8.-30. April 1707: Die westfälische Armee unternimmt einen entschiedenen Angriff auf die Bauern bei Hannover, nachdem die in Krakau angeworbenen SR-Söldner eingetroffen sind. Das flache Gelände kommt den Angreifern sehr entgegen, so dass man bis Anfang Mai die meisten Bauernhaufen besiegt oder zerstreut hat. Wie in Ungarn überschreiten diese zum Teil auch die Grenzen, so dass die Unruhe in Hessen und Brandenburg ebenfalls wächst, zugleich aber auch neue Landarbeiter für die Aussaat verfügbar werden. Hannover selbst gibt sich hingegen noch nicht geschlagen, so dass man die Stadt Anfang Mai zu belagern beginnt. Da Westfalen seine Belagerungsgeschütze aufgelöst hat, könnte sich dies einige Monate oder sogar länger hinziehen, wie man fürchtet.
9. April 1707: Ein erstes Getreideschiff der NHG legt in Kopenhagen an, wo die Preise bereits über das gewöhnliche Maß hinaus gestiegen sind, seit die Kalmarer Flotte Seeland von allen Handelsrouten abgeschnitten hat und nur noch Schmuggel und Geschäfte der NHG möglich sind. Die Gewinne der Gesellschaft könnten daher trotz der Umstellung der Geschäfte nach Osten und den damit verbundenen Schwierigkeiten recht ansehnlich ausfallen.
9. April 1707: Die burgundischen Streitkräfte vor Brügge und Gent führen kleinere Angriffe auf die Bauernhaufen durch, um sie von eigenen Operationen abzuhalten. Dabei zeigt sich, dass deren Kraft offenbar noch nicht nennenswert abgenommen hat. Da die französischen Söldner und die kaiserliche Armee herannahen, wäre aber Ende April oder Anfang Mai sicherlich eine Großoffensive möglich.


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