Ich frage erstmal hier und noch gar nicht mit der Intention, irgendwie für die Wiedererrichtung von Fürstbistümern zu plädieren (das war ja eh eher immer so ne Idee rein zum Spaß an der Freude):
War das denn damals wirklich so, dass die Könige in Frankreich, England und Russland stets ihre Armee Gewehr bei Fuß hatten, um notfalls irgendwelche Machtverlagerungen im Deutschen Bund zu verhindern?

Fanden die die Ergebnisse des Wiener Kongresses zu krass toll und zukunftssicher(nd), dass sie größere Grenzänderungen für absolut verhindernswert hielten? Und warum interessiert der Deutsche Bund überhaupt so sehr - ein bisschen ist mir das ja auch klar, Deutschland vereinigt ist nicht ganz ungefährlich (erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg, ...), aber hier? Es muss doch Russland eher freuen, wenn Preußen durch die 3Dler geschwächt wird, was deren Position gegenüber Österreich stärkt.. oder so.
Und wenn ja: Was hatte sich dann daran bis zum Deutsch-Deutschen Krieg 1866(?) geändert... da stand Preußen doch auch vor Wien und annektierte für sich ganz erkleckliche Gebiete, z. B. Hannover und Hessen, wenn ich mich da jetzt richtig an meinen Geschichtsunterricht erinnere (ihr habt hier doch alle Geschichte studiert oder seid dabei, oder?

) Ganz zu schweigen von 1870/71 - wo war denn da die Russische Armee, in Berlin war sie jedenfalls nicht? (Oder ist das der Grund, warum die Kaiserproklamation in Versailles stattfand?

)