Schwerpunkt: Die Umformung von einem Fürstentum zu einem modernen Staat
Budget: Keines, dafür werden aber die Hofhaltungskosten von 10% auf 12% dauerhaft erhöht, die Hofhaltung möge zudem bitte in "Staatliche Verwaltung" umbenannt werden, da es sich nicht mehr um eine Hofhaltung im mittelalterlichen Sinne handelt, vielmehr entsteht eine staatliche Struktur mit Ministerien.
Sollte doch weiteres Geld benötigt werden, soll man es aus dem Sparstrumpf entnehmen.
Das Goldene Emirat von Al Dhahab hat vor zwei Jahren damit begonnen, seine staatliche Organistation neu zu gliedern und das Prinzip der Spezialisierung auf Fachbereiche einzuführen. So gibt es bereits ein Ministerium für die Wüstenstämme und eines für die Landwirtschaft und Fischerei.
Diese Professionalisierung soll fortgesetzt werden. Während der Emir noch eher ein Mensch der alten Garde ist, der einen auf sich zugeschnittenen Staat führt und Hof hält, ist sein Sohn, der Walid Abdullah Alakbar, aus einem anderen Holz geschnitzt. Man könnte aber auch sagen, dass er im Wesentlichen das macht, was seine beiden Schwestern Saadet und Dhana ihm einflüstern. Beide sind die eigentlichen Vordenker des Emirats und die Planer und Lenker des staatlichen Umbaus. Was für eine
Familie!
Der Emir hat allem seinen Segen gegeben, er hat erkannt, dass "sein" Emirat, vor zwanzig Jahren noch ein kleines Fürstentum, eingequetscht zwischen der mächtigen Nprdermark im Norden, Banditen im Westen und der schier unüberwindbaren Wüste im Süden, längst seine Ketten gesprengt hat und seinen Grenzen entwachsen ist. Die Nordermark existiert nicht mehr, Teile davon gehören jetzt zum Emirat. Die Banditen im Westen verrotten namenlos im Boden, längst ist daraus die Provinz Nahlastan erwachsen, die Wüste im Süden wurde nicht nur bereits überwunden, es führt gar eine Straße hindurch, Pilger strömen zur Felsenkirche, und in Al-Anzur führen die Kaufleute unter dem Banner des Emirs ihre Geschäfte und bauen eine Handelsstadt sondergleichen auf. Und selbst der ehemalige Pannenhafen in Al-Hissa ist längst fertig gebaut und ist das Drehkreuz zum Handel mit Talon geworden.
Die Bevölkerung hat sich innerhalb von 20 Jahren von 750.000 Menschen auf über vier Millionen Menschen vervielfacht, aus 125.000 ST Staatshaushalt wurden 640.000 ST. Der Emir reibt sich beim Lesen dieser Zahlen ungläubig die Augen. Ist das wirklich noch sein Emirat?
Ist es da nicht langsam an der Zeit, die Staatsgeschäfte an die nächste Generation weiterzugeben? Er ist jetzt 66, in einem wilden, fantastischem Buch einer fremden und erfundenen Welt las er erst vor kurzem etwas von einer Rente mit 67. Rente? Das hat er nicht verstanden, aber die 67 und der Gedanke, dann in den Ruhestand zu gehen, das ist hängengeblieben. Nächstes Jahr? Warum nicht?
Aus all diesen Gründen lässt er den Walid schalten und walten und gab seinen Segen zu der Transformation des Emirats.
Der Walid wiederum ist mit den ständigen Veränderungen aufgewachsen. Als Kind spielte er in den Gassen Al Dhahabs, ständig bewacht von Palastwachen, weil an jeder Ecke obdachlose Menschen in der ach so prächtigen Stadt um ihr Überleben kämpften. Diese Menschen haben längst Heim und Arbeit gefunden, viele in Nahlastan, andere in den neuen Vierteln der Hauptstadt. Die Erweiterung des Emirats gen Süden hat der Walid ganz persönlich miterlebt, ein Attentat von Separatisten hat ihm eine Hand verkrüppelt. Erfolg kommt nicht ohne Kosten. Seit damals hilft ihm seine Schwester Saadet, die für ihn unterschreibt, signiert und manchmal auch regiert. In neuer Zeit ist Dhana dazu gekommen, der leuchtende Stern, schlauer als jede andere Mensch, den der Walid je kennengelernt hat.
Saadet ist klug, erfahren und geschickt, Dhana ist .... brilliant. Trotz allem, der Walid ist der Walid, dies ist seine Aufgabe, und er wird früher oder später der neue Emir werden. Trotzdem kann er seine Familie im besten Sinne nutzen, um die staatliche Ordnung anzupassen, das Emirat von al Dhahab auf neue Beine zu stellen.
Saadet grübelt, Dhana findet die Wege und der Walid verkündet im Namen des Emirs. Eine Familie wie ein Unternehmen. Eine Rollenverteilung, die nach außen hin ungerecht wirken mag, weil der Walid als der Reformer wahrgenommen wird, aber intern eint die drei der Wunsch, das Emirat zu einem prachtvollen Staat auszubauen. "Staat" ist so ein Wort, das von Dhana kommt. Sie sieht das Emirat nicht mehr als ein Fürstentum, in welchem der Emir das Emirat ist, sie sieht dem Emir
als ersten Diener des übergeordneten Wohls an. Ein Fürstentum hat einem Emir, der Hof hält. Ein Staat hat einen Emir, der diesem Staat dient, als erster Diener, ergänzt um Ministerien für fachliche Fragen. Moderne Gedanken für moderne Zeiten.
Der Walid lässt daher verkünden:
Im Zitat der Auswertungstext Runde 20, wichtig für den Schwerpunkt

Zitat von
Brabrax
Mit der Begründung des Ministeriums für Landwirtschaft und Fischerei wird etwas für die künftige Nahrungsversorgung und auch die Nachhaltigkeit im Goldenen Emirat getan. Mit dem Ankauf von Land und dem Anpflanzen von Obst in den Hügeln von Wóspork wurde begonnen, aber bis die Bäume Früchte tragen, wird wohl noch einige Zeit ins Land ziehen. Durch die gute Vorbereitung für weitere Gründungen von Ministerien entfällt die Verwendung von Nebenaktionen. Bei einem größeren Umfang von Ministerien und Beamtenstäben wäre es jedoch eine Überlegung wert, die Hofhaltungskosten um ein bis zwei Prozent des jährlichen Etats zu erweitern.
In diesem Jahr wird die Gründung des dritten Ministeriums, für Bauwesen, Infrastruktur und Architektur, folgen, ebenso die Gründung eines vierten Ministeriums, des Innenministeriurms.
Auch wenn es hierfür an sich weder einen Schwerpunkt noch eine Nebenaktion braucht, ist die Transformation des Staates doch sehr wichtig, und wird deswegen über einen Schwerpunkt abgehandelt.
Zunächst: Die Abgaben für den Hof werden direkt auf 12% erhöht. Dies erscheint noch nicht unbedingt notwendig, 11% täten es wohl auch. Saadet empfiehlt aber den großen Schritt, damit der staatliche Umbau am Ende nicht am schnöden Geld scheitert, von dem mehr als genug vorhanden ist.
Zudem ist der Umbau des Staatswesens keine Kleinigkeit.
Zur Erinnerung: Noch vor drei Jahren legte der Emir fest, was im Emirat zu tun ist, und sein Hof setzte diese Anweisungen um. Der "Hof" umfasste somit die gesamte Verwaltung des Staats.
Aus dieser Verwaltung wurde vor zwei Jahren zunächst das Ministerium für Stammesangelegenheiten ausgegliedert, es residiert zwar auch in Al Dhahab, hat aber ein eigenes Dienstgebäude und einen Minister, der dieser Einrichtung vorsteht. Diesem Ministerium wird nun auch die Verwaltung der großen Wüste in Gänze übertragen, und ein späterer Umzug in eine noch zu gründene zentrale Wüstenstadt wird erfolgen.
Letztes Jahr erfolgte die Gründung des Ministeriums für Landwirtschaft und Fischerei. Gleiches Prinzip, eigenes Dienstgebäude, eigener Minister, spezieller Fachbereich. Dieses Ministerium wird als Untereinheit zudem die Verantwortung über den Bergbau übertragen. Dienstsitz ist Al Dhahab, Diensstelle Fischerei wird al Hissa, Dienststelle für Bergbau wird An Tayyiba nahe den Minen für Gold und Silber.
Die Ausgründungen erfolgen aus der Hofverwaltung, die nun auch einen neuen Namen bekommt und nach und nach die Fachbereiche abgeben wird. Der Neue Name ist der des Innenministeriums. Es überwacht die staatlichen Institutionen, ernennt Richter, erlässt Gesetze und verwaltet die Liegenschaften des Emirats und den persönlichen Besitz des Emirs. Das Innenministerium tritt demnach die Nachfolge des Hofstaats an, ist erster Ansprechpartner für den Emir und das Ministerium, in welchem alle Satrapen (alte Organisationseinheit des Staates) zukünftig ihr Zuhause haben werden. Geführt wird das Ministerium durch Saadet Alakbar, Stellvertreterin wird Dhana Alakbar, der leuchtende Stern. Nach Emir und Walid ist die dritte starke Person im Emirat zukünftig der Innenminister.
Das Innenministerium ist auch Träger der Verwaltungsfachschule, siehe Nebenaktion 1.
Schlussendlich wird diese Runde ein weiteres Ministerium ausgegründet, jenes für Bauwesen, Infrastruktur und Architektur. Der Name ist selbsterklärend, Dienstsitz wird Al Dhahab sein.
Zusammengefasst:
Das Emirat wandelt seine höfische Verwaltung weiter um, die neue Gliederung sieht wie folgt aus:
- Aus der höfische Verwaltung wird das Innenministerium, geführt vom Adel, erste Ministerin wird Saadet, Stellvertreterin Dhana. Dienstsitz im Palast von Al Dhahab
- Bereits ausgegliedert: Ministerium für Stammesangelegenheiten und die große Wüste. Dienstsitz in Al Dhahab,
späterer Umzug in eine Wüstenstadt, vielleicht Ramil. => siehe weiter unten
- Bereits ausgegliedert: Ministerium für Landwirtschaft und Fischerei, diese Runde ergänzt um den Bergbau. Dienstsitz in Al Dhahab, Unterabteilung Fischerei in Al Hissa, Unterabteilung Bergbau in Al Tayyiba
[Ich denke, im Laufe des Jahre wurden die Ministerien getrennt: Landwirtschaft in Al Dhahab, Fischerei in Al Hissa und Bergbau in Al Tayyiba]
- Diese Runde ausgegliedert: Ministerium für Bauwesen, Infrastruktur und Architektur. Dienstsitz in Al Dhahab
- Nächstes Jahr werden ausgegliedert:
-- Ministerium für Handel, Finanzen und Steuern. Dienstsitz al Anzur
-- Ministerium für Militär und Geheimdienst: Dienstsitz al Anzur [Runde 21]
-- Ministerium für Kultur und Heimat: Dienstsitz al Dhahab [Runde 21]
Am Ende wird sich das Emirat vom Fürstentum in einen Staat umgewandelt haben, bestehend aus sieben Ministerien mit sieben Ministern. Diese sieben Minister bilden zusammen mit dem Emir und dem Walid das neunköpfige Gremium, welches den Staat lenken wird. Die Minister und der Walid beraten dabei den Emir, der die Entscheidungen trifft.
Die Anzahl der Ministerien dürfte sich insgesamt etwas erhöht haben: 1. Innen 2. Außen, 3. Stammesangelegenheiten & große Wüstem 4. Landwirtschaft, 5. Fischerei, 6. Bergbau, 7. Handel, Finanzen und Steuern, 8. Militär und Geheimdienst (letzter könnte auch beim Außenministerium sein), 9. Kultur und Heiimat, 10. Bauwesen, Infrastruktur und Architektur
Dienstsitze:
Al Dhahab: Innen, Außen, Landwirtschaft, Militär und Geheimdienst, Bauwesen, Infrastruktur und Architektur.
Al Anzur: Handel, Finanzen und Steuern, Kultur und Heimat
Al Hissa: Fischerei
Al Tayyiba: Bergbau
Neue Wüstenstadt: Stammesangelegenheiten und große Wüste
Zudem steht in Al Dhahab dann der Sommerpalast und in Al Anzur der Winterpalast, Ein Grundstück für den Winterpalast ist bereits reserviert, der Bau erfolgte bis zur Spielpause nicht mehr, sollte meiner Meinung nach aber nun vorhanden sein.