Servus Kaiser
da seit etlichen Jahren die Kontakte zwischen deinem Reich und dem Heiligen Stuhl ja eher knapp sind, habe ich mit Jerry Demmings verabredet, dass ich einen neuen Versuch starte, mit dir "ins Geschäft" zu kommen. Aus unserer Sicht ist es jedenfalls ziemlich blöd, dass der Kaiser - ja eigentlich
der katholische Herrscher - und die Kirche nicht zueinander kommen.
Wenn ich das richtig sehe, hat deine kurze Art, unsere Nachrichten zu beantworten, auch mit deinem Stress im RL zu tun. In diesem Sinne haben wir gedacht, dass es vielleicht zielführend ist, wenn wir dir vorbereitete Aktionen (nicht Hauptaktion, sondern Reaktion/RPG) vorschlagen. Du müsstest sie selbstverständlich nicht nur gutheißen, sondern auch in deinen Aktionspost einbauen, aber die Hauptarbeit würden wir übernehmen.
Vielleicht hast du auch aus den Spielereignissen irgendwelche Vorbehalte gegen uns. Dann bitte ich dich, diese uns mitzuteilen. Eine Lösung von Problemen sollte doch möglich sein.
Damit ich aber nicht nur vor mich hin laber

, habe ich einen Brief aus der Nuntiatur an den Kaiser mitgeschickt. Es geht um die afrikanische Mission.
An Seine Majestät Franz den Ersten, von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich, König von Jerusalem, Ungarn, Böhmen, Lombardien und Venetien, König von Dalmatien, Kroatien, Slavonien, Galizien und Lodomerien, Erzherzog von Österreich, Herzog zu Lothringen, zu Salzburg, zu Steyer, zu Kärnten, zu Krain, zu Ober- und Unterschlesien, Großfürst zu Transsilvanien, Markgraf in Mähren, gefürsteter Graf zu Habsburg und Tirol etc. etc.
Mit großer Trauer sehen wir, dass noch immer keine Anstrengungen zur Missionierung der armen Seelen in Afrika unternommen worden sind. Zwar sind die Heilige Kirche und der Heilige Vater unfehlbar, jedoch sind wir Menschen, die wir täglich in der Apostolischen Nuntiatur für das Wohl der Menschheit tätig sind, nicht vor Irrtümern gefeit. So wollen wir annehmen, dass es sich nur um ein bedauerliches Missverständnis handeln kann und einen erneuten Versuch unternehmen.
Seine Durchlaucht, Fürst Günther Friedrich Carl I. von Schwarzburg, weilt derzeit anlässlich einer ausgedehnten Reise in jenen Ländern. Er möchte dort nicht nur dem Vergnügen der Jagd frönen, sondern auch das Wissen der Menschheit über die göttliche Weisheit in der Schöpfung vertiefen. Dieses Bestreben ist gewiss gottgefällig, allein, der Fürst folgt nicht dem rechten Glauben. Wir sind überzeugt, dass Eure Apostolische Majestät mit uns übereinstimmt, dass nur wahrhaft Gläubige den armen Seelen dort aus der sie umgebenden Schwärze das Licht Christi zeigen können.
Wir vernahmen die Sorge Eurer Majestät, nicht die Mittel und Zeit zu besitzen, eine solche Mission zu unterstützen. Daher wollen wir versichern, dass die Mission vom Heiligen Vater ausgeht und vom Orden der Minderen Brüder getragen wird. Allerdings verhehlen wir nicht, dass eine kleine monetäre Unterstützung unser gemeinsames gottgefälliges Anliegen weit voranbringen könnte.
Die Unterstützung Eurer Majestät besteht aber in erster Linie darin, unseren Brüdern den Zutritt zur Expeditionsstation zu erlauben.
So verbleiben wir in der aufrichtigen Hoffnung, in Eurer Majestät einen Unterstützer unseres gottesfürchtigen Werkes zu finden.
gez. Prälat Magister Wilbur Wetterquarz, Nuntiaturrat
Zum Hintergrund:
In deinem 1819er Post hast du einen Handelsposten errichten lassen. Insofern können wir davon ausgehen, dass sich vor Ort wenigstens ein kleines österreichisches Hoheitsgebiet befindet. Dein neuer Post könnte nun folgendermaßen aussehen
Die in Venedig stationierte Handelsflotte rüstet eine kleine Expedition zu unserem Handelsposten in Afrika aus. An Bord befindet sich eine (vom Papst zusammengestellte) Gruppe von Franziskaner-Minoriten, die als Missionare abgesandt werden. Ein Erlass des Kaisers erlaubt ihnen freien Zugang zu den österreichischen Einrichtungen vor Ort und weist die lokalen Beamten an, ihnen jegliche Unterstützung zu gewähren.
Zusätzlich wäre denkbar:
- der Kaiser unterstützt die Ausrüstung der Gruppe mit xhundert Geld.
- der Kaiser lässt 100 Bibeln drucken. Sein Bildnis ziert den Einband.
Gern würden wir weitere Vorhaben mit dir durchführen. "Der Chef" hat ja bereits kurz unsere Uni-Vorstellungen angedeutet.
Überdies können wir erfahrene Jesuiten zur Lehrerbildung anbieten. Vielleicht brauchst du Krankenschwestern (und Ausbilderinnen) - wir haben das Personal. Glücklicherweise stehen in ÖR ja noch etliche Klöster. Braucht dein Heer Seelsorge - wir machen das. Schreib doch einfach mal kurz, was du von uns erwarten könntest
Soviel erstmal Grüße und
P.S.: JD wird voraussichtlich am SO wieder da sein. Vorher Antwort an mich, sonst gern auch an ihn - wir stimmen uns ohnehin ab. Unsere Dinge stehen für die Leser in unserem Planungsfaden, solltest du etwas nicht veröffentlicht wollen, markiere es bitte entsprechend.