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Thema: [DMS 2.0] Das nicht mehr ganz so Ritterliche Burgund

  1. #241
    Blubb=Lebenseinstellung Avatar von PaPaBlubb
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    Jahresaktion: Strategie zur Einführung von Freibauern im Herzogtum Burgund

    Der 5 Punkte Plan;
    Achtung Spoiler:
    Strategie zur Einführung von Freibauern im Herzogtum Burgund (16. Jahrhundert)
    1. Wer sind die betroffenen Grundherren?
    Die Einführung von Freibauern betrifft nicht nur den Adel, sondern auch reiche Bürger, Händler und Klöster, die Leibeigene besitzen. Der übergeordnete Begriff für diese Gruppen ist "Grundherren".

    2. Grundproblem der Finanzierung
    Der Herzog kann nicht alle Bauern selbst freikaufen, da das seine finanziellen Möglichkeiten übersteigt.
    Die Grundherren müssen selbst ein Interesse daran haben, dass ihre Leibeigenen sich freikaufen können.
    Eine reine Enteignung oder Zwangsbefreiung würde zu Aufständen unter den Grundherren führen.
    Lösungsstrategie: Freibauern als Win-Win-Modell für Grundherren
    Die Reform muss für die Grundherren wirtschaftlich attraktiv sein, damit sie freiwillig mitmachen. Dafür gibt es mehrere Maßnahmen:

    1. Einführung eines "Freikauf-Darlehens" für Leibeigene
    Grundherren dürfen ihren eigenen Leibeigenen Kredite gewähren, damit diese sich freikaufen können.
    Die Bauern zahlen den Betrag dann in Raten mit Zinsen zurück.
    Dadurch erhalten die Grundherren eine neue Einkommensquelle, anstatt bloß auf Frondienste angewiesen zu sein.
    ➡ Vorteile für die Grundherren:
    ✅ Sichere Rückzahlungen mit Zinsen → stabilere Einnahmen als bei unzuverlässigen Abgaben von Leibeigenen.
    ✅ Kein Verlust an Kontrolle → da die Bauern weiterhin wirtschaftlich mit dem Grundherren verbunden bleiben.

    2. Der Herzogliche "Freikauf-Fonds" als Initialzündung
    Der Herzog stellt eine Startsumme bereit, um Bauern, die direkt unter ihm stehen, freizukaufen.
    So entsteht ein Pilotprojekt, das auf einem Ständetag als Erfolgsmodell präsentiert werden kann.
    ➡ Vorteile für die Grundherren:
    ✅ Sie sehen, dass das Modell funktioniert, ohne direkt zum Mitmachen gezwungen zu werden.
    ✅ Frühumsteiger profitieren von besseren Pachtländern und können ihr Prestige steigern.

    3. Steuerliche Anreize für Grundherren
    Grundherren, die Freibauern zulassen, erhalten für fünf Jahre Steuererleichterungen.
    Das Modell könnte sich an anderen erfolgreichen Regionen orientieren, wo Pachtwirtschaft statt Leibeigenschaft höhere Renditen erzielt.
    ➡ Vorteile für die Grundherren:
    ✅ Steuerersparnisse gleichen kurzfristige Verluste aus.
    ✅ Wer zuerst umstellt, sichert sich die attraktivsten Ländereien zur Pachtvergabe.

    4. Infrastruktur-Privilegien für Grundherren
    Grundherren, die Freibauern zulassen, dürfen exklusive Mühlen, Lagerhäuser oder Handelsrechte in den neuen Siedlungen betreiben.
    Freibauern brauchen Saatgut, Werkzeuge und Transportwege, was neue Einnahmequellen für die Grundherren schafft.
    ➡ Vorteile für die Grundherren:
    ✅ Statt von unbezahlten Frondiensten zu profitieren, können sie an Marktzugang und Infrastruktur verdienen.
    ✅ Wer zuerst umstellt, kann sich regionale Monopole auf neue Dienstleistungen sichern.

    5. Militärische Integration: Freibauern als neue Wehrkraft
    Freibauern können in einer Herzoglichen Landwehr organisiert werden.
    Grundherren, die sich beteiligen, können für ihr Land Milizrechte beantragen und damit militärischen Einfluss behalten.
    ➡ Vorteile für die Grundherren:
    ✅ Der Herzog nimmt ihnen nicht die Kontrolle, sondern bindet sie in die neue Wehrstruktur ein.
    ✅ Stärkere Milizen schützen auch den Besitz des Adels.

    6. Umsetzung: Der "Sanfte Übergang"
    Phase 1: Vorbildwirkung durch den Herzog
    Der Herzog beginnt mit eigenen Bauern, die direkt unter ihm stehen.
    Erfolgsgeschichten werden dokumentiert und auf einem Ständetag präsentiert.
    Phase 2: Anreize für Grundherren
    Grundherren, die sich beteiligen, erhalten Steuererleichterungen und Zugang zu besseren Pachtländern.
    Sie dürfen neue Wirtschaftsprivilegien nutzen, um ihre Einnahmen zu sichern.
    Phase 3: Langsame Ausweitung & Gesetzliche Regelung
    Kein sofortiger Zwang, sondern ein sanfter Anreiz, sodass die Grundherren es als ihren eigenen Vorteil erkennen.

    7. Kommunikation auf dem Ständetag
    Um die Grundherren zu überzeugen, sollte die Reform rhetorisch klug verkauft werden:
    ✅ "Freibauern bringen Euch Wohlstand, ohne Euch den Adelstitel zu nehmen!"
    ✅ "Wer zuerst handelt, gewinnt!" → Frühumsteiger profitieren am meisten.
    ✅ "Andere Regionen haben es bereits erfolgreich umgesetzt."


    Kassensturz:
    770.000 Steuereinnahmen
    670.000 Zusatzeinnahmen
    6.000.000 Herzogliche Sonderanleihe
    250.000 Schwerpunkt
    250.000 an Frankreich
    150.000 für irgendein Prestigeding
    60.000 an Ungarn
    30.000 für Festungsartillerie III
    220.000 an Hofhaltung
    100.000 für Schiffsunterhalt
    1.000 an die Brandenburger Universität (Stipendien)
    - 134.400 Kreditrückzahlung
    - 5.279.010 Kreditrückzahlung

    Verbleibend: 965.590
    Geändert von PaPaBlubb (10. März 2025 um 14:03 Uhr)

  2. #242
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    Ich werte es aus.

  3. #243
    Blubb=Lebenseinstellung Avatar von PaPaBlubb
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    @Jon
    Habe ich verhältnismäßig viel Korruption? Verarscht mich der Adel und zahlt nicht die korrekten Summen? Sind meine Händler bei lukrativen Geschäften grundsätzlich immer einen Schritt zu langsam? Wandern Handwerker bei mir nonstop aus? Hat der Reichsschwerpunkt mit dem Wasser bei mir auch Auswirkungen?

    Wie kann es sein, dass Westfalen mit einem Drittel meiner Bevölkerung deutlich höhere Einnahmen hat? Hessen liegt bei 660k mit 900.000 Bürgern – warum sind meine Zahlen im Vergleich so niedrig?

    Ist meine Verwaltungseffizienz besonders gering? Gebe ich zu wenig Geld für die Hofhaltung aus, sodass nicht alles flächendeckend eingenommen wird?

    Wo zum Henker liegt das Problem in Burgund? Ich verstehe es nicht. Alles wächst, und ich schrumpfe im Verhältnis.

    Edit:
    Woher kommt der zweite Inlandskredit?
    Geändert von PaPaBlubb (07. März 2025 um 14:58 Uhr)

  4. #244
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    Ja, Burgund wächst irgendwie nicht ganz so, wie es normalerweise der Fall gewesen ist. Wie gesagt, unsere Vermutung richtete sich zunächst auf die Ausrichtung vieler Spieler ins nichteuropäische Geschäft, und dazu kommen dann deine breit aufgestellten Schwerpunkte, die eben viele Zahlen verbessern, was sich eher mittel- und langfristig auszahlt. Außerdem hat die CBCA natürlich seit ihrer Gründung mit Problemen zu kämpfen. Kleinere Länder haben natürlich (bei denselben Summen) eine bessere Steuererhebung, aber das ist sicher nicht der Hauptgrund. Finanziell zahlt sich Hochburgund aber nicht wirklich aus, andererseits hast du dort viel Krongut und einen loyalen Adel.

  5. #245
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    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Ja, Burgund wächst irgendwie nicht ganz so, wie es normalerweise der Fall gewesen ist. Wie gesagt, unsere Vermutung richtete sich zunächst auf die Ausrichtung vieler Spieler ins nichteuropäische Geschäft, und dazu kommen dann deine breit aufgestellten Schwerpunkte, die eben viele Zahlen verbessern, was sich eher mittel- und langfristig auszahlt. Außerdem hat die CBCA natürlich seit ihrer Gründung mit Problemen zu kämpfen. Kleinere Länder haben natürlich (bei denselben Summen) eine bessere Steuererhebung, aber das ist sicher nicht der Hauptgrund. Finanziell zahlt sich Hochburgund aber nicht wirklich aus, andererseits hast du dort viel Krongut und einen loyalen Adel.
    Verstehe. Also ist Durchhalten angesagt.

    Thema Wasserkunst – Effekt verstärken (Handel und Hofhaltung):
    4. Eine Fokussierung auf die kunstvolle Nutzung von Wasser. Da die beteiligten Länder dadurch größere Möglichkeiten hätten, sich festlich zu präsentieren, könnte dies dem Handel einen spürbaren Aufschwung verleihen.

    Frage:
    Muss ich den Schwerpunkt in diesem Jahr setzen, oder wäre es auch im nächsten Jahr möglich?
    Könnte ich den zusätzlichen Effekt auf Punkt 4 verlagern, da er beim gemeinsamen Schwerpunkt keinen besonderen Fokus hatte?

  6. #246
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    Mir wäre es lieber, wenn ich den zusätzlichen Bonus gleich auszahlen könnte, auf lange Sicht ist das einfach sehr fehleranfällig. Es ist aber jede Option möglich, auch die Handelsförderung.

  7. #247
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    Jahresaktion: Der Spiegel Europas – Die Große Hofordnung

    Das Herzogtum Burgund hat sich in den letzten Jahren durch technische Raffinesse, kulturelle Feste und neuer Mode einen Namen gemacht. In diesem Jahr wird diese Entwicklung in eine neue Richtung gelenkt: Mit der Ausarbeitung und Einführung einer „Großen Hofordnung“ soll Burgund zum leuchtenden Vorbild höfischer Kultur, Disziplin und gesellschaftlicher Eleganz werden – ein Spiegel Europas.

    Ziele:
    + Stärkung des inneren Prestiges und der internationalen Ausstrahlung Burgunds.
    + Vereinheitlichung und Veredelung des höfischen Auftretens im In- und Ausland.
    + Förderung einer neuen Generation von Höflingen und Beamten.
    + Politische Befestigung der sozialen Ordnung durch ein kulturelles Leitbild.

    Maßnahmen:
    + In der Hauptresidenz Gent wird eine umfassende Hofordnung niedergeschrieben und in feierlichem Rahmen verkündet. Sie umfasst Kleidung, Rangfolgen, Redeweisen, Umgangsformen und Zeremonien.
    + In Dijon und Luxemburg finden parallel kleinere Feste und Seminare statt, in denen Adelige, Hofdamen und Beamte in den neuen höfischen Kodex eingeführt werden.
    + Junge Edelleute werden zur Teilnahme an einer neu eingerichteten „Akademie des Hofes“ eingeladen, die neben Benimm und Bildung auch Fragen der Staatskunst behandelt.
    + Als Höhepunkt des Jahres wird ein „Fest der Spiegel“ ausgerufen: Ein höfisches Turnier mit Tanz, Dichtung und Darstellungen der Tugenden des Adels.

    Die Herzogin selbst wird in seiner Eröffnungsrede betonen, dass die wahre Macht eines Reiches nicht allein auf Land oder Geld beruht – sondern auf Haltung, Maß und Vorbild. Wer in Burgund herrscht, soll sich nicht durch Prunk, sondern durch Würde, Maß und die Fähigkeit zur Führung auszeichnen. Der Herzog wird hier sich etwas in den Hintergrund begeben.

    Nebenschwerpunkte:
    Stabilisierung Hochburgunds und innenpolitischer Ausgleich
    Einladung zu Gesprächen in Dijon:

    In Anbetracht der wachsenden inneren Spannungen und des nachlassenden Einflusses der Zentralmacht auf Hochburgund lädt der Kronprinz von Burgund im Namen des Herzog von Burgund eine Auswahl bedeutender Adliger, Kleriker und städtischer Vertreter Hochburgunds zu einem mehrtägigen Treffen in die alte Hauptstadt Dijon ein. Ziel ist es, in vertraulicher Atmosphäre die bestehenden Probleme offen anzusprechen, Missverständnisse zu klären und einen tragfähigen Weg für eine erneuerte Zusammenarbeit zwischen Gent und den südlichen Landesteilen zu finden.

    Ziele:
    + Die politische Isolation Hochburgunds beenden.
    + Vertrauen zwischen Zentralregierung und Hochburgund stärken.
    + Die Rechtspolitik gemeinsam mit den lokalen Eliten neu ausrichten.

    Perspektivisch sollen strategische Heiratsbündnisse angebahnt werden, um die Interessen der Familie enger zu verknüpfen. In die Verhandlungsmasse des Kronprinzen fließen sowohl Robert (jüngster Sohn, 12 Jahre) und Johanna (jüngste Tochter, 17 Jahre) als auch 25.000 Silberstücke ein.

    Der Kronprinz wird in seiner Eröffnungsrede auf die lange gemeinsame Geschichte eingehen, auf die einstige Rolle Dijons als Zentrum der burgundischen Macht und auf die Bedeutung von Recht, Ordnung und gegenseitigem Vertrauen. Es soll ein „Rechtsfrieden von Dijon“ angestrebt werden, der alte Bindungen erneuert und neue Loyalitäten ermöglicht.

    Nach Abschluss der Angelegenheiten in Hochburgund wird der Kronprinz für einige Wochen in Paris residieren und die Nähe zum französischen Königshof suchen.

    Wiederherstellung der Verwaltungseffizienz – Maßvolle Investition in Struktur und Personal
    In zweiter Reaktion auf diese Missstände wird eine gezielte Maßnahme ergriffen: Die Hofhaltungskosten werden um 20.000 Silberstücke erhöht, um gezielt in die strukturelle Stärkung des Verwaltungsapparates zu investieren. Dies umfasst die Wiedereinsetzung bewährter Verfahren, die Entlastung überforderter Beamter sowie die Förderung eines höfischen Klimas, in dem Pflichtbewusstsein nicht durch Angst, sondern durch Anerkennung gestützt wird.

    Ziele:
    + Rückkehr zur bewährten Effizienz vergangener Jahre
    + Entlastung und Stabilisierung des Personals
    + Aufbau verlässlicher Verwaltungsabläufe
    + Signal der Fürsorge und Führung aus der Mitte des Hofes

    Diese Maßnahme ist nicht als bloße Korrektur zu verstehen, sondern als zukunftsgerichtete Investition in eine belastbare, gerechte und leistungsfähige Verwaltung – als Fundament kluger Herrschaft.

    Abgabe der alten Söldnerflotte an Dänemark
    Die noch verbliebenen Schiffe der dänischen Söldnerflotte (4*100 II) werden mit Dank für ihre Dienste offiziell und vollständig der dänischen Krone überlassen. Mit dieser Geste soll der Schulterschluss mit der Kalmarer Union weiter gestärkt werden.

    Reform der Strafpolitik
    In Rücksprache mit Vertretern des Hochadels, reformfreundlichen Geistlichen und ausgewählten Verwaltungsbeamten wird das vor zwei Jahren verschärfte Strafmaß überprüft und in weiten Teilen zurückgenommen, auch dies ist auf das Wirken des Kronprinzen zu Stande gekommen, in vertraulicher Atmosphäre zwischen Sohn und Vater. Das Ziel ist eine Rückkehr zu jenem Maß, das sich in den Jahren zuvor bewährt hatte – mit Augenmaß, sozialer Differenzierung und klarer Rechtsstaatlichkeit. Ein gemeinsamer Erlass wird durch die herzogliche Kanzlei veröffentlicht, mit dem der neue Rechtsstandard offiziell bekannt gegeben wird.

    Der Herzog bekräftigt zugleich, dass diese Maßnahme kein Zeichen der Schwäche, sondern der Einsicht und Führungsfähigkeit sei: Wer das Vertrauen seines Volkes erhalten will, muss Irrtümer erkennen und korrigieren können.

    Bauernreform: Erste Tests unter direkter Kontrolle
    Wie bereits angekündigt, wird die umfassende Reform zur Ablösung persönlicher Bauernpflichten nicht überstürzt eingeführt. Auf Drängen weiter Teile des Adels wird stattdessen ein erster Probelauf vorbereitet, der auf zwei ausgewählten Krongütern des Herzogs durchgeführt wird. Dort sollen unter direkter Aufsicht neue Formen der bäuerlichen Selbstverantwortung, geregelter Pachtverhältnisse und vertraglich fixierter Abgabenpflichten erprobt werden. So kann nachgebessert werden und letztendlich dem Adel auch präsentiert werden.

    Ziele:
    + Vertrauen bei skeptischen Grundbesitzern aufbauen.
    +Verlässliche Erfahrungswerte für eine spätere landesweite Umsetzung sammeln.
    + Potenzielle Schwächen der Reform in kontrolliertem Umfeld identifizieren.

    Der Herzog wird dem Ständetag erneut versichern, dass es nicht um Entmachtung, sondern um Modernisierung geht – und dass sich der Adel als Träger dieser Reform bewähren kann, wenn er sie klug begleitet.

    Entlastung der Handelsgilden – Rückkehr zur Eigenverantwortung
    Nach mehreren Jahren intensiver Zusammenarbeit, in denen die Handelsgilden durch Sonderbeiträge, Finanzierungszusagen und operative Unterstützung eine tragende Rolle bei der Stabilisierung und der Sicherung der Handelswege spielten, sieht sich das Herzogtum in der Lage, neue Zeichen der Eigenverantwortung zu setzen.

    Die Finanzierung der Reitertruppen zur inneren Sicherung, welche bislang von den Gilden übernommen wurde, wird nun beendet. Der Herzog dankt den Kaufmannsfamilien und Gildenoberhäuptern ausdrücklich für ihre Dienste am Gemeinwohl und erkennt an, dass ihre Loyalität maßgeblich zum wirtschaftlichen Aufstieg und zur Stabilisierung der Landesgrenzen beigetragen hat. Es soll öffentlichkeitswirksam Ehrungen stattfinden.

    Gleichzeitig soll dieses Ende der Sondersubventionierung ein politisches Signal sein: Das Herzogtum ist bereit, sich wieder stärker aus eigenen Mitteln zu tragen. Die Rückzahlung der Sonderanleihe an die Stände, die Konsolidierung der Haushalte und die Stärkung der Binnenwirtschaft eröffnen neue Spielräume, die nun genutzt werden, um die Gilden zu entlasten und das Vertrauen in eine gesunde, selbsttragende Ordnung zu erneuern.

    Neubau von Schiffen in Südfrankreich:
    Sollten die französischen Vasallen ihre Werftkapazitäten nicht vollständig auslasten – oder gar ungenutzt lassen – würde Burgund den Bau eigener Schiffe in Auftrag geben:
    + 8 Schiffe mit jeweils 100 Mann
    + 8 Schiffe mit jeweils 50 Mann
    + 12 Schiffe mit jeweils 25 Mann

    Bei unzureichenden Kapazitäten vor Ort würde man auf Werftplätze der Hanse oder der westfälischen Vasallen zurückgreifen.

    Der Kaiserliche Neffe und seine Frau
    Sicher gibt es ein Familienmitglied, das besonders gut mit Louise auskommt – oder eine Hofdame, die ihr stets nahegestanden hat. Diese Person sende ich zu Louise, mit der Bitte, gemeinsam mit ihrem Ehemann nach Gent zu kommen – für ein offenes, ehrliches Gespräch und eine Aussprache. Zusammen wird etwas gefunden, was eine ehrliche und zukunftsträchtige perspektive hat.

    Sicherung der Handelswege:
    Zur Sicherung der burgundischen Handelswege werden 1,0 LR bereitgestellt, zusätzlich 0,2 LR durch die Vasallen. Die Finanzierung übernimmt das Haus Burgund.

    Sationierung burgundischer Schiffe bei Barbados – Schutz der Handelsflotten und Wahrung gemeinsamer Interessen
    In Fortführung der burgundischen Bemühungen um eine gesicherte Ordnung auf den transatlantischen Seewegen entsendet das Haus Burgund eine kleine, aber schlagkräftige Seestreitmacht zur Insel Barbados. Der Verband umfasst zwei Schiffe der Kategorie 3 sowie sechs Einheiten der Klasse 3, die unter burgundischem Banner operieren und dem Schutz der dortigen Handelsflotten sowie der Absicherung der wirtschaftlichen Interessen der Compagnie Bourguignonne des Colonies Atlantiques (CBCA) dienen und deren Kooperationspartner.

    Darüber hinaus ist die Präsenz als Zeichen der engen Abstimmung mit dem französischen Königshof zu verstehen. Sollte sich die Lage in der Karibik verschärfen, sind die burgundischen Kräfte ausdrücklich auch bereit, die Interessen der französischen Krone zu wahren und Barbados im Bedarfsfall zu verteidigen.

    Ziele:
    - Schutz der Handelsflotten in der Karibik
    - Präsenz zur Sicherung der CBCA-Interessen
    - Bereitschaft zur Kooperation mit französischen Kräften bei Gefahrenlagen und dessen Vasallen
    - Darstellung burgundischer Verlässlichkeit im atlantischen Raum

    Die Maßnahme unterstreicht die burgundische Fähigkeit zur maritimen Projektion – und stärkt zugleich die politische wie wirtschaftliche Partnerschaft mit den französischen Vasallen in Übersee.

    Finanzielle Aufstellung (vorläufig):
    790.000 Steuereinnahmen
    450.000 Zusatzeinnahmen (Adelstitel & Bußgelder)
    545.000 Rücklagen
    240.000 Hofhaltungskosten (inkl. 20.000 für Musik & Mode)
    250.000 jährliche Zahlungen an Frankreich (für Lehen)
    60.000 Tribut an Ungarn
    270.000 Neubau moderner Schiffe
    150.000 Rückzahlung (150.000 von 6.000.000)
    100.000 Schwerpunkt
    25.000 Reise des Kronprinzen nach Hochburgund
    20.000 Bauernreform "Testlauf"
    172.000 Schiffunterhalt
    ----------------------------------------
    Verbleibend: 498.000
    Geändert von PaPaBlubb (04. Juni 2025 um 10:19 Uhr)

  8. #248
    Blubb=Lebenseinstellung Avatar von PaPaBlubb
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    Jahresaktion: Schwerpunkt Wasserkunst – Effekt verstärken (Handel und Hofhaltung)

    Eine Fokussierung auf die kunstvolle Nutzung von Wasser in den Residenzen und Handelsstädten des Herzogtums. Wasserkunst war bereits vor einigen Jahren ein Schwerpunkt in Burgund und im gesamten Deutschen Reich. Die damaligen Investitionen sollen nun gezielt erweitert und verfeinert werden.

    Ziele:
    - Handel fördern: Durch kunstvolle Wasserspiele und Zisternensysteme sollen Handelsplätze aufgewertet werden, um mehr Reisende, Kaufleute und Gäste anzulocken.
    - Hofhaltung verschönern: Die Residenzen des Herzogs und der Hochadligen erhalten neue Wasserspiele und Aquädukte zur Festigung der burgundischen Hof Pracht.
    - Symbol für Fortschritt: Die technische Raffinesse der Deutschen Wasserkunst soll das Herzogtum als Zentrum für Baukunst und Ingenieurswesen etablieren.

    Maßnahmen:
    - Neubau und Erweiterung von Wasserspielen in Residenzen und öffentlichen Plätzen.
    - Verbesserung der Wasserversorgung in Handelsstädten durch kunstvolle Zisternen und Brunnen.
    - Förderung der Ingenieurskunst durch Stipendien für talentierte Wasserbaumeister.

    Finanzierung:
    Ein Teil der diesjährigen Steuereinnahmen wird zur Förderung der Wasserkunst bereitgestellt. Adlige, Grundherren und reiche Kaufleute können eigene Projekte gerne mitfinanzieren, um ihren gesellschaftlichen Rang zu unterstreichen.

    Nebenaktion: Ankündigung der Freibauern-Reform für das nächste Jahr
    @SL Siehe Hier

    Die Strategie zur Einführung von Freibauern wird in diesem Jahr nicht umgesetzt, sondern vorbereitet. Es soll aber im Land bekannt werden, dass das Herzogtum bereit ist sich auf dem Weg zugeben wie auch die anderen Länder.

    Ziel:
    Achtung Spoiler:
    Den Grundbesitzern frühzeitig die geplanten Maßnahmen ankündigen, damit sie sich darauf einstellen können. Zeit gewinnen, um besonders große Widersacher der Reform gezielt zu überzeugen.
    Maßnahmen:

    - Kommunikation: Auf Versammlungen der Stände und in persönlichen Gesprächen wird das Modell vorgestellt.
    - Netzwerkarbeit: Wohlwollende Grundbesitzer werden als Fürsprecher gewonnen.
    - Identifikation von Gegnern: Ein genaues Bild der größten Widerstände wird erstellt, um gezielte Überzeugungsarbeit zu leisten.


    Reaktion des Herzogs:
    Bei einem Ständetag in Burgund und anderen Gelegenheiten gibt der Herzog eine klare und deutliche Warnung an alle Beteiligten: Das unverhältnismäßige und teils grundlose Abkassieren der Bevölkerung ist sofort einzustellen. Sollte dies nicht geschehen, sieht sich der Herzog gezwungen, Maßnahmen zu ergreifen, die auf wenig Gegenliebe stoßen werden um eine Fairere Aburteilung im Land zu ermöglichen. Es liegt an den Grundherren, ob der Herzog hier tätig werden muss oder nicht.

    Ein paar besonders dreiste Täter sollen auf frischer Tat ertappt und exemplarisch zur Verantwortung gezogen werden. Falls es sich um einen Adligen oder einen ranghohen Geistlichen handelt, könnte dieser festgesetzt und vom Herzog oder bei einem Priester der Kirche übergeben werden. Anschließend würde der Herzog in Zusammenarbeit mit einem kirchlichen Gericht einen Prozess anstreben. Mit einem möglichst harten Urteil der im Verhältnis zur Tat steht um Abschreckung zu erwirken.

    Anpassung der Strafen:
    Weiterhin hartes Straßmaß, aber!: Einführung gestaffelter Bußgelder nach Einkommen. Alternativ: Strafarbeit für zahlungsunfähige Bürger. Der reiche Betrüger, der überführt wird, soll einen deutlich höheren Verlust erleiden als die zehn Armen, die betrogen wurden.

    Wer gerecht handelt, erhält Ehrenauszeichnungen – zudem sollen Familien des Adels und der Priesterschaft, die sich bewährt haben, edlen Mutes und gerecht handeln, bei der Vergabe von „Hofämtern“ und vorteilhaften Positionen im Herzogtum zukünftig bevorzugt werden.

    Nebenaktionen:
    - Der Herzog hat sich gegen eine Dauerhafte Sondersteuer entschieden. Sondern für eine einmal Zahlung im Rahmen einer Herzogliche Sonderanleihe innerhalb von Burgund. Wie im letzten Jahr besprochen, wird der Herzog eine Höhere Summe einziehen. Geplant sind 6.000.000. Der Herzog als auch der Anwesende Kronprinz geben das Versprechen, jährlich 150.000 an die Stände zurück zu zahlen, bis die Schuld abgeglichen ist.
    - Reaktion auf die Bauernflucht
    Achtung Spoiler:
    Da der Handel nicht durch zu strikte Kontrollen behindert werden soll, wird lediglich die Präsenz an den burgundischen Grenzen durch leichte Reiter verstärkt. Zudem sollen mögliche Schleuser identifiziert und gezielt überwacht werden. Falls notwendig, können auch einzelne Fallen gestellt werden, um Fluchtrouten aufzudecken. Vielleicht kann man so mal einen großen Fang machen.

    - Zur Sicherung des Burgundisches Landes vor Dieben usw. werden 1,0 SR und die verfügbaren LR ausgehoben.
    - Dauerhafte Handelsprivilegien der Stufe 1 für die Kalmarer Union (was im Augenblick nur Dänemark betrifft).

    CBCA
    Die Hanse und das Herzogtum bauen auf Barbedos einen Handelskontor im Wert von 500.000. Der Besitz des Kontors verbleibt erstmal bei den Nationen. Der Handelskontor wird der CBCA unentgeldlich voll zur Verfügung gestellt. Es ist geplant, dass zu einem späteren Zeitpunkt der Handelskontor in den Besitz der CBCA übergeht.

    Kassensturz:
    + 770.000 Steuereinnahmen
    + 670.000 Zusatzeinnahmen
    + 6.000.000 Herzogliche Sonderanleihe
    - 250.000 Schwerpunkt
    - 250.000 an Frankreich
    - 150.000 für irgendein Prestigeding
    - 60.000 an Ungarn
    - 30.000 für Festungsartillerie III
    - 220.000 an Hofhaltung
    - 100.000 für Schiffsunterhalt
    - 1.000 an die Brandenburger Universität (Stipendien)
    - 134.400 Kreditrückzahlung
    - 5.279.010 Kreditrückzahlung
    - 250.000 Handelskontor auf Barbados für den Süd-Amerika Handel
    - 15.000 Handelsprivilegien der Stufe I für Galicien

    Verbleibend: 700.590
    Geändert von PaPaBlubb (11. März 2025 um 14:44 Uhr)

  9. #249
    Blubb=Lebenseinstellung Avatar von PaPaBlubb
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    @Jon
    Ich weiß das du dir ein Spieler für Westfalen erhoffst, aber bisher ist noch keiner in Aussicht. Trotz der guten Ausgangsposition von Westfalen mittlerweile.

    Ich werde in diesem Jahr erneut versuchen, den Herzog von Westfalen unter die Haube zu bekommen. Irgendwann musst du nachgeben :-P

  10. #250
    Zurück im Norden
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    In Ordnung.

    Was mir aber auffiel, und was vielleicht noch geklärt werden sollte: Ein Kontor erfordert einen Schwerpunkt, auch wenn ihr es für eine Gesellschaft baut. Hellas hat das auch schon mit Erfolg gemacht, aber eben mit einem eigenen hellenischen Schwerpunkt.

  11. #251
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    Schau vielleicht noch, ob du wieder an der kaiserlichen Aktion teilnehmen möchtest. Die ist ziemlich ähnlich ausgerichtet wie deine, aber du würdest dann halt von den Mitteln des Reiches profitieren.

  12. #252
    Moderator Avatar von Doerky
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    Ich war dieses Woche mal wieder RL beschäftigt habe deswegen jetzt erst deine Abgabe gesehen.

    Ich glaube ja weiterhin das Burgund das Potenzial hat von Drehkreuz Europas zu sein.

    Ich würde deine Handelsgesellschaft abwickeln und aufhören dort Energie und Geld rein zu pumpen.
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  13. #253
    Zurück im Norden
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    Achtung Spoiler:
    Ist notiert.

  14. #254
    Moderator Avatar von Doerky
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    Hy Papa ich habe irgendwie ein schlechtes Gewissen weil du mitlerweile hier Spoiler brauchst.

    Was hälst du davon wenn ich hier einfach wieder verschwinde?
    Khan von Hessen
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    Pfalzgraf am Rhein

  15. #255
    Blubb=Lebenseinstellung Avatar von PaPaBlubb
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    Alles in Ordnung Doerky, mach dir keinen Kopf :-)

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