Neue Runde, als Einstimmung wieder das aktuelle Europa:
Dafür, dass drei Mitspieler (Hanse, Dänemark und Böhmen) fehlen, ist es schon in sehr großem Anteil in den Händern der Spieler. Erste Konflikte könnten langsam auftreten.
Neue Runde, als Einstimmung wieder das aktuelle Europa:
Dafür, dass drei Mitspieler (Hanse, Dänemark und Böhmen) fehlen, ist es schon in sehr großem Anteil in den Händern der Spieler. Erste Konflikte könnten langsam auftreten.
Geändert von mustervir (09. Februar 2012 um 23:32 Uhr)
Am Anfang wird gleich mal, wie geraten, die nationale Idee ersetzt. Das wird sich noch als enorm nützlich erweisen, nochmals großen Dank an Pennraugion.
Es hat sich herausgestellt, dass Venedig doch nicht wirklich gegen das Gebieteabkommen verstoßen hat. Ich übergebe daher Malta. Der große Vorteil: Ich kann mich nun völlig ungestört durch Italien fressen, da Venedig sich aus meinen Kriegen raushält.
Es wird gleich mal der Krieg gegen Siena vorbereitet. Ich ziehe meine Truppen zur Lombardei, da Genua mit Siena verbündet ist.
Österreichs und Venedig als Gegner fallen aus, da sie mir ihre Zustimmung gegeben haben. Und bei Genua sind bereits Truppen.
Nebenbei habe ich endlich das Geld für meinen ersten Constable. Er wird ebenso ziemlich nützlich sein.
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Da meine Geldvorräte knapp werden, nehme ich Kriegssteuern. Insofern, dass mir die Kriegsunzufriedenheit auf so einem niedrigen Level kaum etwas ausmacht, sind die 50% höheren Steuern ein wahrer Segen.
Das erhaltene Geld wird gleich genutzt, um günstige Karacken zu bauen.
Genua kann nichts gegen die Armee Neapels ausrichten...
Und landet allzu bald in meinen Händen.
Dank des einen schweren Schiffes ist die Seeschlacht gegen Genua nicht das geringste Problem.
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So nehmen schließlich sowohl Genua...
Als auch Siena mein Friedensangebot an.
Für weitere Kriege brauche ich allerdings mehr Geld. Inflation ignoriere ich jetzt einfach, später habe ich eh irgendwann wieder eine Nationalbank.
Ebenso werden die Ausgaben fürs Militär gesenkt. Ich will schließlich viele schöne, schwere Schiffe.
Dem Plan kommt dieses Ereignis genau entgegen. Ich habe ohnehin keine allzu hohen Steuereinnahmen.
Rest des Tages kommt morgen.
Österreich erklärt Dänemark, das Mecklenburg eingenommen hat, den Krieg. Allerdings fehlt Dänemark als menschlicher Spieler, und eine verworrene Situation entsteht, da nach Ansicht von noxx von der KI vertretene Spieler nicht angegriffen werden sollten. Den Waffenruf muss ich ablehnen, leider bekomme ich den Prestigeverlust. Am Ende passiert mit Dänemark nichts.
Der neue Slider kommt wieder auf Freihandel. Endlich kann ich ohne Mali Händler aussenden.
Dann werde ich plötzlich Leiter eines Krieges gegen Venedig. Es stellt sich heraus, dass das vollkommen unabsichtlich war.
Daher wird auch gleich wieder Frieden geschlossen.
Ein kleiner Blick auf Burgund, welches sehr gut expandieren konnte.
Mit Burgund als Verbündetem habe ich eine glückliche Entscheidung getroffen. Wir beide spielen inzwischen so zusammen, als ob wir beide ein Land kontrollieren würden. Ich hoffe mal darauf, dass ich ihm zur Zeit vertrauen kann.
Kastilien expandiert äußerst schnell, aber hat wahrscheinlich schon eine sehr hohe Infamy. Lediglich mit Missionen könnte es dann noch halbwegs anständig Kriege führen.
Die nationalen Ideen habe ich mir gleich mal auch angesehen. Fast überall nichts besonderes (Nationalbank, Mäzen der Künste etc.), aber ich wundere mich, warum Venedig ausgerechnet Bürokratie genommen hat. Dadurch, dass Venedigs viele Provinzen kein Kern von Venedig sind, fallen die Steuereinnahmen eher mager aus.
Weniger Revoltenrisiko in Marche, das immerhin auch noch keiner meiner Cores ist.
Ich verliere 5 Prestige per Event, da ich auf einen Stabhit keine Lust habe.
Das wird wieder durch ein Event, das ich persönlich noch nie gesehen habe, wieder kompensiert.
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Nachfolge! Der Erbe und sein Nachfolger sind zwar weder gut noch schlecht, aber ich bin eigentlich zufrieden.
Ich baue ein schweres Schiff nach dem anderen, schon acht Karacken sind Teil der neapolitanischen Flotte.
In Marche entsteht zwar eine Revolte, aber damit habe ich wesentlich weniger Probleme als Venedig, das von Massen an Nationalisten überströmt wird.
Ich könnte Florenz ein Angebot zur Vasallenschaft schicken, aber es möchte wohl noch unabhängig bleiben.
Burgund und die Osmanen verteilen eine Garantie nach der anderen. Da ist es egal, wenn wir das Bündnis offiziell auflösen mussten, die Osmanen mischen sich bei einer eventuellen Kriegserklärung eh ein.
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Es passiert insgesamt nicht sonderlich viel, bis Burgund mir anbietet, dass ich bei ihrem Krieg gegen Marokko miteinsteige. Das wird gleich angenommen.
Leider bin ich nicht Marokkos einziger Gegner, daher wird nur wenig eingenommen.
Dann geschieht etwas sehr erfreuliches: Burgund wird Kaiser! Damit kann er nun Armeen utopischer Größe bauen (wenn er sie nur unterhalten könnte).
Obwohl Burgund bis an die Südküste Frankreichs angekommen ist, und damit eine Grenze zu Venedig hat, hat er laut Chat nur 8 Infamy. Wenn ich nur solche Kriegsgründe hätte...
Auch bemerkenswert: Die Hanse und Norwegen besetzen alles mögliche in ganz Europa, aber Frieden wird nie geschlossen (man beachte die Schweiz!).
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Von Marokko nehme ich nur Tangiers.
Problem: Kastilien hat die Mission, aufgrund welcher er Tangiers, Ceuta und Melilla einnehmen soll. Nun verlangt er die Übergabe von Tangiers; allerdings hat er bereits das ganze Spiel über ein sehr imperialistisches Verhalten zu Tage gelegt, so hatte er behauptet, er habe durch die Annektion von Aragon auch das Recht auf alle ehemaligen Provinzen von Aragon, wie beispielsweise den Balearen, die im Besitz von Portugal sind. Nach einiger Zeit war Portugal frustriert wegen dem Verhalten Kastiliens und hat einfach für den Tag aufgehört, allerdings möchte er nächste Runde mit einem anderen Land weiterspielen. Kastilien droht nun mit einer Kriegserklärung - einen Krieg könnte ich mit Burgund und den Osmanen überleben, aber ich sehe anderes Potential in der Situation.
Ich hoffe mal, dass ich so England ein wenig für mich gewinnen konnte. Sollte Kastilien nun England den Krieg erklären, so würden Burgund, die Osmanen und ich einfach auf Seiten Englands in den Krieg einsteigen. Die Provinz war für mich aber eh so gut wie wertlos.
Mir fällt endlich ein, dass ich meine vorherige Mission (die Flotte von Venedig übertreffen) abbrechen sollte. Prompt kommt etwas äußerst praktisches.
Die Papststaaten lehnen den Annektionsvorschlag zweimal ab, aber die Chancen einer Annahme in der nächsten Runde stehen relativ gut.
Die Osmanen sind im Krieg mit den Mamelucken. Wie man sieht, versteht noxx sein Handwerk.
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Das war ungefähr das Ende der Runde. Nochmal ein Bild des Mittelmeerraumes:
Und eines von der beeindruckenden osmanischen Expansion.
Insgesamt eine recht schöne Runde. Während die Vasallen sehr rasch annektiert werden können, konnten auch meine Verbündeten äußerst schnell wachsen. Nun sollte ich langsam wieder etwas Diplomatie führen, um herauszufinden, was die einzelnen Nationen so beabsichtigen.
Wünsche, Verbesserungsvorschläge, Vorschläge zur Spielweise?
Geändert von mustervir (10. Februar 2012 um 15:38 Uhr)
Morgen geht es weiter; ich frage mich wirklich, was ich speziell noch tun kann. Der Deutsche Orden hat sich Österreich angeschlossen, aber noxx hat hoffentlich die eventuelle Gefahr eines Angriffs auf ihn (er garantiert ja nur, sodass Burgund und ich ihn nicht mehr garantieren können) erkannt. Fraglich ist auch immer noch die diplomatische Position Englands, und ob Rhonabwys Böhmen, das doch so wichtig ist, die nächsten Runden wieder da ist. Ich habe schonmal Dänemark angeschrieben, vielleicht nimmt er ein Bündnis an.
Es würde mich wundern, wenn morgen nicht schon ein kleiner Weltkrieg ausbrechen könnte.
Als Übersicht noch meine Gedanken über die ganzen Länder:
Kastilien: Erobert, wo es geht. Scheut auch nicht vor Vertragsbrüchen, ist aber nicht gerade der beste Spieler und hat viele Nicht-Kern-Provinzen, ist aber allein schon durch die Flotte eine Gefahr.
Burgund: Bester Verbündeter zur Zeit. Nimmt immer teil, spielt effektiv und ist vollständig auf meiner Seite.
Dänemark: Hat sich für neutral erklärt, aber vielleicht wird es ihn nicht gerade freuen, dass der Deutsche Orden mit Österreich und Konsorten verbündet ist. Wäre eine eine echte Hilfe.
Hanse: War das letzte Spiel nicht da, erobert aber aufgrund der Zugehörigkeit zum HRR sehr langsam. Ich sehe ihn als nicht sehr relevant für die jetzige Zeit an.
Böhmen: Sehr wichtig, da er direkt an Österreich und den Deutschen Orden grenzt, war aber letztes Spiel nicht da und scheint überhaupt nur sehr selten online sein zu können. Hoffentlich ist er die nächsten Runden wieder anwesend.
Osmanen: Der wohl beste Spieler, kann sich vollständig auf den Westen konzentrieren. Hoffentlich wird er nicht zu übermächtig, fällt er aber gegen Österreich + Venedig + Kastilien + Deutscher Orden, was bei der Gegnermasse nicht unwahrscheinlich ist, habe ich eine starke Unterstützung weniger.
Venedig: Am Anfang agressiv in der Expansion, hat aber jetzt lauter Provinzen ohne Kern und mit einem enorm hohen Revoltenrisiko. Baut seine Flotte langsamer auf als ich,besitzt jedoch wesentlich mehr Geld für eine Landstreitkraft.
Portugal: Ein Absturz nach dem anderen. Sollte er noch teilnehmen: Hilfreich gegen Kastilien.
England: Ist neutral, möchte aber irgendwann eingreifen - ich weiß nur nicht, wo. Seine Sympathie scheint, soweit ich Burgund glauben darf, mehr auf unserer Seite zu liegen.
Moskau: Muss sich eh durch Russland prügeln.
Österreich: Gerissener Spieler, der vor allem mit Venedig eng zusammenarbeitet. Da er den Kaisertitel verloren hat, nicht ganz so gefährlich wie noch vor ca. 15 Jahren.
Deutscher Orden: Mit Österreich verbündet und kein allzu schlechter Spieler, der aber sehr lange Wege marschieren lassen muss, um seine Armee in Einsatz zu bringen.
Vijayanagara: Ähnlich wie Moskau
Persien: Ähnlich wie Moskau
Mal die Bündnislage der beiden Seiten:
Violett: Neapel, Burgund, Portugal, Osmanen, Böhmen
Blau: Österreich, Venedig, Kastilien, Deutscher Orden
Grün gestrichelt: Wird aufgrund Abwesenheit eventuell entfallen
Rot gestrichelt: Muss, falls angegriffen, alleine Krieg führen
Geändert von mustervir (15. Februar 2012 um 21:25 Uhr)
Zitat von AndreaDoria
Dadurch sollte auch ein fehlendes Böhmen ausgeglichen sein.
Der König von Burgund und Kaiser des heiligen römischen Reiches deutscher Nation grüßt seinen Freund den König von Neapel.
Interessante Strichzeichnungen.
Der klügste Krieger ist der, der niemals kämpfen muß. (Sun Tzu)
Insoweit lass uns hoffen, dass sich unsere Konkurrenten die Köpfe einschlagen und wir unsere Länder ausbauen können.
Gruß
Aragon
Tod dem Feind. Ehre für uns.
Neapel begrüßt den König Burgunds!
Strichzeichnungen? Das sind taktische Planungen.
Venedig hat ein Angebot gesendet:
Tja, so möchte er wohl in Ruhe die Osmanen angreifen. Wenn schon, dann müsste ich es ausweiten auf "Angriffs Venedig auf Neapels Verbündete". Leider ist es auch undeutlich, was passiert, wenn normale Verbündete einen zu den Waffen aufrufen. Ich werde noch nachfragen.Zitat von Alfiriel
Meinungen?