Naja, sie sprechen aber eher für sich anstatt für Dagomys hatte ich den Eindruck.![]()
Satrapien können zumindest eigene Ansichten verfolgen, das ist schon richtig. Es sind aber halt die einzigen, die man vor sich hat und gegenüber denen man Andeutungen irgendwelchen Inhalts machen kann.
Achtung Spoiler:
Es ist ja eine schöne Sache, dass sich ganz Europa für die Ostsee interessiert.
Man überbringt auch aus dem fernen Italien an Angebot des dortigen Khans, Schiffe für Dienste zu mieten, falls kurzfristig die Piratenaktivität steigt. 25 bzw. 50 Mann würden zum Selbstkostenpreis geliehen, je nach Größe gäb es noch 100 Mann Schiffe gratis zur Sicherung dazu. Finnland hatte damit (konnte sie im Anschluss kaufen) gute Erfahrungen gemacht, insofern gibt man das als Option weiter. Auch wenn es sich wohl nur übergangsweise lohnt.
Trotzdem: Die Ostsee war bisher abseits von einer zweijährigen Piratenkrise sehr ruhig - insbesondere was militärische Konflikte anbelangt. Insofern betrachtet man die Anwesenheit dreier externer Mächte (darunter die großen Zentren Europas, Paris und München) als große Ehre, dass auch diese von der Kooperation hier im Norden lernen wollen.
Baldri
Achtung Spoiler:
Baldri: ja, klar;
Gibt es sonst was, was man besprechen möchte? Will jemand eine Abschlusserklärung?
Aus brandenburgischer Sicht ist die Situation gegenwärtig höchst erfreulich, was natürlich vor allem an der Hanse liegt. Man benötigt - wie Finnland schon mit Recht sagte - auch keine zusätzlichen Hilfskräfte, sofern die Hanse zusagt, dass sie bei einer Verlegung des Großteils der Flotte aus der Ostsee in andere Häfen rechtzeitig eine Warnung aussprechen wird. [Berlin will die Satrapien offenbar nicht direkt kritisieren, aber es wird schon deutlich, dass der Markgraf eine ähnliche Situation vermeiden möchte].
Brandenburg fragt, ob alle Beteiligten bereit wären, ein gemeinsames Ergebnis zu verkünden, wonach man der Hanse für den mächtigen Schutz der Ostsee dankt, während diese zusagt, die übrigen Anrainerstaaten rechtzeitig zu informieren, bevor sie größere Flottenverbände abzieht?
Der Deutsche Orden ebenfalls.
Schweden wäre ebenfalls einverstanden, würde aber vorher gern noch die dänische Position hören.
@Jon: Weiterhin meldet man für das nächste Jahr den Bau von 10 100ern der Stufe 4 an für 300.000 Silberdinar. Beziehungsweise fragt, ob dies möglich sei. Wenn man schon mal vor Ort ist ...
@Kolumbus: Ich frage einfach direkt: Was erhoffst du dir hier? Dich anbieten um Erfahrung zu sammeln? Brandenburg beistehen? Dass du eine Flotte willst weiß ich. Aber die Ostsee? Come on ...
Ein ungarisches Sprichwort besagt in etwa folgendes:Zitat von Baldri
"Frag nicht als erstes, was deine Freunde für dicht tuen können, frag was du für deine Freunde tuen kannst."
Kurz nachdem der Beschluss gefasst wurde eine eigene Flotte aufzubauen, wurde zu einer Konferenz in der Ostsee geladen und man hatte in Ungarn den Eindruck, dass es Sorgen geben könnte, dass zu wenig Patrouillenschiffe in der Ostsee tätig sind, oder die Herkunft zu einseitig sei.
Ungarn wird in den nächsten Jahren Schiffe haben, für die es noch keinen zwingenden Verwendungszweck gibt. Gleichzeitig hat man mit keinem Anlieger der Ostsee böses Blut und arbeitet mit einigen sogar schon lange zusammen.
Da war es einfach naheliegend ungarische Hilfe anzubieten und man glaubt auch weiter, dass ein neutraler Akteur, der sich nur um den Schutz von Händlern und Küsten kümmert ohne daraus Macht oder gar Hegemonialansprüche abzuleiten gut tuen könnte.
Aber solange die Ostseeanlieger allgemein und die ungarischen Freunde im speziellen zufrieden mit der Situation sind ist dies für Ungarn ebenfalls in Ordnung, so hat man mehr Kapazität für andere Tätigkeitsfelder.
Sollte zukünftig doch Interessen an einer Zusammenarbeit mit Ungarn aufkommen ist man aber weiter gesprächsbereit, dies gilt nebenbei gesagt auch für die Hanse.