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Thema: [DB] Apostolischer Planungsthread

  1. #946
    Registrierter Benutzer Avatar von Jerry Demmings
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    Ich bin gerade voll am Rotieren, wegen den ganzen Instruktionen, die ich für Vertreter schreiben muss; schön, dass hier ja alles auf Beste bestellt ist

    Nur so aus Neugier: Zieht sich seine Exzellenz anlässlich des Wiegenfestes auf das heimatliche Landgut zurück? Ein paar Tage Ruhe zwischen eigener Kelterei und kleinem Gestüt?
    Ach, schön wär's, irgendwo in Italia Emoticon: schwaerm aber nein, es geht mehr so Richtung Norden, und wird wohl ziemlich schlaflos
    Zitat Zitat von Meister Wilbur
    Junge lies doch mal! Es geht um Katholiken und nicht irgendwelche Ketzer!

  2. #947
    Registrierter Benutzer Avatar von Jerry Demmings
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    Zitat Zitat von Lucca605
    Natürlich erlauben wir die Gründung dieses Vereines.
    Auch möchten wir euch danken dass ihr im Palais zu versöhnlichen Worten aufrieft. Solche Taten werden in Preussen nicht vergessen.

    gezeichnet, Lucca605, König von Preussen
    Zur allgemeinen Erinnerung war dies der an den König von Preußen gerichtete Brief:
    Achtung Spoiler:
    Zitat Zitat von Jerry Demmings
    Bild
    Mit großer Freude und Demuth gedenke ich der Donatio die Eure Majestät zum Aufbaue unseres Hohen Gotteshauses darbrachten. Die Spende ihres Königs hat auch viele Bürger Köln ermuntert, am Baue mitwirken zu wollen. So kam es, dass nach meiner Inauguration eine Abordnung der Bürgerschaft mit dem Anliegen auf mich hinzu trat, einen Verein zur Förderung des Dombaus zu gründen. Dieses wahrhaft gottgefällige Ansinnen erfüllt mich mit großer Freude und so vereine ich meine Bitte mit der Bitte unzähliger Kölner: Erlaubt uns mit der Gnade Eurer Majestät, diesen Verein zu gründen.
    In den Statuten mag festgelegt sein, dass der Verein nur und ausschließlich zum genannten Zwecke tätig werde. Überdies mögen im Präsidium des Vereins als geborene Mitglieder auch der Oberbürgermeister und ein preußischer Regierungsrat festgelegt werden.

    + Ferdinand August von Spiegel zum Desenberg und Canstein, Erzbischof von Köln


    und damit verabschiede ich mich dann mal für ne Woche 5 bis 6 Tage.
    In Post 3 hab ich mal noch neue Sektionen eingefügt, zur leichteren Orientierung.

    Und jetzt bis die Auswertung kommt

    Zitat Zitat von Meister Wilbur
    Junge lies doch mal! Es geht um Katholiken und nicht irgendwelche Ketzer!

  3. #948
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    Auswertung

    Da isse schon.

    Zitat Zitat von Oxford Beitrag anzeigen

    Ernte: mies Konjunktur: Beeinträchtigt durch Handelsrestriktionen an Preußen
    Zinsen auf Risikokapitalanlage: 6,1%

    Achtung Spoiler:
    Iberische Halbinsel

    Durch die neu formierten royalistischen Truppen Ferdinands VII. werden umfangreiche Vergeltungsaktionen gegen die Revolutionäre im ganzen Land durchgeführt, was innert weniger Monate zur Inhaftierung tausender Menschen führt. Sämtliche ehemalige Mitglieder der Cortes werden gefasst oder auf der Flucht getötet, was der liberalen Revolution in ganz Spanien das Genick bricht. Aufgrund der grossen Erfolge der wiederhergestellten Armee Spaniens beginnt Louis-Antoine de Bourbon, Oberbefehlshaber der französischen Interventionsstreitmacht, sehr viel früher als geplant mit dem Abzug der Truppen, da die Gefahr für die spanische Bourbonen-Monarchie nun endgültig gebannt zu sein scheint.
    (Hinweis: Revolutionsmeter für die Iberische Halbinsel wird fürs Erste deaktiviert)


    Italien

    Die Politische Polizei nimmt in den Gebieten, die ihrer Zuständigkeit unterliegen, die Arbeit auf und kann hierbei einige Erfolge vorweisen. Mehrere Gruppen des Carbonari-Geheimbunds werden vor allem in Norditalien gefasst und ihre Mitglieder zu Haftstrafen verurteilt. Gemäss den Ordnungskräften sind diese Erfolge aber vor allem darauf zurück zu führen, dass die meist aus den Eliten der Städte stammenden Carbonari in der breiten Bevölkerung keinen Rückhalt geniessen und deshalb recht einfach aufzuspüren sind. Sollte sich das politische Klima insbesondere unter der Landbevölkerung aber ändern, könnte sich das Problem wieder verschärfen.

    Griechenland


    Die griechischen Unabhängigkeitskämpfer, verstärkt durch einige Freiwillige aus den Ländern des Deutschen Bundes, bringen der zu selbstsicheren osmanischen Armee bei ihrem diesjährigen Einmarsch einige spektakuläre Niederlagen bei und zwingen diese beschähmt zum vorzeitigen Rückzug. Der Sultan, aufgeschreckt von den jüngsten Misserfolgen seiner Armee, wendet sich daher notgedrungen an den ägyptischen Vizekönig Muhammad Ali Pascha. Sein immer selbstbewusster werdender Vasall soll mit der Armee und Flotte Ägyptens eingreifen und so das Blatt wieder zugunsten der Truppen des Reichs wenden.

    Ein bestimmte Flugblatt nationalliberaler Orientíerung macht den Umlauf und erfreut sich großer Beliebtheit.


    Auf der Rückseite sieht man eine Karikatur: Der König von Bayern und Fürst von Lippe-Detmold treten auf den am Boden liegenden Deutschen Michel ein. Im Hintergrund sieht man die deutschen Fürsten, die sich bemühen in die andere Richtung zu schauen.

    Revolutionsbarometer und Flugblatt wurden bereits hinreichend besprochen.

    Lippe-Detmold
    Achtung Spoiler:
    Die Soldaten sind nicht glücklich darüber im Straßenbau mitzuwirken, einige willigen aber murrend ein, dank der zusätzlichen Bezahlung. Die Frondienste werden in Geldleistungen umgewandelt und machen eure Landwirtschaft effektiver. Angesicht der Finanzlage erhöht man die Steuren in den nächsten Jahren (+1 Steuersatz/Jahr, dieses Jahr auf 15).

    Entschuldigung wegen deinem Etat, mir ist in den letzten Jahren ein Fehler unterlaufen: Ich habe die Schulkosten draufaddiert, nicht abgezogen. Deswegen jetzt (+ wegen der Ernte) dieser Einbruch. Rückwürkend änder ich das nichtmehr, von daher hattest du einen Vorteil. Aber ab jetzt stimmt es.

    Derzeit für uns uninteressant. Der Fürst erwähnte anderswo, dass katholische Gemeinden bei ihm nicht zugelassen seien. Das können wir gelegentlich mal thematisieren.


    Thüringen
    Die Liberalisierung der Gewerbeordnung stört auf ein geteiltes Echo. Die Unternehmer sehen große Chancen für die Entwicklung des Gewerbes, während die alten Handwerker neue Konkurrenz fürchten. Die Verleger sind enttäuscht, dass ihr Projekt keine Unterstützung bei euch findet, aber da sie in eurem Land die Pressefreiheit gilt, machen sie sich dennoch an die Arbeit. Verständnis für euren Standpunkt hat man nicht, da die politischen Unstimmigkeiten doch endlich mal offen dargelegt werden müssten! Sie rechnen damit, die Biographien im nächsten Jahr veröffentlichen zu können.
    Da sind wir mal gespannt, wie sich jenseits der Biographie die D5-Sache weiter entwickelt. Das Öl für eventuell günstig gelegene Flämmchen sollte bereit gehalten werden.

    Bayern

    Die Einrichtung und Erweiterung der Universitäten beginnt und Euer Finanzminister wird die laufenden Kosten zur Verbesserung der Planungssicherheit in Zukunft gleich im Voraus von Eurem Etat abziehen. Von den Bildungsexperten wird jedoch bemängelt, dass die Finanzierung der universitären Einrichtungen sich zwar merkbar verbessert hat, aber dennoch im Vergleich zu anderen deutschen Staaten recht bescheiden bleibt. So investiert Thüringen im Norden als Vergleich 25% seines Etats nur für eine Universität, während in Bayern der Betrag auf vier Hochschulen verteilt wird. Daher wird der Effekt auch bescheidener ausfallen als bei den Projekten anderer Länder.
    In der Tat veranschlagt Bayern nur etwa ein Viertel des vergleichbaren Betrags von Thüringen (etwa 7000 Geld) für Laufende Kosten. Selbst bei Abzug aller Vergünstigungen durch uns (die Thüringen nicht erhält), ist das arg wenig.

    Die Effektivität der Freiwilligen-Verbände, die für den Ernstfall zu gebildet wurden, wird unter den Militärs kontrovers diskutiert. Insbesondere beklagt man die mangelnde Ausbildung und Disziplin der Reservisten und fragt sich, wie viele von ihnen sich bei Kriegsausbruch tatsächlich in den Kasernen melden würden. Eine Umfrage anlässlich der diesjährigen Preußen-Krise bei den zuständigen Unteroffizieren zeichnet hierzu ein recht düsteres Bild.
    Die Militärreform ist mir zutiefst unklar. Das könnte mit Armigos "eigenwilliger" Beschreibungsweise zusammenhängen. Ich fürchte, hier steht uns Ärger oder zumindest Beratungsbedarf in kommenden Jahren bevor.

    Unter großem Interesse der Öffentlichkeit beginnen in München die sogenannten Landesverrats-Prozesse gegen die Rädelsführer der Aufstände von Ansbach-Bayreuth. Die konservativen und streng katholischen Richter sprechen harte Urteile, die führenden Köpfe der Rebellion werden allesamt zum Tode verurteilt, die übrigen erhalten lange Haftstrafen. Von ihren Verteidigern wird während der Verhandlungen häufig kritisiert, dass der König über den Ort des Gerichtes bestimmte und es im konservativen Zentrum Bayerns tagen ließ, wohl um strenge Urteile zu garantieren. Zahlreiche Adligen und Angehörige der städtischen Oberschicht, denen in irgendeiner Form eine Beteiligung an den Aufständen vorgeworfen wird und die noch nicht gefasst wurden, flüchten vor dem Zugriff der Justiz über die Grenze.
    In Franken und Schwaben sind nach kurzer Zeit etliche vornehme Residenzen und viel Großgrundbesitz verlassen, da die vormaligen Eigentümer nun allesamt in Haft sitzen, auf die Vollstreckung ihres Todesurteils warten oder geflohen sind. Unter Duldung und manchmal sogar fleißiger Mithilfe des Militärs werden viele dieser Besitzungen geplündert. Grade während der Hungersnot und verschafft dies einige Linderung.
    Der Text verdeutlicht die Wirksamkeit antibayrischer Propaganda. Da müssen wohl recht schnell Gegenmaßnahmen ergriffen werden: Selbstredend findet der Hochverratsprozess nicht irgendwo, sondern am wichtigsten Gerichtshof, also in München statt. Entsprechende Argumente der Verteidigung waren also nichts als winkeladvokatische Nebelkerzen. Leider darf man darauf nicht scharf reagieren, da sonst wieder von Willkür die Rede wäre. Ausdrücklich legte der König fest, dass Adlige lediglich enteignet werden. Die Rede vom "Warten der Großgrundbesitzer auf die Vollstreckung" ist offensichtlich liberaler Propaganda entsprungen. Die Liberalen kennen sich ja aus, was das Enthaupten Adliger angeht. Die Plünderungen müssen näher untersucht werden. Ich neige zur Überzeugung, dass weniger die Plünderungen, als vielmehr die erfolgten Neuverpachtungen zur Linderung der Hungersnot führten. Aber da der Text offenbar antibayrischer Hetze folgt, wurden diese ja vollkommen außer Acht gelassen.

    An der Universität Bamberg kommt es zu einem kleinen Eklat, als Austauschstudenten aus Oldenburg kritische Flugblätter über die Prozesse in München verteilen. Die Aktion kommt bei der Unileitung überhaupt nicht gut an und die sehr schnell anrückenden Ordnungskräfte werfen die Störenfriede kurzerhand in den Kerker. Obacht!

    Eure Dampfschiffahrtswerft ist mehr schlecht als recht errichtet worden. Um wirkliche Effekte zu haben müsste ihr wohl mehr Aufmerksamkeit zukommen.

    McStrelitz
    Achtung Spoiler:
    Die Sozialkommission dankt dem Großherzog dafür, dass er in der Frage der Heiratsbeschränkungen nun doch ihren Vorschlägen gefolgt ist und lässt die entsprechenden Gesetze in Kraft setzen. Die Kommission ist zuversichtlich, dass diese Maßnahme langfristig die Geburtenrate senken und der Verelendung der unteren Gesellschaftsschichten entgegen wirken wird.
    Die schlechte Ernte ist auch in Mecklenburg-Strelitz spürbar, die der Sozialkommission unterstellten Fürsorge-Organisationen können jedoch mit den zusätzlichen Mitteln die Not etwas lindern. Die Fürstenfamilie war unter der einfachen Bevölkerung noch nie so populär wie jetzt im Winter 1824/25.

    Eine handvoll Philhellenen nimmt das Angebot, sich in den Zeughäusern bewaffnen zu lassen und nach Griechenland zu reisen, an. Wie die Offiziere, die die Aufgabe hatten die Abgabe der Waffen zu überwachen, bestätigen, sind die Freiwilligen in der darauffolgenden Woche in Lübeck an Bord eines Handelsschiffes gestiegen, welches laut der Aussage seines Kapitäns Cádiz als Zielhafen hatte.
    Hier sollte unser gern gesehener Gast aus Frankreich aufmerken.
    Im Übrigen haben wir laut letztem Aktionspost Zugriff auf etwa 0,5% der Fürsorgegelder


    McSchwer
    Achtung Spoiler:
    Es gelingt euch, einen Kredit über 23.000G zum Zinssatz von 7% aufzunehmen. Da ihr gleichzeitig die Steuern senkt sind die Geber unsicher, ob sich eure Investitionen schnell genug auszahlen um damit Gewinn zu machen und euch in die Lage zu versetzen das eingesetzte Geld auch zurückzuzahlen.
    Eure Nachkommen versichern euch auf dem Weg zum Weinhändler vollkommen verantwortungsvoll mit dem ihnen anvertrauten Geld umzugehen. Da euer letztes Straßenbauprojekt noch nicht vollkommen abgeschlossen ist wird zunächst durch andere Projekte versucht die Infrastruktur im Land zu verbessern.. Euer Beamtentum ist äußerst angetan von der Finanzspritze.



    Preußen
    Vor allem in Schlesien, Westfalen und der Rheinprovinz ist dieses Jahr eine sehr schlechte Ernte zu verzeichnen, weshalb es vereinzelt zu Unruhen kommt. In den zwei letzteren Gebieten können die Kornspeicher die Hungersnot etwas mildern, doch entlang der Grenze zu Hessen werden mehrere von ihnen geplündert, die Hintergründe hierfür sind noch nicht überall abschliessend geklärt. Mancherorts wirft man dem Militär vor der Bevölkerung die Kornspeicher zu zaghaft geöffnet und deshalb die Plünderungen provoziert zu haben, aber die meisten Überfälle scheinen auf das Konto Irregulärer zu gehen, die diesen Winter von den unruhigen hessischen Gebieten aus operieren. Es wird zu prüfen sein, ob die Differenzen zwischen den Provinzen aus regionalen oder religiösen Aversionen in der Verwaltung oder im Militär erwachsen sind.
    Achtung Spoiler:
    Die zusätzlichen Mittel und die Androhung von Bußen sorgen in diesem Jahr dafür, dass sich das metrische System nun in der Verwaltung und auch der Wirtschaft weitgehend durchsetzt. Das neue System bleibt aber in Handwerker-Kreisen sehr unpopulär, da man hinter vorgehaltener Hand die staatliche Gängelung kritisiert.
    Das Versprechen, 90% der Mittel in Preußen selbst zu investieren, stellt die Parlamentarier weitgehend zufrieden und angesichts der angespannten Lage sowohl in Preußen als auch dem gesamten Deutschen Bund, wird die Steuererhöhung vom Parlament bewilligt. Der Steuersatz beträgt damit jetzt wieder 13%.

    Viele Angehörige der bayerischen Oberschicht finden in Preußen Zuflucht. Gerade die Franken haben häufig noch verwandtschaftliche Beziehungen in die preußische Oberschicht.
    Soso.

    Baden
    Achtung Spoiler:
    Die Unterzeichnung des Zusatzabkommens von Straßburg stößt auf große Resonanz. Nicht nur Unternehmer aus Baden sondern aus mehreren anderen Staaten des Deutschen Bunds errichten Niederlassungen in Rastatt und Kehl. Sie alle wollen die sich bietenden Gelegenheiten auf dem französischen Markt nutzen und da Baden allgemein als sehr viel stabiler gilt als das krisengeschüttelte Bayern, bevorzugen sie mehrheitlich die badischen Rheingebiete gegenüber der Pfalz. In den Sonderwirtschaftszonen ist daher in den nächsten Jahren mit einem starken Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum zu rechnen. Die Baupläne für die festen Rheinbrücken liegen vor, man rechnet pro Brücke mit Gesamtkosten von 5000 Gold und einer Bauzeit von 3 Jahren.



    Oldenburg
    Achtung Spoiler:
    2*Handlungsschwerpunkt, 1*Innen/Außenpolitik, 3* Reaktion = 6 Aktionen
    =>
    Achtung Spoiler:

    Ein Meteoriteneinschlag im Jadebusen sorgt für einen Tsunami. Turmhohe Wellen peitschen des Nachts die See und tragen Trümmer weit ins Landesinnere. Viele Oldenburger haben nun nichts mehr als das nackte Leben und beginnen mit den Aufräumarbeiten. Ersten Schätzungen zu Folge dauern die Arbeiten mehrere Jahre härtester Anstrengungen, so dass kaum Platz für andere Dinge bleibt.

    Oder falls dir obiges nicht gefällt, die Alternative:
    Achtung Spoiler:

    Eure Austauschstudenten in Bayern wurden, nachdem ihnen liberales Gedankengut und antimonarchische Ideen nachgewiesen wurden, eingekerkert. In heimischen Ländern beginnt derweil die Erfassung und Katalogisierung zur Schaffung einer oldenburgischen Identität. Aber so richtig will das Projekt nicht anlaufen, da eure freien Beamten sich viel lieber mit den Reisen eures Thronfolgers beschäftigt. Die Gespräche mit der Bevölkerung sind sehr erkenntnisreich. Im großen und Ganzen ist das Volk glücklich, wird es von der Hungersnot nicht ganz so stark getroffen wie andere. Dennoch: Mehr und mehr Menschen sammeln sich in Oldenburg, noch reichen die Arbeitsplätze aus, doch wenn der Zustrom anhält wird es schon in Kürze wieder viele Arbeitslose geben dann könnten auch die Spannungen zwischen Neu- und Altbürgern schnell steigen. Als deutlichster Kritikpunkt sticht außerdem die Zusammenarbeit mit Bayern hervor, die ja jüngst Landsleute eingekerkert haben. Der Adel lehnt die Möglichkeit erneut Beamter zu werden dankend ab. Man will sich neue Tätigkeitsfelder erarbeiten. Eure Anfrage nach genauen Ablösesummen wurde nicht entsprochen. Diese hinge zu sehr von nicht absehbaren Faktoren ab, als dass man schnell und nebenbei eine seriöse Schätzung abgeben könnte




    Sachsen

    Achtung Spoiler:
    Die Bank hat sich positiv auf das Wirtschaftswachstum ausgewirkt. Seit der Gründung ist die sächsische Wirtschaft um mehr als ein Viertel gewachsen. Laut den Managern der Bank ist das zu großen Teilen der Bank zu verdanken. Der Etat hat sich um 30-40% erhöht, aber das meiste davon ist nicht flüssig verfügbar sondern steckt in Krediten. Schwer abzusehen, ob sie auch alle zurückgezahlt werden.

    Doch es gibt auch schlechte Nachrichten: Schon seit Jahren haben einige große Textilfabrikanten in Chemnitz Probleme. Sie haben sich während der Kontinentalsperre auf ihren hohen Gewinnen ausgeruht und danach Modernisierungen verpasst und stehen jetzt schlecht dar im Vergleich zur englischen Konkurrenz. Jetzt sind sie hochverschuldet und stehen vor der Insolvenz. Die zwei größten Textilfabrikanten kommen nun zu euch mit einer Bitte: Sie wollen neue Kredite aufnehmen um ihre Werke grundsätzlich zu modernisieren und brauchen dafür staatliche Bürgschaften in der Höhe von 25.000G. (Würden nur fällig falls sie dennoch pleite gehn). Sonst müssten sie schließen und Tausende Arbeiter stünden auf der Straße. Mal sehen, wie er darauf reagiert. Vielleicht öffnet sich ja ein kleines Fenster für ökumenische Caritas.
    Achtung Spoiler:
    Neben allgemeinen Hungerunruhen gibt es in eurem Land immer mehr Verfassungsunruhen und es wird langsam ungemütlich. Sie wollen eine Verfassung vom Typ A und völlige Pressefreiheit und zwar sofort. Auf einer Streitschrift zum Thema findet man den Satz ”Und wenn sie uns nicht gewähret wird, dann klopfen wir mit dem Flintenkolben an”
    Deine Übernahme ist dieses Jahr enthalten, ich hab nachgeguckt anscheinend ist das bisher nicht geschehen. Bitte nicht selbstständig ins neue ahr übernehmen außer ihr sagt das ausdrücklich


    Hannover
    Achtung Spoiler:
    Die letzte Finanzierungsphase der Chausseen wird beendet, damit ist die Strassen-Infrastruktur Hannovers entsprechend den Plänen bald fertig ausgebaut.
    Nachdem sie sich mit ihrer Regierung abgesprochen haben, können die brasilianischen Werber Eurem Angebot zustimmen. Im Gegenzug dafür, dass sie im Königreich Hannover frei nach Auswanderern werben können, bieten sie an die Zölle für die erwähnten Waren aufzuheben und Euch damit einen Handelsvorteil zu verschaffen.

    Innerhalb der katholischen Kirchen erwächst großer Widerstand gegen die vom König angeordneten Organisationsstrukturen. Sie verwehren sich strikt gegen eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Kirche, was dem Monarchen nicht zustehe. Eine engere Zusammenarbeit mit den Kirchenoffiziellen, die gemäß eigener Aussage durchaus dazu bereit wären in der Sache konstruktiv mit Euch zusammen zu arbeiten, anstatt des jetzt verfolgten Weges der Erteilung von Anweisungen könnte helfen die Vorbehalte auszuräumen. Das hat nun, ahem, recht wenig mit dem zu tun, was wir dazu geschrieben haben. Da würde mich schon einmal das Zustandekommen des Textes interessieren. Jedenfalls ist es nun am König, auf uns zu zu gehen.

    Dänemark
    Achtung Spoiler:
    Nachdem die Kanalpläne noch einmal einer kritischen Prüfung unterzogen würden, können Euch die Ingenieure bestätigen, dass sich das Bauprojekt mit 40‘000 Gold finanzieren lassen wird.
    Der Beraterkreis bringt unterdessen die Verfassungsfrage mal wieder zur Sprache. Nachdem vor Jahren der erste Entwurf aufgrund seines zu extrem liberalen Ansatzes durchfiel, sollte eine Verfassung des Typs B ausgearbeitet werden, doch die Idee wurde bisher nicht weiterverfolgt. Da das Volk langsam unruhig wird und die Vorkommnisse in Kurhessen deutlich gezeigt haben, was aus einer verfassungslosen Politik resultieren kann, sollte dieses Projekt unbedingt wiederbelebt werden. Das größte Problem bei der Verfassungsausarbeitung dürfte dabei der Umgang mit den verschiedenen Staaten werden. Eine einheitliche Verfassung aller Landesteile würde ein Parlament mit deutlich dänischer Dominanz bedeuten. Diese würde die deutsche Bevölkerung kaum akzeptieren. Demnach wären wohl seperate Verfassungen und seperate Parlamente eine Lösung. Das wäre allerdings für die Regierung umständlich und wenig effizient.



    Württemberg
    Der Studentenaustausch mit Oldenburg beginnt und die ersten Studierenden ziehen zuversichtlich in den Norden.
    Nachdem der König bei der Pressefreiheit etwas zurückgerudert ist, blüht die Presse im Königreich wieder richtiggehend auf. Im Zentrum der Kritik steht in den Veröffentlichungen häufig der Zusammenschluss des Dritten Deutschlands und insbesondere die Zusammenarbeit mit Bayern. Dessen König hat sich in der eher liberalen Presse inzwischen einen bemerkenswert schlechten Ruf erarbeitet und die Autoren fordern ganz offen den Bruch mit dem erzkonservativen Monarchen.
    Im Herbst erscheint ein vielbeachtetes Flugblatt unter dem Titel "Wohin mit Württemberg?" In ihm wird kritisiert, dass die königliche Politik sich zu sehr nur darauf beschränke zu reagieren, statt wie andere Staaten ambitionierte langfristige Projekte zu lancieren. Gefällt mir Hier wird also einerseits die Lethargie des Württembergers kritisiert und andererseits der subkutane Konflikt innerhalb von 3D angesprochen.

    Österreich
    Achtung Spoiler:
    Der Bau der neuen Schiffe in Buda und Pest kommt planmäßig voran, die Werftarbeiter sind zuversichtlich noch in diesem Jahr den Stapellauf der ersten zwei Schiffe eurer Donaudampfschifffahrtsgesellschaft durchführen zu können.
    In den Reihen des Militärs sorgen die Reformen für einigen Unmut. Das zugrundeliegende Konzept bei Landwehr und Reservetruppe, bei dem ein Großteil des Budgets einfach auf die Länder abgewälzt wird, verstehen die Generäle als versteckte Sparübung. Und gerade in der aktuellen Situation im Deutschen Bund sei es äußerst gefährlich ausgerechnet beim Militär sparen zu wollen.

    Die Mission in Südwestafrika hat weiter mit Problemen zu kämpfen. Die mit der Versorgung beauftragte Handelsgesellschaft tut zwar ihr Bestes, wird jedoch von der britischen Kolonialverwaltung massiv behindert. Mehr als einmal wurden für die Mission bestimmte Nahrungsmittel in Kapstadt so lange festgehalten, bis sie in den Lagerhäusern verdorben waren. Die 5'000 Gold Finanzierung reichen daher eher schlecht als recht für die Versorgung und eine daraus resultierende Krankheitswelle belastet die Moral in der Mission zusätzlich. Schon wieder England/Hannover
    Achtung Spoiler:
    Die organisatorischen Arbeiten für die Geheimereichspolizei beginnen, allerdings ist man sich in der Führungsetage der neuen Behörde noch uneinig über die Art der zukünftigen Arbeit. Soll man vollkommen an den regulären Gerichten vorbei arbeiten und selbstständig Recht walten lassen oder versuchen so weit möglich mit diesen zusammenzuarbeiten?


    Wettstreit um die klügsten Köpfe (Auswertung)

    Im Wettstreit der Universitäten innerhalb des Deutschen Bundes beginnen sich erste Trends abzuzeichnen, insbesondere die liberalen Institute in Thüringen und Oldenburg scheinen auf die bestqualifizierten Dozenten eine besonders grosse Anziehungskraft auszuüben. Die Hochschulen in Bayern, Mecklenburg-Schwerin, Baden, Württemberg und Sachsen können ihre Professoren grösstenteils halten oder vereinzelt einige neue dazu gewinnen. Gerade in Bayern hatte man eigentlich nach den jüngsten Ereignissen große Abwanderungen erwartet. Wenig zuversichtlich sind hingegen die Dekane in Hannover und Preußen, die vermehrt mit einer Abwanderung ihrer Spitzenkräfte zu kämpfen haben. Na also.

    Der letzte Kurfürst
    Achtung Spoiler:

    Krise im Kurfürstentum Hessen, Wilhelm II. wurde durch einen Aufstand gezwungen aus Kassel über die Grenze nach Preußen zu den Verwandten seiner Gattin zu flüchten!

    Am Morgen des 16. Dezembers 1824 kam es, nachdem der Kurfürst öffentlich verkündet hatte entgegen den Erwartungen der Bürger Kassels die Landstände erneut nicht einzuberufen und die verfassungslose, konservative Politik seines Vaters fortzusetzen, zu ersten Demonstrationen in der Stadt. Diese richteten sich gegen die kurfürstliche Politik und die schlechte Nahrungsmittelversorgung in ganz Hessen infolge der schlechten Ernte. Die Proteste konnten von den Regierungstruppen anfangs noch eingedämmt und von der Residenz des Kurfürsten, wo die Demonstranten größere Mengen an Vorräten vermuteten, fern gehalten werden, so dass sich gegen Mittag die Situation scheinbar wieder beruhigt hatte. Jedoch kam es am Nachmittag während einer öffentlichen Versammlung, die ursprünglich vom philhellenischen Verein Hessens organisiert worden war, um in der Öffentlichkeit für weitere Unterstützung der griechischen Rebellen zu werben, erneut zu wütenden Protesten gegen den Fürsten. Die ursprünglich etwa 500 Personen umfassende Gruppe wuchs rasch an und überfiel am späten Abend das Zeughaus Kassel, um sich zu bewaffnen. Nachdem es die ganze Nacht über zu Scharmützeln zwischen den Aufständischen und Regierungstruppen gekommen war und die Fronten in der Stadt zunehmend unübersichtlich geworden waren, verließ der Fürst am darauffolgenden Morgen auf Anraten seiner Berater die Stadt. Die kurfürstlichen Truppen zogen sich nach der Flucht ihres Fürsten ebenfalls ins Umland Kassels zurück.

    Die Kommandanten der kurfürstlichen Armee haben bereits damit begonnen einen Gegenangriff vorzubereiten, dennoch bittet Wilhelm II. die deutschen Fürsten eindringlich um Mithilfe bei der Niederschlagung des Aufstandes, da er nicht sicher ist, ob dies seinen Truppen alleine gelingen wird. Die Armee war unter seinem Vater auf fast die Hälfte der Mannschaftsstärke auf noch gut 6'000 Mann reduziert worden und zudem sind die Garnisonen in Marburg und Frankenberg, wo es einen Tag nach seiner Flucht ebenfalls zu einem offenen Aufstand kam, nach ersten Berichten mit rund 1'000 Mann zu den Aufständischen übergelaufen.

    Noch während sich der Kurfürst mit seinem Gefolge auf dem Weg in die preußische Rheinprovinz befand, kam es auch im Großherzogtum Hessen und dem Herzogtum Nassau, wo die Bevölkerung diesen Winter ebenfalls hungert, nach Bekanntwerden des Aufstandes in Kassel zu offener Rebellion. In weiten Teilen der nördlich des Mains gelegenen Gebiete ist die Lage gegenwärtig unübersichtlich: Aus den nahe Kurhessens gelegenen Städten, namentlich Wetzlar, Dillenburg und Herborn in Nassau sowie Alsfeld, Battenberg und Biedenkopf im Großherzogtum, musste sich das Militär weitgehend zurückziehen, aber auch in andere Gegenden hat die Obrigkeit Schwierigkeiten damit die öffentliche Ordnung noch aufrecht zu erhalten. Ludwig I. von Hessen-Darmstadt und der im Namen von Wilhelm I. in Nassau regierende Militärrat verlangen jedoch im Gegensatz zu ihrem nördlichen Vetter ausdrücklich keine Intervention durch Truppen anderer Staaten des Deutschen Bundes. Sie sind zuversichtlich, dass sie die Lage nach einer kurzen Konsolidierungsphase mit einem entschiedenen Gegenschlag wieder in den Griff bekommen werden.

    Des weiteren kam es in der preußischen Rheinprovinz nahe der Grenze zu Hessen kurz vor Weihnachten zu mehreren Überfällen irregulärer Einheiten auf einige der neu errichteten Kornspeicher. Gerüchteweise mit Hilfe von einigen Einheimischen wurden hierbei mehrere Tonnen Getreide entwendet.

    Über die Absichten der Aufständischen ist bislang nichts bekannt, man kennt nur die Forderungen, die sie zu Beginn des Protestmarsches gestellt hatten: Bessere Nahrungsversorgung und in Kurhessen die Einführung einer landständischen Verfassung, wie sie in der Bundesakte festgeschrieben aber nie eingeführt worden ist. Der Aufstand konzentriert sich gegenwärtig auf die genannten Städte, im weiteren Umland ist es bislang ruhig geblieben. Sollten allerdings die kurfürstlichen Truppen die Lage nicht schnell in den Griff bekommen, muss davon ausgegangen werden, dass die Rebellion bald auf ganz Kurhessen übergreift und möglicherweise auch im Großherzogtum Hessen und Nassau weitere Kreise zieht.



    Hier sind nun also Kurhessens Verfassungsstreit und der Nassauische Domänenstreit verwurstet worden. Da wollen wir mal ein Auge drauf haben.

    Achtung Spoiler:
    Zahlen: Wie immer mit eingebauten Fehlern um zu sehen ob ihr aufpasst!
    Bild


    Mit Dank an Baldri und Azrael
    Zitat Zitat von Jerry Demmings
    Nun, in der Tat bleibt mir meine eigene Meinung doch manchmal recht mysteriös
    Zitat Zitat von Tiramisu Beitrag anzeigen
    Ihr kennt mich ja. Ich bin ein strenger Verfechter des Ontopics.

  4. #949
    Master of the Watch Avatar von Azrael
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    Zitat Zitat von Meister Wilbur Beitrag anzeigen
    Der Text verdeutlicht die Wirksamkeit antibayrischer Propaganda. Da müssen wohl recht schnell Gegenmaßnahmen ergriffen werden: Selbstredend findet der Hochverratsprozess nicht irgendwo, sondern am wichtigsten Gerichtshof, also in München statt. Entsprechende Argumente der Verteidigung waren also nichts als winkeladvokatische Nebelkerzen. Leider darf man darauf nicht scharf reagieren, da sonst wieder von Willkür die Rede wäre. Ausdrücklich legte der König fest, dass Adlige lediglich enteignet werden. Die Rede vom "Warten der Großgrundbesitzer auf die Vollstreckung" ist offensichtlich liberaler Propaganda entsprungen. Die Liberalen kennen sich ja aus, was das Enthaupten Adliger angeht. Die Plünderungen müssen näher untersucht werden. Ich neige zur Überzeugung, dass weniger die Plünderungen, als vielmehr die erfolgten Neuverpachtungen zur Linderung der Hungersnot führten. Aber da der Text offenbar antibayrischer Hetze folgt, wurden diese ja vollkommen außer Acht gelassen.
    Wie Oxford im Bayernthread schon dargelegt hat, hier geht es vor allem darum, dass der bayrische König sich mit voller Absicht für einen Gerichtsort entschieden hat, wo harte Urteile garantiert waren.

    Hier sollte unser gern gesehener Gast aus Frankreich aufmerken.
    Ach ne, ist schon in Ordnung so, den Text habe ich im übrigen sogar selber verfasst. Cádiz schien mir einfach ein Hafen zu sein, den ein in Lübeck startendes Handelsschiff zu der Zeit realistischerweise ansteuern könnte. Von dort aus müssten die Freiwilligen dann sehen, wie sie ins östliche Mittelmeer kommen. Und was sollten die in Spanien auch anstellen, die Revolution dort ist vorbei.

    Das hat nun, ahem, recht wenig mit dem zu tun, was wir dazu geschrieben haben. Da würde mich schon einmal das Zustandekommen des Textes interessieren. Jedenfalls ist es nun am König, auf uns zu zu gehen.
    Ox hat zwar ausgewertet, aber getextet habe ich. Was habe ich bei eurer Auseinandersetzung mit Hannover denn falsch verstanden?
    ...
    Crying: Acceptable at funerals and the Grand Canyon.
    Fish: For sport only, not for meat. Fish meat is practically a vegetable.

  5. #950
    Registriert Bemutzer Avatar von Meister Wilbur
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    Zitat Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
    ...
    Cadiz:
    Cadiz ist einfach die Hauptstadt des spanischen Liberalismus Jedenfalls dürften alle Mittelmeerstädte nicht die naturgegebenen Ziele Lübecker Handelsschiffe sein. Insofern ist das eben willkürlich. Aber ihr habt ja nun schön viele Möglichkeiten für folgende Würfeleien.

    Hannover:
    Unser Ansatz war, dass Synoden für die Katholische Kirche wesensfremd, aber auch für die Lutheraner zu jener Zeit sehr ungewöhnlich waren. Insofern ist noxx' Idee vergleichbar mit einem Aktionspost "Es wird ein Automobilwerk bei Fallersleben eingerichtet." In der Vergangenheit hat Oxford durchaus mit "Denk mal noch einmal drüber nach" (in unterschiedlich scharfer Form) auf solche Unstimmigkeiten geantwortet. Hier steht aber nur die "Ingame-Reaktion". Das ist vollkommen in Ordnung, mich würde eben nur wie gesagt interessieren, wie das zustande kommt. Die Argumente hatten wir ja hier im Faden und auch per PN geliefert.
    Zitat Zitat von Jerry Demmings
    Nun, in der Tat bleibt mir meine eigene Meinung doch manchmal recht mysteriös
    Zitat Zitat von Tiramisu Beitrag anzeigen
    Ihr kennt mich ja. Ich bin ein strenger Verfechter des Ontopics.

  6. #951
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    Ich versuche mich dann mal an einer To-Do-Liste:

    • Heiliges Jahr: Teilnehmer
    • Heiliges Jahr: Programm
    • Hannover (Synode )
    • Lage in Italien?
    • Kleinigkeiten: Rheinland/Westfalen
    • Kleinigkeiten: Mission in Österreich
    Zitat Zitat von Jerry Demmings
    Nun, in der Tat bleibt mir meine eigene Meinung doch manchmal recht mysteriös
    Zitat Zitat von Tiramisu Beitrag anzeigen
    Ihr kennt mich ja. Ich bin ein strenger Verfechter des Ontopics.

  7. #952
    Registriert Bemutzer Avatar von Meister Wilbur
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    Italien

    Ich bitte um die Beratung der Leser

    In Italien scheint sich eine Art prekäre Stabilität gebildet zu haben. Jede Handlung ist mit Risiko verbunden: Tun wir nichts weiter und lassen es einfach laufen, besteht andauernd die Gefahr, dass die nationale Revolution in neuer Stärke ausbricht.
    Jede Verschärfung der getroffenen Maßnahmen und vor allem eine militärische Intervention muss aber angesichts der Nachrichten ungerechtfertigt erscheinen. Ist die einzige Lösung tatsächlich Nichtstun? Wäre es sinnvoll, noch einmal über mögliche Zusammenarbeit der Staaten zu verhandeln?
    Zitat Zitat von Jerry Demmings
    Nun, in der Tat bleibt mir meine eigene Meinung doch manchmal recht mysteriös
    Zitat Zitat von Tiramisu Beitrag anzeigen
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  8. #953
    Altes Mann Avatar von goethe
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    wenn du keine ausländische Intervention möchtest, warum versuchst du nicht mit den inneritalienischen Kräften zu kooperieren? Der Pöbel wird ja niemals alleine die Macht übernehmen könne. Er benötigt Unterstützung der reichen Bürger und des Adels. De facto war der Herrscher Savoyens eine treibende Kraft. Sprich mit ihm und versuche einen Kuhhandel zu machen. Oder hänge dich total an den Rockzipfel des Franzosen.


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  9. #954
    Master of the Watch Avatar von Azrael
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    Nun was möchtest du denn noch mehr unternehmen? Die Nicht-Königreiche arbeiten in der Revolutionsbekämpfung weitgehend zusammen und eine engere politische Union ist kaum in deren Interesse. Solange insbesondere Sardinien-Piemont nicht einlenkt, lässt sich effektiv nicht viel mehr unternehmen, ausser dass Österreich für den Ernstfall Truppen in Bereitschaft hält. Ich habe jedenfalls nicht die Absicht mich bei den bockigen italienische Staaten noch weiter zu exponieren, solange Österreich und Preussen in der Sache ständig querschiessen.
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  10. #955
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    Zitat Zitat von goethe Beitrag anzeigen
    wenn du keine ausländische Intervention möchtest, warum versuchst du nicht mit den inneritalienischen Kräften zu kooperieren? Der Pöbel wird ja niemals alleine die Macht übernehmen könne. Er benötigt Unterstützung der reichen Bürger und des Adels. De facto war der Herrscher Savoyens eine treibende Kraft. Sprich mit ihm und versuche einen Kuhhandel zu machen. Oder hänge dich total an den Rockzipfel des Franzosen.
    Ich glaube eher, ich bin der einzige hier, der die ausländische Intervention möchte: Frankreich ist in Spanien gebunden, also bleibt nur Österreich, der möchte nicht so recht, da ihm signalisiert wurde, dass die Italiener seine Präsenz nicht schätzen. Gerade der Savoyarde ist hier im Spiel der Bremser. Ich wüsste leider nichts, was mit ihm zu verkuhhandeln wäre und allein Azraels Erpressungsangebot dürfte ohne Gesamtlösung nicht funktionieren.

    Übirgens: Danke für die Rückmeldung. es hallt gleich nicht mehr so sehr im Kirchenschiff, wenn noch jemand da ist.
    Zitat Zitat von Jerry Demmings
    Nun, in der Tat bleibt mir meine eigene Meinung doch manchmal recht mysteriös
    Zitat Zitat von Tiramisu Beitrag anzeigen
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  11. #956
    Master of the Watch Avatar von Azrael
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    Zitat Zitat von Meister Wilbur Beitrag anzeigen
    ...Frankreich ist in Spanien gebunden...
    Nicht mehr.
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  12. #957
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    Zitat Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
    Nun was möchtest du denn noch mehr unternehmen? Die Nicht-Königreiche arbeiten in der Revolutionsbekämpfung weitgehend zusammen und eine engere politische Union ist kaum in deren Interesse. Solange insbesondere Sardinien-Piemont nicht einlenkt, lässt sich effektiv nicht viel mehr unternehmen, ausser dass Österreich für den Ernstfall Truppen in Bereitschaft hält. Ich habe jedenfalls nicht die Absicht mich bei den bockigen italienische Staaten noch weiter zu exponieren, solange Österreich und Preussen in der Sache ständig querschiessen.
    Ich sitze einfach ungern auf einem Pulverfass. Bislang steht in den Auswertungen "Die Lunte brennt noch nicht" Ich fände es besser, wenn da stünde "Das Fass wurde aus dem Keller entfernt" Hast du denn Ideen, wie man den Sardinier zum Gespräch verführen kann? Was meinst du mit Querstellen bei ÖR und Pr? Da stehe ich gerade irgendwie auf dem Schlauch.
    Ach und übrigens: Mir geht es ja insbesondere um die Auffassung Frankreichs. Gibt es da irgendwelche neuen Einschätzungen oder einfach ein weiter so und abwarten?
    Zitat Zitat von Jerry Demmings
    Nun, in der Tat bleibt mir meine eigene Meinung doch manchmal recht mysteriös
    Zitat Zitat von Tiramisu Beitrag anzeigen
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  13. #958
    Master of the Watch Avatar von Azrael
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    Zitat Zitat von Meister Wilbur Beitrag anzeigen
    Hast du denn Ideen, wie man den Sardinier zum Gespräch verführen kann?
    Eben nicht, sonst hätte ich den Vorschlag schon längstens gebracht.

    Was meinst du mit Querstellen bei ÖR und Pr? Da stehe ich gerade irgendwie auf dem Schlauch.
    Meinen Vorschlag zur Entsendung von Truppen haben sie beide abgelehnt, ohne dann auch nur den Versuch zu unternehmen ihren eigenen Gegenvorschlag in die Tat umzusetzen. Das erwähnte - Erpressungsangebot - haben sie demonstrativ ignoriert. Und bezahlen soll den ganzen Spass im Zweifelsfall am besten auch noch Frankreich, weil der Kaiser verschuldet ist. Die Liste liesse sich auch noch erweitern, es zeichnet sich halt ein gewisses Muster ab.

    Ach und übrigens: Mir geht es ja insbesondere um die Auffassung Frankreichs. Gibt es da irgendwelche neuen Einschätzungen oder einfach ein weiter so und abwarten?
    Weil wir nicht mehr tun können... wohl oder übel ja. Man will in Italien kein neues Revolutionsgebiet, nachdem Spanien erst gerade mühselig befriedet wurde, aber die möglichen Optionen sind nicht sehr zahlreich. Ist für den Vatikan natürlich eine blöde Situation, insbesondere weil in Frankreich die Zeit der erzkatholischen Bourbonen langsam abläuft.
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  14. #959
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    Zitat Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
    Meinen Vorschlag zur Entsendung von Truppen haben sie beide abgelehnt, ohne dann auch nur den Versuch zu unternehmen ihren eigenen Gegenvorschlag in die Tat umzusetzen.
    Naja, ich habe das so in Erinnerung, dass Preußen auf seine räumliche Entfernung hinwies - ein schwer zu entkräftendes Argument. Österreich hatte die Truppen schon in Lombardo-Venetien verstärkt und wurde dann von Oxford zurückgepfiffen mit der Bemerkung, dass die Italiener das nicht mögen.

    Jedenfalls habe ich nun das, was ich in erster Linie wollte: Eine Einschätzung von anderer Seite. Ich denke, damit sollte auch der Römische Kongress weiter ruhen.

    Übrigens: Ich habe oben deine Fragen/Bemerkungen zu meinen Bemerkungen zur Auswertung beantwortet. Vielleicht hast du das bei all den neuen Posts übersehen.
    Zitat Zitat von Jerry Demmings
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  15. #960
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    Geschichtliche Betrachtungen

    Ich habe hier ja neulich über historische "Was wäre gewesen, wenn"-Fragen spekuliert. Dazu möchte ich betreffs Russland noch ein Update liefern.

    In unserer Zeit ist zunächst Alexander I. Kaiser in Russland. Ihn verbindet eine lebenslange Freundschaft mit Friedrich Wilhelm III. von Preußen. War er noch in jungen Jahren von nationalliberalen Ideen erfüllt, so wandelte er sich doch zum schärfsten Vertreter der Restauration. Seine Idee war die Bildung der Heiligen Allianz und der Beschluss des Interventionsprinzips. Alexander I. starb 1825

    Nachfolger als Kaiser wurde sein Bruder Nikolaus I. Er führte die reaktionäre Politik seines Vorgängers fort und verschärfte sie insbesondere in innenpolitischen Fragen. Nikolaus drohte offen mit Interventionen wie beispielsweise 1830 in Belgien.

    Für uns konkret heißt das: Die Bindung Preußens an Russland ist nachvollziehbar (als Relativierung zum neulich geschriebenen).
    Wir werden im kommenden Jahr einen neuen Zar haben.
    Der neue Zar dürfte schneller mit Drohungen gegen liberale oder nationale Umtriebe zur Hand sein als der alte.
    Zitat Zitat von Jerry Demmings
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