Der Kuriltai teilt die Empörung des Khans, als er mitteilt, dass der Kalif, Galicien, Hellas und der Heilige Stuhl sich auf die gegnerische Seite gestellt hätten und möglicherweise bald dem Krieg gegen Italien beitreten könnten. Auch der Erzbischof von Genua kann keine Hoffnung machen. Zwar habe der päpstliche Legat nicht mit einer Kriegserklärung gedroht, doch die Überzeugung des Heiligen Vaters kundgetan, dass die Vorwürfe gegen Italien der Wahrheit entsprächen. Die Hoffnung des Monarchen, das Großkhanat Dagomys werde Ungarn ein Eingreifen versagen, wird zwar von einigen Ständen fast wie ein Strohhalm auf dem Meer ergriffen; angesichts der zahlreichen inneren Probleme der mongolischen Teilreiche dürfte eine fortdauernde Neutralität aber deutlich wahrscheinlicher sein. Auch diejenigen, die auf einen diplomatischen Erfolg des Kronprinzen im September hoffen, plädieren daher für eine Fortsetzung der Gespräche. Sollte sich die Sorge des Khans bewahrheiten, stünde man in wenigen Wochen sonst im Kampf gegen fast alle starken Militärmächte des freien Europa, was zweifellos den Untergang Italiens bedeuten würde. Finanzielle Forderungen könne der Herrscher dabei in jeder Höhe annehmen, die einen Frieden herbeiführe. Bei den Privilegien sind besonders die ligurischen Städte skeptisch, doch sogar die dortigen Kaufleute sehen es als geringeres Übel gegenüber einer Zerschlagung des Landes an. Stufe IV sei für Frankreich (erst recht, wenn dabei auch die Krone beteiligt sei) bei einer so hohen Geldforderung aber sehr viel. Vielleicht könne man hier nochmals nachverhandeln. Gebietsabtretungen lehnt man hingegen mehrheitlich ab, zumal dies im konkreten Fall den Verlust weiterer Pässe bedeuten würde. Die „kleineren“ Forderungen (Geiselstellung, Ersatz von Schiffen) könne Tenzin jederzeit als Verhandlungsmasse einsetzen, daran werde ein Friede aber sicherlich nicht scheitern. Außerdem überlässt man dem Monarchen die Entscheidung darüber, ob Italien offiziell um Frieden nachsuchen oder zunächst weiterhin informell verhandeln solle, um möglichweise durch den Erweis militärischer Kraft oder einen überraschenden Erfolg des Kronprinzen in Dagomys bessere Konditionen zu erhalten.