren, sofern dem Schwertorden dabei Sonderrechte zugestanden würden. Der Vorteil daran wäre, dass der Freibund von den Ordensrittern und -kriegern profitieren könnte und selbst den wirtschaftlichen Anteil der Kooperation übernähme. Gleichzeitig wäre der Schwertorden allerdings ein „Staat im Staat“ - Etwas, was in der Nordermark bereits problematisch war, wo Kirche und Druiden jeweils eigene Gruppen bildeten, statt einer homogenen Masse anzugehören. Da jedoch der Freibund und der Schwertorden ähnliche Ansichten haben, was die Kirche angeht, wäre ein Zusammenschluss unter Umständen sogar in der Hinsicht sinnvoll, als dass sie eine bessere, kräftigere Basis hätten. Denn leicht wird es nicht, dem Gegenpatriarchen Skjold I., dem sie die Treue geschworen haben, zu folgen. - Viele andere auf der Welt sind anderer Meinung und folgen Theodor II., welcher in St. Monzius residiert.


    Verfügbares & Aufgestelltes Militär:
    900 Legionäre mit Waldkampfausbildung (V+)
    600 Plänkler mit Waldkampfausbildung (V+)
    400 Bogenschützen (V)
    100 Arbalestschützen (V)
    50 Meldereiter
    100 Ingenieure
    30 Feldkräuterheiler
    30 Feldchirurgen
    20 Stabssoldaten
    120 Trossfahrer

    Garnison St. Milansburg
    Achtung Spoiler:
    100 Infanterie (N)
    100 Arbalestenschützen (N)


    Garnison Ballei St. Karolina
    Achtung Spoiler:
    50 Infanterie (N)
    25 Bogenschützen (N)
    25 Plänkler (N)


    Garnison Ballei St. Monzius
    Achtung Spoiler:
    50 Infanterie (N)
    50 Bogenschützen (E)


    Garnison Ballei St. Bernhardt
    Achtung Spoiler:
    50 Infanterie (N)
    25 Bogenschützen (N)
    25 Plänkler (N)


    Garnison Ballei Thorn
    Achtung Spoiler:
    50 Infanterie (N)
    50 Bogenschützen (E)


    Marine des Schwertordens:
    10 Transportschiffe (20 Mann Besatzung) mit Latheinsegeln und mit verstärkten Planken ➔ 400 ST pro Schiff
    10 Kleine Kriegsschiffe (25 Mann Besatzung) mit Latheinsegeln und mit verstärkten Planken ➔ 500 ST pro Schiff
    3 Mittlere Kriegsschiffe (50 Mann Besatzung) mit verstärkten Planken ➔ 1000 ST pro Schiff

    Verluste:
    - - - - -


    Regionen:

    Regionsname Bevölkerung Infrastruktur Nahrungsinfrastruktur Hafen Handelszentrum Befestigungsanlage Universität
    Ballei St. Milan Ungefähr 250.000 Einwohner, davon 70% Konservative, 25% Liberale und 5% Druidentum 1 1 0 2 1 Bernaelshort
    Ballei Monzius (Süden) Ungefähr 200.000 Einwohner, davon 40% Konservative, 50% Liberale und 10% Druidentum 1 1 0 0 0
    Ballei St. Bernhardt (Nordwesten) Ungefähr 200.000 Einwohner, davon 50% Konservative, 30% Liberale und 20% Druidentum 1 0 0 0 0
    Ballei St. Karolina (Nordosten) Ungefähr 145.000 Einwohner, davon 10% Konservative, 15% Liberale und 75% Druidentum 1 1 0 0 0
    Ballei Thorn Ungefähr 5.000 Einwohner, davon 10% Konservative, 15% Liberale und 75% Druidentum 1 1 0 0 0
    Geändert von Brabrax (25. September 2025 um 18:32 Uhr)
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Spieler sind einfach unterschiedlich, der eine sieht ein halb volles und der andere ein halb leeres Glas.

  12. #12
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    Nordermärkischer Freibund

    Spielfigur: Krysztan, gewählter König des Freibunds
    Bevölkerungszahl: Ungefähr 1.800.000 Einwohner
    Ungefährer Anteil der Bevölkerung in Nahrungsproduktion / Landwirtschaft: 75%
    Hauptstadt: Wjelkow
    Landesfarbe: Sanddorn
    Magieaffinität: 0
    Herrschaftsgebiet: Markgrafschaft Wjelkow, Markgrafschaft Torpitz, Markgrafschaft Letjitz, Grafschaft Frýklitz

    Steuereinnahmen: 100.000 ST
    Rücklagen vom Vorjahr: 0 ST
    Hofhaltung: 10.000 ST
    Kirchenzehnt: 10.000 ST
    Verwaltungskosten: 2.000 ST
    Befestigungsunterhalt: 0 ST (Stufe 1 in der Hauptstadt)
    Unterhalt Schulsystem: 3.000 ST (3% des Etats)
    Unterhalt Freie Universität zu Ehren Bernaels: 3.000 ST (3% des Etats)
    Vermögensreserve der Wiederaufbau-Bank: Mangelhaft
    Nahrungsüberschuss: - 45.000 Scheffel
    Offene Kredite/Schulden: keine

    Unverändert seit seiner Gründung besteht der Freibund aus der Markgrafschaft Wjelkow (unter Markgraf Ibrahim V.), der Markgrafschaft Torpitz (unter Markgraf Rajko), der Markgrafschaft Letjitz (unter Markgraf Vlad III.) und der Grafschaft Frýklitz (unter Graf Vojteh). Die Haupteinnahmequelle im Außenhandel des Freibundes besteht im Holzhandwerk und der Holzwirtschaft sowie allem möglichen Varianten, was man aus Holz so alles machen kann. Zum nördlichen Teil des Goldenen Emirats und zum Orden vom flammenden Schwerte Bernaels bestanden zumeist gute Handelsbeziehungen.
    Der gegenwärtige, gewählte König des Freibunds ist der alternde König Krysztan. Aufgrund seines hohen Alters von 79 Jahren ist sein Ende nicht mehr fern und wird innerhalb der nächsten ein bis fünf Jahre erwartet, sofern er nicht vorher selbst abdankt. Krysztan ist Sohn von Iskren, der der erste gewählte König des Freibunds war, einst Markgraf von Torpitz. Krystzans Sohn, Rajko, wäre ein designierter Nachfolger aus Sicht des alten Königs, doch könnte innerhalb der Wahlmonarchie auch jeder Andere gewählt werden.

    Das politische System des nordermärkischen Freibunds besteht aus einem parlamentarischen Zwei-Kammer-Sytem. Der kleine Rat ist ausschließlich Vertretern des Adels, der Šlechta, vorbehalten. Dieser kleine Rat wählt und ernennt den Monarchen nach dessen Ableben oder Abdankung, während der große Rat, der die Politik des Königs kontrollieren und unterstützen soll, sich sowohl aus den Mitgliedern des kleinen Rates als auch Vertretern aus Bürgerschaft und Klerus, gewählt in den Städten und Provinzen, zusammensetzt. Der große Rat bestimmte auch, dass die Hauptstadt in die Stadt Wjelkow einziehen solle. Vertreter der Provinzen werden für den großen Rat alle fünf Jahre gewählt. Im großen Rat sind überwiegend Monarchisten vertreten, jedoch auch Bernaelisten und Republikaner, wobei letzte für die Abschaffung der Monarchie votieren. So steht in diesem Jahr turnusmäßig auch eine Wahl für den großen Rat an.

    Die Wirtschaft des Freibunds basiert im Kern auf Holz und dem damit verbundenen Holzhandwerk, welches Holz in alle möglichen, erdenklichen Formen umwandelt und somit Holzfässer, Holzkarren, kunstvolle Schnitzereien, usw. usf. verkauft. Holzwaren sind also ein Kern-Handelsgut des Freibunds, ergänzt um Mühlenwerke entlang der Flüsse, die mittlerweile dabei sind, der wytonischen Papierindustrie nachzueifern. Pflanzenfasern für Papier gibt es ja schließlich zur Genüge. Ein guter Abnehmer von Holz ist das benachbarte Vestland, welches einen stetigen Holzbedarf für Schiffe hat. Selbst hat das Großjarltum Vestland aber nur einen begrenzten Waldbestand auf den eigenen Inseln.

    Mit dem benachbarten Orden vom flammenden Schwerte Bernaels laufen noch Verhandlungen. Kern des Ganzen ist eine Idee, die bereits seit einiger Zeit umgeht: Der Freibund könnte den Schwertorden integrieren, sofern dem Schwertorden dabei Sonderrechte zugestanden würden. Der Vorteil daran wäre, dass der Freibund von den Ordensrittern und -kriegern profitieren könnte und selbst den wirtschaftlichen Anteil der Kooperation übernähme. Gleichzeitig wäre der Schwertorden allerdings ein „Staat im Staat“ - Etwas, was in der Nordermark bereits problematisch war, wo Kirche und Druiden jeweils eigene Gruppen bildeten, statt einer homogenen Masse anzugehören. Da jedoch der Freibund und der Schwertorden ähnliche Ansichten haben, was die Kirche angeht, wäre ein Zusammenschluss unter Umständen sogar in der Hinsicht sinnvoll, als dass sie eine bessere, kräftigere Basis hätten. Denn leicht wird es nicht, dem Gegenpatriarchen Skjold I., dem sie die Treue geschworen haben, zu folgen. - Viele andere auf der Welt sind anderer Meinung und folgen Theodor II., welcher in St. Monzius residiert.


    Verfügbares & Aufgestelltes Militär:
    1000 Plänkler (N)
    3000 Infanterie (N)

    10 Transportschiffe (20 Mann Besatzung)
    5 Kleine Schiffe (25 Mann Besatzung)
    8 Mittlere Schiffe (50 Mann Besatzung)

    Verluste:
    - - - - - -


    Regionen:

    Regionsname Bevölkerung Infrastruktur Nahrungsinfrastruktur Hafen Handelszentrum Befestigungsanlage Universitäten
    Torpitz Ungefähr 660.000 Einwohner, davon 90% Konservative, 2% Liberale und 8% Druidentum 2 1 0 0 0
    Wjelkow Ungefähr 480.000 Einwohner, davon 85% Konservative, 5% Liberale und 10% Druidentum 1 1 2 1 1 Freie Universität (ehem. Theologica Arcanum)
    Letjitz Ungefähr 370.000 Einwohner, davon 80% Konservative, 15% Liberale und 5% Druidentum 1 0 0 0 0
    Frýklitz Ungefähr 290.000 Einwohner, davon 70% Konservative, 20% Liberale und 10% Druidentum 1 0 0 0 0
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Spieler sind einfach unterschiedlich, der eine sieht ein halb volles und der andere ein halb leeres Glas.

  13. #13
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    Großjarlstum Vestland

    Spielfigur: Großjarl Kristian III.
    Bevölkerungszahl: Ungefähr 2.000.000 Einwohner
    Ungefährer Anteil der Bevölkerung in Nahrungsproduktion / Landwirtschaft: 75%
    Hauptstadt: Helmarsborg
    Landesfarbe: Magenta
    Magieaffinität: 0
    Herrschaftsgebiet: Vestland (Hauptinsel), Nerzinsel, Storcheninsel, Kristiania, Nebelnachtigalleninsel, Wieselinsel, Schweinswalinsel, Nordwelsinsel, Wildwachtelinsel, Orkentrutz

    Steuereinnahmen: 120.000 ST
    Rücklagen vom Vorjahr: 0 ST
    Hofhaltung: 12.000 ST
    Kirchenzehnt: 12.000 ST
    Verwaltungskosten: 2.400 ST
    Befestigungsunterhalt: 10.000 ST (je Stufe 1 in der Hauptstadt, in Kristianstað und Orkentrutz)
    Unterhalt Marineakademie: 2.400 ST (2% des Etats)
    Vermögensreserve der Großjarl'schen Handels- und Schifffahrtsbank: Mangelhaft
    Nahrungsüberschuss: - 20.000 Scheffel
    Offene Kredite/Schulden: keine

    Bis zum Jahr 20 nFS wurde die innere Stabilität gefestigt. Die Auswirkungen der beinahe-Revolte von Kriegsfürstin Skotta aus dem Jahre 10 nFS wurden gänzlich behoben, die Kriegerkaste, die nach Gold und Plünderungen lechzte, erhielt Ausgleichsmöglichkeiten und neue Perspektiven. Auf einer der Inseln, der Nebelnachtigalleninsel, wurde zudem ein Orden unter Kontrolle der Kirche des heiligen Bernael, der Orden der geheimen Nachtigall, begründet. Jener wacht über das Bernsteinvorkommen der Insel und bildet sogar eigene Inquisitoren als Außenstelle der kirchlichen Inquisitionsschule aus. Auf der Insel Kristiania hingegen etablierte sich "Kristianstað" immer stärker als Handelsknotenpunkt im Westmeer und bot auch der Kirche des heiligen Bernael im nahegelegenen Bernstedt die Möglichkeit, über diesen Hafen zu agieren.


    Auf den zum Großjarl erhobenen Kristian folgte sein eigener Sohn als Großjarl nach: Kristian II. (* 5 nFS, gest. 72 nFS). Er folgte seinem Vater in einer Zeit nach, in welcher Plünderfahrten immer weniger Bedeutung hatten, sowohl militärisch als auch wirtschaftlich. Die Plünderplänkler blieben zwar eine feste Größe innerhalb des vestländischen Militärs, hatten jedoch politisch kaum noch Einfluss. Sie waren das, was sie lange Zeit ohnehin waren: Eine außenpolitische Verhandlungsmasse, die dennoch immer seltener zum Einsatz kam. Wichtiger wurde das, womit Kristian II. aufgewachsen ist: Der Handel, der auf Kristiania natürlich als Dreh- und Angelpunkt des Handelsverkehrs im nördlichen Westmeer von essenzieller Bedeutung war und ist, spielte auch in der Regentschaft von Kristian II. eine tragende Rolle. Auf Kristiania, wo der Thronfolger vorher als Statthalter eingesetzt war, setzte er seinen eigenen Sohn, Kristian (* 35 nFS), ein. Er wurde der designierte Kristian III. - Gleichzeitig stieg Vestland immer mehr zu einer festen Größe im Kontinental- und Welthandel auf, modern, friedlicher und zivilisiert. Dabei kam dem Großjarltum die, auch durch die Ehe Kristian II. mit einer Prinzessin aus Adlerstein beeinflusste, Freundschaft mit dem Königreich Adlerstein zu Gute. Freundschaftliche Bande, wenn auch nicht so tiefgreifend, wurden auch mit dem Erzherzogtum Talon, dem Nordermärkischen Freibund und dem Herzogtum Wytonien gepflegt. Gut zum Pflegen der Kontakte ist etwa das Kongressgebäude von Kristianstad geeignet, gut gelegen zwischen Straßen und Hafen und auch von Bernstedt aus erreichbar.

    Unter Kristian II. wurde der vorhandene Grundbesitz weitestgehend verwaltet und ausgebaut, aber nur ein neues Eiland zum Inselbesitz hinzugefügt: Eine zuvor provisorisch mit "V5" gekennzeichnete Insel, auf welcher die Befestigung "Orkentrutz" eingerichtet wurde. So wurde "Orkentrutz" auch rasch zum Namen der Insel, da "Orkentrutz" gleichbedeutend bei Volk und Führung für Insel und Befestigung genutzt wurde. Eine zivile Nutzung von Orkentrutz gibt es praktisch nicht. Die Insel wurde als Festungsinsel kolonialisiert, somit finden sich nur Zivilisten zur Versorgung und Instandhaltung der Befestigungsanlage und des militärischen Hafens vor Ort.

    Wirtschaftlich profitierte Vestland zumeist vom Handel, vom Bernstein, von Walerzeugnissen und auch von der Vestlandforelle. Der ausgiebige Fischfang ist auch der Grund, weswegen Vestland in der allgemeinen Wirtschafts- und Nahrungskrise relativ gut dasteht: In Proportion zur Bevölkerung ist der Mangel weit geringer als in anderen Reichen. Dennoch leidet der Welthandel und mit ihm auch der eigene Handel von Vestland. Dass zu allem Überdruss sich erst die heilige Allianz und später auch die Kirche gespalten haben, macht die Lage nicht besser: Mit dem Ordinatum bestanden ob des Fanatismus gute Beziehungen, mittlerweile sind sie abgekühlt, da das Ordinatum einem eigenen Glauben folgt. Die Beziehungen zu Talon sind eher unklar, während sich mit Ediras ein neuer Freund herausgebildet hat, der nicht Teil der heiligen Allianz war, jedoch einen strikten Anti-Magie-Kurs geht. Dadurch, dass Ediras aber auch äußerst xenophob ist und nicht Edirassen im eigenen Land toleriert, sind die Beziehungen dennoch angespannt. Am Besten funktionieren die Beziehungen somit in die ehemalige Nordermark, zum Freibund und Schwertorden, die beide den Gegenpatriarchen von Bernstedt unterstützen. Zu den Zwergen herrschen im Allgemeinen eher gute Handelsbeziehungen.


    Verfügbares & Aufgestelltes Militär:
    1000 Plänkler (N)
    2000 Plünderplänkler (N)
    2000 Plünderplänkler (V)
    2000 Infanterie (N)
    500 Bogenschützen (N)
    300 Armbrustschützen (N)
    250 Inquisitoren vom Nebelnachtigallenorden unter Oberbefehl des Gegenpatriarchen von Bernstedt

    80 Transportschiffe (20 Mann Besatzung) vestländischer Art | Langboote, mit Bernsteingallionsfiguren
    45 Kleine Schiffe (25 Mann Besatzung), mit Bernsteingallionsfiguren, verbesserten Planken und Latheinsegel
    35 Mittlere Schiffe (50 Mann Besatzung), mit Bernsteingallionsfiguren und verbesserten Planken
    10 Große Schiffe (100 Mann Besatzung), mit Bernsteingallionsfiguren und verbesserten Planken
    1 Großkampfschiff (200 Mann Besatzung), mit Flüssigfeuerwerfern ausgestattet, mit Bernsteintalismanen und verbesserten Planken

    Verluste:
    - - - - -

    Regionen:

    Regionsname Bevölkerung Infrastruktur Nahrungsinfrastruktur Hafen Handelszentrum Befestigungsanlage Universitäten
    Helmarsborg Ungefähr 750.000 Einwohner, davon 95% Konservative, 3% Liberale und 2% sonstiger Glauben 1 1 1 0 1
    Alte Inseln Ungefähr 270.000 Einwohner, davon 97% Konservative, 1% Liberale und 2% sonstiger Glauben 1 0 0 0 0
    Kristiania (S) Ungefähr 600.000 Einwohner, davon 85% Konservative, 23% Liberale und 2% sonstiger Glauben 2 2 2 (Kristianstad) + 1 (Kjalarnes) 3 1 (Kristianstad) Marineakademie zu Kristianstad
    Skali Ungefähr 30.000 Einwohner, davon 75% Konservative, 20% Liberale und 5% sonstiger Glauben 1 1 1 0 0
    Nordinseln Ungefähr 200.000 Einwohner, davon 87% Konservative, 9% Liberale und 4% sonstiger Glauben 1 0 0 0 0
    Westinseln Ungefähr 100.000 Einwohner, davon 90% Konservative, 7% Liberale und 3% sonstiger Glauben 1 1 0 0 0
    Winternebelinseln Ungefähr 50.000 Einwohner, davon 95% Konservative, 4% Liberale und 1% sonstiger Glauben 1 0 0 0 0
    Orkentrutz Militärischer Stützpunkt mit nur kleinster Zivilbevölkerung 1 0 1 0 1
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
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  14. #14
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    Kirche des heiligen Bernael (St. Monzius)
    Spielfigur: Patriarch Theodor II.
    Bevölkerungszahl: rund 5.000 Einwohner in der Umgebung des Felsenklosters, unzählige gläubige Menschen weltweit
    Hauptstadt: St. Monzius
    Landesfarbe: Petrol
    Magieaffinität: 0
    Herrschaftsgebiet: Besitzungen in größeren Städten der Menschen, in Dörfern nur kleine Kapellen und Klöster, Kloster auf Angbarth (Herzogtum Talon), Abtei in Hrafnagil, Umgebung des Felstenklosters des Monzius
    Ordenshäuser der Congregatio Bernael: Frýklitz, St. Milansburg, Wjelkow, Bernstedt, Kristianstad, Adlerstein, Niederwyton, Ediras, Falkenbek, Tarkov, Jarrow, Al-Dhahab, Helmarsborg, Freithal, Nahlastan, An-Qarifa, Drachenstein, Mortheim, Al-Anzur
    Kirchenzehnt-Zahler: Adlerstein, Wytonien, Lunarien, Städtebund, Goldenes Emirat, Talon

    Einnahmen aus Kirchenzehnten (75%, da der Rest lokal verbleibt) der aktuellen Runde: 68.000 ST + Steuereinnahmen: 2.000 ST
    Rücklagen vom Vorjahr: 50.000 ST
    Hofhaltung: 7.000 ST
    Verwaltungskosten: 1.400 ST
    Unterhaltskosten medizinisch-heilmagische Fakultät: 1.400 ST (2% des Etats)
    Unterhaltskosten Congregatio Bernael: 3.500 ST (5% des Etats)
    Unterhaltskosten Orden der hl. Ida: 1.400 ST (2% des Etats)
    Nahrungsüberschuss: +/- 0 Scheffel

    Es ist nicht abschließend gesichert, wann der Glauben an Bernael seinen Ursprung nahm. Ursprünglich glaubten die Menschen auf dem östlichen Kontinent, ähnlich wie die Zwerge es heute noch tun, an Elemente und Verkörperungen dieser, teilweise auch an Naturgeister oder andere druidische Grundzüge. In den großen Wäldern im Norden und Süden blieben Überlieferungen, von einer Generation zur nächsten weitergegeben, über Jahrtausende bestehen. Es wird gemeinhin davon ausgegangen, dass der Glauben an Bernael ungefähr zwischen 600 und 500 vFS aufkam und sich rasch verbreitete. Der Ausgangspunkt des neuen Glaubens war das Reich, welches immer noch zum Teil als das erste Reich der Menschen bezeichnet wird: Dem Königreich Adlerstein.
    In den folgenden Jahrzehnten verbreitete sich der neue Glauben rasch über den Kontinent und fand viele begeisterte Anhänger, ehe sich schließlich - ebenso in Adlerstein - eine Kirche auf dem Glauben basierend begründete. Die erste Kathedrale steht immer noch im Herzen und Zentrum der Königsstadt Adlerstein.

    Heutig verfügt die Kirche des heiligen Bernael über Besitzungen überall über die bekannte Welt verstreut. Neben den eingerichteten und durchstrukturierten Diözesen, die jeweils in Erzdiözesen zusammengefasst sind, existieren auch in den Reichen weltlicher Herrscher säkulare Besitztümer.
    Neben den Diözesen besteht zudem die Möglichkeit, die Kirche in vier primäre Verwaltungsdistrikte zu teilen: Kirche West (Erzdiözesen Bernstedt und Boshofsfal), Kirche Nord (Erzdiözesen Dubjangrod und Vestland-Helmarsborg), Kirche Mitte (Erzdiözesen Al-Dhahab, Jarrow, Al-Anzur, Lichtwacht und St. Monzius) und Kirche Süd (Erzdiözesen Adlerstein, Altenburg, Weißenbeck und Ediras).

    Wichtig für die Kirche des heiligen Bernael sind das Lexicon Theologica, das Sammelwerk des Bernaelismus, als auch die Sammlung kirchlicher Beschlüsse - wann immer sich welche ergaben.

    Neben Kapellen, Klöstern, Kirchen und Kathedralen in menschlichen Ortschaften jeglicher Größenordnung verfügt die Kirche des hl. Bernael nominell auch über die Stadt Bernstedt, welche auf der Insel Kristiania auf vom Großjarltum Vestland zur Verfügung gestellten Land errichtet wurde und über sechzig Jahre lang der Sitz des Patriarchen war. Dies änderte sich jedoch in den 70er Jahren nach dem Fall des Königreichs Soras.
    Nach bereits seit Jahrzehnten bestehenden Spannungen zwischen den konservativen, die Magie ablehnenden Kirchenteilen und den liberalen, der Magie offener gegenüberstehenden Kirchenteilen, kam es schließlich nach dem Ableben von Patriarch Markwart II., der Markwart I. nachgefolgt war, zu einer längeren Zeit der Vakanz des heiligen Stuhls: Fast zwei Jahre, von 75 nFS bis 77 nFS, hatten die Kardinäle Schwierigkeiten, sich zum Konzil bei St. Monzius zu treffen und auf einen Kandidaten zu einigen. Schließlich entfiel die Mehrheitswahl auf einen liberalen Kandidaten, der zudem noch aus der Nähe von Altenburg stammt, also aus den Freithaler Landen. Für Vertreter der strengen (Erz-)Konservativen Seite ein blanker Affront - Niemals hätte Bernael gewollt, dass jemand, der Magie so offen steht und noch dazu, wie die Vestländer beifügten, zu den "Elfenkuschlern" zähle, gerade im Rückblick auf das Hammerwald-Ereignis, zu seinem höchsten Vertreter auf Erden aufsteige. Unter Protest verließen sie nicht nur das Kloster St. Monzius, sondern auch die Kirche. Dem Glauben an Bernael blieben sie treu, aber nicht dem Patriarchen. Unter dem Schutzschirm von Großjarl Kristian III. wurde auf Kristiania mit dem Vestländer Skjold Eyriksson unter dem Namen "Skjold I." ein Gegenpatriarch aufgestellt. Doch sind die Vestländer nicht die Einzigen, die diesem Gegenpatriarchen die Treue gelobten: Der nordermärkische Freibund, der militante Orden vom flammenden Schwerte Bernaels und das Königreich Ediras haben ebenso ihre Unterstützung für Skjold I. zugesagt.

    Einem größeren Konflikt zwischen (Erz-)Konservativen und den Liberalen steht die Bühne frei, auch wenn Patriarch Theodor II., der sich bei seinem Amtsantritt auf Theodor von Quellborn, den ersten Patriarchen in Adlerstein, berief, gegen Gewalt und für friedliche Lösungen plädiert. Theodor II. folgt damit auch den Mahnungen von Markwart I., der sich sehr lange und sehr direkt gegen Gewalt und Krieg aussprach. Theodor II. geht dabei sogar noch etwas weiter: Für ihn sind bereits Turniere, in welchen Menschen mit roher Gewalt gegen einander antreten, ein Schandfleck auf der Welt. Theodor II. plädiert für den Glauben als einigendes Band, für Offenheit statt Ausgrenzung, für Zusammenhalt statt Spaltung.


    Verfügbares & Aufgestelltes Militär:
    200 Inquisitoren


    Verluste:
    - - - - -

    Regionen:

    Regionsname Infrastruktur Nahrungsinfrastruktur Hafen Handelszentrum Befestigungsanlage Universitäten
    Felsenkloster des Monzius 2 1 0 0 0 Medizinisch-Heilmagische Fakultät
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Spieler sind einfach unterschiedlich, der eine sieht ein halb volles und der andere ein halb leeres Glas.

  15. #15
    Zurück im Geschäft Avatar von Brabrax
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    Kirche des heiligen Bernael (Gegenpatriarch von Bernstedt)
    Spielfigur: Gegenpatriarch Skjold I.
    Bevölkerungszahl: rund 100.000 Menschen in Bernstedt und Umgebung, unzählige gläubige Menschen weltweit
    Hauptstadt: Bernstedt
    Landesfarbe: Petrol
    Magieaffinität: 0
    Herrschaftsgebiet: Besitzungen in größeren Städten der Menschen, in Dörfern nur kleine Kapellen und Klöster, Bernstedt auf Kristiania (Fürstentum Vestland)
    Kirchenzehnt-Zahler: Vestland, Ediras, Schwertorden, Freibund

    Einnahmen aus Kirchenzehnten (75%) der aktuellen Runde: 25.000 ST + Steuereinnahmen: 5.000 ST
    Rücklagen vom Vorjahr: 0 ST
    Hofhaltung: 3.000 ST
    Verwaltungskosten: 600 ST
    Unterhaltskosten Bernhardinum: 900 ST (3% des Etats)
    Unterhaltskosten medizinischen Fakultät: 600 ST (2% des Etats)
    Grundunterhaltskosten Inquisitorenabteilung: 1.500 ST (5% des Etats)
    Nahrungsüberschuss: +/- 0 Scheffel

    Es ist nicht abschließend gesichert, wann der Glauben an Bernael seinen Ursprung nahm. Ursprünglich glaubten die Menschen auf dem östlichen Kontinent, ähnlich wie die Zwerge es heute noch tun, an Elemente und Verkörperungen dieser, teilweise auch an Naturgeister oder andere druidische Grundzüge. In den großen Wäldern im Norden und Süden blieben Überlieferungen, von einer Generation zur nächsten weitergegeben, über Jahrtausende bestehen. Es wird gemeinhin davon ausgegangen, dass der Glauben an Bernael ungefähr zwischen 600 und 500 vFS aufkam und sich rasch verbreitete. Der Ausgangspunkt des neuen Glaubens war das Reich, welches immer noch zum Teil als das erste Reich der Menschen bezeichnet wird: Dem Königreich Adlerstein.
    In den folgenden Jahrzehnten verbreitete sich der neue Glauben rasch über den Kontinent und fand viele begeisterte Anhänger, ehe sich schließlich - ebenso in Adlerstein - eine Kirche auf dem Glauben basierend begründete. Die erste Kathedrale steht immer noch im Herzen und Zentrum der Königsstadt Adlerstein.

    Heutig verfügt die Kirche des heiligen Bernael über Besitzungen überall über die bekannte Welt verstreut. Neben den eingerichteten und durchstrukturierten Diözesen, die jeweils in Erzdiözesen zusammengefasst sind, existieren auch in den Reichen weltlicher Herrscher säkulare Besitztümer.
    Neben den Diözesen besteht zudem die Möglichkeit, die Kirche in vier primäre Verwaltungsdistrikte zu teilen: Kirche West (Erzdiözesen Bernstedt und Boshofsfal), Kirche Nord (Erzdiözesen Dubjangrod und Vestland-Helmarsborg), Kirche Mitte (Erzdiözesen Al-Dhahab, Jarrow, Al-Anzur, Lichtwacht und St. Monzius) und Kirche Süd (Erzdiözesen Adlerstein, Altenburg, Weißenbeck und Ediras).

    Wichtig für die Kirche des heiligen Bernael sind das Lexicon Theologica, das Sammelwerk des Bernaelismus, als auch die Sammlung kirchlicher Beschlüsse - wann immer sich welche ergaben.

    Neben Kapellen, Klöstern, Kirchen und Kathedralen in menschlichen Ortschaften jeglicher Größenordnung verfügt die Kirche des hl. Bernael nominell auch über die Stadt Bernstedt, welche auf der Insel Kristiania auf vom Großjarltum Vestland zur Verfügung gestellten Land errichtet wurde und über sechzig Jahre lang der Sitz des Patriarchen war. Dies änderte sich jedoch in den 70er Jahren nach dem Fall des Königreichs Soras.
    Nach bereits seit Jahrzehnten bestehenden Spannungen zwischen den konservativen, die Magie ablehnenden Kirchenteilen und den liberalen, der Magie offener gegenüberstehenden Kirchenteilen, kam es schließlich nach dem Ableben von Patriarch Markwart II., der Markwart I. nachgefolgt war, zu einer längeren Zeit der Vakanz des heiligen Stuhls: Fast zwei Jahre, von 75 nFS bis 77 nFS, hatten die Kardinäle Schwierigkeiten, sich zum Konzil bei St. Monzius zu treffen und auf einen Kandidaten zu einigen. Schließlich entfiel die Mehrheitswahl auf einen liberalen Kandidaten, der zudem noch aus der Nähe von Altenburg stammt, also aus den Freithaler Landen. Für Vertreter der strengen (Erz-)Konservativen Seite ein blanker Affront - Niemals hätte Bernael gewollt, dass jemand, der Magie so offen steht und noch dazu, wie die Vestländer beifügten, zu den "Elfenkuschlern" zähle, gerade im Rückblick auf das Hammerwald-Ereignis, zu seinem höchsten Vertreter auf Erden aufsteige. Unter Protest verließen sie nicht nur das Kloster St. Monzius, sondern auch die Kirche. Dem Glauben an Bernael blieben sie treu, aber nicht dem Patriarchen. Unter dem Schutzschirm von Großjarl Kristian III. wurde auf Kristiania mit dem Vestländer Skjold Eyriksson unter dem Namen "Skjold I." ein Gegenpatriarch aufgestellt. Doch sind die Vestländer nicht die Einzigen, die diesem Gegenpatriarchen die Treue gelobten: Der nordermärkische Freibund, der militante Orden vom flammenden Schwerte Bernaels und das Königreich Ediras haben ebenso ihre Unterstützung für Skjold I. zugesagt.

    Einem größeren Konflikt zwischen (Erz-)Konservativen und den Liberalen steht die Bühne frei. Während Theodor II. für Einheit statt Spaltung plädiert, wettern die (Erz-)Konservativen mächtig gegen die Offenheit der Liberalen und ihre Nähe zu den Magiekuschlern. Immerhin hat der Hammerwald ja gezeigt, welche Übel die Magie mit sich trägt!


    Verfügbares & Aufgestelltes Militär:
    250 Infanterie (V)
    250 Bogenschützen (N)
    300 Inquisitoren

    10 Transportschiffe (20 Mann Besatzung), mit dem Latheinsegel ausgestattet

    Verluste:
    - - - - -

    Regionen:

    Regionsname Infrastruktur Nahrungsinfrastruktur Hafen Handelszentrum Befestigungsanlage Universitäten
    Bernstedt 2 1 1 0 1 Bernhardinum zu Bernstedt
    Medizinische Fakultät
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Spieler sind einfach unterschiedlich, der eine sieht ein halb volles und der andere ein halb leeres Glas.

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