
Zitat von
Herr Inkognito
So, der Versuch war leider nicht sehr erfolgreich:
So ein Spiel kann man eigentlich nur sinnvoll spielen, wenn die Kolonien direkt nach dem Mutterland ziehen. Wenn alle Teams durcheinander ziehen, wird es später im Spiel einfach zu unübersichtlich und auch zu langsam (die Saves müssen ständig hin und her geschickt werden.
Wenn eine Kolonie gegründet wird, kommt ja ein neuer Spieler mit ins Spiel. Die Frage war nun, ob dieser den ersten freien Slot oder den (nach dem ziehenden Spieler) nächsten freien Slot bekommt. Im zweiten Fall hätte man Folgendes machen können (Beispiel mit nur 2 startenden Spielern):
Der erste Spieler bekommt Slot 0, der zweite Spieler Slot 9. Wenn der zweite Spieler Kolonien gründet, wäre dass dann auf den Slots 10 - 17. Ein Team würde aber immer zusammen ziehen.
Leider ist es gerade nicht so, die Kolonie bekommt einfach den ersten freien Slot. So würde also die Kolonien in der Gründungsreinfolge und damit absolut durcheinander ziehen.
Ein weiteres Problem: Kolonien starten als KIs. Es gibt da angeblich einen Trick über einen PB-Server, durch den man die Ziv übernehmen kann, aber ich hab keine Ahnung, ob das verlässlich funktioniert.
Ich werd gleich mal in der Modding-Ecke nachfragen, ob es möglich ist, einen Mini-Mod zu schreiben, der die Probleme löst.
Standardmäßig werden übrigens die Anführer der Kolonien so gewählt (falls möglich), dass ein historischer Bezug da ist. Im Testspiel grad waren es:
HRR -> Deutschland
Byzanz -> Griechenland
Portugal -> USA (passt aber nicht wirklich perfekt...)
Ein paar Gedanken zum Spiel:
- 5 startende Spieler sollte wohl das Maximum sein, sonst dauert das Spiel ewig... Ansonsten natürlich eine kuschelige alte Welt und massig Platz in den neuen Welten.
- Techtausch an, aber nur innerhalb eines Teams, finde ich eine sehr gute Lösung.
- Wütende Barbaren könnten interessant sein, so dass wenigstens etwas Widerstand in der neuen Welt ist.
- Per Mod könnten noch die Koloniekosten massiv heraufgesetzt werden, damit sich freie Kolonien auch wirklich lohnen. Ansonsten (gerade, wenn das Mutterland gute Traits und viele Wunder hat, die auf alle Städte wirken) könnte es nämlich sinnvoll sein, die Städte selbst zu verwalten, was ja nicht Sinn des Spieles ist.
- Auch durch Planwirtschaft fallen die Koloniekosten weg, da sollte man sich vielleicht noch etwas überlegen.
Edith meint grad, dass die Probleme mit Zugreihnfolge und KI-Kolonien bei einem PB wegfallen würden. Allerdings würde ich bei einem PB nur in einem Team von min. 3 Leuten mitspielen, weil ich nur unregelmäßig und schlecht planbar ziehen kann.