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Thema: Ungarn 1700 - Die Zeit der Arpaden

  1. #856
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    Nicht? Dauerhaft ist natürlich relativ, aber ich hatte schon vor die Gebäude in irgendeiner Form "dauerhaft" zu nutzen, entweder in dem ich da anschließend ungarische Handwerker reinsetze um die Ausbildung weiter zu treiben, oder um sie zu vermieten / verkaufen (eher unwahrscheinlich). Gut je nach Bauart dürften sie nach 30 - 80 Jahren tatsächlich verfallen, aber ob wir jemals soweit spielen?
    Aber gut musst du wissen, ob es in die Liste passt (ist mir eigentlich auch egal, ich hoffe nur, die sind nicht nach 10 Jahren "puff" weg).

  2. #857
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    Azrael wollte eigentlich noch seine Abgabe editieren, da steht ja immer noch die Werbung der Handwerker drin, die sollte erst fürs nächste Jahr kommen.

  3. #858
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    Das sollte kein Problem sein, du wirbst ja gerade niemanden an.

  4. #859
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    1.) Ich möchte in jedem Fall eine Delegation zur Handwerkermesse des Kalifats und eine Delegation zum Handwerkertag in Italien senden, ich bin da nur noch unschlüssig, ob ich da extra Geld bezahlen soll. Bis wann muss ich das entscheiden, bzw. wann müssen die los?

    2.) Gibt es in Böhmen eine ähnliche Gelegenheit wo man die Handwerker und den Adel gut ansprechen könnte (falls Azrael damit einverstanden ist)?

    3.) Ich habe das aktuell nicht vor, trotzdem wüsste ich gerne mal in welcher Größenordnung in Ungarn eine Zwangsanleihe möglich wäre. Einmal um abzuschätzen, wie weit ich normale Kredite nehmen kann und sie im Notfall umschichten könnte. Außerdem würde ich gerne irgendwann eine Uni und / oder eine Straße von Buda durch die Ebene bis nach Cluj Napoca bauen, dass sind aber beides Projekte, die wohl selbst mittelfristig nur mit einer Zwangsanleihe möglich wären.

    4.) Wann wäre die Ankunft von Zizy in Cluj Napoca geplant? Falls es bis dahin ruhig bzgl. Frankreich vs Italien bleibt fände ich es schon gut, wenn Arpad da auch selbst mithingehen würde. Gibt es weitere Orte wo es besonders nützlich wäre, wenn er Zizy begleiten würde?

  5. #860
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    1) Normalerweise wird der Wettstreit im September oder Oktober durchgeführt, und zwar so, dass der Tag des Seemanns ebenfalls besucht werden kann. Man sollte sich also spätestens im Sommer auf den Weg machen.

    2) Bislang nicht.

    3) In Ungarn hielte ich das für eher unklug. Das ist kein gewöhnliches Finanzierungsmodell sondern ein Zugeständnis an Spieler, die ihre Schulden und vor allem die Zinsen als überhoch empfinden. Es entspricht also durchaus einen partiellen Staatsbankrott.

    4) Eigentlich nicht speziell, das kannst du frei festlegen.

  6. #861
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    3.) Ja habe ich mir schon gedacht, aktuell versuche ich ja auch Inlandskredite zu vermeiden, es liegt ja nahe, dass man damit schnell die aufkeimende Wirtschaft wieder abwürgen würde. Daher gab es in diesem Jahr sogar Rücklagen auf Kredit um im Notfall nötige Handgelder dorther nehmen zu können.
    Andererseits sind die Zinsen auch für Ungarn sehr hoch, will man bei der Infrastruktur irgendwann aufholen geht das ohne Kredite auch nur im Schneckentempo. Aber bei 10% Zinsen kann ich mir nur schwer vorstellen, dass man mit den Gewinnen aus der Infrastruktur nur die Zinsen abdecken könnte. Insofern wäre irgendein Rückschluss auf die Größe des ungarischen Gesamtkapitals oder der maximal erhältliche Inlandskredit schon nützlich. Das ich damit sehr vorsichtig umgehen muss ist mir schon klar, deshalb frage ich auch gezielt dich und nicht den Kuriltai um eine Einschätzung, man will ja keine schlafenden Hunde wecken.

    4.) Will ich eher nicht, ich hab ja noch weniger Ahnung, wo es lohnenswert wäre. Wo es dir sinnvoll erscheint soll er mit, wo nicht nicht. Aber bis man absehen kann wie Frankreich reagiert so, dass ein möglicher 9er Rat nicht mehr als 3 Tage verzögert würde (ich vermute aber, die Adeligen bräuchten selber ein paar Tage um Buda zu erreichen?). Sollte Frankreich dann angreifen wird es danach wohl eh anderes zu tun haben, wenn nicht kann er sich danach bei Bedarf auch weiter von Buda entfernen.

  7. #862
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    Das lässt sich so pauschal leider nicht sagen. Ich merke auch erst im Laufe des Jahres, wenn es mit dem Wohlstand kritisch wird, aber ich würde das dann melden. Es ist also bei dir eher ein Gefühl.

    Bei den Regionen gibt es gerade keine besondere Notwendigkeit; wenn du also vor Ort vorbeischauen möchtest, kannst du das einfach tun. Andererseits ist es auch möglich, den beiden die Bühne allein zu überlassen.

  8. #863
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    Kann man abschätzen, wie groß der Schaden in der Ostschweiz ist? Falls die Schweiz es erlaubt würde Ungarn gerne etwas beisteuern. Wären 20.000 S aus Sicht meines Adels vertretbar?

  9. #864
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    Natürlich! Bei solchen Summen musst du auch nicht fragen, man hat schon viel Vertrauen zu dir.

  10. #865
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    5000 S für Vorarlberg

    Bitte die Delegation für Italien und das Kalifat rechtzeitig losschicken je Zielland 5000 S für Gastgeschenke oder wohltätige Spenden.

  11. #866
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  12. #867
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    Besonders in Mitteleuropa fehlte es der Saat offenbar an der nötigen Feuchtigkeit, so dass man dort mit einer leichten Teuerung rechnet, die aber wohl erst ab dem kommenden Winter wirklich spürbar sein dürfte.
    Zählt Ungarn für dich zu Mitteleuropa dazu? Muss man da mit ernsthaften Problemen im Winter rechnen?

  13. #868
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    Ja, Ungarn ist auch betroffen. Man wird aber vermutlich schon im Spätherbst sehen, wie gut sich die entsprechenden Maßnahmen bewähren.

  14. #869
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    Nur Jon
    Achtung Spoiler:

    Ich beginne inzwischen mir Gedanken um Religion zu machen. Ich habe ein paar Ansätze, weiß aber noch nicht recht in welche Richtung ich will und hätte gerne Hilfe dabei zu verstehen welche Möglichkeiten es gibt.

    Mein Interesse an Religion:
    Eigentlich gar keins, aus meiner Sicht soll jeder glauben was er will, aber damit seine Mitmenschen in Ruhe lassen und weltliche Gesetze sollten religiösen Erwägungen oder "Gesetzen" vorgehen.
    Andererseits Religion war immer auch ein Machtinstrument, wenn ich mir das zu Nutze machen kann, bin ich nicht völlig abgeneigt meine Skepsis zu dem Thema beiseite zu legen.

    Was mir nicht gefällt:
    Ich möchte nicht, dass mir eine/die Kirche versucht in die Politik hineinzuregieren, um so mehr, wenn es dabei nicht um ungarische Geistliche geht, die sich um ihre Schäfchen sorgen, sondern um ausländische Organisationen wie den Papst, die Oberhäupter anderer Religionen oder ausländische Orden.
    Auch wären Abgaben wie der Peterspfennig aus meiner Sicht sinnvoller in die Sorge für die arme ungarische Bevölkerung als in prunkvollen Gebäuden in Rom oder anderen Orten (außerhalb Ungarns) angelegt.

    Mögliche Ziele:
    Hier wirds kompliziert, denn das ist eher ein Sammelsurium, dass sich z.T. gegenseitig widerspricht.
    - Minimierung ausländischer Einflussmöglichkeiten durch Religion
    - Einfluss des Klerus weiter gering halten, evtl. auch weiter reduzieren, oder alternativ dafür sorgen, dass der ungarische Klerus besonders loyal zum Khan steht (ihn evtl. auch als religiöses Oberhaupt ansieht), dann könnte man ihren Einfluss evtl. auch erhöhen.
    - Vorrang des weltlichen vor dem kirchlichen Recht
    - Religiöse Abgaben reduzieren/aufheben oder dafür sorgen, dass diese nach Ungarn statt ins Ausland fließen, im Idealfall sogar im Namen des Khans als Wohltäter
    - Verhinderung der Einnistung fremder Orden ohne ausdrückliche Genehmigung durch den Khan (oder falls das zu anspruchsvoll ist durch den Kuriltai)
    - Evtl. Neugründung oder Weiterentwicklung der ungarischen Kirche, hier sehe ich 2 mögliche Pfade:

    A.) Analyse der wichtigsten Grundsätze der verschiedenen in Ungarn existierenden Religionen, dabei könnte man zu dem Ergebnis kommen, dass diese sinngemäß eh weitgehend gleich sind. Dann könnte man diese Gemeinsamkeiten ins weltliche Recht übernehmen, so dass die Kirchen sich innerhalb dieses Spektrums relativ frei nebeneinander betätigen dürfen.
    Da dann aber jeder Dorfpfarrer relativ frei wäre, gäbe es auch keine starken nationalen kirchlichen Autoritäten, sprich kaum Einfluss auf alles was über die Seelsorge der jeweiligen Gemeinde hinaus geht.

    B.) Rückbesinnung auf die ungarische Historie als apostolisches Königreich. Diesen Titel hatte Ungarn ja schon vor der Eroberung durch die Mongolen, müsste es also auch hier im Spiel gehabt haben.
    Dabei könnte man das Christentum (wieder?) zur Staatsreligion machen, sich dabei aber nicht auf die katholische Konfession festlegen. Dann könnte der König seine apostolischen Rechte ausüben und selber kirchliche Positionen wie Bischöfe besetzen und kirchliches Recht festsetzen (wie in der angelikanischen Kirche). Spielt der Papst mit kann man ihn weiter als eine respektable theologische Führungspersönlichkeit ansehen, die aber in Ungarn nicht zuständig ist und daher auch keine Abgaben fordern kann.
    Macht der Papst Probleme --> Neugründung einer eigenen Konfession und komplette Abnabelung vom Papst.

    Fragen die sich bisher für mich stellen:

    1.) Hat Ungarn aktuell eine Staatsreligion?

    2.) Kann man zumindest grob abschätzen, wie stark die jeweiligen Religionen in Ungarn vertreten sind?

    3.) Kann Ungarn sich auf das apostolische Königreich rückbesinnen und den Titel bei einer Umformung vom Khanat zum Königreich wieder annehmen, oder bräuchte man da erneut die Anerkennung durch den Papst?

    4.) Keine direkte Frage, aber ich wäre auch über weitere Einschätzungen zu den von mir skizierten Gedanken dankbar.

  15. #870
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    Zitat Zitat von Kolumbus Beitrag anzeigen
    Nur Jon
    Achtung Spoiler:

    Ich beginne inzwischen mir Gedanken um Religion zu machen. Ich habe ein paar Ansätze, weiß aber noch nicht recht in welche Richtung ich will und hätte gerne Hilfe dabei zu verstehen welche Möglichkeiten es gibt.

    Mein Interesse an Religion:
    Eigentlich gar keins, aus meiner Sicht soll jeder glauben was er will, aber damit seine Mitmenschen in Ruhe lassen und weltliche Gesetze sollten religiösen Erwägungen oder "Gesetzen" vorgehen.
    Andererseits Religion war immer auch ein Machtinstrument, wenn ich mir das zu Nutze machen kann, bin ich nicht völlig abgeneigt meine Skepsis zu dem Thema beiseite zu legen.

    Was mir nicht gefällt:
    Ich möchte nicht, dass mir eine/die Kirche versucht in die Politik hineinzuregieren, um so mehr, wenn es dabei nicht um ungarische Geistliche geht, die sich um ihre Schäfchen sorgen, sondern um ausländische Organisationen wie den Papst, die Oberhäupter anderer Religionen oder ausländische Orden.
    Auch wären Abgaben wie der Peterspfennig aus meiner Sicht sinnvoller in die Sorge für die arme ungarische Bevölkerung als in prunkvollen Gebäuden in Rom oder anderen Orten (außerhalb Ungarns) angelegt.

    Mögliche Ziele:
    Hier wirds kompliziert, denn das ist eher ein Sammelsurium, dass sich z.T. gegenseitig widerspricht.
    - Minimierung ausländischer Einflussmöglichkeiten durch Religion
    - Einfluss des Klerus weiter gering halten, evtl. auch weiter reduzieren, oder alternativ dafür sorgen, dass der ungarische Klerus besonders loyal zum Khan steht (ihn evtl. auch als religiöses Oberhaupt ansieht), dann könnte man ihren Einfluss evtl. auch erhöhen.
    - Vorrang des weltlichen vor dem kirchlichen Recht
    - Religiöse Abgaben reduzieren/aufheben oder dafür sorgen, dass diese nach Ungarn statt ins Ausland fließen, im Idealfall sogar im Namen des Khans als Wohltäter
    - Verhinderung der Einnistung fremder Orden ohne ausdrückliche Genehmigung durch den Khan (oder falls das zu anspruchsvoll ist durch den Kuriltai)
    - Evtl. Neugründung oder Weiterentwicklung der ungarischen Kirche, hier sehe ich 2 mögliche Pfade:

    A.) Analyse der wichtigsten Grundsätze der verschiedenen in Ungarn existierenden Religionen, dabei könnte man zu dem Ergebnis kommen, dass diese sinngemäß eh weitgehend gleich sind. Dann könnte man diese Gemeinsamkeiten ins weltliche Recht übernehmen, so dass die Kirchen sich innerhalb dieses Spektrums relativ frei nebeneinander betätigen dürfen.
    Da dann aber jeder Dorfpfarrer relativ frei wäre, gäbe es auch keine starken nationalen kirchlichen Autoritäten, sprich kaum Einfluss auf alles was über die Seelsorge der jeweiligen Gemeinde hinaus geht.

    B.) Rückbesinnung auf die ungarische Historie als apostolisches Königreich. Diesen Titel hatte Ungarn ja schon vor der Eroberung durch die Mongolen, müsste es also auch hier im Spiel gehabt haben.
    Dabei könnte man das Christentum (wieder?) zur Staatsreligion machen, sich dabei aber nicht auf die katholische Konfession festlegen. Dann könnte der König seine apostolischen Rechte ausüben und selber kirchliche Positionen wie Bischöfe besetzen und kirchliches Recht festsetzen (wie in der angelikanischen Kirche). Spielt der Papst mit kann man ihn weiter als eine respektable theologische Führungspersönlichkeit ansehen, die aber in Ungarn nicht zuständig ist und daher auch keine Abgaben fordern kann.
    Macht der Papst Probleme --> Neugründung einer eigenen Konfession und komplette Abnabelung vom Papst.

    Fragen die sich bisher für mich stellen:

    1.) Hat Ungarn aktuell eine Staatsreligion?

    2.) Kann man zumindest grob abschätzen, wie stark die jeweiligen Religionen in Ungarn vertreten sind?

    3.) Kann Ungarn sich auf das apostolische Königreich rückbesinnen und den Titel bei einer Umformung vom Khanat zum Königreich wieder annehmen, oder bräuchte man da erneut die Anerkennung durch den Papst?

    4.) Keine direkte Frage, aber ich wäre auch über weitere Einschätzungen zu den von mir skizierten Gedanken dankbar.
    Achtung Spoiler:
    1) Nein, man hat hier wie in vielen Khanaten das mongolische System der lizenzierten Religionen einfach fortgeführt.

    2) Das ist sehr schwierig, weil man keine Statistiken über das Land hat. Der übergroße Teil der Bevölkerung besteht ja aus Leibeigenen, deren private Frömmigkeit den Adel meist nicht besonders interessiert. Wenn ein Grundherr aber für eine Religion brennt und auf seinen Gütern Gebetshäuser baut, kommen oft sehr viele Untertanen zu den Gottesdiensten, was die Wahrnehmung erst recht verzerren dürfte.

    3) Das müsste man wohl ausprobieren. Du bist allerdings kein direkter Nachfahre der damaligen Könige, sondern entstammst einer mongolischen Sippe.

    4) Wichtig wäre wohl, dass der Adel auch im religiösen Bereich eine starke Position hat. Wenn jemand beispielsweise auf seinen Gütern ein Kloster baut, sieht er das als sein Recht an, in das ihm der König nicht hineinzureden hat. Je nach Religion ist auch die Hierarchie recht ausgeprägt. Du kannst beispielsweise Orden päpstlichen Rechts nur schwer von Rom trennen.

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