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Thema: Der Mongolensturm - Runde 6 - 1706

  1. #16
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    Königreich Schottland

    Die Genealogie des Hauses Steward in weiblicher Linie wird von den beauftragen Historikern mit viel Begeisterung, großer Gelehrsamkeit und wohl auch ein wenig Phantasie erstellt. Als besonders vornehmes Geschlecht sollen die englischen und schottischen Könige nicht nur von den Heroen der keltischen Frühgeschichte, sondern auch vom Haus David und nicht zuletzt den ägyptischen Pharaonen abstammen. Damit wäre man nach gegenwärtigem Forschungsstand vermutlich die älteste noch regierende Dynastie der Welt.

    Daraufhin macht man diese bedeutsamen Forschungsergebnisse auch bekannt, indem man großformatige, künstlerisch fein ausgestaltete Stammbäume entwirft, die man Anfang 1706 dann an die wichtigsten Höfe schicken könnte und für die keine weiteren Kosten anfallen dürften, da die nötigen Mittel bereits zur Verfügung gestellt wurden. Außerdem hat man einigen Redakteuren des Mercure galant und anderer wichtiger Zeitungen bereits vorab bedeutende Teilergebnisse der Forschungsarbeit bekannt gemacht, damit diese ihre Leser ausführlich über die edle Herkunft der Stewards informieren können.

    Der Hafenbau auf Nova Scotia geht trotz des Misstrauens auf dem Festland weiterhin sehr gut voran, zumal die Halbinsel in diesem Jahr einige Schmuggler anzieht, die das Embargo der Mongolen umgehen möchten. Wie der König vermutete, darf man zuversichtlich sein, das Projekt im Jahr 1706 abschließen zu können.

    Die British West Mongolia Company (WMC) erlebte in diesem Jahr erwartungsgemäß eine schwere Krise, sollte aber mit dem absehbaren Ende des Embargos wieder in besseres Fahrwasser gelangen.

    Die Beziehungen zu Irland haben sich nochmals ein wenig verschlechtert, da die eigentlich sehr finanzstarke Handelsmacht in diesem Jahr einen regelrechten Einbruch der Steuer- und Zolleinkünfte verkraften musste. Auch wenn dafür nicht nur die Krise im Nordamerikahandel verantwortlich sein dürfte, hat sie doch wahrscheinlich erheblich dazu beigetragen.

    Schottland selbst hat von den drei britischen Mächten die geringsten Wohlstandsverluste zu verkraften, auch wenn die Steuereinnahmen auch in Edinburgh erkennbar gesunken sind. Man darf daher aus einen recht schnellen Wiederaufschwung hoffen, sobald die WMC wieder ungehindert ihren Geschäften nachgehen kann. Allerdings fürchtet man die Konkurrenz der Hanse und der Kalmarer Union und das CBCA-Monopol ein wenig.


    Besonderheiten:
    Die schottische Krone bezieht aus königlichen Konzessionen für die Fischerei vor Nova Scotia ein jährliches Einkommen von der amerikanischen Kolonie, das völlig frei verwendet werden kann und keinen Restriktionen aus dem Regelteil unterliegt – sofern man von offensichtlich unmöglichen Aktionen absieht.
    Dank der reichen Fischgründe vor der neuschottischen Küste ist das Reich vor Hungersnöten sicher und verliert in Jahren mit einer Missernte kaum an Einnahmen oder Bevölkerung. In schweren Notzeiten wird Schottland sogar zum Anziehungspunkt für fremde Bürger.
    Da es in der Vergangenheit mehrere englische Invasionen gegeben hat, ist das Grenzgebiet auf schottischer Seite mit sehr modernen Burgen geschützt, die vom örtlichen Adel und den wohlhabenden Bürgern der Städte unterhalten werden.

    Herrschaftsgebiet: Schottland
    Vasallen: Nova Scotia (seit 1702 zugleich Vasalleneid gegenüber dem Großkhanat Shikawo)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 200 000
    Hauptstadt: Edinburgh (Stadtbefestigung 3)
    Hauptresidenz: Edinburgh (Stadtschloss 3)
    Wichtige Festungen: Dumfries (4), Langholm (5), Hawick (5), Kelso (5), Duns (3)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Robert IV. (seit 1688, *1646)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Royal Bank of Scotland zur Förderung von Landwirtschaft und Fischerei
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Gründung der British West Mongolia Company (WMC) mit Irland und England
    1704: Bau eines Handelshafens auf Nova Scotia zum halben Preis
    1705: Erstellung eines (fiktiven) Stammbaumes der Steward/Stuart-Dynastie


    Offene Bauprojekte: Handelshafen auf Nova Scotia zum halben Preis (650 000 S/ 750 000 S)


    Steuereinnahmen: 410 000 S
    Einnahmen der Krone aus Neuschottland: 120 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Royal Bank of Scotland: 350 000 S (davon 260 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 200 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten:
    Weitere feste Ausgaben: 20 000 S an das Großkhanat Shikawo (als Anteil an den Einnahmen aus Nova Scotia)
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 552 800 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 575 080 S

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1705: 824 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 449), 340 000 S, dazu 1*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 102 000 S.

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1706: 824 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 449), 110 000 S, dazu 1*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 102 000 S.


    Waffentragende Bevölkerung: 0,7 Minghan SR, 0,4 Minghan LR, 2,9 Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,5 Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe III
    Schiffsproduktion: Stufe III

    Geschütze: -

    Schiffe zu Jahresbeginn 1705: 6*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II, davon 2*50 III, 1*50 II, 2*25 III bei Nova Scotia
    Schiffe im Hochsommer 1705: 6*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II, davon 2*50 III, 1*50 II, 2*25 III bei Nova Scotia und 6*100 III vor der südfranzösischen Küste
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1706: 6*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II, davon 2*50 III, 1*50 II, 2*25 III bei Nova Scotia und 6*100 III vor der südfranzösischen Küste

    Söldner: 1,5 Minghan LR, 0,5 Regimenter LI (Lyon, jeweils von den Städten und dem Adel der Lowlands finanziert)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1705: -

  2. #17
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    Irische Föderation

    Die Fischerei- und Handwerkerbank wird dank der Erfahrung mit solchen Einrichtungen sehr schnell errichtet und kann sogar auf das gesamte Startkapital zurückgreifen, was als äußerst ungewöhnlich gilt.

    Der vergrößerte Hafen auf Nantucket nimmt ebenfalls den Betrieb wieder auf, bleibt aber in diesem Krisenjahr praktisch verwaist. Die starken Veränderungen der Handelsströme gehen vorwiegend zu Lasten der Iren, was sich leider in einem regelrechten Einbruch der Steuer- und Zolleinnahmen niederschlägt. Man hofft aber, dass der Föderationrat in den nächsten Jahren vielleicht wirksame Gegenmaßnahmen treffen kann, um die Situation des Landes wieder zu verbessern.


    Besonderheiten:
    Die irische Föderation kontrolliert die Häfen Donegal, Sligo, Galway, Limerick und Cork, deren Hafenanlagen und Geschütze allen anderen in Europa überlegen und daher für den Nordamerikahandel besonders wichtig sind.
    Auf Nantucket verfügt die Föderation über eine Werft, die jährlich vier Schiffe der Stufe IV errichten kann. Die Insel ist (anders als die meisten anderen Kolonien) ein Teil Irlands.
    In Cork besteht eine Seefahrtsakademie, die sich wie eine Universität für Kaufleute und Seeleute auswirkt.

    Herrschaftsgebiet: Irland, Isle of Man, Nantucket
    Vasallen: -
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 000 000

    Hauptstadt: Keine
    Ratsort: Limerick (Stadtbefestigung 4)
    Residenz des Ratsvorsitzenden („Hochkönig“): Galway
    Wichtige Festungen: Donegal (3), Sligo (5), Galway (4), Cork (4)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Hochkönig Arbogast I. (seit 1704, *1639), Abt von Athenry

    Abgedankte Monarchen: Hochkönig Patrick III. (1685-1704, *1631, +17XX)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung eines Handelsbüros auf Nantucket
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Gründung der British West Mongolia Company (WMC) mit Schottland und England
    1704: Ausbau des Handelshafens auf Nantucket um eine Stufe (auf Stufe 3) zum halben Preis
    1705: Einrichtung einer Fischerei- und Handwerkerbank

    Besondere Gebäude:
    1701: Handelsbüro auf Nantucket
    1704: Auf Stufe 3 ausgebauter Handelshafen (Nantucket)

    Steuereinnahmen: 440 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 5 137 S

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der irischen Fischerei- und Handwerkerbank 500 000 S (davon 460 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 150 000 S
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 500 000 S im Inland zu 12% Zinsen, insgesamt also 560 000 S

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1705: 824 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 449), 340 000 S, dazu 1*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 102 000 S.

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1706: 824 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 449), 110 000 S, dazu 1*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 102 000 S.

    Waffentragende Bevölkerung: 0,6 Minghan SR 0,3 Minghan LR, 4,0 Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: : -

    Geschützproduktion: Stufe II
    Schiffsproduktion: Stufe III (in Nantucket Stufe IV für jeweils vier Schiffe)

    Geschütze: -
    Besondere Geschütze: 2,5 Regimenter Festungsgeschütze V

    Schiffe zu Jahresbeginn: 4*150 IV, 4*100 III, 12*50 IV, 7*50 III, 10*25 IV, 17*25 III, davon 1*50 IV, 1*50 III, 1*25 IV, 4*25 III bei Nantucket
    Schiffe ab September 1705: 4*150 IV, 4*100 III, 12*50 IV, 7*50 III, 10*25 IV, 17*25 III, davon 3*150 IV, 1*100 III, 6*50 IV, 5*25 IV unter französischem Oberbefehl vor bei Barbados und 1*50 IV, 1*50 III, 1*25 IV, 4*25 III bei Nantucket
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1706: 4*150 IV, 3*100 III, 12*50 IV, 7*50 III, 10*25 IV, 17*25 III, davon 3*150 IV, 6*50 IV, 5*25 IV unter französischem Oberbefehl vor bei Barbados und 1*50 IV, 1*50 III, 1*25 IV, 4*25 III bei Nantucket

    Söldner: 1,0 Regimenter LR (Lyon)

    Im Felde stehende Einheiten:

    Verluste 1705: 1*100 III (im November vor Barbados)

  3. #18
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    Föderation der Zisterzienser vom Heiligen Nikolaus

    Der Bau der Seeleuteunterkunft geht sehr gut voran, so dass man die Einrichtung bereits im Winter zur Verfügung hat. Zwar müssen die Almosenmeister immer wieder Männer vor die Tür weisen, wenn sie sich schlecht benehmen, doch insgesamt kann man mit dem Erfolg des Hauses zufrieden sein.

    Der Handelsposten in St. Juruk’s nimmt in diesem Jahr einen schönen Aufschwung, da viele europäische Kaufleute versuchen, aus der Krise der Briten Kapital zu schlagen. Natürlich ist es ihnen wegen des Embargos nicht möglich, Nova Scotia offiziell zu nutzen, so dass sie häufig den ebenfalls gut gelegenen Freihafen ansteuern. Die Hanseaten beginnen sogar bereits damit, ein eigenes Stadtviertel für sich zu errichten.

    Die große Klosteranlage in Nordamerika wird mit Hilfe des hohen Kredits aus der Schweiz rasch fertiggestellt und sofort den französischen Zisterzienserinnen übergeben. Damit ist eines der Versprechen gegenüber verschiedenen Regionen erfüllt. Als nächste Projekte sollen dann das Kloster im Kalifat und die Kommunität auf dem Weg nach Jerusalem errichtet werden.


    Besonderheiten:
    Die Zisterzienserföderation erhält Subsidien aus Shikawo, Narwa und der Kalmarer Union, um den Seeverkehr zu schützen und ihre mächtige Flotte zu unterhalten.
    Einige der den Mönchen nach 1610 übereigneten Schiffe sind noch Konstruktionen aus der Zeit Yunus‘ IV., die über weit bessere nautische Eigenschaften verfügen als heutige Bauten.
    Auf Labrador und in Neufundland öffnete Shikawo den Brüdern vier Freihäfen, um Holz und andere wichtige Güter günstig erwerben zu können.


    Herrschaftsgebiet: Orkney-Inseln, Shetland-Inseln, Färöer-Inseln, Grönland
    Vasallen: -
    Freihäfen: St. Juruk’s (Neufundland), Natashquan, North River, Nain (Labrador)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 25 000

    Hauptstadt: Keine
    Sitz des Erzabtes: Shetland (Stadtbefestigung 6, Klosteranlage 5)
    Wichtige Festungen: Kirkwall (6), Toftir (6)
    Wichtige Klöster: Kirkwall (5), Toftir (3)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Erzabt Bernhard IV. (seit 1703, *1649)

    Verstorbene Ordensoberhäupter: Erzabt Theodosius I. (1695-1703, *1619)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Gesandtschaften in sechs Länder mit diplomatischem und wissenschaftlichem Zweck
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Bau einer Klosteranlage 2 in Natashquan für den weiblichen Ordenszweig
    1704: Bau eines Handelspostens 1 in St. Juruk’s
    1705: Errichtung einer wohnlichen Notunterkunft für Seeleute im Hafen von Kirkwall.

    Besondere Gebäude:
    1704: Handelsposten 1 in St. Juruk’s
    1705: Klosteranlage 2 des weiblichen Ordenszweiges in Natashquan
    1705: Notunterkunft für Seeleute im Hafen von Kirkwall


    Steuereinnahmen: 190 000 S
    Subsidien: 400 000 S (Shikawo), 100 000 S (Narwa), 50 000 S (Kalmarer Union)
    Tributeinnahmen: -
    Weitere Einnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 37 900 S
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 13%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 20 000 S
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 1 200 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 1 320 000 S


    Waffentragende Bevölkerung: 0,3 Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: -

    Geschützproduktion: Stufe III
    Schiffsproduktion: Stufe III

    Geschütze: 1,0 Regimenter Festungsgeschütze IV
    Schiffe: 2*250 V, 2*150 VI, 4*100 V, 4*100 IV, 4*50 V, 18*50 IV, 3*50 III, 2*25 V, 22*25 III
    Söldner: 1,5 Regimenter LI (Narwa)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1705: -

  4. #19
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    Kalmarer Union

    Die neu gegründete Nordische Handelsgesellschaft (NHG) beginnt im Frühjahr und Sommer damit, erste Kontakte zu knüpfen und geeignete Räumlichkeiten oder Liegeplätze auf dem Weg ins Großkhanat Shikawo zu suchen. Da Island als wichtige Zwischenstation ausersehen ist, sind die Hoffnungen dort besonders groß. Zudem dürfte man ähnlich wie die WMC vom Schutz der Zisterzienser profitieren. Wie die burgundische CBCA leidet man zwar anfangs noch darunter, dass keine starke Handelsmacht an der Gründung beteiligt ist, dafür hofft man aber, von politischen Krisen verschont zu bleiben, da man nicht auf fremde Hilfe angewiesen sein sollte.

    Als die verstärkte Piraterie im Ostseeraum eine Krise auslöste, verlagerte sich der Handel ein wenig in den Nordseeraum, was der NHG durchaus zugutekommt. Mittelfristig wäre es aber sicherlich sinnvoll, entweder die eigenen Seestreitkräfte zu verstärken oder sich mit anderen freien Ländern abzusprechen. Die Mongolen scheinen jedenfalls nicht mehr in der Lage zu sein, die Region ganz allein zu schützen, seit sie verschiedene Fernhandelswege in anderen Seegebieten stärker abdecken müssen.

    Der Adelstag und die Sonnenwendfeier waren wieder sehr schöne Ereignisse, und es gab bei einigen Handelshäusern auch Interesse, in die NHG zu investieren, wenn sie sich als gewinnträchtig erweisen sollte.

    Die Zahl der verfügbaren Zwangsarbeiter ist in diesem Jahr deutlich gestiegen. Dabei bleibt es zunächst bei der bisherigen Praxis: Gefangene aus Schonen, von den Inseln und aus den schwedischen Provinzen kommen sofort nach ihrer Verurteilung an, während Jütland und Norwegen daran festhalten, zunächst die „eigentliche“ Strafe zu vollziehen. Die meisten Zwangsarbeiter stammen weiterhin aus Dänemark (mit Ausnahme von Jütland) und dem Süden Norwegens, während Schweden sich kaum beteiligt. Andererseits gibt es dadurch auch keine größeren Friktionen mit den mächtigen Adligen oder Geistlichen vor Ort, da überall die Privilegien respektiert werden. In diesem Jahr nutzte man die Arbeitskraft der Gefangenen, um Güter der einberufenen Reiteradligen zu bearbeiten und so eine kleine Belohnung für deren Dienste zur Verfügung zu stellen.


    Besonderheiten:
    Dänemark musste im Vertrag von 1414 zwar auf einen Zoll am Sund verzichten, erhielt aber das Recht, im Kriegsfall neutrale Schiffe aufzuhalten und auf Konterbande zu überprüfen.
    In Norwegen wirken sich die Hanseprivilegien zum Vorteil der Staatskasse aus, da die Hanse inzwischen von dort fast ihr gesamtes Holz für den Schiffbau bezieht.
    In Stockholm residiert der Hochmeister des Deutschen Ordens. Die Stadt profitiert daher in gewissem Maße von der Wirtschaft nichtschwedischer Balleien.

    Herrschaftsgebiet: Dänemark, Norwegen, Schweden
    Vasallen: Island
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 850 000 (D) + 500 000 (N) + 1 200 000 (S)

    Hauptstädte: Kopenhagen (Stadtbefestigung 2), Oslo (Stb 2), Stockholm (Stb 2)
    Hauptresidenz: Kalmar (Wasserschloss 2)
    Wichtige Festungen: Helsingborg (4)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Erik VIII./IV./XIV. (seit 1689, *1655)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Adelsfest in Kalmar, das als dauerhafte Tradition eingeführt werden soll
    1702: Bau eines Fischereihafens in Trondheim (1703 Ausbau zum Regionalhafen)
    1703: Einführung der Wikingermode bei Hofe
    1704: Einführung und Organisation von staatlicher Zwangsarbeit
    1705: Gründung der Nordischen Handelsgesellschaft (NHG) für den Nordamerikahandel

    Besondere Gebäude:
    1703: Regionalhafen in Trondheim

    Gesamte Steuereinnahmen: 190 000 S (D) + 240 000 S (N) + 210 000 S (S)
    Verfügbare Steuereinnahmen: 190 000 S (D) + 120 000 S (N) + 105 000 S (S)
    Gesamte verfügbare Einnahmen (alle drei Reiche): 415 000 S
    Verfügbare Zwangsarbeiter (für je 0,1 S bei Bauprojekten einsetzbar): 25 900 (D) + 8 400 (N) + 30 (S)
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 140 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 50 000 S (Föderation vom Hl. Nikolaus)
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 349 926 S bei der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 391 917 S
    Kredit während des Jahres: 1560 S aus dem Inland zu 12% Zinsen, insgesamt also 1747 S


    Eigenkapital der Nordischen Handelsgesellschaft (NHG) Anfang 1706: 509 Anteile (Kalmarer Union: 500, Handelskonsortien 9), 340 000 S, dazu 1*300, 1*150, 1*100 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 33 000 S.


    Waffentragende Bevölkerung:
    0,6 (effektiv 0,3) +0,3 (effektiv 0,2) +0,9 (effektiv 0,5) Minghan SR,
    0,4 (effektiv 0,3) +0,1 (effektiv 0,1) +0,6 (effektiv 0,3) Minghan LR,
    1,9 (effektiv 1,9) +1,4 (effektiv 1,4) +1,8 (effektiv 1,8) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,5 Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe II
    Schiffsproduktion: Stufe II
    Geschütze: -
    Schiffe Anfang 1705: 3*100 II, 4*50 III, 5*50 II, 10*25 II, davon sind 2*50 IIII gegenwärtig auf prinzlicher Schatzjagd, 1*50 III auf Grönland und 1*100 II auf den Färöern
    Schiffe Anfang 1706: 3*100 II, 4*50 III, 5*50 II, 10*25 II, davon sind 2*50 IIII gegenwärtig auf prinzlicher Schatzjagd, 1*50 III im hohen Norden und 1*50 III in Nordamerika
    Söldner: -

    In diesem Jahr wurden 0,8 Minghan SR und 0,4 Minghan LR zur Banditenbekämpfung und zur Bewachung der Zwangsarbeiter aufgeboten und daher im Winter nicht entlassen. Sie können aber zum Jahreswechsel ausgetauscht werden.

    Verluste 1705: -

  5. #20
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    Großfürstentum Finnland

    Der Handelsposten in Genua wird trotz der erheblichen Entfernung ohne Probleme gebaut und kann dank italienischer Unterstützung auch sofort seinen Betrieb aufnehmen. Zwar dürfte es längere Zeit dauern, bis man das Handelsvolumen entsprechend gesteigert hat, doch dank des sehr unterschiedlichen Warenangebots beider Länder könnte der direkte Handelsaustausch durchaus wachsen und für beide Seiten gewinnbringend sein.

    Die Handelsdelegation ist nach Stationen in Mailand, Ulm und Stettin mit zahlreichen neuen Erfahrungen zurückgekehrt. Zwar konnte nicht mit jedem Land ein Handelsabkommen oder die Einrichtung von Kontoren vereinbart werden, aber zumindest in Genua ist man nun präsent.

    Finnland ist von der Krise im Ostseeraum weniger stark betroffen als Brandenburg und die Kalmarer Union, weil man im Verhältnis zur Küste über eine größere Flotte verfügt und der Schutz durch Schiffe aus Narwa im Osten des Seegebiets etwas intensiver ausfällt. Dennoch bitten viele Kaufleute darum, sich mit den ebenfalls betroffenen Ländern abzustimmen und den Küsten- und Handelsschutz gemeinsam zu verstärken. Im Landesinneren kann man sich weiterhin kaum über Banditen beklagen.

    In diesem Jahr steigt die Zahl der verfügbaren LI-Kämpfer erneut, da die sportliche Betätigung der Bevölkerung anhält.


    Besonderheiten:
    Einige finnische LI* sind Waldläufer aus dem Norden mit Kampfvorteilen in Waldgebieten.
    Das finnische Großfürstentum besitzt noch die verbliebenen Dorfkassen aus dem Norden, die in Dagomys sicher zu einem Zinssatz von 4% bis Ende 1710 angelegt sind.
    Der Freihafen Stettin wurde dem Großfürsten anstelle von Uusima übertragen, das man auf Druck Narwas nicht abgeben konnte. Obwohl die Stadt als Vasall unter finnischer Suzeränität steht, trägt sie dank der engen Handelsbeziehungen zum finnischen Steueraufkommen bei.

    Herrschaftsgebiet: Finnland mit Ausnahme von Südkarelien, Kymenlaakso und Uusimaa
    Vasallen: Stettin
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 250 000

    Hauptstadt: Rovaniemi (Sitz der Eduskunta)
    Hauptresidenz: Oulu (Wasserschloss 1)
    Wichtige Festungen: Kalajoki (2), Närpes (3), Pori (3), Salo (3), Puumala (1),
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Großfürst Kalevi I. (seit 1698, *1625)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung einer Gesamtfinnischen Handelsbank
    1702: Finnisches Hoffest mit einer Präsentation aller Regionen des Landes
    1703: Bau eines Fischereihafens in Pori (1704 zu einem Regionalhafen ausgebaut)
    1704: Förderung des Sports in Finnland
    1705: Errichtung eines Handelspostens 1 in Genua


    Besondere Gebäude:
    1704: Regionalhafen in Pori
    1705: Handelsposten 1 in Genua


    Steuereinnahmen: 260 000 S
    Dorfkassenfonds in Dagomys: 7 500 000 S
    Jährliche Einnahmen aus dem Dorfkassenfonds (4% bis Ende 1710): 300 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 2 200 S

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Gesamtfinnischen Handelsbank: 200 000 S (davon 185 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 100 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 755 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 830 500 S


    Waffentragende Bevölkerung: 2,5 Regimenter LI*, 2,0+0,1 Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,3 Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe II
    Schiffsproduktion: Stufe III

    Geschütze: 1,0 Regimenter Festungsgeschütze III

    Schiffe Anfang 1705: 7*50 III, 14*25 III
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1706: 7*50 III, 14*25 III

    Söldner: 2,5 Regimenter LI (Krakau)

    Im Felde stehende Einheiten:

    Verluste 1705: -

  6. #21
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    Königreich Galicien

    Die Situation im Grenzgebiet zwischen den merinidischen und galicischen Festungen bessert sich dank der finanziellen Unterstützung durch beide Kronen weiter sehr schnell, so dass die Erträge der neu angelegten Äcker bereits im Herbst 1705 recht ansehnlich ausfallen. Da die Monarchen eine ausgleichende Position einnehmen und sogar zu Entschädigungen bereit wären, bleiben Konflikte zwischen Niederadel und Freibauern lokal begrenzt. Man könnte also im Lauf des Jahres 1706 eine bindende Verteilung des Landes vornehmen, das bislang fast ausschließlich von Freibauern bewirtschaftet wird. Die meisten Entschädigungen sind daher paradoxerweise an Adlige geflossen, die dafür auf ihre Rechte verzichtet haben. So dürfte die Verteilung des Landes recht friedlich verlaufen, sofern man auf eine gewisse Ausgewogenheit achtet. Den Freibauern wurden hingegen vor allem finanzielle Hilfen angeboten, um den Bestand von Werkzeug und Vieh zu erhöhen.

    Das Treffen im Grenzgebiet verstärkt diese Maßnahmen dann noch, da man den Adel mit Hilfe religiöser Argumente in die Pflicht nimmt und die Friedenspolitik der letzten Jahre gemeinsam bekräftigt. Es spricht also viel dafür, dass die Freibauern am Ende einen sehr großen Teil des neu bewirtschafteten Landes behalten können.

    Die Grafen scheinen über das besondere Augenmerk, das König Fernando IV. auf den Süden des Landes legt, durchaus froh zu sein und nehmen den Brief sehr freundlich auf. Immerhin dürften die Vasallengrafschaften im Grenzgebiet besonders von den Maßnahmen und generell von der Friedenspolitik des Herrschers profitieren.

    Die Spende der Krone für die Jakobuswallfahrt sorgte dafür, dass nochmals ein wenig Geld aus den Gebieten einging, die besonders vom Heiligen Jahr zu profitieren hoffen. Auch die Unterstützung des neuen kanarischen Bistums, der Jakobskirche in Valencia und des neuen spanischen Messbuchs werden gebührend herausgestellt, um die großherzige Frömmigkeit des Königs zu zeigen. Auf den Kanaren gewann das Erzbistum Santiago – das ebenfalls mit eigenen Mitteln präsent ist – zudem an Einfluss.

    Die beiden Prinzen fühlten sich auf der islamischen Hochzeit in Cordoba offenbar sehr wohl, auch wenn sie den Wein ein wenig vermissten, den sie sonst bei solchen Anlässen gewohnt sind. Die Feier macht auch deutlich, wie eng das Verhältnis zwischen Galicien und dem Kalifat mittlerweile geworden ist. Auch die eigenen Hochzeitspläne gehen voran: Die südfranzösische Prinzessin Eleonore von Toulouse wäre eine geeignete und auch standesgemäße Ehepartnerin für Prinz Roberto.


    Besonderheiten:
    Das Kronland Galiciens umfasst nur einen kleinen Teil des Reichsgebietes. Da das Prestige der Eroberer Spaniens aber außerordentlich hoch ist, wirken galicische Schwerpunkte stets auf das ganze Reich, wobei die Finanzierung zu 80% aus den Grafschaften erfolgt.
    Söldnertruppen (nicht aber Schiffe und Artillerieregimenter) werden ebenfalls zu 80% aus Mitteln der Grafschaften bestritten.
    Die Grafschaften unterhalten an der Militärgrenze Aveiro-Salamanca-Logrono selbständig mehrere moderne Burgen mit Festungsgeschützen.

    Herrschaftsgebiet: Region Galicien
    Vasallen: Nordwestspanien nördlich der Linie Aveiro-Salamanca-Logrono
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 100 000

    Hauptstadt: Santiago de Compostela (Stadtbefestigung 4)
    Hauptresidenz: Vigo (Burgschloss 1, Stadtbefestigung 4)
    Wichtige Festungen: Aveiro (4), Viseu (3), Almeida (4), Salamanca (5), Toro (3), Lerma (4),
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Fernando IV. (seit 1690, *1644)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Galicischer Landtag, um Grafen, Adel, Klerus und Volk näher zueinander zu führen
    1702: Gründung der Jakobusbruderschaft und eines Pilgerhospitals in Santiago
    1703: Gründung einer königlichen Schule auf einem Landgut bei Vigo
    1704: Einführung des Missale secundum usum almae ecclesiae S. Iacobi pro tota Hispania
    1705: Förderung des Landesausbaus im galicisch-merinidischen Grenzgebiet

    Besondere Gebäude:
    1702: Pilgerhospital in Santiago
    1703: Königliche Schule bei Vigo


    Steuereinnahmen: 350 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 70 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 930 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10%, Zinsen insgesamt also 1 023 000 S


    Waffentragende Bevölkerung: 1,5 Minghan SR, 0,1 Minghan LR, 0,6 Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 4,0 Minghan SR, 1,0 Minghan LR, 1,0 Regimenter DR, 1,7 Regimenter LI
    Zusätzliches Vasallenaufgebot: 3,0 Regimenter Festungsgeschütze III

    Geschützproduktion: Stufe III
    Schiffsproduktion: Stufe II

    Geschütze: 1,5 Regimenter Feldartillerie III, 0,5 Regimenter Belagerungsartillerie III

    Schiffe zu Jahresbeginn 1705: 1*100 II, 13*50 III, 4*50 II, 3*25 III, 7*25 II
    Schiffe am Jahresende: 1*100 II, 13*50 III, 4*50 II, 3*25 III, 7*25 II
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1706: 1*100 II, 13*50 III, 4*50 II, 3*25 III, 7*25 II

    Söldner: 0,5 Minghan LR (Lyon)

    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1705: -

  7. #22
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    Kalifat von Cordoba

    Die Situation im Grenzgebiet zwischen den merinidischen und galicischen Festungen bessert sich dank der finanziellen Unterstützung durch beide Kronen weiter sehr schnell, so dass die Erträge der neu angelegten Äcker bereits im Herbst 1705 recht ansehnlich ausfallen. Da die Monarchen eine ausgleichende Position einnehmen und sogar zu Entschädigungen bereit wären, bleiben Konflikte zwischen Niederadel und Freibauern lokal begrenzt. Man könnte also im Lauf des Jahres 1706 eine bindende Verteilung des Landes vornehmen, das bislang fast ausschließlich von Freibauern bewirtschaftet wird. Die meisten Entschädigungen sind daher paradoxerweise an Adlige geflossen, die dafür auf ihre Rechte verzichtet haben. So dürfte die Verteilung des Landes recht friedlich verlaufen, sofern man auf eine gewisse Ausgewogenheit achtet. Den Freibauern wurden hingegen vor allem finanzielle Hilfen angeboten, um den Bestand von Werkzeug und Vieh zu erhöhen.

    Das Treffen im Grenzgebiet verstärkt diese Maßnahmen dann noch, da man den Adel mit Hilfe religiöser Argumente in die Pflicht nimmt und die Friedenspolitik der letzten Jahre gemeinsam bekräftigt. Es spricht also viel dafür, dass die Freibauern am Ende einen sehr großen Teil des neu bewirtschafteten Landes behalten können.

    Beim Hansetag zeigten sich die europäischen Kaufleute durchaus interessiert, in Spanien und Nordafrika zu investieren, während die Beziehung zu den Kanaren noch spannungsreich und von gegenseitigem Misstrauen geprägt ist. Andererseits nahm der Handel mit den Inseln an Umfang deutlich zu, zumal auch die burgundische CBCA und die italienische CTC II für eine stark wachsende Nachfrage nach den vorzüglichen Handwerkserzeugnissen Marokkos und Südspaniens sorgen – was wiederum einen erfreulichen Synergieeffekt mit der besseren Ausstattung der Handwerkerbank ergibt. Gerade im wirtschaftlichen Bereich hat man in diesem Jahr also viel Grund zur Freude.

    Die Hochzeit des Kronprinzen wird ein sehr schönes Fest, bei welchem Sumeijas Familie aus der Küstenregion etwas stärker hervortritt als Subhs Verwandtschaft aus dem Nordosten des Landes. Omar scheint sich auch ein wenig stärker zur als außergewöhnlich schön geltenden Sumeija hingezogen zu fühlen, ohne jedoch seine andere Frau ungerecht zurückzusetzen oder gar zu beschämen. Zudem neigt er dazu, bei wichtigen Themen den Rat der klugen Subh besonders hoch einzuschätzen.

    Die zehn bestellten Schiffe wurden wie geplant gebaut und stehen zu Jahresbeginn im Hafen von Lissabon bereit. Dafür wurde ein weiteres LI-Regiment abgemustert, was angesichts der Entspannungspolitik im Nordwesten kaum zu Schwierigkeiten führt. Nur die Festungen zur Grafschaft Barcelona bleiben noch etwas stärker bemannt.


    Besonderheiten:
    Der Goldhandel mit Afrika über Marokko sorgt für große Liquidität. Daher kann der Kalif weit höhere Schulden aufnehmen, bis dem „Binnenmarkt“ eine Krise droht.
    An den Militärgrenzen Aveiro-Salamanca-Logrono und Logrono-Huesca-Tarragona wurden in den letzten Jahren moderne Burgen mit Festungsgeschützen errichtet.
    Der mongolische Söldnermarkt Cádiz ist in Kriegszeiten für Feinde des Kalifats geschlossen.

    Herrschaftsgebiet: Spanien südlich der Militärgrenze, Marokko nördlich von Agadir, Balearen
    Vasallen: Die meist halbnomadisch lebenden Stämme Süd- und Ostmarokkos
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 7 400 000

    Hauptstadt: Cordoba
    Hauptresidenz: Granada (Residenz 1)
    Wichtige Festungen: Coimbra (4), Bejar (4), Avila (5), Soria (4), Saragossa (4), Tortosa (4)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Kalif Yaqub I. (seit 1703, *1649)

    Verstorbene Monarchen: Kalif Ibrahim IV. (1661-1703, *1627)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Islamische Bank von Cordoba zur Handwerkerförderung
    1702: Feier zum Freiheitstag des Kalifats 1622
    1703: Küstenschutzkonferenz gegen die Piraterie
    1704: Flottenmanöver in vier Küstenregionen mit sieben weiteren Ländern
    1705: Förderung des Landesausbaus im galicisch-merinidischen Grenzgebiet

    Steuereinnahmen: 1 120 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 38 500 S
    Entrichtete Tribute: -

    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Islamischen Bank von Cordoba: 640 000 S (davon 630 000 S verliehen)


    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 300 000 S (mit Abgabebonus), 10% fließen der Armenhilfe zu
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 3 200 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 3 520 000 S

    Waffentragende Bevölkerung: 1,2 (effektiv 1,2) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR, 6,4 (effektiv 6,4) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 5,1 (effektiv 5,1) Minghan LR

    Geschützproduktion: Stufe III
    Schiffsproduktion: Stufe III

    Geschütze: 1,0 Regimenter Feldartillerie III, 1,0 Regimenter Belagerungsartillerie III, 1,0 Regimenter Festungsgeschütze IV

    Schiffe zu Jahresbeginn 1705: 2*250 III, 2*150 III, 11*100 III, 17*50 III, 26*25 III, 9*25 II
    Schiffe im Hochsommer 1705: 2*250 III, 2*150 III, 11*100 III, 17*50 III, 26*25 III, 9*25 II, davon 1*100 III, 1*50 III, 4*25 III vor der südfranzösischen Küste
    Schiffe am Jahresende: Keine Veränderungen
    Flottenneubau: 1*100 III, 3*50 III, 6*25 III
    Schiffe Anfang 1706: 2*250 III, 2*150 III, 12*100 III, 20*50 III, 32*25 III, 9*25 II, davon 1*100 III, 1*50 III, 4*25 III vor der südfranzösischen Küste

    Söldner: 2,0 Regimenter DR (Cádiz), 1,0 Regimenter LI (Cádiz)

    Verluste 1705: -

    Im Feld stehende Einheiten: -

  8. #23
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    Khanat der Kanarischen Inseln

    Die Handelsdiversifizierung über die beiden Handelsgesellschaften, an welchen man Anteile hält, wird über die von Kronprinz Schinab genannten Methoden durchgeführt, so dass die kanarische Krone deutlich stärker profitiert, als es die reinen Zahlenverhältnisse zwischen den Teilhabern aussagen. Zudem gelingt es, einen Teil der anderen Europäer (besonders irische Kaufleute) von Westafrika fernzuhalten. Hierfür wurden die 22300 S verwendet, da die Hofverwaltung annahm, dass man diese Mittel für die freie Gewerbekasse vorsah (und sonst kein Haushaltsposten für diesen Zweck erkennbar war). In diesem Zusammenhang weist man den Kronprinzen auch darauf hin, dass geheimnisvolle Abgaben zur Verwirrung möglicher Spione möglichst so formuliert sein sollten, dass zumindest Hofschreiber Juan Nieve noch erkennen kann, welche Gelder wofür eingeplant sind. Da für die Nutzung der beiden Handelsgesellschaften im von Schinab gewünschten Sinn in der Regel dauerhafte Zahlungen nötig sein dürften, hat man eine weitere Kasse mit einem sperrigen Namen eingerichtet, die aber gern umbenannt werden könnte. Mit ihr wäre es jederzeit möglich, auch weitere Beteiligungen in derselben Weise zu organisieren. Zudem bindet man den Handel der burgundischen und italienischen Kompagnien so stärker an die Kanaren.

    Für die Beteiligungen an der CTC II, die keine staatlichen Anteilseigner vorsieht, wird eigens eine Gesellschaft gegründet, bei der die 1800 Anteile (die ja immerhin von der Krone bezahlt wurden) hinterlegt sind. Sie ist den Handelsgilden der Inseln unterstellt und stärkt damit die heimische Wirtschaft, ohne im engeren Sinne vom Khanat gelenkt zu werden.

    Das prachtvolle Bad auf La Palma, das immerhin von den Kosten her einem kleinen Schloss entspricht, ist wie erhofft in den ersten Monaten des Jahres 1705 fertiggestellt worden. Die Flugschriften aus dem Vorjahr (die auch voll finanziert worden sind) werden nun ab Januar verteilt und machen die Inseln in Europa noch stärker bekannt.

    Der Kanarische Maskenball auf Teneriffa und Gran Canaria war wieder ein sehr schönes, in diesem Jahr auch von vielen internationalen Gästen frequentiertes Fest, die dann häufig noch nach La Palma weiterreisen. Santa Cruz de Tenerife gelang es erneut, den Sieg zu erringen. Der Kuriltai wird daher im kommenden Jahr auf Teneriffa stattfinden, und Las Palmas de Gran Canaria darf den Termin für den Maskenball auswählen. Wie in den vergangenen Jahren sucht man den Herbsttermin aus.

    Die Schatzjagd wird im Frühsommer endlich abgeschlossen und bringt sogar einen Sieger von einer der Inseln in den Besitz des großen Hortes von Henry Morgan. Dabei wirkte sich auch zu seinen Gunsten aus, dass die nordischen Kriegsschiffe nicht mehr an der ostafrikanischen Küste anlegen konnten und so zeitweise aus dem Rennen genommen waren.

    Die Erkundungsfahrten wurden fortgeführt, so dass man neben den meisten Küsten Europas auch einen gewissen Teil der Karibik erfasst hat. Man geht davon aus, dass man damit etwas besser imstande wäre, feindlichen Kriegsschiffen aus dem Weg zu gehen, ohne jedoch die Vorteile ortskundiger Seeleute ganz ausgleichen zu können.

    Die Festungsgeschütze aus Italien werden wie geplant abgeholt und befinden sich bereits auf den Kanaren. Sollte man auf Barbados wieder die Initiative gewinnen, könnte man sie unter Umständen dorthin verschiffen, um künftige Revolten oder Interventionen zu erschweren. Der französisch-karibische Sieg im November stellt aber leider auch die Möglichkeit in den Raum, dass die Insel ganz verloren gehen könnte. Politisch ist man Italien nähergekommen, zumal die Unterstützung im Krieg mit Frankreich nunmehr reich vergolten wird. Tenzin Khan gilt daher mittlerweile als beliebtestes Staatsoberhaupt auf den Inseln, sogar noch vor dem zurückgezogen lebenden Bertai III.


    Besonderheiten:
    Die Khane haben gute Verbindungen in die Karibik und können dort jederzeit bezahlte Schmuggler und Seeräuber anwerben.
    Der Pachtvertrag von Santa Cruz de La Palma läuft 1709 aus und kann mit Einverständnis des Khans dann gegen eine hohe Summe verlängert oder eben beendet werden.
    Halblegale Aktivitäten schmälern das Ansehen des Khans auf den Kanaren nicht.

    Herrschaftsgebiet: Kanarische Inseln
    Vasallen: Barbados, Agadir, El Khabta, Ad-Dakhla
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 100 000

    Hauptstadt: Santa Cruz de Tenerife (Stadtbefestigung 4)
    Hauptresidenz: Las Palmas de Gran Canaria (Burgschloss 1, Stadtbefestigung 4)
    Wichtige Festungen: Arrecife (5), Corralejo (3), Agulo (3), La Frontera (3),
    Staatsoberhaupt: Khan Bertai III. (seit 1694, *1644), Spielfigur ist Thronfolger und Regierungschef Schinab Khan (*1669)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Lizenzierung und Besteuerung des Gewerbes
    1702: Einführung der Kanarischen Maskenbälle auf Teneriffa und Gran Canaria
    1703: Hymne der Kanaren: „He’s a Canarian“ (1704 in verschiedene Textvarianten aufgefächert)
    1704: Bau eines Badepalastes in Schlossgröße an der Südspitze von La Palma
    1705: Einführung einer Handelsdiversifizierungskasse zur besseren Nutzung der Anteile an Handelsgesellschaften

    Besondere Bauwerke:
    Seit 1704/05: Badepalast bei Santa Cruz de La Palma (in der Größe eines Schlosses 1)

    Steuereinnahmen: 750 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Einlagen der freien Gewerbekasse: 19 000 S (zu Jahresbeginn 22 000 S)
    Einlagen der Diversifizierungskasse: 170 000 S
    Verbliebene Mittel der Gewerbeaufsichtsbehörde: 53 000 S
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 90 000 S (nicht verwendeter Sold für 1500 LI-Söldner), für ein Geschäft mit Italien und die angeworbenen Söldner verwendet
    Verborgener Piratenschatz: 10 000 S (im Frühsommer 1705 von einer Mannschaft aus Agulo entdeckt; man könnte wohl einen Anteil für die Krone einfordern)
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%


    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 150 000 S (kein Abgabebonus)
    Soldkosten: 80 000 S (4*250 III Transportschiffe für etwa acht Monate)
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Zusagen gegenüber verschiedenen Attentätern: 8 500 S
    Fällige Kredite: 5 000 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 5 500 000 S
    Weiterer Kredit: 80 000 S zu 12% Zinsen aus dem Inland, insgesamt also 89 600 S


    Eigenkapital der Compagnia Transcontinentale (CTC II) Anfang 1706: 10220 Anteile (Italien 7280, Kanarische Inseln 1800, Handelskonsortien 1140), 360 000 S, dazu 5*100 und 4*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 36 000 S (werden zwischen 1704 und 1706 von Italien getragen).
    Stimmberechtigt sind normalerweise nur Handelskonsortien und Privatanleger, Italien verfügt aber über ein Vetorecht in wirklich wichtigen Fällen.

    Eigenkapital der Compagnie bourgogne pour le commerce des Amérique centrale / sud-américain (CBCA) Anfang 1706: 624 Anteile (davon Burgund: 593, kanarische Kaufleute: 31), 400 000 S, dazu 1*300 III, 1*250 III, 1*150 III, 1*100 III (Handelsschiffe) mit jährlichen Kosten von 48 000 S und 6*50 (Kriegsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 18 000 S.
    Geplantes Eigenkapital ohne Schiffe: 400 000 S (kann von den Gesellschaftern jederzeit geändert werden)
    Ausschüttung der CBCA (85% für die Anteilseigner, 15% für die Kanaren): 12 000 S (damit also 507 S für die Kaufleute, 9693 S für die burgundische Krone und 1800 S für die kanarische Krone)


    Waffentragende Bevölkerung: 4,6 Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,9 (effektiv 0,1) Regimenter LI (die 100 Mann LI stammen aus den afrikanischen Stützpunkten, stehen also noch zur Verfügung)

    Geschützproduktion: Stufe III
    Schiffsproduktion: Stufe III
    Geschütze: 2,9 Regimenter Festungsgeschütze III

    Schiffe zu Jahresbeginn 1705: 19*100 III, 40*50 III, 79*25 III, davon 4*100 III, 7*50 III, 12*25 III im Pazifik (zerstreut, aber unversehrt)
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1706: 4*100 III, 26*50 III, 66*25 III

    Im Feld stehende Einheiten:
    Söldner: Seit Frühherbst stehen noch auf 0,7 Regimenter SI und 0,6 Regimenter LI auf Barbados sowie 0,5 Regimenter LI in Italien (jeweils aus Genua)
    0,5 Regimenter FA (Italien) abfahrbereit auf den Kanaren


    Verluste 1705: 1*50 III (Januar, Pazifik), 1*100 III, 3*50 III, 1*25 III (Februar, Putraqinensee), (0,8 Regimenter LI (März bis Mai, Barbados/Vasallen, teilweise übergelaufen), 1*50 III (Juli, vor Kap Hoorn), 3*100 III, 1*50 III, 3*25 III (Juli, auf dem Rückweg aus der Karibik), 0,3 Regimenter SI und 0,8 Regimenter LI (Hochsommer/Karibik), 11*100 III, 9*50 III und 9*25 III (November, vor Barbados, davon wurden vier 25er III als Brandner umgerüstet), 1,0 Regimenter LI-Söldner (Genua, im November mit ihren Transportschiffen aufgebracht)

  9. #24
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    Khanat Italien

    Der Flusshafen zu Pavia wird ohne Schwierigkeiten errichtet und stärkt sowohl die Nachfrage im Land als auch die Infrastruktur der südwestlichen Lombardei. Zudem bietet der Bau vielen einfachen Handwerker- und Bauernsöhnen ein zusätzliches Einkommen. Da Tenzin Khan sich bemüht, Italien wieder zu einem Mittelpunkt des Handels werden zu lassen, gewinnt er in einigen lombardischen Städten an Ansehen. Im kommenden Jahr hofft man zudem auf (endlich) deutlich steigende Steuer- und Zolleinnahmen.

    Als Frucht dieser Politik wird von vielen Bürgern auch der Bau des finnischen Handelspostens in Genua angesehen. Dieses Kontor könnte dem Handel mit Nordeuropa neuen Schwung verleihen. Auch in Ulm machte die italienische Delegation eine gute Figur.

    Im Mittelmeerraum und im Indischen Ozean beruhigt sich die Lage wieder, und auch wenn die italienischen Kaufleute dort kaum mehr präsent sind, profitiert man doch ein wenig von den Anteilen einiger Handelshäuser an der RNC. Zudem zeigte man erneut guten Willen und sorgte für zusätzliche Sicherheit in der Region.

    Der „Tag des Seemanns“ wird erneut gefeiert, erreicht aber in diesem Jahr nicht ganz den Glanz und die Aufmerksamkeit des vergangenen Jahres. Dennoch kann man auf ein sehr schönes Fest zurückblicken, zu dem Genua ebenfalls einen kleinen Beitrag leistet. Der Putraqstag wurde auf Wunsch des Khans etwas festlicher als im Vorjahr begangen.

    Als Sorgenkind erweist sich weiterhin die CTC II. Zwar hat man mit dem Kanarienvertrag eine Möglichkeit gefunden, am Kalifat vorbei direkt mit der westafrikanischen Küste Verbindung aufzunehmen, doch eine gute Präsenz auf den dortigen Märkten muss erst noch aufgebaut werden, was sicherlich einige Zeit dauern wird. Man hat aber bereits in diesem Jahr einige Aufträge erhalten, die sonst wohl an Iren oder Marokkaner gegangen wären. Sobald man einen Handelsposten auf der Inselgruppe errichtet hat, könnte sich diese Tendenz sogar weiter verstärken.

    Der Handwerkerwettstreit war erneut ein Erfolg und stärkte ähnlich wie der Hafenbau die inländische Nachfrage.

    Die sechs neuen Schiffe wurden fertiggestellt und liegen zum Jahresbeginn im Hafen von Genua, während man 0,4 Regimenter Festungsgeschütze zugunsten der Kanaren aufgab.


    Besonderheiten:
    Die oberitalischen Kommunen haben eine lange Tradition der Selbstverwaltung, was die Effizienz von städtischen Schwerpunkten deutlich steigert.
    Dank der hervorragenden Geschützgießerei in Mailand ist die Aufstellung eines Regiments Feldartillerie oder Belagerungsartillerie 10000 S günstiger als üblich, Belagerungsartillerie sogar um 15000 S (bei den ersten drei Regimentern pro Jahr).
    Der Söldnermarkt Genua stellt dem Khanat ein Regiment SI kostenlos zur Verfügung

    Herrschaftsgebiet: Oberitalien ohne die Romagna und die Küste von Venedig bis Triest
    Vasallen: Grafschaft Barcelona nördlich von Logrono-Huesca-Tarragona, Südtirol, Korsika
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 9 100 000

    Hauptstadt: Mailand (Stadtbefestigung 3)
    Hauptresidenz: Como (Wasserschloss 4)
    Wichtige Festungen: Logrono (1), Huesca (1), Tarragona (1), Genua (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Tenzin II. (seit 1677, *1640)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (gemeinsam mit Hellas und Rom)
    1702: Italienischer Handwerkerwettstreit
    1703: Antipiraterieakt (Stärkung des inneren Zusammenhalts)
    1704: „Tag des Seemanns“ (Seesieg am 14. September 1703 bei Porto Maurizio)
    1705: Bau eines Flusshafens bei Pavia (an der Mündung des Tricino in den Po)

    Besondere Bauwerke:
    Seit 1705: Flusshafen bei Pavia (an der Mündung des Tricino in den Po)


    Steuereinnahmen: 780 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -

    Entrichtete Tribute: 150 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 350 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Mobilisierungskosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite I: 4 400 000 S in der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 4 840 000 S
    Fällige Kredite II: 1 086 735 S zu 12% Zinsen im Inland, insgesamt also 1 217 143 S

    Eigenkapital der Compagnia Transcontinentale (CTC II) zum Jahresbeginn 1705: 9620 Anteile (Italien 8480, Handelskonsortien 1140), 370 000 S, dazu 5*100 und 4*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 36 000 S (werden zwischen 1704 und 1706 von Italien getragen).

    Eigenkapital der Compagnia Transcontinentale (CTC II) Anfang 1706: 10220 Anteile (Italien 7280, Kanarische Inseln 1800, Handelskonsortien 1140), 360 000 S, dazu 5*100 und 4*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 36 000 S (werden zwischen 1704 und 1706 von Italien getragen).
    Stimmberechtigt sind normalerweise nur Handelskonsortien und Privatanleger, Italien verfügt aber über ein Vetorecht in wirklich wichtigen Fällen.


    Waffentragende Bevölkerung: 0,6 (effektiv 0,5) Minghan SR, 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 7,4 (effektiv 7,4) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,5 (effektiv 0,5) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR (davon 0,2 aus Tirol, 0,1 aus Korsika), 0,5 (effektiv 0,5) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe III
    Schiffsproduktion: Stufe III


    Geschütze:
    2,4 Regimenter Feldartillerie III (davon 0,5 Regimenter seit Juni auf den Kanaren und seit Anfang August 0,9 Regimenter in der Nähe der Markgrafschaft Saluzzo sowie 1,0 Regimenter an der ligurischen Küste
    0,8 Regimenter Festungsgeschütze III (in Genua)

    Schiffe zu Jahresbeginn 1705: 3*250 III, 6*100 III, 12*50 III, 35*25 III
    Schiffe im Frühjahr 1705: 3*250 III, 6*100 III, 12*50 III, 35*25 III, davon 2*250 III Anfang Mai als Transportschiffe auf dem Weg nach Barbados und 1*250 III zusätzlich Ende Mai zur Unterstützung der Kanaren in der Karibik
    Schiffe am Jahresende 1705: 6*100 III, 12*50 III, 35*25 III
    Neubauten: 3*100 III, 3*50 III
    Schiffe Anfang 1706: : 9*100 III, 15*50 III, 35*25 III

    Söldner: 1,0 Minghan LR (Genua), davon seit Anfang August je 0,5 Minghan in Turin nahe der Markgrafschaft Saluzzo sowie an der ligurischen Küste
    Besondere Söldner: 1,0 Regimenter SI (Genua, kostenfrei), seit April unter kanarischem Kommando auf dem Weg nach Barbados, durch 1,0 Regimenter kanarische LI-Söldner (Genua) ersetzt. Diese teilten sich Anfang August ebenfalls hälftig auf Turin und die ligurische Küste auf. Die Truppe in der Nähe von Genua wurde dann im Herbst zusammen mit weiteren 0,5 Regimentern von den Kanaren verschifft.
    Zum Jahresende stehen neben den Ungarn und dem Minghan LR damit 0,7 Regimenter SI (Genua, kostenfrei) auf Barbados, während 0,5 Regimenter LI (Genua) unter kanarischem Kommando in Turin überwintern
    Hilfstruppen: 2,0 Minghan SR und 1,0 Regimenter DR aus Ungarn und dessen Vasallen in Kärnten und der Steiermark stehen seit Sommer zum Schutz der Westgrenze und zur Bekämpfung von Banditen im Land

    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1705: 3*250 III (während der Gefechte vor Barbados zur Unterstützung der Kanarier)

  10. #25
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    Heiliger Stuhl

    Die Päpstliche Druckerei wird dank der Vorarbeiten ohne große Mühe eingerichtet und kann ihren Betrieb sogar schon Ende des Jahres 1705 aufnehmen. Da der Heilige Stuhl offizielle Dokumente nun selbst zu drucken vermag und sich die Produktion bestimmter Werke auch exklusiv genehmigen darf, könnte sie neben der theologischen Strahlkraft bald auch eine große wirtschaftliche Bedeutung gewinnen. Damit würde man im weltlichen Besitz des Papstes ein weiteres Standbein aufbauen.

    Im Hinblick auf die Universität sehen die meisten Gelehrten einen mehrjährigen Aufbau als unproblematisch an. Schließlich müsse man ohnehin erst einmal die nötigen Professoren nach Rom locken und genügend Studenten anziehen. Falls man schneller vorgehen möchte, sich aber nicht verschulden will, käme auch die gemeinsame Einrichtung mit einem anderen christlich geprägten Land in Frage. Damit würden sich die Kosten aufteilen lassen. Da es sich um eine einfache Frage handelte, wurden die veranschlagten Mittel nicht ausgegeben.

    Das Konzil von Jerusalem bestätigt die Abänderung der Tagesordnung ohne Probleme und einigt sich sehr schnell auf die bereits im 14. und frühen 15. Jh. weitgehend erarbeiteten biblischen Grundtexte in griechischer und hebräischer Sprache, die man (zusammen mit der weiterhin hochgeschätzten Vulgata) als Basis für alle Übersetzungen ansieht. Damit kann die Konzilspause wie geplant am symbolträchtigen Pfingstfest beginnen. Papst Siricius ruft die Bischöfe in seiner Abschlusspredigt dazu auf, Boten der Frohen Botschaft zu sein und die Einigkeit zu bewahren, damit die Welt glauben kann. Der erste Teil des Konzils ist gilt als großer Erfolg des Heiligen Vaters, dem es (außer in Ostafrika) gelungen ist, zentrifugale Tendenzen in der Weltkirche weitgehend aufzuhalten und ein neues Bewusstsein für brüderliche Eintracht über alle Unterschiede hinweg zu stiften.

    Das Bistum Santa Cruz de Tenerife wird trotz des betonten Desinteresses des kanarischen Hofes mit großer Zuversicht gegründet und dank der Tatkraft und Glaubensstärke Stefans von Viterbo bald zu einer Anlaufstelle für die schrumpfende christliche Inselbevölkerung. Mittelfristig könnte man so die kanarische Kirche durchaus stärken und auch an politischem Einfluss gewinnen. Der Erzbischof von Santiago, dem man die Kanaren als Suffraganbistum unterstellt, sagt außerdem eine jährliche Unterstützung von 15000 S zu, was dabei helfen dürfte, die nötigen Mitarbeiter zu bezahlen. Zudem melden Dominikaner und Franziskaner Interesse an, Konvente auf der Inselgruppe zu eröffnen.

    Der Bau des Petersdomes wird mit bescheidenen Mitteln fortgesetzt und geht langsam, aber stetig voran. In diesem Jahr treffen auch wieder Spenden aus der ganzen Weltkirche ein. Vor allem Südfrankreich, Italien und der südostdeutsche Raum schicken recht hohe Beträge.


    Besonderheiten:
    Der Heilige Stuhl verfügt über vier Regimenter der Schweizergarde. Der Sold für diese sehr frommen Männer liegt nur bei einem Viertel des auf dem Söldnermarkt gezahlten Preises. Der Papst kann diese Regimenter allerdings nicht entlassen. Für weitere Verbände werden die gewöhnlichen Preise fällig.
    Der Peterspfennig wird mittlerweile in der ganzen Welt am 29. Juni erhoben und bis zum Ende des Jahres nach Rom gebracht. Er wird im Etat eigens ausgewiesen und erhöht die Mittel des Heiligen Stuhles ganz erheblich.
    Der päpstliche Jurisdiktionsprimat ist mittlerweile durch Privilegien vieler Fürsten, Bischöfe und Klöster deutlich eingeschränkt worden. Dennoch ist der Heilige Vater auch weiterhin allein dafür zuständig, Diözesangrenzen zu verändern, neue Bistümer zu erheben und die Statuten von Ordensgemeinschaften zu genehmigen. Außerdem kann er unwürdigen oder simonistischen Bischöfen die Bestätigung verweigern oder sie absetzen.

    Herrschaftsgebiet: Territorium des Kirchenstaates im Italien des 17. Jh.
    Vasallen: -
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 500 000

    Hauptstadt: Rom (Stadtbefestigung 1)
    Hauptresidenz: Rom (Residenz 1)
    Wichtige Festungen: -
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Papst Siricius III. (seit 1697, *1635)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (mit Hellas und Italien)
    1702: Baubeginn der neuen Peterskirche (Kathedrale der Stufe 4)
    1703: Eröffnung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1704: Fortsetzung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1705: Gründung einer Päpstlichen Druckerei in der Größe einer Schule der Stufe 2


    Besondere Gebäude:
    Seit 1705: Päpstliche Druckerei in der Größe einer Schule der Stufe 2

    Offene Projekte:
    1702-17XX: Bau des Petersdomes (236 000 S/ 10 000 000 S)


    Steuereinnahmen: 140 000 S
    Einnahmen aus dem Peterspfennig: 1 210 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Spenden für den Petersdom: 29 000 S (vorwiegend aus Italien, Südfrankreich und Süddeutschland)
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 10 000 S (Mittel zur Vorbereitung der Universität)
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 220 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben:
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: -


    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1705: 1047 (+500) Anteile (Hellas 450, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 147), 470 000 S, dazu 1*350, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe) mit jährlichen Kosten von 31 500 S.
    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1706: 1047 (+500) Anteile (Hellas 450, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 147), 460 000 S, dazu 1*350, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe) mit jährlichen Kosten von 31 500 S.
    Stimmverteilung der Roma-Napoli-Compagnia (RNC):
    Stammanteile: Hellas 333, Heiliger Stuhl 333, Handelskonsortien 147
    Vorteilsaktien: Hellas 450, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 147
    Sonderdepot des Khanats Hellas (wird als Anspruch auf Vorteilsaktien anerkannt): 500
    Stammanteile ermöglichen die Mitbestimmung auf den Gesellschafterversammlungen, sind aber finanziell ohne Wirkung. Ihre Zahl ist auf 1000 begrenzt.


    Waffentragende Bevölkerung: 0,4 (effektiv 0,4) Minghan LR, 0,7 (effektiv 0,7) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: -
    Geschützproduktion: Stufe II
    Schiffsproduktion: Stufe II

    Geschütze: 1,5 Regimenter Festungsgeschütze III
    Schiffe: 1*250 I, 6*50 III, 4*50 II, 12*25 II
    Söldner: 0,5 Minghan LR (Genua), 0,5 Regimenter DR (Konstantinopel)
    Besondere Söldner: 4,0 Regimenter SI (Schweizergarde, Viertelsold)

    Verluste 1705: -

  11. #26
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    Khanat Hellas

    Die Afrikanikí Agorá hat schon im ersten Jahr großen Erfolg und wird von Kaufleuten aus der Satrapie Sansibar und anderen afrikanischen Regionen des Großkhanats Melaka besucht, die dort ihre Waren anbieten. Auch hellenische Händler und die RNC bemühen sich redlich, von den Gewinnen zu profitieren, auch wenn sie noch mit gewissen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Einige italienische, päpstliche, rhodische, südfranzösische und sogar südspanische Handelshäuser schicken Delegationen, um sich zu informieren und ihre Geschäfte möglichst zu erweitern. So sorgt Hellas für einen Aufschwung des ganzen Mittelmeerraumes und kann zugleich seine Steuer- und Zolleinnahmen deutlich steigern. Auch die Idee, den bereits recht bedeutenden Hof in Tarent als Taktgeber zu nutzen und so den Absatz afrikanischer Waren zu erhöhen, erweist sich als zukunftsträchtig. Möglicherweise wäre es sogar möglich, eine (überschaubare) feste Summe zu diesem Zweck einzusetzen, um den Hochadel anzuspornen und zur Nachahmung zu ermutigen.

    Der Kuriltai bestätigt Ibrahim I. einstimmig im Amt, doch der Niederadel nutzt die Rede des Khans, in welcher er zum Erwerb ostafrikanischer Güter aufruft, um erneut auf die sehr hohe Belastung der Reiterkrieger hinzuweisen. Man habe auch bisher die Kämpfer gewechselt (da man sonst ja jedes Jahr im Feld gestanden hätte), sei also immer noch gezwungen, fast jedes zweite Jahr aktiv zu werden. Tatsächlich kommt es erstmals zum Verlust von Reiterlehen, die von verarmten Adligen aufgegeben werden müssen und nun nicht mehr bewirtschaftet sind. Solle diese Tendenz anhalten, müsste man Ende 1706 oder 1707 wohl mit einem Rückgang der verfügbaren Kämpfer rechnen. Die Hofverwaltung rät dazu, mittelfristig höchstens 1100 Mann jährlich aufzubieten.

    Die Taufe und das Auslaufen der Schiffe aus dem Piräus werden von den Menschen gefeiert und stärken den Stolz auf die Macht der hellenischen Marine. Zwar hat man anders einige Mächte im westlichen Mittelmeerraum keine Seeschlacht als Bezugspunkt, aber man ist zufrieden damit, dass Handel und Seefahrt gut geschützt sind.

    Auch die Gesandtschaften in Melaka und Debul werden problemlos eingerichtet, und in der Hauptstadt des südostasiatischen Teilreiches scheint man den Hellenen sogar besonders gewogen zu sein. Offenbar haben die Amtsträger aus Sansibar daran mitgewirkt, ihren Oberherrn von der Freundschaft der merinidischen Seitenlinie zu überzeugen.

    Angesichts des allgemeinen Aufschwungs geht man davon aus, dass der Khan Ende 1706 seine zusätzlichen RNC-Anteile wirksam werden lassen kann, ohne der Gesellschaft zu schaden.


    Besonderheiten:
    Im süditalienischen Adel ist eine antikisierende Religion sehr verbreitet, die den Khan als Schutzherrn vor den Christen ansieht. Dadurch ist die dortige Oberschicht äußerst loyal.
    In Athen sind noch Söldner (SI*) mit besonders effektiven Waffen aus mongolischer Zeit ausgerüstet.
    Als merinidischer Prinz erhält der Khan jährlich eine Apanage aus seinen spanischen Gütern.


    Herrschaftsgebiet: Süditalien, Griechenland südlich der Linie Olymp-Parga ohne die Inseln
    Vasallen: -
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 6 000 000

    Hauptstadt: Athen
    Hauptresidenz: Tarent (Stadtschloss 1)
    Wichtige Festungen: Salerno (4), Bari (2), Tropea (2), Larisa (2), Piräus (3)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Ibrahim I. (seit 1704, *1670)

    Verstorbene Monarchen: Khan Uthman I. (1667-1704, *1629)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (gemeinsam mit Italien und Rom)
    1702: Gesandtschaft zur Förderung von Handel und Diplomatie mit der Satrapie Sansibar
    1703: Einrichtung diplomatischer Vertretungen in Kairo und auf Sansibar
    1704: Bau eines Handelspostens auf Sansibar (für die RNC)
    1705: Handelsmesse Afrikanikí Agorá (als dauerhafte Veranstaltung geplant)

    Besondere Gebäude:
    Seit 1704: Handelsposten 1 der RNC auf Sansibar (von Hellas geplant und finanziert)

    Botschaften und Feste Gesandtschaften:
    Seit 1703: Feste Gesandtschaften in Kairo und auf Sansibar (je 10 000 S)
    Seit 1705: Botschaften bei den Großkhanaten Melaka (25 000 S) und Debul (15 000 S)


    Steuereinnahmen: 720 000 S
    Einnahmen aus der Apanage: 150 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 200 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 60 000 S (Botschaften)
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 1 865 500 S in der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 2 052 050 S

    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1705: 1047 (+500) Anteile (Hellas 450, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 147), 470 000 S, dazu 1*350, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe) mit jährlichen Kosten von 31 500 S.

    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1706: 1047 (+500) Anteile (Hellas 450, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 147), 460 000 S, dazu 1*350, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe) mit jährlichen Kosten von 31 500 S.

    Stimmverteilung der Roma-Napoli-Compagnia (RNC):
    Stammanteile: Hellas 333, Heiliger Stuhl 333, Handelskonsortien 147
    Vorteilsaktien: Hellas 450, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 147
    Sonderdepot des Khanats Hellas (wird als Anspruch auf Vorteilsaktien anerkannt): 500
    Stammanteile ermöglichen die Mitbestimmung auf den Gesellschafterversammlungen, sind aber finanziell ohne Wirkung. Ihre Zahl ist auf 1000 begrenzt.


    Waffentragende Bevölkerung: 1,8 (effektiv 1,8) Minghan SR, 1,5 (effektiv 1,5) Minghan LR, 4,0 (effektiv 4,0) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: -

    Geschützproduktion: Stufe II
    Schiffsproduktion: Stufe II

    Geschütze: 0,5 Regimenter Belagerungsartillerie III

    Schiffe zu Jahresbeginn: 1*350 III („Atlante“), 2*250 III („Castor und Pollux“), 5*100 III, 1*100 II, 10*50 III, 5*50 II, 10*25 III, 7*25 II
    Schiffe am Jahresende: Keine Veränderungen
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1706: 1*350 III („Atalante“), 2*250 III („Castor und Pollux“), 5*100 III, 1*100 II, 10*50 III, 5*50 II, 10*25 III, 7*25 II; die drei größten Schiffe sind gegenwärtig in der Nähe von Sansibar stationiert, drei weitere Fahrzeuge (1*100 II, 2*50 III) an der südfranzösischen Küste

    Söldner: 2,3 Regimenter SI* (Athen) in Süditalien

    1,5 Minghan SR und LR wurden zu Jahresbeginn aufgeboten, um das Land vor Banditen zu schützen und im Winter wieder abgemustert

    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1705: -

  12. #27
    Blubb=Lebenseinstellung Avatar von PaPaBlubb
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    Schwerpunkt: Die Genter Fashion Week Teil 2
    (+Prestigespielzeug)

    Vor 2 Jahren wurde der Anfang gesetzt, in diesem Jahr werden die Planungen fortgeführt. Es gehen Einladungen an den Hochadel von England, Frankreich und dem Deutschen Kaiserreich. Die Residenz von Burgund wird auf Vordermann gebracht um die hochrangigen Gäste standes gemäß unterbringen zu können. Ein jeder Gast soll sich als König oder Königin fühlen.

    Insbesondere die Hochrangigen Ehrengäste werden an der Grenze von Burgund mit einer besonders Prachtvollen Ehrengarde aus Burgund abgeholt und in die Residenz des Herzogs begleitet.

    Zur Ausstattung, Vorbereitung und Durchführung der Genter Fashion Week werden 50.000 Silber zur Verfügung gestellt. Es winken in diesem Jahr Preis und Fördergelder für eine stattliche Summe von 30.000 Silber. Für jene die sich besonders hervortuen und die Jury überzeugen können. Zudem winkt dem Sieger der Genter Fashion Week ein exklusiv Vertrag für 2 Jahre für die Ausstattung des Hofstaates von Burgund.

    Nach der Genter Fashion Week wird es für den Adel noch einen Hofball geben, wobei so mancher Teilnehmer vielleicht auch ein besonderes Kleid schon trägt? Für die Planung des Hofball werden 50.000 Silber ausgegeben. Auf dem Hofball wird die Verlobung des Englischen Prinzen und der zweiten Tochter (Isabelle) des Herzogs bekannt gegeben durch die Herzogin und Englischen Königin.

    Es sollen für die Ehrengäste sowie den Frauen von Staatsoberhäuptern durch die besten Schneider des Landes Muster vorbereitet werden, so das die Gäste nur noch wählen müssen, wenn Sie es den wollen. Für die Kleider samt Schmuck, die gleichzeitig auch Geschenke sein werden - wird nochmal 20.000 Silber zur Verfügung gestellt.

    Des weiteren steht eine Reserve über 4.000 Silber zur Verfügung, falls unangekündigt noch weitere Hochrangige Staatsgäste erscheinen, die man gemäß Ihres Standes unterbringen muss.

    Als Ehrengäste werden erwartet;
    - Die Königin von Frankreich (Jury Mitglied)
    - Die Königin von England (Jury Mitglied)
    - Die Herzogin von Burgund (Gastgeberin und Jury Mitglied)

    Weitere wichtige Gäste;
    - Prinzessin Luise von Burgund (vermählt mit dem Neffen des Deutschen Kaisers)
    - Gäste aus der Pfalz
    - Die Khanin von Böhmen
    -
    -
    -

    weitere Gäste;
    - Vertreter des Mercure

    @ALL wer noch auf die Gästeliste möchte, einfach melden

    Der Kronprinz von Burgund lädt zudem dem Westfälischen Herzog nach Gent zum Besuch ein. Ob die Herren der Genter Fashion Week beiwohnen oder anderen Dingen nachgehen bleibt Ihnen überlassen. Jedoch werden beim Hofball und auch während der Fashion Week viele Adlige Damen vor Ort sein die sein Interesse wecken könnten.

    Extra:
    Zudem erhalten allg. Adel von Frankreich, England und dem Deutschen Reich Einladungen.
    In Ausnahmefällen erhalten auch besonders Einflussreiche und wohlhabende Bürger Einladungen (z.B. diverse Vertreter der Hanse).

    Nebenaktionen:
    Süd-Amerika Handel:
    Achtung Spoiler:
    In einer Feierlichen Zeremonie und mit Unterstützung des Prestigespielzeuges wird die Britannic zum neuen Flaggschiff der Handelskompanie eingeweiht. Dabei werden Vertreter der Hanse eingeladen. Zur Einweihung reisen Kronprinz und Herzog an. Die Britannic hat einen Wert von 144.000 Silber. Dazu kommen nochmal 200.000 Silber. Mit der stattlichen Summe von 344.000 Silber kauft sich die Hanse in die Handelsgesellschaft ein. Entsprechend dieser Ankündigung wird weiterhin Werbung für die Handelsgesellschaft gemacht um weitere Privatanleger zu finden. Im Gegensatz zu anderen Handelsgesellschaften werden Gewinne an Anteilseigner jährlich direkt ausgezahlt. Der Fokus der Handelsgesellschaft wird Süd-Amerika sein.

    Burgund erhöht seine Anteile an der Handelsgesellschaft. In dem es ein Schiff der Taurusklasse kauft (144k) und der Gesellschaft überträgt.

    Zudem gibt es eine Satzungsanpassung für die Handelskompanie;
    - 60% der Gewinne sind für einen stetigen Kapitalanstieg als Reserve abzuführen
    - 40% der Gewinne werden an die Anteilseigner ausbezahlt
    - Das Monopol für Burgund entfällt
    - Als erste Investition steht der Bau eines Kontor an / mit Fokuszierung auf Süd-Amerika (Siehe Schwerpunkt der Deutschen Hanse)

    Sobald die Summe 1 000 000 erreicht wird, wird im Rahmen einer Sitzung aller Anteilseigner entschieden was mit dem Kapital passiert. Zum Beispiel eine Sonderauszahlung oder eine Investition in den Ausbau der Handelsgesellschaft.


    - Es werden in diesem Jahr 1.000 leichte Reiter aufgeboten. Die Reiter haben es zur Aufgabe die Handelswege zu schützen und den örtlichen Autoritäten dabei zu unterstützen gegen Räuberbanden usw. vorzugehen.
    - Der Hofetat wird auf 220.000 festgelegt.
    - Der Herzog von Burgund schließt sich dem Gefolge des Franz. König bei dessen Pilgerfahrt an
    - In Abwesenheit des Herzog übernimmt der Kronprinz die Amtsgeschäfte
    - Während der Genter Fashion Week soll auch das Volk von Burgund nicht zu kurz kommen. Es werden 50.000 Silber zur Verfügung gestellt. Auf das in den Tavernen und Schänken von Burgund auf kosten der Herzogin und Ihrer Ehrengäste eine Runde Rum/ Bier oder andere Getränke ausgeschenkt werden.
    - Es werden 2,0 SR ausgehoben. Der Herzog nimmt das Angebot an durch die Finanzierung seines Adels/ Handelsgilden
    - Burgund wird auch in diesem Jahr die West. Franz. Küste schützen mit seinen Schiffen
    - Mit 84.000 werden 6*100 Stufe 2 und 2*50 Stufe 2 gebaut.

    Kassensturz;
    + 710.000 Steuereinnahmen
    - 3.340.000 (Kredit Schweiz)
    + 3.850.000 Neuer Kredit Schweiz
    - 250.000 an Frankreich
    - 150.000 für Irgendein Prestigeding
    - 60.000 an Ungarn
    - 30.000 Festungsartillerie III
    - 220.000 an Hofhaltung
    - 82.000 Schiffsunterhalt
    - 1.000 an Brandenburger UNI (Stipendien)
    - 15.000 Sold für Reiter
    - 150.000 Schwerpunkt
    - 84.000 Schiffbau
    - 144.000 Bau eines Schiffes der Taurus-Klasse bei der Hanse
    - 5.000 Pilgerreise des Herzog
    - 25.000 Verköstigung des Volkes

    ------------------------------------
    Kassenstand: 004.000
    ------------------------------------
    Geändert von PaPaBlubb (09. August 2024 um 22:20 Uhr)

  13. #28
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    Kalifat von Cordoba 1706



    Steuereinnahmen: 1 120 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 38 500 S
    Entrichtete Tribute: -

    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Islamischen Bank von Cordoba: 640 000 S (davon 630 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 300 000 S (mit Abgabebonus), 10% fließen der Armenhilfe zu
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 3 200 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 3 520 000 S

    Waffentragende Bevölkerung: 1,2 (effektiv 1,2) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR, 6,4 (effektiv 6,4) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 5,1 (effektiv 5,1) Minghan LR

    Geschützproduktion: Stufe III
    Schiffsproduktion: Stufe III

    Geschütze: 1,0 Regimenter Feldartillerie III, 1,0 Regimenter Belagerungsartillerie III, 1,0 Regimenter Festungsgeschütze IV

    Schiffe Anfang 1706: 2*250 III, 2*150 III, 12*100 III, 20*50 III, 32*25 III, 9*25 II, davon 1*100 III, 1*50 III, 4*25 III vor der südfranzösischen Küste

    Söldner: 2,0 Regimenter DR (Cádiz), 2,0 Regimenter LI (Cádiz)


    Verluste 1704:

    -

    Militäretat

    Achtung Spoiler:
    Geschütze:
    1,0 * 20.000 * III = 60.000 S Feldartillerie
    1,0 * 20.000 * III = 60.000 S Belagerungsartillerie
    1,0 * 20.000 * IV = 80.000 S Festungsartillerie

    Schiffe:
    2 * 250 * 20 * III = 30.000 S
    2 * 150 * 20 * III = 18.000 S
    12 * 100 * 20 * III = 72.000 S
    20 * 50 * 20 * III = 60.000 S
    32 * 25 * 20 * III = 48.000 S
    9 * 25 * 20 * II = 9.000 S


    Söldner:
    1,0 => 1 * 60.000 = 60.000 S
    2,0 Dragoner * 85.000 = 170.000 S

    Gesamtkosten Militär = 667.000 S



    Etatbaustelle:
    + 1.120.000 S S Einnahmen
    + 38.500 S Schatzkammer
    + 3.830.000 S Kredit Schweiz zu 10 %
    + 5.000 S Entschädigung aus Kalmar


    - 667.000 S Militär
    - 81.000 S Flottenbau
    - 3.520.000 S Rückzahlung Schweiz
    - 300.000 S Hofhaltung (davon 30.000 S für wohltätige Zwecke)
    - 230.000 S Schwerpunkt
    - 5.000 S Nebenaktion 1
    - 5.000 S Nebenaktion 2
    - 20.000 S Nebenaktion 3
    - 150.000 S Aufstockung Bankkapital
    - 5.000 S Weitergabe Entschädigung aus Kalmar


    Überschuss/Verlust: + 10.500 S


    Schwerpunkt: Handwerkermesse zu Cordoba

    Bild

    Das Kalifat richtet erstmals eine große mehrtätige Messe für Handelsweren mit dem Schwerpunkt auf die qualitativ hochwertigen Erzeugnisse unserer fähigen und kreativen Handwerker. Die Handelsmesse findet jährlich statt und wird in diesem Jahr in Cordoba ausgerichtet. Möglicherweise wird sie in der Zukunft zwischen Cordoba, Tangier und anderen bedeutenden Städten rotieren. Der Kalif gedenkt somit Handwerk und Handel im Kalifat zu fördern und zu stärken.

    Handwerker aus Spanien und Marokko stellen in diesem Jahr in der bedeutenden Metropole des Kalifats ihre Waren dem interessierten Publikum vor. Auch Handwerker aus anderen befreundeten Ländern sind eingeladen. Händler und Gäste aus dem In- und Ausland können die Gastfreundschaft des Kalifats erfahren und sich von Cordoba verzaubern lassen. In den Abendstunden erleuchten die Straßen und Gassen der Stadt vom Lichte der zahlreichen Fackeln und kunstvollen Lampen, während die Klänge einer einzigartigen Mischung orientalischer und iberisch-europäischer Musik die Ohren der Besucher betört. Egal ob unsere Gäste aus Frankreich, Galizien, Hellas, Burgund, Irland, Italien, Westafrika, den Hansestädten oder von einer der großen Handelsgesellschaften stammen. Sie alle sind herzlich willkommen!
    Der Kalif und seine Familie werden die Messe täglich besuchen. Dabei lässt sich der interessierte Kalif mit großem Interesse die Erzeugnisse unserer Handwerker zeigen und hört ihnen aufmerksam zu, wenn sie ihm die technischen Besonderheiten, Verwendungszwecke, Feinheiten der Herstellung etc. erklären. Natürlich wird der Kalif einiges an Geld ausgeben. Unter anderem kauft er Spielsachen für die örtlichen Waisenhäuser, die er persönlich dort verteilen wird. Der Kronprinz und seine beiden Gemahlinnen werden ihn begleiten und ebenfalls die Stände und Werkstätten unserer fleissigen Handwerker besuchen. Jede der beiden Frauen kann einkaufen, was ihr gefällt, der Kronprinz macht das Geldsäckel auf

    Zum Abschluss der Messe soll es ein großes Festessen für die Besucher und die Bevölkerung der Stadt geben, an welchem auch die Kalifenfamilie teilnimmt. An die Kinder der Stadt werden Süßigkeiten verteilt.
    Die Stadt wird festlich geschmückt mit allem was dazu gehört: Lampen, Laternen, Banner und Festgirlanden, Blümen und Wandmalereien etc.
    Über die Handelsmesse wird noch lange im ganzen Kalifat und darüber hinaus gesprochen werden.

    Der Mercure Galant berichtet im Vorfeld über die geplante Handwerksmesse und das höfische Leben Cordobas intensiv. (abgesprochen mit Hoimi)

    Für weitere zusätzliche Werbung vor allem in Irland, dem westlichen Mittelmeerraum und Westafrika und bei der Hanse gibt das Kalifat weitere 30.000 S aus.

    Um unsere Handwerker bei der Vorbereitung zu unterstützen, wird das Kapital der Bank um weitere 150.000 S aufgestockt. (siehe Reaktion)

    Etat:
    150.000 S für die Messe
    50.000 S für das Festessen und Deko
    30.000 S für Werbung.


    Reaktion:
    150.000 S Aufstockung des Bankkapitals.



    Nebenaktion 1: Freundschaftsbesuch in Galicien

    Der Kronprinz reist zur Hochzeit des galicischen Kronprinzen nach Santiago und vertritt dort das Kalifat. Seine Gesandtschaft wird religiös durchmischt sein, ihr werden muslimische, christliche und muslimische Höflinge angehören. Die Christen im Gefolge des Kronprinzen haben ausdrücklich den Segen des Kalifen auch den zugleich stattfindenden religiösen Festivitäten in Galicien beizuwohnen. Die Bischöfe des merinidschen Spaniens erhalten die Einladung sich dem Zug des Kronprinzen anzuschließen, wenn sie an den Feierlichkeiten in Santiago teilnehmen möchten.

    Bei der Gelegenheit wird der merinidische Kronprinz in Rücksprache mit dem galicischen König gegenüber bedeutenden galicischen Würdenträgern (Adlige, Kaufleute u.a.) über die gemeinsamen Pläne reden:

    SL, Galicien

    Achtung Spoiler:
    Zitat Zitat von Kaiser Klink Beitrag anzeigen



    Ich habe mir auch ein paar Gedanken wegen der geplanten Handelsgesellschaft gemacht und auch mal geschaut, wie andere es getan haben.

    Die Briten hatten zuerst eine große gemeinsame Gesandtschaft nach Shikawo geschickt und damit durchschlagenden Erfolg. 1 zu 1 ist es nicht vergleichbar z.B. haben wir keine Kolonien und auch keine Superhandelsmacht wie Irland an Bord, aber die Vorgehensweise ist dennoch als Blaupause nützlich.

    Ich würde vorschlagen, dass wir per Schwerpunkt mehrere Gesandtschaften schicken: Eine nach Quito und eine nach Dagomys. Jede Gesandtschaft wird mit 60.000 S ausgestattet und von zumindest einem hochrangigen Mitglied (Kronprinz, Herrscher) einer unserer Dynastien angeführt. Die Gesandtschaften sprechen in einem ersten Schritt mit Dagomys und Quito direkt über unsere Pläne. Denn wenn wir die Unterstützung der Großkhane haben, werden die örtlichen Autoritäten auch eher dazu geneigt sein zu kooperieren und uns zu unterstützen.
    Im Anschluss suchen die Gesandtschaften Satrapen und Gouverneure, sowie Stammesoberhäupter in dem noch abzusteckenden Einflussgebiet auf, um dort vor Ort Handelskontakte und Unterstützung zu gewinnen.
    Ich gehe davon aus, dass die Gesandtschaften ein bis zwei Jahre unterwegs sind, bis sie alles abgeklappert und auch bindenden Vereinbarungen/Kontakte geknüpft haben.

    Warum sowohl mit Dagomys als auch Quito sprechen? Zum einen liegen die Karawanenrouten auf den Gebieten von beiden Großreichen. Zum anderen habe ich mir auch Gedanken über das Einzugsgebiet gemacht. In Westafrika haben wir Sim als Konkurrenten, in Südamerika Papa, in Ostafrika Capo. Das wäre noch nicht so schlimm, da ich kaum glaube, dass eine Gesellschaft so ein großes Gebiet alleine abstecken kann. Jedoch wäre es am lukrativsten, wenn wir unsere eigene Nische finden. Alle schauen in die Ferne, jedoch werden Nod- und Zentralafrika bisher weitgehend ignoriert. Direkt vor unserer erweiterten Haustür ist ein Markt, in welchem keine Handelsgesellschaft tätig ist: Nordafrika (Algerien, Tunesien, Liben, Ägypten) + Zentralafrika (Sahelzone, Mali, Niger, Sudan, runter nach Nigeria, Kongo und Äthiopien). Das genannte Gebiet ist vermutlich schon zu groß, um alles mit einer Gesellschaft zu beackern.

    Ab Minute 7 sieht man die historischen Karawanenrouten in Nord- und Zentralafrika, welche sich bis ins Kolonialzeitalter hinein gehalten haben.

    https://www.youtube.com/watch?v=fiD24uEvY1U

    Wichtig ist, dass dort zum Großteil keine andere Spielergesellschaft mitmischt (westafrikanische Küste ausgeklammert) und wir sowohl den See- als auch den Landweg über die Karawansereien nutzen können. Das ist sowohl ein Alleinstellungsmerkmal als auch zugleich ein Wettbewerbsvorteil. Alle rein seegestützten Gesellschaften müssen über die Wintermonate pausieren, unsere kann das ganze Jahr über aktiv sein.

    Zur Handelsgesellschaft an sich: Die Briten haben je Mitglied 125 k reingebuttert. Dazu kam noch mal die etwas höhere Summe von 450 k durch private Investoren. Insgsamt ca. 825 k Gründungskapital. Wenn jeder von uns 200 bis 250 k reinbuttert und wir etwas Glück mit der Gewinnung privater Investoren haben, könnten wir auf eine ähnliche Summe kommen und es wäre nicht so krass, wie wenn wir jetzt insgesamt eine Million in die Hand nehmen.
    Was die Gewinnung privater Investoren angeht, würde schiele ich neben unseren eigenen Händlern auch darauf Investoren aus Frankreich, Irland und der Hanse zu gewinnen. Vielleicht auch unter den Wüstenstämmen, die von dieser Planung massiv profitieren würden.


    (@SL: Bitte schau, dass sich die Messe und das Galizienfest nicht überschneiden)

    Budget: 5.000 S


    Nebenaktion 2: Gesandtschaft nach Irland

    Das Kalifat möchte mit dem Föderationsrat und den Handelsgilden Irlands sprechen.

    Man hat mitbekommen, dass der Handelspartner auch bedingt durch die westafrikanische Piraterie sich in der Krise befindet.
    Zum einen bietet das Kalifat Irland eine vertiefte Kooperation gegen die Piraten an und würde irischen Kriegsschiffen vollen Zugang und Versorgung in Häfen des Kalifats gewähren. Zum Zwecke des Kampfes gegen die Piraterie wird das Kalifat die eigene Flotte noch beträchtlich vergrößern.
    Weiterhin möchte man die Iren auf die Alternative des Landhandels in Afrika aufmerksam machen. Der Kalif plant die Karawanenwege in der Sahara auszubauen und dort eine Handelsroute zu schaffen, welche nicht von Piraten bedroht werden kann (und durch die treuen Berbervasallen und befreundeten freien Stämme gut geschützt ist). Vielleicht wäre es für die Iren in Anbetracht dessen interessant ihren westafrikanischen Handel künftig über die Häfen des Kalifats abzuwickeln und z.B. sich an einer afrikanischen Handelsgesellschaft für den Handel zu beteiligen. Wir stellen es uns so vor: Handelskarawanen transportieren irische Waren von Tangier nach West-/Zerntral-/Nordafrika und bringen neue Waren zurück nach Tangier. Die Iren (und als Erweiterung die WMC) können die Waren von dort weiter nach Nordamerika und auf die britischen Insel verschaffen und damit in den Regionen durch das exotische Warenangebot einen Wettbewerbsvorteil erlangen. Wir wiederum beziehen über die Iren/WMC Waren aus Nordeuropa und Nordamerika, welche wir wiederum im Mittelmeer und Nordafrika weiterverbreiten können.

    Budget: 5.000 S


    Nebenaktion 3: Veteranenheim

    Die Begegnung mit dem galizischen König und das gemeinsame Gedenken an die Gefallenen der vergangenen Kriege hat in dem Kalifen, welcher selber ein Kriegsveteran ist, Erinnerungen wachgerufen. Er sorgt sich um das Los der weniger begüterten Veteranen von damals und möchte deswegen zu diesem Zweck in einem schönen Landschloss in seinem eigenen Besitz ein Veteranenheim einrichten, in welchem die Männer, die ihrem Land gedient haben und nun keinen Platz mehr finden, in Würde ihren Lebensabend verbringen können. Das gilt auch für die Seeleute, die im vergangenen Krieg gegen Italien invalid geworden sind.

    Zu Einrichtung, Organisation und auch zu Begründung eines Fonds zur Deckung der damit verbundenen Ausgaben stellt das Kalifat 20.000 S zur Verfügung.



    Nebenaktion 4: Familienleben

    Kalif Yaqub hat durch die Hochzeit seines Sohnes zwei Töchter hinzugewonnen. Er möchte im kleinen Familienkreis mit ihnen und seinem Sohn mehr Zeit verbringen, um sie besser kennenzulernen: Wo liegen ihre Interessen? Fehlt ihnen etwas? Haben sie eine Meinung zu bestimmten Themen (gesellschaftlich, Hofleben/Tratsch, Politisch, Religiös oder gar im Kaufmännischen))

    Mir geht es darum die Familienbande zu stärken und einzuschätzen, ob und in welche Richtung ich die beiden politisch auch in der Administration und Repräsentation des Kalifats einsetzen kann. (Jon hat mich ja mehrmals darauf gestubst, dass gerade Subh großes Potenzial als Ratgeberin hätte.)

    Sonstiges:

    - Im April soll die Geburt eines Kindes bekanntgegeben werden. Welche Frau die Mutter ist und welches Geschlecht das Kind hat, soll die SL würfeln.
    - Die 5.000 S Entschädigung aus Kalmar sollen an die damals betroffene Stadt ausgezahlt werden.
    - Der Kalif lädt eine kleine Gruppe ausgewählter Persönlichkeiten (Vertreter der Handelsgilden, Handwerkergilden, des Adels, der Heeres- und Marineleitung nach Grenada) zur Unterredung über wichtige Zukunftsthemen im Kalifat.


    Militär:

    Flottenbau:
    18 * 25 * 60 * III = 81.000 S
    Geändert von Kaiser Klink (09. August 2024 um 17:28 Uhr)
    Zitat Zitat von Friedrich Engels Beitrag anzeigen
    ""Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluß von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen"."

  14. #29
    Registrierter Benutzer Avatar von Jerry Demmings
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    Kgr. Galicien

    Jahreszug 1706

    Link zur Auswertung

    Einnahmen Ausgaben
    Rücklagen 0 S
    Steuereinnahmen 350.000 S
    Inlandskredit 50.000 S
    Kredit von der Schweiz 977.000 S

    Summe Ein 1.377.000 S
    Hofhaltungskosten 70.000 S
    Soldkosten 7.500 S
    nachrichtlich: 80% zahlen die Grafschaften 30.000 S
    nachrichtlich: Sold ges. 37.500 S
    (0,5 Minghan LR in Lyon)
    Artillerie 60.000 S (1,0 Reg. Feldartillerie III)
    [0,5 Feldartillerie werden abgerüstet, und 0,5 Belagerungsartillerie werden an Frankreich abgegeben]
    Schiffe 65.500 S (1*100 II, 13*50 III, 4*50 II, 5*25 III, 7*25 II
    [zwei 25 III nachgetragen vom Bau letzte Runde]

    Schwerpunkt 35.000 S
    nachrichtlich: 80% zahlen die Grafschaften 140.000 S
    nachrichtlich: SP ges. 175.000 S


    Kreditrückzahlung Schweiz 1.023.000 S

    Doppel-Hochzeit 100.000 S

    Kommission Liturgische Bücher 2.000 S
    Spende Bistum Kanaren (Jahr 1/10) 3.000 S
    Spende Jakobikirche Valencia 1.000 S
    Spende Petersdom 1.000 S
    Neubau Schiffe 9.000 S

    Summe Aus 1.377.000 S
    Ergebnis: 0 S

    -------------

    Schwerpunkt (ges. 175.000 S): Heiliges Compostelanisches Jahr


    Von Frommen in aller Welt erwartet, findet, da der Jakobustag in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, ein Heiliges Jahr statt!

    Nun werden die guten Vorarbeiten der Jakobus-Bruderschaft sicher zum Tragen kommen. Während des Jahres soll in der Kathedrale von Santiago ein besonders umfangreiches geistliches Programm gefahren werden, das sich an die Pilger richtet. Eine besondere Tür der Kathedrale soll als Heilige Pforte ausgewählt werden (falls nicht schon vorhanden), die nur zum Heiligen Jahr geöffnet wird und als Eingang für die Pilger dient. In der Kathedrale soll das Bußsakrament und die Kommunion permanent angeboten werden. Die Messen sollen nur nach dem spanischen Missale (bzw. den in der Kathedrale vorhandenen Büchern, auf denen das spanische Missale ja basiert) stattfinden. Man soll hier so oft wie möglich einen schönen Pomp entfalten, mit Chormusik, Prachtgewändern, Pontifikalämtern mit vielen Klerikern. Regelmäßige Predigten speziell für die Pilger werden die verschiedenen Sprachen der Pilger berücksichtigen. Auf eine gute Organisation beim Vorübergang am Heiligengrab in der Krypta, bei der Ausgabe des Pilgerbriefs, der sog. Compostela, und kommemorativer Heiligenbildchen soll besonderer Wert gelegt werden.

    Das Einhornelfenbein, das man im letzten Jahr erwerben konnte, soll zu einigen geschmackvollen Einbänden für Bücher verarbeitet werden, die bei den großen Gottesdiensten in der Kathedrale verwendet werden. Der König übergibt sie und ehrt damit "Christus, das Einhorn".

    Programm des Königs für das Heilige Jahr:
    * 6. Januar: Eröffnung. Der König öffnet zusammen mit dem Erzbischof die Heilige Pforte.
    * Fastenzeit: Der König pilgert zu Fuß von Vigo nach Santiago, um ab Palmsonntag an den Osterfeierlichkeiten in der Kathedrale teilzunehmen. Der Hof, Grafen aus der passenden Richtung und Gäste aus dem Kalifat sind eingeladen, sich anzuschließen.
    * Juli: Der König pilgert zu Fuß von Osten aus nach Santiago. Ankunft ist rechtzeitig vor dem Beginn der Hauptfeierlichkeiten, die um Sonntag, den 25. Juli, herum in Anwesenheit eines päpstlichen Legaten stattfinden. Dieser Pilgerweg wird zusammen mit ausländischen Ehrengästen (dem König von Frankreich, dem König von Schottland, dem Herzog von Burgund, einem Vertreter(?) des englischen Königs, dem Vater/Bruder(?) der Tolosaner Braut) und den Grafen aus dieser Region begangen. Der König startet dort, wo auch die Gäste ins Land kommen.
    ** Am 25. Juli wird der Schrein des hl. Jakobus in einer Prozession durch die Stadt getragen, unter den Trägern befinden sich auch der König, die Prinzen und Ehrengäste. Die ganze Oktav hindurch wird der König sich frommen Übungen in der Stadt und ihren Kirchen und Kapellen hingeben. Nach der Oktav wird die Doppel-Hochzeit des Prinzen Roberto mit Prinzessin Eleonore von Toulouse und von Prinzessin Xoana mit Prinz Jakob von England angemessen (und mit viel galicischem Wein) gefeiert (nicht Teil des SP, eigener Budgetpunkt!).
    * Schluss des Heiligen Jahres und der Pforte am 28. Dezember ("mozarabischer St. Jakobus-Tag")

    Anlässlich der Pilgerzüge des Königs findet eine großzügige Almosenverteilung durch diesen bzw. seine Beamten statt. Die Pilgerzüge sollen in Bescheidenheit und Demut stattfinden, die Ehre (und das Geld) gebührt vor allem der Organisation des Heiligen Jahres für alle. Gefeiert werden kann hinterher bei der Hochzeit, für die es ja auch ein eigenes Budget gibt.

    Nebenaktionen und Reaktionen
    Die Kommission Liturgische Bücher wird wie üblich mit 2.000 S finanziert. Der König verfolgt die Arbeiten am Missale mit großer Freude. Auf dass das Heilige Jahr den Glanz des spanischen Ritus in der ganzen Welt bekanntmache!

    Das Bistum der Kanaren erhält eine Spende von 3.000 S. Diese Spende wurde in einer Vereinbarung mit dem Papst für die nächsten 10 Jahre zugesagt. Wir würden uns freuen, wenn Bischof Stefan im Heiligen Jahr einmal in Santiago vorbeischaut.

    Die Bauhütte der Jakobikirche Valencia erhält 1.000 S, auch die Spende an den Petersdom in Höhe von 1.000 S wird wieder gegeben.

    Hochzeit Roberto - Eleonore von Toulouse (s.o.) und Xoana - Prinz Jakob von England. 100.000 S. Zur Hochzeit ist auch der Kronprinz des Kalifen eingeladen. Ihm und den nicht-christlichen Teilnehmern seiner Delegation sollen die Sehenswürdigkeiten Santiagos in einer religiös für alle Seiten unverfänglichen Weise näher gebracht werden. Der König unterstützt in diesem Rahmen auch die Gespräche des merinidischen Kronprinzen mit den wichtigsten Galiciern über die gemeinsamen Pläne (siehe Klinks Abgabe).

    An den König von Irland und den Chef des Deutschen Ordens soll je ein Bote/Diplomat eine Einladung zur Teilnahme - ob persönlich oder durch Vertreter - an Jakobusfest und Hochzeit überbringen. Wir wünschen uns, sie nach ihrem Gastsein bei unserem großen Landtag 1701 wieder begrüßen zu dürfen.

    Eine passend zusammengestellte Delegation fährt zur Messe nach Cordoba.

    Militär
    Weitere Abrüstung der Artillerie: 0,5 Regimenter Feldartillerie werden aufgelöst. Die restlichen 0,5 Regimenter Belagerungsartillerie an Frankreich abgegeben.

    Wieder werden im Kalifat gebaut: zwei 25er der Stufe III: 2*25*3*60 = 9.000 S

    nachgehalten: Freiwillige Kriegsabgaben von 1704: 180.500 S sind noch nicht eingesetzt.
    Geändert von Jerry Demmings (08. August 2024 um 20:55 Uhr) Grund: Einladungen Irland und Orden durch Diplomaten; Delegation nach Cordoba; Gespräche über Pläne; Artillerie FR
    Zitat Zitat von Meister Wilbur
    Junge lies doch mal! Es geht um Katholiken und nicht irgendwelche Ketzer!

  15. #30
    Held der Arbeiterklasse Avatar von Simato
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    Khanat Italien - Etat im Jahre 1706

    Bild

    Etat: 780.000 S
    Schatzkammer: 0 S
    Bevölkerung: 9.100.000
    ____________________________________


    ____________________________________

    Feste Ausgaben - 575.000 S
    ____________________________________

    • Hofhaltung: 350.000 S
    • Tribut an Ungarn: 150.000 S
    • Finanzierung des Handwerkerwettstreits: 50.000 S
    • Zuschuss zum Tag des Seemanns: 25.000 S



    ____________________________________

    Verfügbarer Etat: 205.000 S
    ____________________________________


    ____________________________________

    Militäretat - 438.500 S
    ____________________________________

    • Artillerie - 258.000 S
      • 3,5 Reg. Feldartillerie III - 210.000 S
      • 0,8 Reg. Festungsartillerie III - 48.000 S


    • Marine - 130.500 S
      • 9*100 III - 48.000 S
      • 12*50 III - 36.000 S
      • 27*25 III - 40.500 S


    • Söldner - 50.000 S
      • 1 Reg. SI aus Genua - 0 S
      • 2 Minghan LR/SR aus Ungarn - 50.000 S



    ____________________________________

    Aktionsetat - 500.000 S
    ____________________________________

    • Handelsposten in Pori, Finnland - 500.000 S

      Um die neugeknüpften Bande nach Nordeuropa weiter zu festigen und den potenziellen Markt zu erschließen, errichtet das Khanat Italien in diesem Jahr einen Handelsposten in dem Hafen von Pori in Finnland. Dieser neugebaute Hafen bietet den italienischen Händlern große Chancen, durch seine moderne Infrastruktur und seine zentrale Lage im Großfürstentum, sowie in der Ostsee selbst.
      Darüberhinaus erhofft man sich durch diese Investition die aufstrebende Stadt Pori auch direkt zu unterstützen und den Aufschwung in der Region zu beflügeln.



    ____________________________________

    Sonstiges - 278.500 S
    ____________________________________

    • Um die CTC wieder zurück auf den Erfolgspfad zu führen, beschließt das Khanat, in Abstimmung mit dem Vorstand, folgende Maßnahmen:
      • Bis zur Einrichtung einer Börse, an der die Anteile der CTC frei gehandelt werden können, wird das Khanat Italien jeden neu gezeichneten Anteil eines bisherigen Investors durch den Transfer eines staatlichen Anteils verdoppeln. Über diese Maßnahme soll frisches Kapital für die Gesellschaft gewonnen werden.
      • Als sofort wirksame Unterstützung werden die Unterhaltskosten der CTC Handelsflotte für 1704-1706 vom Khanat Italien übernommen. Diese Unterstützung gilt auch für den Fall, dass die Flotte erweitert wird. Die Kosten für das Jahr 1706 betragen hierbei 36.000 S.
      • Der CTC werden weitere 50.000 S zur Verfügung gestellt, um die Neuausrichtung des Geschäfts zu unterstützen.
      • Kronprinz Urus wird persönlich eine Delegation der CTC nach Westafrika begleiten, um die Wichtigkeit dieses Unterfangens zu unterstreichen, und das Knüpfen neuer Kontakte zu unterstützen.


    • Um auch den transalpinen Handel zu fördern, erwirbt das Khanat Italien Handelsprivilegien der Stufe I vom Khanat Baiern für Italien und Italienisch-Tirol - 50.000 S Nachdem die Generaloberin das zugesagte Abkommen doch wieder gekippt hat, wird Khan Tenzin ihr einen einzelnen Herrenschuh aus Florenz schicken, als Erinnerung an ein lukratives Geschäft, das nicht zustande kam, und als Zeichen des Unmuts über dieses Geschäftsgebaren, welches es unter Männern sicherlich so nicht gegeben hätte.

    • Um die Bande nach Ungarn zu stärken und vorallem die Grenzregion zu beleben, werden für 5 Jahre Handelsprivilegien der Stufe I vom Khanat Ungarn erworben. Der Preis hierfür beträgt im ersten Jahr 30.000 S, im zweiten Jahr 40.000 S und so weiter.

    • Es wird eine Delegation nach Irland entsandt, um unter den dortigen Handelshäusern, die in Westafrika tätig sind, für die CTC zu werben und Kontakte zu knüpfen. Unter gemeinsamer Flagge segelt es sich sicherer!
      Für kurzentschlossene irische Händler, die noch in 1706 Anteile erwerben, wird Italien jeden gezeichneten Anteil aus seinem staatlichen Anteil verdoppeln.

    • Nachdem die letzten Jahre der Fokus mehr auf der Außenpolitik lag, wird sich Khan Tenzin dieses Jahr voll und ganz auf Italien und dessen ländlichen Raum konzentrieren. Zu diesem Zwecke unternimmt der Khan eine Reise durch das Land.
      Beginnen wird die Reise im Frühling am neuen Flusshafen von Pavia, den der Khan gerne inspizieren möchte. Von hier aus wird man dem Po folgen und an verschiedenen Stationen Halt machen, um sich mit Italienern aller Schichten auszutauschen. Die Route führt schließlich über Mantua und Verona zur Etsch, um erneut einer wichtigen Lebensader des Landes zu folgen.
      Die Endstation dieser Reise wird Italienisch-Tirol sein, wo der Khan plant zu überwintern. Hier möchte der Khan höchstpersönlich in Erfahrung bringen, wie sich die bairischen Handelsprivilegien gerade auf die Wirtschaft in Tirol ausgewirkt haben ob auch Tirol von den ungarischen Handelsprivilegien profitiert und wie man hier die jüngste Annäherung an Buda bewertet. Außerdem gibt man an dieser Stelle bekannt, im kommenden Jahr einen Schwerpunkt auf den Bergbau zu setzen, welcher hoffentlich vorallem die alpinen Regionen des Khanats stärkt.

    • Die Angehörigen der in der Schlacht von Barbados gefallenen Matrosen erhalten eine Entschädigung in Höhe von 2.000 S

    • Zur Unterstützung der finnischen Freunde überlässt Italien dem Großfürstentum 3*50 III und 8*25 III zum Selbstkostenpreis - -63.000 S

    • Das Khanat der Kanarischen Inseln zahlt den Neubau der verloren gegangenen 250er III -135.000 S

    • Die italienische Marine ordert weitere Schiffe in den heimischen Werften, vorallem um die Abgaben und Verluste zu ersetzen - 319.500 S
      • 3*250 III - 135.000 S
      • 3*100 III - 54.000 S
      • 8*50 III - 72.000 S
      • 13*25 III - 58.500 S


    • Italien übernimmt die ungarische Feldartillerie zu 50% des Neuwertes - 1,1 Regimenter Feldartillerie III - 99.000 S

    • Das Khanat der Kanarischen Inseln mietet 1 Regiment SI - -60.000 S

    • Die Banditenbekämpfung wird künftig dem Khanat Ungarn überlassen, welches hierfür 2 Minghan LR/SR (Aufteilung siehe Ungarn) in Italien stationiert - siehe Militäretat






    ____________________________________
    Ausgaben insgesamt: 1.788.500 S
    Bilanz: -1.008.500 S
    Schuldenberg: 6.057.143 S
    ____________________________________
    Kreditaufnahme:
    • 7.000.000 S zu 10% aus der Schweiz
    • 68.643 S zu 12% in Italien


    Schatzkammer: 0 S
    Geändert von Simato (11. August 2024 um 20:29 Uhr)
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
    Von Simato lernen heißt Siegen lernen!

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