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Thema: Der Mongolensturm - Runde 11 - 1711

  1. #16
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    Königreich Schottland

    Die Rundreise Roberts IV. stärkte dessen Beliebtheit bei Adel, Klerus und Volk weiter, und in einigen Publikationen und Flugschriften auf dem Kontinent wird er mittlerweile als Vorbild für andere Monarchen dargestellt. Auch im Land selbst hat sich seine Durchsetzungskraft weiter verbessert, so dass die gefährlichsten Jahre der Bauernbefreiung mittlerweile hinter Schottland liegen sollten. Im Augenblick erscheint es fast unmöglich, dass eine Adelsrevolte genug Unterstützung finden könnte, um ihn herauszufordern – und dies gilt auch für die beiden führenden Stände.

    Wirtschaftlich blieb Schottland auch 1710 auf der Erfolgsspur, was wohl auch mit der hohen Nachfrage aus den nordamerikanischen Atlantikprovinzen zu tun haben dürfte. Offenbar kann die WMC auch mit den Rebellen gute Geschäfte machen, zumal die Sicherheit in der Region trotz der mutmaßlichen Besetzung Islands durch die Kanaren sehr hoch blieb. Man müsste aber wohl eine Lösung für die zu erwartenden Subsidienausfälle der Zisterzienser vom Heiligen Nikolaus finden, deren mächtige Flotte das Rückgrat des sicheren Handels bildet und die auch den Fischern gute Bedingungen bietet. Ein nicht geringer Teil der außerordentlichen WMC-Gewinne entfiel in diesem Jahr übrigens auf schottischen Fischverkauf in Nordamerika, England, Burgund und bei der Hanse.

    Die Bauernbefreiung wird fortgeführt und liegt auch weiterhin deutlich vor dem Zeitplan. In Südschottland führt dies nun auch zu einer Erhöhung der verfügbaren Volksaufgebote. Man sieht aber auch, wie bedeutend die unbezahlte Arbeit der Fronpflichtigen geweisen ist, so dass die Instandhaltungskosten nochmals gewachsen sind. Zudem hat man den Uterhalt der Grenzburgen zum mittlerweile eng befreundeten englischen Nachbarn eingestellt. Auch das Banditentum hat etwas abgenommen, seit die militärische Präsenz verstärkt wurde.

    Besonderheiten:
    Die schottische Krone bezieht aus königlichen Konzessionen für die Fischerei vor Nova Scotia ein jährliches Einkommen von der amerikanischen Kolonie, das völlig frei verwendet werden kann und keinen Restriktionen aus dem Regelteil unterliegt – sofern man von offensichtlich unmöglichen Aktionen absieht.
    Dank der reichen Fischgründe vor der neuschottischen Küste ist das Reich vor Hungersnöten sicher und verliert in Jahren mit einer Missernte kaum an Einnahmen oder Bevölkerung. In schweren Notzeiten wird Schottland sogar zum Anziehungspunkt für fremde Bürger.
    Da es in der Vergangenheit mehrere englische Invasionen gegeben hat, ist das Grenzgebiet auf schottischer Seite mit sehr modernen Burgen geschützt, die vom örtlichen Adel und den wohlhabenden Bürgern der Städte unterhalten werden. Lief als Gegenleistung an den Adel mit dem großflächigen Beginn der Bauernbefreiung Anfang 1709 aus.

    Herrschaftsgebiet: Schottland
    Vasallen: Nova Scotia (seit 1702 zugleich Vasalleneid gegenüber dem Großkhanat Shikawo)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 200 000
    Regionen: Lowlands, Highlands-Island-Nordatlantikinseln (mit der Kalmarer Union, den Zisterziensern vom Heiligen Nikolaus und den mongolischen Stützpunkten); Nova Scotia ist der Region St.-Xystus-Strom zugeordnet

    Hauptstadt: Edinburgh (Stadtbefestigung 3)
    Hauptresidenz: Edinburgh (Stadtschloss 3)
    Wichtige Festungen: Dumfries (4), Langholm (5), Hawick (5), Kelso (5), Duns (3), mittlerweile nicht mehr unterhalten und daher nur unvollständig für eine Belagerung gerüstet
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Robert IV. (seit 1688, *1646)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Royal Bank of Scotland zur Förderung von Landwirtschaft und Fischerei
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Gründung der British West Mongolia Company (WMC) mit Irland und England
    1704: Bau eines Handelshafens auf Nova Scotia zum halben Preis
    1705: Erstellung eines (fiktiven) Stammbaumes der Steward/Stuart-Dynastie
    1706: Feier der Highland Games mit einem Finale in Braemar
    1707: Einrichtung einer Bauernkasse, die den geplanten Übergang zur Bauernbefreiung unterstützen soll
    1708: Beginn der Bauernbefreiung mit Landverteilung (geplant bis 1714, Ablösezahlungen von 50 S pro Person, die bis ungefähr 1810 laufen dürften)
    1709: Doppelhochzeit des Kronprinzen Edward von England mit Prinzessin Fiona von Schottland und Kronprinz Malcolm von Schottland mit Prinzessin Mary von England.
    1710: Rundreise des Königs durch Schottland, um sich volksnah zu zeigen

    Besondere Gebäude:
    Seit 1706: Handelshafen 1 auf Nova Scotia

    Botschaften und Feste Gesandtschaften: Keine

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Königreich England (mit Vasallen)


    Steuereinnahmen: 690 000 S
    Einnahmen der Krone aus Neuschottland: 120 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Royal Bank of Scotland: 350 000 S (davon 330 000 S verliehen)
    Einlagen der Bauernkasse: 0 S (sollte möglichst wieder aufgefüllt werden, 100 000 S sind in den letzten Jahren eine gute Summe gewesen, um die Freikäufe zu beschleunigen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 200 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Infrastrukturkosten: 90 000 S
    Weitere feste Ausgaben: 20 000 S an das Großkhanat Shikawo (als Anteil an den Einnahmen aus Nova Scotia, könnte aber vielleicht mittelfristig abgeschafft werden)
    Ausgaben während des Jahres: 10 500 S (Einberufung von 700 Reitern)
    Fällige Kredite: 753 151 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 828 466 S, dazu ein Kredit im Inland über 11 760 S nach Zinsen

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1710: 834 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 459), 290 000 S, dazu 1*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 102 000 S.

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1711: 834 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 459), 210 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.

    Waffentragende Bevölkerung: 0,7 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,4 (effektiv 0,1) Minghan LR, 3,1 (effektiv 3,1) Regimenter LI (leicht erhöht)
    Vasallenaufgebote: 0,5 (effektiv 0,5) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (1500 Mann)

    Geschütze: -

    Schiffe zu Jahresbeginn 1710: 6*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II
    Schiffe am Jahresende 1710: 6*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II, davon 3*100 III, 3*50 III, 3*25 IV vor der nordamerikanischen Küste
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1711: 6*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II, davon 3*100 III, 3*50 III, 3*25 IV vor der nordamerikanischen Küste

    Söldner: 1,0 Minghan LR (Lyon)

    Im Felde stehende Einheiten: 0,4 Minghan SR, 0,3 Minghan LR am Potomac/Patowmeck

    Verluste 1710: -

  2. #17
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    Irische Föderation

    Der Handelsposten 2 wird wie geplant angelegt und sollte dabei helfen, die Präsenz der Föderation in Amerika weiter zu stärken.

    Finanziell erlebte man ein außerordentlich erfolgreiches Jahr, was sowohl mit der Stärke der WMC als auch mit den zusätzlichen Gewinnen in Süd- und Mittelamerika zusammenhängt, da hanseatische, burgundische und französische Schiffe auf dem Weg über den Atlantik offenbar verstärkt Opfer von Piratenangriffen wurden.

    Politisch hielt sich die Föderation weiterhin eher zurück und folgte bei der Anerkennung Norwegens, Schwedens und Islands dem schottischen Vorbild.


    Besonderheiten:
    Die irische Föderation kontrolliert die Häfen Donegal, Sligo, Galway, Limerick und Cork, deren Hafenanlagen und Geschütze allen anderen in Europa überlegen und daher für den Nordamerikahandel besonders wichtig sind.
    Auf Nantucket verfügt die Föderation über eine Werft, die jährlich vier Schiffe der Stufe IV errichten kann. Die Insel ist (anders als die meisten anderen Kolonien) ein Teil Irlands.
    In Cork besteht eine Seefahrtsakademie, die sich wie eine Universität für Kaufleute und Seeleute auswirkt.
    Das Schutzmantellied und die neue Marienfahne sorgen für eine zusätzliche Motivation der Seeleute gegen Schiffe von Ländern, die man als nichtchristlich oder nichtkatholisch ansehen kann. Gegen christliche Gegner bleibt die Kampfkraft hingegen unverändert, während man bei Kämpfen gegen Schiffe des Heiligen Stuhls oder der Zisterzienser vom Heiligen Nikolaus sogar mit einem Malus zu rechnen hat.

    Herrschaftsgebiet: Irland, Isle of Man, Nantucket
    Vasallen: -
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 000 000
    Regionen: Irland (mit Dublin); Nantucket ist der Region Amerika-Ostküste zugeordnet

    Hauptstadt: Keine
    Ratsort: Limerick (Stadtbefestigung 4)
    Residenz des Ratsvorsitzenden („Hochkönig“): Galway
    Wichtige Festungen: Donegal (3), Sligo (5), Galway (4), Cork (4)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Hochkönig Arbogast I. (seit 1704, *1639), Abt von Athenry

    Abgedankte Monarchen: Hochkönig Patrick III. (1685-1704, *1631, +17XX)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung eines Handelsbüros auf Nantucket
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Gründung der British West Mongolia Company (WMC) mit Schottland und England
    1704: Ausbau des Handelshafens auf Nantucket um eine Stufe (auf Stufe 3) zum halben Preis
    1705: Einrichtung einer Fischerei- und Handwerkerbank
    1706: Übernahme des Schutzmantelliedes und einer Marienfahne für die Föderationsflotte
    1707: Einrichtung eines Handelspostens 1 in Yunushafen
    1708: Einführung des St.-Patrick‘s-Days als Nationalfeiertag
    1709: Gemeinsame Förderung der Braukunst mit den Zisterziensern vom Heiligen Niklaus
    1710: Einrichtung eines Handelspostens 2 in Yamacraw (Savannah)

    Besondere Gebäude:
    1701: Handelsbüro auf Nantucket
    1704: Auf Stufe 3 ausgebauter Handelshafen (Nantucket)
    1707: Handelsposten 1 in Yunushafen
    1710: Handelsposten 2 in Yamacraw (Savannah)

    Handelsprivilegien und Monopole: Keine


    Steuereinnahmen: 1 770 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 6 237 S (davon wurden aber 5 000 S verwendet)

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der irischen Fischerei- und Handwerkerbank 660 000 S (davon 640 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 200 000 S
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: 5 000 S (Einberufungen)
    Fällige Kredite: 3 500 000 S in der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 3 850 000 S

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1710: 834 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 459), 290 000 S, dazu 1*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 102 000 S.

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1711: 834 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 459), 210 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.

    Waffentragende Bevölkerung: 0,6 (effektiv 0,6) Minghan SR 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 4,0 (effektiv 3,0) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: -

    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (5000 Mann, in Nantucket Stufe IV für jeweils vier Schiffe)
    Geschütze: -
    Besondere Geschütze: 2,5 Regimenter Festungsgeschütze V

    Schiffe Anfang 1710: 4*400 IV, 4*150 IV, 3*100 III, 12*50 IV, 4*50 III, 10*25 IV, 17*25 III
    Schiffe zum Jahresende: 4*400 IV, 4*150 IV, 3*100 III, 12*50 IV, 4*50 III, 10*25 IV, 17*25 III, davon 3*400 IV, 1*150 IV, 1*100 II, 4*50 III und 5*25 III vor der nordamerikanischen Küste
    Neubauten: 4*300 IV
    Schiffe Anfang 1711: 4*400 IV, 4*300 IV, 4*150 IV, 3*100 III, 12*50 IV, 4*50 III, 10*25 IV, 17*25 III, davon 3*400 IV, 1*150 IV, 1*100 II, 4*50 III und 5*25 III vor der nordamerikanischen Küste

    Söldner: 1,0 Regimenter LR (Lyon)
    Im Felde stehende Einheiten: 0,9 Regimenter LI am Potomac/Patowmeck

    Verluste 1710: 0,1 Regimenter LI am Patowmeck

  3. #18
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    Föderation der Zisterzienser vom Heiligen Nikolaus

    Erzabt Bernhard kann in Gesprächen mit dem Satrapen von Jaffa und einigen hochrangigen christlichen Würdenträgern des Heiligen Landes zusätzliche Subsidien für die nächsten 25 Jahre aushandeln, sofern die Zisterzienser in dieser Zeit weiterhin den Pilgerschutz zur See übernehmen.


    Besonderheiten:
    Die Zisterzienserföderation erhält Subsidien aus Shikawo, Narwa und der Kalmarer Union, um den Seeverkehr zu schützen und ihre mächtige Flotte zu unterhalten (1707/08 erstmals reduziert, gegenwärtig werden nur noch Subsidien aus Shikawo und Narwa bezahlt).
    Einige der den Mönchen nach 1610 übereigneten Schiffe sind noch Konstruktionen aus der Zeit Yunus‘ IV., die über weit bessere nautische Eigenschaften verfügen als heutige Bauten.
    Auf Labrador und in Neufundland öffnete Shikawo den Brüdern vier Freihäfen, um Holz und andere wichtige Güter günstig erwerben zu können.

    Herrschaftsgebiet: Orkney-Inseln, Shetland-Inseln, Färöer-Inseln, Grönland
    Vasallen: -
    Freihäfen: St. Juruk’s (Neufundland), Natashquan, North River, Nain (Labrador)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 25 000
    Regionen: Highlands-Island-Nordatlantikinseln (mit der Kalmarer Union, Schottland und den mongolischen Stützpunkten); die Freihäfen sind der der Region St.-Xystus-Strom zugeordnet

    Hauptstadt: Keine
    Sitz des Erzabtes: Shetland (Stadtbefestigung 6, Klosteranlage 5)
    Wichtige Festungen: Kirkwall (6), Toftir (6)
    Wichtige Klöster: Kirkwall (5), Toftir (3)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Erzabt Bernhard IV. (seit 1703, *1649)
    Verstorbene Ordensoberhäupter: Erzabt Theodosius I. (1695-1703, *1619)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Gesandtschaften in sechs Länder mit diplomatischem und wissenschaftlichem Zweck
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Bau einer Klosteranlage 2 in Natashquan für den weiblichen Ordenszweig
    1704: Bau eines Handelspostens 1 in St. Juruk’s
    1705: Errichtung einer wohnlichen Notunterkunft für Seeleute im Hafen von Kirkwall
    1706: Einrichtung eines Stadtklosters 1 in Rom als Pilgerherberge für Jerusalemwallfahrer
    1707: Einrichtung eines Stadtklosters 2 in Jaffa als Pilgerherberge
    1708: Übernahme des Pilgerschutzes im Mittelmeerraum (auf päpstlichen Wunsch)
    1709: Gemeinsame Förderung der Braukunst mit der Irischen Förderation
    1710: Pilgerfahrt des Abtes ins Heilige Land

    Besondere Gebäude:
    1704: Handelsposten 1 in St. Juruk’s
    1705: Klosteranlage 2 des weiblichen Ordenszweiges aus Frankreich in Natashquan
    1705: Notunterkunft für Seeleute im Hafen von Kirkwall
    1706: Stadtkloster 1 in Rom als Pilgerherberge für Jerusalemwallfahrer
    1707: Stadtkloster 2 in Jaffa als Pilgerherberge

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Keine


    Steuereinnahmen: 270 000 S
    Subsidien: 250 000 S (Shikawo, entfallen zumindest 1711), 100 000 S (Narwa), 60 000 S (Kalmarer Union, entfallen seit 1709), 30 000 S (Jaffa)
    Zusätzliche Subsidien aus dem Heiligen Land: 60 000 S (1711-1735 jährlich)
    Tributeinnahmen: -
    Weitere Einnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 4 900 S
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 20 000 S
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 720 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 792 000 S

    Waffentragende Bevölkerung: 0,3 (effektiv 0,3) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: -

    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (500 Mann)

    Geschütze: 1,0 Regimenter Festungsgeschütze IV

    Schiffe Anfang 17010: 2*250 V, 2*150 VI, 4*100 V, 4*100 IV, 4*50 V, 18*50 IV, 3*50 III, 2*25 V, 22*25 III, davon befinden sich 1*100 V, 1*100 IV, 1*50 V, 6*50 IV, 1*25 V zum Pilgerschutz im Mittelmeerraum

    Schiffe zum Jahresende: 2*250 V, 2*150 VI, 4*100 V, 4*100 IV, 4*50 V, 18*50 IV, 3*50 III, 2*25 V, 22*25 III, davon befinden sich 1*100 V, 1*100 IV, 1*50 V, 6*50 IV, 1*25 V zum Pilgerschutz im Mittelmeerraum

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1711: 2*250 V, 2*150 VI, 4*100 V, 4*100 IV, 4*50 V, 18*50 IV, 3*50 III, 2*25 V, 22*25 III, davon befinden sich 1*100 V, 1*100 IV, 1*50 V, 6*50 IV, 1*25 V zum Pilgerschutz im Mittelmeerraum

    Söldner: 1,5 Regimenter LI (Narwa)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1710: -

  4. #19
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    Kalmarer Union

    Der Umbau des Hofes, um Geheimaktionen durchführen und besser auf dem diplomatischen und propagandistischen Feld agieren zu können wird wie vom König gewünscht begonnen. Es gibt zwar gewisse Vorbehalte in Adel und Beamtenschaft, doch man hofft, dass diese Einwände im Lauf der nächsten Jahre an Gewicht verlieren werden.

    In diesem Jahr nutzte man zunächst einen kleinen Teil des Hofetats, um Vorbereitungen für die gewünschten Ziele zu treffen. Nun kann Radbod I. selbst eine Entscheidung über den in den nächsten Jahren anzustrebenden Weg festzulegen:
    1. Man könnte einen echten Geheimdienst einrichten, für den dann kein eigener SP mehr zu setzen wäre. Dieser könnte dann sowohl im Inland als auch in festgelegten Zielgebieten sein Tun beginnen, müsste allerdings je nach Umfang jährlich finanziert werden.
    2. Es wäre auch möglich, die Herausforderungen und die entstehende Wagenburgmentalität des Jahres dazu zu nutzen, um den Hof stärker zu professionalisieren, also seine Effektivität zu erhöhen. Dafür ließen sich einmalig zwischen 50000 und 100000 S investieren, und der daraus erwachsende Vorteil würde sich dann sukzessive im Lauf mehrerer Jahre zeigen.
    3. Als dritte Möglichkeit könnte man eine Art Außen- und Propagandaamt schaffen, das mit einem jährlichen Etat ausgestattet die Interessen Dänemarks, der Union und des Königs in verschiedenen Ländern Europas vertreten könnte.
    Da der Kalmarer Hof mittlerweile recht stark vom König dominiert wird, liegt die Wahl bei ihm allein. Allerdings ist nur eine Option möglich, keine Kombination mehrerer Wünsche.

    Die panskandinavistischen Vereine in Kalmar, Kopenhagen und Odense stellen ihre Arbeit in diesem Jahr wie gewünscht um und versuchen, Sprachvereine in Dänemark, Norwegen und Schweden zu gründen. Dies gelingt zunächst in Kopenhagen und Kalmar, während man Oslo und Stockholm für einen späteren Zeitpunkt vorsieht, nachdem die dortigen Bemühungen von den beiden Monarchen und Reichstagen unterbunden worden sind. Es scheint, als wollten Norwegen und Schweden den dänischen Einfluss in ihren Ländern minimieren, wobei in Schweden auch der Deutsche Orden mittlerweile eine stärkere Rolle spielt.

    Das erste Wörterbuch der puristischen nordischen Sprache ist wie erhofft Mitte 1710 fertig gestellt und könnte nun je nach Entscheidung des Königs in einer beliebigen Größenordnung gedruckt werden, die man finanzieren kann und will.

    Auch die Kaperbriefe wurden ausgegeben und zum Teil ins Ausland verkauft, wobei mehrere Länder generell keine Kaperei akzeptieren, so dass man dort nicht aktiv werden konnte.

    Die ungarisch-nordisch-italienisch-eidgenössische „Erforschung der Berge“ wird mit Erfolg fortgeführt und erfasst in diesem Jahr die Eidgenossenschaft. Das Land ist im Hinblick auf Infrastruktur, kommunale Eigenverwaltung und technische Expertise zwischen Ungarn und Italien anzusiedeln, und die professionellen Gelehrten lassen sich von den Konflikten, die zwischen Italien und den Nordmannen ausgebrochen sind, offenbar auch nicht beirren.

    Die NHG bemüht sich weiterhin, im Ostseeraum Fuß zu fassen und stabilisiert sich erneut ein wenig. Dennoch sind Einzelkaufleute häufig erfolgreicher dabei, die Chancen des sicheren Meeres zu nutzen. In Narwa erwirbt man aber weiterhin Pelze und andere Waren, und man könnte versuchen, sich etwa mit der CBCA oder der WMC abzustimmen, um diese weiter in andere Weltgegenden zu verschiffen. Im Atlantik sind dänische Kaufleute mittlerweile auch wegen der kanarischen Kaperfahrten ohnehin kaum mehr aktiv, man würde sich also nicht selbst schaden.

    Adelstag und Sonnenwendfeier konnten wieder wie gewohnt begangen werden. Allerdings haben der norwegische und schwedische Hof deutlich gemacht, dass sie eine Teilnahme ihrer Edelleute nicht gutheißen, so dass nur einzelne, anonym bleibende Teilnehmer in Kalmar erscheinen. Trotz dieser Friktionen ließen die Schweden weiterhin sämtliche Steuereinnahmen Schonens nach Kopenhagen abführen.

    Die vom König initiierte Versöhnung der Konfessionen ist besonders im jütländischen Adel weit vorangeschritten, denn dort sieht man sich dem Monarchen gegenüber in der Pflicht. Schließlich hätte er die Zahlungsverweigerung gegenüber Italien nicht diplomatisch und politisch abdecken müssen, was die Position der Edelleute deutlich geschwächt hätte. Dadurch gelingt es auch, einen Großteil der geflohenen Heiden zurückzugewinnen.

    Das königliche Zwangsarbeitsprogramm wird fortgeführt, und die Zahl der Gefangenen steigt deutlich an, weil nun alle dänischen Landesteile ihren Teil sofort (also vor der eigentlichen Strafe) beitragen.

    Der Krieg gegen die Kanaren blieb in diesem Jahr auf gegenseitige Kaperei beschränkt, die nur selten effektiv war. So kommt es, dass keine Seite wirklich große Verluste erlitt, was im Land durchaus als Erfolg gilt. Schließlich haben die Kanaren eine größere Flotte und mehr Erfahrung mit dieser Art der Kriegführung.


    Besonderheiten:
    Dänemark musste im Vertrag von 1414 zwar auf einen Zoll am Sund verzichten, erhielt aber das Recht, im Kriegsfall neutrale Schiffe aufzuhalten und auf Konterbande zu überprüfen.
    In Norwegen wirken sich die Hanseprivilegien zum Vorteil der Staatskasse aus, da die Hanse inzwischen von dort fast ihr gesamtes Holz für den Schiffbau bezieht.
    In Stockholm residiert der Hochmeister des Deutschen Ordens. Die Stadt profitiert daher in gewissem Maße von der Wirtschaft nichtschwedischer Balleien.

    Herrschaftsgebiet: Dänemark, Norwegen, Schweden
    Vasallen: Island
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 840 000 (D) + 500 000 (N) + 1 200 000 (S)
    Regionen: Dänische Inseln-Schonen (mit Gotland und Aland), Jütland-Schleswig-Holstein-Lübeck (mit Brandenburg und der Deutschen Hanse), Norwegen, Schweden, Highlands-Island-Nordatlantikinseln (Island, mit den Zisterziensern vom Heiligen Nikolaus, Schottland und den mongolischen Stützpunkten)

    Hauptstädte: Kopenhagen (Stadtbefestigung 2), Oslo (Stb 2), Stockholm (Stb 2)
    Hauptresidenz: Kalmar (Wasserschloss 2)
    Wichtige Festungen: Helsingborg (4)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Radbod I. Nordlandsson (seit 1708, *1683)
    Weitere Prätendenten (nicht anerkannt):
    König Olav IV. von Norwegen (seit 1708, *1659)
    König Waldemar IV. von Schweden (seit 1708, *1657)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Adelsfest in Kalmar, das als dauerhafte Tradition eingeführt werden soll
    1702: Bau eines Fischereihafens in Trondheim (1703 Ausbau zum Regionalhafen)
    1703: Einführung der Wikingermode bei Hofe
    1704: Einführung und Organisation von staatlicher Zwangsarbeit
    1705: Gründung der Nordischen Handelsgesellschaft (NHG) für den Nordamerikahandel
    1706: Einrichtung eines Konsulats in Paris
    1707: Erarbeitung einer einheitlichen nordischen Schriftsprache
    1708: „Erforschung der Berge“ mit Ungarn, Italien und der Eidgenossenschaft
    1709: Gründung panskandinavistischer Vereine
    1710: Umbau des Hofes, „um Geheimaktionen durchzuführen und besser auf dem diplomatisch/propagandistischen Feld zu agieren“

    Besondere Gebäude:
    1703: Regionalhafen in Trondheim

    Botschaften und Feste Gesandtschaften:
    Seit 1706: Konsulat beim Königreich Frankreich in Paris (2 500 S)
    Seit 1709: Konsulat beim Königreich Norwegen in Oslo (2 500 S)
    Seit 1709: Konsulat beim Königreich Schweden in Stockholm (2 500 S)
    Seit 1710: Konsulat beim Kalifat von Cordoba in Cordoba (2 500 S)
    Seit 1710: Konsulat bei der Deutschen Hanse in Lübeck (2 500 S)

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1709: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 für das Herzogtum Burgund (mit Vasallen)

    Embargos und andere Strafmaßnahmen:
    Seit 1710: Vollständiges Embargo gegen das Khanat der Kanarischen Inseln
    Seit 1710: Verkauf von Kaperbriefen gegen das Khanat der Kanarischen Inseln (im Inland werden diese umsonst ausgegeben) und seit November gegen das Khanat Italien (auch diese werden im Inland unentgeltlich vergeben)


    Gesamte Steuereinnahmen: 240 000 S (D)
    Verfügbare Steuereinnahmen: 240 000 S (D)
    Gesamte verfügbare Einnahmen (alle drei Reiche): -
    Verfügbare Zwangsarbeiter (für je 0,1 S bei Bauprojekten einsetzbar): 5 800 (D)
    Rücklagen für das „nordische Erwachen“: erschöpft
    Nicht verwendete Mittel: -
    Einnahmen aus den Kaperbriefen: 12 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 100 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten:
    Weitere feste Ausgaben: 50 000 S (Föderation vom Hl. Nikolaus, bis auf Weiteres ausgesetzt)
    Ausgaben während des Jahres: 10 000 S (Flugschriften, Propagandaaktionen)

    Fällige Kredite:
    700 606 S bei der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 770 667 S
    10 000 S im Inland zu 12% Zinsen, insgesamt also 11 200 S.

    Eigenkapital der Nordischen Handelsgesellschaft (NHG) Anfang 1710: 559 Anteile (Kalmarer Union: 500, Handelskonsortien 59), 190 000 S, dazu 1*250 (Handelsschiff II) und 1*100 (Handelsschiff III) mit jährlichen Kosten von 16 000 S. 12 Anteile sind seit Ende August 1709 eingefroren.

    Eigenkapital der Nordischen Handelsgesellschaft (NHG) Anfang 1711: 559 Anteile (Kalmarer Union: 500, Handelskonsortien 59), 150 000 S, dazu 1*250 (Handelsschiff II) und 1*100 (Handelsschiff III) mit jährlichen Kosten von 16 000 S. 12 Anteile sind seit Ende August 1709 eingefroren.

    Waffentragende Bevölkerung:
    Dänemark: 0,5 (effektiv 0,0) Minghan SR, 0,4 (effektiv 0,0) Minghan LR, 1,5 (effektiv 0,0) Regimenter LI
    Norwegen: 0,3 (effektiv 0,2) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,0) Minghan LR, 0,6 (effektiv 0,5) Regimenter LI
    Schweden: 0,9 (effektiv 0,9) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR, 1,8 (effektiv 1,8) Regimenter LI

    Vasallenaufgebote: 0,5 Regimenter LI (gegenwärtig effektiv nicht einsetzbar)

    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann in jedem Königreich)
    Schiffsproduktion: Stufe II (1000 Mann in Norwegen, je 500 Mann in Dänemark und Schweden)
    Geschütze: -

    Schiffe Anfang 1710: 2*100 II, 1*50 I („Drachenboot“), 1*400 III, 1*250 III, 1*250 II, 1*150 II, 1*100 III (Handelsschiffe, befanden sich noch in verschiedenen Atlantikhäfen), dazu kamen vier burgundische Schiffe, die erst ab 1711 finanziert werden müssen (4*100 II); diese wurden im März ian einen anderen Ort entsandt

    Verlorene Prisen: 1*400 III, 1*250 III, 1*150 II, 1*100 III (Handelsschiffe, in den Häfen des Kalifats oder Galiciens entdeckt und den Eignern zurückgegeben)
    Übergebene Prisen: 1*250 II an die NHG (offiziell zu Jahresbeginn, über die NHG finanziert)

    Schiffe zum Jahresende: 6*100 II (davon vier auswärts), 1*50 I („Drachenboot“)

    Neubauten 1710: 4*50 III, 12*25 III in Finnland (es gibt dort nur Platz für Schiffe mit 500 Mann Gesamtbesatzung pro Jahr, zudem reichen 90 000 S auch nur dafür aus)

    Schiffe Anfang 1711: 6*100 II (davon vier ian einem anderen Ort), 4*50 III, 12*25 III

    Schwedische Schiffe Anfang 1711: 5*50 II, 10*25 II
    Norwegische Schiffe Anfang 1711: 10*50 II, 20*25 II
    Söldner: -

    Söldner verbündeter Länder (zu Jahresbeginn):
    0,8 Minghan SR* (Frankreich) in Kalmar, in den ersten Wochen des Jahres abgemustert
    1,0 Regimenter SI (Burgund), davon 0,5 Regimenter in Jütland und 0,5 Regimenter in Kalmar; zu Jahresbeginn ebenfalls abgemustert
    1,0 Regimenter LI (Kalifat) in Jütland, Anfang März auf den Schiffen des Kalifen abgereist

    Dazu kamen zu Jahresbeginn 0,6 Regimenter FA aus Italien (in Jütland), im Sommer abgeholt

    Im Felde stehende Einheiten:
    Ab März: 0,3 Minghan SR, 0,3 Minghan LR, 1,1 Regimenter LI in verschiedener Zusammensetzung aktiv (alle Handgelder wurden von den dänischen Bistümern getragen)

    Verluste 1710: -

  5. #20
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    Großfürstentum Finnland

    Die Landwirtschaftsbank wird eingerichtet, und dank der Erfahrungen Finnlands mit diesem Gewerbe gelingt es auch, den Großteil der Mittel als Kapital nutzbar zu machen. Sie sollte dazu beitragen, die klimatisch nicht unbedingt begünstigte Nahrungsmittelproduktion im Land zu verbessern und den Dörfern zusätzliche Unterstützung zu gewähren.

    Die Dorflehrerschule in Oulu wird unter die Leitung Franckes gestellt, was ihre Wirkung ein wenig verbessert. Es ist allerdings aus technischen Gründen nicht möglich, den Effekt eines bereits vollständig ausgewerteten Schwerpunktes zu verändern.

    Großfürst Barsid I. gewann in diesem Jahr an Profil, nachdem er Francke und die siegreiche Italiendelegation empfing, mit technischem Sachverstand über die Schlittschuhe sprach und mit den Ständen engagiert über die Verwendung des Dorfkassenfonds beriet.

    Die Hofverwaltung wurde wie geplant finanziell gestärkt, was sich in den nächsten Jahren auswirken sollte. Man wird auch versuchen, freigestellte Beamte aus Kalmar nach Oulu oder Rovaniemi zu locken.

    Der Hof entsandte auch einige Beamte in die Satrapie Nowgorod, die zwar vor Ort freundlich empfangen, aber dann meist stark von den Gouverneuren und Bürgermeistern beansprucht wurden. Eine wirklich systematische Erfassung des Landes lässt sich auf diese Weise nur schwer erarbeiten, wie es scheint.

    Das Musterlandgut wirtschaftete weiterhin erfolgreich, während die Memoiren Kahlevis I. nun wie geplant aus dem Programm der Druckerei in Narwa genommen wurden.


    Besonderheiten:
    Einige finnische LI* sind Waldläufer aus dem Norden mit Kampfvorteilen in Waldgebieten.
    Das finnische Großfürstentum besitzt noch die verbliebenen Dorfkassen aus dem Norden, die in Dagomys sicher zu einem Zinssatz von 4% bis Ende 1710 angelegt sind.
    Der Freihafen Stettin wurde dem Großfürsten anstelle von Uusima übertragen, das man auf Druck Narwas nicht abgeben konnte. Obwohl die Stadt als Vasall unter finnischer Suzeränität steht, trägt sie dank der engen Handelsbeziehungen zum finnischen Steueraufkommen bei.

    Herrschaftsgebiet: Finnland mit Ausnahme von Südkarelien, Kymenlaakso und Uusimaa
    Vasallen: Stettin
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 250 000
    Regionen: Nordfinnland, Südfinnland; Stettin ist Teil der Region Vorpommern

    Hauptstadt: Rovaniemi (Sitz der Eduskunta)
    Hauptresidenz: Oulu (Wasserschloss 1)
    Wichtige Festungen: Kalajoki (2), Närpes (3), Pori (3), Salo (3), Puumala (1),
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Großfürst Barsid I. (seit 1707, *1651)
    Ehrentitel der Spielfigur: König der Zahlen

    Verstorbene Monarchen: Großfürst Kalevi I. (1698-1707, *1625)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung einer Gesamtfinnischen Handelsbank
    1702: Finnisches Hoffest mit einer Präsentation aller Regionen des Landes
    1703: Bau eines Fischereihafens in Pori (1704 zu einem Regionalhafen ausgebaut)
    1704: Förderung des Sports in Finnland
    1705: Errichtung eines Handelspostens 1 in Genua
    1706: Druck der Memoiren von Großfürst Kalevi I.
    1707: Einführung eines Bildungsplans für Dorfschulen
    1708: Einrichtung eines Musterlandguts mittlerer Größe (250 000 S) bei Salo
    1709: Einrichtung einer Dorflehrerschule in Oulu
    1710: Eröffnung einer Landwirtschaftsbank

    Besondere Gebäude:
    1704: Regionalhafen in Pori
    1705: Finnischer Handelsposten 1 in Genua
    1706: Italienischer Handelsposten 1 in Pori
    1709: Dorflehrerschule in Oulu

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Keine

    Steuereinnahmen: 390 000 S
    Dorfkassenfonds in Dagomys: 7 500 000 S (wird mit Jahresbeginn frei und steht damit zur Verfügung)
    Jährliche Einnahmen aus dem Dorfkassenfonds (4% bis Ende 1710): 300 000 S, letztmalig
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: Keine
    Zusätzliche Einnahmen aus dem Verkauf der Memoiren: -

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Gesamtfinnischen Handelsbank: 390 000 S (davon 280 000 S verliehen)
    Einlagen der Landwirtschaftsbank: 100 000 S (davon 25 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 150 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 670 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 737 000 S

    Waffentragende Bevölkerung: 2,5 (effektiv 2,5) Regimenter LI*, 2,3 (effektiv 2,3) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,3 (effektiv 0,3) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (500 Mann)

    Geschütze: 1,0 Regimenter Festungsgeschütze III

    Schiffe Anfang 1710: 10*50 III, 22*25 III
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1711: 10*50 III, 22*25 III

    Söldner: 2,5 Regimenter LI (Krakau)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1710: -

  6. #21
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    Königreich Galicien

    Die Konsulate werden ohne größere Probleme eingerichtet, wobei man angesichts der ganz unterschiedlichen Entfernungen zum Teil bereits im Sommer, zum Teil aber auch erst in den letzten Wochen des Jahres vor Ort ist. Wie üblich beginnt die Arbeit dann voraussichtlich zu Jahresbeginn 1711. Nach sehr gründlicher Beratung müssen die kleineren Grafschaften den Wunsch des Königs aber leider ablehnen, weil der Aufschwung dort nicht im selben Maße ankam wie auf dem Kronland. Der Großteil der Gewinne aus Santiagopilgerfahrt, religiösem Kunsthandwerk und Fernhandel verbleibt in Santiago und Vigo, während die Regionen im Inland finanziell weiterhin in einer eher angespannten Situation sind.

    Die Botschaft in Paris überreichte Heinrich VIII. zur Begrüßung eine Ausgabe des galicischen Messbuches, und Prinz Roberto reiste im Herbst ebenfalls mit einigen Theologen dort an. Die selbstbewussten Nordfranzosen, deren Universitäten auch international hohes Ansehen bei Bischöfen und Domherren genießen, scheinen sie aber nicht ganz ernst zu nehmen, selbst wenn die Priesterausbildung in Galicien mittlerweile deutlich besser ist als noch vor einigen Jahren.

    Drei Teilnehmer der galicisch-merinidischen Handelsgesellschaft nach West- und Nordafrika überlassen ihre Informationen wie gewünscht an einheimische Kaufleute, auch auch die seit vielen Jahren fortgeführte Förderung religiöser Handwerkskunst bleibt ein Erfolg, zumal die Handelsprivilegien im Kalifat immer stärker ihre Wirkung entfalten (Galicien profitiert hier wegen des deutlich größeren Marktes der anderen Seite besonders stark).

    In Spanien selbst wird die Bindung zum Kalifat immer enger, und auch die neuen Botschaften und werden sich bemühen, merinidische Kaufleute und Reisende mit zu betreuen, soweit dies möglich ist. Man weist aber nochmals darauf hin, dass die Vorteile der diplomatischen Vertretungen aus technischen Gründen nicht einfach geteilt werden können.

    Die burgundischen Handelsprivilegien wurden in diesem Jahr in den Vasallengebieten und zum Teil sogar in den königlichen Häfen fast schon systematisch unterlaufen, da man die „Spießgesellen des Erzmörders aus Mitternacht“ nicht auch noch mit guten Liegeplätzen, bevorzugter Behandlung und niedrigeren Gebühren belohnen möchte. Es besteht aber die Hoffnung, dass sich der Konflikt allmählich beruhigen wird, wenn die Kapereien nicht mehr frisch in der Erinnerung der Menschen sind.


    Besonderheiten:
    Das Kronland Galiciens umfasst nur einen kleinen Teil des Reichsgebietes. Da das Prestige der Eroberer Spaniens aber außerordentlich hoch ist, wirken galicische Schwerpunkte stets auf das ganze Reich, wobei die Finanzierung zu 80% aus den Grafschaften erfolgt.
    Söldnertruppen (nicht aber Schiffe und Artillerieregimenter) werden ebenfalls zu 80% aus Mitteln der Grafschaften bestritten.
    Die Grafschaften unterhalten an der Militärgrenze Aveiro-Salamanca-Logrono selbständig mehrere moderne Burgen mit Festungsgeschützen.

    Herrschaftsgebiet: Region Galicien
    Vasallen: Nordwestspanien nördlich der Linie Aveiro-Salamanca-Logrono
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 100 000
    Regionen: Galicien (Kronland und Vasallen gemeinsam)

    Hauptstadt: Santiago de Compostela (Stadtbefestigung 4)
    Hauptresidenz: Vigo (Burgschloss 1, Stadtbefestigung 4)
    Wichtige Festungen: Aveiro (4), Viseu (3), Almeida (4), Salamanca (5), Toro (3), Lerma (4),
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Fernando V. (seit 1707, *1668)

    Verstorbene Monarchen: König Fernando IV. (1690-1707, *1644)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Galicischer Landtag, um Grafen, Adel, Klerus und Volk näher zueinander zu führen
    1702: Gründung der Jakobusbruderschaft und eines Pilgerhospitals in Santiago
    1703: Gründung einer königlichen Schule auf einem Landgut bei Vigo
    1704: Einführung des Missale secundum usum almae ecclesiae S. Iacobi pro tota Hispania
    1705: Förderung des Landesausbaus im galicisch-merinidischen Grenzgebiet
    1706: Große internationale Jakobuswallfahrt zum Heiligen Compostelanischen Jahr
    1707: Förderung religiöser Handwerkskunst
    1708: Galicisch-merinidische Handelsgesandtschaft nach West- und Nordafrika
    1709: Feierliche Krönung Fernandos V. am Jakobustag in Santiago
    1710: Eröffnung mehrerer Botschaften und Konsulate

    Besondere Gebäude:
    1702: Pilgerhospital in Santiago
    1703: Königliche Schule bei Vigo

    Offene Bauprojekte: Ausbau des Pilgerhospitals in Santiago (bislang 10 000 S von 250 000 S)

    Botschaften und Konsulate:
    Seit 1710: Botschaft in Paris (10 000 S); Leitung: Prinz Roberto, Bruder Fernandos V.
    Seit 1710: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Palermo (10 000 S)
    Seit 1710: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Mopti (10 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Nouakchott (5 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Cordoba (2 500 S)

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Kalifat von Cordoba (mit Vasallen)
    Seit 1709: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Herzogtum Burgund (mit Vasallen)

    Steuereinnahmen: 610 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 100 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 37 500 S (Diplomatische Vertretungen)
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite:
    320 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10%, Zinsen insgesamt also 352 000 S

    Waffentragende Bevölkerung: 1,5 (effektiv 1,5) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 0,7 (effektiv 0,7) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 4,0 (effektiv 4,0) Minghan SR, 1,0 (effektiv 1,0) Minghan LR, 1,0 (effektiv 1,0) Regimenter DR, 1,7 (effektiv 1,7) Regimenter LI
    Zusätzliches Vasallenaufgebot: 3,0 Regimenter Festungsgeschütze III

    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (500 Mann)

    Geschütze: 1,0 Regimenter Feldartillerie III

    Schiffe zu Jahresbeginn 1709: 1*100 III, 1*100 II, 13*50 III, 4*50 II, 7*25 III, 7*25 II
    Schiffe am Jahresende: 1*100 III, 1*100 II, 13*50 III, 4*50 II, 7*25 III, 7*25 II
    Neubauten: 1*100 III (im Kalifat)
    Schiffe Anfang 1710: 2*100 III, 1*100 II, 13*50 III, 4*50 II, 7*25 III, 7*25 II

    Söldner: 1,0 Minghan LR (Söldnermarkt Lyon), zu 80% aus Mitteln der Vasallen bezahlt

    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1710: -

  7. #22
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    Kalifat von Cordoba

    Die Einrichtung der diplomatischen Vertretungen gelingt ohne größere Hindernisse, und bis auf Goreé sind die jeweiligen Orte auch schnell erreichbar, so dass man bereits im Sommer mit Vorarbeiten beginnen kann. Im Herbst ist dann auch die dauerhafte Gesandtschaft in der westafrikanischen Satrapie angekommen. Wie üblich wird man dann Anfang 1711 überall mit der Vertretung Cordobas beginnen können.

    Die Neuregelung der Fronpflichten wird fortgeführt und erfasst wie erhofft weitere Regionen des großen und heterogenen Landes. Wenn der Klerus weiterhin so entschieden mitwirken sollte, könnte man um 1718/19 auch die entlegeneren Gebiete erreicht haben. Wichtige Informationen der Afrikaexpedition werden mit merinidischen Kaufleuten und Adligen geteilt, und auch die Aufstockung der Bankeinlagen erweist sich als nützlich.

    Die Unterstützung der Handwerkermesse war erneut ein schöner Erfolg. Das Jahr, im dem man für den Wettstreit in Turin pausierte, war offenbar kein nachhaltiger Einschnitt, man verlor also keine Interessenten aus dem Inland. Nur ausländische Gäste waren in diesem Jahr seltener vertreten. Die Privilegien für die „Genossen des Erzmörders aus Mitternacht“ werden hingegen in den Hafenstädten massiv kritisiert, teilweise regelrecht unterlaufen und von den Vasallen gar nicht in Kraft gesetzt. Viele ermordete Seeleute stammten offenbar aus spanischen und marokkanischen Familien, wo kanarische Reeder und Händler schon seit vielen Jahren Männer anwerben. Ähnlich wie in den meisten anderen Hafenstädten des Mittelmeerraumes und des Atlantiks traut man es den Kanariern durchaus zu, dass sie auf Island Unruhe stifteten; die Ermordung von Seeleuten und Gästen auf Handelsseglern – sogar, wenn sie sich bereits ergeben hatten – wird aber allgemein als barbarische Grenzüberschreitung angesehen.

    Yamamoto Tsunemoto bereitet den geplanten Schwerpunkt auftragsgemäß vor, auch wenn die meisten Länder natürlich nicht unbedingt öffentlich bekanntgeben, wie ihre taktischen und strategischen Möglichkeiten und Grenzen aussehen. Man darf die Wirkung dieser Vorarbeiten also nicht überschätzen.

    Besonderheiten:
    Der Goldhandel mit Afrika über Marokko sorgt für große Liquidität. Daher kann der Kalif weit höhere Schulden aufnehmen, bis dem „Binnenmarkt“ eine Krise droht.
    An den Militärgrenzen Aveiro-Salamanca-Logrono und Logrono-Huesca-Tarragona wurden in den letzten Jahren moderne Burgen mit Festungsgeschützen errichtet.
    Der mongolische Söldnermarkt Cádiz ist in Kriegszeiten für Feinde des Kalifats geschlossen.
    Vom Kalifat kommandierte Geschwader aus den an den großen Manövern des Jahres 1704 beteiligten Ländern (Galicien, Frankreich, Hellas, Heiliger Stuhl, Schottland, England und Irland) kämpfen zwischen 1705-1724 ohne Malus für zusammengesetzte Schiffsverbände. Bei Flottillen unter merinidischem Kommando mit Schiffen aus anderen europäischen Ländern ist der Malus im selben Zeitraum deutlich gemindert und kann durch dreiwöchige Manöver vor dem gemeinsamen Einsatz nochmals reduziert werden. Beide Verbesserungen betreffen den Einsatz gegen Piraten wie auch gegen feindliche Kriegsschiffe.

    Herrschaftsgebiet: Spanien südlich der Militärgrenze, Marokko nördlich von Agadir, Balearen
    Vasallen: Die meist halbnomadisch lebenden Stämme Süd- und Ostmarokkos
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 7 410 000 (leicht gewachsen)
    Regionen: Iberien-Westwüste, Iberien-Zentrum, Iberien-Ost-Süd, Nordmarokko, Südmarokko-Berbergebiete (mit den kanarischen Vasallen)

    Hauptstadt: Cordoba
    Hauptresidenz: Granada (Residenz 1)
    Wichtige Festungen: Coimbra (4), Bejar (4), Avila (5), Soria (4), Saragossa (4), Tortosa (4)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Kalif Yaqub I. (seit 1703, *1649)

    Verstorbene Monarchen: Kalif Ibrahim IV. (1661-1703, *1627)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Islamische Bank von Cordoba zur Handwerkerförderung
    1702: Feier zum Freiheitstag des Kalifats 1622
    1703: Küstenschutzkonferenz gegen die Piraterie
    1704: Flottenmanöver in vier Küstenregionen mit sieben weiteren Ländern
    1705: Förderung des Landesausbaus im galicisch-merinidischen Grenzgebiet
    1706: Handwerkermesse zu Cordoba
    1707: Reduzierung der Frondienste und islamisch geprägter Verhaltenskodex
    1708: Galicisch-merinidische Handelsgesandtschaft nach West- und Nordafrika
    1709: Bauernfreundliche Reform der Frondienste, Strafen und Schutzverpflichtungen
    1710: Eröffnung mehrerer Botschaften und Konsulate

    Botschaften und Konsulate:
    Seit 1710: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Goreé (10 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Cádiz (2 500 S)
    Seit 1710: Konsulat in Tunis (2 500 S)
    Seit 1710: Konsulat in Algier (2 500 S)
    Seit 1710: Konsulat in Santiago (2 500 S)

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Königreich Galicien (mit Vasallen)
    Seit 1710: Einseitige Handelsprivilegien für das Herzogtum Burgund (ohne Vasallen)

    Steuereinnahmen: 1 390 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 13 450 S (davon wurden 8 000 S für Almosen verwendet)
    Nicht verwendete Mittel: -
    Entrichtete Tribute: -

    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Islamischen Bank von Cordoba: 940 000 S (davon 890 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 310 000 S (mit Abgabebonus), 30 000 S fließen der Armenhilfe zu, 10 000 S der Veteranenversorgung
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 20 000 S (Diplomatische Vertretungen)
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite 6 650 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 7 315 000 S


    Waffentragende Bevölkerung: 1,2 (effektiv 1,2) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR, 5,8 (effektiv 5,6) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 5,1 (effektiv 5,0) Minghan LR

    Geschützproduktion: Stufe III (2500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (4000 Mann)

    Geschütze: 0,5 Regimenter Belagerungsartillerie III, 1,0 Regimenter Festungsgeschütze IV


    Schiffe zu Jahresbeginn 1710: 2*250 III, 2*150 III, 12*100 III, 40*50 III, 70*25 III, 9*25 II, davon 1*250 III, 1*150 III, 3*100 III, 5*50 III und 5*25 III in Kopenhagen
    Abgemusterte Fahrzeuge (zu Jahresbeginn): 9*25 II
    Schiffe am Jahresende: 2*250 III, 2*150 III, 12*100 III, 40*50 III, 70*25 III
    Flottenneubau: -
    Schiffe Anfang 1711: 2*250 III, 2*150 III, 12*100 III, 40*50 III, 70*25 III


    Söldner: 1,0 Minghan SR (Konstantinopel), 2,0 Minghan LR (Cádiz), 1,0 Regimenter DR (Cádiz), 1,0 Regimenter SI (Cádiz), 2,0 Regimenter LI (Cádiz)
    Davon standen zu Beginn des Jahres 1,0 Regimenter LI zum Schutz des Königs in Kalmar und wurden (zusammen mit der restlichen Flotte) an den ersten sicheren Segeltagen abgezogen

    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1710: -

  8. #23
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    Khanat der Kanarischen Inseln

    Die Todesarena stößt auf heftige Kritik bei hohen Würdenträgern verschiedener Religionen, und der Erzbischof und Kardinal von Santiago spricht in einer Predigt sogar von einer „neuen Form der Verkommenheit, die an Caligula und Nero gemahnt“. Da ihr Einfluss auf den Inseln aber äußerst begrenzt ist, bleibt diese Kritik zunächst folgenlos. Ja, mehr noch: Wie schon in den vergangenen Jahren strömen vergnügungssüchtige junge Menschen auf die Kanaren, um sich die zahlreichen einzigartigen Schauspiele anzusehen. Die neue „Todesarena“ scheint besonders bei adligen Besuchern aus Hellas und den nordafrikanischen Satrapien beliebt zu sein, die sich dem antikisierenden Götterglauben zugehörig fühlen, aber in ihrer islamisch oder christlich geprägten Umwelt eine solche Grenzüberschreitung nicht wagen könnten. Hinzu kommen dann natürlich noch zahlreiche Besucher, die einfach einmal den Kampf auf Leben und Tod sehen möchten, der auf Turnieren nicht in dieser Form dargeboten wird.

    Da auch die die Schwanenkasse, die Hofalchemie und vor allem die Gewerbekasse erneut sehr hohe Gewinne zu verzeichnen haben, strömt wie schon in den Vorjahren viel Geld auf die Inseln. Dadurch wächst der Wohlstand trotz der aberwitzigen Verschuldung wieder an, so dass die Zinssätze sogar etwas sinken. Die hochberühmte Gelehrte und Kauffrau Sidonie Steinbergerin vermerkt dazu lakonisch: „Das kann so eigentlich nicht funktionieren, aber noch hält das brennende Wrack anscheinend unbeirrt den Kurs.“

    In Südamerika gewann man wieder einige Handelsanteile, zumal die CBCA (die vielfach als Konkurrenz auftritt, obwohl man an ihr formal beteiligt ist) wieder in schwierigere Wasser geraten ist und Burgund mancherorts viel Vertrauen eingebüßt hat, was neben den Iren auch ein wenig den Kanariern zugute kommt.

    Im Krieg gegen das Königreich Dänemark ist eine gewisse Pattsituation eingetreten. Zwar ist es den erfahrenen Kaperfahrern aus der Karibik und von den Inseln selbst gelungen, faktisch alle dänischen Handelsschiffe von den Weltmeeren zu vertreiben und dabei recht viel Beute zu machen. Diese finanziellen Gewinne hängen sicherlich damit zusammen, dass man auch hanseatische, französische und burgundische Schiffe keineswegs verschmähte. Andererseits ist das feindliche Kernland ohne Durchfahrt durch den Sund fast nicht anzugreifen. Zugleich verpuffte der Versuch Radbod Nordlandssons nahezu wirkungslos, die Kanaren selbst mit Kaperfahrern anzugreifen. Wie häufig erweisen sich erfahrene Piraten zugleich als gute Piratenjäger, und außer den burgundischen und hanseatischen Händlern erwarben nur wenige Schiffseigner die nordischen Kaperbriefe. Dazu kommt, dass zumal viele Länder (darunter auch das als besonders feindselig eingestufte Frankreich) vertraglich auf die Ausgabe von Kaperbriefen verzichtet haben und diese auch nicht anerkennen. Der kanarische Handel ist damit bislang fast nicht in Mitleidenschaft gezogen worden.

    In propagandistischer Hinsicht war man überraschend erfolgreich, weil die unterschiedslose Tötung der Besatzungen von Handelsseglern als schwerwiegende Grenzüberschreitung gilt und besonders in den Häfen äußerst unbeliebt ist. Damit konnte man auch Burgund und Frankreich als unglaubwürdig darstellen, die den Kanaren immer wieder (nicht zu Unrecht) Piraterie und andere Vergehen vorwarfen, nun aber selbst in Mordtaten zur See verstrickt waren – oder zumindest Gelegenheit gaben, dies zu behaupten. Dadurch erscheint vielen Kanariern auch der Vorwurf glaubhaft, Frankreich habe die Inseln angreifen wollen.

    Die Maskenbälle in Santa Cruz de Tenerife und Las Palmas de Gran Canaria wurden wieder mit schönem Erfolg gefeiert, wobei die Hauptstadt diesmal von der Residenz besiegt wurde. Besonders die Themenwagen im Herbst fanden große Aufmerksamkeit auch über die Inseln hinaus.

    Die Pachtverträge mit den befreiten Bauern scheinen recht gut zu funktionieren, was wohl auch mit der hohen Nachfrage nach Lebensmitteln und Genussgütern auf den Inseln zu tun haben dürfte. Dafür scheint es aber bislang keine eigene Kasse zu geben, auch wenn die Kanaren mittlerweile wirklich sehr viele verschiedene Sonderposten verwenden. Übrigens scheint die Hofalchemie mittlerweile an gewisse natürliche Grenzen zu stoßen.


    Besonderheiten:
    Die Khane haben gute Verbindungen in die Karibik und können dort jederzeit bezahlte Schmuggler und Seeräuber anwerben.
    Der Pachtvertrag von Santa Cruz de La Palma läuft 1709 aus und kann mit Einverständnis des Khans dann gegen eine hohe Summe verlängert oder eben beendet werden. Er wurde mit einer Kündigungsfrist von zwei Jahren für 50000 S jährlich unbefristet verlängert, zudem erhalten die Kanaren künftig die Einkünfte des Hafens
    Halblegale Aktivitäten schmälern das Ansehen des Khans auf den Kanaren nicht.

    Herrschaftsgebiet: Kanarische Inseln
    Vasallen: Agadir, El Khabta, Ad-Dakhla
    Die Vasalleninsel Barbados wurde wenigstens zeitweilig aufgegeben
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 100 000 (leicht erhöht)
    Regionen: Kanaren; Barbados ist der Region Karibik Ost zugeordnet, die afrikanischen Stützpunkte gehören zur Region Südmarokko-Berbergebiete

    Hauptstadt: Santa Cruz de Tenerife (Stadtbefestigung 4)
    Hauptresidenz: Las Palmas de Gran Canaria (Burgschloss 1, Stadtbefestigung 4)
    Wichtige Festungen: Arrecife (5), Corralejo (3), Agulo (3), La Frontera (3),
    Staatsoberhaupt: Khan Bertai III. (seit 1694, *1644), Spielfigur ist Thronfolger und Regierungschef Schinab Khan (*1669)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Lizenzierung und Besteuerung des Gewerbes
    1702: Einführung der Kanarischen Maskenbälle auf Teneriffa und Gran Canaria
    1703: Hymne der Kanaren: „He’s a Canarian“ (1704 in verschiedene Textvarianten aufgefächert)
    1704: Bau eines Badepalastes in Schlossgröße an der Südspitze von La Palma
    1705: Einführung einer Handelsdiversifizierungskasse zur besseren Nutzung der Anteile an Handelsgesellschaften
    1706: Einführung einer neuen, flexibleren Münzprägestätte des Khanats in Las Palmas de Gran Canaria
    1707: Vollständige Abschaffung der Leibeigenschaft
    1708: „Bewaffneter“ Handel mit den neuen Khanaten Südamerikas
    1709: Gründung der Gilde des „Rosa Schwan“ zur Ausbildung „kanarischer Geishas“
    1710: Einrichtung einer „Todesarena“ in Santa Cruz de Tenerife

    Besondere Bauwerke:
    Seit 1704/05: Badepalast bei Santa Cruz de La Palma (in der Größe eines Schlosses 1)
    Seit 1710: „Todesarena“ in Santa Cruz de Tenerife (zunächst aus einfachen Holztribünen gebaut)

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Keine

    Steuereinnahmen: 1 310 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Pachteinnahmen: 50 000 S (Großkhanat Dagomys)
    Einnahmen aus der Hofalchemie: 590 000 S
    Einnahmen aus der freien Gewerbekasse: 910 000 S
    Einnahmen der Schwanengilde: 220 000 S
    Einlagen der freien Gewerbekasse: -
    Einlagen der Schwanenkasse: 25 000 S (150 000 S wurden der freien Gewerbekasse bzw. der Hofalchemie zugeordnet)
    Einlagen der Diversifizierungskasse: - (die übrigen Mittel wurden nach Finanzierung der Agenten vollständig in die freie Gewerbekasse überführt)
    Verbliebene Mittel der Gewerbeaufsichtsbehörde: In die Schwanenkasse überführt und aufgelöst
    Verbliebene Mittel der „Freiheitskasse“: 10 000 S
    Gewinne aus dem Verkauf von Kaperbriefen: 17 000 S
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 14%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 150 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben:
    Ausgaben während des Jahres: -
    Zusätzliche Forderungen: -

    Fällige Kredite: 10 684 392 aus dem Inland zu 15% Zinsen, insgesamt also 12 393 894 S

    Eigenkapital der Compagnie bourgogne pour le commerce des Amérique centrale / sud-américain (CBCA) Anfang 1710: 1112 Anteile (davon Burgund 737, Deutsche Hanse 344, kanarische Kaufleute 31), 85 000 S, dazu 2*800 III, 1*300 III, 1*250 III, 1*150 III, 1*100 III (Handelsschiffe) mit jährlichen Kosten von 144 000 S und 6*50 (Kriegsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 18 000 S.

    Eigenkapital der Compagnie bourgogne pour le commerce des Amérique centrale / sud-américain (CBCA) Anfang 1711: 1112 Anteile (davon Burgund 737, Deutsche Hanse 344, kanarische Kaufleute 31), 0 S, dazu 2*800 III, 1*300 III, 1*250 III, 1*150 III, 1*100 III (Handelsschiffe) mit jährlichen Kosten von 144 000 S und 6*50 III (Kriegsschiffe) mit jährlichen Kosten von 18 000 S. Anfang 1711 sind Verbindlichkeiten von 35 000 S zu begleichen, entweder aus Eigenkapital der Gesellschaft oder durch die Anteilseigner

    Seit 1706 besteht kein Handelsmonopol der Gesellschaft mehr
    Geplantes Eigenkapital ohne Schiffe: 60% der Gewinne bis zu einer Grenze von 1 000 000 S, 40% werden ausgeschüttet (kann von den Gesellschaftern jederzeit geändert werden)

    Ausschüttung der CBCA 1710/11 (85% für die Anteilseigner, 15% für die Kanaren): Keine

    Weitere Anteile an Handelsgesellschaften: 50 Anteile an einer ungenannten Gesellschaft (über Mittelsmänner), davon sechs eingefroren


    Waffentragende Bevölkerung: 4,7 (effektiv 4,7) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,1 (effektiv 0,1) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (1500 Mann)

    Geschütze: 4,0 Regimenter Festungsgeschütze III, recht gleichmäßig auf die verschiedenen Inseln (außer La Palma) verteilt, seit Spätherbst noch 3,0 Regimenter auf den Inseln und weitere 1,0 Regimenter mit der italienischen Flotte verschifft

    Schiffe Anfang 1710: 14*100 III, 1*100 II, 35*50 III, 79*25 III, 1*25 II davon 9*100 III, 1*100 II, 18*50 III, 21*25 III an einem anderen Ort; Anfang Mai liefen weitere 2*100 III, 10*50 III und 20*25 III gemeinsam mit den Italienern aus (an Bord 1,0 Regimenter LI-Söldner) und kehrten nach einer Nordseefahrt im Oktober wieder heim

    Schiffe vor der Seeschlacht bei den Kanaren: 14*100 III, 1*100 II, 35*50 III, 79*25 III, 1*25 II davon 9*100 III, 1*100 II, 18*50 III, 21*25 III an einem anderen Ort

    Gewonnene Prisen: 1*50 III und 1*25 III

    Schiffe am Jahresende: 13*100 III, 1*100 II, 32*50 III, 73*25 III, 1*25 II davon 9*100 III, 1*100 II, 18*50 III, 21*25 III an einem anderen Ort

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1711: 13*100 III, 1*100 II, 32*50 III, 73*25 III, 1*25 II davon 9*100 III, 1*100 II, 18*50 III, 21*25 III an einem anderen Ort

    Söldner: 4,0 Regimenter LI (Cádiz), davon zu Jahresbeginn 1,9 Regimenter im Ausland stationiert und ab Mai weitere 1,0 Regimenter eingeschifft, am Jahresende damit 2,9 Regimenter LI an einem anderen Ort

    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1710: 1*100 III, 3*50 III, 6*25 III vor der kanarischen Küste

  9. #24
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    Khanat Italien

    Der Fährdienst wird mit angemieteten Schiffen im Frühjahr begonnen und gewinnt rasch erste Kunden. Mittelfristig wäre es vielleicht auch möglich, ihr einige Handelssegeler zur Verfügung zu stellen, dies ist aber nur ein Vorschlag. Man hofft, dass die Gesellschaft in wenigen Jahren Gewinne erzielen wird. Die katalanischen Vasallen haben zudem einen Zuschuss geleistet, der nun indirekt der Staatskasse zugute kommt.

    Die neue Werkzeugmanufaktur hat ebenfalls ihre Arbeit aufgenommen, bleibt aber noch ein wenig hinter den Erwartungen zurück. Hier ist ebenfalls damit zu rechnen, dass man in Kürze Gewinne erzielen kann, sofern die Auftragslage gut bleibt.

    Die ungarisch-nordisch-italienisch-eidgenössische „Erforschung der Berge“ wird mit Erfolg fortgeführt und erfasst in diesem Jahr die Eidgenossenschaft. Das Land ist im Hinblick auf Infrastruktur, kommunale Eigenverwaltung und technische Expertise zwischen Ungarn und Italien anzusiedeln, und die professionellen Gelehrten lassen sich von den Konflikten, die zwischen Italien und den Nordmännern ausgebrochen sind, offenbar auch nicht beirren.

    Der Zwangskredit wird in diesem Jahr auf 11,25 Millionen Silberdinare erhöht, sorgt aber wie schon 1709 für gewisse Wohlstandsverluste. Dennoch reicht das Ansehen des Khans aus, um mögliche Kritik zum Verstummen zu bringen. Zudem können die Hofbeamten auf die recht deutliche Zustimmung des Kuriltai und damit auch der vier Provinzen verweisen.

    Die an Norwegen vermieteten Geschütze und Schiffe sind vollständig erhalten und können im Frühjahr zurückgeholt werden. Auch die in Dänemark verbliebenen Geschütze sind nun sicher auf die Kanaren verbracht worden und überwintern mit der Flotte in Südspanien.

    Der Handwerkerwettstreit von Verona war erneut ein Erfolg. Zudem gelang es, wenigstens einige Preisrichter aus dem Wettbewerb auszuschließen, die 1709 offenbar Schmiergeld angenommen haben und dies vielleicht auch zuvor schon so praktiziert hatten. Dadurch könnte die Veranstaltung vielleicht künftig noch stärker an Ansehen gewinnen.


    Besonderheiten:
    Die oberitalischen Kommunen haben eine lange Tradition der Selbstverwaltung, was die Effizienz von städtischen Schwerpunkten deutlich steigert.
    Dank der hervorragenden Geschützgießerei in Mailand ist die Aufstellung eines Regiments Feldartillerie oder Belagerungsartillerie 10000 S günstiger als üblich, Belagerungsartillerie sogar um 15000 S (bei den ersten drei Regimentern pro Jahr).
    Der Söldnermarkt Genua stellt dem Khanat ein Regiment SI kostenlos zur Verfügung
    Das Khanat Italien ist seit 1709 in vier Provinzen (Lombardei, Ligurien, Toskana, Piemont) aufgeteilt, die in einem Föderationskuriltai zusammenarbeiten. Diese erhalten jeweils 100 Sitze, die sie auf gerechte Weise nach eigenen Regeln vergeben können.

    Herrschaftsgebiet: Oberitalien ohne die Romagna und die Küste von Venedig bis Triest
    Vasallen: Grafschaft Barcelona nördlich von Logrono-Huesca-Tarragona, Südtirol, Korsika
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 9 100 000
    Regionen: Lombardei-Piemont, Ligurien, Toskana, Katalonien-Korsika, Cisleithanien (mit Ungarn, Böhmen, Baiern und Schwaben)
    Provinzräte (geplant): Lombardei, Toskana, Ligurien, Piemont

    Hauptstadt: Mailand (Stadtbefestigung 3), seit 1709 zugleich Sitz des Föderationskuriltai
    Hauptresidenz: Como (Wasserschloss 4)
    Wichtige Festungen: Logrono (1), Huesca (1), Tarragona (1), Genua (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Urus I. (seit 1706, *1670)

    Verstorbene Monarchen: Khan Tenzin II. (1677-1706, *1640)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (gemeinsam mit Hellas und Rom)
    1702: Italienischer Handwerkerwettstreit
    1703: Antipiraterieakt (Stärkung des inneren Zusammenhalts)
    1704: „Tag des Seemanns“ (Seesieg am 14. September 1703 bei Porto Maurizio)
    1705: Bau eines Flusshafens bei Pavia (an der Mündung des Tricino in den Po)
    1706: Bau eines Handelspostens in Pori (Großfürstentum Finnland)
    1707: „Föderalismusreform“, Einteilung Italiens in vier Provinzen
    1708: „Erforschung der Berge“ mit Ungarn, der Kalmarer Union und der Eidgenossenschaft
    1709: Bau einer Werkzeugmanufaktur in Turin
    1710: Gründung des staatlichen Post- und Fährdienstes Poste Italiane

    Besondere Bauwerke:
    Seit 1705: Flusshafen bei Pavia (an der Mündung des Tricino in den Po)
    Seit 1705: Finnischer Handelsposten in Genua
    Seit 1706: Handelsposten in Pori (Großfürstentum Finnland)

    Staatsbetriebe:
    Seit 1709: Staatliche Werkzeugmanufaktur Manifattura di Torino (500000 S)
    Seit 1710: Staatlicher Fährdienst Poste Italiane (100000 S) zwischen Genua, Ajaccio und Barcelona


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1706: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Khanat Ungarn (ohne Vasallen)


    Steuereinnahmen: 1 070 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Gewinne der Turiner Manufaktur: -
    Weitere Einnahmen: 15 000 S aus Barcelona (für den Fährdienst)
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 193 171 S, davon wurden 130 000 S für Schiffsmieten und 6 500 S für die Finnen und ein Collier entnommen (es stehen also noch 56 671 S zur Verfügung)

    Entrichtete Tribute: 150 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 450 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Verluste der Manifattura di Torino: 29 000 S
    Verluste der Poste Italiane: 55 000 S
    Ausgaben während des Jahres: -

    Fällige Kredite I: zurückgezahlt
    Fällige Kredite II: Zwangskredit der führenden Stände über 11 250 000 S zu einem vom Khan frei festlegbaren Zinssatz über eine variable Laufzeit im Inland
    Offene Forderungen (seit 1709): 375 000 S (Königreich Dänemark/ jütländischer Adel)

    Waffentragende Bevölkerung: 0,4 (effektiv 0,4) Minghan SR (leicht gesunken), 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 6,4 (effektiv 6,4) Regimenter LI (leicht gesunken)
    Vasallenaufgebote: 0,5 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR (davon 0,2 aus Tirol, 0,1 aus Korsika), 0,2 (effektiv 0,2) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (2500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (4000 Mann)

    Geschütze zu Jahresbeginn:
    3,1 Regimenter Feldartillerie III, davon 0,6 Regimenter FA auf den Kanaren und 0,5 Regimenter FA an Norwegen vermietet
    0,8 Regimenter Festungsgeschütze III (davon seit Frühjahr 1708 je 0,1 Regimenter in den drei Festungen Kataloniens und 0,5 Regimenter in Mailand)

    Geschütze zum Jahresende:
    3,1 Regimenter Feldartillerie III, davon 0,6 Regimenter FA auf den Schiffen im Hafen von Alicante und 0,5 Regimenter FA an Norwegen vermietet (Vertrag läuft aus)
    0,8 Regimenter Festungsgeschütze III (davon seit Frühjahr 1708 je 0,1 Regimenter in den drei Festungen Kataloniens und 0,5 Regimenter in Mailand)
    An Bord der italienischen Flotte und der angeworbenen Handelssegler im Hafen von Alicante zudem 1,0 Regimenter Festungsgeschütze III von den Kanaren


    Schiffe zu Jahresbeginn 1710: 3*250 III, 11*100 III, 17*50 III, 40*25 III, davon 1*100 III und 3*50 III an das Königreich Norwegen vermietet sowie 1*250 III, 2*100 III, 4*50 III und 8*25 III bei den Kanaren stationiert. Ende Februar wurden 2*250 III, 8*100 III 6*50 III und 2*25 III in Genua versammelt, die Anfang März das SI-Söldnerregiment aufnahmen und zu den kanarischen Inseln segelten. Die gesamte dort versammelte Flotte lief dann im Mai aus, holte Anfang Juli die Feldgeschütze aus Hamburg ab und fuhr zurück zu den Kanaren.

    Schiffe Ende Oktober: 3*250 III, 11*100 III, 17*50 III, 39*25 III, davon 1*100 III und 3*50 III in Oslo (vermietet) sowie 3*250 III, 10*100 III 10*50 III und 10*25 III bei den Kanaren

    Schiffe am Jahresende: 2*250 III, 8*100 III, 14*50 III, 39*25 III, davon 1*100 III und 3*50 III in Oslo (nach dem Ende der Vermietung) sowie 2*250 III, 7*100 III 7*50 III und 10*25 III im Hafen von Alicante

    Neubauten: 4*100 III, 13*50 III, 10*25 III

    Schiffe Anfang 1711: 2*250 III, 12*100 III, 27*50 III, 49*25 III, davon 1*100 III und 3*50 III in Oslo (nach dem Ende der Vermietung) sowie 3*250 III, 10*100 III 10*50 III und 10*25 III im Hafen von Alicante

    Söldner: 1,0 Regimenter SI (Genua, kostenfrei), wurden Anfang März eingeschifft und auf der Flotte in verschiedene Häfen transportiert; sie befinden sich zu Jahresbeginn in Alicante
    Hilfstruppen: 1,5 Minghan SR und 0,5 Minghan LR aus Ungarn

    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1710: 1*25 III (vor der Elbmündung), 1*250 III, 3*100 III 3*50 III (vor den Kanaren)
    Geändert von Jon Snow (26. Juli 2025 um 09:49 Uhr)

  10. #25
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    Heiliger Stuhl

    Die Rundreise zeigt, dass in den Marken, in der Romagna und sogar im direkten Umland der Ewigen Stadt haarsträubende Zustände herrschen. Armut, Kriminalität und Rechtlosigkeit sind offenbar endemisch geworden, so dass man dringenden Handlungsbedarf sieht. Die persönliche Anwesenheit des Nachfolgers Petri sorgt dafür, dass in den nächsten sieben Jahren (1711-1717) Schwerpunkte zur wirtschaftlichen Stärkung und Entwicklung des Kirchenstaates einen besonders großen Effekt haben.

    Die RNC bleibt weiterhin sehr erfolgreich, und einige Kardinäle denken, dass man sie (wie das befreundete Khanat Hellas) stärker nutzen sollte. Übrigens hat sie mittlerweile die von beiden Ländern vorgesehene Zahl an Stammanteilen erreicht, neue Aktien werden also nun nur noch einmal ausgegeben.


    Besonderheiten:
    Der Heilige Stuhl verfügt über vier Regimenter der Schweizergarde. Der Sold für diese sehr frommen Männer liegt nur bei einem Viertel des auf dem Söldnermarkt gezahlten Preises. Der Papst kann diese Regimenter allerdings nicht entlassen. Für weitere Verbände werden die gewöhnlichen Preise fällig.
    Der Peterspfennig wird mittlerweile in der ganzen Welt am 29. Juni erhoben und bis zum Ende des Jahres nach Rom gebracht. Er wird im Etat eigens ausgewiesen und erhöht die Mittel des Heiligen Stuhles ganz erheblich.
    Der päpstliche Jurisdiktionsprimat ist mittlerweile durch Privilegien vieler Fürsten, Bischöfe und Klöster deutlich eingeschränkt worden. Dennoch ist der Heilige Vater auch weiterhin allein dafür zuständig, Diözesangrenzen zu verändern, neue Bistümer zu erheben und die Statuten von Ordensgemeinschaften zu genehmigen. Außerdem kann er unwürdigen oder simonistischen Bischöfen die Bestätigung verweigern oder sie absetzen.

    Herrschaftsgebiet: Territorium des Kirchenstaates im Italien des 17. Jh.
    Vasallen: -
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 500 000
    Regionen: Latium-Marken, Romagna

    Hauptstadt: Rom (Stadtbefestigung 1)
    Hauptresidenz: Rom (Residenz 1)
    Wichtige Festungen: -
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Laurentius I. (seit 1706, *1649)

    Verstorbene Päpste:
    Siricius III. (1697-1706, *1635)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (mit Hellas und Italien)
    1702: Baubeginn der neuen Peterskirche (Kathedrale der Stufe 4)
    1703: Eröffnung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1704: Fortsetzung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1705: Gründung einer Päpstlichen Druckerei in der Größe einer Schule der Stufe 2 in Rom
    1706: Bau einer päpstlichen Universität in Rom
    1707: Errichtung eines Handelspostens 2 in Jaffa zur Pilgerversorgung
    1708: Fortsetzung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1709: Konsistorium zur Kreierung neuer Kardinäle und zur Umsetzung der Konzilsbeschlüsse
    1710: Rundreise durch den weltlichen Besitz des Heiligen Stuhls

    Besondere Gebäude:
    Seit 1705: Päpstliche Druckerei in der Größe einer Schule der Stufe 2 in Rom
    Seit 1707: Handelsposten 2 in Jaffa zur Pilgerversorgung

    Offene Projekte:
    1702-17XX: Bau des Petersdomes (1 585 000 S/ 10 000 000 S)
    1706-17XX: Bau einer Päpstlichen Universität in Rom (2 180 000 S/ 5 000 000 S)

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Keine

    Steuereinnahmen: 190 000 S
    Einnahmen aus dem Peterspfennig: 1 970 000 S
    Nicht verwendete Mittel: -
    Tributeinnahmen: -
    Spenden für den Petersdom: 120 000 S (bereits verbaut)
    Spenden für die päpstliche Universität: 110 000 S (bereits verwendet)
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 16 910 S
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 300 000 S
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 1 000 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 1 100 000 S


    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1710: 1724 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 324), 520 000 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 1*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 100 500 S.

    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1710: 1755 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 355), 570 000 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 6*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 219 375 S.

    Stimmverteilung der Roma-Napoli-Compagnia (RNC):
    Stammanteile: Hellas 333, Heiliger Stuhl 333, Handelskonsortien 334
    Vorteilsaktien: Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 355
    Stammanteile ermöglichen die Mitbestimmung auf den Gesellschafterversammlungen, sind aber finanziell ohne Wirkung. Ihre Zahl ist auf 1000 begrenzt.


    Waffentragende Bevölkerung: 0,4 (effektiv 0,4) Minghan LR, 0,7 (effektiv 0,7) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: -
    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (500 Mann)

    Geschütze: 1,5 Regimenter Festungsgeschütze III
    Schiffe: 1*250 I, 6*50 III, 4*50 II, 12*25 II
    Söldner: 0,5 Minghan LR (Genua), 0,5 Regimenter DR (Konstantinopel)
    Besondere Söldner: 4,0 Regimenter SI (Schweizergarde, Viertelsold)

    Rebellenaufgebote: -

    Verluste 1710: -

  11. #26
    Zurück im Norden
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    Khanat Hellas

    Der Handelsposten in Kairo wird ohne Probleme eingerichtet und kann dank der Hilfe aus der Satrapie sogar schon im Spätherbst den Betrieb aufnehmen. Tenzin Khan erinnert sich offenbar gut an die hellenische Unterstützung, auch wenn es ein wenig undiplomatisch ist, ihn direkt darauf hinzuweisen (was der Botschafter aber ohnehin geschickt verpackte).

    Auch die Konsulate wurden eingerichtet und sollten dabei helfen, die Handelsinteressen des Khanats vor Ort zu unterstützen.

    Die Afrikanikí Agorá wird mit Erfolg ausgerichtet, und der Khan nutzte die Gelegenheit, über den neuen Handelsposten zu reden und die Kaufleute somit auch daran zu erinnern, welche neuen Chancen sich damit bieten.

    Der Codex wird in der vom Khan gewünschten Form verabschiedet, so dass man (anders als beispielsweise in Schottland) zunächst nicht mit einem flächendeckenden Ausfall der ohne Bezahlung geleisteten Arbeit beim Erhalt von Straßen, Brücken oder Häfen rechnen muss. Allerdings erweist sich die Kombination aus fortdauernder Dienstpflicht, Pachtgebühren, persönlicher Freiheit und wirtschaftlichem Erfolg der Städte in anderer Hinsicht als recht kritische Kombination: Gerade die Handwerker und Landarbeiter der Krongüter und der mitwirkenden Adligen verlassen häufig ihre Dörfer, um in der Stadt oder in der Satrapie Rhodos ein besseres Leben zu suchen. Manche ziehen sogar nach Rom, Kairo, Mailand, Konstantinopel oder Alexandria weiter. Einerseits zeigt dies, wie stark Ibrahims Politik mittlerweile das Land verändert hat, andererseits ist dies für die Einkünfte der Krone ungünstig. Man könnte die Regelung aber zunächst dennoch aufrechterhalten, um mittelfristige Wirkungen besser einordnen zu können.

    Kronprinz Iskander scheint sich in Melaka wohlzufühlen, zumal ihn die weltmännische und kosmopolitische Atmosphäre am Hof zu Tarent bereits darauf vorbereitet hat, mit Adligen und Bürgern mit ganz anderem kulturellem oder religiösem Hintergrund umzugehen. Das weiterhin im Hafen liegende Kriegsschiff erinnert die Menschen des Großkhanats zudem daran, dass Hellas ein befreundetes Reich ist und als eines der wenigen Länder Europas Liegerechte für diese Fahrzeuge in den Häfen Melakas genießt.

    Die RNC bleibt weiterhin sehr erfolgreich und hat mittlerweile die vorgesehene Zahl an Stammanteilen erreicht, neue Aktien werden also nun nur noch einmal ausgegeben.


    Besonderheiten:
    Im süditalienischen Adel ist eine antikisierende Religion sehr verbreitet, die den Khan als Schutzherrn vor den Christen ansieht. Dadurch ist die dortige Oberschicht äußerst loyal.
    In Athen sind noch Söldner (SI*) mit besonders effektiven Waffen aus mongolischer Zeit ausgerüstet.
    Als merinidischer Prinz erhält der Khan jährlich eine Apanage aus seinen spanischen Gütern.

    Herrschaftsgebiet: Süditalien, Griechenland südlich der Linie Olymp-Parga ohne die Inseln
    Vasallen: -
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 5 990 000 (leicht gesunken)
    Regionen: Südgriechenland, Süditalien

    Hauptstadt: Athen
    Hauptresidenz: Tarent (Stadtschloss 1)
    Wichtige Festungen: Salerno (4), Bari (2), Tropea (2), Larisa (2), Piräus (3)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Ibrahim I. (seit 1704, *1670)

    Verstorbene Monarchen: Khan Uthman I. (1667-1704, *1629)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (gemeinsam mit Italien und Rom)
    1702: Gesandtschaft zur Förderung von Handel und Diplomatie mit der Satrapie Sansibar
    1703: Einrichtung diplomatischer Vertretungen in Kairo und auf Sansibar
    1704: Bau eines Handelspostens auf Sansibar (für die RNC)
    1705: Handelsmesse Afrikanikí Agorá in Athen (als dauerhafte Veranstaltung geplant)
    1706: Einführung der Athener Börse, die den Außenhandel des Landes unterstützen soll
    1707: Tarenter Adelstag zur stärkeren Zentralisierung des Khanats
    1708: Gründung einer „Hellenisch-Melakanischen Gesellschaft für Kommerz“
    1709: Einführung des ius emphyteuticarium auf Krongut und bei freiwillig teilnehmenden Adligen (nach Klarstellung 1710: Keine Fronpflichten, aber Pachtgebühren sowie unbezahlte Arbeitsdienste für den Unterhalt der Infrastruktur; persönliche Freiheit).
    1710: Bau eines Handelspostens in Kairo

    Besondere Gebäude:
    Seit 1704: Handelsposten 1 der RNC auf Sansibar (von Hellas geplant und finanziert)
    Seit 1706: Börse in Athen in der Größe eines Marktplatzes 1, 1707 auf Stufe 2 und 1709 auf Stufe 3 erhöht
    Seit 1710: Handelsposten 1 des Khanats in Kairo

    Botschaften und Feste Gesandtschaften:
    Seit 1703: Feste Gesandtschaften in Kairo und auf Sansibar (je 10 000 S)
    Seit 1705: Botschaften bei den Großkhanaten Melaka (25 000 S) und Debul (15 000 S)
    Seit 1710: Konsulate in Alexandria (5 000 S), Tanger (2 500 S) und Genua (2 500 S)

    Handelsprivilegien und Monopole: Keine
    Besondere Gesetze und Regelungen: Das Khanat verzichtet seit 1707 auf außerordentliche Frondienste für Bauprojekte und verlieh 1710 allen Leibeigenen der Krone und der aus eigenem Willen mitwirkenden Adligen die persönliche Freiheit bei fortdauernder Dienstpflicht

    Steuereinnahmen: 1 090 000 S
    Einnahmen aus der Apanage: 150 000 S
    Einlagen des Fonds zur Ausrichtung der Afrikanikí Agorá: 21 000 S
    Einlagen der Emphyteuten-Kasse: 8 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Nicht verwendete Mittel: -

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 210 000 S (mit Abgabebonus), davon 10 000 S speziell zum Erwerb von Luxusgütern
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 70 000 S (Diplomatische Vertretungen)
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 2 500 000 S in der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 2 750 000 S


    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1710: 1724 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 324), 520 000 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 1*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 100 500 S.

    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1710: 1755 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 355), 570 000 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 6*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 219 375 S.

    Stimmverteilung der Roma-Napoli-Compagnia (RNC):
    Stammanteile: Hellas 333, Heiliger Stuhl 333, Handelskonsortien 334
    Vorteilsaktien: Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 355
    Stammanteile ermöglichen die Mitbestimmung auf den Gesellschafterversammlungen, sind aber finanziell ohne Wirkung. Ihre Zahl ist auf 1000 begrenzt.

    Waffentragende Bevölkerung: 1,8 (effektiv 1,8) Minghan SR, 1,5 (effektiv 1,5) Minghan LR, 3,8 (effektiv 3,8) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: -
    Geschützproduktion: Stufe II (1000 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (1500 Mann)
    Geschütze: 0,5 Regimenter Belagerungsartillerie III

    Schiffe zu Jahresbeginn 1710: 1*350 III („Atalante“), 2*250 III („Castor und Pollux“), 5*100 III, 10*50 III, 5*50 II, 20*25 III, 7*25 II, die Atalante befindet sich im Hafen von Melaka

    Schiffe am Jahresende: 1*350 III („Atalante“), 2*250 III („Castor und Pollux“), 5*100 III, 10*50 III, 5*50 II, 20*25 III, 7*25 II, die Atalante befindet sich im Hafen von Melaka

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1711: 1*350 III („Atalante“), 2*250 III („Castor und Pollux“), 5*100 III, 10*50 III, 5*50 II, 20*25 III, 7*25 II, die Atalante befindet sich im Hafen von Melaka

    Söldner:
    2,3 Regimenter SI* (Athen), davon 2,0 Regimenter in den größeren Städten und den wichtigsten Festungen sowie 0,3 Regimenter als Leibgarde in Tarent
    Zu Jahresbeginn wurden außerdem 0,5 Minghan SR und 0,5 Minghan LR zur Bekämpfung von Banditen aufgeboten und Ende des Jahres wieder entlassen.

    Rebellenaufgebote: -

    Verluste 1710: -

  12. #27
    Blue Heeler Genießer Avatar von Baldri
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    Jahreszug der Hanse - 1711

    Einnahmen:
    Steuereinnahmen: 1.280.000 S
    Sparstrumpf: 3.010 S
    Reingewinn Tauren: 4.500 S
    Neukredit Inland zum Regelzinssatz: 1.155.190 S
    Neukredit Finnland zu 9,5%: 400.000 S
    Verkauf Kontor Barbados: 125.000 S
    Gesamteinnahmen: 2.967.700 S

    Ausgaben:
    Hofhaltung: 100.000 S
    Kreditrückzahlung: 577.200 S
    Schwerpunkt: 10.000 S
    Befreiung Leibeigener: 1.250.000 S von geschätzten 3.500.000 S Gesamtkosten
    Zuschuss Handwerkerbank: 0 S
    Gebühren Frankreich Barbados: 80.000 S
    Feuerwehr Zuschuss: 10.000 S
    Sold Kiew Leichte Reiter: 90.000 S
    Unterhalt Feldartilelrie: 60.000 S
    Stufe 3 Schiffsunterhalt: 573.000 S
    Privilegien der Stufe 2 von Baiern: 200.000 S
    Begleichung Verbindlichkeiten Handelsgesellschaft zu 50%: 17.500 S
    Sold LR Kassel I: 0 S - Entlassung
    Sold LR Kassel II: 0 S - Entlassung

    Gesamtausgaben: 2.967.700 S

    Restmittel: 0 S

    Schwerpunkt:
    Delegation nach Narwa / Reval - auf den Spuren Herrmann Morneweg

    Man möchte mehr über den mythischen finnisch-narwaischen Vater der modernen Hanse in Erfahrung bringen und bereitet offizielle Delegationen in die beiden Reiche vor. Die 10.000 S sind für sonstige Auslagen der Forschungsreisenden.

    Nur für die Deutsche Hanse
    Achtung Spoiler:
    Es gibt noch einige offene Fragen, aber es scheint, als habe Lübeck sich sowohl aus privaten als auch aus politischen Gründen auf die Seite der Mongolen gestellt, als das Großreich im Jahr 1313 im Bürgerkrieg versank. Der Lübecker Bürgermeister Herrmann Morneweg, der damals mit seinem Anhang den Rat dominierte, arbeitete viele Jahre für das väterliche Handelshaus im Baltikum und in Finnland, bevor er 1306 in den Rat aufrückte. Dort soll Morneweg auch persönliche Kontakte aufgebaut haben. Jedenfalls argumentierte er in mehreren Sitzungen des Gremiums, dass die westliche Reichshälfte zu stark sein werde, worauf es entweder zu einem Kompromissfrieden oder zu einer dauerhaften Teilung der beiden Großkhanate kommen werde. In beiden Fällen sei danach eine Rückeroberung von abgefallenen Ländern und Städten zu erwarten. Interessant ist, dass mehrere Zwischenrufe von Gegnern protokolliert sind, die Andeutungen zu einem persönlichen Interesse des noch recht jungen Ratsherrn (er soll beim Eintritt in den Rat 36 Jahre alt gewesen sein) enthalten und nahelegen, dass er auch seine privaten Mittel einsetzte, um seine Fraktion zu stärken. In den Dokumenten eines teilweise erhaltenen Hausarchivs der mittlerweile ausgestorbenen Familie ist mehrfach von Reval die Rede, einer Hafenstadt in der heutigen Satrapie Narwa. Dort soll Herrmann Morneweg im Auftrag seines Vaters und eines Onkels von 1293 bis 1306 die Interessen des Handelshauses vertreten haben. Möglicherweise gibt es daher noch einige Dokumente, die ein genaueres Licht auf die Sache werfen könnten. Lübeck wurde dreimal von dänischen Streitkräften besetzt und geplüdert, doch Morneweg gelang jedes Mal die schnelle Rückkehr in den Rat, so dass die Stadt Kebek I. bis zur Einigung von 1322 stets treu blieb.


    Die Leibeigenenbefreiung soll mit 3.500.000 S finanziert werden.

    Die beiden Minghan aus Kassel werden aus den Militärdiensten entlassen. Kaperaktionen in der Nordsee sollen geahndet werden.

    Die Handelsgesellschaft wird aufgelöst. Die verbleibenden Handelsschiffe werden an interessierte in Reich und Burgund in Hamburg versteigert. Auch an Privatpersonen. Das Mindesgebot je Schiff beträgt 1 Euro. Die Zeitung soll davon berichten. Das Kontor wird verkauft. Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft werden zu 50% beglichen. Die frei gewordenen Militärschiffe von Barbados und die neuen 50er sollen nun die Nordsee schützen.
    Geändert von Baldri (04. August 2025 um 02:08 Uhr)
    Zitat Zitat von Mondkalb Beitrag anzeigen
    Stimmt, ich habe da so eine Art Phantomschmerz, den ich kaum noch merke ... ^^

  13. #28
    Moderator Avatar von Doerky
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    Pfalzgrafschaft bei Rhein

    Einnahmen
    Steuereinnahmen: 780 000 S
    Kredit Schweiz: 1 000 000 S

    Ausgaben:
    SP Arme Ritter Kasse 154 000 S
    Fällige Kredite 858 000 S
    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 125 000 S
    Verluste des Korrespondentennetzwerks: 13 000 S
    Forderungen verschiedener deutscher Kommunen an den Balduinsbund: 12 000 S
    Entrichtete Tribute: 15 000 S (an Ungarn)
    Soldkosten (1,0 Minghan LR aus Lüttich): 75 000 S
    Kosten für die Geschütze: (0,5 Regimenter III): 30 000 S
    Mittlere Straße von Mannhein nach Saarbrücken: 400 000 S
    Zuschuss Baldius Bund: 8 000 S
    Zuschuss Landwirtschaftsbank: 70 000 S
    Uni Auftrag: 5 000 S
    Besuch der Gräfin auf der Genter Fashion Week: 5 000 S
    Handelsprivligien Stufe 1 in Bayern: 10 000 S
    Handelsprivilegien Stufe 1 gegenseitig Schwaben
    Handelsprivilegien Stufe 1 gegenseitig Westfalen
    Handelsprivilegien Stufe 1 gegenseitig Hessen?


    SP Arme Ritter Kasse 154 000 S

    Wie versprochen, wird damit nicht die Adligen in Not geraten da die rechten und pflichten genauer festgelgt wurde, eine "Arme Ritter" Kasse eingeführt auf das niemals ein Adlieger unten uns Not leiden Muss.
    Sie wird ähnlich der Balduins Bund jedes Jahr wieder aufgefüllt.

    Fällige Kredite 858 000 S
    Werden dankend bezahlt

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 125 000 S
    wird beibehalten

    Verluste des Korrespondentennetzwerks: 13 000 S
    wird wie immer bezahlt

    Forderungen verschiedener deutscher Kommunen an den Balduinsbund: 12 000 S
    wird wie immer bezahlt

    Entrichtete Tribute: 15 000 S (an Ungarn)
    wird wie immer bezahlt

    Soldkosten (1,0 Minghan LR aus Lüttich): 75 000 S
    wird wie immer bezahlt

    Kosten für die Geschütze: (0,5 Regimenter III): 30 000 S
    wird wie immer bezahlt

    Mittlere Straße von Mannhein nach Saarbrücken: 400 000 S
    es wird weiterhin die mittel erhöht

    Zuschuss Baldius Bund: 8 000 S
    wird wie immer bezahlt

    Zuschuss Landwirtschaftsbank: 70 000 S
    wird aufgefüllt

    Uni Auftrag: 5 000 S
    Die Uni wird darum gebeten zu erforschen was alles in Zukunft als ein kriegerische Akt gelten sollte, der eigentlich ein Kriegserklärung bedarf.
    Es geht uns dieses Jahr insbesondere um das Thema Schiffe, Häfen, Kanonen und Truppen etc. Anderen umsonst zu Verfügung zu stellen, die damit einen Kriegerischen akt durchführen.
    In wie weit sollte der Vermieter in in verantwortung gezogen werden damit wir in Europa ein Ehren volles miteinnader leben können.

    Diese Auftrag soll bitte nach möglichkeit so erforscht werden ohne jemanden anzugreifen oder bloß zu stellen.

    Besuch der Gräfin auf der Genter Fashion Week: 5 000 S
    Die Gräfin besucht die Genter Fashion Week.

    Handelsprivligien Stufe 1 in Bayern: 10 000 S
    Wir bekommen in Bayern Stufe 1 Priviligen.

    Handelsprivilegien Stufe 1 gegenseitig Schwaben
    Wird fortgeführt.

    Handelsprivilegien Stufe 1 gegenseitig Westfalen
    Wird fortgeführt.

    Handelsprivilegien Stufe 1 gegenseitig Hessen?
    Ich habe noch keine Rückmeldung von Chris, wie würden es genehmigen wenn von Hessen gewünscht, s.h. Hessen abgabe.
    Geändert von Doerky (31. Juli 2025 um 21:22 Uhr)
    Khan von Hessen
    König von Deutschland
    Pfalzgraf am Rhein

  14. #29
    Forenspieler auf dem Weg Avatar von Wiwi
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    SANCTA SEDES
    ██████████████████████

    DER HEILIGE STUHL



    ALLGEMEINES:
    ████████████████████


    Herrschaftsgebiet: Territorium des Kirchenstaates im Italien des 17. Jh.
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 500 000

    Hauptstadt: Rom (Stadtbefestigung 1)
    Hauptresidenz: Rom (Residenz 1)
    Wichtige Festungen: -
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Papst Laurentius I. (seit 1706, *1649)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (mit Hellas und Italien)
    1702: Baubeginn der neuen Peterskirche (Kathedrale der Stufe 4)
    1703: Eröffnung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1704: Fortsetzung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1705: Gründung einer Päpstlichen Druckerei in der Größe einer Schule der Stufe 2 in Rom
    1706: Bau einer päpstlichen Universität in Rom
    1707: Errichtung eines Handelspostens 2 in Jaffa zur Pilgerversorgung
    1708: Fortsetzung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1709: Konsistorium zur Kreierung neuer Kardinäle und zur Umsetzung der Konzilsbeschlüsse
    1710: Rundreise durch den weltlichen Besitz des Heiligen Stuhls

    Besondere Gebäude:
    Seit 1705: Päpstliche Druckerei in der Größe einer Schule der Stufe 2 in Rom
    Seit 1707: Handelsposten 2 in Jaffa zur Pilgerversorgung

    Aktiver Effekt:
    1711-1717: Schwerpunkte zur wirtschaftlichen Stärkung und Entwicklung sind besonderes effektiv

    FINANZEN:
    ████████████████████


    Steuereinnahmen: + 190 000 S
    Peterspfennig: + 1 970 000 S
    Nicht verwendete Mittel: + 16 910 S
    Fälliger Kredit (Schweiz): - 1 100 000 S
    Hofhaltungskosten: - 300 000 S
    Soldkosten: - 470 500 S
    Gründung der Förderbank (Schwerpunkt): - 1 000 000 S
    Bauernfrage (Nebenaktion): - 20 000 S
    Brieffreunde (Nebenaktion): -10 000 S
    Nothilfe (Nebenaktion): -200 000 S
    Universität (offenes Projekt): - 500 000 S
    Petersdom (offenes Projekt): - 50 000 S__________
    Stand der Kasse: - 1 473 590 S ➔ Aufnahme eines neuen Kredits in der Schweiz


    OFFENE PROJEKTE:
    ████████████████████


    1702-17XX: Bau des Petersdomes (1 585 000 S + 50 000 S + X S an Spenden / 10 000 000 S)
    1706-1716: Bau einer Päpstlichen Universität in Rom (2 180 000 S + 500 000 S + X S an Spenden / 5 000 000 S)


    MILITÄR UND MARINE:
    ████████████████████


    Waffentragende Bevölkerung: 0,4 Minghan LR, 0,7 Regimenter LI
    Geschütze: 1,5 Regimenter Festungsartillerie III ➔ 90 000 S
    Söldner: 0,5 Minghan LR (Genua) ➔ 37 500 S
    1,5 Regimenter DR (Konstantinopel) ➔ 150 000 S
    4,0 Regimenter SI (Schweizergarde, Viertelsold) ➔ 150 000 S

    Schiffe: 1*250 Matrosen, Stufe I ➔ 5 000 S
    6*50 Matrosen, Stufe III ➔ 18 000 S
    4*50 Matrosen, Stufe II ➔ 8 000 S
    12*25 Matrosen, Stufe II ➔ 12 000 S



    SCHWERPUNKT:
    ████████████████████


    Banco di Santo Spirito - Förderbank für Land und Leute
    Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch herabkommen wird [...] (Apostelgeschichte 1,8)

    Die Rundreise durch den weltlichen Besitz hat haarsträubende Zustände offenbart, welche einen nachhaltigen Eindruck bei Papst Laurentius hinterlassen hat. War der Heilige Stuhl die letzten Jahre sehr um das Welt geschehen besorgt, so ist es nun wohl Zeit, dass der Bischof von Rom sich um jene Schäfchen kümmert die unter seiner direkten Führung stehen. Aus diesem Grund sollen in den kommenden Jahren umfangreiche Maßnahmen ergriffen werden.

    Dieses Jahr richtet Papst Laurentius eine Förderbank ein, welche Bauern, Handwerker und Händler in ihrer wirtschaftlichen Situation unterstützen und eben gezielt fördern soll. Im Fokus sollen dabei erstmal der Anbau und Handel von Oliven(öl) und Wein stehen, sowie die Zucht und Haltung von Schafen zur Käse- und Wollproduktion. Darüber hinaus sollen auch Handwerker die Werkzeuge für den Landwirtschaftlichen Betrieb herstellen und Handwerker die als Zulieferer für die Großbaustellen in Rom dienen (können) gefördert werden..

    Diese breite Förderung benötigt natürlich auch breite finanzielle Mittel, weshalb man hierfür - finanziert durch einen Kredit in der Schweiz - 1 000 000 S bereitstellen wird.

    Zielsetzung des Schwerpunkt (nur für die SL):

    Achtung Spoiler:
    Aufbau einer päpstlichen Förderbank zur gezielten wirtschaftlichen Entwicklung



    NEBENAKTIONEN:
    ████████████████████


    Pro libertate rusticorum - Erste Schritte für die Befreiung der Bauern
    Angesichts der Zustände in den Landregionen des kirchlichen Besitzes will der Papst auch die Möglichkeit der Bauernbefreiung zur Linderung der Not in Erwägung ziehen, da gerade die schwächsten besonders leiden. Um die Bedingungen hierfür abzutasten entsendet er Gesandte in die Region, aber auch nach Schottland, welches als Vorbild in dieser Frage gehandelt wird.

    Der päpstliche Gesandte, welcher nach Schottland auf den Weg geschickt wird, soll sich (mit der Erlaubnis des schottischen Königs) ein Bild von der Bauernbefreiung dort machen und entsprechende Notizen nach Rom entsenden. Zwar sind die Bedingungen hierzulande anders (ein größere Anteil an unfreien Bauern und andere Verteilungen des Landes), aber dennoch könnte man davon sicher lernen.
    Die Gesandten in den päpstlichen Besitzungen sollen Gespräche mit den lokalen Grundbesitzern führen und ein Stimmungsbild zu dem Thema erfassen, sowie erste mögliche Bedingungen für eine Befreiung der Bauern erfassen.

    Zielsetzung der Nebenaktion (nur für die SL):

    Achtung Spoiler:
    Vorbereitung eines Schwerpunkts zur Bauernbefreiung;



    Litterae de Amici - Päpstliche Brieffreundschaft
    Nachdem das Konzil beendet ist und es sich abzeichnet, dass der Papst sich in den kommenden Jahren vermehrt um die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung kümmern muss, ist es Laurentius wichtig trotzdem weiter im Kontakt mit allen Teilen der Weltkirche zu bleiben.
    Aus diesem Grund versucht der Heilige Vater einen direkten und persönlichen Briefverkehr mit den Patriarchen zu etablieren.

    Der Briefverkehr hat primär die Absicht der Beziehungspflege, so dass sich die Gesprächsthemen entsprechend an den Vorlieben und Anliegen der Patriarchen orientieren. Der Patriarch von Shikawo schreibt gerne über theologisch hochtrabende Theorien? Gerne, Laurentius tauscht sich gerne mit ihm gerne darüber aus. Der Patriarch von Sansibar genießt die kulinarischen Feinheiten? Auch kein Problem, schwärmen wir gemeinsam über einen guten Käse und Wein (und vielleicht lassen wir gleich ein paar gute Beispiele aus der Region ihm zu kommen). Einer anderer erfreut sich an Literatur und Philosophie? Diskutieren wir doch gemeinsam klassische Werke.

    Zielsetzung der Nebenaktion (nur für die SL):

    Achtung Spoiler:
    Beziehungspflege zu den Patriarchen der Weltkirche;



    Adiutores in casu necessitatis - Zur Linderung der größten Not
    Als Reaktion auf die Zustände im Kirchenstaat beschließt der Papst ein Paket an direkten Sofortmaßnahmen:
    200 000 S werden aus dem Kirchenschatz Orden und Pfarreien bereitgestellt um dort wo die Not am Schlimmsten ist Abhilfe zu schaffen und lokale Strukturen der Solidarität schaffen.
    Um die Verteilungen abzusichern entsendet der Papst zwei Regimenter der Schweizer Garde in die Provinzen. Sie sollen dafür sorgen, dass die Gelder tatsächlich bei den Menschen ankommen und alles gesittet abläuft. Dort wo es die Lage erlaubt sollen sie aber im Namen der Kirche auch selbst Taten der Nächstenliebe vollbringen. Der Heilige Vater hat aber auch vor im Rahmen der Verteilungen selbst zu ausgewählten Festtagen in die Provinzen zu Reisen und Präsenz zu zeigen.

    Auf der anderen Seite soll in Konstantinopel zusätzlich ein ganzes Regiment an Dragoner angeheuert werden. Gesetzlosigkeit kann und will der Papst nicht dulden, so schwierig die Lage für die Menschen auch sein mag. Sollte sich die Lage dann in den kommenden Jahren wieder entspannen dürfte man diese dann auch wieder reduzieren.

    Zielsetzung der Nebenaktion (nur für die SL):

    Achtung Spoiler:
    Linderung der größten Not und Begrenzung der Kriminalität;



    SONSTIGES:
    ████████████████████

    • Das Verbot von gedruckten Karikaturen soll aufrecht erhalten werden
    • Die Großbaustellen in Rom sollen gezielt auf regionale Baumaterialien setzen. Hierzu werden auch Verzögerungen im Bauverlauf in Kauf genommen.
    • Händler und Waren aus den Kanaren sollen engmaschiger kontrolliert werden (Handelsschikane Stufe II)
    • Erzabt Bernhard von den Zisterziensern des Heiligen Nikolaus soll auf seiner Rückreise vom Heiligen Land noch in Rom empfangen werden.
    Die Story die ich euch 2014 versprochen habe!

  15. #30
    Grünkohlgroßmaul Avatar von Bassewitz
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    Königreich Schottland, Jahreszug für das Jahr 1711:


    Schwerpunkt:

    Gründung des Distelordens



    Collane und Stern eines Ritters des Distelordens

    Kosten: 50.000 S

    Der Distelorden (The Most Ancient and Most Noble Order of the Thistle, auch Order of St. Andrew genannt) soll als schottischer Ritterorden gegründet werden und soll als Emblem natürlich die Distel als unser Nationalsymbol tragen.
    Das Zeitalter des Barock mit seiner Fabulierlust war besonders geschickt in der Schöpfung von Ordens-, Wappen- und Geschlechterlegenden. So beruft sich die Gründungsurkunde des Distelordens auf angebliche frühere Genossenschaften des Ordens, die schon im 8. und 9. Jahrhundert existierten, und auf eine Erneuerung im Jahre 1540 unter König Jakob V., dem Vater der Maria Stuart. Er soll die Zahl der Ritter auf 12 – so viele wie die Apostel – festgesetzt und den Orden dem Apostel Andreas gewidmet haben.
    Da wir ja schon eine gewisse Erfahrung mit der "Entdeckung" unserer sagenhaften Ahnentafel haben, soll auch hier dieser Gründungsmythos geschaffen werden. Insbesondere der Bezug auf Maria Stuarts direktes Umfeld dürfte seine Wirkung nicht verfehlen.
    Es soll auch wieder zwölf Ritter plus den Souverän als Mitglieder geben. Dabei sollen jeweils sechs bedeutende Adlige aus den High- und Lowlands Schottlands ausgewählt werden, um die Gleichrangig- sowie Gleichwertigkeit beider Landesteile sowie die Einheit Schottlands zu betonen und zu stärken.
    Es soll eine besondere Gründungsfeier in der Kathedrahle von Edinburgh begangen werden, bei der die ersten zwölf Ritter vom König feierlich ernannt werden.

    In Zukunft versammeln die Ordensritter einmal jährlich in Anwesenheit des Souveräns zu einem Gottesdienst in der Ordenskapelle, einer Seitenkapelle der Edinburgher Kathedrale, deren Gestühl mit den Bannern der früheren und aktuellen Ritter geschmückt ist. Anschließend findet ein Festessen im Thronsaal des Holyrood Palace statt.

    Ziel des Ganzen ist, nun auch den Adel wieder verstärkt an die Krone zu binden, die Landesteile stärker miteinander zu verbrüdern sowie über diesen besonderen Zugang zum Souverän den Meinungsaustausch sowie das Vertrauen in die Krone zu stärken und den Adel für die königliche Politik zu gewinnen.


    Diverses:
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Weitere feste Ausgaben: 20 000 S an das Großkhanat Shikawo (als Anteil an den Einnahmen aus Nova Scotia, könnte aber vielleicht mittelfristig abgeschafft werden)
    Der Militäreinsatz in Nordamerika soll fortgesetzt werden und ganz vielleicht ist der Großkhan irgendwann so dankbar, dass sich da was machen lässt.

    Die Highlandgames werden dieses Jahr erneut mit einem Budget von 15.000 S durchgeführt. Die Preisgelder in Höhe von 10.000 S werden auch wieder ausgezahlt, um die Bauernbefreiung auch im Norden zu beschleunigen.

    Die Bauernkasse wird erneut mit 100.000 S befüllt. Dies sollte in Zukunft, wenn möglich, so weitergeführt werden als fester Betrag.

    Das volle Minghan LR aus Lyon wird weiter beschäftigt (die Soldkosten in der Auswertung waren bei 0? Müssten 75.000 S sein).

    Bitte die Schikanen von Burgundern in unseren Häfen einstellen.

    Übrigens wäre mal interessant, wie die Lage auf Nova Scotia jetzt ist und ob man die jährliche Zahlung vielleicht anpassen könnte oder ob die Insel Hilfe braucht. Das soll mal bitte jemand prüfen.

    Es werden 726.726 S zu 10% bei der Schweiz als Kredit aufgenommen. Alle fälligen Kredite werden bezahlt.

    Herrschaftsgebiet: Schottland
    Vasallen: Nova Scotia (seit 1702 zugleich Vasalleneid gegenüber dem Großkhanat Shikawo)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 200 000
    Regionen: Lowlands, Highlands-Island-Nordatlantikinseln (mit der Kalmarer Union, den Zisterziensern vom Heiligen Nikolaus und den mongolischen Stützpunkten); Nova Scotia ist der Region St.-Xystus-Strom zugeordnet

    Hauptstadt: Edinburgh (Stadtbefestigung 3)
    Hauptresidenz: Edinburgh (Stadtschloss 3)
    Wichtige Festungen: Dumfries (4), Langholm (5), Hawick (5), Kelso (5), Duns (3), mittlerweile nicht mehr unterhalten und daher nur unvollständig für eine Belagerung gerüstet
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Robert IV. (seit 1688, *1646)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Royal Bank of Scotland zur Förderung von Landwirtschaft und Fischerei
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Gründung der British West Mongolia Company (WMC) mit Irland und England
    1704: Bau eines Handelshafens auf Nova Scotia zum halben Preis
    1705: Erstellung eines (fiktiven) Stammbaumes der Steward/Stuart-Dynastie
    1706: Feier der Highland Games mit einem Finale in Braemar
    1707: Einrichtung einer Bauernkasse, die den geplanten Übergang zur Bauernbefreiung unterstützen soll
    1708: Beginn der Bauernbefreiung mit Landverteilung (geplant bis 1714, Ablösezahlungen von 50 S pro Person, die bis ungefähr 1810 laufen dürften)
    1709: Doppelhochzeit des Kronprinzen Edward von England mit Prinzessin Fiona von Schottland und Kronprinz Malcolm von Schottland mit Prinzessin Mary von England.
    1710: Rundreise des Königs durch Schottland, um sich volksnah zu zeigen

    Besondere Gebäude:
    Seit 1706: Handelshafen 1 auf Nova Scotia

    Botschaften und Feste Gesandtschaften: Keine

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Königreich England (mit Vasallen)

    Finanzen:

    Alte Rücklagen: 0 S

    + 690.000 S Steuereinnahmen
    + 120.000 S Einnahmen der Krone aus Neuschottland
    + 50.000 S Handelsvorrechte England
    + 726.726 S Kreditaufnahme Schweiz
    + 0 S Rücklagen
    ----------------------
    1.586.726 S Einnahmen Gesamt

    - 200.000 S Feste Zuwendung
    - 50.000 S Aktion
    - 116.000 S Flottenunterhalt
    - 840.226 S Rückzahlung Schweiz
    - 20.000 S Zahlung Shikawo
    - 60.000 S Zahlung Negübeihafen
    - 90.000 S Infrastrukturkosten
    - 25.000 S Highlandgames + Preisgelder
    - 75.000 S Söldner
    - 100.000 S Bauernkasse
    -----------------
    1.576.226 S Ausgaben Gesamt

    Neue Rücklagen: 10.500 S
    Neue Schulden: 726.726 zu 10% bei der Schweizer Eidgenossenschaft

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 200 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Infrastrukturkosten: 90 000 S
    Weitere feste Ausgaben: 20 000 S an das Großkhanat Shikawo (als Anteil an den Einnahmen aus Nova Scotia, könnte aber vielleicht mittelfristig abgeschafft werden)
    Ausgaben während des Jahres: 10 500 S (Einberufung von 700 Reitern)
    Fällige Kredite: 753 151 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 828 466 S, dazu ein Kredit im Inland über 11 760 S nach Zinsen


    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1710: 834 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 459), 290 000 S, dazu 1*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 102 000 S.

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1711: 834 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 459), 210 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.

    Waffentragende Bevölkerung: 0,7 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,4 (effektiv 0,1) Minghan LR, 3,1 (effektiv 3,1) Regimenter LI (leicht erhöht)
    Vasallenaufgebote: 0,5 (effektiv 0,5) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (1500 Mann)

    Geschütze: -

    Schiffe zu Jahresbeginn 1710: 6*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II
    Schiffe am Jahresende 1710: 6*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II, davon 3*100 III, 3*50 III, 3*25 IV vor der nordamerikanischen Küste
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1711: 6*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II, davon 3*100 III, 3*50 III, 3*25 IV vor der nordamerikanischen Küste

    Söldner: 1,0 Minghan LR (Lyon)

    Im Felde stehende Einheiten: 0,4 Minghan SR, 0,3 Minghan LR am Potomac/Patowmeck

    Verluste 1710: -
    Geändert von Bassewitz (04. August 2025 um 08:44 Uhr)
    Zitat Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
    Was Basse sagt. :D
    Zitat Zitat von Simato Beitrag anzeigen
    Passe, wenn nicht Basse :schwaerm:
    Zitat Zitat von Der Gevatter Tod Beitrag anzeigen
    Da will ich mich einmal im Leben anpassen (...) und BasedBasse rückt mich direkt zurecht :D

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