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Thema: Der Mongolensturm - Runde 9 - 1709

  1. #16
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    Königreich Schottland

    Die Bauernbefreiung wird nach langen, intensiven und harten, stets aber auch von Respekt geprägten Verhandlungen zwischen Vertretern der Krone, des Adels und der Bauern Ende September schließlich vom Parlament beschlossen. Sie soll – als Entgegenkommen an den Adel – sukzessive bis Ende 1714 abgeschlossen werden. Der König konnte dabei einige der wichtigsten Anliegen durchsetzen, die er zu Beginn der Verhandlungen eingebracht hatte. Besonders einschneidend dürfte der Übergang der Allmende, der gepachteten Felder und Weiden und zusätzlicher Nutzungsrechte für Teiche, Flüsse oder Wälder an die Bauern sein. Schottland sollte damit mittelfristig zu einem Land der freien Kleinbauern werden, die auf eigenem Besitz und (wo möglich) zusätzlich gepachtetem Adels-, Kirchen-, oder Kronland arbeiten und (hoffentlich) ihr Auskommen finden. Im Gegenzug für dieses großzügige und widerstandslose Zugeständnis der Landbesitzer (vor allem des Adels und der Kirche) muss die Krone aber vollständig auf den Söldnerunterhalt durch die südschottischen Städte und Grundherren verzichten. Auch die Grenzburgen sollen künftig aus dem Steueraufkommen vor Ort erhalten werden, was aber mit dem Auslaufen der Fronpflichten ohnehin anstand. Als Ablösezahlung werden letztlich 50 S pro Leibeigenem festgelegt, was ebenfalls als ein ansehnliches Zugeständnis des Adels gilt. Bei etwa 540000 Menschen dieses Standes fließt damit eine beträchtliche Summe (immerhin 27 000 000 S) an die ehemaligen Grundherren. Diese soll wie vom König vorgeschlagen über einen langen Zeitraum hinweg gestreckt sein. Unter normalen Bedingungen hofft man (wenn auch mit Hilfe der Bauernkasse) darauf, in einem guten Jahr etwa einen halben Silberdinar pro Person bezahlen zu können. Dies sollte dem Adel während der nächsten Jahrzehnte (man rechnet mit etwa 90-110 Jahren) ein gut planbares Einkommen verschaffen und damit die Umstellung ihrer Lebensweise erleichtern. Die Bauernfamilien dürften durch die zusätzliche, recht dauerhafte Belastung geneigt sein, auch weiterhin regelmäßig an staatlichen Baumaßnahmen (wenn auch gegen Bezahlung und nicht mehr als Teil der Fronpflicht) mitzuwirken, Dienstleistungen zu erbringen und für den Markt zu produzieren. Die schottische Bauernbefreiung könnte dadurch zu einem echten Vorbild für andere Länder werden.

    Die schottische Bauernkasse, die im zweiten Jahr 150000 S zu verteilen hatte, trägt erneut zu einer größeren Akzeptanz der Umstellung in allen Schichten bei und beteiligt sich auch schon an den ersten Ablösungszahlungen. Es wäre sicherlich klug, sie auch weiterhin mit einer eher hohen Summe aufzufüllen, um der Bauernbefreiung gerade in den ersten Jahren einen guten Start zu verschaffen und erst gar keinen großen Unmut entstehen zu lassen.

    Die Highlandgames werden wie geplant durchgeführt, finden aber wegen des abgelegenen und schwer zugänglichen Wettkampfortes ein eher geringes Interesse. Andererseits zeigt König Robert IV. damit auch Präsenz in einer Region, die sonst als „königsfern“ gilt. Man könnte das Ganze also dennoch fortführen. Auch die Royal Bank of Scotland führt ihre Aufgaben trotz der leichten Senkung der Einlagen weiterhin mit Erfolg fort.

    Die Handelsvorrechte an das Königreich England (sowohl an Kaufleute von der Insel als auch an diejenigen der Festlandsgebiete) erweisen sich weiterhin als tragbar und erleichtern es den Adligen und Bauern sogar, günstiger an benötigte Gebrauchsgüter zu gelangen, die sie nicht selbst herstellen können. Man sollte sie aus Sicht des Parlaments also weiterführen, zumal sie dazu beitragen, die Staatseinnahmen zu steigern.

    Die WMC stabilisiert sich weiter, kann aber bislang noch nicht an ihre Glanzzeiten zu Beginn des Jahrzehnts anknüpfen.


    Besonderheiten:
    Die schottische Krone bezieht aus königlichen Konzessionen für die Fischerei vor Nova Scotia ein jährliches Einkommen von der amerikanischen Kolonie, das völlig frei verwendet werden kann und keinen Restriktionen aus dem Regelteil unterliegt – sofern man von offensichtlich unmöglichen Aktionen absieht.
    Dank der reichen Fischgründe vor der neuschottischen Küste ist das Reich vor Hungersnöten sicher und verliert in Jahren mit einer Missernte kaum an Einnahmen oder Bevölkerung. In schweren Notzeiten wird Schottland sogar zum Anziehungspunkt für fremde Bürger.
    Da es in der Vergangenheit mehrere englische Invasionen gegeben hat, ist das Grenzgebiet auf schottischer Seite mit sehr modernen Burgen geschützt, die vom örtlichen Adel und den wohlhabenden Bürgern der Städte unterhalten werden. Läuft als Gegenleistung an den Adel mit dem großflächigen Beginn der Bauernbefreiung Anfang 1709 aus.

    Herrschaftsgebiet: Schottland
    Vasallen: Nova Scotia (seit 1702 zugleich Vasalleneid gegenüber dem Großkhanat Shikawo)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 200 000
    Regionen: Lowlands, Highlands-Island-Nordatlantikinseln (mit der Kalmarer Union, den Zisterziensern vom Heiligen Nikolaus und den mongolischen Stützpunkten); Nova Scotia ist der Region St.-Xystus-Strom zugeordnet

    Hauptstadt: Edinburgh (Stadtbefestigung 3)
    Hauptresidenz: Edinburgh (Stadtschloss 3)
    Wichtige Festungen: Dumfries (4), Langholm (5), Hawick (5), Kelso (5), Duns (3)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Robert IV. (seit 1688, *1646)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Royal Bank of Scotland zur Förderung von Landwirtschaft und Fischerei
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Gründung der British West Mongolia Company (WMC) mit Irland und England
    1704: Bau eines Handelshafens auf Nova Scotia zum halben Preis
    1705: Erstellung eines (fiktiven) Stammbaumes der Steward/Stuart-Dynastie
    1706: Feier der Highland Games mit einem Finale in Braemar
    1707: Einrichtung einer Bauernkasse, die den geplanten Übergang zur Bauernbefreiung unterstützen soll
    1708: Beginn der Bauernbefreiung mit Landverteilung (geplant bis 1714, Ablösezahlungen von 50 S pro Person, die bis ungefähr 1810 laufen dürften)

    Besondere Gebäude:
    Seit 1706: Handelshafen 1 auf Nova Scotia

    Botschaften und Feste Gesandtschaften: Keine

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Königreich England (mit Vasallen)


    Steuereinnahmen: 470 000 S
    Einnahmen der Krone aus Neuschottland: 120 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Royal Bank of Scotland: 300 000 S (davon 280 000 S verliehen)
    Einlagen der Bauernkasse: 0 S (sollte möglichst wieder aufgefüllt werden)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 200 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 20 000 S an das Großkhanat Shikawo (als Anteil an den Einnahmen aus Nova Scotia)
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 655 207 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 720 728 S


    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1708: 824 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 449), 190 000 S, dazu 1*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 102 000 S.

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1709: 828 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 453), 180 000 S, dazu 1*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 102 000 S.


    Waffentragende Bevölkerung: 0,7 (effektiv 0,7) Minghan SR, 0,4 (effektiv 0,4) Minghan LR, 2,9 (effektiv 2,9) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,5 Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (1500 Mann)

    Geschütze: -

    Schiffe zu Jahresbeginn 1708: 6*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II
    Schiffe am Jahresende 1708: 6*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1708: 6*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II

    Söldner: 1,5 Minghan LR und 0,5 Regimenter LI (Lyon, jeweils von den Städten und dem Adel der Lowlands finanziert); der Vertrag müsste mit Jahresbeginn von den Staatseinnahmen finanziert werden, wenn man ihn fortführen möchte

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1708: -

  2. #17
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    Irische Föderation

    Der Patrickstag, der in der Bevölkerung bereits verwurzelt ist, führt das aus kleinen Klöstern und Fürstentümern bestehende Land enger zusammen. Sobald der Hochkönig die Chance nutzen möchte, kann er in acht aufeinanderfolgenden Jahren den Föderationsrat leichter von seiner Politik überzeugen und Mehrheiten in der Bevölkerung gewinnen.

    Besonderheiten:
    Die irische Föderation kontrolliert die Häfen Donegal, Sligo, Galway, Limerick und Cork, deren Hafenanlagen und Geschütze allen anderen in Europa überlegen und daher für den Nordamerikahandel besonders wichtig sind.
    Auf Nantucket verfügt die Föderation über eine Werft, die jährlich vier Schiffe der Stufe IV errichten kann. Die Insel ist (anders als die meisten anderen Kolonien) ein Teil Irlands.
    In Cork besteht eine Seefahrtsakademie, die sich wie eine Universität für Kaufleute und Seeleute auswirkt.
    Das Schutzmantellied und die neue Marienfahne sorgen für eine zusätzliche Motivation der Seeleute gegen Schiffe von Ländern, die man als nichtchristlich oder nichtkatholisch ansehen kann. Gegen christliche Gegner bleibt die Kampfkraft hingegen unverändert, während man bei Kämpfen gegen Schiffe des Heiligen Stuhls oder der Zisterzienser vom Heiligen Nikolaus sogar mit einem Malus zu rechnen hat.

    Herrschaftsgebiet: Irland, Isle of Man, Nantucket
    Vasallen: -
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 000 000
    Regionen: Irland (mit Dublin); Nantucket ist der Region Amerika-Ostküste zugeordnet

    Hauptstadt: Keine
    Ratsort: Limerick (Stadtbefestigung 4)
    Residenz des Ratsvorsitzenden („Hochkönig“): Galway
    Wichtige Festungen: Donegal (3), Sligo (5), Galway (4), Cork (4)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Hochkönig Arbogast I. (seit 1704, *1639), Abt von Athenry

    Abgedankte Monarchen: Hochkönig Patrick III. (1685-1704, *1631, +17XX)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung eines Handelsbüros auf Nantucket
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Gründung der British West Mongolia Company (WMC) mit Schottland und England
    1704: Ausbau des Handelshafens auf Nantucket um eine Stufe (auf Stufe 3) zum halben Preis
    1705: Einrichtung einer Fischerei- und Handwerkerbank
    1706: Übernahme des Schutzmantelliedes und einer Marienfahne für die Föderationsflotte
    1707: Einrichtung eines Handelspostens 1 in Yunushafen
    1708: Einführung des St.-Patrick‘s-Days als Nationalfeiertag

    Besondere Gebäude:
    1701: Handelsbüro auf Nantucket
    1704: Auf Stufe 3 ausgebauter Handelshafen (Nantucket)
    1707: Handelsposten 1 in Yunushafen

    Handelsprivilegien und Monopole: Keine

    Steuereinnahmen: 1 220 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 66 237 S

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der irischen Fischerei- und Handwerkerbank 500 000 S (davon 500 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 150 000 S
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 2 400 000 S im Inland zu 12% Zinsen, insgesamt also 2 688 000 S

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1708: 824 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 449), 190 000 S, dazu 1*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 102 000 S.

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1709: 828 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 453), 180 000 S, dazu 1*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 102 000 S.


    Waffentragende Bevölkerung: 0,6 Minghan SR 0,3 Minghan LR, 4,0 Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: -

    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (5000 Mann, in Nantucket zudem Stufe IV für jeweils vier Schiffe)
    Geschütze: -
    Besondere Geschütze: 2,5 Regimenter Festungsgeschütze V

    Schiffe Anfang 1708: 4*400 IV, 4*150 IV, 3*100 III, 12*50 IV, 7*50 III, 10*25 IV, 17*25 III
    Schiffe zum Jahresende: 4*400 IV, 4*150 IV, 3*100 III, 12*50 IV, 7*50 III, 10*25 IV, 17*25 III
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1709: 4*400 IV, 4*150 IV, 3*100 III, 12*50 IV, 7*50 III, 10*25 IV, 17*25 III


    Söldner: 1,0 Regimenter LR (Lyon)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1708: -

  3. #18
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    Föderation der Zisterzienser vom Heiligen Nikolaus

    Der Pilgerschutz erweist sich als ausgesprochen populäre Aufgabe und stärkt den Orden, der in einer finanziellen Krise steckt und sich wegen der Umwälzungen in Nordamerika sorgt. So kommen in diesem Jahr auch zusätzliche Spenden wohlhabender Kaufleute auf Shetland an. Zudem werden weitere Subsidien aus der Satrapie Jaffa angekündigt, die außerordentlich von der sicheren Pilgerroute profitiert.


    Besonderheiten:
    Die Zisterzienserföderation erhält Subsidien aus Shikawo, Narwa und der Kalmarer Union, um den Seeverkehr zu schützen und ihre mächtige Flotte zu unterhalten (1707/08 erstmals reduziert).
    Einige der den Mönchen nach 1610 übereigneten Schiffe sind noch Konstruktionen aus der Zeit Yunus‘ IV., die über weit bessere nautische Eigenschaften verfügen als heutige Bauten.
    Auf Labrador und in Neufundland öffnete Shikawo den Brüdern vier Freihäfen, um Holz und andere wichtige Güter günstig erwerben zu können.

    Herrschaftsgebiet: Orkney-Inseln, Shetland-Inseln, Färöer-Inseln, Grönland
    Vasallen: -
    Freihäfen: St. Juruk’s (Neufundland), Natashquan, North River, Nain (Labrador)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 25 000
    Regionen: Highlands-Island-Nordatlantikinseln (mit der Kalmarer Union, Schottland und den mongolischen Stützpunkten); die Freihäfen sind der der Region St.-Xystus-Strom zugeordnet

    Hauptstadt: Keine
    Sitz des Erzabtes: Shetland (Stadtbefestigung 6, Klosteranlage 5)
    Wichtige Festungen: Kirkwall (6), Toftir (6)
    Wichtige Klöster: Kirkwall (5), Toftir (3)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Erzabt Bernhard IV. (seit 1703, *1649)
    Verstorbene Ordensoberhäupter: Erzabt Theodosius I. (1695-1703, *1619)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Gesandtschaften in sechs Länder mit diplomatischem und wissenschaftlichem Zweck
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Bau einer Klosteranlage 2 in Natashquan für den weiblichen Ordenszweig
    1704: Bau eines Handelspostens 1 in St. Juruk’s
    1705: Errichtung einer wohnlichen Notunterkunft für Seeleute im Hafen von Kirkwall
    1706: Einrichtung eines Stadtklosters 1 in Rom als Pilgerherberge für Jerusalemwallfahrer
    1707: Einrichtung eines Stadtklosters 2 in Jaffa als Pilgerherberge
    1708: Übernahme des Pilgerschutzes im Mittelmeerraum (auf päpstlichen Wunsch)


    Besondere Gebäude:
    1704: Handelsposten 1 in St. Juruk’s
    1705: Klosteranlage 2 des weiblichen Ordenszweiges aus Frankreich in Natashquan
    1705: Notunterkunft für Seeleute im Hafen von Kirkwall
    1706: Stadtkloster 1 in Rom als Pilgerherberge für Jerusalemwallfahrer
    1707: Stadtkloster 2 in Jaffa als Pilgerherberge

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Keine

    Steuereinnahmen: 190 000 S
    Subsidien: 250 000 S (Shikawo), 100 000 S (Narwa), 60 000 S (Kalmarer Union), 30 000 S (Jaffa)
    Tributeinnahmen: -
    Weitere Einnahmen: 40 000 S (Spenden verschiedener Kaufleute aus dem Mittelmeerraum)
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 38 900 S
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 13%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 20 000 S
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 800 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 880 000 S


    Waffentragende Bevölkerung: 0,3 Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: -

    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (500 Mann)

    Geschütze: 1,0 Regimenter Festungsgeschütze IV
    Schiffe: 2*250 V, 2*150 VI, 4*100 V, 4*100 IV, 4*50 V, 18*50 IV, 3*50 III, 2*25 V, 22*25 III, davon befinden sich 1*100 V, 1*100 IV, 1*50 V, 6*50 IV, 1*25 V zum Pilgerschutz im Mittelmeerraum
    Söldner: 1,5 Regimenter LI (Narwa)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Rebellenaufgebote: -

    Verluste 1708: -

  4. #19
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    Kalmarer Union

    Die ungarisch-nordisch-italienisch-eidgenössische „Erforschung der Berge“ wird wie geplant in der Toskana begonnen und soll dann zwischen 1709 und 1711 die Eidgenossenschaft, das Khanat Ungarn und die Kalmarer Union erfassen. Es erweist sich als kluge Idee, im Süden zu beginnen, da die Anwerbung der nötigen Gelehrten und der Erwerb aller erforderlichen (und häufig recht kostspieligen und seltenen) Instrumente eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, so dass man erst im Sommer wirklich beginnen kann. Dank des milden Herbstes ist es dann aber gut möglich, bis Ende Oktober in den Bergen zu bleiben. Erste Rückmeldungen der mit der Aufgabe betrauten Männer ergeben, dass die vier Länder einen sehr unterschiedlichen Entwicklungsstand und ganz andere Traditionen im Bergbau haben, was sich aber durchaus als Vorteil erweist. Besonders die ganz anders gearteten Methoden Schwedens (das niemals dem mongolischen Weltreich angehörte) ermöglichen den Männern aus Ungarn, Italien und der Eidgenossenschaft neue Perspektiven, und auch die Nordleute profitieren sehr von der europäisch-mongolischen Tradition, die in den letzten Jahrhunderten viele Ideen aus Asien, dem Vorderen Orient und anderen Weltgegenden aufgenommen hat. Man wird das Projekt also mit viel Zuversicht weiterführen, und bis 1711 dürfte sich hoffentlich auch die Situation in Schweden wieder beruhigt haben. Die Berichte der Gelehrten gehen in jedem Fall an den jungen König Radbod, werden also seinem Herrschaftsgebiet zugutekommen.

    Die Gelehrten des Kalmarer Hofes bemühen sich weiter mit großem Eifer, eine gemeinsame nordische Sprache zu schaffen. Wie vom König gewünscht wird großer darauf Wert gelegt, möglichst alle mongolisch-uigurischen Ausdrücke zu ersetzen. Da man dem Einfluss dieser Sprachen über fast 500 Jahre hinweg ausgesetzt war, erweist sich dies aber als mühevolle Angelegenheit, die zu teils heftigen Debatten unter den Wissenschaftlern führt. Man muss daher um eine weitere Finanzierung für das Jahr 1709 bitten, um erste Ergebnisse aus den Regionen einfließen lassen zu können. Besonders das Dänische und das Isländische sind mittlerweile stark von mongolischen Lehnwörtern und Redewendungen geprägt, die in vielen Fällen nur durch Wortneubildungen ersetzt werden können.

    Die NHG bemüht sich weiterhin, im Ostseeraum Fuß zu fassen. Zwar benötigt sie eigentlich keine Kriegsschiffe, aber im Fall von politischen Veränderungen könnten sie dennoch von Nutzen sein. Verkaufen lassen sie sich aber schwer, da normalerweise nur Regierungen als Kunden in Frage kämen. Ein Kaufmann, der ein echtes Kriegsschiff erwerben möchte, gilt meist nicht als sehr vertrauenswürdig.

    Adelstag und Sonnenwendfeier waren dieses Jahr natürlich von der Krise überschattet, und im mittlerweile wieder loyalen Jütland gibt es auch Kritik an dem Format. Schließlich ist es mit dem heidnischen „Lügenkönig“ Erik verknüpft, dessen Ära mittlerweile in allen drei Reichen als Zeit der Spaltung gilt, auch wenn dies nicht ganz gerecht sein dürfte.

    Das königliche Zwangsarbeitsprogramm ist faktisch ausgelaufen, nachdem beide Parteien im Bürgerkrieg nicht mehr die militärischen Mittel zur Verfügung stellen wollten, um die Frauen und Männer zu bewachen. Die Strukturen, die man 1704 geschaffen hat, bestehen aber noch und könnten problemlos reaktiviert werden. Allerdings sind Jütland und Seeland mit ihren neuen Räten politisch gestärkt aus der Krise hervorgegangen, könnten also geneigt sein, Bürger und Bauern aus ihren Regionen davon auszunehmen.

    Der Aufruhr in Dänemark wurde letztlich mit massiver Unterstützung aus Westeuropa und dem Kalifat auf dem Verhandlungsweg beigelegt. Unterstützer Radbods und Eriks weisen darauf hin, dass der eigene Etat dabei fast nicht belastet worden sei, weil die Verbündeten nahezu alle Kosten getragen hätten. Die diplomatischen Fähigkeiten beider Monarchen könnten daher nur als herausragend bezeichnet werden. Die Stellung Norwegens und Schwedens ist hingegen noch offen, zumal der dänische Adel und Klerus wohl nur eine friedliche Lösung mittragen möchten.

    Besonderheiten:
    Dänemark musste im Vertrag von 1414 zwar auf einen Zoll am Sund verzichten, erhielt aber das Recht, im Kriegsfall neutrale Schiffe aufzuhalten und auf Konterbande zu überprüfen.
    In Norwegen wirken sich die Hanseprivilegien zum Vorteil der Staatskasse aus, da die Hanse inzwischen von dort fast ihr gesamtes Holz für den Schiffbau bezieht.
    In Stockholm residiert der Hochmeister des Deutschen Ordens. Die Stadt profitiert daher in gewissem Maße von der Wirtschaft nichtschwedischer Balleien.

    Herrschaftsgebiet: Dänemark, Norwegen, Schweden
    Vasallen: Island
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 840 000 (D) + 500 000 (N) + 1 200 000 (S)
    Regionen: Dänische Inseln-Schonen (mit Gotland und Aland), Jütland-Schleswig-Holstein-Lübeck (mit Brandenburg und der Deutschen Hanse), Norwegen, Schweden, Highlands-Island-Nordatlantikinseln (Island, mit den Zisterziensern vom Heiligen Nikolaus, Schottland und den mongolischen Stützpunkten)

    Hauptstädte: Kopenhagen (Stadtbefestigung 2), Oslo (Stb 2), Stockholm (Stb 2)
    Hauptresidenz: Kalmar (Wasserschloss 2)
    Wichtige Festungen: Helsingborg (4)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Radbod I. (seit 1708, *1683)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Adelsfest in Kalmar, das als dauerhafte Tradition eingeführt werden soll
    1702: Bau eines Fischereihafens in Trondheim (1703 Ausbau zum Regionalhafen)
    1703: Einführung der Wikingermode bei Hofe
    1704: Einführung und Organisation von staatlicher Zwangsarbeit
    1705: Gründung der Nordischen Handelsgesellschaft (NHG) für den Nordamerikahandel
    1706: Einrichtung eines Konsulats in Paris
    1707: Erarbeitung einer einheitlichen nordischen Schriftsprache
    1708: „Erforschung der Berge“ mit Ungarn, Italien und der Eidgenossenschaft

    Besondere Gebäude:
    1703: Regionalhafen in Trondheim

    Botschaften und Feste Gesandtschaften:
    Seit 1706: Konsulat beim Königreich Frankreich in Paris (2 500 S)

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Handelsprivilegien der Stufe I bei der Hanse

    Gesamte Steuereinnahmen: 65 000 S (D)
    Verfügbare Steuereinnahmen: 65 000 S (D)
    Gesamte verfügbare Einnahmen (alle drei Reiche): -
    Verfügbare Zwangsarbeiter (für je 0,1 S bei Bauprojekten einsetzbar): Im Vorjahr entlassen
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 140 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: 48 000 S (0,4 Regimenter SI) + 30 000 S (0,4 Minghan LR)
    Weitere feste Ausgaben: 50 000 S (Föderation vom Hl. Nikolaus) + 10 000 S Sonderzusage
    Ausgaben während des Jahres: 5 000 S (Verhandlungen)

    Fällige Kredite:
    352 724 S bei der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 387 996 S
    83 000 S aus dem Inland zu 12% Zinsen, insgesamt also 92 960 S

    Eigenkapital der Nordischen Handelsgesellschaft (NHG) Anfang 1708: 559 Anteile (Kalmarer Union: 500, Handelskonsortien 59), 330 000 S, dazu 1*300, 1*150, 1*100 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 33 000 S und 4*50 (Kriegsschiffe II) mit Kosten von 8000 S.

    Eigenkapital der Nordischen Handelsgesellschaft (NHG) Anfang 1709: 559 Anteile (Kalmarer Union: 500, Handelskonsortien 59), 240 000 S, dazu 1*300, 1*150, 1*100 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 33 000 S und 9*50 (Kriegsschiffe II) mit Kosten von 20 000 S.

    Auf Spitzbergen zurückgelassene Männer: Sveask (4), Langenhafen (7), Pykror (6), im Sommer wieder zurückgezogen
    Die drei Dörfer unterstehen offenbar dem Gouverneur der Insel Mettas und werden nach einer Zusage des Großkhanats Dagomys künftig von den Zisterziensern verwaltet


    Waffentragende Bevölkerung:
    0,6 (effektiv 0,0) +0,3 (effektiv 0,0) +0,9 (effektiv 0,0) Minghan SR,
    0,4 (effektiv 0,0) +0,1 (effektiv 0,0) +0,6 (effektiv 0,0) Minghan LR,
    0,7 (effektiv 0,0) +0,7 (effektiv 0,0) +1,8 (effektiv 0,0) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,5 Regimenter LI (gegenwärtig effektiv nicht einsetzbar)

    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann in jedem Königreich)
    Schiffsproduktion: Stufe II (1000 Mann in Norwegen, je 500 Mann in Dänemark und Schweden)
    Geschütze: -

    Schiffe Anfang 1708: 3*100 II, 4*50 III, 5*50 II, 16*25 III, 10*25 II, 1*50 I („Drachenboot“)
    Schiffe, die an die NHG übergeben wurden: 5*50 II
    Schiffe zum Jahresende: 3*100 II, 1*50 III, 16*25 III, 10*25 II, 1*50 I („Drachenboot“)
    Neubauten 1708: -
    Schiffe Anfang 1709: 3*100 II, 1*50 III, 16*25 III, 10*25 II, 1*50 I („Drachenboot“)

    Söldner: 0,4 Regimenter SI (Lüttich), 0,4 Minghan LR (Lüttich)


    Im Felde stehende Einheiten Ende 1708:

    Truppen des Königreichs Dänemark (König Radbod I.):

    Aufgebote des seeländischen Rates: 0,7 Regimenter LI in Kalmar, 0,2 Regimenter LI auf Seeland

    Truppen unter dem Befehl des jütländischen Landtages (König Radbod I.):
    1,0 Regimenter FA sowie 1*100 III und 3*50 III aus Italien in und vor Jütland
    0,2 Minghan SR, 0,1 Minghan LR und 0,6 Regimenter LI in Jütland

    Königliche Söldner: 0,4 Regimenter SI (Lüttich) und 0,4 Minghan LR (Lüttich) in Kalmar

    Söldner verbündeter Länder:
    0,8 Minghan SR* (Frankreich) in Kalmar
    1,0 Regimenter Feldartillerie III und 0,7 Regimenter Belagerungsartillerie III (Frankreich) in Kopenhagen
    1,0 Regimenter SI (Burgund), davon 0,5 Regimenter in Jütland und 0,5 Regimenter in Kalmar
    1,0 Minghan SR und 1,0 Regimenter LI (Kalifat) in Jütland


    Truppen des Königreichs Norwegen (König Olav IV., seit 1708, *1659)
    Aufgebote: 0,2 Minghan SR, 0,1 Minghan LR, 0,7 Regimenter LI
    Angemietete Truppen: 0,5 Regimenter FA sowie 1*100 III und 3*50 III aus Italien, seit Herbst in Schonen, dazu 1*100 III und 3*50 III

    Truppen des Königreichs Schweden (König Waldemar IV., seit 1708, *1657):
    Aufgebote: 0,9 Minghan SR, 0,6 Minghan LR, 1,8 Regimenter LI
    Hilfstruppen des deutschen Ordens: 1,0 Regimenter Feldartillerie II, 1,0 Minghan SR


    Neutralisierte Aufgebote: 0,1 Minghan SR und 0,2 Minghan LR (Dänemark) aus Schonen


    Verluste 1708:
    Kalmarer Loyalisten: 0,3 Regimenter LI bei der „Wikingerfahrt“ vor der norwegischen Küste (Mai/Juni) und bei den Kämpfen in Schonen, 0,1 Regimenter LI beim Angriff auf Jütland
    Dänische Rebellenarmee (Harald V.): 0,1 Minghan SR und 0,1 Minghan LR bei den beiden Angriffen auf Seeland, 0,1 Minghan SR bei der Verteidigung Jütlands gegen den Angriff der französisch-burgundisch-merinidischen Söldner
    3*50 III vor der isländischen Küste

  5. #20
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    Großfürstentum Finnland

    Das Musterlandgut wird dank der recht freundlichen Handelskontakte nach Pommern von den Deutschordensrittern beratend unterstützt und kann daher besonders schnell seinen Betrieb aufnehmen. Eine gewisse Skepsis der Bauern ist zwar zu spüren, aber in Finnland wirkt sich die Nähe der meist direkt vor Ort lebenden Adligen und der recht starken und angesehenen Dorfoberhäupter sehr positiv aus. Anders als in Vorpommern sehen viele einfache Menschen die Regierung also nicht als fremde und unberechenbare Macht an, sondern hegen ein etwas größeres Vertrauen in deren Absichten.

    Die Memoiren des Großfürsten Kalevi I. werden auch in diesem Jahr in mehreren neuen (und oftmals sogar besonders prachtvollen) Auflagen veröffentlich. Das Interesse an der gänzlich einvernehmlichen Trennung Finnlands vom Mongolischen Reich scheint ungebrochen, und deutsche, schwedische, dänische und mongolische Übersetzungen stoßen auf sehr große Resonanz. Besonders im Heiligen Römischen Reich entstehen auch zahlreiche Raubdrucke, die aber den finnischen Einfluss eher noch stärken, auch wenn sie natürlich wirtschaftlichen Schaden für die Vertragsdrucker aus Narwa (und die Staatskasse) anrichten.


    Besonderheiten:
    Einige finnische LI* sind Waldläufer aus dem Norden mit Kampfvorteilen in Waldgebieten.
    Das finnische Großfürstentum besitzt noch die verbliebenen Dorfkassen aus dem Norden, die in Dagomys sicher zu einem Zinssatz von 4% bis Ende 1710 angelegt sind.
    Der Freihafen Stettin wurde dem Großfürsten anstelle von Uusima übertragen, das man auf Druck Narwas nicht abgeben konnte. Obwohl die Stadt als Vasall unter finnischer Suzeränität steht, trägt sie dank der engen Handelsbeziehungen zum finnischen Steueraufkommen bei.

    Herrschaftsgebiet: Finnland mit Ausnahme von Südkarelien, Kymenlaakso und Uusimaa
    Vasallen: Stettin
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 250 000
    Regionen: Nordfinnland, Südfinnland; Stettin ist Teil der Region Vorpommern

    Hauptstadt: Rovaniemi (Sitz der Eduskunta)
    Hauptresidenz: Oulu (Wasserschloss 1)
    Wichtige Festungen: Kalajoki (2), Närpes (3), Pori (3), Salo (3), Puumala (1),
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Großfürst Barsid I. (seit 1707, *1651)
    Ehrentitel der Spielfigur: König der Zahlen

    Verstorbene Monarchen: Großfürst Kalevi I. (1698-1707, *1625)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung einer Gesamtfinnischen Handelsbank
    1702: Finnisches Hoffest mit einer Präsentation aller Regionen des Landes
    1703: Bau eines Fischereihafens in Pori (1704 zu einem Regionalhafen ausgebaut)
    1704: Förderung des Sports in Finnland
    1705: Errichtung eines Handelspostens 1 in Genua
    1706: Druck der Memoiren von Großfürst Kalevi I.
    1707: Einführung eines Bildungsplans für Dorfschulen
    1708: Einrichtung eines Musterlandguts mittlerer Größe (250 000 S) bei Salo

    Besondere Gebäude:
    1704: Regionalhafen in Pori
    1705: Handelsposten 1 in Genua
    1706: Italienischer Handelsposten 1 in Pori

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Keine

    Steuereinnahmen: 340 000 S
    Dorfkassenfonds in Dagomys: 7 500 000 S
    Jährliche Einnahmen aus dem Dorfkassenfonds (4% bis Ende 1710): 300 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 1 200 S
    Zusätzliche Einnahmen aus dem Verkauf der Memoiren: 60 000 S

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Gesamtfinnischen Handelsbank: 250 000 S (davon 250 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 125 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 770 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 847 000 S


    Waffentragende Bevölkerung: 2,5 (effektiv 2,5) Regimenter LI*, 2,2 (effektiv 2,2) Regimenter LI (leicht erhöht)
    Vasallenaufgebote: 0,3 (effektiv 0,3) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (500 Mann)

    Geschütze: 1,0 Regimenter Festungsgeschütze III

    Schiffe Anfang 1708: 10*50 III, 22*25 III
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1709: 10*50 III, 22*25 III

    Söldner: 2,5 Regimenter LI (Krakau)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Rebellenaufgebote: -

    Verluste 1708: -

  6. #21
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    Königreich Galicien

    Die galicisch-merinidische Handelsgesellschaft nach West- und Nordafrika erbringt einige für Handel und Diplomatie nutzbare Erkenntnisse. Man hat jetzt bessere Vorstellungen davon, wie weit ins Landesinnere die Macht der Satrapen des Großkhanats Quito reicht und wo Vertreter des Teilreiches über einen gewissen Einfluss verfügen. Im Küstengebiet spielt offenbar die Satrapie Gorée die wichtigste politische Rolle, im Landesinneren die vor längerer Zeit noch in Timbuktu und Gao verortete Satrapie Mopti. Zu beiden könnten Galicien und das Kalifat auf Wunsch diplomatische Verbindungen aufnehmen.

    Die Verteilung übriggebliebener Silber- und Golddinare aus der Schatzkammer des „guten Königs Fernando“ wirft auch auf seinen gleichnamigen Sohn und Nachfolger ein äußerst vorteilhaftes Licht und erweist sich als sehr populäre Idee. Auch die Reise der Königin zusammen mit Prinzessin Eleonore gilt als diplomatischer Erfolg.

    Der Krönungsritus für 1709 ist wie gewünscht ausgearbeitet worden. Dabei zeigt sich, dass die galicischen Liturgiewissenschaftler mittlerweile zu den weltweit führenden Vertretern ihrer Profession gehören und solche Aufgaben mit Begeisterung und Hingabe auszuführen imstande sind.

    Auch auf dem Konzil zeigten die galicischen Bischöfe Flagge, so dass Papst Laurentius die Erhebung eines nordwestspanischen Oberhirten in den Kardinalsstand informell zusagt. Mitte 1709 soll ohnehin ein Konsistorium einberufen werden, um neue Purpurträger zu kreieren.

    Die Förderung religiöser Handwerkskunst wird mit Erfolg fortgeführt, und auch die mit dem Kalifat ausgehandelten Privilegien erweisen sich weiterhin als sehr nützlich. Nur Privilegien mit den englischen Festlandslehen allein sind leider nicht möglich.

    Besonderheiten:
    Das Kronland Galiciens umfasst nur einen kleinen Teil des Reichsgebietes. Da das Prestige der Eroberer Spaniens aber außerordentlich hoch ist, wirken galicische Schwerpunkte stets auf das ganze Reich, wobei die Finanzierung zu 80% aus den Grafschaften erfolgt.
    Söldnertruppen (nicht aber Schiffe und Artillerieregimenter) werden ebenfalls zu 80% aus Mitteln der Grafschaften bestritten.
    Die Grafschaften unterhalten an der Militärgrenze Aveiro-Salamanca-Logrono selbständig mehrere moderne Burgen mit Festungsgeschützen.

    Herrschaftsgebiet: Region Galicien
    Vasallen: Nordwestspanien nördlich der Linie Aveiro-Salamanca-Logrono
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 100 000
    Regionen: Galicien (Kronland und Vasallen gemeinsam)

    Hauptstadt: Santiago de Compostela (Stadtbefestigung 4)
    Hauptresidenz: Vigo (Burgschloss 1, Stadtbefestigung 4)
    Wichtige Festungen: Aveiro (4), Viseu (3), Almeida (4), Salamanca (5), Toro (3), Lerma (4),
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Fernando V. (seit 1707, *1668)

    Verstorbene Monarchen: König Fernando IV. (1690-1707, *1644)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Galicischer Landtag, um Grafen, Adel, Klerus und Volk näher zueinander zu führen
    1702: Gründung der Jakobusbruderschaft und eines Pilgerhospitals in Santiago
    1703: Gründung einer königlichen Schule auf einem Landgut bei Vigo
    1704: Einführung des Missale secundum usum almae ecclesiae S. Iacobi pro tota Hispania
    1705: Förderung des Landesausbaus im galicisch-merinidischen Grenzgebiet
    1706: Große internationale Jakobuswallfahrt zum Heiligen Compostelanischen Jahr
    1707: Förderung religiöser Handwerkskunst
    1708: Galicisch-merinidische Handelsgesandtschaft nach West- und Nordafrika


    Besondere Gebäude:
    1702: Pilgerhospital in Santiago
    1703: Königliche Schule bei Vigo


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Kalifat von Cordoba (mit Vasallen)


    Steuereinnahmen: 510 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 80 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite:
    720 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10%, Zinsen insgesamt also 792 000 S


    Waffentragende Bevölkerung: 1,5 Minghan SR, 0,1 Minghan LR, 0,6 Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 4,0 Minghan SR, 1,0 Minghan LR, 1,0 Regimenter DR, 1,7 Regimenter LI
    Zusätzliches Vasallenaufgebot: 3,0 Regimenter Festungsgeschütze III

    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (500 Mann)

    Geschütze: 1,0 Regimenter Feldartillerie III

    Schiffe zu Jahresbeginn 1708: 1*100 II, 13*50 III, 4*50 II, 7*25 III, 7*25 II
    Schiffe am Jahresende: 1*100 II, 13*50 III, 4*50 II, 7*25 III, 7*25 II
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1709: 1*100 II, 13*50 III, 4*50 II, 7*25 III, 7*25 II

    Söldner: 1,0 Minghan LR (Söldnermarkt Lyon), zu 80% aus Mitteln der Vasallen bezahlt

    Rebellenaufgebote: -

    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1708: -

  7. #22
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    Kalifat von Cordoba

    Die galicisch-merinidische Handelsgesellschaft nach West- und Nordafrika erbringt einige für Handel und Diplomatie nutzbare Erkenntnisse. Man hat jetzt bessere Vorstellungen davon, wie weit ins Landesinnere die Macht der Satrapen des Großkhanats Quito reicht und wo Vertreter des Teilreiches über einen gewissen Einfluss verfügen. Im Küstengebiet spielt offenbar die Satrapie Gorée die wichtigste politische Rolle, im Landesinneren die vor längerer Zeit noch in Timbuktu und Gao verortete Satrapie Mopti. Zu beiden könnten Galicien und das Kalifat auf Wunsch diplomatische Verbindungen aufnehmen.

    Die Handwerkermesse in Cordoba wird wieder aufgenommen und zieht Interessenten aus West- und Südeuropa sowie einigen nordafrikanischen Städten an. Da die burgundische Uhrmacherkunst erst aufgebaut wird, sind aber noch keine Vertreter aus Löwen in der merinidischen Hauptstadt erschienen.

    Die Gutsverwalter des Kalifen melden erste Ergebnisse nach Cordoba, wobei die Situation der Fronbauern fast immer als annehmbar oder sogar gut beschrieben wird. Es ist aber gut möglich, dass hier das Eigeninteresse der Männer (die ja für eine schlechte Lage eine sehr große Verantwortung trügen und Veränderungen möglichst ohne Verluste für die Krone durchsetzen müssten) eine gewisse Rolle spielt.

    Eine der beiden Ehefrauen des Kronprinzen – die kluge und gebildete Subh – bringt Mitte September eine gesunde Tochter zur Welt. Die ältere Halbschwester der Neugeborenen steht bereits im dritten Lebensjahr, so dass Ahmad sich bei seiner Rückkehr zweifellos besonders freuen wird, seine Familie wieder in die Arme schließen zu können.

    Die Umstellungen in der Armee werden wie geplant vorgenommen, und auch die Hilfe für Invaliden vergangener Kämpfe wird über lokale Medresen oder Sufiklöster ausgezahlt. Da diese Art der Unterstützung als ungewöhnlich gilt, sorgt sie für große Aufmerksamkeit im Land und auch in Nordspanien. Die recht starke Militärpräsenz sorgt auch für einen sehr deutlichen Rückgang des ländlichen Banditentums, was den Bauern nützen dürfte.

    Die gegenseitigen Handelsprivilegien mit dem Königreich Galicien werden fortgeführt. Die mit den Festlandsgebieten der englischen Krone vorgeschlagenen Privilegien erweisen sich hingegen als nicht umsetzbar, da für diesen Zweck nicht zwischen England und den unter französischer Oberhoheit stehenden Grafschaften König Eduards unterschieden werden kann. Einige Hofbeamte vergleichen dies zur Verdeutlichung mit dem spanischen und marokkanischen Teil des Kalifats, die auch nicht getrennt zu behandeln seien.

    Besonderheiten:
    Der Goldhandel mit Afrika über Marokko sorgt für große Liquidität. Daher kann der Kalif weit höhere Schulden aufnehmen, bis dem „Binnenmarkt“ eine Krise droht.
    An den Militärgrenzen Aveiro-Salamanca-Logrono und Logrono-Huesca-Tarragona wurden in den letzten Jahren moderne Burgen mit Festungsgeschützen errichtet.
    Der mongolische Söldnermarkt Cádiz ist in Kriegszeiten für Feinde des Kalifats geschlossen.
    Vom Kalifat kommandierte Geschwader aus den an den großen Manövern des Jahres 1704 beteiligten Ländern (Galicien, Frankreich, Hellas, Heiliger Stuhl, Schottland, England und Irland) kämpfen zwischen 1705-1724 ohne Malus für zusammengesetzte Schiffsverbände. Bei Flottillen unter merinidischem Kommando mit Schiffen aus anderen europäischen Ländern ist der Malus im selben Zeitraum deutlich gemindert und kann durch dreiwöchige Manöver vor dem gemeinsamen Einsatz nochmals reduziert werden. Beide Verbesserungen betreffen den Einsatz gegen Piraten wie auch gegen feindliche Kriegsschiffe.

    Herrschaftsgebiet: Spanien südlich der Militärgrenze, Marokko nördlich von Agadir, Balearen
    Vasallen: Die meist halbnomadisch lebenden Stämme Süd- und Ostmarokkos
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 7 400 000
    Regionen: Iberien-Westwüste, Iberien-Zentrum, Iberien-Ost-Süd, Nordmarokko, Südmarokko-Berbergebiete (mit den kanarischen Vasallen)

    Hauptstadt: Cordoba
    Hauptresidenz: Granada (Residenz 1)
    Wichtige Festungen: Coimbra (4), Bejar (4), Avila (5), Soria (4), Saragossa (4), Tortosa (4)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Kalif Yaqub I. (seit 1703, *1649)

    Verstorbene Monarchen: Kalif Ibrahim IV. (1661-1703, *1627)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Islamische Bank von Cordoba zur Handwerkerförderung
    1702: Feier zum Freiheitstag des Kalifats 1622
    1703: Küstenschutzkonferenz gegen die Piraterie
    1704: Flottenmanöver in vier Küstenregionen mit sieben weiteren Ländern
    1705: Förderung des Landesausbaus im galicisch-merinidischen Grenzgebiet
    1706: Handwerkermesse zu Cordoba
    1707: Reduzierung der Frondienste und islamisch geprägter Verhaltenskodex
    1708: Galicisch-merinidische Handelsgesandtschaft nach West- und Nordafrika

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Königreich Galicien (mit Vasallen)

    Steuereinnahmen: 1 290 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 17 500 S (davon wurden 15 000 S für die Einberufungen verwendet)
    Nicht verwendete Mittel: -
    Entrichtete Tribute: -

    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Islamischen Bank von Cordoba: 840 000 S (davon 710 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 310 000 S (mit Abgabebonus), 30 000 S fließen der Armenhilfe zu, 10 000 S der Veteranenversorgung
    Soldkosten: 15 000 S für die Einberufung von 5000 Mann LI (aus den Rücklagen)
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 4 940 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 5 434 000 S


    Waffentragende Bevölkerung: 1,2 (effektiv 1,1) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR, 5,8 (effektiv 5,4) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 5,1 (effektiv 5,0) Minghan LR

    Geschützproduktion: Stufe III (2500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (4000 Mann)

    Geschütze: 0,5 Regimenter Belagerungsartillerie III, 1,0 Regimenter Festungsgeschütze IV


    Schiffe zu Jahresbeginn 1708: 2*250 III, 2*150 III, 12*100 III, 20*50 III, 50*25 III, 9*25 II
    Schiffe zur Jahresmitte: 2*250 III, 2*150 III, 12*100 III, 20*50 III, 50*25 III, 9*25 II, davon 1*250 III, 3*50 III und 3*25 III in Goreé und 1*250 III, 2*150 III, 7*100 III, 10*50 III und 10*25 III im Nord- und Ostseeraum
    Flottenneubau: -
    Schiffe Anfang 1709: 2*250 III, 2*150 III, 12*100 III, 20*50 III, 50*25 III, 9*25 II, davon 1*250 III, 3*50 III und 3*25 III in Goreé und 1*250 III, 2*150 III, 7*100 III, 10*50 III und 10*25 III im Nord- und Ostseeraum


    Söldner: 1,0 Minghan SR (Konstantinopel), 2,0 Minghan LR (Cádiz), 1,0 Regimenter DR (Cádiz), 1,0 Regimenter SI (Cádiz), 2,0 Regimenter LI (Cádiz), davon wurden Ende Mai 1,0 Minghan SR und 1,0 Regimenter LI eingeschifft und nach Jütland gebracht

    Im Feld stehende Einheiten: Im Herbst wurden 3,0 Regimenter LI zum Schutz der Westküste einberufen und im Winter wieder demobilisiert

    Verluste 1708: -

  8. #23
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    Khanat der Kanarischen Inseln

    Die für die mongolische und nachmongolische Zeit eher ungewöhnliche Idee halbstaatlicher, schwer bewaffneter Handelsfahrten mit dem Versuch, Monopole zu gewinnen, erweist sich als überraschend erfolgreich. Die neuen Khanate an der südamerikanischen Küste sind noch nicht sehr gut gerüstet, so dass man in einigen Hafenstädten äußerst günstig an wertvolle Waren kommt, ohne direkt zur Piraterie greifen zu müssen. Ähnlich wie im japanischen Fall genügt es meist, eine (unausgesprochene) Drohkulisse aufzubauen, zugleich aber mit einer freundlichen, diplomatischen Stimme zu sprechen. Die Gewinne sind daher exorbitant, auch wenn sie nicht zuletzt zu Lasten der CBCA gehen, an der man ja selbst beteiligt ist. Auch die Iren verlieren im Süden weiter an Marktanteilen, gleichen dies aber stärker über den Handel mit Yunushafen und den karibischen Inseln aus. Gewinne sind ebenso mit der Hofalchemie zu vermelden, und sogar die freie Gewerbekasse weist einen schönen Ertrag auf, nachdem man sich von den stark geschützten Azoren wegorientierte und eher vor der Küste des Kalifats von Cordoba aktiv wurde.

    Die Abschaffung der Leibeigenschaft wird fortgeführt, und die günstige Verpachtung oder gar kostenlose Leihgabe von Krongut an ehemalige Fronbauern erbringt zwar noch keine greifbaren Ergebnisse, scheint aber durchaus angenommen zu werden. In den Häfen sind zudem sehr viele Arbeitskräfte verfügbar, was die Löschung und Beladung von Schiffen vergünstigt und die Kanaren noch stärker zu einem wichtigen Zwischenhändler im Warenaustausch zwischen Südamerika und Westeuropa werden lässt.

    Der Pachtvertrag des Hafens von La Palma mit dem Großkhanat Dagomys wird zum Ende des Jahres auslaufen, und in Gesprächen mit dem Teilreich bieten die Unterhändler Yesun Khans einen neuen Vertrag an. Dieser soll jederzeit mit einem Vorlauf von zwei Jahren gekündigt werden können. Als Gegenleistung sind 50 000 S im Jahr im Gespräch, zudem sollen den Kanaren zukünftig die Einkünfte des Hafens zustehen.

    Die Maskenbälle in Santa Cruz de Tenerife und Las Palmas de Gran Canaria wurden wieder mit schönem Erfolg gefeiert, wobei die Hauptstadt den Frühjahrstermin übernahm. Einige Hofbeamte glauben, dass man hier vielleicht ein wenig Geld einsparen könnte. Zwar ist der Zinssatz in diesem Jahr dank der zusätzlichen Einnahmen nicht mehr weiter gestiegen, das Khanat gilt aber dennoch als überschuldet.


    Besonderheiten:
    Die Khane haben gute Verbindungen in die Karibik und können dort jederzeit bezahlte Schmuggler und Seeräuber anwerben.
    Der Pachtvertrag von Santa Cruz de La Palma läuft 1709 aus und kann mit Einverständnis des Khans dann gegen eine hohe Summe verlängert oder eben beendet werden.
    Halblegale Aktivitäten schmälern das Ansehen des Khans auf den Kanaren nicht.


    Herrschaftsgebiet: Kanarische Inseln
    Vasallen: Agadir, El Khabta, Ad-Dakhla
    Die Vasalleninsel Barbados wurde wenigstens zeitweilig aufgegeben
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 90 000 (Barbados wurde nun abgezogen)
    Regionen: Kanaren; Barbados ist der Region Karibik Ost zugeordnet, die afrikanischen Stützpunkte gehören zur Region Südmarokko-Berbergebiete

    Hauptstadt: Santa Cruz de Tenerife (Stadtbefestigung 4)
    Hauptresidenz: Las Palmas de Gran Canaria (Burgschloss 1, Stadtbefestigung 4)
    Wichtige Festungen: Arrecife (5), Corralejo (3), Agulo (3), La Frontera (3),
    Staatsoberhaupt: Khan Bertai III. (seit 1694, *1644), Spielfigur ist Thronfolger und Regierungschef Schinab Khan (*1669)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Lizenzierung und Besteuerung des Gewerbes
    1702: Einführung der Kanarischen Maskenbälle auf Teneriffa und Gran Canaria
    1703: Hymne der Kanaren: „He’s a Canarian“ (1704 in verschiedene Textvarianten aufgefächert)
    1704: Bau eines Badepalastes in Schlossgröße an der Südspitze von La Palma
    1705: Einführung einer Handelsdiversifizierungskasse zur besseren Nutzung der Anteile an Handelsgesellschaften
    1706: Einführung einer neuen, flexibleren Münzprägestätte des Khanats in Las Palmas de Gran Canaria
    1707: Vollständige Abschaffung der Leibeigenschaft
    1708: „Bewaffneter“ Handel mit den neuen Khanaten Südamerikas

    Besondere Bauwerke:
    Seit 1704/05: Badepalast bei Santa Cruz de La Palma (in der Größe eines Schlosses 1)

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Keine

    Steuereinnahmen: 1 580 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Einnahmen aus der Hofalchemie: 540 000 S
    Einlagen der freien Gewerbekasse: 170 000 S
    Einlagen der Diversifizierungskasse: 6 000 S (weitere 30 000 S wurden bereits verwendet)
    Verbliebene Mittel der Gewerbeaufsichtsbehörde: 21 000 S
    Verbliebene Mittel der „Freiheitskasse“: - (geplant sind 50 000 S pro Jahr bis 1713)
    Rücklagen aus dem Vorjahr:
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 16%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 150 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: 30 000 S an einen auswärtigen Hof
    Zusätzliche Forderungen: -

    Fällige Kredite: 9 195 000 S aus dem Inland zu 16% Zinsen, insgesamt also 10 666 200 S

    Eigenkapital der Compagnie bourgogne pour le commerce des Amérique centrale / sud-américain (CBCA) Anfang 1708: 1112 Anteile (davon Burgund 737, Deutsche Hanse 344, kanarische Kaufleute 31), 220 000 S, dazu 2*800 III, 1*300 III, 1*250 III, 1*150 III, 1*100 III (Handelsschiffe) mit jährlichen Kosten von 144 000 S und 6*50 (Kriegsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 18 000 S.
    Eigenkapital der Compagnie bourgogne pour le commerce des Amérique centrale / sud-américain (CBCA) Anfang 1709: 1112 Anteile (davon Burgund 737, Deutsche Hanse 344, kanarische Kaufleute 31), 130 000 S, dazu 2*800 III, 1*300 III, 1*250 III, 1*150 III, 1*100 III (Handelsschiffe) mit jährlichen Kosten von 144 000 S und 6*50 (Kriegsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 18 000 S.
    Seit 1706 besteht kein Handelsmonopol der Gesellschaft mehr
    Geplantes Eigenkapital ohne Schiffe: 60% der Gewinne bis zu einer Grenze von 1 000 000 S, 40% werden ausgeschüttet (kann von den Gesellschaftern jederzeit geändert werden)
    Ausschüttung der CBCA 1708/09 (85% für die Anteilseigner, 15% für die Kanaren): Keine

    Weitere Anteile an Handelsgesellschaften: 50 Anteile an einer ungenannten Gesellschaft (über Mittelsmänner)


    Waffentragende Bevölkerung: 4,6 (effektiv 4,4) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,1 (effektiv 0,1) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (1500 Mann)

    Geschütze: 4,0 Regimenter Festungsgeschütze III, recht gleichmäßig auf die verschiedenen Inseln (außer La Palma) verteilt

    Schiffe Anfang 1708: 15*100 III, 40*50 III, 80*25 III
    Schiffe am Jahresende: 15*100 III, 40*50 III, 80*25 III, davon 6*100 III, 10*50 III, 17*25 III außerhalb der Inseln
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1709: 15*100 III, 41*50 III, 80*25 III, davon 6*100 III, 11*50 III, 17*25 III außerhalb der Inseln (zuzüglich einer Prise)

    Söldner: 2,0 Regimenter LI (Cádiz), auf die Inselfestungen verteilt, im Spätsommer von den Inseln weggesegelt, noch 1,9 Regimenter im Feld

    Im Feld stehende Einheiten: -


    Verluste 1708: 0,1 Regimenter LI-Söldner außerhalb der Inseln

  9. #24
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    Khanat Italien

    Die ungarisch-nordisch-italienisch-eidgenössische „Erforschung der Berge“ wird wie geplant in der Toskana begonnen und soll dann zwischen 1709 und 1711 die Eidgenossenschaft, das Khanat Ungarn und die Kalmarer Union erfassen. Es erweist sich als kluge Idee, im Süden zu beginnen, da die Anwerbung der nötigen Gelehrten und der Erwerb aller erforderlichen (und häufig recht kostspieligen und seltenen) Instrumente eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, so dass man erst im Sommer wirklich beginnen kann. Dank des milden Herbstes ist es dann aber gut möglich, bis Ende Oktober in den Bergen zu bleiben. Erste Rückmeldungen der mit der Aufgabe betrauten Männer ergeben, dass die vier Länder einen sehr unterschiedlichen Entwicklungsstand und ganz andere Traditionen im Bergbau haben, was sich aber durchaus als Vorteil erweist. Besonders die ganz anders gearteten Methoden Schwedens (das niemals dem mongolischen Weltreich angehörte) ermöglichen den Männern aus Ungarn, Italien und der Eidgenossenschaft neue Perspektiven, und auch die Nordleute profitieren sehr von der europäisch-mongolischen Tradition, die in den letzten Jahrhunderten viele Ideen aus Asien, dem Vorderen Orient und anderen Weltgegenden aufgenommen hat. Man wird das Projekt also mit viel Zuversicht weiterführen, und bis 1711 dürfte sich hoffentlich auch die Situation in Schweden wieder beruhigt haben. Die Berichte der Gelehrten gehen in jedem Fall an den jungen König Radbod, werden also seinem Herrschaftsgebiet zugutekommen.

    Die „Föderalismusreform“ wird entschlossen und recht mit gutem Erfolg fortgeführt, so dass die zum Teil sehr komplexen Wahlprozeduren bis zum Sommer abgeschlossen sind und der Rat in Mailand zusammentreten kann. Die Abstimmung über den Namen der Versammlung (und auf Antrag eines Delegierten aus Pavia auch über die Bezeichnung für die Föderation) zeigt, dass die mongolische Zeit in Italien noch immer nostalgisch verklärt wird oder man zumindest an den traditionsreichen Namen aus dieser Zeit hängt.

    Der Wiederaufbau in Genua und im Umland der Stadt geht recht gut voran, auch wenn der Wohlstandsverlust dort deutlicher erkennbar ist, als man es zunächst annahm. Einige mit Ligurien vertraute Hofbeamte vermuten, dass dies noch ein wenig mit dem Krieg gegen Frankreich zu tun haben könnte, von dem dieselbe Region stark betroffen gewesen war. Man ist vor Ort also besonders dankbar für die Hilfe des Khans. Die Geschenke an den Großfürsten von Finnland und (in Form von Lebensmittelspenden) den Markgrafen von Saluzzo wurden mit freundlichen Begleitworten übergeben.

    Auf Wunsch des Khans wurden zudem die Auswirkungen der beim Friedensvertrag mit der französischen Koalition vereinbarten Handelsprivilegien genauer überprüft. Man vermutet, dass diese ebenfalls zu einer gewissen Belastung Liguriens und der Lombardei beitragen. Die Vorteile für Südfrankreich erweisen sich jedenfalls als erheblich, wobei es sich hierbei nicht unbedingt um ein Nullsummenspiel handeln muss.

    Besonderheiten:
    Die oberitalischen Kommunen haben eine lange Tradition der Selbstverwaltung, was die Effizienz von städtischen Schwerpunkten deutlich steigert.
    Dank der hervorragenden Geschützgießerei in Mailand ist die Aufstellung eines Regiments Feldartillerie oder Belagerungsartillerie 10000 S günstiger als üblich, Belagerungsartillerie sogar um 15000 S (bei den ersten drei Regimentern pro Jahr).
    Der Söldnermarkt Genua stellt dem Khanat ein Regiment SI kostenlos zur Verfügung
    Das Khanat Italien ist seit 1709 in vier Provinzen (Lombardei, Ligurien, Toskana, Piemont) aufgeteilt, die in einem Föderationskuriltai zusammenarbeiten. Diese erhalten jeweils 100 Sitze, die sie auf gerechte Weise nach eigenen Regeln vergeben können.

    Herrschaftsgebiet: Oberitalien ohne die Romagna und die Küste von Venedig bis Triest
    Vasallen: Grafschaft Barcelona nördlich von Logrono-Huesca-Tarragona, Südtirol, Korsika
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 9 100 000
    Regionen: Lombardei-Piemont, Ligurien, Toskana, Katalonien-Korsika, Cisleithanien (mit Ungarn, Böhmen, Baiern und Schwaben)
    Provinzräte (geplant): Lombardei, Toskana, Ligurien, Piemont

    Hauptstadt: Mailand (Stadtbefestigung 3), seit 1709 zugleich Sitz des Föderationskuriltai
    Hauptresidenz: Como (Wasserschloss 4)
    Wichtige Festungen: Logrono (1), Huesca (1), Tarragona (1), Genua (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Urus I. (seit 1706, *1670)

    Verstorbene Monarchen: Khan Tenzin II. (1677-1706, *1640)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (gemeinsam mit Hellas und Rom)
    1702: Italienischer Handwerkerwettstreit
    1703: Antipiraterieakt (Stärkung des inneren Zusammenhalts)
    1704: „Tag des Seemanns“ (Seesieg am 14. September 1703 bei Porto Maurizio)
    1705: Bau eines Flusshafens bei Pavia (an der Mündung des Tricino in den Po)
    1706: Bau eines Handelspostens in Pori (Großfürstentum Finnland)
    1707: „Föderalismusreform“, Einteilung Italiens in vier Provinzen
    1708: „Erforschung der Berge“ mit Ungarn, der Kalmarer Union und der Eidgenossenschaft

    Besondere Bauwerke:
    Seit 1705: Flusshafen bei Pavia (an der Mündung des Tricino in den Po)
    Seit 1705: Finnischer Handelsposten in Genua
    Seit 1706: Handelsposten in Pori (Großfürstentum Finnland)

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1706: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Khanat Ungarn (ohne Vasallen)

    Steuereinnahmen: 960 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Weitere Einnahmen: 375 000 S (Königreich Dänemark) + 225 000 S (Königreich Norwegen)
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -

    Entrichtete Tribute: 150 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 450 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Mobilisierungskosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: 40 000 S (müssen noch an die Reeder bezahlt werden)

    Fällige Kredite I: 8 000 000 S in der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 8 800 000 S
    Fällige Kredite II: 1 327 526 S zu 12% Zinsen im Inland, insgesamt also 1 486 829 S

    Waffentragende Bevölkerung: 0,6 (effektiv 0,6) Minghan SR, 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 6,9 (effektiv 6,9) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,5 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR (davon 0,2 aus Tirol, 0,1 aus Korsika), 0,2 (effektiv 0,2) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe III (2500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (4000 Mann)

    Geschütze:
    3,5 Regimenter Feldartillerie III, davon 1,0 Regimenter FA an Dänemark und 0,5 Regimenter FA an Norwegen vermietet, die „dänischen“ Regimenter sollen vielleicht künftig ganz an die Abnehmer übergeben werden.
    0,8 Regimenter Festungsgeschütze III (davon seit Frühjahr 1708 je 0,1 Regimenter in den drei Festungen Kataloniens und 0,5 Regimenter in Mailand)

    Schiffe zu Jahresbeginn 1708: 3*250 III, 12*100 III, 20*50 III, 40*25 III
    Schiffe am Jahresende: 3*250 III, 12*100 III, 20*50 III, 40*25 III
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1709: 3*250 III, 12*100 III, 20*50 III, 40*25 III, davon 2*100 III und 6*50 III an die dänischen und norwegischen Rebellen vermietet

    Söldner: 1,0 Regimenter SI (Genua, kostenfrei)
    Hilfstruppen: Zu Jahresbeginn 1,4 Minghan SR und 0,5 Minghan LR aus Ungarn, diese wurden im Lauf des Frühjahrs wieder auf ihre Sollstärke (1,5 Minghan SR und 0,5 Minghan LR) aufgefüllt.

    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1708: -

  10. #25
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    Heiliger Stuhl

    Die VI. Konzilssessio beginnt sehr versöhnlich und stärkt wie erhofft die Einheit der Kirche, was sich nicht zuletzt in der Steigerung des Peterspfennigs und der Spenden für Petersdom und päpstliche Universität ausdrückt. Zwar bleiben viele Konflikte zwischen Reformern und Traditionalisten zunächst in der Schwebe, doch die eher dezentrale Lösung kommt vielen „lutherisch“ oder „quesnelisch“ gesinnten Bischöfen und Theologen entgegen, was eine friedliche Entwicklung ermöglichen könnte.

    Schimon Khan von Jaffa ist mittlerweile recht gut auf den Heiligen Stuhl zu sprechen, da der Pilgerstrom nach Jerusalem und die Anwesenheit vieler Bischöfe in seinem Amtsbereich sich als sehr lukrativ erweisen. Dies wird noch durch den effektiveren Schutz zur See gesteigert, den die Zisterzienser vom Heiligen Nikolaus zur Verfügung stellen.

    Auch die RNC bleibt stabil, hilft aber dem Khanat Hellas deutlich stärker als dem ganz anders ausgerichteten weltlichen Besitz des Heiligen Stuhls.


    Besonderheiten:
    Der Heilige Stuhl verfügt über vier Regimenter der Schweizergarde. Der Sold für diese sehr frommen Männer liegt nur bei einem Viertel des auf dem Söldnermarkt gezahlten Preises. Der Papst kann diese Regimenter allerdings nicht entlassen. Für weitere Verbände werden die gewöhnlichen Preise fällig.
    Der Peterspfennig wird mittlerweile in der ganzen Welt am 29. Juni erhoben und bis zum Ende des Jahres nach Rom gebracht. Er wird im Etat eigens ausgewiesen und erhöht die Mittel des Heiligen Stuhles ganz erheblich.
    Der päpstliche Jurisdiktionsprimat ist mittlerweile durch Privilegien vieler Fürsten, Bischöfe und Klöster deutlich eingeschränkt worden. Dennoch ist der Heilige Vater auch weiterhin allein dafür zuständig, Diözesangrenzen zu verändern, neue Bistümer zu erheben und die Statuten von Ordensgemeinschaften zu genehmigen. Außerdem kann er unwürdigen oder simonistischen Bischöfen die Bestätigung verweigern oder sie absetzen.

    Herrschaftsgebiet: Territorium des Kirchenstaates im Italien des 17. Jh.
    Vasallen: -
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 500 000
    Regionen: Latium-Marken, Romagna

    Hauptstadt: Rom (Stadtbefestigung 1)
    Hauptresidenz: Rom (Residenz 1)
    Wichtige Festungen: -
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Laurentius I. (seit 1706, *1649)

    Verstorbene Päpste:
    Siricius III. (1697-1706, *1635)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (mit Hellas und Italien)
    1702: Baubeginn der neuen Peterskirche (Kathedrale der Stufe 4)
    1703: Eröffnung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1704: Fortsetzung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1705: Gründung einer Päpstlichen Druckerei in der Größe einer Schule der Stufe 2 in Rom
    1706: Bau einer päpstlichen Universität in Rom
    1707: Errichtung eines Handelspostens 2 in Jaffa zur Pilgerversorgung
    1708: Fortsetzung des Zweiten Konzils von Jerusalem

    Besondere Gebäude:
    Seit 1705: Päpstliche Druckerei in der Größe einer Schule der Stufe 2 in Rom
    Seit 1707: Handelsposten 2 in Jaffa zur Pilgerversorgung

    Offene Projekte:
    1702-17XX: Bau des Petersdomes (610 000 S/ 10 000 000 S)
    1706-17XX: Bau einer Päpstlichen Universität in Rom (1 240 000 S/ 5 000 000 S)

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Keine

    Steuereinnahmen: 210 000 S
    Einnahmen aus dem Peterspfennig: 1 550 000 S
    Nicht verwendete Mittel: -
    Tributeinnahmen: -
    Spenden für den Petersdom: 137 000 S (bereits verbaut)
    Spenden für die päpstliche Universität: 140 000 S (bereits verwendet)
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 40 410
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 220 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 1 500 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 1 650 000 S


    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1708: 1630 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 251), 440 000 S, dazu 1*400, 1*350, 1*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 70 500 S.
    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1709: 1724 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 284), 490 000 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 1*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 100 500 S.
    Stimmverteilung der Roma-Napoli-Compagnia (RNC):
    Stammanteile: Hellas 333, Heiliger Stuhl 333, Handelskonsortien 324
    Vorteilsaktien: Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 324
    Stammanteile ermöglichen die Mitbestimmung auf den Gesellschafterversammlungen, sind aber finanziell ohne Wirkung. Ihre Zahl ist auf 1000 begrenzt.


    Waffentragende Bevölkerung: 0,4 (effektiv 0,4) Minghan LR, 0,7 (effektiv 0,7) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: -
    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (500 Mann)

    Geschütze: 1,5 Regimenter Festungsgeschütze III
    Schiffe: 1*250 I, 6*50 III, 4*50 II, 12*25 II
    Söldner: 0,5 Minghan LR (Genua), 0,5 Regimenter DR (Konstantinopel)
    Besondere Söldner: 4,0 Regimenter SI (Schweizergarde, Viertelsold)

    Rebellenaufgebote: -

    Verluste 1708: -

  11. #26
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    Khanat Hellas

    Die Gründung einer Handelsgesellschaft der Handelsgilden für den Melakahandel ist zum Teil von Erfolg gekrönt. Zwar gilt es als unwahrscheinlich, dass eine Handelsgroßmacht wie das südostasiatische Großkhanat sich auf die Mittlerdienste eines einzelnen (wenn auch sehr angesehenen) europäischen Staates beschränken lässt, doch zumindest in Athen und anderen Städten des Khanats gewinnt der Orienthandel neues Ansehen, so dass die Beteiligungen an der RNC (und damit auch das Handelsvolumen) deutlich wachsen.

    Die RNC erlebt ein Wachstumsjahr, das besonders Athen sehr zugutekommt, wo man mit der Afrikanikí Agorá und dem Marktplatz bereits über erfolgreiche Instrumente für den Zwischenhandel verfügt und wo mittlerweile auch eine recht wohlhabende Schicht von Kaufleuten entstanden ist, die sich stärker an der Gesellschaft beteiligt. Auch Süditalien profitiert aber zusammen mit Rom von der guten Entwicklung der RNC.

    Die Afrikanikí Agorá wird erneut mit Erfolg ausgerichtet. In diesem Jahr könnte man auch den Fonds für ihre Finanzierung wieder aufstocken.

    Die bessere Kontrolle der Leibeigenschaft kommt hingegen nicht voran. Man rechnet damit, dass eine wirkliche Veränderung ein stärkeres Engagement des Khans (einen Schwerpunkt) erfordern würde. Da man noch für einige Zeit über eine besondere Durchsetzungskraft verfügt, wäre dies in den nächsten Jahren vermutlich auch ein nützliches Projekt.


    Besonderheiten:
    Im süditalienischen Adel ist eine antikisierende Religion sehr verbreitet, die den Khan als Schutzherrn vor den Christen ansieht. Dadurch ist die dortige Oberschicht äußerst loyal.
    In Athen sind noch Söldner (SI*) mit besonders effektiven Waffen aus mongolischer Zeit ausgerüstet.
    Als merinidischer Prinz erhält der Khan jährlich eine Apanage aus seinen spanischen Gütern.

    Herrschaftsgebiet: Süditalien, Griechenland südlich der Linie Olymp-Parga ohne die Inseln
    Vasallen: -
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 6 000 000
    Regionen: Südgriechenland, Süditalien

    Hauptstadt: Athen
    Hauptresidenz: Tarent (Stadtschloss 1)
    Wichtige Festungen: Salerno (4), Bari (2), Tropea (2), Larisa (2), Piräus (3)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Ibrahim I. (seit 1704, *1670)

    Verstorbene Monarchen: Khan Uthman I. (1667-1704, *1629)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (gemeinsam mit Italien und Rom)
    1702: Gesandtschaft zur Förderung von Handel und Diplomatie mit der Satrapie Sansibar
    1703: Einrichtung diplomatischer Vertretungen in Kairo und auf Sansibar
    1704: Bau eines Handelspostens auf Sansibar (für die RNC)
    1705: Handelsmesse Afrikanikí Agorá in Athen (als dauerhafte Veranstaltung geplant)
    1706: Einführung der Athener Börse, die den Außenhandel des Landes unterstützen soll
    1707: Tarenter Adelstag zur stärkeren Zentralisierung des Khanats
    1708: Gründung einer „Hellenisch-Melakanischen Gesellschaft für Kommerz“

    Besondere Gebäude:
    Seit 1704: Handelsposten 1 der RNC auf Sansibar (von Hellas geplant und finanziert)
    Seit 1706: Börse in Athen in der Größe eines Marktplatzes 1, 1707 auf Stufe 2 erhöht

    Botschaften und Feste Gesandtschaften:
    Seit 1703: Feste Gesandtschaften in Kairo und auf Sansibar (je 10 000 S)
    Seit 1705: Botschaften bei den Großkhanaten Melaka (25 000 S) und Debul (15 000 S)

    Handelsprivilegien und Monopole: Keine
    Besondere Gesetze und Regelungen: Das Khanat verzichtet seit 1707 auf außerordentliche Frondienste für Bauprojekte

    Steuereinnahmen: 960 000 S
    Einnahmen aus der Apanage: 150 000 S
    Einlagen des Fonds zur Ausrichtung der Afrikanikí Agorá: 17 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Nicht verwendete Mittel: -

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 210 000 S (mit Abgabebonus), davon 10 000 S speziell zum Erwerb von Luxusgütern
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 60 000 S (Botschaften)
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 2 200 000 S in der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 2 420 000 S


    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1708: 1630 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 251), 440 000 S, dazu 1*400, 1*350, 1*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 70 500 S.
    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1709: 1724 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 284), 490 000 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 1*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 100 500 S.
    Stimmverteilung der Roma-Napoli-Compagnia (RNC):
    Stammanteile: Hellas 333, Heiliger Stuhl 333, Handelskonsortien 324
    Vorteilsaktien: Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 324
    Stammanteile ermöglichen die Mitbestimmung auf den Gesellschafterversammlungen, sind aber finanziell ohne Wirkung. Ihre Zahl ist auf 1000 begrenzt.


    Waffentragende Bevölkerung: 1,8 (effektiv 1,8) Minghan SR, 1,5 (effektiv 1,5) Minghan LR, 3,8 (effektiv 3,8) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: -
    Geschützproduktion: Stufe II (1000 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (1500 Mann)
    Geschütze: 0,5 Regimenter Belagerungsartillerie III


    Schiffe zu Jahresbeginn 1708: 1*350 III („Atalante“), 2*250 III („Castor und Pollux“), 5*100 III, 10*50 III, 5*50 II, 20*25 III, 7*25 II
    Schiffe am Jahresende: 1*350 III („Atalante“), 2*250 III („Castor und Pollux“), 5*100 III, 10*50 III, 5*50 II, 20*25 III, 7*25 II
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1709: 1*350 III („Atalante“), 2*250 III („Castor und Pollux“), 5*100 III, 10*50 III, 5*50 II, 20*25 III, 7*25 II

    Söldner:
    2,3 Regimenter SI* (Athen), davon 2,0 Regimenter in den größeren Städten und den wichtigsten Festungen sowie 0,3 Regimenter als Leibgarde in Tarent
    Zu Jahresbeginn wurden außerdem 0,5 Minghan SR und 0,5 Minghan LR zur Bekämpfung von Banditen aufgeboten und Ende des Jahres wieder entlassen.

    Rebellenaufgebote: -

    Verluste 1708: -

  12. #27
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    Khanat Italien - Etat im Jahre 1709

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    Etat: 960.000 S
    Zwangsanleihe: 11.000.000 / 15.000.000 S
    Söldnerdienste: 600.000 S
    Schatzkammer: 0 S
    Bevölkerung: 9.100.000
    ____________________________________


    ____________________________________

    Feste Ausgaben - 675.000 S
    ____________________________________

    • Hofhaltung: 450.000 S
    • Tribut an Ungarn: 150.000 S
    • Finanzierung des Handwerkerwettstreits: 50.000 S
    • Zuschuss zum Tag des Seemanns: 25.000 S



    ____________________________________

    Verfügbarer Etat: 11.885.000 S
    ____________________________________


    ____________________________________

    Militäretat - 545.000 S
    ____________________________________

    • Artillerie - 258.000 S
      • 3,5 Reg. Feldartillerie III - 210.000 S
      • 0,8 Reg. Festungsartillerie III - 48.000 S


    • Marine - 237.000 S
      • 3*250 III - 45.000 S
      • 12*100 III - 72.000 S
      • 20*50 III - 60.000 S
      • 40*25 III - 60.000 S


    • Söldner - 50.000 S
      • 1 Reg. SI aus Genua - 0 S
      • 2 Minghan LR/SR aus Ungarn - 50.000 S



    ____________________________________

    Aktionsetat - 500.000 S
    ____________________________________

    • Turiner Werkzeugmanufaktur

      Der beste Handwerker ist nichts ohne sein Werkzeug. Doch italienische Handwerker brauchen nicht nur irgendein Werkzeug, sondern das beste Werkzeug. Italienisches Werkzeug. Von den Besten, für die Besten!
      Um dieses Werkzeug in großer Menge verfügbar zu machen, gründet Khan Urus die Manifattura di Torino in der fortan Werkzeug hervorragender Qualität für Italien, Europa und die ganze Welt gefertigt werden soll. Das Werkzeug muss zuverlässig und präzise, haltbar und hochwertig, gleichzeitig aber erschwinglich sein.

      Das Ziel dieses Betriebs ist es, neben der offensichtlichen Stärkung der piemontischen Wirtschaft, schlicht und ergreifend den italienischen Handwerkern das Werkzeug zugänglich zu machen, das sie benötigen, um noch hochwertigere Güter zu erschaffen. Gleichzeitig soll die Manufaktur ihre Erzeugnisse jedoch auch exportieren, um vorallem hier Profite zu erwirtschaften.

      Zur Gründung des Staatsbetriebs, zur Errichtung der Manufaktur und zum Anheuern von talentierten Handwerkern stellt das Khanat die Summe von 500.000 S bereit.



    ____________________________________

    Sonstiges - 10.516.829 S
    ____________________________________

    • Khan Urus bedankt sich in einer öffentlichen Rede für die Zustimmung des Kuriltais zu seinem Plan, den Staatshaushalt zu sanieren. Er verspricht, das in ihn gesetzte Vertrauen nicht zu enttäuschen und das Khanat in eine glorreiche Zukunft zu führen! Da im ersten Schritt jedoch nicht die gesamten 15 Millionen Silberdinare benötigt werden, werden in diesem Jahr lediglich 11 Millionen eingezogen, um das Volksvermögen nicht mehr zu strapazieren, als nötig.
      In diesem Zuge werden die bestehenden Schulden i.H.v. 10.286.829 S vollständig beglichen!

    • Wie im Postdienst angekündigt, wird der Höhepunkt des Handwerkerwettstreits dieses Jahr um zwei zusätzliche Wettbewerbe ergänzt, die mit je 5.000 S Preisgeld ausgezeichnet werden.

      Auf Grund der großen Resonanz, die vorallem dem werten Hansebürgermeister zu verdanken ist, wird das Khanat dieses Jahr den Handwerkerwettstreit in einem großen Rahmenprogramm einbetten. Für die Festivitäten werden 35.000 S bereitgestellt, damit Italien sich Europa als gebührender Gastgeber präsentieren kann.
      Khan Urus wird den Handwerkerwettstreit persönlich besuchen und auf einer Rede den hanseatischen Freunden seinen Dank aussprechen, die den Anstoß für dieses europaweite Spektakel gegeben haben.

    • Um auch der Kalmarer Union die Teilnahme am europäisch-italienischen Handwerkerwettstreit zu ermöglichen, zahlt das Khanat die Teilnahmegebühr i.H.v. 5.000 S

    • Zur Umsetzung der Idee eines Post- und Fährdienstes im Mittelmeer entsendet Khan Urus zwei diplomatische Missionen, um um Zustimmung zu werben und das Vorhaben näher zu erläutern.
      • Prinz Jalpa und Prinzessin Miura werden nach Barcelona entsandt, um dem katalonischen Vasallen die Idee vorzustellen. Außerdem soll hier nach einer geeigneten Partie für Prinzessin Miura gesucht werden, um die Bande zwischen Mailand und Barcelona zu stärken.
      • Prinz Galla führt die Mission nach Korsika an, um auch hier den Postdienst zu präsentieren. Auf Grund des jungen Alters des Prinzen, wird er dabei von seiner Mutter, der Gemahlin des Khans, Ghini begleitet.


    • Dem gebeutelten Ligurien wird erneut Wiederaufbauhilfe geleistet - 50.000 S

    • Budget zur gemeinsamen Erforschung der Berge - 25.000 S (Jahr 2 von 4)

    • Stufe I Handelsprivilegien von Ungarn - 60.000 S (Jahr 4 von 5)

    • Der Markgrafschaft Saluzzo sollen erneut Lebensmittel im Wert von 5.000 S aus der Krondomäne gespendet werden. Im Zuge der Lieferung, welche wie zuletzt an den Markgrafen direkt erfolgt, soll sich erkundigt werden, ob die Markgrafschaft grundsätzlich Hunger leidet oder ob es sich um ein temporäres Problem handelt.

    • Das Khanat entsendet standesgemäße Delegationen zu der ungarisch-pfälzischen Hochzeit in Herrenchiemsee, sowie zu der englisch-schottischen Hochzeit in Edinburgh.

    • Für den Transport der Söldner nach Nordeuropa - 40.000 S



    ____________________________________
    Ausgaben insgesamt: 12.236.829 S
    Bilanz: 323.171 S
    Schulden: 11.000.000 S
    ____________________________________
    Kredite:
    • Italienische Anleihe: 11.000.000 / 15.000.000 S


    Schatzkammer: 323.171 S
    Geändert von Simato (24. März 2025 um 10:59 Uhr)
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
    Von Simato lernen heißt Siegen lernen!

  13. #28
    Blubb=Lebenseinstellung Avatar von PaPaBlubb
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    Haus Burgund



    Jahresaktion: Schwerpunkt Wasserkunst in Zusammenarbeit mit dem Kaiser – Effekt verstärken (Handel und Hofhaltung)

    Eine Fokussierung auf die kunstvolle Nutzung von Wasser in den Residenzen und Handelsstädten des Herzogtums. Wasserkunst war bereits vor einigen Jahren ein Schwerpunkt in Burgund und im gesamten Deutschen Reich. Die damaligen Investitionen sollen nun gezielt erweitert und verfeinert werden.

    Ziele:
    - Handel fördern: Durch kunstvolle Wasserspiele und Zisternensysteme sollen Handelsplätze aufgewertet werden, um mehr Reisende, Kaufleute und Gäste anzulocken.
    - Hofhaltung verschönern: Die Residenzen des Herzogs und der Hochadligen erhalten neue Wasserspiele und Aquädukte zur Festigung der burgundischen Hof Pracht.
    - Symbol für Fortschritt: Die technische Raffinesse der Deutschen Wasserkunst soll das Herzogtum als Zentrum für Baukunst und Ingenieurswesen etablieren.

    Maßnahmen:
    - Neubau und Erweiterung von Wasserspielen in Residenzen und öffentlichen Plätzen.
    - Verbesserung der Wasserversorgung in Handelsstädten durch kunstvolle Zisternen und Brunnen.
    - Förderung der Ingenieurskunst durch Stipendien für talentierte Wasserbaumeister.

    Finanzierung:
    Ein Teil der diesjährigen Steuereinnahmen wird zur Förderung der Wasserkunst bereitgestellt. Adlige, Grundherren und reiche Kaufleute können eigene Projekte gerne mitfinanzieren, um ihren gesellschaftlichen Rang zu unterstreichen.

    Nebenaktion: Ankündigung der Freibauern-Reform für das nächste Jahr
    @SL Siehe Hier

    Die Strategie zur Einführung von Freibauern wird in diesem Jahr nicht umgesetzt, sondern vorbereitet. Es soll aber im Land bekannt werden, dass das Herzogtum bereit ist sich auf dem Weg zugeben wie auch die anderen Länder.

    Ziel:
    Achtung Spoiler:
    Den Grundbesitzern frühzeitig die geplanten Maßnahmen ankündigen, damit sie sich darauf einstellen können. Zeit gewinnen, um besonders große Widersacher der Reform gezielt zu überzeugen.
    Maßnahmen:

    - Kommunikation: Auf Versammlungen der Stände und in persönlichen Gesprächen wird das Modell vorgestellt.
    - Netzwerkarbeit: Wohlwollende Grundbesitzer werden als Fürsprecher gewonnen.
    - Identifikation von Gegnern: Ein genaues Bild der größten Widerstände wird erstellt, um gezielte Überzeugungsarbeit zu leisten.


    Reaktion des Herzogs:
    Bei einem Ständetag in Burgund und anderen Gelegenheiten gibt der Herzog eine klare und deutliche Warnung an alle Beteiligten: Das unverhältnismäßige und teils grundlose Abkassieren der Bevölkerung ist sofort einzustellen. Sollte dies nicht geschehen, sieht sich der Herzog gezwungen, Maßnahmen zu ergreifen, die auf wenig Gegenliebe stoßen werden um eine Fairere Aburteilung im Land zu ermöglichen. Es liegt an den Grundherren, ob der Herzog hier tätig werden muss oder nicht.

    Ein paar besonders dreiste Täter sollen auf frischer Tat ertappt und exemplarisch zur Verantwortung gezogen werden. Falls es sich um einen Adligen oder einen ranghohen Geistlichen handelt, könnte dieser festgesetzt und vom Herzog oder bei einem Priester der Kirche übergeben werden. Anschließend würde der Herzog in Zusammenarbeit mit einem kirchlichen Gericht einen Prozess anstreben. Mit einem möglichst harten Urteil der im Verhältnis zur Tat steht um Abschreckung zu erwirken.

    Anpassung der Strafen:
    Weiterhin hartes Straßmaß, aber!: Einführung gestaffelter Bußgelder nach Einkommen. Alternativ: Strafarbeit für zahlungsunfähige Bürger. Der reiche Betrüger, der überführt wird, soll einen deutlich höheren Verlust erleiden als die zehn Armen, die betrogen wurden.

    Wer gerecht handelt, erhält Ehrenauszeichnungen – zudem sollen Familien des Adels und der Priesterschaft, die sich bewährt haben, edlen Mutes und gerecht handeln, bei der Vergabe von „Hofämtern“ und vorteilhaften Positionen im Herzogtum zukünftig bevorzugt werden.

    Nebenaktionen:
    - Der Herzog hat sich gegen eine Dauerhafte Sondersteuer entschieden. Sondern für eine einmal Zahlung im Rahmen einer Herzogliche Sonderanleihe innerhalb von Burgund. Wie im letzten Jahr besprochen, wird der Herzog eine Höhere Summe einziehen. Geplant sind 6.000.000. Der Herzog als auch der Anwesende Kronprinz geben das Versprechen, jährlich 150.000 an die Stände zurück zu zahlen, bis die Schuld abgeglichen ist.
    - Reaktion auf die Bauernflucht
    Achtung Spoiler:
    Da der Handel nicht durch zu strikte Kontrollen behindert werden soll, wird lediglich die Präsenz an den burgundischen Grenzen durch leichte Reiter verstärkt. Zudem sollen mögliche Schleuser identifiziert und gezielt überwacht werden. Falls notwendig, können auch einzelne Fallen gestellt werden, um Fluchtrouten aufzudecken. Vielleicht kann man so mal einen großen Fang machen.

    - Zur Sicherung des Burgundisches Landes vor Dieben usw. werden 1,0 SR und die verfügbaren LR ausgehoben.
    - Dauerhafte Handelsprivilegien der Stufe 1 für die Kalmarer Union (was im Augenblick nur Dänemark betrifft).
    - Hochzeit in Edinburgh: Karl XII., Kronprinz von Burgund, wird an der Hochzeit teilnehmen. Ihn begleiten seine beiden Schwestern, Isabelle (geb. 1691) und Johanna (geb. 1693). Isabelle, die mit Heinrich von England, dem Zweiten in der englischen Thronfolge, verlobt ist, wird im nächsten Jahr vermählt. Die Hochzeitsdelegation reist in Begleitung hochrangiger Diplomaten und der burgundischen Ehrengarde, gekleidet in Burgunder Purpur. Während des Aufenthalts in Schottland soll eine geeignete Residenz gefunden werden, damit die Delegation bereits vor der Hochzeit anwesend sein und auch danach noch in Schottland verweilen kann, bevor sie über London nach Gent zurückkehrt. Für die Reise und die Hochzeitsgeschenke stehen 25.000 Silber zur Verfügung.
    - Staatsreise nach Westfalen: Herzogin Mathilde (Dynastie Hessen) wird gemeinsam mit erfahrenen Diplomaten und dem Bruder des Herzogs nach Westfalen reisen. Erneut wird der Versuch unternommen, den Herzog von Westfalen von einer Ehe mit Johanna (geb. 1693) zu überzeugen. Johanna wird ihrer Mutter begleiten. Durch Kontakte im Adel, zur Mutter des Herzogs und weiteren einflussreichen Persönlichkeiten von Westfallen soll bereits im Vorfeld eine passende Atmosphäre geschaffen werden, um Burgunds Anliegen zu unterstützen.
    - Staatsreise nach Galicien: Der Herzog entsendet eine Delegation zur Krönung nach Galicien.
    - Handwerkerdelegation nach Italien: Auf Wunsch der Deutschen Hanse entsendet der Herzog eine Delegation mit ausgewählten Handwerkern, die zuvor in kleinen Wettbewerben in Burgund ermittelt wurden, zur Teilnahme an einem Wettbewerben in Italien. Die Reise- und Unterkunftskosten werden von Burgund übernommen. Vielleicht können unsere Handwerker vor Ort noch das eine oder andere lernen und ihr eigenes Fachwissen erweitern. Mögliche Gewinne dürfen Sie selbstverständlich behalten.

    CBCA
    Die Hanse und das Herzogtum bauen auf Barbedos einen Handelskontor im Wert von 500.000. Der Besitz des Kontors verbleibt erstmal bei den Nationen. Der Handelskontor wird der CBCA unentgeldlich voll zur Verfügung gestellt. Es ist geplant, dass zu einem späteren Zeitpunkt der Handelskontor in den Besitz der CBCA übergeht.

    Achtung Spoiler:
    Der Deal mit Frankreich:
    1.) die CBCA, Burgund und die Deutsche Hanse dürfen auf Barbados Kriegsschiffe stationieren. Dafür zahlen die genannten Parteien jährlich 80.000 Silber. Die Kündigung des Flottenstationsrecht ist mit einer Vorlaufzeit von 1,5 Jahren vorgesehen.

    Wie die Summe gezahlt wird, machen die Parteien unter sich aus.

    2.) Die Deutsche Hanse und das Haus Burgund bauen auf Barbados ein Handelskontor, welches durch die CBCA genutzt wird. Dafür zahlen Sie jährlich eine Pacht von 10.000 Silber. Dieser Vertrag gilt für 10 Jahre und ist im Anschluss mit einer Kündigungsfrist von 2 Jahren Kündbar.

    Im Falle einer Kündigung durch seitens Barbados/ dem Königreich Frankreich sind 60% der Baukosten des Kontors zu erstatten.


    Aufbau einer Karibikflotte zur Unterstützung Handelsinteressen des Haus Burgund, der Deutschen Hanse und der CBCA in Süd-Amerika:

    - 10 Schiffe (je 100 Mann Besatzung, Stufe III)
    - 20 Schiffe (je 50 Mann Besatzung, Stufe III)

    Hierzu werden Bauaufträge an alle Werften vergeben, die über freie Kapazitäten verfügen. Zur Karibikflotte werden außerdem weitere Kriegsschiffe der Deutschen Hanse stoßen.

    Der burgundische Hof entsendet Gesandte nach Barbados, um Kontakte mit den Einheimischen zu knüpfen. Der Gesandte hat den Auftrag, sich über die Entwicklungen in Südamerika zu informieren – insbesondere über die dortigen Fraktionen, politischen Strukturen und weitere relevante Gegebenheiten.

    Zudem soll er den Aufbau des Kontors unterstützen, geeignetes Personal vor Ort finden und bereits in Burgund sowie in der Deutschen Hanse Verwaltungskräfte rekrutieren und mitnehmen.

    Achtung Spoiler:
    (Hust – Niemand wird eingestellt, der mit den Kanarern in Verbindung gebracht werden könnte.)


    Des Weiteren baut die CBCA aus den eigenen Kapital vier Handelsschiffe mit je 100 Mann Besatzung sowie zehn Handelsschiffe mit je 50 Mann Besatzung (jeweils Stufe III).

    Diese Handelsschiffe sollen strategisch vor allem in Mittelamerika und im nördlichen Teil Südamerikas eingesetzt werden, sodass die großen Taurus-Schiffe nicht jedes Ziel einzeln anfahren müssen. Stattdessen sollen sie sich hauptsächlich auf den Handelsverkehr zwischen Barbados und Europa konzentrieren, während die kleineren Schiffe den örtlichen Handel abwickeln und sich dann alles immer wieder auf Barbados trifft als Dreh und Angelpunkt.

    Kassensturz:
    + 770.000 Steuereinnahmen
    + 670.000 Zusatzeinnahmen
    + 6.000.000 Herzogliche Sonderanleihe
    +50.000 Verleihung von Prestigematerial für die Hochzeit in Schottland
    - 50.000 Schwerpunkt
    - 250.000 an Frankreich
    - 150.000 für irgendein Prestigeding
    - 60.000 an Ungarn
    - 30.000 für Festungsartillerie III
    - 220.000 an Hofhaltung
    - 100.000 für Schiffsunterhalt
    - 1.000 an die Brandenburger Universität (Stipendien)
    - 134.400 Kreditrückzahlung
    - 5.279.010 Kreditrückzahlung
    - 250.000 Handelskontor auf Barbados für den Süd-Amerika Handel (anderer Teil zahlt die Hanse)
    - 15.000 Handelsprivilegien der Stufe I für Galicien
    - 5.000 Staatsreise Westfalen
    - 360.000 Schiffbau kosten für Kriegsschiffe
    - 10.000 Pachtgebühr für Gelände auf Barbados
    - 590 Galicien Delegation zur Krönung
    - 5.000 Handwerker Wettbewerbung Italien

    Verbleibend: 545.000
    Geändert von PaPaBlubb (23. März 2025 um 14:34 Uhr)

  14. #29
    Grünkohlgroßmaul Avatar von Bassewitz
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    Königreich Schottland, Jahreszug für das Jahr 1709:


    Schwerpunkt:

    Doppelhochzeit in Edinburgh


    Kosten: 100.000 S

    Nach vielen Jahren der Verschiebung findet endlich die dynastische Verbindung zwischen den beiden Linien des Hauses Steward statt, die die politische Verbundenheit Englands und Schottlands weiter festigen soll.
    Das Jawort geben sich: Kronprinz Edward von England und Prinzessin Fiona von Schottland sowie Kronprinz Malcolm von Schotland und Prinzessin Mary von England.
    Eingeladen sind neben den bespielten Ländern auch die Iren, die Zisterzienser sowie die Mongolen von Shikawo und Dagomys.
    Wir sind ja schließlich wieder wer! Zu diesem Zweck werden auch die burgundischen Prestigespielzeuge im Wert von 50K dort vorgeführt.
    Der zweite englische Prinz Henry soll dort auch seine burgundische Verlobte treffen.
    Delegationen der Spielerländer sinn hochwillkommen!
    Die Flitterwochen verbringen die beiden frisch gebackenen Brautpaare in der Abgeschiedenheit der unberührten Natur der schottischen Highlands und besuchen zusammen die diesjährigen Highlandgames.

    Diverses:

    Die Highlandgames werden dieses Jahr erneut mit einem Budget von 15.000 S durchgeführt. An dem eher "abgelegenen" Standort soll festgehalten werden, um die Verbundenheit der Krone mit den Highlands zu stärken. Die Prestigespielzeuge sollen nach der Hochzeit auch dort nochmal gezeigt werden, um das Interesse im Inland für die Spiele zu steigern.

    Die Bauernkasse wird erneut mit 100.000 S befüllt.

    Das halbe Minghan LR aus Lyon wird übernommen und von der Krone bezahlt.

    Es werden 729.228 S zu 10% bei der Schweiz als Kredit aufgenommen.

    Herrschaftsgebiet: Schottland
    Vasallen: Nova Scotia (seit 1702 zugleich Vasalleneid gegenüber dem Großkhanat Shikawo)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 200 000

    Hauptstadt: Edinburgh (Stadtbefestigung 3)
    Hauptresidenz: Edinburgh (Stadtschloss 3)
    Wichtige Festungen: Dumfries (4), Langholm (5), Hawick (5), Kelso (5), Duns (3)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Robert IV. (seit 1688, *1646)
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Royal Bank of Scotland: 300 000 S (davon 280 000 S verliehen)
    Einlagen der Bauernkasse: 0 S (sollte möglichst wieder aufgefüllt werden)

    Besondere Gebäude:
    Seit 1706: Handelshafen 1 auf Nova Scotia

    Botschaften und Feste Gesandtschaften: Keine

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Königreich England (mit Vasallen)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Royal Bank of Scotland zur Förderung von Landwirtschaft und Fischerei
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Gründung der British West Mongolia Company (WMC) mit Irland und England
    1704: Bau eines Handelshafens auf Nova Scotia zum halben Preis
    1705: Erstellung eines (fiktiven) Stammbaumes der Steward/Stuart-Dynastie
    1706: Feier der Highland Games mit einem Finale in Braemar
    1707: Einrichtung einer Bauernkasse, die den geplanten Übergang zur Bauernbefreiung unterstützen soll
    1708: Beginn der Bauernbefreiung mit Landverteilung (geplant bis 1714, Ablösezahlungen von 50 S pro Person, die bis ungefähr 1810 laufen dürften)

    Finanzen:

    Alte Rücklagen: 0 S

    + 470.000 S Steuereinnahmen
    + 120.000 S Einnahmen der Krone aus Neuschottland
    + 50.000 S Handelsvorrechte England
    + 50.000 S Beteiligung Hochzeit England
    + 729.228 S Kreditaufnahme Schweiz
    + 0 S Rücklagen
    ----------------------
    1.419.228 S Einnahmen Gesamt

    - 200.000 S Feste Zuwendung
    - 100.000 S Aktion
    - 116.000 S Flottenunterhalt
    - 720.728 S Rückzahlung Schweiz
    - 20.000 S Zahlung Shikawo
    - 60.000 S Zahlung Negübeihafen
    - 15.000 S Highlandgames
    - 50.000 S Miete Prestigespielzeuge
    - 37.500 S Söldner
    - 100.000 S Bauernkasse
    -----------------
    1.419.228 S Ausgaben Gesamt

    Neue Rücklagen: 0 S
    Neue Schulden: 729.228 zu 10% bei der Schweizer Eidgenossenschaft


    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 200 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 20 000 S an das Großkhanat Shikawo (als Anteil an den Einnahmen aus Nova Scotia)
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 655 207 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 720 728 S


    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1708: 824 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 449), 190 000 S, dazu 1*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 102 000 S.

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1709: 828 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 453), 180 000 S, dazu 1*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 102 000 S.


    Waffentragende Bevölkerung: 0,7 (effektiv 0,7) Minghan SR, 0,4 (effektiv 0,4) Minghan LR, 2,9 (effektiv 2,9) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,5 Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (1500 Mann)

    Geschütze: -

    Schiffe zu Jahresbeginn 1708: 6*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II
    Schiffe am Jahresende 1708: 6*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1708: 6*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II

    Söldner: 1,5 Minghan LR und 0,5 Regimenter LI (Lyon, jeweils von den Städten und dem Adel der Lowlands finanziert); der Vertrag müsste mit Jahresbeginn von den Staatseinnahmen finanziert werden, wenn man ihn fortführen möchte

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1708: -
    Geändert von Bassewitz (21. März 2025 um 09:52 Uhr)
    Zitat Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
    Was Basse sagt. :D
    Zitat Zitat von Simato Beitrag anzeigen
    Passe, wenn nicht Basse :schwaerm:
    Zitat Zitat von Der Gevatter Tod Beitrag anzeigen
    Da will ich mich einmal im Leben anpassen (...) und BasedBasse rückt mich direkt zurecht :D

  15. #30
    Blue Heeler Genießer Avatar von Baldri
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    Jahreszug der Hanse - 1709

    Flugblatt aus dem Januar 1709:
    Bild

    Einnahmen:
    Steuereinnahmen: 1.440k S
    Neukredit: 500k S

    Ausgaben:
    Hofhaltung: 100k S
    Kreditrückzahlung: 398.490 S
    Schwerpunkt: 125k S Handelskontor
    Zuschuss Preisgeld Italien: 50k S
    Befähigung von eigenen Handwerkern zur Teilnahme in Italien: 10k S
    Zuschuss Feuerwehr: 50k S
    Bewerbung Italienreise: 10k S
    Sold Kiew Leichte Reiter: 90k S
    Sold Kassel Leichte Reiter: 75k S
    Sold Kassel Leichte Reiter: 75k S
    Unterhalt Feldartillerie: 60k S
    Schiffsunterhalt: 555k S
    Privilegien Stufe II aus Bayern: 200k S
    Privilegien Stufe I in Bayern: 0 S
    Nebenaktion: Indien: 20k S
    Gebühren Frankreich Barbados: 80k S
    Geschenk bayerische Hochzeit: 5k S

    Restmittel: 36.510 S.

    Truppenverlegungen:
    Alle Schiffe, die nicht Größe 25 oder mehr sind werden aus der Ostsee verlegt.
    Alle Schiffe Größe 50 werden zum nächstmöglichen Zeitpunkt Schottland anfahren um bei der Befreiung Islands zu helfen, sofern es im Interesse Kalmars und Schottlands ist. Dem Rat sagt man, dass man dringend militärische Erfahrung sammeln will.
    Alle anderen Schiffe der Größe über 25 sollen nach Barbados. Man will den toten Südafrikahandel reanimieren. Der Kontinent sortiert sich gerade neu. Es ist nun an der Hanse und Burgund in die Nahtstellen zu dringen.

    Die Kiever Söldner kontrollieren Schleusungsversuche. Ausgiebig und nur in Köln. Die anderen Söldner verteidigen die Handelswege im Reich.

    Sonstiges: Man bereist Köln. Offiziell möchte man das geschundene Land antürlich ohnehin in Augenschein nehmen. Wie geht es denn vorran mit den Bauern. Inoffiziell macht man dem Stift, noch durch die Blume klar: Hört auf mit dem Scheiß. Wenn sie nachfragen, was gemeint ist, gibt es sofort eine Ordnungsschelle. Erst dann ist man offen für Vorschläge und gibt sich konstruktiv, aber auch restriktiv.

    Man horcht die Bauern aus und trägt deren Nöte zusammen. Worüber freuen sie sich denn am meisten? Brot? Unterkunft? Kleidung? Das ist sicher kein Hexenwerk.

    In Indien kauft man Gewürze für 20k S. Es ist eh nur so eine Machbarkeitsstudie. Hoffentlich werden die Dinger voll, falls nicht weiß ich immerhin, dass da ordentlich Moneten liegen!!!

    Die Feuerwehrregeln sollen straff gefasst sein. Immerhin soll sie gut sein. Man sieht ein, dass die Pferde teuer sind und legt noch einmal 50k S nach.

    Man nimmt teil an Italiens Wettstreit.
    10k S: Die Hauptsumme soll es der Delegation ermöglichen viele Waren aufzukaufen die ausgestellt werden: Werkzeuge um Kanonen herzustellen. Werkzeuge um Piken herzustellen. Und Werkzeuge um Feuerspritzen herzustellen. Das ist natürlich recht speziell, aber um so sicherer ist es, dass man gewinnt!

    50k S werden als Zuschuss für das Preisgeld angesetzt. Das wird schon viele Handwerker die etwas auf sich halten nach Italien locken. Gefordert sind nur 5k S. ABER!! Man will das als Versehen verkaufen und die Gerüchte richtig(!) hochkochen mit der zuvorigen Propaganda. Es soll sogar Werkzeuge geben die [Kanonen der Stufe 6 ermöglichen!!!] (hier sind dann Fachbegriffe einzufügen die fantastisch oder unmöglich klingen. Diese Gerüchte dürfen aber nicht von hanseatischer Seite bestätigt werden.) Es geht darum möglichst viele Teilnehmer als Teil der Gemeinschaft zu locken. Noch einmal 10k S für die Werbung.

    SP: Südamerika. Barbados:

    Ein halbes Handelskontor wird erworben, 125k S. Frankreich bekommt dafür 80k S. Dies scheint teuer, der Handel muss jedoch diversifiziert werden. Falls es gelingt, kann hier viel Geld warten. Südamerika sortiert sich gerade neu. Der Umsturz hat gekostet. ABER: Wenn man jetzt die Nahtstellen gut besetzt bevor alles etabliert ist, ist man erster. Man muss es zumindest versuchen. Wenn man jetzt aufhört und andere die Chance ergreifen verliert man noch mehr. Man ist nicht allein. Man vertraut auf Burgund.

    Außerdem nimmt man an der Hochzeit in Bayern teil.
    Geschenk: 5k S

    Auch die englisch-schottische wird besucht.
    Wieder 5k S.

    Rest: 31.510 S

    Memos:
    Leere Versprechungen an die Unterschicht
    Khanatstitel ruhen lassen
    Geändert von Baldri (22. März 2025 um 15:56 Uhr)
    Zitat Zitat von Mondkalb Beitrag anzeigen
    Stimmt, ich habe da so eine Art Phantomschmerz, den ich kaum noch merke ... ^^

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