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Thema: Fragen an die Profis

  1. #1
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    Fragen an die Profis

    Hallo hab mich mal wieder an den SG Kaiser rangetraut und verliere fast immer das match. Ich ahne wo meine schwächen liegen und deshalb hab ich ein paar spezifische fragen an die Pros und natürlich auch die wissenden nicht-Pros :-)

    zur information:
    Ich spiele immer continets, standard grösse und geschwindikeit, alle siege, normale barbaren, und sonst auch alles standard und das in Beyond the sowrd.

    1. Der Anfang, wurde ja im forum schon ausgiebig diskutiert, eines ist mir jedoch nicht klar:
    Expansion ist wichtig logisch, doch bis wohin? 4-5 Städte bis gesetzgebeung? Oder macht ihr das abhängig von dem Research-Regler?
    Inwiefern ist den Gegner Block siedeln sinnvoll (erhöhte kosten, suboptimaler bauplatz, provokation)?
    Kommt man wenn man viel zupflastert überhaupt noch raus aus dem wirschaftschaos?

    2. Diplomatie:
    - Wenn es einmal gut läuft bei mir (bis philo) erklärt mir jemand den Krieg. Für Krieg warte ich normalerweise immer bis Rifles, und hab deshalb auch keine vernünftige armee. Würde ich ein grosses Heer aufstellen bricht mir immer die Wirtschaft ein.
    - Gegen die Kriegs erklärungen mache ich normalerweise: überalll kasernen bauen, 4-5 axtis oder was immer in reserve, wenn möglich (krieg ich jedoch nur selten hin) Staue of Zeus. Der Strom ist meistens 1/3 von demjenigen der mich attackiert.
    - Wenn ich früh jemanden tzusiedeln muss (weil selber kaum land vorhanden) wird fast augenblicklich Krieg erklärt, ich kann weder gross mit religionen rumprobieren noch nennenswerten tribut zahlen.
    - wie schätze ich meine Gegner ein, bzw wie passe ich meine Taktik an an zb Monti, Ghengis usw. die psychos hald. Die zahm halten kommt mir wie ein ding der unmöglichkeit vor.

    3. Krieg
    Ich führe in Kaiser immer nur Krieg mit Rifles und Trebs. Frühere Kriege verursachten noch mehr disaster über mein land als mein Krieg mit Rifles.

    - Ich kann nie genau abschätzen wieviel Rifles/Trebs ich für einen Krieg genen jemanden brauche. Ich scoute zwar das Gebiet versuche die Armeen zu zählen und demensprechend viel Rifels zu rekrutieren. Warte ich zu lange hat er Grenadiere, stress ich mich zu viel zieht sich der Krieg zu sehr in die länge und ich kann max 2 -3 Städte abstauben.

    - Wenn ich mal erfolgreich bei meiner eroberung Mit Rifles war dann kommen früher oder später die böhsen jungs vom anderen Kontinent und vernaschen meine teils mikrig bewachten stätde an der Küste.

    - ICh bin mir imme runsicher ob ich wenn ich bomber bzw Panzer hab nochmal nen Krieg anzetteln soll ohne mich arg unbeliebt zu machen.

    - Wenn ich gerade mit Rifles Krieg führe fällt mir die Entscheidung immer schwer: Soll ich auf Railroads gehen für mining inc/bzw sushi? Oder doch lieber vorsorglich Infanterie bzw Panzer?
    Weil meistens ist es egal für was ich mich entscheide, ich verlieere(oder erober nicht so viel wie ich vorhatte) den Krieg oder ich versäume Sushi/Mining zu gründen (ganz zu schweigen davon einen engi zu erzeugen ist harte arbeit)

    4. Aufbau
    - Oft komme ich nicht mit der Prod nach, damit meine ich in erster linie Oxford, Wallstreet, usw. die ganzen national wonders hald.
    - Wieviele Prod städt wären denn Ratsam bei continets standard?
    - Wieviel städte soll man ungefähr haben bis alles zugesiedelt ist?
    - Ich bin nicht so der Wunder Bauer, vorallem in der Antike/mittalter nicht.
    Einzig die GrBibliothek baue ich immer (erfolgreich, mit oder ohne marmor).
    Ist das ein Grober Fehler wenn ich zb marmor oder stein habe?

    So das wars erstmal :-)

    Würde mich um alles feedback freuen

    MfG

  2. #2
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    Hm, viele Fragen, nur leider kann man so Pauschal kaum was beantworten. Gewinnen kann man ein Spiel in civ4 auf 10000 verschiedene weisen. Du kannst antik-warmongen bis du den ganzen konti für dich hast oder du expandierst halt ordentlich und builderst dann und schaust was passiert.
    Am besten sind immer saves. Stell einfach eins rein. Normalerweise sieht man da schnell wo was schiefläuft.

    ich versuch mich trotzdem mal auf deine fragen zu beziehen:

    1. Ich würde immer versuchen gute positionen die in der Nähe liegen zuzusiedeln. Damit sie der gegner nicht bekommt. Mit genügend BTs rentiert sich auch bei hohen SGen eine Stadt schnell. Kann sein das ich dadurch mal nen paar runden bei 0 % forsche. Aber wenn die Städte dann so richtig gute posis haben, ist mir das egal.
    Wenn es hingegen nur kackland gibt, dann bau ich wenig städte, und bereite mich bereits früh auf einen krieg vor.
    Die Möglichkeit einen grossen teil des Kontis für mich zu sichern indem ich durch gute Stadtplatzierung eine geschlossene "Kulturgrenze" schaffe (hinter der siedelt die KI sehr sehr selten) würde ich immer nutzen. Die blockierenden städte müssen natürlich trotzdem gute posis haben.

    2. Du musst wissen gegen wen du spielst.
    Im allgemeinen gibts nen paar Arten an Gegnern:
    Die Psychos: Monti und co, greifen immer an egal wie unterlegen sie sind und welche beziehungen man zu ihnen hat.
    Die Backstabber: Nappi und co, Greifen an wenn sie überlegen sind, egal welche Beziehungen man hat.
    Die Normalos: Hammu und co, greifen an wenn sie überlegen sind und dich nicht mögen.
    Die Ghandis: greifen nie an.

    Ich würde die diplomatie vor allem dazu nutzen gut Techs zu tauschen.
    Also ab und zu mal schauen welche KI welche Tech erforschen kann. Wenn bei allen KIs eine Tech drinnesteht, dann solltest du die erforschen und dann an alle vescherbeln.
    Dazu sind noch offene Grenzen wichtig für die Handelswege und natürlich Ressihandel.
    Mehr mach ich selten. Klar, Alliierte einkaufen und so, aber das funtzt sehr selten, und ist teils sehr sehr teuer.

    3. generell immer auf Krieg mit Rifles zu spielen ist imo falsch. Du musst schauen wies geht. Wenn du platz für 10-15 gute Städte hast, dann kannst du das gut und gerne machen. Dann builderst du vor dich hin und solltest dann bereits Rifles haben wenn die gegner grade ihre ersten langbogis bauen. Dann brauchst du nichtmal trebs.
    Wenn man nen Kupfer im FC der HS hat sollte man einen Axtirush immer in erwägung ziehen wenn man einen nahen Gegner hat der ne HS hat die nicht aufm Berg liegt und auch nicht schützend ist <- nur ein beispiel. Es gibt so viele wenn und abers. Mann muss halt die gesamte Spielweise an das Spiel anpassen.

    4. du solltest in einer Prodstadt sowieso kein oxford oder wallstreet bauen. Das muss bei ner CE in ne Hüttenstadt. Gibt da zig varianten. Ich baue die meist dann bereits mit Allg. Wahlrecht und wasserschutzwällen oder so. Weil bis man 5 Unis und 5 Banken hat ist man eh schon im IZA.
    Wunder bau ich auch nie. Man kann aber mit denen schon was schönes machen.
    Gr. Bib würde ich nicht immer bauen, grade ohne Rep und ohne das man GPs züchtet und ohne marmor sind das schon nen haufen Hämmer.

  3. #3
    Civ-Rentner Avatar von HeymlicH
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    4-5 Städte halte ich für (viel) zu wenig. Man kann sich für die Expansionsphase ein Ziel setzen, wieviel Forschung man mindestens halten will, muß das aber nicht. Ich schlage dir 40% Forschungsrate vor, expandiere allerdings selbst grundsätzlich bis zur Pleitegrenze.

    Expandiert man schnell, bleibt man zwar technologisch erstmal zurück, holt das jedoch später wieder auf. Wichtig sind frühe Hütten und Währung, um sowas zu finanzieren. Außerdem kommt's natürlich auf geschickten Technologiehandel an, aber damit kennen sich andere besser aus.

    Hat man viele Städte, liegt die Forschungsrate zwar niedriger, aber die Gesamtforschung höher, und man verkraftet auch den Unterhalt für eine anständige Armee besser.



    Was die Psychos angeht: Also, ich renne denen gern gleich am Anfang rein, bevor sie Metall oder Pferde anschließen können. Insbesondere bei den Römern halte ich das für wichtig.

  4. #4
    Leander
    Gast
    Zum Thema Blocksiedeln sollte man einen Kompromiß finden, du hast natürlich Recht, dass du nicht eine gute HS +4 miese Dreckstädte haben kannst, die keinen anderen Sinn haben, als den Gegner zu blocken.

    Manchmal kann man sich aber mit einer akzeptablen Blockstadt sehr viel Land sichern. Da ist es schwer, eine pauschale Antwort zu geben.

    Große Bib, wurde schon gesagt, würde ich nicht unbedingt bauen. Wenn du sie in deine GP-Pumpe setzen kannst, ist das gut, wenn nicht halte ich sie für das meistüberschätzte Wunder im Forum.
    Wenn alles friedlich zugesiedelt wurde, solltest du deine 10 Städte schon haben, 4-5 wären zumindest zu wenig, m.M.n.



    Was noch wichtig ist, ist die Diplomatie mit der KI, du kannst das Risiko minimieren, dass dich die KI angreift, dafür muss man auch mal in den sauren Apfel beißen, einer Forderung nachzugeben. Sogar eine wichtige Technologie kann es wert sein, dass jemand mit viel Strom sich nicht über dich, sondern über einen anderen hermacht. Zentral ist die Relifrage. Es gibt Ernstfälle, in denen man eine Reli gar nicht annehmen sollte.
    Geändert von Leander (20. Juni 2010 um 14:34 Uhr)

  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von DoJoK
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    Zitat Zitat von HeymlicH Beitrag anzeigen
    4-5 Städte halte ich für (viel) zu wenig. Man kann sich für die Expansionsphase ein Ziel setzen, wieviel Forschung man mindestens halten will, muß das aber nicht. Ich schlage dir 40% Forschungsrate vor, expandiere allerdings selbst grundsätzlich bis zur Pleitegrenze.
    Krass ich bleibe meist so bei ca. 20-30%, man muss ja irgendwie noch raum haben um "arbeiten" zu können.
    Die weltweite Nachfrage nach Kraftfahrzeugen wird weltweit eine Million nicht überschreiten -
    schon aus Mangel an Chaffeuren.
    (Gottlieb Daimler)

    Die Klagemauer: postet eure krankesten Geschichten

    http://www.civforum.de/showthread.php?t=59631

  6. #6
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    1. Der Anfang, wurde ja im forum schon ausgiebig diskutiert, eines ist mir jedoch nicht klar:
    Expansion ist wichtig logisch, doch bis wohin? 4-5 Städte bis gesetzgebeung? Oder macht ihr das abhängig von dem Research-Regler?
    Inwiefern ist den Gegner Block siedeln sinnvoll (erhöhte kosten, suboptimaler bauplatz, provokation)?
    Kommt man wenn man viel zupflastert überhaupt noch raus aus dem wirschaftschaos?
    Bis dahin wo gutes Land das man sich sichern kann (mit vielen Ressis,Pferde etc) erschließbar ist.Das geht am besten wenn man voll auf Hütten geht.


    Man kann bis zur Pleitegrenze gehen.Was man aber nicht planen kann ist wann das ist.Man merkt da geht nichts mehr und dann ist erstmal aus mit weiterexpandieren.

    Wenn man keinen Krieg plant dh, den Gegner nicht zusiedelt und ihm Raum lässt das er erst siedeln muss und solange weitersiedelt und somit der Krieg hinausgezögert wird, kann man solange siedeln wie lohnenswerte Stellen vorhanden sind an denen sich eine Stadt errichten lässt.

    Sollte die Entfernung zur HS zu groß werden wird der Gegner dann so geblockt das man sich das restliche Land sichert aber noch nicht direckt bebauen muss.

    Was oft der Fall ist:

    Der Gegner kann schnell(er) expandieren und ihm fällt mehr gutes Land in die Hände als einem selbst.

    Dann siedelt man so das er nicht weiterexpandieren kann und in dem Fall und im frühen Kriegsfall ist dass das effizienteste Mittel den Gegner zu entkräften.
    Hier stellt man die eigene Forschung hintentan und baut eine schlagkräftige Armee.Aufholen kann man indem man die eroberten Städte später ausbaut und eigene nachbaut.

    (Was nicht heißt man sollte keine Städte mehr bauen man muss sogar weiterexpandieren während man seine Armee rekrutiert/den Gegner blockt.)

    Eine gute Taktik hierfür:
    Mauer bauen 2 bis höchstens 3 Blockstädte errichten.Armee aufbauen.
    Die Armee aufteilen 4 Axtis/3 Schwertis/Spion x 2 und die 2 wichtigsten Städte an der Front mit früher Kriegserklärung und Revolten einnehmen.

    Bei leichten Gegnern Frieden schließen und dann Feudalismus erforschen.
    Weiter Krieg führen bis man seine HS eingenommen hat oder wenn geht sofort
    vasallieren.

    Bei schwereren auf einen längeren Krieg gefasst machen...


    2. Diplomatie:
    - Wenn es einmal gut läuft bei mir (bis philo) erklärt mir jemand den Krieg. Für Krieg warte ich normalerweise immer bis Rifles, und hab deshalb auch keine vernünftige armee. Würde ich ein grosses Heer aufstellen bricht mir immer die Wirtschaft ein.
    Achte auf deine Nachbarn was sie für Truppen bauen und baue eine Konterarmee auf.Bei einer genaustens auf den Gegner abgestimmten Streitmacht muss man nicht so viele Truppen bauen wie wenn nicht und wird seltener deren Ziel.

    - wie schätze ich meine Gegner ein, bzw wie passe ich meine Taktik an an zb Monti, Ghengis usw. die psychos hald. Die zahm halten kommt mir wie ein ding der unmöglichkeit vor.
    Du hast Tokugawa vergessen.Wenn du sie zusiedelst wirst du früher oder später Krieg erklärt bekommen.Ihnen zuvorkommen und deine Spielweise ihrem Temperament anzupassen ist hier wohl die fast schon einzige Möglichkeit.
    Da sie dich versuchen zuzusiedeln bevor du sie blocken kannst egal was ist,kann das auch nicht schaden das bei ihnen anzuwenden.

    3. Krieg
    Soll ich auf Railroads gehen für mining inc/bzw sushi? Oder doch lieber vorsorglich Infanterie bzw Panzer?
    Weil meistens ist es egal für was ich mich entscheide, ich verlieere(oder erober nicht so viel wie ich vorhatte) den Krieg oder ich versäume Sushi/Mining zu gründen (ganz zu schweigen davon einen engi zu erzeugen ist harte arbeit)
    Du führst Krieg und hast Schützen.
    Der Gegner wird Grenadiere techen.100%.
    Willst du weiter erfolgreich krieg führen und neue Truppen haben techst du dahin das du gegen Grenadiere gerüstet bist.Nicht selbst auf Grenadiere.

    4. Aufbau
    - Oft komme ich nicht mit der Prod nach, damit meine ich in erster linie Oxford, Wallstreet, usw. die ganzen national wonders hald.
    - Wieviele Prod städt wären denn Ratsam bei continets standard?
    2 Megaproduktionen reichen aus und wären ratsam.
    3 sind das Maximum.Mehr zu Megaproduktionen findest du in meinem Thread:
    Mein Königs Game.Ab Post 593.

    Ansonsten gibts für mich nach ausgiebieger Mapanalyse vieler Maps nur Garbageproduktionen. Das sind Produktionsstädte die in einer CE für das Land in Frage kommen das übrigbleibt wenn alle anderen Städte an optimalen Plätzen errichtet werden (später 20 Bev).Meistens sind das in jedem Falls 2-3 Stellen. Mehr braucht man eig auch nicht aber die sind mit Megaproduktionen in keinster Weise zu vergleichen und darum nenne ich sie auch Garbageproduktionen.

    - Wieviel städte soll man ungefähr haben bis alles zugesiedelt ist?
    Bei Standard Mapgröße sind 10 Städte normal.9 Städte sind für einen Kultursieg unerlässlich.
    Man kann und sollte sich in einigen Fällen nach der KI richten.

    Die stärkste KI hat 24 Städte und man selbst hat 12Städte.
    Das dürfte noch ausreichen um ein Spiel auf unsterblich zu gewinnen
    Sollte man weniger als die Hälfte der Städte der stärksten KI haben ist das Spiel kaum noch zu gewinnen.

    Man kann darüber keine genaue Aussage machen.Die Qualität der Städte spielt eine große Rolle + die Strategie die man verfolgt,der SG und die Civs der KI.


    - Ich bin nicht so der Wunder Bauer, vorallem in der Antike/mittalter nicht.
    Einzig die GrBibliothek baue ich immer (erfolgreich, mit oder ohne marmor).
    Ist das ein Grober Fehler wenn ich zb marmor oder stein habe?
    Jain.
    1.Das kommt auf die Karte an.
    2.Auf das Umland.

    Ein Fehler ist:

    Man hat Steine und baut die Pyramiden, als Strategie wählt eine CE um dann auf Repräsentation zu gehen.

    Wenn man zB

    a) Krieg führen will: (man kommt mit Monarchie weiter zB. wegen hochbevölkerten eroberten Städte) Hier ist die Mauer ratsam und sollte auch gebaut werden.

    b) Man viele Städte bauen kann aber nicht genügend Nahrung hat um ausreichend Wissenschaftler einzustellen ohne auf Hütten zu verzichten. (+)
    Das man zusätzlich mit der Produktion die für die Pyramiden gebraucht wird in der Expansion eingeschränkt wird.

    Man hat Marmor und Stein dann kann man seine Strategie dannach auslegen.
    Letztendlich gebaut werden nur die WW die der Strategie entsprechen.
    Hierbei ist auch der Leader ein Punkt der eine Rolle spielt wie man sich entscheidet.

    Ein Beispiel noch:

    Man hat einen Philosophischen Leader.Als WW wählt man die Pyramiden,den Partheon und die Pagode.

    Eine SE mit Repräsentation und Pazifismus.
    Die Strategie baut mit auf WW auf und kommt allen anderen Punkten entgegen.Dann sollte man sie auch versuchen zu bauen.

    (Die Mauer ist aber unschlagbar und sollte immer gebaut werden da sie einen großen Spion aufzieht.Der wirderrum kann Wunder wirken wenn man zu stark expandiert denn Alphabet muss man wenn mans nicht teuer ertauschen will selbst erforschen.Hat man einen techstarken Nachbarn lebt man um Welten leichter was Techtausch angeht wenn man hier die Techs stiehlt die man im Rückstand ist um später nicht mit niemandem mehr tauschen zu können.)
    Geändert von ENDBOSS (18. Juni 2010 um 18:41 Uhr)

  7. #7
    Epidemaïs
    Gast
    Zitat Zitat von ENDBOSS Beitrag anzeigen
    Man kann bis zur Pleitegrenze gehen.Was man aber nicht planen kann ist wann das ist.Man merkt da geht nichts mehr und dann ist erstmal aus mit weiterexpandieren.
    Blödsinn. Man kann serwohl umgefähr wissen wann das Limit erreicht ist.

    Zitat Zitat von ENDBOSS Beitrag anzeigen
    Wenn man keinen Krieg plant dh, den Gegner nicht zusiedelt und ihm Raum lässt das er erst siedeln muss und solange weitersiedelt und somit der Krieg hinausgezögert wird, kann man solange siedeln wie lohnenswerte Stellen vorhanden sind an denen sich eine Stadt errichten lässt.
    Sollte die Entfernung zur HS zu groß werden wird der Gegner dann so geblockt das man sich das restliche Land sichert aber noch nicht direckt bebauen muss.
    Warum muss man Krieg planen, damit man Gegner blockt?? Das wichtigste bei den ersten Siedlungen ist mMn dass man die Gegner blockt und am ebsten gleich gute Siedlungsplätze wegnimmt.

    Zitat Zitat von ENDBOSS Beitrag anzeigen
    Der Gegner kann schnell(er) expandieren und ihm fällt mehr gutes Land in die Hände als einem selbst.
    kann er sowieso, weil seine Siedler weniger kosten. Sollte man eigentlich wissen, wenn man auf höheren SGs spielt.

    Zitat Zitat von ENDBOSS Beitrag anzeigen
    Achte auf deine Nachbarn was sie für Truppen bauen und baue eine Konterarmee auf.Bei einer genaustens auf den Gegner abgestimmten Streitmacht muss man nicht so viele Truppen bauen wie wenn nicht und wird seltener deren Ziel.
    was bringt eine Konterarmee? Wenn der Gegner lauter Äxte hat bau ich doch nicht nur Streitwagen und versucht in damit zu erobern. 2 Speeris in der Stadt und all deine Streitwagen sind weg.
    Wenn der Gegner lauter Grenadiere hat bau ich auch nicht nur Kavallerie...ist doch völlig bescheuert.

    Zitat Zitat von ENDBOSS Beitrag anzeigen
    Du führst Krieg und hast Schützen.
    Der Gegner wird Grenadiere techen.100%.
    Willst du weiter erfolgreich krieg führen und neue Truppen haben techst du dahin das du gegen Grenadiere gerüstet bist.Nicht selbst auf Grenadiere.
    KI ist meist zu blöd um zu erkennen, dass sie dann auf Grenis forschen sollte und genau genommen ists eh nicht so blöd. Grenis in der Stadt verliern sowieso, wenn man nicht blöd Krieg führt,.
    Am besten immer versuchen Verteidigungsboni zu bekommen und wenn möglich ein paar Kavalleristen oder halt selbst Grenis im Stack zu haben.

    Zitat Zitat von ENDBOSS Beitrag anzeigen
    Mehr zu Megaproduktionen findest du in meinem Thread:
    Mein Königs Game.Ab Post 593.
    würd ich nicht machen (Danke an The_J, dass er es geschlossen hat )

    zu den Wundern:

    ich bin selbst kein großer Wunderbauer, aber es gibt einige Wunder die schon sehr schön sind:

    wenn ich als Hanni oder Ragnar spiele, will ich immer die Leuchte + Koloss haben. Leuchte ist immer ein wenig schwer werden aber Koloss geht auf immortal noch immer sehr einfach.

    WEnn ich CE spiele versuche ich mich immer an den Pyras. (Rep ist ein sehr schöner Pusch)

    Sonst bau ich Wunder nur wenn ich mal nix anderes in der Stadt bauen kann/will. Ist vlt nicht so toll, aber ich gewinn auch ohne.

  8. #8
    Registrierter Benutzer
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    Man kann serwohl umgefähr wissen wann das Limit erreicht ist.
    Was weiß man denn da wenn man sehrwohl ungefähr was weiß?
    Kann man stimmt.Mein Nachbar könnte auch sehrwohl ungefähr wissen wann das sein kann.


    Warum muss man Krieg planen, damit man Gegner blockt?? Das wichtigste bei den ersten Siedlungen ist mMn dass man die Gegner blockt und am ebsten gleich gute Siedlungsplätze wegnimmt.
    Ist das kein Plan oder was? Das ist kein Plan den du da hast.


    kann er sowieso, weil seine Siedler weniger kosten. Sollte man eigentlich wissen, wenn man auf höheren SGs spielt.
    Vielleicht wissens andere nicht? Du nimmst das hier wohl zu persönlich.
    Oder war das etwa ein Hauch von Ironie? Verkannt.

    was bringt eine Konterarmee? Wenn der Gegner lauter Äxte hat bau ich doch nicht nur Streitwagen und versucht in damit zu erobern. 2 Speeris in der Stadt und all deine Streitwagen sind weg.
    Wenn der Gegner lauter Grenadiere hat bau ich auch nicht nur Kavallerie...ist doch völlig bescheuert.

    Kontereinheiten bringen grundsätzlich nicht so viel.
    Eine Armee rekrutiert sich aus verschiedenen Truppenteilen.
    Kann aber uU. auch nur aus einem Teil von Truppen bestehen.
    zB. Prätorianern.

    Mit 15 Streitwagen kann man den Gegner zermürben und über kurz oder
    lang in die Knie zwingen.Übrigens haben Speerkämpfer auch Counterparts.

    Wenn man das sehrwohl ungefähr weiß baut man die auch.

    Für dich ist das Blödsinn.Vielleicht hast du mich auch falsch verstanden.Meinste ich erzähl hier Blödsinn?

    Sowas würd ich doch nie tun.


    würd ich nicht machen (Danke an The_J, dass er es geschlossen hat )

    Find ich auch gut.Endlich ist mein Leiden beendet.
    Kein Zwang mehr den Thread vollstopfen zu müssen bis er platzt.
    Ich bin erleichtert.
    Hätte schon vor paar Monaten gemacht werden müssen.Aber da gings noch gemächlicher zur Sache. Weißt man als Stammleser doch.
    Sollte man sehrwohl ungefähr wissen.


    zu den Wundern:
    Blablablablablabla
    CE und Pyras find ich auch ok.

    Was noch ganz gut kommt ist die Weltwunder wenn man nichts anständiges bauen kann grundsätzlich immer anzubauen und dafür
    später gut Geld zu bekommen.
    Die KI baut immer alle WW und man ist irgendwann durch mit BT/Siedler.

    Man kann ja ungefähr sehr wohl wissen wann das ist.Brauch ich dir nicht zu erklären du weißt doch wie das ist.


    Übrigens hieß der Thread Fragen an die Profis oder irre ich mich da?
    Bin ich denn kein Profi?Wer ist denn hier Profi.Outet euch mal ihr Pros und teilt uns eure Skillz mit.
    Wer sich hier traut zu posten und was zu sagen hat der ist doch gerne dazu eingeladen zu unterhalten.

    Du hast dich verirrt.Der Thread Fragen an die Mullejane war glaub ich paar Seiten weiter hinten.Müsstest du direckt finden.Du weißt schon.
    Man kann sehr wohl ungefähr wissen wo das ist.




    Mod-Aktion: Spam gelöscht.
    Geändert von The_J (20. Juni 2010 um 00:29 Uhr)

  9. #9

  10. #10
    Leander
    Gast
    Hier ist es ja wieder lustig mitzulesen.

    @grossbe
    Ich habe oben Mist erzählt, ich meinte die GB gehört wenn dann in die GP-Pumpe, nicht in eine Siedlerpumpe, ich nehme aber an, das ist fast selbsterklärend.

    Die große Bib halte ich für eines der am meisten überschätzten Wunder überhaupt. Es gibt Situationen, in denen sie stark ist und auch solche, in denen sie dir unverhältnismäßig wenig einbringt.

  11. #11
    Registrierter Benutzer Avatar von chili_12
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    WW anzubauen lohnt mMn nur wenn man auch die passende Ressource hat. Ansonsten sollte man lieber direkt Kommerz produzieren. Ist ein marktwirtschaftliches Prinzip "Es ist immer besser jetzt x Geldeinheiten zu besitzen als später" Die bonifizierende Ressource verzinst dir deine Prod daher kann es sich lohnen. Aber auch nur wenn es nicht allzu lange dauert bis das WW dann tatsächlich abgeschlossen wird 100% (zins + zinseszins) sind nichtmehr viel wenn dein Geld 1000 Jahre investiert ist.

    PS Hi Leander bist ja immernoch da

  12. #12
    Registrierter Benutzer Avatar von DoJoK
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    Das sehe ich etwas anders, gerade wenn man 100/0 forscht, sind die unfertigen Pyras in einer Stadt, ein echter Segen.Das Geld, dass da heraus springt, lässt einen, sobald die bibs gebaut sind, richtig gut forschen.
    Die weltweite Nachfrage nach Kraftfahrzeugen wird weltweit eine Million nicht überschreiten -
    schon aus Mangel an Chaffeuren.
    (Gottlieb Daimler)

    Die Klagemauer: postet eure krankesten Geschichten

    http://www.civforum.de/showthread.php?t=59631

  13. #13
    PPP Avatar von Shizanu
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    913
    Da ich posts von Endboss prinzipiell nicht lese, kann es sein, dass ich wiederhole, aber ich betreib mal Hellseherei bezüglich deines posts vom Anfang:

    Ich gewinne den Eindruck, dass es vorallem am kurz und langfristigen Ausbau der Städte die du hast mangelt - wenn das läuft erledigt sich der rest auch von alleine.

    Also würde ich deinen Fokus erstmal auf verbesserung der frühen expansion und der Entwicklung der Städte im Mittelalter legen. Das beste zum lernen ist hier eigentlich sich im Storyforum nach gut dokumentierten Storys auf Unsterblich/Gottheit umzusehen und dort beim lesen genau drauf zu achten, wie die erwähnten Aspekte umgesetzt werden.

    Ein paar allgemeine Tipps:
    Am Anfang erstmal so viel Land sichern wie irgend möglich ohne dabei pleite zu gehen, d.h. nur Bautrupps, Siedler und das nötige Militär um dir die Barbaren vom Leib zu halten. Zuerst blocksiedeln, dann die guten Plätze in der nähe deiner Hauptstadt.
    Recht früh (meist nach Bronzeverarbeitung und Tierzucht (letztere nur wenn nötig)) Keramik forschen und jetzt fokussiert Hütten bauen und bearbeiten, damit du nicht pleite gehst. Hier immer wieder die Feldbelegungen kontrollieren, da der Stadtmanager meist Wälder bevorzugt.

    Ich würde dir zum lernen raten erstmal wild drauf los zu siedeln, auf das risiko hin es zu übertreiben und dann langsam zu reduzieren. Als grobe zielsetzung würde ich mal 8 Städte nehmen (mit etwa 12 Bautrupps), die sollten auf Kaiser gut finanzierbar sein und reichen um bis Schützen vorne dran zu bleiben.

    Und im Mittelalter dann auch darauf achten, dass du ordentlich Hütten bewirtschaftest, dann hast du auch keine Unterhaltsprobleme fürs Militär. Produzieren kannst du zum größten Teil über Sklaverei. Such dir 1-2 Prod städte (Die mit echten Hämmern) die fürs Militär sorgen und im rest bau Wirtschaftsgebäude, damit du langfristig dran bleiben kannst.

    Und zum Krieg: Lieber zu viel als zu wenig Einheiten bauen, ein wenig überflüssige Einheiten kosten dich weit weniger als ein in die Länge gezogener Krieg weil der Nachschub fehlt. Auch hier würd ichs lieber erstmal übertreiben und dann langsam probieren weniger zu bauen und das Gefühl für die richtige Menge zu bekommen.
    Meine Strategiehilfen:
    Civ IV Strategie Guide Allgemeiner Civ Singleplayer Guide für Spielstufen Prinz und König
    fastmoves.de Alles über Civilization Multiplayer für Anfänger und Fortgeschrittene.

  14. #14
    Civ-Rentner Avatar von HeymlicH
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    Zitat Zitat von Leander Beitrag anzeigen
    Ich habe oben Mist erzählt,
    Ja


    Zitat Zitat von Leander Beitrag anzeigen
    ... ich meinte die GB gehört wenn dann in die GP-Pumpe, nicht in eine Siedlerpumpe, ich nehme aber an, das ist fast selbsterklärend.
    Ja, das ist selbsterklärend, aber nicht so, wie du meinst.

    Die Siedlerpumpe ist die Stadt mit den meisten Nahrungsressis. Da wird gnadenlos gepeitscht, und die werden mit Militärpolizei ruhiggestellt.

    Wenn die Besiedlungsphase abgeschlossen ist, prügelt man in einer letzten großen Aktion die ganzen Gebäude, die GBib, das Nationalepos und das Nationaltheater rein, und die Stadt wird die GP-Pumpe. Nationaltheater ist da eh gut aufgehoben, und es geht dann auch garnicht mehr ohne, da kann man schon mal 20 durch Sklaverei drin haben (hatte ich schon). So mache ich das zumindest (sofern ich eine geeignete Stadt dafür habe)

  15. #15
    Leander
    Gast
    Zitat Zitat von HeymlicH Beitrag anzeigen
    Ja
    Du widerlegst in deinen weiteren Ausführungen doch, dass das Quatsch war.




    Ja, das ist selbsterklärend, aber nicht so, wie du meinst.

    Die Siedlerpumpe ist die Stadt mit den meisten Nahrungsressis. Da wird gnadenlos gepeitscht, und die werden mit Militärpolizei ruhiggestellt.

    Wenn die Besiedlungsphase abgeschlossen ist, prügelt man in einer letzten großen Aktion die ganzen Gebäude, die GBib, das Nationalepos und das Nationaltheater rein, und die Stadt wird die GP-Pumpe. Nationaltheater ist da eh gut aufgehoben, und es geht dann auch garnicht mehr ohne, da kann man schon mal 20 durch Sklaverei drin haben (hatte ich schon). So mache ich das zumindest (sofern ich eine geeignete Stadt dafür habe)
    Das sehe ich jetzt eher als Spezialfall. Natürlich kann die Siedlerpumpe (wobei man davon auch mehrere haben kann) auch später zur GP-Pumpe umfunktioniert werden, wenn sie große Nahrungsüberschüsse hervorbringt.

    Nur oben habe ich mich einfach verschrieben, die GB gehört in die GP-Pumpe, die wird früher oft eine Siedlerpumpe gewesen sein, muss aber nicht und schon gar nicht zwangsweise die einzige.

    Die Kombination Globe Theatre + Nationalepos ist sehr stark, ich würde so vielleicht auch oft spielen, es scheitert allerdings oft an einigen Punkten. Der offensichtlichtse ist, dass ich oft Drama lange nicht forsche und ohne Techtausch spiele, weil es oft einfach Wichtigeres zu forschen gibt, manchmal in Richtung Librace bzw. vorher Büro, manchmal in Richtung Optik/Astro. Und eigentlich gerade bei einem Warmonger wie dir sollte es eigentlich fast immer was Wichtigeres als diesen Ästhetikpfad geben. Den forsche ich insgesamt selten und selbst wenn ich's wegen der großen Bib tue bleibt dennoch Drama oft lange liegen.

    Wenn ich versuche, nationale Wunder perfektionistisch zu setzen, stehen sie oft einfach zu spät, sie erfreuen dann das Builderherz, aber haben nicht mehr so wirklich eine Auswirkung. Meist kommt nach so einer großen Bib und dem Epos dann später eher die Oxforduni rein, was immerhin die Wissis bonifiziert und in der Büro-HS dann auch etwas fixer geht (gibt mir außerdem die Option viele SPezis auch nach dem KW zu halten).
    Meist lasse ich aber den ganzen Ästhetikpfad liegen, weil ich ohne Techtausch spiele. Selbst wenn Marmor bei mir rumliegt, würd ich oft eher aufs Mausoleum als auf die GB gehen. Wenn ich da die Chancen schlecht sehe, gibt es dann eben mal keine Wunder.

    Bei den riesigen Karten, die du immer spielst, ist die Sache natürlich auch ein wenig anders, weil du ja einfach mehr Städte hast und mehr spezialisieren kannst, bei mir muss die HS oft einfach Vielzweckstadt sein; die ist dann früh oft erstmal Siedlerpumpe, aber die kann ich natürlich nicht nach Belieben kaputtpeitschen.

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