Was ist nur aus dem Blitzkrieg geworden![]()
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Das ist alles, was wir tun können: immer wieder von neuem anfangen, immer und immer wieder. (Thornton Wilder)
Sitzkrieg. Ganz wie in echt![]()
Ihr wisst doch, lieber den Russen im Wohnzimmer, als die Verwandten vor der Tür. Ich mag Feiertage.
Morgen habe ich frei und wenn ich schnell vom Reifenwechseln wieder zu Hause bin gibt es ein Update.!
Geändert von Titoo (07. April 2010 um 10:50 Uhr)
Stehste auffem Gasometer im Sturmesbrausen und allet watte siehs is..... Oberhausen
Natürlich hatte der Schneefall in den letzten Stunden nicht nachgelassen. Zähneknirschend gab ich Mr. President die Geschwader zu Aufklärungsflügen über Suomssalimi kreisen zu lassen und mich unverzüglich über die dortigen Garnisonen aufklären zu lassen. Keine zwei Stunden später hatte ich die Aufnahmen auf meinem Schreibtisch liegen. „Wie sie erkennen können, Herr General, mehrere Geschütze, Infanteristen und sogar eine Einheit T-26.“
„Und hier können sie auch die im Osten schon anrückenden Verstärkungen erkennen Mindestens eine gepanzerte Einheit befindet sich unter ihnen.“
„Gut, gebt allen Kommandeuren bescheid. Wir müssen schnell zuschlagen ehe diese Truppen sich in Bewegung setzten.“
„Die Finnischen Soldaten unter Leutnant Theissen haben die Brücke endgültig erobert. Die ersten Meldungen waren leider falsch. Aber nun steht sie definitiv unter unserer Kontrolle. Während der Besetzung kam es zu einem Gefecht mit russischen Pionieren. Diese mussten herbe Verluste hinnehmen und befinden sich auf dem Rückzug.“ Da Steve-Y die Arbeit als Verbindungsoffizier zu den ausländischen Truppen schon in Spanien ausgezeichnet erledigt hatte, hatte ich auch in Finnland hierfür eingeteilt.
„Herr General, leider muss ich ihnen mitteilen, dass die Geschütze, auf Grund dieses wunderbaren Wetters, leider keinen großen Schaden anrichten konnten. Nur knapp 50% einer Einheit der Bolschewiki konnten kampfunfähig gemacht werden.“
Ich ließ die Finnen trotzdem erst einmal die Westbrücke besetzten, mit der Anweisung keine weiteren Vorstöße zu unternehmen.
Die restlichen Truppen erhielten den Marschbefehl in Richtung Suomssalimi.
Nördlich der russischen Streitmacht machten sich die Finnen daran den zugefrorenen See zu überqueren, während weitere Truppen die Straße bewachen sollten.
Bei Piispajarvi stand man vor den Toren der Stadt und war auf einen Zug russischer Spähfahrzeuge gestoßen. Für genauere Informationen über die Verteidiger, war man aber noch zu weit entfernt und würde den morgigen Tag abwarten müssen.
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Stehste auffem Gasometer im Sturmesbrausen und allet watte siehs is..... Oberhausen
Als ich am frühen Morgen auf dem Weg zum Hauptquartier war fiel mir direkt auf, das heute anders war. Der Wochenlange Schneefall hatte wohl endlich ein Ende, zwar hing der Himmel immer noch voller Wolken, doch waren die Piloten nun in der Lage Angriffe zu fliegen. Ich hoffe inständig dass es sich nicht nur um eine kurze Pause im elendigen Schneetreiben handelte.
Hier mal das Beispiel für das Bild welches den Rundenstatus zeigt.
„Dank des besseren Wetters konnten die Messerschmidts eine russische Jägerstaffel vom Typ Il-6 ausmachen, welche sich wohl in der Deckung der Schneefront gestern Nacht genähert hatten.“
„Ich hatte die Piloten umgehenden angewiesen ein Abfangmanöver einzuleiten. Gegen die geballte Kraft unserer und der finnischen Maschinen hatten die Iwans keine Chance. Alle feindlichen Jäger wurden mit sehr geringen Verlusten vom Himmel geholt.“
„Sehr gut, wirklich sehr gut. Die Bomber sollen umgehend die Geschütze im Stadtzentrum attackieren.“ „Ich habe mir dies schon gedacht, Herr General. Ein knappes Drittel steht rauchend in den Gassen der Innenstadt.“
Baldris Geschütze nutzen nun auch die Gunst der Stunde. Im Granatenhagel wurden die restlichen Verteidiger der Nordbrücke vernichtet und fast die Hälfte der nördlichen Artilleriestellung eingeäschert.
In die sich nun auftunende Lücke stießen sofort die finnischen Infanteristen vor um die nördlichen Geschütze unter Beschuss zu nehmen. Wie mir später zu Ohren kam, waren die Geschützbesatzungen immer noch in ihren Verschlägen, in denen sie während des Beschusses ausgeharrt hatte, so dass sie von unseren finnischen Freunden vollkommen überrascht wurden.
„Leutnant Lufthans hat mich über den Feldfunk informiert, das der Weg ins Stadtzentrum frei ist. Seine Männer konnte die Kommis aus ihren Stellungen treiben. So wie er mir berichtete befinden sich die Truppen in heller Panik.“
„Oberst VK, sie wissen was tun ist.“
„Jawohl Herr General.“
VK stürmte zum Feldtelefon, gab die Befehle durch und nun schlugen, wie in Polen, die Panzer VD unter Kettenmüller gnadenlos zu. Die flüchtenden Russen wurden ebenso überrollt…
…wie die die letzten Reste der Artilleriebatterie.
Und nicht nur die Tatsache, dass damit Suomssalimi von uns besetzt wurde, auch die T26-Panzer wurden durch Kettenmüller fast komplett vernichtet und auf den See getrieben. Im Osten hatten sich währenddessen Theissens Männer den letzten paar Pionieren angenommen womit bis auf die letzen Reste im Westen, alle bolschewistischen Kräfte vertrieben wurden.
Ein Zug der IIIE Panzer setzte den T26 noch nach und zerstörte die auf dem See befindlichen Zug,so das unsere Truppen ungestört in die Stadt einrücken konnten.
„Mich wundert nur, warum die russischen Verstärkungen nicht weiter nachgerückt sind. Auf was warten diese Russen bloß, oder haben die zu tief ins Wodkaglas geschaut ?“
Im Westen der Stadt waren die Finnen fast soweit die letzten eingeschlossenen Truppen aufzureiben, doch der Marsch über die Eisdecke dauerte halt seine Zeit, wollte man man nicht riskieren, das die Männer reihenweise einbrachen.
Im Siegesjubel um das gewonnene Gefecht bei Suomssalimi , gingen die Informationen von der Nordfront im Hauptquartier fast unter, doch war auch dort etwas durchaus Erfreuliches passiert. Die Spähwagen hatte nach Süden abgedreht und wurde fürs erste nicht mehr gesichtet. Dafür waren russische Infanteristen von Norden her an unsere Truppen herangerückt und hatten das Feuer eröffnet, doch weder sie noch unsere Truppen erlitten nennenswerte Schäden.
Die IVC attackierten die Iwans derweil, im Geschütz- und Maschinengewehrfeuer wurden fürs Erste 30% der Feinde aufgerieben.
Die frisch aufgestellten Sturmtruppen machten den Anfang beim Angriff auf Piispajarvi und der Erfolg war überragend. Zusammen mit den Finnen wurden die Russen in den Straßen der Stadt, einer nach dem anderen ausgeschaltet oder gefangen genommen, so das die Stadt schnell in unsere Hände fiel.
An einem Tag konnten wir 2/3 der Ziele erreichen, nur noch Raate wartete darauf von meinen Männern erobert zu werden, doch auf dem Weg dorthin lauerten noch immer die Ersatztruppen und wer weiß welche Asse die Kommunisten noch im Ärmel hatten.
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Stehste auffem Gasometer im Sturmesbrausen und allet watte siehs is..... Oberhausen
Das ging bisher ja richtig fix!![]()
Das Wetter hat halt mitgespielt.
Dadurch das Schneefall ausgesetzt hatte, konnte ich die Stukas einsetzten und die Ari war effektiver.
Und wenn dann die deutschen Panzer rollen, hält sie nichts mehr auf.![]()
Geändert von Titoo (19. April 2010 um 17:12 Uhr)
Stehste auffem Gasometer im Sturmesbrausen und allet watte siehs is..... Oberhausen
Ja, das Wetter ist in diesem Szenario die halbe Miete. "Amerikanisches Roulette" sozusagen.
Glückwunsch, dass es im Norden so gut geklappt hat. Ohne Artillerie ist das Risiko einer verbissenen Verteidigung doch groß, und mit nur zwei Infanteristen schlägt sowas richtig ein...
Am frühen morgen des 27. Dezember hatte der Schneefall wieder eingesetzt und es war natürlich nicht abzusehen wann er wieder aufhören würde.
„Eine Geschützbatterie wurden von einer weiteren russischen Jägerstaffel angegriffen. Kaum Verluste.“
„Meine Jäger können durch das Schneetreiben natürlich nicht eingreifen.“
„Ich weis, ich weis. Dann lassen sie uns zusehen das wir diese Schneehölle schnell wieder verlassen können.“
Während die Flugzeuge durch das Wetter zum Nichtstun verdammt waren, gingen die Bodentruppen östlich von Suomssalimi auf breiter Front in die Offensive. Mit vereinten Kräften wurden die Infanterie und die Panzerspähwagen aufgerieben.
„Herr General, ich habe gerade die Luftbilder bekommen, welche die vorgelagerten Stellungen der Russen zeigen.“„Hmm, interessant, aber nichts was uns aufhalten könnte.“
„Also, lass die Truppen weiter gen Raabe marschieren.“
„Die Finnen meldeten gerade, dass die Russen nördlich von Suomssalimi kurz vor der endgültigen Kapitulation stehen. Die Paks sind schon in Rauch aufgegangen und die Infanterie versucht schon über den See nach Westen zu kommen, um der Gefangennahme zu entgehen.“
Im Norden waren die BA-10 wieder aufgetauscht und mussten sich nach einem Scharmützel mit unseren Panzern aber wieder zurückziehen.
Dafür wurde dem russischen Fußvolk ernsthaft zugesetzt. Nur noch 10% der ursprünglichen Mannschaft konnte sich in die nahen Wälder retten.
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„Wie ist die Lage meine Herren?“
„Die gepanzerten Fahrzeuge der Russen sind vorgestoßen, konnten im Gefecht mit den IIIE Panzern aber keinen Erfolg erzielen.“
„Ebenso ist eine Infanterieeinheit aus dem Blickfeld der Jäger geraten. Sie muss sich auf den Weg in Richtung Westen gemacht haben, Herr General.“
„Infanterieeinheit wurde durch Panzer IVC gesichtet. Angriff blieb leider im Schnee stecken. Dafür wurden die Geschütze durch Kettenmüller zerstört, so dass keine Artillerieunterstützung stattfinden wird, wenn wir weiter angreifen.“
„Sehr gut. Dieser Kettenmüller ist ja ein echter Teufelskerl.“
Die nachrückenden Truppen, unter anderem Lt. Theissen, griffen unter diesen günstigen Vorraussetzungen sofort die Feinde an. 60% der Infanterie und immerhin 10% der Spähfahrzeuge waren kampfunfähig.
„Der Norden ist endgültig gesichert, Herr General. Die letzten Bolschewiki sind den Finnen gerade in die Hände gefallen.“
„Lasst die Truppen den Zugang zur Stadt absichern. Ich will nicht erleben müssen das der Russe es schafft unsere Truppen zu umgehen und wir nachher mit runter gelassen Hosen da stehen.“
Im Schneetreiben war der Schichtkontakt zu den russischen Einheiten im Norden, in der Nacht abgebrochen. Ich hatte befohlen die Verfolgung aufzunehmen.
Wie durch Zauberei war es den Russen gelungen, Verstärkungen in den Norden zu schicken. Die Infanterie der Iwans war wieder auf volle Sollstärke angewachsen und hatte durch die Deckung des Waldes momentan noch die besseren Karten. Während vor allem die Finnen einige Verluste hinzunehmen hatten, schien es so als wenn die Russen nicht mal einen Streifschuss abbekommen hätten.
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Die Gegenoffensive der Russe war schon zu beginn zum Scheitern verurteilt gewesen. Auch die zweite Infanterieeinheit der roten Armee war ausgerückt, doch insgesamt hatte der Russe deutlich mehr Verluste zu beklagen als wir. Vor allem Theissen lies den Iwan ins offene Messer laufen, so dass fast alle Angreifer im Kugelhagel der Finnischen Gewehre umkamen.
Die ersten Geschütze waren schon Feuerreichweite gekommen. Nachdem der Granatenhagel versiegt war und die Panzer IVC den letzten Rest der zuvor mir Theissens Männern beschäftigen Russen überrollt hatten, war von den Truppen der roten Armee nicht mehr viel übrig.
Die schon von den Sturmtruppen zuvor geschwächten Spähwagen wurden von nachrücken Finnen endgültig erledigt.
Um die letzten noch lebenden Russen kümmerte sich, wie sollte es auch anders sein, Kettenmüller. Und wie zu erwarten lies er sich dabei durch nichts aufhalten.
„Spähwagen nördlich von Suomssalimi gesichtet, Herr General. Das müssen die sein, welche aus Piispajarvi geflohen sind."
"Stellung auf jeden Fall halten. Sie dürfen nicht nach Suomssalimi vorstoßen, verstanden?“
„Jawohl, Herr General !“
„Meine Späher hingegen sind stehen schon kurz vor Raabe, Die Stadt wird auf jeden Fall von Einheiten der Roten verteidigt.“
Im Norden spielten die Russen weiter Katz und Maus mit unseren Truppen. Wie lange er das Spiel noch aushalten würde, wusste er wahrscheinlich selber nicht.
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„Der Schneefall hat zum zweiten Mal ausgesetzt. Dies kam gerade zur Rechten Zeit. Die Spähwagen hatten schon die nördlich Brücke nach Suomssalimi erreicht, doch unsere Stukas waren umgehend vor Ort.“
„Und die Finnen melden, dass sie sich um die Reste gekümmert haben.“„Anscheinend sind die Russen wohl schon am Rande der Verzweifelung wenn sie auf solche offensichtlichen Manöver setzten.“
„Lufthans hat mit Unterstützung der anderen Pioniere die Pak-Stellung auf dem Weg nach Raabe ausgehoben. Der Weg für unsere Truppen zur Stadt ist frei.“
„Gut so, weiter vorrücken. Wenn alles Glatt geht, sind wir morgen schon im Stadtzentrum.“
„Auch Piispajarvi ist endgültig gesichert. Die andauernden Kämpfe haben die Russen endgültig zermürbt.“Eines hatten die Iwans aber erreicht, um in den Kampf um Raabe aber noch eingreifen zu können war zu viel Zeit vergangen.
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Der zweite Tag hintereinander ohne Schneefall. Das so was hier im eisigen Norden Europas geben könnte, hätte ich nicht für möglich gehalten. Aus dem Fenster, in den bedeckten Himmel starrend, wartete ich auf die neusten Berichte von der Front. Wenige Minuten später betrat Oberst VK das Büro.
„Kettenmüller hat den Stadtrand von Raabe erreicht und ich soll ihnen von Generalleutnant Baldri ausrichten, das die ersten 150mm Geschütze in Reichweite gekommen sind.“
„Wie weit ist Kettenmüller bereits vorgedrungen?“
„Noch nicht sehr weit, Herr General. Die Verteidiger haben Straßensperren errichtet und mehrere MG-Nester ausgehoben. Ohne weitere Unterstützung von Artillerieeinheiten wird sich die Belagerung in die Länge ziehen.“
„Richten sie Baldri aus, das er seine Einheiten absolute Priorität haben. Er soll lassen unternehmen um bis spätestens morgen alle Geschütze in Stellung gebracht zu haben.“
„Noch etwas Herr General. Eine weitere Staffel IL-6 wurde gesichtet.“
Noch während VK und ich mich über die Lage an der Front unterhielten, hatten die Messerschmidts bereits das Abfangmanöver eingeleitet. Wir mir später berichtet wurde hatte sich während des Luftkampfes eine Maschine ausgezeichnet. Sie wurde von Leutnant GarfieldMcSnoopy gesteuert und hatte bereits während des ersten Anfluges zwei Maschinen abschießen können.
Die Einheit hat die Fähigkeit „Hochentwickelter Abfangjäger“ und „anhaltende Unterdrückung" Habe leider das Bild der Einheit vergessen, wird aber nachgeliefert.
Leider waren die Finnischen Maschinen außer Reichweite, doch sollte der nächste Tag ebenfalls Schneefrei bleiben, wäre es um die russischen Jäger geschehen. Was sie neben dem Schneefall noch retten könnte, wäre ein Ruckzug zum russischen Flugplatz. Wie berichtet wurde, hatten die Russen dort eine Flak-Stellung stationiert. Doch den Vormarsch der Bodentruppen konnten sie nicht aufhalten.
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