Die Bischöfe und Kardinäle sind wie befürchtet gespalten. Die vielen Italiener an der Kurie, die trotz ihres oft jahrelangen Aufenthalts in Rom häufig noch von heimischen Pfründen leben, familiäre Verbindungen pflegen und am Schicksal ihrer Heimat Anteil nehmen, setzen sich meist für eine echte, unparteiische Vermittlung ein. Ihrer Ansicht nach liegt die Schuld auf beiden Seiten, vielleicht sogar noch stärker bei der Koalition, die mit Galicien, Ungarn und sogar dem Kalifat gänzlich unbeteiligte Mächte in den Krieg hineinzuziehen versuche. Die französischen und auch die meisten hellenischen und spanischen Bischöfe sehen das Ganze natürlich völlig anders. Ihnen zufolge müsse der Heilige Stuhl ein klares Zeichen gegen diese Zusammenarbeit der „Piratenkhane“ setzen. Etwas überraschend schließen sich – vielleicht wegen der engen Verbindungen nach Hellas – sogar einige Bischöfe aus der Satrapie Sansibar dieser Ansicht an. Die meisten Orientalen und Mongolen können kaum etwas dazu sagen, und in Europa ist die Meinung entweder unentschlossen oder geteilt, jedoch meist mit gewissen Sympathien gegenüber der französischen Seite. In den Alpenländern neigt man wiederum eher Italien zu, was als Überraschung gilt.