Das läuft zumindest besser als die historische Variante.![]()
Die Nordstaaten: Nieder mit den Rebellen!
Für den Süden und das Recht auf Sezession.
Egal.
Das läuft zumindest besser als die historische Variante.![]()
Wenige Minuten später haben wir schließlich unser Ziel erobert.
Nun heißt es die verbliebenen feindlichen Kräfte ausschalten und der Truppe dann die wohlverdiente Rast zu gewähren. Ich befürchte, dass das noch nicht die letzte Stellung war, die heute erobert werden muss.
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Nachdem die Höhen gesichert und zwanzig Minuten gehalten wurden startet bereits die nächste Phase der Schlacht. Damit gibt es leider keine Zeit zum Ausruhen.
Unser neues Ziel liegt im Rücken unserer aktuellen Stellungen im Süden und zwischen uns und dem Ziel liegen viele Wälder.
Der aktuelle Plan sieht vor einige Brigaden an dem Fluss südlich unserer Stellungen zu positionieren, um gegnerische Angriffe abzuwehren und ansonsten vorerst die feindlichen Verbände im Norden aufzureiben.
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Im äußersten Süden sind nun sogar Brigaden unseres dritten Korps verfügbar, die eigentlich das erste unterstützen sollten.
Diese stehen hier aber noch im Kampf gegen einzelne Brigaden. Ich denke, dass ich hier maximal einige Brigaden auf das neue Ziel verlegen werde, da ich unsere Front im Süden nicht schwächen möchte, wenn hier die Schlacht weitergeht.
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Weiter nördlich marschiert mindestens eine Brigade auf unsere Stellungen zu.
Hier positioniere ich einige weitere Brigaden auf dem Hügel nördlich des Flusslaufes und stelle 2 Artilleriebatterien ab. Sofern hier nicht noch mehrere weitere Brigaden auftauchen, sollten wir den Gegner hier lange genug beschäftigen können, bis der Feind im Norden ausgeschaltet ist.
Während wir im Norden weiter aufräumen, tauchen im Süden mehrere Rebellenbrigaden auf, die aber an unserer bereits gebildeten Frontlinie zerschellen.
Ich weiß nicht wie viele Einheiten der Feind noch in der Nähe der Telegraph Road hat. Aber wenn er nicht mehr Einheiten senden kann, sollte die Schlacht hier oben fast gewonnen sein.
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Aus dem Süden taucht eine feindliche Brigade nach der anderen auf.
Noch mache ich mir nicht so viele Sorgen. Wenn das aber so weiter geht, muss ich stetig mehr Kräfte aus dem Norden abziehen, um den feindlichen Vorstoß hier zu beantworten.
Ich kämpfe aber in jedem Fall lieber gegen vorrückende Feinde als das ich nochmal ein ganzes Korps gegen befestigte Stellungen führen muss und tausende Männer verliere.
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Der feindliche Aufmarsch aus dem Süden geht stetig weiter und wir können zwei weitere frische Brigaden im Süden ausmachen.
Zusätzlich taucht nun auch erste Artillerie auf. Ich verlege daher stetig weitere Verbände nach Süden, um dem Feind hier keine Chance auf einen Durchbuch zum Ziel zu geben.
Im Norden können wir derweil eine Brigade nach der anderen ausschalten. Noch verfügen die Rebellen dort aber über einige Verbände.
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Im Süden erleben die Rebellen ihr eigenes Fredericksburg und wir können die immer wieder angreifenden Verbände von unseren erhöhten Stellungen mit Artillerieunterstützung immer wieder zurückwerfen.
Der Feind hat mittlerweile sehr hohe Verluste erlitten und sollte den Angriff meines Erachtens kurzfristig abbrechen.
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Im Norden gehen die Kämpfe ebenfalls in unverminderter Intensität weiter.
Wir rücken zwar langsam vor aber irgendwoher kommt immer wieder eine weitere Infanteriebrigade oder Artilleriebatterie. Unsere Verluste steigen ebenfalls weiter und Grants Korps steht aktuell bei 25 Prozent. Das Reservekorps sogar bei über 30 Prozent Ausfällen.
Eine knappe halbe Stunde später scheint die Schlacht im Norden langsam abzuflauen.
Ich denke, dass wir nun alle verbleibenden feindlichen Kräfte entdeckt haben und diese bald ausschalten können.
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Im Süden führen die Rebellen derweil widerholt frische Truppen in die Schlacht. Bisher konnten unsere Verbände diese aber stets abweisen.
Mittlerweile sind unsere Truppen allerdings schon stark ausgedünnt und einige Brigaden haben nur noch unter 1.000 Männer. In Zusammenarbeit mit der Artillerie, sollten wir den Feind aber zurückwerfen können.
Lediglich unsere Verbände südlich des Flusses ziehe ich sicherheitshalber wieder zurück.
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Auch wenn wir sowohl im Norden als auch im Süden klar die Oberhand halten, sind die Verluste, vor allem bei unserem Reservekorps, weiterhin sehr hoch.
Fast 40 Prozent Verluste mittlerweile sprechen eine deutliche Sprache. An einen Vormarsch auf das südliche Ziel ist aus diesen Gründen aktuell überhaupt nicht zu denken. Ich werde eher schauen dann nach dem Wechsel auf den südlichen Teil der Schlacht den anderen Hügel einzunehmen. Für den Sieg müssen nur 2 von drei Zielen eingenommen werden. Daher möchte ich die Truppen im Norden nicht noch weiter strapazieren und begnüge mich den Feind zurückzuhalten.
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Kurz vor Ablauf der Zeit ist der Feind im Norden schließlich komplett ausgeschaltet und auch im Süden auf der Flucht.
Das Schlachtfeld im Süden ist gepflastert von toten Südstaatlern und verstreuten Soldaten. Unser Sieg hier ist somit trotz der Verluste sehr deutlich. Jetzt müssen wir die Schlacht lediglich noch im Süden zu einem für uns günstigem Ende führen.
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Kurz darauf endet die Schlacht im Norden und wir machen uns für das Finale im Süden bereit.
Die Karte hier ist nun auch deutlich größer und ein paar der eben noch im Norden eingesetzten Einheiten sind jetzt ebenfalls verfügbar. Das ist für die Einheiten im Norden aber nicht unbedingt vorteilhaft, da diese nun allen überlebenden Konföderierten Einheiten gegenüberstehen und selbst keine Artillerieunterstützung mehr haben.
Unsere Aufgabe bleibt weiter die Eroberung der Telegraph Road und der Höhen im Südosten wobei eins der beiden Ziele ausreicht. Ich denke es ist klar, welches Ziel erobert werden soll.
Im Süden stehen unsere Truppen bekanntlich kurz vor der Eroberung des Ziels und ich bereite mich auf den finalen Vorstoß vor.
Dafür wird die Kavallerie mit voller Munition wieder hinter unseren Linien nach Westen verschoben und sobald die feindliche Brigade südlich des Waldes ausgeschaltet ist, werden wir von 3 Seiten auf das Ziel vorrücken.
Nördlich des Waldes beim dritten Korps, werde ich auf größere Offensivaktionen verzichten, da der Feind hier noch in sehr starken Stellungen steht.
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Die Offensive ist vorbereitet und unsere Divisionen werden nun in Kürze mit dem Angriff beginnen.
Der Feind verfügt weiter über eine sehr starke Artilleriepräsenz im Kampfgebiet, sodass der Angriff schnell und kraftvoll erfolgen muss. Glücklicherweise sind alle Brigaden gut ausgeruht und bereit im Laufschritt vorzurücken.
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Gleichzeitig mit dem geplanten Angriff im Süden positionieren sich Teile des dritten Korps, um die feindlichen Brigaden und Artillerie zumindest zum Teil im Norden zu binden.
Das dritte Korps wird als erstes vorrücken und den Feind ablenken. Sobald der Feind sich in den Norden orientiert, wird dann das erste Korps vorstürmen. Ich bin gespannt, ob dies zumindest teilweise aufgeht.
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Aufgrund fortschreitender Ungeduld wird der Angriff nun doch eher als ursprünglich geplant begonnen.
Unsere Truppen rücken aus allen Richtungen auf die feindlichen Stellungen vor und ich hoffe diese rasch ausschalten zu können.
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Es gelingt uns sehr schnell das Ziel zu sichern und mit ersten Brigaden den Wald zu erreichen.
Nun müssen wir den Druck aufrechterhalten und verhindern wieder rausgeworfen zu werden. Der Feind verfügt über sehr starke Kräfte vor Ort und das Ganze ist ein Glücksspiel. Ich bin aber von der Kampfkraft und Moral unserer Brigaden überzeugt und glaube an den Sieg.
Wie gewohnt laufen die Rebellen nach dem Verlust des Siegpunktes Amok und greifen mit fast allen vorhandenen Truppen im Sturmangriff an.
Drei feindliche Brigaden sind bereits auf der Flucht und ich bin zuversichtlich auch die anderen Angriffe abwehren zu können.
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Einzelne unserer Brigaden geraten zwar durch den feindlichen Ansturm ins Schwanken und Medici muss sogar fliehen. Unterm Strich halten wir aber Stand und können dem Gegner schwerste Verluste zufügen.
Wir haben nun sowohl im Norden als auch im Süden des Waldstücks fast alle feindlichen Einheiten in die Flucht geschlagen und rücken weiter gegen die feindlichen Kräfte vor.
Wenn wir das Ziel noch 14 Minuten halten, sollte die Schlacht gewonnen sein.
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In 3 Minuten ist der Timer abgelaufen und der Feind befindet sich mittlerweile im ungeordneten Rückzug aus dem Waldgebiet.
Unglücklicherweise stellt sich aber heraus, dass die Schlacht nach der Einnahme des Hügels nicht endet. Wir müssen uns damit wohl doch mit der Eroberung der Telegraph Road befassen.
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Unsere Verluste steigen zwar stetig an, dafür können wir aber eine feindliche Brigade nach der anderen aus der Schlacht nehmen.
Wir rücken stetig durch den Wald vor und ich gehe nicht davon aus, dass der Feind uns noch lange aufhalten kann.
Daher wird nun ein Teil des dritten Korps nach Westen geschickt, um den Angriff auf die Telegraph Road zu starten. Da die Feinde hier große Verbände nach Norden geschickt hatten, gehe ich nicht mehr von vielen Verteidigern aus.
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Im Osten rücken wir langsam weiter vor und säubern den Wald von feindlichen Einheiten.
Die Konföderierten finden keinen Weg mehr ihre Linien zu stabilisieren und sind stetig in der Rückwärtsbewegung. Unsere Kavallerie kann dem Gegner dabei immer wieder in den Rücken fallen und die Lage für den Feind somit weiter verschlechtern.
Leider kommt die Infanterie durch den Wald nur sehr langsam vorwärts und wir können den Feind daher nicht so rasch ausschalten wie erhofft.
Während wir den Feind im Südosten weiter vor uns her treiben, erreichen erste Verbände die Telegraph Road und finden unser Ziel komplett verlassen vor.
Die Sicherung sollte somit kein Problem darstellen und wir werden die Schlacht dann hoffentlich doch vorzeitig beenden können.
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Kurze Zeit später ist die Schlacht dann tatsächlich um und der Sieg unser.
Fredericksburg war ein glorreicher Sieg für unsere Truppen und wir konnten dem Feind über 60.000 Männer Verluste zufügen. Trotzdem hat dieser Sieg einen enorm bitteren Beigeschmack, da auch auf Seiten der Union tausende Männer gestorben sind und Gesamtverluste von über 25.000 Mann in den Büchern stehen.
Der Kampf im Norden bei Fredericksburg hat uns gezeigt, dass dieser Krieg auf beiden Seiten erhebliche Opfer fordern wird und die immer besser werdenden Feldbefestigungen nur unter enormen Verlusten überwunden werden konnten.
Wir mussten diesmal mit 2 Divisionen a 5.000 Männern gegen eine einzelne feindliche Brigade in der Befestigung anstürmen und haben den Durchbruch am Ende nur geschafft weil direkt hinter der ersten Angriffskolonne mehrere erfahrene Brigaden des zweiten Korps vormarschiert sind. Wir mussten also etwa 15.000 Mann aufbieten, um hier den Durchbruch zu schaffen.
Ich hoffe in Zukunft etwas effizientere Wege für solche Schlachten zu finden. Für heute war der Erfolg zwar unser, die Verluste trüben die Stimmung aber erheblich. Hat Tohuwabohu am Ende doch recht?
Bei den Einheitenstatistiken gibt es diesmal eine starke Spreizung:
Ganz oben steht unsere im zweiten Korp eingesetzte Elitebrigade, die im Norden eine entscheidende Rolle spielte und maßgeblich an der Ausweitung des Durchbruchs beteiligt war. Die Männer haben in jedem Fall gezeigt was sie drauf haben.
Die meisten unserer Truppen haben davon profitiert, dass die Flankenbewegung vom Feind kaum entscheidend unter Druck geraten ist. Damit konnten bei relativ hohen besiegten Gegnern bei den meisten Einheiten nur geringe Verluste verzeichnet werden.
Einzig Medici stand an einer ungünstigen Stelle und hat dafür, dass er lange in Reserve stand, erhebliche Verluste erlitten.
Unsere Artillerie war hier, aufgrund des bewaldeten Geländes und des raschen Vormarschs, nicht so effizient wie in den letzten Schlachten. Aber die Artillerie wird sicher zu gegebener Stunde wieder glänzen können.
Waffen gab es diesmal in großer Menge zu erbeuten.
Vor allem die Lorenzgewehre und die Enfield sowie MJ&G sind dabei in ausreichender Menge erbeutet worden, um einige Brigaden damit auszurüsten.
Erwähnenswert sind ansonsten noch die Sharps Karabiner und die 24-Püfnder Haubitzen sowie einige andere Geschütze.
Ich hoffe damit zumindest die erlittenen Verluste ausgleichen und langsam dem vierten Korps bessere Waffen zur Verfügung stellen zu können.
Nach der Schlacht erhalten wir auch unsere Belohnung.
Diesmal erhalten wir weniger Rekruten als wir Verluste hatten. Da aber ein großer Teil der Verluste als Veteranen wieder zur Verfügung steht, sollte die Auffrischung der Einheiten ohne Probleme möglich sein und noch genügend Rekrutenreserven verbleiben.
Die Karrierepunkte investiere ich diesmal beide in Economy, um die Waffen und Geschütze, die regelmäßig erworben werden um 10 Prozent günstiger zu machen. Da allein die erbeuteten Waffen nicht ausreichen, halte ich diese Investition aktuell für sinnvoll.
Natürlich habe ich recht!
Und null Verluste bei racebear! Kein Wunder, dessen Einheit stand immer nur abseits in der Etappe!!! Da, wo ich eigentlich sein sollte!
Irrtum mein Lieber, ganz hinten bei den Bürgermädels ist mein Posten.![]()
Du kannst gleich mal das Schlachtfeld von den zig zehntausenden Leichen freiräumen!!! Das erledigen keine Mädchen.
Nach der Schlacht der gewohnte Blick auf unser Korps.
Das Korps ist aufgrund der überschaubaren Verluste in der letzten Schlacht noch weitestgehend intakt und benötigt nur einige Auffrischungen.
Admiral G erhält als erster die dritte Erfahrungsstufe und erhält als letzten Bonus eine Verbesserung der Nachladegeschwindigkeit um 10 Prozent sowie der Bewegungsgeschwindigkeit um 25 Prozent. Etwas mehr Mobilität und eine schnellere Feuerfolge können uns nur entgegen kommen.
Aufgrund der hohen Verluste in der letzten Schlacht stehen uns nun über 10.000 Veteranen zur Verfügung. Da wir aber sehr hohe Verluste im frisch aufgestellten vierten Korps hatten, ist die durchschnittliche Erfahrung der Veteranen im Vergleich zu den letzten Schlachten stark gesunken.
Da in der nächsten Schlacht nur 10 Brigaden eingesetzt werden können, kümmere ich mich zunächst nur um das erste Korps. Die anderen Korps kommen dann dran, sobald es sich lohnt.
Da wir über sehr viel Ansehen verfügen, schaue ich zunächst was es zu kaufen gibt.
Die Springfield 1863 ist weiterhin nicht käuflich zu erwerben und wird daher mit Sicherheit für Ansehen geholt werden. Die 20-Pfünder sind ebenfalls sehr attraktiv. 21 weitere Geschütze werden dabei helfen auch die anderen Korps mit entsprechend starker Artillerie auszustatten.
Als erstes werde ich aber Rosecrans und Sheridan erwerben. Die Waffen sollten erst nach der nächsten Schlacht benötigt werden. Wenn ich den größten Teil des Ansehens behalte, erhalten wir einen Moralbonus von 14 Punkten. Das macht sehr viel aus.
Unsere Kernarmee der ersten beiden Divisionen erhält jeweils Veteranen und der Rest mit Ausnahme der Artillerie Rekruten. Waffen sind ausreichend vorhanden, sodass hier keine erworben werden müssen.
Bevor es ins nächste Gefecht geht, möchte ich noch auf Tohuwabohus Aussage eingehen, dass schon tausende Männer unter seinem Kommando gefallen sind und möchte die Schlaflosigkeit einmal mit Fakten hinterlegen.
Im Folgenden eine Aufstellung all unserer Brigaden sowie der bisherigen Verluste und ausgeschalteten Feinde.
Tohuwabohu hat bei den Verlusten tatsächlich einen deutlichen Vorsprung vor Kendogan und Medici. Die Aussage muss daher bestätigt werden. Dafür kommt die Artillerie gut weg mit sehr wenigen Verlusten. Aber die Artillerie muss auch nicht in erster Reihe kämpfen und das feindliche Feuer aushalten.
Dann wird es Zeit die nächste Schlacht vorzubereiten.
Wir befinden uns wenige Tage nach der Schlacht von Fredericksburg in Tennessee und dürfen hier zunächst ein kleines Gefecht führen, ehe wir Silvester dann am Stones River die nächste große Schlacht schlagen dürfen.
Der Feind im Westen verfügt noch über eine sehr große Armee, die auch besser ausgebildet und ausgerüstet scheint als die uns zuletzt gegenüberstehende Armee. Ich bin gespannt, wie wir uns hier behaupten können.
Als erstes werden wir uns gegen einen Angriff von Nathan Bedford Forrest erwehren dürfen. Das klingt nach viel Kavallerie.
bin inzwischen nicht mehr ganz so ein Neuling ;-)
Der Aufklärungsbericht verspricht über 17.000 feindliche Soldaten und 24 Kanonen.
Wenn es sich um ein feindliches Kavalleriekorps handelt, werden die Kanonen hoffentlich nur leichte Feldartillerie sein.
Laut Aufklärungsbericht handelt es sich bei unseren Gegnern zum größten Teil um abgesessene Kavallerie und wir dürfen uns auf Angriffe von allen Seiten einstellen. Da der Gegner uns deutlich überlegen ist, wird es wesentlich sein rechtzeitig brauchbare Verteidigungsstellungen zu besetzen.
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Es folgt die gewohnte Beschreibung unseres Auftrags:
Unser Auftrag ist der Schutz eines Nachschubdepots vor feindlichen Truppen. Dafür stehen uns zu Beginn lediglich 6 Brigaden zur Verfügung und die Verstärkungen werden erst in 2 Stunden erwartet.
Da wir 2 Stunden ausharren müssen, entscheide ich mich 4 Infanteriebrigaden und zwei Artilleriebrigaden aufzustellen. Ich hoffe mit diesen Truppen lange genug auszuhalten. Mit so wenigen Brigaden werden wir uns aber schwer in alle Richtungen verteidigen können.
Racebear erhält für diese Schlacht die James Geschütze, da diese sowohl in der Nahdistanz als auch auf Entfernung gute Ergebnisse liefern un dich in der bevorstehenden Schlacht mit vielen Sturmangriffen der Konföderierten rechne, die am besten mit effizienten Kartätschenbeschuss gestoppt werden. Das ist aber die Schwachstelle der 20-Pfünder. Diese werden dann nächste Schlacht sicher wieder benötigt.
Leider ist das Nachschublager auch auf offenem Gelände, was das Ganze nicht einfacher macht.
Da ich keine Möglichkeit sehe, wie wir mit 4 Infanteriebrigaden und 2 Artilleriebatterien das Nachschubdepot gegen Angriffe aus allen Richtungen verteidigen sollen entscheide ich mich den Rückzug anzutreten und das Depot später zurück zu erobern.
Da die Verstärkung in 2 Stunden aus dem Nordosten erwartet wird, fällt die Wahl auf die östlichen Wälder. Hier gaben wir Deckung und können nur noch von 3 Seiten angegriffen werden. Mit der Artillerie in der Mitte, sollte dies eine starke Verteidigungsstellung sein.
Wenn dann die Verstärkung eintrifft sollte noch genügend Zeit sein, um den Vorstoß auf das Depot zu führen.
Die Truppen sind entsprechend im östlichen Teil des Depots positioniert und werden sich schnellstmöglich nach Osten bewegen. Ich versuche die beiden Nachschubwagen ebenfalls in Sicherheit zu bringen, ehe der Feind da ist. Aktuell kann ich aber nicht sagen, wie nahe die feindlichen Verbände schon sind.
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Unsere Brigaden stellen sofort Plänkler ab, die in alle Richtungen ausschwärmen, um unseren Rückzug nach Osten zu decken und uns rechtzeitig vor feindlichen Truppen zu warnen.
Noch bevor wir unsere geplanten Stellungen erreicht haben, werden erste Rebellenbrigaden im Nordosten gesichtet und zunächst von Tohuwabohus Plänklern verlangsamt.
Ich gebe der Infanterie den Befehl im Laufschritt vorzurücken, um den Gegner in Empfang zu nehmen. Aus den anderen Richtungen haben wir bisher keine feindlichen Verbände sichten können.
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Der Feind wartet nicht lange ab und startet direkt einen Angriff auf unsere noch nicht organisierten Truppen.
Glücklicherweise habe ich aber rechtzeitig 3 Brigaden in eine Linie gebracht, um den Angriff abzufangen. Damit sollten wir Zeit gewinnen, um langsam weiter nach Osten zu ziehen und unsere geplante Verteidigungslinie zu etablieren.
So gelingt es Tohuwabohu die feindliche Brigade durch einen beherzten Sturmangriff nach leerschießen der Gewehre, ohne größere Verluste zurückzuschlagen.
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Tohuwabohu darf sich nach der erfolgreichen Abwehr des Sturmangriffs zunächst hinter den Linien ausruhen.
Die Artillerie hat sich mittlerweile positioniert und wir stellen uns zunächst dem Kampf. Gegebenenfalls weichen wir noch weiter nach Osten aus, falls der Feind auch aus anderen Richtungen kommt. Bisher können unsere Späher aber noch keine feindlichen Aktivitäten im Süden ausmachen.
Daher versuche ich jetzt zunächst den Feind im Norden so weit es geht zu dezimieren.
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Nach dem ersten Vorstoß der Konföderierten entspannt sich die Lage zunächst zusehends.
Die feindlichen Verbände haben sich zurückgezogen und gehen dazu über uns mit ihren Geschützen zu bombardieren. Glücklicherweise sind die Verluste aufgrund der guten Deckung im Wald relativ gering. Aber grade Kendogan hat schon einige Männer verloren.
Ich versuche mit den Plänklern die feindlichen Geschütze zu finden und dann unter Artilleriebeschuss zu nehmen.
Dafür hat der Feind das Nachschublager erobert und hält dieses nun. Ich hoffe die Schlacht endet nicht schon wenn der Timer oben abgelaufen ist. Dann hätte ich mich hier gewaltig verkalkuliert aber zumindest große Verluste vermieden.
Es gibt gute und schlechte Nachrichten.
Die gute Nachricht ist: Die Schlacht ist nicht verloren durch den Verlust des Ziels und wir haben noch genügend Zeit das Ziel rechtzeitig zurückzuerobern.
Die schlechte Nachricht ist, dass der Feind sich leider nicht zu einem Angriff auf unsere Stellungen hinreißen lässt und wir die feindlichen Truppen damit nicht aus unserer starken Defensive heraus aufrollen können.
Ich muss also meine Taktik anpassen und werde versuchen unsere Verteidigungslinien langsam nach Norden zu verschieben, um die feindlichen Kräfte dort angreifen zu können und unseren Reserven den Weg zu ebnen.
Wenn dies gelungen ist, werden wir dann nach Süden auf das Ziel marschieren.
Ich werde aber stets aufpassen müssen, dass der Feind uns nicht in die Flanke fällt. Im Süden tauchen nun auch aufgesessene Kavallerieverbände auf, die uns mit ihrer Beweglichkeit Probleme machen könnten.
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Wie angekündigt, wird unsere Linie langsam nach Norden verschoben. Dies lädt eine feindliche Brigade zum Angriff auf unsere Verbände ein, der aber ohne große Probleme abgewehrt wird.
Auch weitere feindliche Brigaden beginnen un zumindest Feuergefechte mit unseren Truppen zu starten und wir erhalten so die Chance, die feindlichen Verbände zu dezimieren. Da wir über ausreichende Versorgungswagen verfügen, können wir hier relativ freizügig mit der Munition umgehen.
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Während sich der Hauptteil unserer Truppen nach Westen orientiert, um die dort in großer Zahl aufmarschierenden Rebellen in Schach zu halten, rückt Kendogans Brigade im Schutz der Bäume stetig nach Norden vor. Das Ziel ist es die feindliche Artillerie im Norden zum Schweigen zu bringen.
Eine erste Salve bringt den Feind schon zum Schwanken und ich hoffe die Artillerie mit einer zweiten Salve zumindest kurzfristig in die Flucht zu schlagen.
Tohuwabohus Plänkler verschreiben sich derweil weiter heldenmutig unserer Sache und ziehen das Feuer der Artillerie auf sich. Da die Plänkler aber gut gedeckt sind, sind die Verluste nur sehr gering.
Es gelingt zwar nicht die Artillerie kurzfristig komplett aus der Schlacht zu nehmen, die feindliche Batterie erleidet aber erhebliche Verluste und verfügt bald nur noch über 4 Geschütze. Einige Plänkler werden die Artillerie weiter unter Druck setzen während Kendogan nun Wolnigree im Kampf gegen die Infanterie im Norden unterstützt.
Diese hat in der Zwischenzeit schon größere Verluste bei Wolnigrees Brigade verursachen können.
Kurze Zeit später verlassen dann auch die letzten Männer die feindlichen Geschütze und fliehen in Panik. Damit ist etwa die Hälfte der feindlichen Artillerie neutralisiert. Der Rest steht irgendwo im Westen außerhalb unserer aktuellen Reichweite.
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Die nächsten 20 Minuten passiert nicht viel und wir beschränken uns in erster Linie darauf die feindlichen Truppen im Norden zu dezimieren.
Nachdem die Lage im Norden unter Kontrolle ist erreicht uns die Nachricht, dass der Rest unserer Truppen bereits im Anmarsch ist. Da waren die Verbände eine halbe Stunde schneller als erwartet und wir können daher langsam mit den Planungen für den Gegenangriff beginnen.
Da nun die Kavallerie und die Scharfschützen vor Ort sind, wird direkt der Angriff auf die feindliche Flanke im Norden gestartet.
Medicis Brigade läuft zur Deckung der Operationen mit und um etwaige Sturmangriffe gegen unsere mobilen Einheiten zu kontern. Erfreulicherweise taucht sogar eine weitere unserer Infanteriebrigaden auf, sodass wir unserem Angriff aus dem Norden noch etwas mehr Standhaftigkeit geben können.