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Thema: [KSP] Unheil in unendlichen Weiten

  1. #31
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    Mal sehen was die mit dem karriere modus so reinbringen wollen.

  2. #32
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    Mit .21 soll ja endlich mal was am Karriere-Modus getan werden:

    * Revised Flight-End scene flow.
    In preparation for Career gameplay, we are rethinking the way flights are ended. Gone is the ‘End Flight’ button in the Pause Menu, cause of many a tale of accidental space station deletion. Now, you’ll either get to return to the Space Center (as before), or when applicable, Revert to an earlier state (to launch or to the editors). More information on this soon.

    * Player Progress Tracking System
    Another step forward into Career Mode, this is an internal game system that will be used to track players as they progress towards advancing Kerbalkind to being a proper space-faring civilization. This is a core system, so don’t expect much in terms of new content from this… It will pave the way towards some very cool new features down the road though.

    * Overhauled Space Center Scenery
    Time to go over the most underdeveloped part of the game. Gone will be the placeholder terrain, and in comes proper scenery for the space center. And because it’s the same terrain as in flight, we don’t need to reload it when going for a launch. This should cut down transition times from KSC to flight quite a lot.

    * The Astronaut Complex Facility
    Another huge feature in the making, the Astronaut Complex is a new building at the Space Center, that gives you an overview of all your available victims brave explorers, and lets you recruit new ones from a list of applicants.

    * Crew Management
    Along with the Astronaut Complex, this adds the ability to select the crew for a vessel before launch (from the launch sites or from the editors). Pick from the list of available crewmembers, and assign them to any (yes, any) part on the vessel.

    * Overhauled Space Center Facilities.
    We’re also re-doing the VAB and SPH models, to bring them up to par with the facilites we already did on the previous updates.

    * More Upgrades to Parts and Part Modules.
    Continuing our work with moving all our parts to the new Modules system we implemented in 0.18, this update will feature yet more parts completely re-coded to the new system, allowing for many new possibilities from both stock and mod parts.
    Quelle

    Wobei, sollten die Werte der Astronauten jemals Auswirkungen auf das Verhalten des Raumschiffs haben, werde ich wohl nur noch unbemannte Flüge starten. Und Starts ohne ASAS will ich mir auch nicht vorstellen.

    Währenddessen im Spiel:

    Die "Ishtar" ist vollständig betankt.
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  3. #33
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    Der interplanetare Goldrausch beginnt

    Sonden entdecken Rohstoffe auf dem Mun

    Kerbolopis - Wie die Kerbal Space Agency heute Morgen meldete, haben die Sonden der kürzlich gestarteten "Lethe" Mission Spuren einer Rohform des Raketentreibstoffs auf dem Mun entdeckt. Der neue Stoff wurde mit dem Namen "Kethane" versehen.


    Der "Lethe"-Sondenträger über dem Mun

    "Diese Entdeckung könnte von größter Bedeutung für die Raumfahrt sein. Eine Möglichkeit, Raketentreibstoff im All zu erzeugen würde die Startkosten massiv reduzieren", äußerte sich der Administrator der KSA. Externe Experten bewerten die Entdeckung ähnlich und fordern eine Intensivierung der Bemühungen, eine munare Expedition zu starten.


    Eine Sonde der "Lethe" Mission auf der Oberfläche des Muns

    In Kürze mehr.
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  4. #34
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    Logistik im Weltraum, Teil 1

    Und weiter geht es...

    Zum Erschließen der Kethane-Vorkommen auf dem Mun wurde ein Satellit in ein polares Munorbit gebracht:



    Er verfügt über einen Kethane-Sensor sowie über Instrumente zur Erfassung von Höhendaten (ISA MapSat ist momentan aber irgendwie kaputt D=)

    Dann wurde noch dieses Baby ins All geschossen:



    Die Arvak, die Nutzlasten zwischen dem niedrigen Kerbinorbit (LKO) und dem niedrigen Munorbit (LMO) transportieren wird. Einen normalen Kopplungspunkt unter dem Cockpit, der zum Andocken und zum Transport kleiner Nutzlasten dient (ich könnte mir z.B. Nabu schnappen und in ein Munorbit verlegen) und ein großer Kopplungspunkt am Heck, der für schwere Nutzlasten dient. Es sollte um die 15 Tonnen in ein niedriges Munorbit bringen können und noch in der Lage sein, zurückzukehren.



    Die Arvak gedockt an der Ishtar, ihrer Heimatstation.

    Nun wird es Zeit, den Piloten etwas zu tun zu geben: Es wird eine Station im LMO benötigt, um das an der Oberfläche abgebaute Kethane zu verarbeiten. Anstatt sehr große Raketen zu starten wird die Arvak die einzelnen Module vom LKO in ihr Zielorbit verlegen. Das erste Modul ist wie gehabt ein Kommandomodul, welches am standardisierten Stationsmodul-Träger in dem Himmel aufsteigt:





    Das Prozedere ist wie beim Docken zweier Raumschiffe, nur dass in diesem Fall kein Docken erfolgen soll. Nah am Ziel zu sein reicht hier. Die Trägerrakete wird wie gehabt in die Atmosphäre gesteuert nachdem sie ihren Zweck erfüllt hat.

    ...
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  5. #35
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    ...

    Die neu aufgetankte Arvak dockt dann von der Ishtar ab und dockt an ihrer Nutzlast. Da die Arvak selbst ein ziemlich kleines und wendiges Schiffchen ist geht das sogar sehr gut.



    Mit dem dicken, fetten Stationsmodul hat sich das mit der Wendigkeit dann natürlich erledigt.
    Durch das perfekte Timing der Missionsleitung (sprich: schieres Glück) steht der Mond auch genau richtig für einen Transfer. Also volle Kraft vorraus!



    Nach ein paar Kurskorrekturen befindet sich die Arvak dann ein einem wunderschönen äquatorialen Munorbit.



    Das Kommandomodul der neuen Station wird dannach abgekoppelt und die Arvak beginnt mit ihrer Rückreise.



    Dabei versuche ich mich auch mal am sogenannten "aerobraken", was eine Menge Treibstoff sparen würde. In 50 km Höhe ist die Atmosphäre von Kerbin aber noch zu dünn um wirkliche Auswirkungen zu haben. Beim nächsten Mal versuche ich es mit 35km. Von dort an ist es dann wieder nicht viel mehr als Standardkost, Orbit geschickt wählen um Nahe an die Station ranzukommen und dann docken.



    Die Arvak ist an der Ishtar gedockt und wird wieder aufgetankt, die Mission wurde damit erfolgreich abgeschlossen.

    Nebenbei, die Station im Munorbit braucht noch einen Namen. Vorschläge?
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  6. #36
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    Atlas + Neustart der OEI

    Bevor ich von der Atlas-Mission berichte, zunächst etwas zum Neustart der "Orbitale Entwicklung Initiative", kurz OEI. Nachdem ich nach mehreren geschweiterten Versuchen, ein Modul für die Munstation zu docken, habe ich aus Frust die Ishtar, die Arvak und eben jene Mondstation deorbittet. Was macht man dann natürlich? Man baut bessere (also: größere) Stationen und Raumschiffe! Hier Bilder einer sich im Bau befindlichen Raumstation im Orbit um Kerbin und eines Tankers, der sich in der Planungsphase befindet:





    Und nun zu etwas völlig anderem: einem Satelliten!



    Ja ja, ich weiß, ich hab schon einen Satelliten ins Orbit geschossen. Aber dieser Kasten soll nicht einfach nur in ein beliebiges Orbit, er soll in ein Geostationäres Orbit. Hier wird es mal wieder Zeit für eine kleine Orbit-Kunde:

    Ein niedriger Orbit (low orbit), beispielsweise um die Erde (LEO) oder Kerbin (LKO) ist, wie der Name schon sagt, ein niedriger Orbit um einen Himmelskörper. Bei der Erde beginnt dieser Bereich bei etwa 160 Kilometern, da trotz der bei 100km gesetzten oberen Grenze der Atmosphäre jene auch dort noch so dicht ist, dass Raumfahrzeuge relativ schnell wieder auf die Erde zurückfallen. Da in KSP die Atmosphäre einfach bei einem bestimmten Punkt aufhört (bei Kerbin etwas über 69 Kilometern) hat man da solche Probleme nicht, weshalb niedrige Orbits hier am Rand der Atmosphäre beginnen.

    Ein mittlerer Orbit bezeichnet ein Orbit, das über dem niedrigen Orbit, aber unter dem synchronen Orbit verläuft. Bei der Erde beginnt das MEO nach Kovention bei 2.000 Kilometern. Ein semi-synchronous Orbit (es gibt keine deutsche Übersetzung) bezeichnet eine Bahn mit einer halben Tageslänge Umlaufzeit. Bei der Erde sind dies Orbits von etwa 20.200 Kilometern Höhe, bei Kerbin 1.585,18 Kilometern.

    Ein synchroner Orbit bezeichnet einen Orbit, dessen Umlaufzeit der Tageslänge des umkreisten Körpers entspricht, bei der Erde also etwa 23 Stunden 56 Minuten, oder exakt 6 Stunden bei Kerbin. Ein solcher Orbit hat bei der Erde eine Höhe von 42.157 Kilometern, bei Kerbin sind es 2.868,75 Kilometer. Ein stationärer Orbit ist ein äquatorialer synchroner Orbit. Ein Satellit auf einer solchen Bahn verbleibt, vom Planeten aus gesehen, immer an der selben Position im Himmel.

    Ein sonnensynchroner Orbit bezeichnet einen Orbit mit einer solchen Inklination, dass er praktisch mit der Erde um die Sonne kreist (was normale Orbits nicht tun). Dies wird durch die Rotationsabplattung der Erde möglich. In KSP ist ein solcher Orbit meines Wissens nach nicht möglich.

    Wie auch immer, da ein GKO deutlich höher liegt als die bisher erreichten Orbits (mit Ausnahme der Missionen zu den Monden) wird hierfür auch eine ziemlich große Raketen benötigt (zumindest wenn man sie mit der Rakete vergleicht, die Nabu 1 gestartet hat):



    Eine wunderschöne dreistufige Rakete, die sich kurz darauf unter dem Getöse der drei Feststoffbooster der ersten Stufe in den Himmel erhebt:



    ...
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  7. #37
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    ...

    Nachdem die Rakete einen stabilen Orbit erreicht, beginnt die Vorbereitung der Injektion in einen kerbinstationären Orbit. Dies wird über einen Hohmann-Transfer erfolgen. Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach: bringe die Apoapsis auf die gewünschte Höhe ...



    ... und bringe von dort aus die Periapsis auf die gewünschte Höhe.



    Dannach löst sich dann der Satellit von seinem Träger und nimmt noch einige letzte Bahnkorrekturen vor, wobei ich die Kraft von 4 RCS-Düsen bei einem so kleinen Satelliten unterschätzt habe.





    Eine reibungslos von Statten gegangene Mission, oder? Nun ja, nicht ganz. Die delta-v der Rakete wurde überschätzt, und der Atlas-Träger hängt nun in einem fast kerbinstationären Orbit mit nicht genug Treibstoff, um sein Absturz-manöver durchzuführen.



    Glücklicherweise verfügt er über eine Andockvorrichtung, was ein Abschleppen mit einem anderen Raumschiff möglich macht. Da könnte ich direkt mal den Tanker testen.
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  8. #38
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  9. #39
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    Tanker Test und neues von der Station

    Normalerweise würde hier nun ein Bild meiner tollen Trägerrakete für den Tanker sein, die sich den Treibstoff aus dem Tank des Tankers holt, aber ich habe weder ein Bild davon gemacht, noch den Tanker mit Trägerrakete gespeichert.



    Also ... durch unerklärliche Weltraummagie ist unser Tanker im Orbit um Kerbin. Zwar nicht das flinkeste Raumschiff aller Zeiten (160 kN Schub bei knapp 30 Tonnen Gewicht bei leerem Transporttank, 68,66t mit allen Tanks bis zum Rand gefüllt), aber ein regelrechter Dauerläufer. Mit ~2 km/s delta v bei vollen Tanks kann es locker von Mun ins LKo fliegen, mit der Station docken, die Frachttanks leeren und wieder ins Mondorbit zurückfliegen. Vielleicht stelle ich auch noch eine 2. Version als Betankungs-Schiff im LKO in Betrieb.



    Aus ihrem Cockpit werfen die drei Piloten einen Blick auf Kerbin, während sie auf der Jagd nach der Trägerstufe des Atlas-Satelliten sich mehr und mehr von dieser Perle in der Schwärze des Alls entfernen.

    ... Tage später ...



    Durch einige Verzögerungen durch ein nicht entferntes Maneuver schafft es der Tanker erst nach mehr als 61 Stunden, ein Rendevouz mit der Trägerstufe ...



    ... die auch sofort eingefangen wird. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Die Trägerstufe auftanken und sie dann unter der leistung ihres eigenen Triebwerks deorbiten oder der Tanker selbst bringt bremst genug ab, koppelt seine Fracht ab und bringt sich dann wieder auf ein vernünftiges Orbit. Welche Möglichkeit ich genommen habe und warum stelle ich den Lesern als Aufgabe. (Die Trägerstufe ist jedenfalls wunderschön in der Atmosphäre verglüht)

    Zu guter letzt noch ein aktuelles Bild von der neuen Raumstation:

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  10. #40
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    Horizon 1: Zu Dunas roten Wüsten ...

    Während das Team, das mit dem Bau der neuen Raumstation beauftragt ist über das Anbringen eines neuen Moduls (eines Adapters für die Treibstofftanks) grübelt, hat das Team, das die Nachfolgemission der missglückten "Seraphim"-Serie geplant hat, endlich ein funktionierendes Raumschiff vorgelegt:



    Es ist nur ein kleines wenig übertrieben *hust*, aber je mehr Leistung die Trägerrakete hat, desto weniger muss die interplanetare Stufe leisten. Man beachte auch, dass diese Machine mit 9 Stufen eines der komplexesten Fahrzeuge ist, die bisher in diesem Spielstand gestartet wurden (da die Missions auf Cassini-Huygens, einer der komplexesten Missionen IRL, zurückgeht, nicht verwunderlich). Erst bemannte Missionen zu weit entfernten Himmelskörpern werden wohl diese Apparatur in Komplexität überbieten.



    Abtrennen der Flüssigtreibstoffraketenbooster auf ca. 21,6 Kilometern Höhe. Die zentrale Stufe wird die Nutzlast auf eine sehr, sehr exzentrische Flugbahn bringen, bevor sie ausbrennt. Das interplanetare Stufe wird dann eine kleine Korrektur vornehmen, um die Periapsis aus der Atmosphäre zu heben (von ca. 32 Kilometern, da Trümmer erst ab 23km Höhe despawnen muss ich noch mal in die ausgebrannte Stufe hüpfen und sie abstürzen lassen). Dann wird gewartet bis das Schiff an eben jener Periapsis ankommt und die Apoapsis aus der Sphere of Influence von Kerbin gehoben.



    Ein ferner Blick auf das Kerbin-System, Kerbin und der Mun sind zu erkennen. Das Raumschiff selbst wird niemals hierher zurückkehren. Es folgt ein langwieriges Herumschieben von Manövermarken, hätte ich doch nur abgewartet bis Duna richtig zu Kerbin gestanden hätte. Aber wie auch immer, letztendlich erhalte ich ein Treffen mit dem roten (und weißen) Planeten:



    Bemerkung 1: Man achte auf die MET (Mission Elapsed Time; Zeit seit Start der Mission). 265 Tage, und bis zum Abschluss der Mission werden noch einmal 100 dazu kommen. Ich hätte wirklich auf ein Fenster warten sollen. Seitdem ist auf Kerbin nämlich nichts passiert. =D

    Bemerkung 2: Lustigerweise würde mir der aus dem Duna-Encounter resultierende Orbit direkt ein Treffen mit Kerbin bescheren. Aber da das keine Mission ist die Gravitations Assist an Gravitations Assist reiht (wie etwa Voyager II oder Cassini-Huygens) spielt das für mich keine Rolle.

    Nun wird gewartet, bis das Aufeinandertreffen mit Duna relativ Nahe rückt, bevor Feinanpassungen unternommen würden. Auf Körpern mit Atmosphäre (Kerbin, Eve, Duna, Jool, Laythe) lässt sich nämlich extrem viel Treibstoff sparen, indem man einfach die Atmosphäre zu Abbremsen benutzt. Natürlich könnte man auch wieder eventuell vorhandene Monde ausnutzen, um abzubremsen (durch Gravity Assist), aber bei Duna ist man schon froh, am im Vergleich geradezu gewaltigen Mond Ike vorbeizukommen. Letztendlich entscheide ich mich für eine Periapsis von 16 Kilometern:



    ...
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  11. #41
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    ...

    Das erste Bild des fremden Planeten:



    Gut zu erkennen sind die gewaltigen Eiskappen Dunas. Zudem ist rechts des Planeten der Mond Ike zu erkennen, der jedoch erst später in der Mission besucht werden wird.



    Das Raumschiff tritt in die Atmosphäre ein, da sie aber so dünn ist gibt es keine coolen Wiedereintritts-Effekte. Man sollte zudem während solchen Manövern etwaige Sonnensegel einfahren, die reißen gerne mal von ihrer Halterung ab. Leider war ich etwas zu vorsichtig, und muss noch etwas mit meinem Raketenmotor nachbessern, aber es ist noch jede Menge Treibstoff in den Tanks.
    Nachdem das Orbit dann angepasst wurde werden die einzelnen Raumschiffe voneinander getrennt:



    Die Trägerstufe wird wie üblich deorbittet, während der Kartensatellit und die Atmosphärensonde weiter ihre Kreise ziehen. Der Satellit nimmt noch einige Kursänderungen vor, während die Sonde auf einen schönen Landeplatz wartet. Letztendlich leitet aber auch sie ihr finales Maneuver ein und stürzt in die Atmosphäre des roten Planeten.



    Zum Glück hatte ein Ingenieur die Idee, einen Fallschirm an die Sonde zu schrauben, sonst wäre der Aufprall wohl etwas unsanft geworden.



    So schwebt die Sonde aber von ihrem Fallschrim getragen sanft der Oberfläche entgegen, während sie unentwegt Daten an den Satelliten im Orbit sendet (wie eigentlich?), der diese zurück Richtung Kerbin schickt.



    Und so war die erste Mission des Horizon-Programms ein voller Erfolg, ein Ausflug nach Eve ist auch schon in Planung.
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  12. #42
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    Horizon 2: Eves violette Hölle

    Nachdem also nun eine Mission nach Duna geglückt ist, ist eine Sonde nach Eve der nächste logische Schritt. Genau genommen ist Eve sogar einfacher zu erreichen als Duna ... wenn man denn da bleiben will. Da die Rakete im Vergleich zu Horizon 1 nur minimalst verändert wurde, spare ich mir die Bilder vom Vehikel und vom Start und konzentriere mich auf den interessanten, sprich interplanetaren, Teil der Mission.



    Im Gegensatz zur Duna-Mission habe ich hier durch komplexeste Formeln (sprich: Glück) das Transferfenster zu Eve genau erwischt. Dies spart eine Menge Treibstoff und Zeit, zudem weiß ich nun, wo das Fenster zu Eve ist. Wie bereits bei der Duna-Mission geschehen wird die Flugbahn des Raumschiffes so verändert, dass die Atmosphäre es in einen möglichst polaren Orbit abbremst.



    Von fernem mag Eve zwar einladend aussehen, doch dies ist ein Trugschluss. Die dichte, wahrscheinlich hoch toxische (und sauerstofffreie) Atmosphäre heizt den Planeten auf wie ein Treibhaus. Die gewaltige Gravitation des Planeten (1,7g) macht jede bewegung zur Schwerstarbeit. Und habe ich angemerkt, dass die Ozeane möglicherweise zumindest zum Teil aus Kerosin bestehen?
    Aber wenigstens sieht Eve vom Weltraum aus schön aus:



    Die dichte Atmosphäre von Eve (die zweitdichteste Atmosphäre im System, die das Raumschiff nicht explodieren lässt) macht aerocapturing sehr effektiv (vor allem da ein injection burn bei Körpern mit hoher Schwerkraft ziemlich viel Treibstoff benötigt). Man sollte nur nicht zu tief in die Atmosphäre sinken, sonst packt einen der eiserne Griff von Eves Schwerkraft.



    Horizon 2 entreißt sich aber der dünnen Hülle aus Gasen um den violetten Giganten und erreicht, wie immer nach einigen Korrekturen, ein perfekt polares Orbit um Eve.



    Der interplanetare Träger wird wie gewohnt auf eine suborbitale Flugbahn befördert, während der Kartenstellit seine Arbeit aufnimmt und auf einen günstigen Moment wartet, um seine Atmosphärensonde abzusetzen.

    ...
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  13. #43
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    Während die Wahl der Landestelle auf Duna vor allem ästhetischer Natur war, wären Eves Ozeane ein Problem. Die Atmosphärensonde ist etwas kopflastig, was dazu führen könnte, dass sie bei einer Wasserlandung kopfüber kippt. Dies würde die Funktion der Sonde zwar nicht beeinflussen, aber es wäre peinlich. Letztendlich wird eine Flugbahn über eine sehr große Landfläche gefunden, und die Sonde beginnt mit ihrem Abstieg.



    In ca. 87 Kilometern Höhe wirft die Sonde ihr Antriebsmodul ab und ist von dort aus ohne eigenen Einfluss auf ihre Flugbahn, mit Ausnahme des Fallschirms, der aber erst wenige Kilometer über dem Boden geöffnet werden wird. So gleitet die Sonde also durch die oberen Atmosphärenschichten des Planeten, während sie langsam an Höhe verliert.

    Viel später ...



    Ich fürchte mich vor dem Augenblick, der Wiedereintrittshitze ins Spiel bringt. Der Abstieg hat ziemlich lange gedauert: Die Sonde stürzte südlich des Äquators in die Atmosphäre und nähert sich nun langsam dem Nordpol des Planeten. Damit habe ich bei Eves dichter Lufthülle nun nicht gerechnet.



    Wie man sich vorstellen kann sind Fallschirme in Eves Atmosphäre sehr effektiv. Zu effektiv ... eineinhalb Kilometer mit 1,2 m/sec zurückzulegen macht keinen Spaß.
    Letztendlich setzt die Sonde jedoch am Fuße einer Klippe sicher auf.



    Hier ein Bild der näheren Umgebung, der kleine Punkt in der Bildmitte ist die Sonde:



    Die große Klippe im Hintergrund ist übrigens der Nordpol, die Sonde befindet sich auf 88° 45' 4'' nördlicher Breite.
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  14. #44
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    Die Sol-Raketenfamilie

    Während sich Horizon 3 Richtung Jool und seinen Monden in Planung befindet, hat ein anderes Forschungsteam eine gemeinsame Raketenfamilie entwickelt, welche die Startkosten erheblich senken würde. Schließlich müsste dann nicht für jeden Start eine neue Rakete entworfen werden. Die Raketenfamilie wurde auf den Namen "Sol" getauft und besteht zur Zeit aus 4 Grundvarianten:

    Sol I



    Die kleinste Rakete der Familie ist nur zu Testzwecken gedacht und könnte theoretisch in etwa 0,5 Tonnen in einen 100x100km Orbit befördern, was jedoch deutlich zu wenig für jede ernsthafte Mission ist. Für eine Höhenforschungsrakete ist sie jedoch schon wieder zu groß, deshalb wird sie in ihrer Grundversion wohl kaum benutzt werden.

    Die Sol Ib (für "boosted") verfügt über 2 Feststoffbooster, welche die Nutzlast in ein 100x100 Orbit auf ca. 1,5 Tonnen erhöhen.

    Eine weitere, noch unter Geheimhaltung stehende Version der Sol I ist in Entwicklung.

    Sol II



    Die nächste Generation der Sol-Familie stellt mit 10t Nutzlast ins LKO einen deutlichen Schritt nach vorne dar. Ihr markanter Adapter für Module mit größerem Radius verlieht ihr zwar ein recht ungewöhnliches Aussehen, es gibt solche Raketen aber auch in der Wirklichkeit.

    Die Sol IIs (für "small) tauscht den Adapter gegen einen normalen Decoupler aus und wird wohl vor allem dazu dienen, Satelliten auf sehr hohe Bahnen zu bringen (z.B. GKO, Munar Insertion, Fluchtbahn). Der Nachteil dabei ist, dass ihre unterste zentrale Stufe dabei höchstwahrscheinlich nicht mehr auf Kollisionskurs mit Kerbin oder einem anderen Körper gebracht werden kann. Es wären aber auch Starts mehrerer Satelliten ins LKO denkbar.

    Sol III



    Die Sol III befindet sich noch im Teststadium, aus diesem Grund steht noch keine finale Nutzslastkapazität fest. Sie wird aber wohl vor allem dazu eingesetzt werden, ähnlich wie die Sol IIs Satelliten in hohe Umlaufbahnen zu bringen, nur werden es in diesem Falle wohl sperrigere Konstruktionen sein.

    Von der Sol III existieren noch keine Versionen neben der Grundausführung.

    Sol IV



    Die Sol IV wird eine Art Unterfamilie bilden, mit mindestens 3 geplanten Versionen:

    Die Sol IVl (für "light") ist die abgebildete Rakete und verfügt über 2 seitlich angebrachte Asparagus-Booster.
    Die Sol IVm (für "medium") wird über 4 Asparagus-Booster verfügen.
    Die Sol IVh (für "heavy") wird über 6 Asparagus-Booster verfügen.
    Geändert von Klingon Admiral (05. Juli 2013 um 23:17 Uhr)
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  15. #45
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    PSA: Show must go on!

    While we've been able to maintain compatibility over the last couple of updates, unfortunately this one isn't such a case. The new crew management system changed the format for saving crews (to something much better), and the new format isn't compatible with the old version. Instead of risking breaking things even more by writing some sort of upgrade logic, we decided it was better to just break compatiblity and start fresh.

    This also gives us a nice opportunity to do other tweaks that we can't usually do, exactly because they tend to break saves. Because we're going to break it anyway, we can push in a lot of other little tweaks that wouldn't have gone in otherwise, so hopefully they will make it worthwhile.

    You can always manually edit your save so it matches the new format, but that can cause other issues, so we really don't recommend it.

    Stay tuned for a dev blog soon about new things that we got to add because we decided to break compatiblity.

    Cheers
    Damit liegt dieses Save wohl in einen letzten Zügen, da 0.21 wohl bis spätestens Anfang August veröffentlicht wird.
    Aber wie sang schon eine große britische Band: Show must go on! Dann wird halt ein neues Weltraumprogramm aus dem Boden gestampft. Die Features von .21 klingen einfach zu gut ... dass Raumstationen nicht mehr wie orientalische Bauchtänzerinnen durch den Orbit schwingen kommt mir auf jeden Fall sehr entgegen.
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