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Thema: Hast du die Bibel je selbst gelesen?

  1. #2251
    Hat einen Plan Avatar von Mongke Khan
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    Zumindest mir drängt sich das Attribut schon auf, weil er ja viele Wunder vollbracht hat und das Volk mit seiner Hilfe nicht nur aus Ägypten geführt wurde, sondern auch das Vernichten der Völker in Kanaan möglich sein soll.

    E: und Gott nennt sich ja durch Mose Rede 'Gott der Götter', also nochmal über vergleichbaren Gestalten.

  2. #2252
    Zurück im Norden
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    An der Stelle würde ich eigentlich auch keine Einschränkung von Gottes Allmacht sehen. Es könnte eher der Tun-Ergehens-Zusammenhang gemeint sein, also dass es keine Armen geben sollte, wenn sich alle an die göttlichen Gebote halten würden. Das müsste man aber wohl anhand des hebräischen Textes prüfen.

  3. #2253
    Süß und knuddlig Avatar von Schlumpf
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    Wann enden denn endlich diese ganzen Wiederholunge?.
    Wobei das natürlich sehr pädagogisch ist.
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  4. #2254
    Zurück im Norden
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    Zitat Zitat von Der Kantelberg Beitrag anzeigen
    Redet ihr grade ernsthaft darüber, ob die Israeliten zur Mosezeit schreiben konnten und mit welcher Schrift der das gemacht hat, Jon?

    Ich kenn da so einen Typen, der steht auf Wikipedia-Links:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Protosinaitische_Schrift



    1700 v. Chr. - Das ist ungefähr die Zeit, in der die konservative Auslegung den Exodus datiert. (ein bisschen früher) Und ein gewisse Mose soll genau zu dieser Zeit im Sinai oder in dessen Nähe rumgewandert sein und 40 Jahre lang Schafe gehütet haben, wobei er vorher ne gute Ausbildung am Königshof genossen haben soll. Außerdem war er Schwiegersohn des Priesters von Midian. Er hat also ne Menge Zeit, einen intellektuellen Hintergrund und durch seinen Schwiegervater Kontakte und Kenntnisse der Region.

    Dass der da aufgeschnappt hat, wie ne Buchstabenschrift funktioniert ist ziemlich plausibel - sowas ist ja kein Hexenwerk. Vielleicht hat er sie sogar mit erfunden oder verbessert - das ist aber pure Spekulation. (Die Schrift ist wohl älter - im Artikel steht ja "spätestens 1700 v. Chr."
    Die Schrift wäre eine denkbare Möglichkeit, ja. Oder eben eine andere Schrift aus der Region, je nachdem, wann der Exodus stattfand. Ich würde eine spätere Datierung für wahrscheinlicher halten, weil sonst die Wüstenzeit sehr lang gewesen wäre oder man Anachronismen in Josua und Richter annehmen muss. Es ist natürlich auch möglich, dass man andere Arten von Aufzeichnungen verwendete. Die Inka benutzten beispielsweise farbige Knotenschnüre, um nicht bloß Zahlen oder kurze Informationen, sondern sogar komplexe Mythen und historische Ereignisse "aufzuzeichnen" - und da behauptet man auch nicht, dass es sich dabei bloß um spätere Fiktionen handelt.

    Dave: Natürlich hat sich jede Schrift irgendwann entwickelt. Das bedeutet aber nicht, dass diese Entwicklung erst in der Zeit einsetzt, aus der man erstmals eine erhaltene Inschrift auf Stein gefunden hat. Das ist sogar relativ unwahrscheinlich, gerade wenn sich die fragliche Kultur ganz in der Nähe anderer schriftkundiger Kulturen befindet. Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass die Römer vor 600 und "die Griechen" vor 900 oder 800 nicht schreiben konnten, selbst wenn sie vielleicht ein fremdes Schriftsystem oder eine Adaption davon verwendet haben mögen. Dasselbe gilt für die Israeliten des 12. Jh. (falls diese Datierung zutreffen sollte), die aus dem schriftkundigen Ägypten ins schriftkundige Kanaan unterwegs waren.

  5. #2255
    Infrarot Avatar von Der Kantelberg
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    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Die Schrift wäre eine denkbare Möglichkeit, ja. Oder eben eine andere Schrift aus der Region, je nachdem, wann der Exodus stattfand. Ich würde eine spätere Datierung für wahrscheinlicher halten, weil sonst die Wüstenzeit sehr lang gewesen wäre oder man Anachronismen in Josua und Richter annehmen muss. Es ist natürlich auch möglich, dass man andere Arten von Aufzeichnungen verwendete. Die Inka benutzten beispielsweise farbige Knotenschnüre, um nicht bloß Zahlen oder kurze Informationen, sondern sogar komplexe Mythen und historische Ereignisse "aufzuzeichnen" - und da behauptet man auch nicht, dass es sich dabei bloß um spätere Fiktionen handelt.
    Das Argument ist ja sogar besser, wenn der Exodus noch später stattfand, dann gab es diese Alphabet-Schrift in dieser Zeit sogar schon x-jundert Jahre. Das hängt gar nicht an einer Früh- oder Spätdatierung (Die wollte ich auch gar nciht angesprochen haben), weil selbst eine Frühdatierung schon Schrift in der Sinairegion hat.
    Die Macht des Verstandes ... sie wird auch im Fluge dich tragen - Otto Lilienthal

    Schweinepriester: Ihr habt euch alle eine Fazialpalmierung verdient.


  6. #2256
    kriegstüchtig Avatar von Tohuwabohu
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    Das mit den 7 Jahren Knechtschaft und dann frei sein, erinnert mich an eine Privatinsolvenz.

  7. #2257
    der 397ste von 29355 Avatar von X_MasterDave_X
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    Zitat Zitat von Furrax Beitrag anzeigen
    Ergibt sich die angenommene Allmacht Gottes denn aus dem Alten Testament heraus oder ist das nicht viel mehr hineininterpretiert? Mir scheint der Gott des AT nämlich zum Beispiel den griechischen Göttern mit ihren Vorlieben, Fehlern und Launen, die auch nicht allmächtig sind, viel ähnlicher zu sein, als dann der Gott des NT.
    Ein interessantes Kapitel hierzu werden wir in einigen Wochen hier finden, aus 5. Mose 32. Da steht das "Lied des Mose", kurz vor Ende des Pentateuch.
    Dort wird ein wenig Licht darauf geworfen wie Gott zu seinem Volk kam, und ob es auch noch andere Konkurrenz-Götter gibt.

  8. #2258
    Hat einen Plan Avatar von Mongke Khan
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    5. Mose 16

    Achtung Spoiler:
    1 »Beobachte den Monat Abib und feiere das Passah zu Ehren des HERRN, deines Gottes; denn im Monat Abib hat der HERR, dein Gott, dich bei Nacht aus Ägypten hinausgeführt.
    2 Du sollst dann für den HERRN, deinen Gott, als Passahopfer Kleinvieh und Rinder an der Stätte schlachten, die der HERR erwählen wird, um seinen Namen dort wohnen zu lassen.
    3 Du darfst nichts Gesäuertes dazu essen: sieben Tage lang sollst du ungesäuertes Brot als ›Elendskost‹ dazu genießen – denn in ängstlicher Eile bist du aus dem Lande Ägypten weggezogen –, damit du an den Tag deines Auszugs aus dem Lande Ägypten zurückdenkst, solange du lebst.
    4 Sieben Tage lang darf bei dir kein Sauerteig in deinem ganzen Gebiet zu finden sein, und von dem Fleisch, das du am Abend des ersten Tages schlachtest, darf nichts über Nacht bis zum folgenden Morgen übrigbleiben.
    5 Du darfst das Passah nicht in irgendeinem deiner Wohnorte schlachten, die der HERR, dein Gott, dir gibt,
    6 sondern an der Stätte, die der HERR, dein Gott, erwählen wird, um seinen Namen dort wohnen zu lassen: dort sollst du das Passah abends bei Sonnenuntergang zu der Zeit deines Auszugs aus Ägypten schlachten
    7 und sollst es kochen und essen an der Stätte, die der HERR, dein Gott, erwählen wird; am folgenden Morgen aber sollst du umkehren und zu deinen Zelten zurückkehren.
    8 Nachdem du dann sechs Tage lang ungesäuerte Brote gegessen hast, findet am siebten Tage eine Festversammlung zu Ehren des HERRN, deines Gottes, statt; da darfst du keine Arbeit verrichten.
    9 Sieben Wochen sollst du dir abzählen: von da an, wo man die Sichel zuerst an die Saat legt, sollst du anfangen, sieben Wochen zu zählen,
    10 und sollst dann das Wochenfest zu Ehren des HERRN, deines Gottes, nach Maßgabe der freiwilligen Gaben feiern, die du von deinem Besitz darbringen wirst, je nachdem der HERR, dein Gott, dich segnet;
    11 und du sollst mit deinen Söhnen und Töchtern, deinen Knechten und Mägden und den Leviten, die in deinen Wohnorten leben, und den Fremdlingen, den Waisen und Witwen, die bei dir wohnen, vor dem HERRN, deinem Gott, fröhlich sein an der Stätte, die der HERR, dein Gott, erwählen wird, um seinen Namen dort wohnen zu lassen.
    12 Dabei sollst du daran gedenken, daß du (einst) ein Knecht in Ägypten gewesen bist, und sollst diese Satzungen gewissenhaft beobachten.
    13 Das Laubhüttenfest sollst du sieben Tage lang, wenn du die Obstlese hältst, von dem Ertrag deiner Tenne und Kelter feiern
    14 und sollst an diesem deinem Feste mit deinen Söhnen und Töchtern, deinen Knechten und Mägden und den Leviten, sowie mit den Fremdlingen, den Waisen und Witwen, die in deinen Wohnorten leben, fröhlich sein:
    15 sieben Tage lang sollst du das Fest zu Ehren des HERRN, deines Gottes, an der Stätte feiern, die der HERR erwählen wird; denn der HERR wird dich bei deinem ganzen Ernteertrag und bei der ganzen Arbeit deiner Hände segnen; darum sollst du dich durchaus der Freude hingeben!«
    16 »Dreimal im Jahr sollen alle Personen männlichen Geschlechts bei dir vor dem HERRN, deinem Gott, an der Stätte erscheinen, die er erwählen wird, nämlich am Fest der ungesäuerten Brote, am Wochenfest und am Laubhüttenfest. Man soll aber vor dem HERRN nicht mit leeren Händen erscheinen,
    17 sondern jeder mit dem, was er zu geben vermag nach Maßgabe des Segens, den der HERR, dein Gott, dir beschert hat.«
    18 »Richter und Obmänner sollst du dir in allen deinen Ortschaften, die der HERR, dein Gott, dir in jedem deiner Stämme gibt, einsetzen, damit sie dem Volke mit Gerechtigkeit Recht sprechen.
    19 Du darfst das Recht nicht beugen, darfst die Person nicht ansehen und Geschenke nicht annehmen; denn Geschenke machen die Augen der Weisesten blind und bringen die Sache derer, die im Recht sind, zu Fall.
    20 Der Gerechtigkeit allein sollst du die Ehre geben, damit du am Leben bleibst und das Land im Besitz behältst, das der HERR, dein Gott, dir geben wird.«
    21 »Du sollst dir neben dem Altar, den du dir für den HERRN, deinen Gott, errichten wirst, keinen Baumstamm irgendwelcher Art als Götzenbaum pflanzen
    22 und dir keinen Malstein aufstellen, weil der HERR, dein Gott, ihn haßt.-


    Bemerkungen/ Gedanken:


    • Die Feiertage, allen voran das Passah-Fest hatten wir auch schon. Beim Lesen ist mir nicht aufgefallen, das von der damaligen Beschreibung gravierend abweicht (Ungesäuertes Brot Emoticon: woohoo.
    • Was glaube ich neu ist, ist, dass man das Passah-Opfer außerhalb schlachten und essen und erst am nächsten Tag in die Wohnung zurück soll. Dass das erst jetzt relevant(er) wird, ist logisch, denn bislang hatten die Israeliten sowas wie einen festen Wohnsitz ja nicht
    • Ansonsten: Party
    • Das Einsetzen der Richter und Obmänner passt irgendwie nicht so recht zu den übrigen Versen, die sich ja um die Feierlichkeiten und die damit einhergehenden Pflichten drehen. Oder werden die im Rahmen solcher Feiern ausgesucht?
    • Unbestechlichkeit und Gerechtigkeitssinn werden als zentrale Eigenschaften der Oberen postuliert. Das sind auch heute noch Eigenschaften, die man sich von Richtern erwünscht. Witzig finde ich aber, dass bei den Israeliten die Geschenke den Richter blind machen, sich aber im Mittelalter bei "uns)" das Bild der blinden Justitia als Ideal durchgesetzt hat, um Unparteilichkeit auszudrücken
    • Gypten. Gypten, Gypten, Gypten.
    • Malsteine hassen
    Zitat Zitat von Baldri Beitrag anzeigen
    Würfel doch mal für nen Job bevor du hier finanzielle Aussagen triffst die ernstgenommen werden sollen.

  9. #2259
    Earth First! Avatar von Rinz
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    Zitat Zitat von Furrax Beitrag anzeigen
    Ergibt sich die angenommene Allmacht Gottes denn aus dem Alten Testament heraus oder ist das nicht viel mehr hineininterpretiert? Mir scheint der Gott des AT nämlich zum Beispiel den griechischen Göttern mit ihren Vorlieben, Fehlern und Launen, die auch nicht allmächtig sind, viel ähnlicher zu sein, als dann der Gott des NT.
    Das habe ich hier auch schon angesprochen, ich habe bisher noch nicht eine einzige schlüssige These zu der offenkundigen Frage gehört, warum Bild vom "Herrn" im AT sich auf so eklatante Weise, fast diametral vom Gottesbild im NT unterscheidet - und wer zum Henker dieser ominöse "Herr" des AT war, wenn er - was offenkundig scheint - nicht dem Allmächtigen entsprach.

    Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, wieso die Bibelforscher und Historiker dieses Feld so brach liegen lassen - aber vielleicht täuscht der Eindruck, vielleicht können der Kantelberg oder Jon Snow uns dazu Quellen-/Literaturhinweise geben, ohne der Erzählstrang unterbricht, sodass wir Mongke nicht verärgern?
    Ich denke, also bin ich hier falsch.

  10. #2260
    Infrarot Avatar von Der Kantelberg
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    Zitat Zitat von Rinz Beitrag anzeigen
    Das habe ich hier auch schon angesprochen, ich habe bisher noch nicht eine einzige schlüssige These zu der offenkundigen Frage gehört, warum Bild vom "Herrn" im AT sich auf so eklatante Weise, fast diametral vom Gottesbild im NT unterscheidet - und wer zum Henker dieser ominöse "Herr" des AT war, wenn er - was offenkundig scheint - nicht dem Allmächtigen entsprach.

    Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, wieso die Bibelforscher und Historiker dieses Feld so brach liegen lassen - aber vielleicht täuscht der Eindruck, vielleicht können der Kantelberg oder Jon Snow uns dazu Quellen-/Literaturhinweise geben, ohne der Erzählstrang unterbricht, sodass wir Mongke nicht verärgern?
    Die Forscher lassen es nicht brach liegen.

    Das Gottesbild unterscheidet sich halt nicht. (Oder zu mindest nicht so sehr, wie du annimmst.) Es gibt im NT sehr viele Stellen, die vom Zorn Gottes reden. Es gibt auch im AT sehr viele Stellen, die über Gottes Liebe reden. Der Eindruck täuscht halt, weil man natürlich nicht so gerne vom Zorn Gottes redet. Sondern gerne über die andern Stellen.
    Wir überlesen hingegen die Stellen von Gottes Liebe im AT, weil wir denken: Ist ja normal. Wir kennen ihn als "lieben Gott", oder haben zumindest so ein Bild von ihm, dass uns sowas nicht mehr auffällt und nicht herausstich. Warum sollte ein Gott eigentlich überhaupt ein Volk aus der Sklaverei befreien? Die können doch da bleiben, das juckt den doch nicht. Warum die ständige Wiederholung, dass die Ausländer gut behandelt werden sollen, die Witwen und die Waisen und die Armen allgemein. Was schert es denn Gott, wenn die Armen arm sind? Antwort: Er liebt Menschen und deswegen hasst er es, wenn Arme nicht genug zu essen haben, also gibt er Gesetze, so dass es nicht passiert.
    Oder hast du dir jemals bei so einem Gesetz gedacht: Wow, Gott scheint die Armen ja wirklich zu lieben? Nein, wir haben es so hingenommen oder überlesen, "denn das ist ja normal." Aber diese Sicht von Normalität ist grade durch ein biblisch-christliches Weltbild geprägt.
    Die Macht des Verstandes ... sie wird auch im Fluge dich tragen - Otto Lilienthal

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  11. #2261
    Earth First! Avatar von Rinz
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    Ist mir wirklich vollkommen schleierhaft, wie du zu solch einer Analyse kommst, ich meine wieviele schreckenserregende Bluttaten, wieviele von Eitelkeit geprägten Eifersuchtsdramen, wieviel humorloses Gemetzel soll denn Mongke hier noch vorlesen?
    Wie passt dieses Bild von der "launenhaften Diva", der bei jedem unentschuldigten Furz gleich wieder die Mordlust packt, mit dem zusammen was wir uns heute - vor allem dank dem Vorbild Jesus Christus - unter "Gott" bzw. dem göttliche Prinzip vorstellen? Und das hat herzlich wenig mit "nett und lieb" oder nicht nett und lieb zu tun, sondern damit, wie eigenartig es ist, dass ein vorgeblich allmächtiger, allumfassend wirksamer Gott sich so derartig heillos emotional verzettelt wie der im AT (wenn es es sich tatsächlich nur um einen handelte, das wäre eine weitere Frage). Oder glaubst du, Kantelberg, eine Figur wie Jesus Christus hätte sich mit einem solch billigen Schmierentheater abgegeben?
    Geändert von Rinz (21. Juni 2020 um 12:39 Uhr)
    Ich denke, also bin ich hier falsch.

  12. #2262
    Hat einen Plan Avatar von Mongke Khan
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    In letzter Zeit haben doch aber eher die sozialen und guten Aspekte überwogen (Schuldenerlass alle 7 Jahre, nett zu Armen sein, als Richter gerecht und nicht käuflich sein etc.). Besonders grausam war ja zuletzt die Ansage, alle Völker die in Kanaan leben, zu vertilgen. Das stach ziemlich stark hervor; abgesehen davon hat Gott immer nur die Israeliten für irgendwas bestraft und vor langer Zeit die Ägypter.

    E: zu Jesus und dem Gott im NT kann ich noch nichts sagen, so weit bin ich hier noch nicht
    Zitat Zitat von Baldri Beitrag anzeigen
    Würfel doch mal für nen Job bevor du hier finanzielle Aussagen triffst die ernstgenommen werden sollen.

  13. #2263
    kriegstüchtig Avatar von Tohuwabohu
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    Jetzt kann er ja nett sein, nachdem die Völkerschaften vertilgt und die Aufmüpfigkeit der Israeliten gebrochen wurden. Mission accomplished.

  14. #2264
    Earth First! Avatar von Rinz
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    Der Unterschied liegt darin, wie man mit seiner Macht umgeht. Das Bild, das vom göttlichen Prinzip bei Jesus überliefert wurde ist, sorgsam und verwntwortungsvoll mit seiner Macht umzugegen und sie nicht zum Eigennutz oder zur Rache zu mißbrauchen. Jesus erwirkte laut den alten Schriften einen Wandel bei seinen Mitmenschen zwar auch - wenn man so will - durch "Machtdemonstrationen", jedoch nie durch Machtmißbrauch, es ging ihm nie um "Herrschaft", auch nicht darum zu regieren, zu besitzen oder zu kontrollieren. Das aber sind - garniert mit einer großen Portion unbeherrschtheit und Neigung zum Kontrollverlust - im Wesentlichen Merkmale des "Herrn" im Alten Testament, so zumindest stellt es sich für mich dar.
    Ich denke, also bin ich hier falsch.

  15. #2265
    Ausgetreten
    Gast
    Ich verstehe das mit den Malsteinen nicht. Wo soll das Mehl herkommen?

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