Da werden immer noch recht gruselige Schiffe entworfen von der KI, allerdings sind wohl nun alle Rümpfe und Kanonen im Spiel, es soll wohl das letzte "große" Update sein, welches alte Spielstände und Schiffsentwürfe unbrauchbar macht. Vielleicht gibt es also bald "shared designs" zum runterladen, bzw. es lohnt sich selbst welche zu erstellen, dann kann die KI diese Vorlagen nutzen und hat bessere Schiffe.
Ein erfahrener Spieler hat aber immer noch große Vorteile, wenn er weiß wann man die Torpedos abfeuert, also auf kurze Reichweite in die Breitseite oder "kreuzweise" um das Ausweichen zu erschweren.
Ich warte aber wohl noch auf UBOAT, da soll ein DLC mit den Typ IX Langstreckenbooten kommen, mit vielen neuen Einsatzgebieten und dazugehörigen Missionen, indischer Ozean, Karibik, Ostküste mit "Paukenschlag". Außerdem sollen da wohl noch viele Verbesserungen kommen, die lassen sich da halt mal wieder Zeit
Das U-Boot Spiel hat aber schon Potenzial richtig gut zu werden, die Story soll dann auf jeden Fall weiter gehen
Sehr schade, dass die Entwicklung des Spiels eingestellt worden ist nun. Das ging dann doch apprupt. Aber die Entwickler von Game Labs wurden wohl mehr oder weniger alle vor die Tür gesetzt, da das Studio nicht profitabel genug war für den Investor. Die Entwickler werden sich aber wahrscheinlich zusammentun, um neue Konzepte zu entwerfen und neue Spiele zu entwickeln.
Das gleiche Schicksal hat auch Ultimate General American Revolution ereilt, dass jetzt final veröffentlicht wurde, aber noch viel Verbesserungspotential hätte.
Bei UBOAT gab es nun ein großes Update, sieht wohl doch so aus, dass fleißig dran gearbeitet wird. Vermutlich wäre das Spiel längst abgesoffen, aber dank massiver Hilfe der U-Boot Fans und den alten Silent-Hunter Moddern geht es voran, durch das Suporter-DLC haben wohl auch viele Spieler freiwillig einige sauer verdiente Kröten dazugegeben. Bald soll das DLC mit den Typ IX Langstreckenbooten rauskommen, da sollte ja auch wieder Geld in die Kassen kommen
Es gibt neue Schwierigkeitseinstellungen, da man die bei einer laufenden Karriere nicht mehr umstellen kann, hatte ich schon befürchtet neu starten zu müssen. Jedoch darf man dankenswerter Weise bei alten Spielständen die neuen Einstellungen noch ändern.
Also die Schiffe sind ja innerhalb von nicht mal einer Minute abgegluckert, das hat mich ja am meisten gestört bei dem Spiel. Nun kann man es realistisch einstellen, was natürlich gemacht wird
Bei den Versenkungsbestätigungen wird dann wahrscheinlich die mittlere Einstellung gewählt, da bekommt man nur den vollen Ruhm, wenn eine Versenkung bestätigt wird, entweder muss man dazu das Schiff sinken sehen, oder der Horcher muss es am Hydrophon bestätigen. Für beschädigt gemeldete Schiffe gibt es auch Punkte, was ich für realistisch halte.
Juni 1940, es sollten bald die neuen Stützpunkte an der Atlantikküste verfügbar sein. Frankreich wurde im "Blitzkrieg" überrannt, was die damalige Führung natürlich für ihre Propaganda nutze.
Das Typ IIa Boot ist halt wegen seiner kurzen Reichweite ungeeignet für den Atlantik, der Plan wäre trotzdem mit dem alten Boot nach Frankreich zu fahren. Wenn man dann zu Atlantik Flottille wechselt bekommt man vielleicht ein besseres Typ VII Boot, Kurt Böker hat ja eine sauer verdiente blaue Marke, damit könnte man es dann vielleicht gleich verbessern
Es gibt wohl auch U-Boot Simulationen wie Wolfpack, da wird mehr Wert auf Details gelegt und man kann z.B. alle Ballasttanks samt Untertriebszelle bedienen, aber diese Ansicht von der Seite hier finde ich richtig gut gelungen. Man sieht da überall die Mannschaft rumwuseln, gefällt mir und hat wohl wie gesagt schon viele Fans
Hier die Mannschaft, da wären ja noch 3 Offiziere, die von den Lesern benannt werden können
Wann geht´s dann also weiter? Zur Zeit wird noch viel gepatcht und ich will natürlich die noch Weltraum-Story fertig schreiben, wo ich mich da so reingefuchst hab. Rennt ja nicht weg, vielleicht gibt´s ja auch bald noch das DLC mit den Langstreckenbooten.
Mitte Juni 1940, Dünkirchen ist Gefallen, Frankreich steht vor dem Zusammenbruch. Die Wochenschau berichtet von großen Siegen, dabei wird schnell übersehen, dass der Verbrauch an Menschenleben steigt.
Man könnte nun mit Ansehenspunkten die U-Boot Forschung voran bringen, jedoch kosten die meisten Technologien noch das doppelte, erst zum Zeitpunkt der historischen Entdeckung bekommt man die zu normalen Kosten.
Für 1 Ansehen werden Informationen über den Ärmelkanal von der Luftwaffe besorgt. Wenn Frankreich besiegt ist, dann wird wohl die Luftwaffe verstärkt gegen England vorgehen. Bis jetzt hatten die vielen Bomber und Me 109 Jäger leichtes Spiel mit den polnischen und französischen Maschinen, England ist sicher leicht zu besiegen.
(In England wurde übrigens gerade die Produktion von Jägern fokussiert, vor allem die neue Spitfire wurde gebaut)
Es gibt neue Befehle für die Mannschaft.
Es gibt nur einen Einsatzbefehl, neue Einsätze würde es nur für ein Ansehen geben.
Also geht es mit dem Agent nach England. Die Nächte sind hell und kurz im Juni, wird sicher nicht einfach.
Das kleine Typ IIa Boot hat sich ja schon gut bewährt, klein und leise, jedoch ist die Reichweite leider sehr gering. Also geht es nach Bergen, dort soll Treiböl gebunkert werden.
Hier sieht man den Hafen von Bergen
Am 16. Juni wird angelegt.
Herbert Steiner geht an Land, einmal volltanken bitte.
Hier sieht man den Spion, der mit der superunauffälligen Mütze. Paar Tage Gammelfahrt wird es brauchen bis England, um weniger Diesel zu verbrauchen geht es mit nur 8 Knoten durch die Nordsee.
Durch die Meerengen bei Schottland zu fahren wäre wohl zu auffällig und gefährlich, Kurt Böcker wählt einen längeren Weg außen rum.
Bis zum 21. Juni keine Spur von irgendwelchen Schiffen oder Engländern, dann wird ein Kondensstreifen entdeckt. Da muss ein Flugzeug in der Nähe sein, auch wenn Kurt Böcker hier keins mit dem Fernglas entdecken kann.
Besser mal tauchen, das Boot geht auf Seerohrtiefe.
Mit dem Seerohr wird eine Weile später tatsächlich eine dicke Biene entdeckt, hält genau auf das Boot zu. Ob die was gesehen haben, kann doch eigentlich nicht sein
Gerade bei Sonnenuntergang wurde aber oft Boote von hoch fliegenden Flugzeugen entdeckt, meist an den Wellen oder durch eine Reflektion.
Der Brummer kommt näher, also besser mal runter, das Meer ist etwa 100m tief hier.
Da brüllt der Horcher: "Wasserbomben, Sehr nah!!!"
So schnell kann es gehen, willkommen zurück im U-Boot Krieg.
Es scheppert laut über dem Boot, die Wasserbomben sind nahe der Oberfläche detoniert. Die verdammte Biene wird da nun eine Weile suchen, das Boot muss erstmal unten bleiben.
22. Juni, Sommersonnenwende und weit im Nord geht da die Sonne kaum unter. Selbst gegen 1 Uhr Nachts ist es noch nicht ganz dunkel.
Sonnenaufgang um 3:30
Also bei Nacht den Spion abzusetzen wird wohl kompliziert werden, da hilft nur eine mutige und freche Vorgehensweise.
Die Bucht in Schottland wird dann erreicht, nun heißt es den Absetzpunkt unentdeckt zu erreichen.
Die Küste ist noch außer Sicht, da dürfen die Diesel nochmal auf voller Fahrt laufen.
Bei voller Fahrt geht es Richtung Land, sieht auf den ersten Blick ziemlich riskant aus, ist es leider auch. Perfektes Wetter für U-Boot Jäger, kurze Nächte und die Sonne scheint
Das Problem beim kleinen Typ IIa Boot ist die Luft, 11 Stunden wird die reichen, dann helfen nur noch Kalipatronen in der Lüftung, was dann halt wieder Lärm machen würde.
Es geht mit 5 Knoten unter Wasser weiter, die Batterie würde länger halten als die Atemluft (Wobei mir die Batterien hier auch ein wenig zu stark erscheinen)
Land in Sicht
Bockmist, in dem Fluss hier wollte sich Böcker eigentlich verstecken, da kommen aber Zerstörer entgegen
Sieht nach einem Hinterhalt aus, von allen drei Seiten nähren sich Kriegsschiffe, etwa 15 bis 20 U-Boot Jäger
Das sieht übel aus, nun muss das Boot nah an den Meeresboden ran um schlecht angepingt werden zu können. Das Wasser ist nur 15 bis 30 Meter tief, hier entdeckt zu werden wäre wohl das Ende.
Bleibt halt die Frage woher die Engländer wussten, dass hier ein U-Boot unterwegs ist, da lässt wohl ein fähiger Geheimdienst grüßen
Flaches Wasser ist halt gefährlich für U-Boote, eine Wasserbombe fällt mit etwa 5 m/s (später gab es auch schnellere), braucht also nur 10 Sekunden bis in 50m Tiefe, so dass wenig Zeit zum Ausweichen bleibt. In 150m Tiefe hätte man etwa 30 sec Zeit und das Boot wäre in der Tiefe auch schwerer zu orten. Auf der anderen Seite stört der Meeresboden das aktive Sonar, auch als ASDIC bezeichnet. Kann man hier bei Wiki was lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Anti_S...tion_Committee
Der Vorteil vom kleinen 250t Typ II-A Boot ist nun mal, dass es klein und leise ist. Bei Schleichfahrt kaum zu hören und wenn es auf dem Grund liegt, dann müsste ein U-Boot Jäger schon extrem nah ran kommen. Das aktive Sonar dagegen dann das Boot mit Schallwellen "anpingen" das Echo verrät dann die Entfernung.
Da die Reichweite vom aktiven Sonar etwa 1-2 Seemeilen beträgt wäre es hier die größte Gefahr. Was kann man also dagegen machen?
Nachts könnte man auftauchen, da eine Ortung mit Schallwellen an der Oberfläche ziemlich aussichtslos wäre, geht natürlich nicht wenn die Sonne scheint...
Dann sollte man sich halt nicht von der Seite anpingen lassen, da wird ein großes Echo zurück geworfen. Also immer den Bug zum Gegner, oder halt das Hinterteil zeigen.
Das aktive Sonar geht meist nach vorne und hat einen 180° bis 270° Wirkungsbereich. Hinter einem U-Boot Jäger wird man also nicht entdeckt.
Unter die thermische Grenzschicht zu tauchen, oder überhaupt tief zu tauchen wäre auch eine Möglichkeit, geht aber im flachen Wasser nicht.
Hier wäre der Meeresboden die beste Chance nicht angepingt zu werden, da der halt auch Schallwellen reflektiert. Heutzutage gibt es Sonargeräte, die gut zwischen Boden und Objekten unterscheiden können, damit lassen sich sogar 3D Bilder von Schiffswracks erstellen. Mit der damaligen Technik war ein Boot in der Nähe vom Meeresboden im Prinzip wie heute ein Hubschrauber, der unentdeckt unter dem Radar fliegt.
Diese kleinen Typ II Boote waren damals recht erfolgreich, wobei halt alle Typ II-A Boote wegen der kurzen Reichweite zur Ausbildung in die Ostsee versetzt wurden. Die Typ II-D Boote dagegen waren auch im Atlantik unterwegs und die meisten haben den Krieg überstanden. Überleben könnte man ja auch als gewissen Erfolg bezeichnen, die mehr als doppelt so großen Typ VII Boote gingen dagegen oft verloren. Es gab Typ II-D Boote, die mehr als 30.000t versenkt haben, also das 100 fache von der eigenen 300t Verdrängung.
Vielleicht ist es ja gar keine so große Strafe nur ein kleines Typ II Boot zu fahren
Hier sieht man das kleine Boot in Bodennähe rumschleichen
Die U-Boot Jäger kommen auf etwa eine halbe Seemeile ran, entdecken aber das Boot nicht und fahren Richtung Südwesten (unten links) ins offene Meer
Hier wurde das Boot vorsichtig auf Grund gelegt, alles aus, auch den Kreiselkompass und die Steuermotoren, blaues Licht und Schleichfahrt-Befehl, wehe es pupst auch nur einer.
Man hört nun die Schrauben der englischen Schiffe ohne Hydrophon im ganzen Boot, da muss mal halt einfach still bleiben.
Da tuckern ahnungslos die Korvetten vorbei, das U-Boot liegt hinten vor der steilen Küste
Das wichtigste Gerät ist nun das Ultraschall-Echolot, damit kann man lautlos die Tiefe unter dem Kiel bestimmen und dicht am Boden bleiben.